LOK Report – News von Dienstag, 07.02.12
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TOP-Themen S5 und S8 gehen an DB Regio NRW Bures kündigt Verwaltungsreform im Verkehrsministerium an SJ nimmt im vierten Quartal zu Foto links: Siemens |
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Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie
Industrie
Alpha Trains: Jörg Wiedenlübbert verstärkt das Management Team
Jörg Wiedenlübbert, seit mehr als 20 Jahren als verantwortlicher Manager im Bereich Schienenpersonennahverkehr in Europa tätig, wechselt zum 1. März 2012 zur Alpha Trains Gruppe. Er übernimmt die Position des Development Director's. Alpha Trains ist der führende europäische Anbieter von Leasing und Lösungen im Bereich der Schienenfahrzeuge für Personennahverkehr und Güterverkehr.
Alpha Trains zeigt sich erfreut über die Entscheidung von Jörg Wiedenlübbert. Shaun Mills, CEO der Alpha Trains Gruppe: "Mit Jörg Wiedenlübbert haben wir einen der erfahrensten Manager unserer Industrie gewinnen können. Alpha Trains genießt bereits einen exzellenten Ruf in der Branche. Wir beabsichtigen, unsere Position als Europa's marktführender Rolling Stock Manager und Leasinganbieter für Personennahverkehrszüge und Lokomotiven durch eine klare Wachstumsstrategie auszubauen. Jörg Wiedenlübbert wird die Alpha Trains Gruppe damit zu einem außerordentlich interessanten Zeitpunkt ihrer Entwicklung verstärken und einen wichtigen Beitrag zur kontrollierten und profitablen Expansion der Gruppe leisten.
Jörg Wiedenlübbert's technische, kaufmännische und soziale Kompetenz, seine Industrie-Erfahrung und sein Netzwerk sind die ideale Ergänzung unseres Management-Teams zum weiteren Auf- und Ausbau unseres Geschäftes in Europa. Ich freue mich auch persönlich sehr über die Entscheidung von Jörg Wiedenlübbert und heiße ihn als ein Mitglied meines Top Management Teams schon heute herzlich willkommen."
Herr Wiedenlübbert, derzeit noch als Director Business Development für die DSB Deutschland GmbH verantwortlich, hatte in der Vergangenheit u.a. Positionen als Geschäftsführer bei VIAS und Abellio inne. Hier war er jeweils maßgeblich am Auf- und Ausbau des Bereichs Schienenpersonennahverkehr beteiligt und verantwortete die Akquisition von zahlreichen SPNV-Unternehmen und SPNV-Leistungen sowie deren Integration. Davor leitete Jörg Wiedenlübbert als Bevollmächtigter der Geschäftsführung der Trans Regio Deutsche Regionalbahn ein Team von 85 Mitarbeitern bei der Neustrukturierung des Unternehmens.
Zu Beginn seiner Karriere war Herr Wiedenlübbert als Prokurist und Mitglied der Geschäftsführung der Rhein-Consult tätig. Er ist diplomierter Maschinenbauingenieur (Fertigungstechnik) und geprüfter Instandhaltungsmanager (RKW). Jörg Wiedenlübbert, der mit seiner Familie im Rheinland lebt, wird den Bereich 'Development' der Alpha Trains Gruppe von Köln aus für ganz Europa leiten (Pressemeldung Alpha Trains, 07.02.12).
Crouzet: Produktneuheiten für Gleichstrommikromotoren


Crouzet ist da – mit zwei Neuheiten auf dem Markt für Gleichstrommotoren mit und ohne Bürste. Produkte mit einem hohen Mehrwert, die für eine schnelle Inbetriebnahme entworfen wurden. Beide Entwicklungen veranschaulichen hervorragend, dass Crouzet sich für eine Strategie der Spitzenklasse entschieden hat. Dieser Wille wird durch den Neubau eines Technology Centers für Motoren in Alès (Frankreich) bekräftigt, in dem das Know-how der Gruppe konsolidiert werden soll.
Crouzet, Motorspezialist seit 50 Jahren, konkretisiert sein Vorhaben, einen "Premium"-Katalog für Spitzenlösungen im Bereich der Gleichstrommotoren umzusetzen. Die Entwicklungen sind durch Zuverlässigkeit und Sicherheit gekennzeichnet, da Crouzet sich besonders auf Märkte mit erfolgskritischen Systemen konzentriert, zum Beispiel in den Sektoren Medizin, Eisenbahn, Luftfahrt oder Industrie.
Der neue Brushless-Motor (ohne Bürsten) präsentiert sich mit einem quadratischen, frontseitigem Querschnitt von 57 mm und ist in drei kompakten Größen mit Leistungen von 66, 90 oder 150 W erhältlich. Crouzet fertigt diese Motorreihe, wie alle seine high end Motoren, in Frankreich. Dieser Antrieb der Spitzenklasse ist das Ergebnis einer fast dreijährigen internen Forschungs- und Entwicklungsphase. Die Produktreihe bietet neue Perspektiven in Bezug auf Steuerung von Drehzahl, Drehmoment und Positionierung bei kleinen autonomen Maschinen und bereichert den Tätigkeitsbereich des Motomate, dessen Elektronik (integrierte Kleinsteuerung) Drehzahl und Drehmoment kontrollieren kann. Die Marktfreigabe für den neuen Brushless-Motor ist für Januar 2012 vorgesehen.
Mit einer mechanischen Nennleistung von 150 W (240 W Spitzenwert) bei 24 Volt ist der Brushless-Motor der Stärkste seiner Kategorie. Zudem hat er die gleichen Abmessungen wie die vorherige 80 W-Version.
Eine neue Generation der bürstenbehafteten Motoren ist das Ergebnis einer kompletten Neuentwicklung. Die Motoren haben einen Durchmesser von 42 mm bei einer Abgabeleistung von 15, 25 oder 53 W bzw. einen Durchmesser von 63 mm mit 55 oder 99 W Abgabe-leistung. Dies entspricht den Standardabmessungen der aktuellen Produktreihe bei höherer Leistungsdichte. Die Produktreihe wird ab Januar 2012 um die high end Varianten in IP65- und IP66-Ausführung mit verbesserten Eigenschaften erweitert.
Die Motorenaktivität von Crouzet hat ihren Sitz seit 1971 in Alès. Nun hat man den Bau des europäischen Technology Centers für die Abteilung Motoren der Gruppe Custom Sensors & Technologies (CST) begonnen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2013 vorgesehen und in diesem neuen Gebäude von 4300 m² wird das Fachwissen der Gruppe in Bezug auf hochtechnische Motoren konzentriert. 1.300 m² an Büro- und Laboräche, eine Produktions-halle von 2.200 m² für die Montage von Kleinserien sowie 1.000 m² Lagerraum und Nebenanlagen werden hier zusammengefasst.
