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LOK Report – News von Freitag, 27.02.15

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Foto Dr. Klaus-Peter Lorenz

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Bei der Bahn wechseln
Konzernbevollmächtigten

Absatzlinie
Genesee & Wyoming Inc. wird
Freightliner-Gruppe übernehme

Absatzlinie
Neue Fahrzeuge
für die Oberpfalzbahn

Absatzlinie

Sauschwänzlebahn mit
480.000 Euro Defizit

Absatzlinie

DSB-Sparfahrplan sorgt
für Gewinn bei Staatsbahn

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Starker Franken erzeugt
massiven Druck auf Güterbahnen

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LOK Report aktuell

RechteckRDC: RDC Deutschland ficht Bescheid der Bundesnetzagentur an
Im laufenden Vergabeverfahren um den Autozug zwischen Niebüll und Westerland (Sylt) sucht die RDC Deutschland GmbH (RDC D) weiter nach einer für alle am Eisenbahnverkehr von und zu der Insel sinnvollen Lösung und stellt einen möglichen Konsensfahrplan vor. "Mit der Veröffentlichung dieses Vorschlags, möchte wir die Transparenz des weiteren Verfahrens für alle Beteiligten und insbesondere für die Öffentlichkeit sicherzustellen", sagt Hans Leister, bei RDC für den Personenverkehr in Europa zuständig, dazu. "Es handelt sich dabei um eine Lösung, die auf Basis von drei Rahmenvertragskapazitäten je Stunde und Richtung umsetzbar wäre."
Gleichzeitig hat RDC D hat sich dazu entschlossen, gegen den Bescheid der Bundesnetzagentur (BNetzA) aus der vergangenen Woche beim Verwaltungsgericht Köln zu klagen. Am 20.02.2015 hatte die Bundesnetzagentur der DB Netz AG die geplanten Rahmenvertragsabschlüsse für der Strecke Niebüll-Westerland untersagt und ein neues Entscheidungsverfahren angeordnet, dass bis zum 04.03.2015 läuft. Als Grund hatte die BNetzA angegeben, die DB Netz AG habe bei ihrem Vergabevorschlag insgesamt mehr Rahmenvertragskapazitäten mit den beteiligten Verkehrsunternehmen abschließen wollen, als es die gesetzlichen Regelungen der Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung (EIBV) zulassen.
Der Einspruch von RDC D richtet sich nun in erster Linie gegen die Maßgabe, dass nur zwei Kapazitäten pro Stunde und Richtung per Rahmenvertrag gesichert werden sollen. "Das entspricht nicht der Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung, die vorgibt, dass 75% der Kapazität einer Strecke ohne weiteres mit Rahmenverträgen belegt werden können, im Einzelfall auch darüber hinaus. Das würde bei vier betrieblich möglichen Fahrmöglichkeiten je Stunde und Richtung zwischen Niebüll und Westerland(Sylt) die rahmenvertragliche Sicherung von drei Kapazitäten je Stunde und Richtung bedeuten, sagt Leister dazu. "Mit der Maßgabe der Vergabe von Rahmenverträgen für nur zwei Kapazitäten pro Stunde, also nur 50 Prozent, beschränkt die Bundesnetzagentur aus Sicht von RDC D in unzulässiger Weise die Vergabe von Rahmenverträgen. Dagegen haben wir uns nun gewandt."
Jetzt gibt es vom Verwaltungsgericht Köln eine erste Reaktion dazu: Die Bundesnetzagentur wurde gebeten, mitzuteilen, dass sie den oben genannten bis zu einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln über den Antrag von RDC D nicht vollziehen wird, und zum Sachverhalt Stellung zu nehmen. Wie das Verwaltungsgericht am Ende entscheiden wird, bleibt abzuwarten.
"Aus unserer Sicht ist der Gerichtssaal ist der schlechteste Ort, um einen vernünftigen Fahrplan abzustimmen", sagt dazu Carsten Carstensen, Geschäftsführer bei RDC Deutschland. Er plädiert dafür, ungeachtet des gesetzlichen Verfahrens weiter an dem bereits abgestimmten Fahrplan zu arbeiten.
"Wir werden unser Recht auf den diskriminierungsfreien Trassenzugang nicht aufgeben", sagt Hans Leister. "Die Bahnreform gilt in ganz Deutschland, jeder muss sich dem Wettbewerb stellen, auch der DB Sylt-Shuttle. Es ist Zeit, sich umfassend über die Modernisierung und des Ausbau der Strecke Niebüll-Westerland Gedanken zu machen. Dazu muss sich vor allem die Einstellung ändern "wir lassen am besten alles, wie es ist"." RDC D appelliert in diesem Zusammenhang an das Land Schleswig-Holstein und DB Netz AG, in letzter Minute noch zu versuchen, einen den Interessen der Fahrgäste entsprechenden Fahrplan durch Rahmenverträge zu sichern. "Falls es zu der jetzt von der Bundesnetzagentur vorgeschriebenen Sicherung von nur zwei Trassen je Stunde und Richtung kommt, sind Konsenslösungen zwar schwieriger, aber auch nicht völlig ausgeschlossen. Auch dazu wird RDC Deutschland beitragen", stellt Hans Leister weiter klar (Pressemeldung RDC Deutschland, 27.02.15).

