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LOK Report – News von Donnerstag, 18.09.14

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Aus Teutoburger Wald-
Eisenbahn-AG wird eine GmbH

Absatzlinie
Bahnland Bayern bekommt
neue Botschafter-Lok

Absatzlinie
Bundesgericht bestätigt Vergabe
der AlpTransit Gotthard AG
Absatzlinie
SBB und SBB Cargo ab 2015
mit neuem Gesamtarbeitsvertrag

Willkommen beim LOK Report
Foto links: MVG

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

RechteckInnotrans 2014: Berichterstattung
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Fotos aus Wustermark: Bernd Piplack.
Zur Innotrans 2014 berichten wir aktuell auf unseren Tagesseiten, für die Zusammenfassung aller Berichte haben wir eine spezielle Seite Innotrans 2014
eingerichtet. Einen kleinen Vorgeschmack bringen wir schon mit diesen Fotos von der Verladung in Wustermark (18.09.14)

RechteckInnotrans: Eröffnungsveranstaltung macht Berlin zur Hauptstadt der Bahnwelt
Das Who is Who der globalen Bahnbranche trifft sich auf der Eröffnungsveranstaltung der InnoTrans 2014 in Berlin. Mehr als 1.000 nationale und internationale Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden am 23. September zum Auftakt der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik im Palais am Funkturm erwartet. Neben dem EU-Kommissar für Verkehr Siim Kallas und dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt werden Verkehrsminister sowie hochrangige Manager von Bahnherstellern und Verkehrsunternehmen aus der ganzen Welt an der Veranstaltung teilnehmen.
Einführende Statements werden Siim Kallas und Alexander Dobrindt geben. "Die Bahn kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden", so Bundesminister Alexander Dobrindt. "Es geht in den nächsten Jahren darum, die Bahn weiter zu modernisieren. Was heute alles machbar und auf dem Markt ist, zeigt die Branche auf der InnoTrans." An die Impulsvorträge der beiden Politiker schließt das Podiumsgespräch mit dem Titel "Urban & Regional Transport" direkt an. Damit greift die Eröffnungsveranstaltung ein Topthema der Branche auf, schließlich verlangt die weltweit zunehmende Urbanisierung nach neuen und innovativen Mobilitätslösungen.
An dem Podiumsgespräch nehmen der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube sowie der CEO der East Japan Railway Company Tetsuro Tomita und Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, teil. Als prominente Vertreter der Bahnindustrie beteiligen sich Henri Poupart-Lafarge, Präsident von Alstom Transport, Dr. Lutz Bertling, Präsident von Bombardier Transportation, und Dr. Jochen Eickholt, CEO der Siemens Division Rail Systems, an der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussio (Pressemeldung Innotrans 18.09.14).

Industrie

RechteckCaptrain: Aus Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG wird GmbH
Mit Wirkung vom 12. September 2014 firmiert die Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG (TWE AG) neu unter der Bezeichnung Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH. Die Rechtsform wurde von einer Aktiengesellschaft (AG) in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gewandelt. Als Geschäftsführer wurden die vormaligen Vorstände Thomas Kratzer sowie Reiner Woermann berufen.
Mit diesem Schritt setzt die Teutoburger Wald Eisenbahn konsequent ihre Anstrengungen fort, ihre Infrastrukturaktivitäten zu optimieren. Die entsprechend des Aktiengesetztes aufwendigen Verwaltungs- und Strukturkosten sollen damit weiter gesenkt werden. Die Umwandlung hat einen reinen gesellschaftsrechtlichen Charakter und keine Auswirkungen auf Betrieb, Kunden und Arbeitsplätze.
Die Captrain Deutschland GmbH entwickelt als Dienstleister für schienenbasierte Transportlösungen passgenaue Logistikkonzepte. Leistungsfähige Lokomotiven, neueste Waggontechnik, Zug-, Rangier- und Infrastrukturleistungen sowie die Be- und Entladung vor Ort verknüpft Captrain Deutschland zu maßgeschneiderten Eisenbahntransportsystemen - lokal, regional, europaweit. In Deutschland ist Captrain mit seinen Betriebsstandorten flächendeckend präsent und erzielte im Jahr 2013 mit 1.040 Mitarbeitern einen Umsatz von 243 Millionen Euro
(Pressemeldung Captrain Deutschland GmbH, 18.09.14).