Dank dieses Technologiezentrums können künftig sämtliche Antriebslösungen die von Crouzet auf den Markt gebracht werden in Alès, entwickelt, entworfen und getestet warden hier vereint sich das gesamte Fachwissen zu Motoren, Gleichstromgetriebemotoren, Brushless-Motoren und - Getriebemotoren, Elektronikkarten, Stellgliedern... Vor Fertigstellung der neuen Einrichtung haben die vorhandenen Teams bereits an der Entwicklung der neuen Brushless-Motoren und bürstenbehafteten Motoren gearbeitet, die auf der SPS/IPC/Drives-Messe vorgestellt werden (Pressemeldung Crouzet, 07.02.12).
SMT Scharf: Anstieg bei Umsatz und Ergebnis
Die SMT Scharf AG, Technologie- und Weltmarktführer bei entgleisungssicheren Bahnsystemen für den Bergbau, hat im Geschäftsjahr 2011 Umsatz und Ergebnis auf vorläufiger Basis erneut deutlich gesteigert. Im Gesamtjahr erhöhte sich der Umsatz der SMT Scharf Gruppe auf 82,1 Mio. EUR gegenüber 66,7 Mio. EUR im Vorjahr (+23 %). Die Märkte außerhalb Deutschlands trugen 90 % zum Umsatz bei.
Wichtigster Einzelmarkt war wiederum China. Beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) erzielte die SMT Scharf Gruppe eine überproportionale Steigerung auf 14,5 Mio. EUR verglichen mit 11,1 Mio. EUR ein Jahr zuvor. Das entspricht einer Steigerung von 31 % und einer EBIT-Marge von 17,6 % (Vorjahr: 16,6 %).
Der Konzernjahresüberschuss beträgt nach vorläufigen Zahlen 10,5 Mio. EUR und liegt damit 31 % über dem Vorjahreswert von 8,0 Mio. EUR. Daraus resultiert ein Ergebnis je Aktie von 2,56 EUR. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 0,95 EUR je Aktie vorzuschlagen. Das entspricht einer Steigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr (0,85 EUR je Aktie). Die Hauptversammlung ist für den 25. April 2012 vorgesehen.
Endgültige Geschäftszahlen für 2011 wird die Gesellschaft voraussichtlich am 8. März 2012 auf ihrer Webseite www.smtscharf.com im Bereich Investor Relations veröffentlichen (Pressemeldung SMT Scharf AG, 07.02.12).
UIC: Weltweite Großveranstaltungen mit Mitgliedern und Partnern
In enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern wird die UIC 2012 eine Reihe internationaler Bahnkongresse organisieren und als Partner an verkehrstechnischen Veranstaltungen mitwirken. Diese Kongresse, Konferenzen und Foren bieten die einmalige Gelegenheit, die internationale Kooperation zwischen den Mitgliedern zu fördern, neue Partnerschaften aufzubauen und den weltweiten Austausch von Best Practice zu unterstützen. Die wichtigsten Veranstaltungen der UIC und anderer internationaler Akteure im Bereich Transport für 2012:
• 20. April, Taipei, 2. Interaktives Seminar über Hochgeschwindigkeit "Instandhaltung von Hochgeschwindigkeitslinien" en coopération avec Taiwan High Speed Rail. Kontakt : segeral@uic.org
• 24. – 26. April 2012, Stockholm: 10. ERTMS-Weltkonferenz der UIC (ERTMS Global Dimensions) in Zusammenarbeit mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket, UNIFE, CER, EIM, ERTMS und GSM-R Users' Groups. Kontakt: ertms2012@congrex.com – Webseite: www.ertms-conference2012.com
• 2. – 4. Mai 2012, Leipzig: Internationales Transport Forum 2012 (Gipfeltreffen zum Thema "Seamless transport: Making connections"), organisiert von ITF, dem weltweiten verkehrspolitischen Forum der OECD. Die UIC wird den internationalen Bahnsektor vertreten. Informationen unter: www.internationaltransportforum.org/2012
• 7. Juni 2012: ILCAD (International Level Crossing Awareness Day), koordiniert durch die UIC auf Initiative von ELCF und mit Unterstützung von CER und EIM, etc. Kontakt: fonverne@uic.org oder www.ilcad.org
• 17. – 18. Juni 2012, Rio de Janeiro: UIC-Empfang zum Thema Nachhaltigkeit und Workshop zum Potential der Bahnen in Latein- und Südamerika, Rio+20 Earth Summit. Kontakt: veitch@uic.org
• 10. – 13. Juli 2012, Philadelphia, USA: UIC HIGHSPEED 2012, 8. Weltweiter Hochgeschwindigkeitskongress (High Speed Rail: Connecting People, Building Sustainable 2/2 Prosperity), organisiert von UIC und APTA (American Public Transport Association), in Kooperation mit AAR, Amtrak und der Federal Railroad Administration (US Department of Transportation). Information: www.uic-highspeed2012.com. Die UIC-Generalversammlung wird in derselben Woche (9. Juli) ebenfalls in Philadelphia stattfinden.
• 7. – 12. Oktober 2012, London: Weltweite Woche zur Bahnsicherheit einschl. Internationale Bahnsicherheitskonferenz (IRSC): http://www.irsc2012.org;
• 7. – 12. Oktober, 12. Global Level Crossing and Trespass Symposium (GLXS): www.levelcrossing2012.org; Plattform Sicherheit der UIC, 11. Oktober. Kontakt: fonverne@uic.org
• 17. – 19. October 2012, Tangier, Marokko: 3. Weltweite Güterverkehrskonferenz (GRFC) zur "Rolle des Schienenverkehrs im Ausbau globaler Logistikketten", organisiert von der UIC und den Marokkanischen Staatsbahnen (ONCF)
• 24. – 26. Oktober 2012, Bratislava, Slowakei: 8. UIC-Security-Weltkongress, organisiert von UIC und ZSSK. Information: security@uic.org
• 25. – 27. Oktober 2012, Venedig: Weltweiter UIC-Kongress für Nachhaltigkeit, organisiert von UIC und Ferrovie Italiane (FS).
• 12. Dezember 2012, Paris, UIC-Generalversammlung – 90. Jubiläum der UIC, Verleihung des weltweiten Innovationspreises (Pressemeldung Internationaler Eisenbahnverband - UIC, 07.02.12).
Aus den Ländern
Bayern: BRB-Team wird verstärkt
Am 1. Januar 2012 ist Norbert Fege zum neuen Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn berufen worden. Gemeinsam mit Heino Seeger, der weiterhin als Geschäftsführer und Regionalleiter von Veolia Verkehr Süd für die BRB verantwortlich bleibt, wird er die Geschicke der Bayerischen Regiobahn lenken.
Durch die Ergänzung in der Führungsriege erhält die BRB kompetente Unterstützung, das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln.