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Außer der Reihe

RechteckFritz J. Raddatz ist gestorben
Der Literaturkritiker Fritz J. Raddatz ist am 26.02.15 im Alter von 83 Jahren gestorben. Geboren 1931 in Berlin, von 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages und 1977 bis 1985 Feuilletonchef der "Zeit". 1986 wurde ihm von Franςois Mitterrand der Orden "Officier des Arts et des Lettres" verliehen.
Von 1969 bis 2011 war er Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys "Gesammelten Werken", Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks.
Was hatte Raddatz mit der Eisenbahn zu tun? In einem Leitartikel zur Frankfurter Buchmesse hatte der damalige Feuilletonchef der "Zeit" eine nicht wahre Beschreibung Goethes zitiert: "Man begann damals, das Gebiet hinter dem Bahnhof zu verändern." Ein hämisches Lachen ging durch die Republik, das Eisenbahnzeitalter hatte in Deutschland erst drei Jahre nach Goethes Lebzeiten begonnen.
Die Folge: Die deutsche Presse und auch die "Zeit" fielen in unkollegialer Weise über den möglicherweise eigenwilligen und oft arroganten, aber sonst hochgelobten Feuilletonisten her, als ob sich nicht jeder auch mal irren könne. Die "Zeit" wollte ihn als Feuilletonchef nicht mehr haben, der kleine Irrtum zum Thema "Eisenbahn" wurde ihm angerechnet (WKZ, Quellen Rowohlt, Zeit, 27.02.15).

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBundestag: Bericht zur Verkehrsinfrastruktur
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird im Jahr 2015 einen Verkehrsinfrastrukturbericht veröffentlichen, der zusammenfassend den Zustand der Bundesverkehrswege transparent macht und Aufschluss über den Nachholbedarf und die erforderlichen Investitionen geben wird.
Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4045) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/3907) zum Bundesverkehrswegeplan 2015 (Pressemeldung Bundestag, 27.02.15).

RechteckCDU: Wettbewerbsverzerrungen zulasten des deutschen Logistikgewerbes verhindern
Der Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch das Thema Mindestlohn im Verkehrsgewerbe diskutiert. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange, sowie der zuständige Berichterstatter Oliver Wittke:
"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will mit allen Mitteln verhindern, dass es über den Mindestlohn zu einer weiteren Wettbewerbsverzerrung zulasten deutscher Fuhrunternehmen kommt. Alle Arbeitnehmer, die auf deutschen Straßen eine Leistung erbringen, müssen gleich bezahlt werden – unabhängig davon, ob es sich bei dem Arbeitgeber um ein deutsches oder ein ausländisches Unternehmen handelt.
Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass ausländische Unternehmen täglich mehr als 3.000 Meldungen über die Einsatzplanung von Fahrpersonal an die Bundesfinanzdirektion Köln senden. Andererseits gibt es bisher keine nachvollziehbare Kontrollstrategie. Damit ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.
Das Arbeits- und Sozialministerium sollte, unter Berücksichtigung der in den kommenden Wochen erwarteten Stellungnahme der Europäischen Union, eine Regelung vorlegen, die unbürokratisch und effizient eine Wettbewerbsverzerrung zulasten deutschen Logistik- und Speditionsunternehmen verhindert." (Pressemeldung CDU, 27.02.15).