Aus den Ländern

RechteckBayern: Avenio im Fahrgasteinsatz

Die ersten neuen Trambahnen vom Typ Avenio (MVG-Typenbezeichnung T1) sind nun unterwegs: Der Zug mit der Wagennummer 2807 startete heute Mittag in den Fahrgastbetrieb auf der Linie 19 (St.-Veit-Straße – Pasing Bf.). Zuvor hatte die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) bei der Regierung von Oberbayern dieses und zwei weitere Fahrzeuge (2801 und 2805) vorläufig zugelassen und die entsprechenden Bescheide ausgestellt. Wagen 2805 dient aktuell noch zur Einweisung und Schulung der Fahre-rinnen und Fahrer. Wagen 2801 absolviert noch einige abschließende Messfahrten, bevor er in den Fahrgastbetrieb geht. Die übrigen fünf von insgesamt acht neuen Zügen werden in den nächsten Wochen sukzessive folgen. Jedes Fahrzeug muss nach Abschluss von Restarbeiten durch den Hersteller einzeln abgenommen, für den Linienbetrieb vorbereitet und von der TAB für den Fahrgastbetrieb zugelassen werden. Zum Einsatz kom-men die Züge zunächst auf der besonders nachfragestarken Linie 19.
MVG-Chef Herbert König: "Ich freue mich sehr, dass die neue Avenio-Tram nun freie Bahn hat! Es hat länger gedauert als wir alle gehofft hatten, auch weil einige Nachbesserungen erforderlich waren. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich die neuen Züge im Alltagsbetrieb bewähren und wir dann recht bald auch den letzten Baustein unserer diesjährigen Fahrplanverbesserun-gen bei der Tram, nämlich die weitere Verdichtung der Linie 28, umsetzen können. Natürlich freut uns auch, dass einer der neuen Züge, der Wagen 2806, von Siemens nächste Woche auf der Weltleitmesse für Schienen-verkehr, der ‚Innotrans' in Berlin, als echtes Vorzeigemodell einer Nieder-flurstraßenbahn neuester Generation präsentiert wird. Tausende von Fachbesuchern aus der ganzen Welt werden dort also die modernste Tram für München kennenlernen, sicher eine gute Werbung für den Münchner Nahverkehr und die MVG."
Mit den neuen, großen Fahrzeugen wächst die MVG-Tramflotte und damit das mögliche Platzangebot für die Kunden weiter: Die MVG verfügt nun über 110 Nie-derflurbahnen; die Zahl der Fahrzeuge ist seit Mitte der 90er-Jahre um über 20 Prozent gestiegen. "Beim Platzangebot verzeichnen wir sogar ein Plus von etwa einem Drittel, was ca. 5.000 zusätzlichen Plätzen entspricht", so König. "Diese Zahlen verdeutlichen die Renaissance der Straßenbahn in München – und auch die große Verbundenheit der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Tram. Die Tram St. Emmeram war in jüngster Zeit das beste Beispiel dafür. Nächster Schritt zum weiteren Ausbau wird die Tram nach Steinhausen sein. Unser ehrgeiziger Zeitplan sieht weiterhin vor, die neue Strecke schon Ende 2015 zu eröffnen."
Der Avenio-Einsatz wird nicht auf die Linie 19 beschränkt bleiben. Die Zulassung auch für weitere Strecken, auf denen große Fahrzeuge benötigt werden – wie der-zeit die Linien 17, 20 und 21 – ist in Vorbereitung (Pressemeldung MVG, 18.09.14).