Fege (50, verheiratet, drei Kinder) erwarb seine berufliche Qualifikation in der Speditions- und Logistikbranche. In den letzen Jahren war er als Niederlassungsleiter bei Rhenus in München tätig und Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland. Zuvor bekleidete er in einigen Speditionsunternehmen leitende Positionen, unter anderem als Bereichsleiter der trans-o-flex Logictics Group.
"Ich freue mich auf die neue Herausforderung", so Norbert Fege. "Die Bayerische Regiobahn ist ein junges, dynamisches Verkehrsunternehmen, das einen hervorragenden Betrieb umsetzt. Eine meiner Aufgaben wird es sein, den unternehmerischen Erfolg mitzugestalten sowie gemeinsam mit allen Beteiligten ständig an der Verbesserung unseres hochwertigen und serviceorientierten Eisenbahnbetriebes zu arbeiten." (Pressemeldung Veolia Verkehr GmbH, 07.02.12).
Niedersachsen: Baubeginn "Niedersachsen ist am Zug II" on Osnarbrück
"Moderne Bahnhöfe braucht das Land", darin sind sich Klaus Hoffmeister, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), und Friedemann Keßler, Regionalbereichsleiter Nord der DB Station&Service AG, einig. Zusammen mit dem Bund wollen die LNVG, die das Finanzmanagement des Landes Niedersachsen für den gesamten ÖPNV koordiniert, und die Deutsche Bahn AG in den nächsten Jahren über 100 Millionen Euro in die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau von voraussichtlich 38 niedersächsischen Stationen investieren.
Hoffmeister und Keßler gaben am Montag in Osnabrück gemeinsam den Startschuss für die Bauphase des Modernisierungsprogramms "Niedersachsen ist am Zug II". Zusammen mit Oberbürgermeister Boris Pistorius setzten sie den ersten Spatenstich für den Ausbau des Bahnhofes Osnabrück-Altstadt.
Hoffmeister, dessen Gesellschaft im Auftrag des Landes zwischen Ems und Elbe den Nahverkehr auf der Schiene bestellt und dafür jährlich fast 300 Millionen Euro ausgibt, sieht die Steuergelder des Modernisierungsprogrammes gut angelegt. "Kundenfreundliche Stationen prägen das Image eines Ortes und einer Region, sie sorgen für subjektives Wohlbefinden und für Sicherheit bei den Fahrgästen und machen so Bahnfahren attraktiv. Von den rd. 350 niedersächsischen Bahnhöfen ist etwa die Hälfte bereits modernisiert", freut sich der LNVG-Chef und bleibt zuversichtlich: "Wir haben das Ziel, diese Quote bis Ende 2014 auf ca. 60 Prozent zu erhöhen".
Keßler unterstreicht: "Wir treiben die Modernisierung unserer Bahnhöfe konsequent voran und investieren dort, wo die Kunden besonders profitieren. Daher freuen wir uns, dass wir mit Unterstützung des Bundes das Programm 'Niedersachsen ist am Zug II' gemeinsam mit dem Land umsetzen können. Diese gute Zusammenarbeit ist Grundlage des Erfolgs für alle Beteiligten".
Das für den Altstadt-Bahnhof geschnürte Modernisierungspaket sieht umfangreiche Maßnahmen vor. Der Mittelbahnsteig wird erneuert und auf 76 Zentimeter angehoben sowie von 140 Metern auf 220 Meter verlängert. Die Treppen zum Personentunnel werden ebenfalls erneuert. Die alte Personenunterführung und das Bahnsteigdach werden saniert. Der Mittelbahnsteig befindet sich in einer erhöhten Dammlage und erhält einen neuen Aufzug. Gleichzeitig wird der Bahnsteig mit neuen Wetterschutz-Einrichtungen und Sitzplätzen ausgestattet, die Beleuchtung verbessert sowie neue Info-Vitrinen und Fahrkartenautomaten aufgestellt. Für Sehbehinderte und Blinde wird ein taktiles Wegeleitsystem installiert, das die Orientierung am Bahnsteig ermöglicht. Insgesamt sind für den Ausbau knapp 1,6 Millionen Euro fest eingeplant. Bis zum Landesturnfest im Juli soll die Modernisierung abgeschlossen sein.
Aufgrund der Baumaßnahmen ist der Bahnhof Osnabrück-Altstadt von Montag, 6. Februar bis Montag, 20. Februar, für den Zugverkehr gesperrt. Reisende werden gebeten, die Sonderaushänge zu beachten. Siehe auch die Presseninformation der Bahn vom 31. Januar. Die Deutsche Bahn AG bittet um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten (Pressemeldung LNVG, 07.02.12).
Niedersachsen: Positive Jahresbilanz für Niedersachsens Seehäfen
"Niedersachsens Seehäfen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und wir entwickeln sie als Wirtschaftsachse Küste weiter. Die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2011 stimmen mich zuversichtlich. Wertschöpfungsintensive Bereiche wie z.B. die Offshore-Industrie sind ein Umsatzmotor in den Häfen. Aber auch der Automobilumschlag ist auf dem Weg, seine Stärken auszubauen. Mit 46,1 Mio. Tonnen liegen wir beim Umschlag aktuell auf Platz 3 in Deutschland. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Mengenzuwachses bis 2025 von 226 Mio. Tonnen auf 600 Mio. Tonnen ist der Ausbau der Häfen nicht nur sinnvoll, sondern geboten. Hinzu kommt: Niedersachsen verfügt, anders als die meisten anderen Länder der Nordrange, über sehr viel geeignete Flächen für den Umschlag, die Distribution und die hafennahe Produktion von Gütern. Wir werden also ganz besonders vom Zuwachs profitieren." Diese Einschätzung gab heute Wirtschaftsminister Jörg Bode anlässlich der Jahrespressekonferenz der Niedersächsischen Seehäfen in Oldenburg.
Fast alle der Seehäfen in Niedersachsen haben ihre Umschlagsvolumina erhöhen können. Beeinflusst wird das Gesamtergebnis der Seehäfen durch den fehlenden Massengutumschlag in Wilhelmshaven, so dass der Gesamtumschlag um 1 % zurückgegangen ist.
Der Standort Wilhelmshaven werde in absehbarer Zeit einer der zentralen Dreh - und Ankerpunkte für die internationalen Containerverkehre sein. "Neben Rotterdam ist der JadeWeserPort der einzige echte Tiefwasserhafen an der nordeuropäischen Küste. Ein weiteres besonderes Alleinstellungsmerkmal des JadeWeserPort Wilhelmshaven besteht darin, dass in unmittelbarer Nähe des Hafens große zusammenhängende Flächen für Industrie- und Gewerbeansiedlung verfügbar sind", führte der Minister aus.
Direkt angrenzend an das Terminalgelände entsteht zeitgleich ein rund 160 ha großes Güterverkehrszentrum. In Hafen und Güterverkehrszentrum zusammen werden in absehbarer Zeit mehr als 2.000 Arbeitsplätze neu entstehen.