Industrie

RechteckDeutsche Bahn: Wechsel bei Konzernbevollmächtigten
Der Vorstand der Deutschen Bahn hat Veränderungen bei der Besetzung der Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in einigen Bundesländern beschlossen.
• Am 1. Mai 2015 wird Eckart Fricke, bisher zuständig für Baden-Württemberg, nach Leipzig wechseln und die Position des Konzernbevollmächtigten für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ab 1. Juli bekleiden. Er ist seit 1977 für den DB Konzern tätig und war unter anderem Vorstand Produktion im Geschäftsfeld DB Schenker Rail.
• Nachfolger von Eckart Fricke wird ab 1. Mai Sven Hantel, derzeit Leiter des Regionalbereiches Südwest von DB Station&Service und damit verantwortlich für alle Personenbahnhöfe in Baden-Württemberg.
• Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter für Sachsen-Anhalt, tritt am 1. Juli die Nachfolge von Ingulf Leuschel in Berlin an, der im Frühjahr 2016 nach 50 Dienstjahren für die Deutsche Bahn in den Ruhestand treten wird. Bis dahin wird Leuschel weiterhin die Arbeit der Konzernbevollmächtigten bundesweit koordinieren.
• Der Konzernbevollmächtigte für Sachsen, Artur Stempel, ist bereits seit dem 1. Februar 2015 in Personalunion Gesamtprojektleiter für die Inbetriebnahme des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 8 und wird sich ab 1. Juli 2015 auf diese Aufgabe konzentrieren. Der Ausbauabschnitt Leipzig/Halle–Erfurt wird im Dezember 2015 in Betrieb gehen, die Neubaustrecke Erfurt–Nürnberg wird im Dezember 2017 eröffnet.
Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter für Thüringen, wird zum 1. Juli 2015 in den Ruhestand wechseln
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.02.15).

RechteckFreightliner: Genesee & Wyoming Inc. wird Freightliner Gruppe übernehmen
Hiermit wird mitgeteilt, dass Genesee & Wyoming Inc. (G&W) eine Vereinbarung unterzeichnet hat, um die Freightliner Gruppe von Arcapita zu übernehmen. Arcapita war seit 2008 der Hauptanteilseigner der Freightliner Gruppe.
Die Freightliner Gruppe ist ein erfolgreiches und im Eisenbahnverkehrsmarkt geachtetes Unternehmen mit einer hohen Reputation für höchste Transportqualität, Zuverlässigkeit und Innovation. Der Wechsel der Eigentümerschaft wird keinen Einfluß auf das Tagesgeschäft der Freightliner Gruppe und ihren Tochtergesellschaften haben. Alle Verpflichtungen der jeweiligen Freightliner Gesellschaften inklusive der Arbeitsverträge des Personals bleiben weiterhin ohne Einschränkung bestehen.
Russell Mears, Vorstandsvorsitzender der Freightliner Gruppe sagt: "Genesee & Wyoming bringt zusätzliche Kraft für Investitionen, erweiterten internationalen Einfluss und eine ergänzende Expertise beim Infrastrukturmanagement zu den schon bestehenden Stärken der Freightliner Gruppe hinzu. Die Verpflichtungen von G&W für Sicherheit und Serviceorientierung in allen Geschäftsbereichen spiegelt sich deckungsgleich in den Werten der Freightliner Gruppe wieder."
Jack Hellmann, Präsident und Chief Executive Officer von G&W kommentiert: "Der Erwerb von Freightliner ist eine exzellente strategische Ergänzung für G&W. Wir sind erfreut einen Transporteur von Weltklasse im Container- und Massengutbereich aus dem Vereinigten Königreich hinzugewonnen zu haben, welcher die Basis für die Europa Region von G&W sein wird. Des Weiteren werden die Überschneidungen unserer bisherigen Eisenbahnaktivitäten in Australien und den Niederlanden betriebliche Synergieeffekte freisetzen und unsere Präsenz in diesen Märkten ausweiten. Wir sind froh in Kürze mit einem erfolgreichen Management-Team zusammenzuarbeiten, welches sich seit zwei Jahrzehnten bei der Entwicklung von Freightliner auf der Erfolgsspur befindet. Mit dieser neuen Zusammenarbeit erwarten wir den weiteren Ausbau unserer bestehenden Geschäftsbereiche und darüber hinaus die Entwicklung einer ganzen Reihe neuer attraktiver Eisenbahnprojekte weltweit."
Mit unseren 2.500 neuen Kollegen von Freightliner möchten wir eng zusammenarbeiten, um die Stärken und die Kenntnisse unseres gemeinsamen weltweiten Mitarbeiterteams weiter auszubauen. Best-practice Beispiele von G&W als auch von Freightliner kommen dabei gegenseitig zum Austausch, um die Sicherheit und die Qualität unserer weltweiten Eisenbahndienstleistungen zu steigern. Für die Kunden von Freightliner haben wir die Verpflichtung die gleiche regional fokussierte und kundenorientierte Eisenbahndienstleistung anzubieten, wie es schon bisher das einheitliche Kennzeichen von Freightliner als auch G&W war. Wir sind erfreut über die Möglichkeit unseren globalen Kundenkreis weiter auszudehnen".
G&W besitzt Anschlussbahnen und regionale Güterzugstrecken in den USA, Australien, Kanada, den Niederlanden und Belgien. Des Weiteren betreibt G&W die 2.240 km lange Eisenbahnstrecke von Tarcoola nach Darwin, die den Hafen von Darwin mit dem Eisenbahnstreckennetz in Süd-Australien verbindet. Die geschäftlichen Aktivitäten beinhalten die Betriebsführung von 116 Strecken in elf Regionen, mit mehr als 24.000 km eigenen oder gepachteten Streckenkilometern, 5.200 Angestellten und über 2.000 Kunden. Tochterfirmen von G&W bieten Eisenbahndienstleistungen in 37 Häfen in Nord-Amerika, Australien und Europa an und führen Regelbeladungen von Kohlezügen und das Zugmanagement für industrielle Kunden durch (Pressemeldung Freightliner DE GmbH, 25.02.15).