RechteckBayern: Landrat protestiert gegen Kurswagen-Einstellung
Der Passauer Landrat Franz Meyer hat einem Bericht der Passauer Presse zufolge einen Brief an Bahnchef Grube geschrieben, weil die Deutsche Bahn AG ab Dezember 2014 den Kurswagen "Rottaler Bäderdreieck" aus dem Fahrplan nimmt. Meyer bezeichnet die Entscheidung als eine "völlig falsche Weichenstellung". Der Rottal-IC muss im Fahrplan bleiben, da rund 45000 Kurgäste nach Bad Füssing diesen Kurswagen benötigen. Auch Bad Griesbach und Bad Birnbach profitierten von diesem Angebot (Rudolf Bende, 18.09.14).

RechteckBayern: Bahnland Bayern bekommt neue Botschafter-Lok

Staatsminister Herrmann, Fritz und Niggl bei der Loktaufe (v.r.n.l.). Fotos BEG.
Vier Jahre lang zog sie auf vielen Strecken und Bahnhöfen neugierige Blicke auf sich: Maxl, die weiß-blaue Lok mit dem Bahnland-Bayern-Logo. Nun ist ihre Beklebung etwas in die Jahre gekommen. Ihre Nachfolgerin ist eine neue Lokomotive der Baureihe 146, die heute am Nürnberger Hauptbahnhof von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, Johann Niggl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) sowie Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern, vorgestellt wurde. Sie wird ab sofort in modernem Design das Bahnland Bayern repräsentieren.
"Der Freistaat hat allein heuer rund 121 Millionen Zugkilometer bestellt. Das ist bemerkens-wert, wenn man bedenkt, dass wir 1996 mit 82 Millionen Zugkilometern pro Jahr gestartet sind. Diese Steigerung ist uns trotz knapper Haushaltsmittel gelungen. Das Bahnland Bayern ist damit führend in Deutschland", so Herrmann.
Entwickelt wurde die Marke Bahnland Bayern mit dem Slogan "Zeit für Dich" 2010 von der BEG, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert. "Unser Ziel war und ist, die Menschen in Bayern für das Bahnfahren zu begeistern und über das gute Angebot der bayerischen Bahnen zu informieren", betont Niggl. "Das komplexe System haben wir so auf eine griffige Formel gebracht. Die Dachmarke 'Bahnland Bayern' wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen und prägt sich ein", ergänzt Herrmann. Durch verschiedene Werbemaßnahmen wie Plakate, Funkspots oder dem Bahnland-Bayern-Magazin - und mit der Bahnland-Bayern-Lok - sorgen BEG und Freistaat seither für Aufmerksamkeit bei treuen Kunden und potenziellen Fahrgästen. "Dies trägt dazu bei, dass der Regionalverkehr in Bayern als attraktives Gesamtsystem verstanden wird", so Niggl. Kampagnen-Unterstützer der ersten Stunde ist die Bahnland-Bayern-Lok, die als Botschafterin im gesamten Freistaat unterwegs ist. Auch die neue Lok wurde wieder gemeinsam von BEG, DB Regio und Roco Modelleisenbahn realisiert.
Ursprünglich war der Einsatz der ersten Bahnland-Bayern-Lok für ein Jahr geplant. Daraus sind vier stolze Jahre geworden. "Doch auch die Nachfolgerin hat ihre Qualitäten", so Fritz. "Die Lok der Baureihe 146 hat eine Leistung von 7.600 PS und fährt bis zu 160 Kilometer pro Stunde". Sie wird u. a. auf den Strecken Nürnberg - Würzburg - Frankfurt und München - Passau zum Einsatz kommen. "Wir freuen uns, dass wir wieder eine Lok zur Verfügung stellen können, die künftig als Botschafterin für das Bahnland Bayern im Freistaat unterwegs sein wird", so Fritz.
Für Eisenbahnfans gibt es in Kürze ein kleines zusätzliches Schmankerl: Roco wird ab Februar 2015 ein Modell der neuen Bahnland-Bayern-Lok ausliefern
(Pressemeldung BEG, 18.09.14).