"Natürlich ist der JadeWeserPort nicht das einzige Projekt, das uns beschäftigt. Ebenfalls in Wilhelmshaven investieren wir 25 Mio. Euro in den Ausbau der Niedersachsenbrücke und in die Erschließung des Rüstersieler Groden. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen", erklärte Bode.
Weitere große Projekte in Niedersachsens Seehäfen sind der Bau der Nesserlander Schleuse in Emden für 59 Mio. Euro und der zweite Großschiffsliegeplatz für 17,5 Mio. Euro in Brake. In Cuxhaven wird mit Blick auf die Offshore-Windenergie eine ganze Reihe von Projekten zum Ausbau der Hafeninfrastruktur für insgesamt 100 Mio. Euro von 2010 bis 2012 angegangen.
"Auch in den kommenden Jahren muss der weitere bedarfsgerechte Ausbau der niedersächsischen Landeshäfen vorangetrieben werden. Daher werden für die Haushaltsjahre 2012/2013 zusätzlich 19 Mio. Euro bereitgestellt, sodass nunmehr rd. 58 Mio. Euro an Landesmitteln für den Hafenausbau zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage muss es gemeinsames Ziel sein, die knappen Finanzmittel bei der weiteren Entwicklung der gesamten Küsteninfrastruktur effektiv einzusetzen", sagte der Minister.
"Natürlich erwarten wir auch von der Wirtschaft die entsprechenden Komplementärfinanzierungen. Dieses hat in der Vergangenheit gut geklappt, die Unternehmer haben mit ihren Investitionen die staatlicherseits geschaffene Infrastruktur belebt und damit Wertschöpfung generiert. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Wirtschaft möchte ich fortsetzen."
Von zentraler Bedeutung ist die Stärkung der norddeutschen Seehäfen durch die Verbesserung der Hafenhinterlandanbindungen, damit der zügige Abtransport der Güter sichergestellt wird. Die gesamte deutsche Küste ist Handelsdrehscheibe für ganz Deutschland. Rund 25 % des deutschen Außenhandels laufen über die See- und Binnenhäfen. Zur starken Rolle Deutschlands im Welthandel gehören auch leistungsfähige Seehäfen. Um sicher zu stellen, dass die deutschen Häfen an der Globalisierung teilhaben und so zusätzlich von der deutschen Exportwirtschaft profitieren, sind leistungsfähige Hinterlandanbindungen und angemessene seeseitige Zufahrten hierfür unabdingbare Voraussetzung. Der notwendige Ausbau und die Modernisierung betrifft alle drei Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserweg.
"Das Umschlagvolumen in den deutschen Seehäfen wird weiter ansteigen. Hierfür muss die Hinterlandinfrastruktur bedarfsgerecht ausgebaut werden. Da es sich dabei um eine nationale Aufgabe handelt, erwarten wir vom Bund einen Investitionsschwerpunkt Norddeutschland", forderte der Wirtschaftsminister (Pressemeldung LNVG, 07.02.12).
Nordrhein-Westfalen: Eurobahn für den Winter gerüstet
Auf den Winter und die frostigen Temperaturen hatte sich die eurobahn vorbereitet, soweit das im Verantwortungsbereich des Verkehrsunternehmens liegt. So wurde die Wintertauglichkeit der Fahrzeuge, insbesondere der Türen, verbessert. Probleme bereitet die fehlende Winterfestigkeit von DB-Infrastruktur zu Entsorgung der Toiletten und der Wasserbetankung.
Man hatte den Winter schon fast abgeschrieben, doch nun machen uns seit einigen Tagen eisige Temperaturen zu schaffen. Den letzten Winter in Erinnerung hat sich die eurobahn schon seit längerem für den Wintereinbruch gerüstet. So wurden bei der eurobahn einige Verbesserungen an den Zügen vorgenommen. Überarbeitet wurden beispielsweise die Trittstufen der Türen. Sie dienen zur Überbrückung des Spaltes zwischen dem Fahrzeug und der Bahnsteigkante und erleichtern so den Ausstieg für die Fahrgäste. Bei Bedarf kann zudem jederzeit auf den sogenannten Winterbetrieb (ohne Nutzung der Trittstufen) umgestellt werden. Maßnahmen zur Beseitigung von Eis und Schnee sind dabei zeitlich einkalkuliert.
Probleme bereiten jedoch die Ver- und Entsorgung der Fahrzeug-Toiletten: Die geschlossenen WC-Systeme erfordern frostsichere Wasseranschlüsse zum Leeren und Wasserauffüllen an den Bahnhöfen. Die eigenen Entsorgungsanlagen der eurobahn in den Betriebswerken in Hamm und Bielefeld sind an die Witterungsverhältnisse angepasst und in Betrieb. Neben den eigenen ist die eurobahn auch auf externe Anlagen angewiesen. An einigen Stationen kann der Infrastruktureigentümer DB Station & Service derzeit deren uneingeschränkten Betrieb nicht garantieren. Die eurobahn versucht deshalb, die Triebwagen häufiger in den eigenen Werkstätten selbst zu befüllen. Trotzdem kann dies nicht immer bei allen Fahrzeugtoiletten erfolgen. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die eurobahn ihre Fahrgäste um Entschuldigung.
Abgesehen von den Toiletten ist die eurobahn trotz der außergewöhnlichen Temperaturen derzeit im Betrieb relativ stabil unterwegs (Pressemeldung GDL NRW, 07.02.12).
Nordrhein-Westfalen: VRR vergibt S5 und S8 an DB Regio NRW
Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen die Betriebsleistungen der S-Bahn-Linien S5 und S8 ab Dezember 2014 von der DB Regio NRW durchführen zu lassen.
Entscheidungsgrundlage für den Verkehrsvertrag ist ein vorangegangenes europaweites Wettbewerbsverfahren. Sein Ergebnis werten die Verantwortlichen als Erfolg, denn die eingereichten Angebote lagen auf einem erfreulich niedrigen Niveau, im Vergleich zu den bisherigen Zugkilometerpreisen im S-Bahn Bereich.
Ein Grund für den funktionieren SPNV-Wettbewerb im VRR sehen die Entscheider auch in der Tatsache, dass im Verfahren erneut die Option des Fahrzeugfinanzierungsmodells enthalten war. Dieses beinhaltet eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für die geforderten Neufahrzeuge. Insgesamt ermöglicht das positive Wettbewerbsergebnis der öffentlichen Hand, langfristig die qualitativ hochwertigen Verkehre auf den beiden Linien zu finanzieren. Ab 2014 wird der Verbund für einen gefahrenen Zugkilometer knapp einen Euro weniger bezahlen müssen als im derzeitigen S-Bahn-Vertrag.