RechteckLänderbahn: Neue Fahrzeuge für die Oberpfalzbahn
Die Länderbahn wird auf der oberpfalzbahn im Teilnetz der Naabtalbahn Neufahrzeuge vom Typ Alstom Lint41 zum Einsatz bringen, die zwischen März und Juni 2016 ausgeliefert werden sollen.
Um die Erwartungen der Fahrgäste sicher zu erfüllen, habe man sich jetzt zu diesem Schritt entschlossen. "Wir bedauern sehr, dass wir unsere Fahrgäste noch vertrösten müssen", sagt Gerhard Knöbel, Vorstand der Länderbahn (Regentalbahn AG). "Mit dem Lint41 steht ein bereits in Deutschland zugelassenes und vielfach eingesetztes Fahrzeug zur Verfügung, welches damit unser Risiko einer weiteren Verzögerung des Einsatzes der Neufahrzeuge auf ein Minimum reduziert", macht Knöbel deutlich. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, hat der Änderung zugestimmt.
Bis zum Eintreffen der Alstom-Neufahrzeuge zwischen März und Juni 2016 wird die oberpfalzbahn auf der Naabtallinie weiterhin mit Fahrzeugen des Typs Desiro und einigen RegioShuttles fahren. Unabhängig davon ist das verbesserte Servicekonzept in der oberpfalzbahn: In allen Zügen stehen seit Fahrplanwechsel Kundenbetreuer zur Verfügung, die nicht nur Fahrscheine ohne Aufpreis am Platz verkaufen, sondern auch Ausflugsziele empfehlen und Fragen rund um die Reise beantworten (Pressemeldung Die Länderbahn, 25.02.15).

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Aus den Ländern

RechteckBW: Sauschwänzlebahn mit mit 480.000 Euro Defizit
Die "Sauschwänzlebahn" hat laut Kalkulation der Geschäftsführung 2014 ein Defizit von über 480.000 Euro eingefahren. Laut einem Bericht des SWR war nur ein Verlust von 10.000 Euro eingeplant.
Statt der geplanten 1,6 Millionen Euro hat die Blumberger Bahnbetriebe GmbH 2014 nur knapp 1,4 Millionen Euro an Einnahmen erwirtschaftet, während die Ausgaben um mehr als 200.000 Euro über dem Ansatz liegen. Der Gemeinderat muss nun einer Einlage der Stadtwerke Blumberg in die Bahngesellschaft in Höhe von 729.000 Euro zustimmen (Quelle SWR, 27.02.15).