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LOK Report Reiseführer 2014/2015

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck40 Jahre S-Bahn in und um Magdeburg
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
642 684 vor dem Regio-Werk in Rostock. Fotos Kai Michael Neuhold.
Im Beisein von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, Vertretern der Deutschen Bahn und der Nasa GmbH, wurde am Mittwoch im Magdeburger Hauptbahnhof eine Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum der Magdeburger S-Bahn eröffnet. Der Eisenbahn-Chronist Rainer Dill und Ulrich Ehr, Triebfahrzeugführer bei DB Regio, zeigen ein buntes Potpourri aus 40 Jahren S-Bahn-Verkehr in und um Magdeburg.
Ob Wendezug aus Lowa-E5-Wagen oder Doppelstockwagen mit E-Loks der Baureihe 142 und 143 sie alle werden in authentischem Umfeld gezeigt. Selbst auf Exoten im Fuhrpark der S-Bahn, wie der kurzzeitige Einsatz des Triebwagens der Baureihe 280, im Volksmund auch "Roter Teufel" genannt, wird ausführlich eingegangen.
Ob Fahrplan-Auszug oder Fahrschein-Schnipsel, zahlreiche Dokumente aus 40 Jahren S-Bahn in Magdeburg lassen noch einmal Reichsbahn-Atmosphäre in den Hallen des Magdeburger Hauptbahnhofes aufkommen.
Die äußerst sehenswerte Ausstellung, die wahrlich nicht nur Eisenbahn-Freunde begeistern wird, kann noch bis zum 31. Oktober 2014 in der Empfangshalle des Magdeburger Hauptbahnhofs besucht werden.
Am Samstag, 20. September 2014, findet in und um den Bahnhof Schönebeck-Salzelmen ein Geburtstagsfest zum runden Jubiläum statt. Einen Blick auf die Zukunft wird DB Regio und die S-Bahn Mittelelbe anhand eines modernisierten S-Bahn-Zuges der Baureihe 425 ermöglichen. Interessenten sind herzlich eingeladen, am Samstag ab 10:30 Uhr einmal im Bahnhof Schönebeck-Salzelmen vorbeizuschauen (Kai Michael Neuhold, www.verkehrsfotografie.de, 18.09.14).

RechteckBahnhofstag zum Tag des offenen Denkmals in Dörzbach ein voller Erfolg
Foto Jagsttalbahnfreunde e.VFoto Jagsttalbahnfreunde e.V
Zirka 250 interessierte Gäste besuchten den Bahnhofstag im Jagsttalbahnmuseum Dörzbach. Bei schönstem Spätersommerwetter konnten die Besucher die historischen Fahrzeuge der Jagsttalbahn vom neu fertiggestellten Bahnsteig bewundern. Auf dem wiederaufgebauten Gleis 4 stellten die Jagsttalbahnfreunde erstmals 3 Personenwagen aus, die von außen und innen besichtigt werden konnten.
Die Austellungsräume im Stationsgebäude und der Lokschuppen waren rege besucht. Für die kleinen Eisenbahnfreunde drehte das "kleine" Krokodil im Maßstab 1:6 vor dem "großen" Krokodil der Jagsttalbahn unermüdlich seine Runden. Die Dörzbacher Kinder Lea, Ronja und Maximilian bauten mit Hilfe der Jagsttalbahnfreunde im Rahmen des Kinderferienprogramms am Samstag die Gleise auf und fuhren am Sonntag unter Aufsicht für die Gäste viele, viele Runden (Pressemeldung Jagsttalbahnfreunde e.V., 18.09.14).