VRR-Vorstand Martin Husmann zum abgeschlossenen Wettbewerbsverfahren: "Die Entscheidung war äußerst knapp, denn die sonstigen Wettbewerbsteilnehmer haben das Angebot des Fahrzeugfinanzierungsmodells angenommen und somit den nötigen Wettbewerbsdruck aufgrund niedriger Zinskonditionen ins Verfahren gebracht. Und ich bin überzeugt, dass genau diese Option im Verfahren dazu geführt hat, dass ein funktionierender Wettbewerb stattgefunden hat und wir nun ein finanzierbares Angebot vorliegen haben," so Husmann.
Der VRR hat die Betriebsleistung auf der S-Bahnlinie S5/S8 zwischen Mönchen-gladbach und Dortmund für den Zeitraum von 2014 bis 2029 vergeben. Auf dieser lang laufenden S-Bahnlinie werden erstmals S-Bahn-Fahrzeuge mit behindertengerechten Toiletten eingesetzt, auf ausdrücklichen Wunsch des Verkehrsministers Nordrhein-Westfalen, der Landesseniorenvertretung NRW, vieler Fahrgäste und Fahrgastverbände. Daneben werden die Fahrzeuge mit Videoüberwachung und Mehrzweckbereichen mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen ausgestattet sein. Fahrbare Schiebetritte werden künftig den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug komplett verschließen und machen so ein Durchfallen unmöglich. Die S-Bahn-Fahrzeuge werden alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen der zuständigen Aufsichtsbehörden erfüllen. Für die vorgesehene Inbetriebnahme im Dezember 2014 kann die Fahrzeugindustrie dafür aber nur Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 80 cm zur Verfügung stellen.
Heute verkehren – wie im gesamten S-Bahn-Netz im VRR auch – auf der S5/S8 Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 100 cm. Dem steht gegenüber dass entlang der Streckenführung die Bahnsteige mit unterschiedlichen Höhen angelegt sind. Von den 45 Stationen verfügen 21 über eine Höhe von 96 cm, 24 über die künftig optimale Höhe von 76 cm. Mit dem neuen Fahrzeugkonzept verändern sich daher auf den Stationen die Einstiegsverhältnisse von den Bahnsteigen in die Fahrzeuge. Erstmalig wird auf vielen Stationen ein stufenloser Einstieg in die S-Bahn möglich sein. Auf anderen Stationen wird hingegen der Einstieg in das S-Bahn-Fahrzeug zunächst mit einer Stufe und ggf. einer fahrzeugseitigen Rampe verbunden sein, soweit nicht Fahrmöglichkeiten mit anderen, parallel verlaufenden S-Bahnen genutzt werden können. Mit diesen Hilfsmitteln sind alle Einstige nach wie vor behindertengerecht ausgeführt.
Über diese veränderte Situation wurden im Rahmen der Ausschreibung mit den kommunalen Behindertenbeauftragten, den Landesvertretern der Behinderten, den betroffenen Kommunen und dem Verkehrsverbund intensive Gespräche geführt. Derzeit werden gemeinsam mit der DB Station&Service AG und der DB Netz AG bauliche Maßnahmen für einzelne Stationen geprüft, um den Einstieg in die Fahrzeuge künftig noch weiter zu erleichtern.
Etwa 30 der insgesamt 170 S-Bahn-Stationen im gesamten VRR-Verbundraum können auch langfristig nicht auf 96 cm Bahnsteighöhe angepasst werden. In Ermangelung eigener, ausschließlich von der S-Bahn befahrener Strecken, werden viele Strecken von speziellen Güterverkehren und anderen Produkten des Personenverkehrs (Regionalexpress, Fernverkehr) mit befahren. Stationen an derartigen "Mischbetriebsstrecken" müssen nach deutschen und EU- Normen mit einer Bahnsteighöhe von 76 cm ausgebaut sein. Aus diesem Grund strebt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium mittel- bis langfristig eine einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm an. Zum Jahreswechsel 2019/2020 werden alle S-Bahnstrecken im Verbundraum neu ausgeschrieben. Mit den dann zum Einsatz kommenden Neufahrzeugen wird sich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Rahmen der Möglichkeiten die bestmögliche Situation bezüglich der Ein- und Ausstiege einstellen (Pressemeldung VRR, 07.02.12).
Nordrhein-Westfalen: GDL zur Vergabe Haard-Achse und S5/S8
Der Bezirksvorstand der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Bezirk Nordrhein-Westfalen, (GDL) beglückwünscht die DB Regio NRW GmbH zu den gewonnenen Ausschreibungen Haardachse und S 5 / S 8. "Es zeigt sich, dass die DB Regio in der Lage ist, Ausschreibungen zu gewinnen" sagt der Bezirksvorsitzende Frank Schmidt. "Trotz Verzicht auf die Fahrzeugfinanzierung des VRR war die DB Regio in der Lage ein Angebot abzugeben, welches auf 15 Jahre die Arbeitsplätze der Arbeitnehmer sichert."
Erneut ist Rahmen des Wettbewerbsverfahrens das Fahrzeugfinanzierungsmodell des VRR als Option für die Beschaffung des Züge angeboten worden. Die meisten Bieter nahmen diese Möglichkeit in Anspruch; DB Regio finanzierte die Fahrzeuge jedoch in Eigenregie. Die GDL NRW schließt sich der Ansicht das VRR an, dass dieser hohe Wettbewerbsdruck ein großer Erfolg war. Nur dadurch kann eine Leistungsausweitung ab 2016 finanziert werden; wenn die Linie RE 42 bis Mönchengladbach verlängert wird.
Schmidt: "Wir begrüßen das Vergabesystem, auch wenn es in unseren Augen ein paar Schwachstellen hat, so ist hier jedoch der Arbeitsplatzabbau, wie er bei überteuerten Direktvergaben durch die daraus folgenden Abbestellungen droht nicht möglich und die Kollegen können jetzt für lange Zeit sicher in die Zukunft sehen; es gibt sogar endlich wieder Leistungsausweitungen. Auch die Linien S 5 und S 8, die über Jahre hinweg von Kürzungen betroffen waren, sind nun in ihrer Existenz nachhaltig gesichert. Das zeigt, dass der Wettbewerbsweg der richtige ist – und wir als GDL werden diesen auch weiterhin unterstützen. Durch unsere Tariferfolge des letzten Jahres und die Einführung des Rahmentarifvertrages und des Betreiberwechseltarifvertrages braucht niemand mehr Existenzängste bei Ausschreibungen zu haben. Anders sieht das jedoch aus, wenn das Angebot gekürzt wird. Das war im VRR infolge einer völlig unwirtschaftlichen Direktvergabe jedoch über Jahre hinweg der Fall. Daher lehnen wir die Bestrebungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung ab, das Allgemeine Eisenbahngesetz so zu ändern, dass Direktvergaben wieder möglich werden." (Pressemeldung GDL NRW, 07.02.12).