RechteckNRW: DB Regio übernimmt Verlängerung der RB 25
Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat im Amtsblatt der Eropäischen Union die Verlängerung der RB 25 bis Lüdenscheid als Anschlussleistung zum Verkehrsvertrag Kölner Dieselnetz an die DB Regio, Region NRWm vergeben (2015/S 040-068898).
Der Verkehrsvertrag Kölner Dieselnetz wurde in einem europaweiten Vergabeverfahren vergeben. Zum Zeitpunkt der Durchführung dieses Verfahrens stand noch nicht fest, wann im Bereich des NWL die Reaktivierung des Streckenabschnittes Meinerzhagen-Lüdenscheid auf der RB 25 erfolgt. Vor diesem Hintergrund waren diese Verkehrsleistungen noch nicht Bestandteil der Ausschreibung.
Nachdem nunmehr die infrastrukturellen Voraussetzungen geklärt werden, soll die RB 25 voraussichtlich ab Fertigstellung der Infrastruktur bis zum Jahr 2030 von Meinerzhagen bis Lüdenscheid verlängert werden, so dass die Fahrgäste ohne umzusteigen von Lüdenscheid nach Köln fahren können.
Da aus kapazitativen Gründen bei der Infrastruktur neben den Verkehren des Kölner Dieselnetzes kein zusätzlicher Verkehr durch einen anderen Betreiber zwischen Lüdenscheid und Köln eingerichtet werden kann, kommt aus verkehrlichen Gründen somit allein eine Beauftragung der DB Regio NRW in Betracht (Quelle EU-Amtsblatt, 27.02.15).