RechteckFotosonderfahrt 50 3708
Foto Jonathan ChristophFoto Jonathan Christoph
Foto Jonathan ChristophFoto Jonathan Christoph
Kurz vor ihrem bevorstehenden Fristablauf fuhr die Blankenburger 50 3708-0 am Sonntag den 14.09.14 einen Fotogüterzug auf der Strecke Blankenburg - Halberstadt und zurück. Anliegende Fotos zeigen die Lok unter dem Hauptstellwerk im Bahnhof Blankenburg, 2 Fotos Mittags kurz hinter Langenstein sowie spät Nachmittags Einfahrt Halberstadt-Spiegelsberge.
Hinweisen möchte ich noch auf die geplanten Abschiedsfahrten der Lok (Fristablauf 22.09.14) am kommenden Wochenende 20/21.9.14, näheres hierzu auf der Internetseite der TG 50 3708-0 e.V. (Jonathan Christoph, 18.09.14)
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RechteckMuseumsbahn Blonay-Chamby
Foto A. CandelleroFoto A. Candellero
Die Museumbahn Blonay-Chamby (BC) hat von der BOB (Berner-Oberland-Bahn, Jungfraubahnen, Interlaken und MEFEZ (Zweilütschinen) einen Teil ihrer historischen Züge übernommen. Da jetzt die BOB-Strecke sehr stark befahren wird, ist ein nostalgischer Betrieb nicht mehr möglich.
Am vergangenen Wochenende, 13./14. September, sowie am folgenden 20./21. wird der BOB-Zug bei der BC eingeweiht, nach Anpassungsarbeiten, z.B. bei den Kupplungen; das Umstellen von +GF+ auf MOB-Norm hat sich als recht schwierig erwiesen.
Der BOB B3 - Wagen Nr. 6 ist als "Kaiserwagen" bekannt. 1912 sollte Kaiser Wilhelm II das Berner Oberland besuchen. Deshalb wurde dieser Wagen zu einem Salonwagen umgebaut. Doch der Kaiser kam nie! In den siebziger Jahren wurde der Wagen nachgebaut, als Bar- und Salonwagen.
Der BOB C4 - 44 ist ein vielgefragter "Sommerwagen". Die Lok HGe 3/3 Nr. 29, 410 PS, wurde 1926 als Nachbau von SLM/MFO in Betrieb genommen und fuhr bis 2013 bei der BOB. Sie ist für 1500 V gebaut, doch sie fährt ohne weiteres mit den 1000 V der BC, wenn auch ein bisschen langsamer (J.F. Andrist, Fotos: A. Candellero, 18.09.14)
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RechteckÖchsle-Dampf
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Jagsttalbahnfreunde e.V
Immer wieder schön mit der Öchsle Schmalspurbahn durch die Wiesen und Felder Oberschwabens zu fahren. Mittlerweile sind die Kornfelder abgeerntet und es steht weitgehend nur noch der Mais, somit kann den Blick weit durch die Landschaft schweifen lassen und die Dampfzugfahrt zwischen Warthausen und Ochsenhausen genießen. Gezogen wird der Dampfzug von der 1956 bei der LMK gebauten Dampflok 99 788 (Harald Becker, 18.09.14).

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Bahnberufe

Mit der Kamera notiert

RechteckDreimal 103
Foto Hanno FabianFoto Hanno Fabian
Foto Hanno FabianFoto Hanno Fabian
Dieses Wochenende und Anfang der Woche zog die 103 235 entlang des Rheines ihre Kurven: Am Sonntag, den 14.09,2014, standen meine Kinder und ich bei der Überholung der Mittelrheinbahn, die wir für den Weg zum "Tag des offenen Denkmals" in Koblenz-Lützel benutzten, auf dem Bahnsteig in Remagen, als 103 235 einfuhr. Selbe Lok zog den IC 119 auch am 16.09.2014 durch die Sonne bei Köln Süd.
Am Sonntag war auch die älteste noch in Betrieb stehende E-Lok Deutschlands im Einsatz: E 69 03 diente als Lok für Führerstandsmitfahrten im DB Museum Koblenz-Lützel. Dort stehen aktuell die 103 220 und die 103 233, beide noch in ihrer alten Sonderlakierung, so daß wir an diesem Tag drei 103 zu sehen bekamen (Hanno Fabian, 18.09.14)
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RechteckDąbrowa Górnicza
Foto Ryszard RusakFoto Ryszard Rusak
Foto Ryszard RusakFoto Ryszard Rusak
Am Montag wartete ich auf den Sonnenuntergang, aber die Sonne hinter den Wolken versteckte sich und die Züge wollten nicht fahren. Schade
(Ryszard Rusak, 18.09.14).