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Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur
Heute leider keine Museumsbahn-Meldungen
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Mit der Kamera notiert
Bw Haltingen und Freiburg Gbf


Für den viergleisigen Ausbau der Rheintalstrecke auf den letzten Metern vor der Grenze zur Schweiz hat der Betriebshof (Bh) Haltingen größere Flächen geopfert, wie die Aufnahme vom 04.02. am rechten Bildrand zeigt.
War bisher noch ein langes Abstellgleis entlang der bisherigen Strecke vorhanden, das zumeist für die Baureihe genutzt wurde, von der im Augenblick die höchste Stückzahl im Bh abzustellen war (früher BR 140, später BR 185 mit CH-Ausrüstung), so werden diese Lokomotiven heute vor den Schuppentoren abgestellt. Dafür hat sich die Baureihe 485 (BLS) in ein Abstellgleis des südlich anschließenden Rangierbahnhofs zurückgezogen. Seitdem die Rollende Landstrasse Freiburg - Novara durchgehend mit BLS-Lokomotiven bespannt ist, wird auch ein Abstellgleis im Freiburger Güterbahnhof benutzt, auf dem am Samstag (04.02.) gleich fünf Maschinen abgestellt waren (Reinhard Reiß, www.reissweb.net, 07.02.12).
Plochingen


Waehrend 650-015 sich eine Betriebsruhe goennt, braust 185-260, beladen mit Holz und Audis, in Richtung Geislingen Steige. Der IC mit 218 Doppeltraktion verlaesst die weitlaeufigen Gleisanlagen des Plochinger Bahnhofs in Richtung Stuttgart (R. Thornton, 07.02.12).
Zittau


Ende Januar konnten im Außenbereich des Bahnbetriebswerk Zittau verschiedene Fahrzeugtypen gesichtet werden. Im einzelnen waren das die an die "Schienenflieger KG" verkauften ehemaligen VT 41 & VT 42 der Mandaubahn, NE 81-Beiwagen "926 983" und den Uerdinger-Beiwagen "996 297" (Silvio Seibt, Fotos André Hohlfeld, 07.02.12).
Winter auf der Mariazellerbahn


Nichts zeig die unterschiedlichen witterungsbedingten Anforderungen an die Betriebsführung der NÖVOG Mariazellerbahn besser als die Fotos vom Besuch am 30. Jänner 2012. Während auf der Talstrecke fast frühlingshafte Verhältnisse herrschten bot die Bergstrecke tief winterliche Witterung (Philipp Mackinger, 07.02.12).
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Europa
Frankreich: Infokampagne zum Überschreiten der Gleise im Bahnhof






Der französische Netzbetreiber RFF verstärkt seine Informationsmaßnahmen zur Verringerung von Personenunfällen durch leichtfertiges Überschreiten der Gleise auf Bahnhöfen. Auf den 3100 französischen Bahnhöfen gibt es noch 936 niveaugleiche Gleisübergänge, auf denen in den letzten beiden Jahren acht Personen ihr Leben verloren.
Das Programm beinhaltet
• bewusstseinsbildende Aktivitäten mit Unterstützung von Partnern wie SNCF und lokalen Regierungen sowie
• ein Investitionsprogramm zur Kenntlichmachung der Gleisübergänge.
74 Millionen Euro wurden von RFF seit 2000 ausgegeben, um die Sicherheit der 936 Übergänge je nach ihren Bedürfnissen zu verbessern. Ab 2012 sollen diese Investitionen um den Faktor 4 auf 31 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden. Dies wird in diesem Jahr zur Sicherung von 50 Übergängen führen. Zusätzlich bereitet RFF eine Studie zur Signalisation dieser Übergänge vor.
RFF und SNCF informieren außerdem die Öffentlichkeit über eine Sensibilisierungskampagne zu den Sicherheitsvorschriften: "Traversée des voies en gare, Ouvrez lʼoeil", "Augen auf beim Überschreiten der Gleise" heisst es, und die großen Augen der Eule sollen dies als Symbol verdeutlichen. Ebenso sollen nachts leuchtende "Ampelmännchen" die Gleisübergänge zu sichern helfen (WKZ, Quelle Pressemeldung RFF, 2 Fotos Rüdiger Lüders, 07.02.12).
Italien: Auftragspause für Bombardier (Vado Ligure) und Bau eines Testgleises
Immerhin eine gute Nachricht, auch wenn sich die Begeisterung unter den Mitarbeitern von Bombardier (im Werk Vado Ligure) in Grenzen hält. Denn in der Tat ist der Vertrag über die Lieferung von Lokomotiven der Baureihe E464 vollauf gültig, und man ist wieder zu der ursprünglich bestellten Anzahl von 150 Einheiten (diese war zwischenzeitlich auf 120 reduziert und der Vertrag eingefroren) zurück gekehrt, aber es gibt nichts Neues in Bezug auf die zukünftige Produktion. Dies bedeutet eine große Unsicherheit für die Kontinuität der Beschäftigung im Werk.
Das Unternehmen hat, von Trenitalia unbestätigt, die Gültigkeit des Vertrages für den Regionalverkehr bestätigt. Dies bedeutet, dass eine Arbeitsauslastung bis Ende 2012 erreicht werden kann, jedoch nicht darüber hinaus, wie an diesem Morgen in Vado Ligure bekannt wurde. Die Gewerkschaften äußern sich daher besorgt darüber, was Anfang 2013 kommen wird.
Die Erhöhung des Haushalts von Trenitalia über 400 Mio. auf 1,7 Mrd. Euro, mit staatlichen Eingriffen der Regierung Monti, reichte aus, um Starthilfe für eine erneute Bestellung der Baureihe E464 zu geben. Aber das neue Produkt, welches in Zukunft die Lokomotiven ersetzen könnte, ist noch unbekannt. In der Tat ist die Ausschreibung für neue Züge, bisher der "Spacium" (von Bombardier), heute als "Polis" bezeichnet, noch nicht abgeschlossen.
Jedoch sei Bombardier Transportation bereit, im Werk Vado Ligure die Produktion von "neuen" Zügen einzurichten, welche derzeit bereits in Deutschland und Frankreich entstehen. Hierauf hoffen auch die Gewerkschaften, die einen Stillstand der laufenden Produktion im letzten Quartal dieses Jahres befürchten.
Jetzt wurde vom Top-Management der Firma eine ermutigende Mitteilung über eine Investition bekannt gegeben, um die Teststrecke im Gewerbegebiet neben dem Bombardier-Werk zu verlängern. Die Produktionsstätte wird bald über zwei Gleise von 600 Metern Länge für die Prüfung der neuen Züge verfügen. Eines davon soll mit besonderer Grube und Elektrifizierung versehen sein, um die Prüfung der neuen "Zefiro"-Züge zu ermöglichen, die 400 km/h erreichen sollen (RL, GK, Quelle Il Vostro Giornale, Savona, 07.02.12).