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Bahnberufe

RechteckNRW: Jahresbilanz 2014 beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Auf eine solide Bilanz 2014 blicken die beiden VRR-Vorstände Martin Husmann und José Luis Castrillo nach ihrem ersten gemeinsamen Geschäftsjahr an der Spitze des Verbundes zurück. So konnte im vergangenen Jahr die Anzahl der zurückgelegten Fahrten im Verbundraum zwar nicht vergrößert werden, jedoch stiegen die Ticketeinnahmen um 2,5 Prozent auf insgesamt 1,148 Milliarden Euro. Im Bereich der Fahrplanauskünfte knackten die mobilen Kundenanfragen im Januar 2015 die 20 Millionen-Grenze und die VRR-App wurde mehr als 1,7 Millionen Mal von den Kunden heruntergeladen. Besonders erfreulich ist auch das Erreichen eines wichtigen Meilensteins im Rahmen des Verfahrens zum Rhein-Ruhr Express. Hier wird voraussichtlich SIEMENS die 82 neuen Fahrzeuge in seinem Werk in Krefeld bauen und die Entscheidung für den oder die zukünftigen Betreiber der Linien steht kurzfristig Ende März an. Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) konnte der Betreiber der S7, die Abellio Rail, nach über 20-monatiger Sperrung wieder über die Müngstener Brücke fahren. Die DB Regio NRW verzeichnete einen etwas unglücklichen Start auf der Linie S5/S8 mit den neuen Fahrzeugen. Ein wichtiges Thema ist auch die Sicherung der künftigen Finanzierung des Nahverkehrs.
Im aktuellen Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung vorgenommen, den Schienenverkehr zu stärken, damit auch künftig den Millionen Nahverkehrskunden eine qualitativ hochwertige öffentliche Mobilität angeboten werden kann. Die Länder haben einen Bedarf von 8,5 Milliarden Euro gutachterlich ermittelt und den Bund um eine schnelle Umsetzung ersucht, sowie eine jährliche Dynamisierung von zwei Prozent und eine Festschreibung der Regelung bis 2030 gefordert, um die stetig steigenden Kosten aufzufangen und den Nahverkehr weiter auszubauen. Bisher überweist der Bund jährlich 7,3 Milliarden Euro an die Länder. VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann appelliert an den Bund, das Erfolgsmodell Nahverkehr nicht zu gefährden. "Das aktuelle Aussitzen des Bundes hat eine nachhaltige Beschädigung des in den letzten Jahren erfolgreich entwickelten SPNV zur Folge." Sollten die Forderungen perspektivisch nicht umgesetzt werden, käme dies einer indirekten Kürzung gleich, mahnt VRR-Chef Martin Husmann. Die Aufwände für den Betrieb z. B. Trassenentgelte und Energiekosten steigen künftig weiter an und können ohne Anpassungen nicht aufgefangen werden. "Die Konsequenz wären perspektivische Abbestellungen von Zugleistungen, um mit den vorhandenen Mitteln auskömmlich zu wirtschaften. Dies kann nicht im Sinne der Politik sein und geht eindeutig zu Lasten der Millionen Fahrgäste im Nahverkehr täglich", so Husmann weiter. Auch der Sanierungsstau im ÖPNV beträgt inzwischen vier Milliarden Euro und jährlich kommen 500 Millionen hinzu. "Besonders im kommunalen Nahverkehr sind zusätzliche Investitionen dringend notwendig", so Husmann abschließend.
Im vergangenen Jahr zählten die Verkehrsunternehmen im VRR insgesamt 1,142 Milliarden Fahrten. Das sind rund drei Millionen beziehungsweise rund 0,4 Prozent weniger als 2013. Doch die Einnahmen durch den Ticketverkauf stiegen 2014 nach vorliegender Bilanz um rund 27,5 Millionen Euro auf insgesamt 1,148 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 2,5 Prozent bedeutet. VRR-Vorstand José Luis Castrillo bewertet die Steigerung der Einnahmen als gut und wichtig für die Kostendeckung auf Seiten der Verkehrsunternehmen. "Die Entwicklungen in den Tarifeinnahmen zeigen uns auch, dass wir neue Wege bei der Konzeption und Ausgestaltung der Tarife gehen müssen", so Castrillo. "Erste Schritte haben wir dazu in 2014 gemacht, indem wir unsere stark nachgefragte Auskunfts-App um die Kauffunktion von Ticketprodukten erweitert haben. Ebenso haben wir in der Tarifanpassung zu Beginn dieses Jahres stärker strukturelle und angebotsbezogene Maßnahmen, wie die Einführung der Preisstufe A3 umgesetzt", so Castrillo weiter. "Neben der differenzierten Weiterentwicklung der bestehenden Tarife werden wir den Schwerpunkt auf die Ausgestaltung eines e-Tarifes legen."