RechteckHectorrail am Stausee
Foto Michél Gedaschke
Am 15.09.2014 verkehrte durch die UEF der Pilgerzug 13490 von Lourdes nach Osnabrück Hbf. Im Raum NRW hatte der Zug jedoch einen interessanten Laufweg, denn ab Troisdorf ging es weiter über Köln-Kalk Nord, Opladen, Düsseldorf-Rath, Essen Kettwig, Essen Hbf (Kaiserkurve), Bochum Hbf und Dortmund Hbf nach Osnabrück. Auf der Ruhrbrücke in Essen-Kettwig zeigte sich dann 242.517 mit dem Pilgerzug in Richtung Osnabrück (Michél Gedaschke, 18.09.14).

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LOK Report 10/14

LOK Report Ausgabe 10/14

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Europa

RechteckFrankreich: CGT prangert immer noch zaghafte Schienenwartung an
In dieser Woche, in der RFF und SNCF wegen der Engleisung von Bretigny-sur-Orge angeklagt werden, kritisiert die Gewerkschaft CGT Cheminots de Lyon, dass ein im Februar entdeckter Riss im Herzstück einer Weiche in Pierrelatte (Drôme) auf der Strecke Lyon - Marseille nach nunmehr sieben Monaten immer noch nicht repariert sei. Dutzende von Zügen fahren täglich mit bis zu 200 km/h über diese Stelle.
Die SNCF sieht dagegen noch kein Risiko. Bei monatlichen Untersuchungen hätte sich der Riss nicht verändert, die Reparatur ist für die Woche ab 6. Oktober geplant. Aber die CGT sieht dies als Mangel an Ressourcen für die Wartung. Seit zehn Jahren seien die Zahlen der eingesetzten Mitarbeiter rückläufig, während der Aufgabenbereich wachse. Die Wartungsbrigade in Coucourde wurde ebenso aufgelöst wie der Fahrleitungsdienst Valence, die Wartungsgruppen für Elektrizität in Romans und Valence wurden zusammengeführt (WKZ, Quelle CGT, SNCF, 17.09.14).

RechteckSchweiz: Bundesgericht bestätigt Vergabe der AlpTransit Gotthard AG
Das Bundesgericht hat zwei Beschwerden gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts vom März 2014 im Zusammenhang mit den Bahntechnikvergaben beim Ceneri-Basistunnel gutgeheissen. Die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts wurden aufgehoben. Die ursprünglichen Vergabeentscheide der AlpTransit Gotthard AG werden bestätigt. Der bislang geplante Termin für die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels per Fahrplanwechsel im Dezember 2019 bleibt damit weiterhin Ziel der AlpTransit Gotthard AG.
Die AlpTransit Gotthard AG vergab am 12. August 2013 das Los "Fahrbahn + Logistik" dem Konsortium Mons Ceneris unter der Federführung von Mancini&Marti AG, Bellinzona, zum Preis von rund CHF 96 Mio. sowie das Los "Bahntechnik und Gesamtkoordination" dem Konsortium CPC unter der Federführung der Cablex AG, Bern, zum Preis von rund CHF 129 Mio.
Im September 2013 wurden gegen diese beiden Vergaben beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerden eingereicht. Im März 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden teilweise gut. Die angefochtenen Zuschlagsverfügungen wurden aufgehoben und das Geschäft an die ATG zurückgewiesen.
Die beiden ursprünglichen Zuschlagsempfängerinnen Mons Ceneris und CPC haben diese Urteile ans Bundesgericht weitergezogen. Das höchste Schweizer Gericht hat nun ihre Beschwerden gutgeheissen und damit die Vergabeentscheide der AlpTransit Gotthard AG an die ursprünglichen Zuschlagsempfängerinnen bestätigt (Pressemeldung AlpTransit, 18.09.14).