Österreich: Verwaltungsreform im Verkehrsministerium
Verkehrsministerin Doris Bures hat in ihrem Ministerium eine Verwaltungsreform auf Schiene gebracht. "Wir stehen vor der Herausforderung, ständig wachsende Aufgaben bei restriktiven Budgets effizient bewältigen zu müssen. Das geht nur mit Strukturreformen. Nach dem Motto "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", setzen wir im eigenen Haus eine Verwaltungsreform um", so Bures am Montag in einer Pressekonferenz.
Nach dieser Reform soll die Verwaltung des Verkehrsministeriums schlanker, effizienter und moderner sein. "Das nützt den Steuerzahlerinnen und -zahler und es nützt unseren Kundinnen und Kunden, es entlastet das Budget und beschleunigt Verfahrensabläufe. Wir wollen mit dieser Reform Vorbild für andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung sein", betont die Ministerin.
Im Vorjahr hat Bures alle Sektionen des Ministeriums beauftragt, die eigenen Aufgabenbereiche nach Einsparungs- und Rationalisierungsmöglichkeiten zu durchforsten, Doppelgleisigkeiten zu finden, mögliche Synergien auszuloten und unnötigen bürokratischen Aufwand abzubauen. Das Ergebnis ist ein Bündel von Reformmaßnahmen, die nun zügig umgesetzt werden sollen.
Die geplanten Maßnahmen der Verwaltungsreform orientieren sich an den Empfehlungen des Rechnungshofes und reichen von der örtlichen Zusammenführung aller derzeit verstreuten Dienststellen, über die Abgabe spezifischer Aufgaben an externe Einrichtungen bis hin zur Gesamtausgliederung einzelner Ämter.
Bures will sich außerdem von einigen Beteiligungen ihres Ministeriums trennen. Bereits im Vorjahr hat Bures im Zuge einer Organisationsreform die Zahl der Sektionen in ihrem Ministerium von fünf auf vier reduziert und zwei Abteilungen ihres Ministeriums eingespart.
Das Verkehrsarbeitsinspektorat ist im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) angesiedelt. Es ist die einzige noch bestehende Sonderarbeitsaufsicht des Bundes. Alle anderen Arbeitsaufsichtsagenden sind bereits seit 1999 in der zentralen Arbeitsinspektion des Sozialministeriums gebündelt. Dem Verkehrsarbeitsinspektorat unterstehen 7.000 Betriebe mit 120.000 MitarbeiterInnen, die zentrale Arbeitsinspektion ist für 240.000 Betriebe mit 2,8 Millionen Beschäftigten zuständig. Unter dem Motto "Aus 2 mach 1" werden die 40 Verkehrsarbeitsinspektoren, -inspektorinnen und ihre Agenden nun in die zentrale Arbeitsinspektion des Sozialministeriums eingegliedert.
Damit werden beträchtliche Synergieeffekte erzielt. Es kommt zu einer Konzentration von Kompetenzen und Ressourcen und letztlich zu einer Verbesserung des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Schutzes bei gleichzeitig sinkenden Kosten. Eine höhere Beratungs- und Kontrolldichte wird möglich. Historisch gewachsene, aber nicht mehr zu rechtfertigende Kompetenzzersplitterungen gehören dann der Vergangenheit an.
Das BMVIT hält Anteile an zahlreichen Unternehmen. Nicht alle Beteiligungen sind für das Ressort von strategischer Bedeutung. Das BMVIT wird sich von jenen Beteiligungen trennen, die diese strategische Bedeutung für das Ministerium nicht aufweisen. Derzeit ist das BMVIT unter anderem mit 72,51 Prozent an der Lokalbahn Lambach-Vorchdorf-Eggenberg AG beteiligt, mit 50 Prozent an der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, mit 4,86 Prozent an der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und mit 50 Prozent der Niederösterreichischen Grenzlandförderungsgesellschaft.
Das Patentamt soll ein starker (Dienstleistungs-)Partner für die Wirtschaft werden. Denn ein modernes Patentamt ist ein wichtiger Faktor für den Innovationsstandort Österreich. Derzeit besteht das Patentamt aus einem hoheitlichen Bereich mit rund 200 öffentlich Bediensteten ("Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz") und einem teilrechtsfähigen, bereits seit 1992 ausgegliederten Bereich mit circa 50 Privatangestellten ("Serv.ip"). Im hoheitlichen Bereich finden Patenterteilungs- und Markenschutzverfahren statt. "Serv.ip" bietet Leistungen für die Wirtschaft, insbesondere Recherchen zur Vermeidung von Doppelerfindungen an.
Diese Zweiteilung hat zum Teil zu teuren Parallelstrukturen geführt. Einer Empfehlung des Rechnungshofes folgend sollen nun beide Bereiche zusammengeführt werden. Dadurch werden Doppelgleisigkeiten abgebaut und Synergien optimal genutzt. Dies macht auch vor dem Hintergrund des für 2015 zu erwartenden EU-Patents Sinn: Denn es ist davon auszugehen, dass der EU-weite Patentschutz zu einer weiteren Abnahme der nationalen Patente führen wird. Gleichzeitig kommt es schon jetzt zu einer verstärkten Nachfrage der Wirtschaft nach Patentrecherchen.
Außerdem werden alle Dienststellen des BMVIT an einem Standort zusammengeführt. Derzeit sind die Bereiche Verkehr, Forschung und Post/Telekom auf vier verschiedene Standorte in Wien verteilt. Das führt zu einem erhöhten Aufwand bei der Flächen- und Raumbewirtschaftung sowie in den Bereichen IT und Kommunikation. Durch die Standortkonzentration können personelle Synergien genutzt, Wegzeiten innerhalb des Ministeriums minimiert und Führungs- und Steuerungsprozesse optimiert werden.
Das Einsparungspotential der Verwaltungsreform beziffert Bures mit rund einer Million Euro jährlich. Dazu kommen noch Einsparungen durch die Übertragung von Schienen an die Länder im mehrstelligen Millionenbereich sowie die Einsparungen, die im Zuge der Evaluierung im Bereich Autobahnen und Schnellstraßen erzielt wurden. Dabei wurden einzelne Projekte (zum Beispiel: S31 im Burgenland, A23 innerer Teil im Bereich Flugfeld Aspern) redimensioniert, der Ausbau erfolgt nicht hochrangig, sondern als Landesstraße.
Bures: "Die positiven finanziellen Auswirkungen sind ein wichtiger Effekt. In erster Linie geht es aber darum, die Verwaltung fit für die Zukunft zu machen. Eine wirtschaftliche, effiziente und leistungsstarke Verwaltung ist auch ein entscheidender Standortfaktor, eine wichtige Säule im Ranking der besten Wirtschafts- und Innovationsstandorte." (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologi, 07.02.12).