RechteckSchweiz: Rochade im BLS-Rollmaterial
Die BLS trifft Massnahmen zur Verbesserung der Angebotsqualität im Raum Luzern West: Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 hin werden drei der vier bisher für die RegioExpress-Züge Bern–Luzern eingesetzten Kompositionen des Typs EWIII durch Lötschberger-Züge ersetzt. Dies ist das Ergebnis von Verhandlungen mit dem Bundesamt für Verkehr, dem Verkehrsverbund Luzern und dem Kanton Bern sowie eines optimierten Fahrzeugeinsatzes innerhalb der bestehenden BLS-Flotte. Die damit verbundene «Fahrzeugrochade» ermöglicht zugleich einen Qualitätsgewinn zwischen Zweisimmen und Interlaken Ost.
Im März 2014 hat das Bundesamt für Verkehr mitgeteilt, dass die Beschaffung von zusätzlichen Lötschberger-Zügen zur vorzeitigen Ablösung der Züge des Typs EWIII auf Grund veränderter Normen nicht möglich ist. Darauf hin hat die BLS ein Projekt für eine Neubeschaffung von Fahrzeugen mit Zeithorizont 2020 in Angriff genommen. Gleichzeitig hat sie mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV), dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) und dem Kanton Bern nach Lösungen gesucht, um zwischenzeitlich die Qualität des RegioExpress-Angebots Bern–Luzern zu verbessern. Insbesondere jene Züge, die für die Hauptverkehrszeit am Morgen und Abend um zusätzliche Wagen ergänzt werden, erreichen heute nicht die gewünschte Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.
Durch eine Verschiebung des bestehenden Rollmaterials kann die BLS nun in Absprache mit den Bestellern auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 hin folgende Verbesserungen realisieren:
• Drei der vier bisher für die RE-Züge Bern–Luzern eingesetzten Züge des Typs EWIII werden durch Lötschberger-Züge ersetzt. Nebst einer Qualitätsverbesserung wird es damit insbesondere auch möglich, in den Hauptverkehrszeiten auf den Einsatz der störungsanfälligen Zusatzwagen zu verzichten und das Platzangebot um rund 40 Sitzplätze zu erhöhen. Ein EWIII-Zug bleibt auf dieser Strecke.
• Die EWIII-Züge werden inskünftig als RegioExpress-Züge «Goldenpass» zwischen Interlaken Ost und Zweisimmen eingesetzt. Dank der Klimatisierung und der grosszügigen Innenraumgestaltung werden die Fahrgäste dort gegenüber den heute eingesetzten S-Bahn-Pendelzügen ebenfalls von einer Qualitätsverbesserung profitieren.
Daniel Meier, Geschäftsführer des VVL, zum neuen Fahrzeugeinsatz: «Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine Verbesserung für unsere Kundinnen und Kunden in der Region Luzern West zu erreichen.»
Und Andreas Willich, Leiter Personenverkehr BLS und Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzt: «Mit der neuen Lösung erreichen wir eine Qualitätsverbesserung bei maximaler Nutzung des bestehenden Rollmaterials. Ziel bleibt es aber, die EWIII-Züge mit einer Fahrzeug-Neubeschaffung mit Horizont 2020 zu ersetzen.» Die Verschiebung der EWIII-Züge hat auch Auswirkungen auf andere Strecken, namentlich im Bereich der S-Bahn Bern. Sämtliche Veränderungen im Einsatz der Fahrzeuge sind mit allen beteiligten Kantonen abgesprochen.
Die Umstellung des Rollmaterials ist zudem ein weiterer Schritt in Richtung Zugskoppelungen zwischen dem RE und der S7 auf der Strecke Wolhusen–Luzern (Flügelzugkonzept), welche bis spätestens 2020 eingeführt werden sollen.
Der Wechsel erfolgt auf den Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2015. Eine Einführung des neuen Konzeptes bereits auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2014 ist auf Grund der notwendigen Vorlauffrist nicht möglich (Pressemeldung BLS, 18.09.14).

RechteckSchweiz: SBB und SBB Cargo ab 2015 mit neuem Gesamtarbeitsvertrag
Die SBB und die Personalverbände haben sich am 16.09.14 auf eine Weiterentwicklung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) geeinigt. Dieser legt für die nächsten vier Jahre die Arbeits- und Anstellungsbedingungen fest. Beide Seiten zeigen sich mit dem Resultat zufrieden: Anliegen der Mitarbeitenden und des Unternehmens sind in den GAV 2015 eingeflossen.
Der GAV SBB und SBB Cargo gilt ab Anfang 2015 und läuft mindestens vier Jahre. Er ist das Resultat intensiver Verhandlungen, wobei letztlich beide Verhandlungsdelegationen ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen erreichten. Die SBB und die Personalverbände haben Ende Juni die Eckwerte des Gesamtarbeitsvertrags definiert und in den letzten Wochen in weiteren Verhandlungsrunden die Details bereinigt:
• Den SBB Mitarbeitenden stehen neu drei Pensionierungsmodelle und ein Lebensarbeitszeitmodell zur Verfügung. Diese können von unterschiedlichen Berufsgruppen genutzt werden. Dies eröffnet der SBB und ihren Mitarbeitenden neue Möglichkeiten von flexibler, individueller Arbeits- und Freizeitgestaltung während der Erwerbstätigkeit und darüber hinaus.
• Der GAV 2015 sieht auch vor, vereinfachte Arbeitseinteilungen einzuführen. Die SBB und die Sozialpartner sind sich einig, dass die SBB wie jedes Unternehmen möglichst effizient produzieren muss.
• Die im aktuellen GAV festgelegte "Lohngarantie 2011" wird, gebunden an die Laufzeit des neuen Vertrags, weitergeführt. Zudem wird die SBB für die individuelle Lohnentwicklung mehr Mittel zur Verfügung stellen. Diese werden an den jährlichen Lohnverhandlungen zwischen der SBB und den Personalverbänden im Detail festgelegt. Die derzeit noch unterschiedlichen Sonntagszulagen werden vereinheitlicht und schrittweise erhöht.
• Die Mitarbeitenden profitieren zukünftig von einem längeren Vaterschafts- und Adoptionsurlaub: Er beträgt neu zehn statt wie bisher fünf Tage. Zudem wird der Mutterschaftsurlaub von vier Monaten auf 18 Wochen erhöht.
• Die berufliche Neuorientierung wird angepasst: Mitarbeitende, die mindestens vier Jahre bei der SBB arbeiten und als Folge einer Reorganisation ihre Stelle verlieren, treten nach einer sechsmonatigen Präventionsphase ins Arbeitsmarktcenter (AMC) über. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer wird der Lohn dieser Mitarbeitenden schrittweise gekürzt.
• Die SBB und die Personalverbände haben sich zudem geeinigt, grundsätzlich die Neuerungen der Bundespersonalgesetz-Revision zu übernehmen. Damit nähert sich die SBB bei ihren Anstellungsbedingungen dem Privatrecht an.
• Weiter beinhaltet das Gesamtverhandlungsergebnis Regelungen für temporäre Mitarbeitende, die länger als vier Jahre bei der SBB tätig sind. Sie erhalten neu ein Angebot für eine Festanstellung. Voraussetzungen sind eine bestandene Prüfung und/oder entsprechende Eignungstests.
Der Vertrag wird nun den jeweils zuständigen Gremien zur Zustimmung vorgelegt (Pressemeldung SVG, 18.09.14).

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