Russland: Auslieferung des ersten Desiro RUS an die RZD

Mit einer Höhe von 4,85 und einer Breite von 3,48 Metern ist der Desiro RUS ein Koloss auf Schienen. Das erste von 38 Fahrzeugen wird im Februar 2012 per Schiff von Krefeld über Amsterdam und Sassnitz (Insel Rügen) nach Ust Luga bei Sankt Petersburg transportiert. Gekuppelt ist jeder Fünfteiler über 126 Meter lang und rund 260 Tonnen schwer. Da im Siemens-Werk in Krefeld keine russischen Breitspur-Schienen verlegt sind, stehen die Drehgestelle des Fahrzeugs hier auf Adaptern. Foto Siemens.
Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben den ersten Regionaltriebzug vom Typ Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld besichtigt und zur Auslieferung freigegeben: Im Februar beginnt der Transport per Schiff bis in den russischen Seehafen Ust Luga. Von dort geht es auf der Schiene weiter ins Depot bei Sankt Petersburg, von wo aus die Züge ihre Zulassungsfahrten starten
Die Produktion des Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld hatte im April 2011 begonnen. Neun Monate später, Ende Januar 2012, unterzeichneten Siemens und die RZD die Transport-Freigabe des ersten von 38 Fünfteilern. Mitte Februar startet dessen Auslieferung nach Russland.
Dabei stellt das Fahrzeug mit einer Höhe von fast fünf und einer Breite von dreieinhalb Metern die Logistik-Spezialisten von Siemens vor große Herausforderungen: Die Wagen sind zu breit und zu hoch, um sie auf der Schiene oder der Straße quer durch Deutschland in den Fährhafen Sassnitz (Insel Rügen) zu bringen.
Daher fiel die Wahl auf den Fluss- und Seeweg, von Krefeld über Amsterdam nach Rügen. Dort werden die Wagen erstmals auf ihre richtigen Gleise gestellt – das heißt auf russische Spurweite mit 1.520 Millimetern Breite – und zum Zugverband gekuppelt. Eine Lokomotive schiebt den Desiro RUS dann über die Schienen in den Frachtraum der Eisenbahnfähre. Deren Ankunft im russischen Hafen Ust Luga ist im März 2012 geplant. Von dort sollen die Regionaltriebzüge für ihre ersten Testfahrten in ein Depot bei Sankt Petersburg gebracht werden.
Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD "Lastotschka" heißt (russisch für "Schwalbe"), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, größere Wagenkästen sowie breitere Drehgestelle.
In den Jahren 2009 und 2010 haben die Russischen Eisenbahnen insgesamt 54 Fahrzeuge vom Typ Desiro RUS für den Einsatz bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi bestellt. Die ersten 38 werden komplett bei Siemens in Krefeld gebaut, die restlichen 16 Fahrzeuge mit steigender Lokalisierung der Arbeiten auch in Jekaterinburg. Dort investiert Siemens rund 200 Millionen Euro in den gerade beginnenden Aufbau der Fabrik. Neben der Produktion übernimmt Siemens für eine Dauer von 40 Jahren auch die Instandhaltung der Fahrzeuge. Insgesamt sind die Aufträge über Herstellung und Wartung fast 1,1 Milliarden Euro wert (Pressemeldung Siemens, 07.02.12).
Schweden: SJ verstärkt Bilanz im vierten Quartal deutlich
Trotz eines Rückgangs im Ergebnis von 8627 Mio. SEK auf 8038 Mio. SEK in der Bilanz für das Gesamtjahr 2011 brachte das vierte Quartal eine deutliche Verbesserung für die schwedische SJ. Das Ergebnis vor Steuern belief sich im vierten Quartal auf 230 Mio. SEK und ist damit eines der besten aller Zeiten.
Die Ergebnisse im einzelnen:
Vierteljahresergebnisse Oktober bis Dezember 2011
• Konsolidierter Nettoumsatz 2 199 Mio. SEK (2262)
• Konzernergebnis vor Steuern 230 Mio. SEK (17)
• Konzerngewinn 177 Mio. SEK (7)
Ganzjahresergebnisse Januar bis Oktober 2011
• Konsolidierter Nettoumsatz 8038 Mio. SEK (8627)
• Konzernergebnis vor Steuern 38 Mio. SEK (406)
• Konzerngewinn 36 Mio. SEK (294)
• Eigenkapitalquote der Gruppe 49,6% (48,4)
Das Jahr 2011 begann mit schwierigen Zeiten für die Bahn und deren Mitarbeiter. Der harte Winter hinterließ erhebliche negative Auswirkungen auf die Bilanz des gesamten Jahres 2011: Gewinn und Umsatz sanken um 8 Prozent.
Die Pünktlichkeit zeigte für das gesamte Jahr aber eine positive Entwicklung, vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres. Die Vorbereitung für den Winter mit einem benutzerdefinierten Zeitplan und erhöhte Margen haben die Angebotsdurchführungen verbessert. Die Pünktlichkeit der Züge ist dabei von 85 Prozent im Jahr 2010 auf 88 Prozent im Jahr 2011 gestiegen, sagte der Präsident von SJ, Jan Forsberg. Trotz dieser Steigerung konnte aber das Ziel von 95 Prozent Pünktlichkeit aller Verkehre noch nicht erreicht werden.
Passend zur Pressekonferenz der Vorstellung der Bilanzergebnisse konnte am 06.02.12 auch der Hochgeschwindigkeitszug SJ 3000 den Verkehr zwischen Stockholm und Sundsvall aufnehmen (WKZ, Quelle Pressemeldung SJ, 07.02.12)
Schweiz: Baubeginn für das ARE-Verwaltungsgebäude in Ittigen
Diese Woche beginnen die Bauarbeiten für ein neues Verwaltungsgebäude in Ittigen. Der Neubau wird das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) beherbergen und soll bereits Ende Januar 2013 bezugsbereit sein. Für den Neubau an der Worblentalstrasse in Ittigen hatte das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) im Jahr 2010 einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.
Anfang Februar ist nun Baubeginn für das im Wettbewerb siegreiche Projekt, einen Holzbau mit langfristig flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Da die Holzbauweise Vorfertigung erlaubt, kann ein straffer Zeitplan eingehalten werden, so dass das Bauprojekt voraussichtlich bereits Anfang 2013 abgeschlossen wird. Das Gebäude wird den Minergie-P-Eco-Standard aufweisen.
Das ARE ist gegenwärtig im Verwaltungszentrum an der Mühlestrasse 2-6 in Ittigen untergebracht, das grosse Teile des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beherbergt. Infolge verdichteter Belegung ist dieses Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen gestossen. Mit dem Umzug des ARE an die nahe gelegene Worblentalstrasse wird diesbezüglich Entlastung geschaffen (Pressemeldung ARE, 07.02.12)