Außerdem setzt der Verbund auch weiterhin auf digitale Technologien, um Fahrgästen den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr und dessen Nutzung zu erleichtern. "Die hohe Akzeptanz und die steigenden Abrufzahlen bei der mobilen Fahrgastinformation sowie die Zuwächse der Kundeninformation im Bereich von facebook, zeigen uns, dass genau hier der Ansatzpunkt ist, um die Services rund um den ÖPNV zeitgemäß und kundenfreundlich zu gestalten", erklärt VRR-Vorstand José Luis Castrillo. "Daher werden wir in den kommenden Monaten daran fokussiert arbeiten und insbesondere die Datenqualität unserer Auskunftssysteme verbessern", so Castrillo. Ein erster wichtiger Schritt sind die geänderten Geo- und Kartendaten für sämtliche Fahrgastinformations-systeme im VRR auf die Grundlage von OpenStreetMap (OSM). "OSM bietet sehr detaillierte und qualitativ hochwertige Geodaten, die von einer aktiven Nutzergemeinde kontinuierlich aktuell gehalten werden. Im Gegensatz zu unserem bisherigen auf die Autonavigation spezialisierten Geodaten-Anbieter berücksichtigt OpenStreetMap beispielsweise auch Rad- und Wanderwege und bildet nicht nur Straßenzüge, sondern zum Teil sogar einzelne Häuser ab. So können VRR und Verkehrsunternehmen sämtliche Haltestellen, Linienverläufe und Bus- oder Bahnsteige sehr viel präziser georeferenzieren als vorher. Für die Fahrplanauskunft ist dies ein ganz wichtiger Qualitätssprung", so Castrillo weiter. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Umsetzung einer nutzungsfreundlichen Oberfläche bei den Kundeninformationssystemen. Hier wird es in 2015 einen eigenständigen digitalen Marken- und Kommunikationsansatz geben. "Die Chancen der Digitalisierung für den Mobilitätsmarkt gilt es zu nutzen. Aus öffentlichem Nahverkehr wird persönlicher Nahverkehr über eine einfach Nutzung und Zugang des Systems", so Castrillo abschließend.
Ein weiterer Schritt zur Realisierung des Rhein-Ruhr-Express ist mit der voraussichtlichen Produktion von 82 einheitlichen und hochwertigen Fahrzeugen durch SIEMENS gemacht worden. Das Unternehmen setzte sich im Wettbewerb mit dem wirtschaftlichsten Angebot gegen zwei Konkurrenten durch und soll als Fahrzeughersteller die RRX-Fahrzeuge konstruieren, produzieren und über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren instandhalten. Grundlage der Vergabe zur RRX-Fahrzeugbeschaffung ist das sogenannte NRW-RRX-Modell, das die beteiligten Zweckverbände gemeinsam realisieren. Es trennt die Fahrzeugbeschaffung vom Betrieb der zukünftigen RRX--Linien, damit die SPNV-Aufgabenträger einheitliche RRX--Fahrzeuge beschaffen und über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren zu günstigen Lebenszykluskosten für einen qualitativ hochwertigen Fahrgastbetrieb zur Verfügung stellen können. Geplant ist, Ende 2018 die ersten Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen. "Die vom Hersteller geplanten Fahrzeuge sind im Vergleich zu heutigen Nahverkehrszügen deutlich komfortabler und leistungsstärker. Ein modernes Antriebssystem mit einem hohen Beschleunigungs- und Bremsvermögen ermöglicht bei allen Witterungsverhältnissen eine stabile Verkehrslage," erläutert VRR-Vorstand Martin Husmann. "Insbesondere im Hinblick auf die Energieeffizienz der Fahrzeuge wirkt sich das Lebenszyklusmodell sehr positiv aus. Denn die Züge werden so konstruiert sein, dass der Energieverbrauch im Vergleich zu heutigen Modellen deutlich verringert wird," so Husmann.
Seit Mitte Dezember 2014 fährt die DB Regio NRW auf der S-Bahn-Linie S 5/S 8 zwischen Mönchengladbach und Dortmund mit neuen Triebwagen der Baureihe ET 1440 des Herstellers Alstom. Diese S-Bahn-Fahrzeuge haben eine Fußbodenhöhe von 80 Zentimetern und sind mit einer behindertengerechten Toilette ausgestattet. Doch sorgten in den ersten Wochen seit Inbetriebnahme Verspätungen und überfüllte Bahnen für Unzufriedenheit bei den Fahrgästen – und beim VRR. Da noch nicht alle neuen Fahrzeuge ausgeliefert sind und technische Probleme den Betrieb beeinträchtigten, konnte der Betreiber DB Regio die Bahnen nicht immer pünktlich mit der vom VRR bestellten Wagen-Anzahl verkehren lassen. Der VRR hatte im Wettbewerbsverfahren Fahrzeuge mit behindertengerechten Toiletten vorgegeben. Mit dieser Maßnahme folgte der Verkehrsverbund dem ausdrücklichen Wunsch von Fahrgast- und Seniorenvertretungen aus Nordrhein-Westfalen, des NRW-Verkehrsministeriums sowie vieler Nahverkehrskunden. Der Einbau war unter ökonomischen Rahmenbedingungen nur bei S-Bahn-Fahrzeugen mit einer Bodenhöhe von 80 Zentimetern möglich. Da der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr darüber hinaus langfristig eine Vereinheitlichung der Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern anstrebt, erhielten im Vergabeverfahren mit den ET 1440 genau solche Fahrzeuge den Zuschlag, die diese Anforderungen erfüllen.
"Wir können die anfänglichen Probleme zwar nachvollziehen, da zur Betriebsaufnahme nur 20 der bestellten 28 Fahrzeuge zur Verfügung standen und die Abläufe durch externe Einflüsse wie eine Stellwerkstörung und einen Hangrutsch beeinflusst wurden, doch muss sich jetzt unbedingt Kontinuität einstellen," fordert VRR-Vorstand Martin Husmann. Ein zentraler Grund für die Verspätungen der S 5/S 8 waren in den vergangenen Wochen vor allem ein defekter Schließmechanismus der Türen, der mehrfach Verspätungen verursachte. "Diese technischen Probleme muss DB Regio nun schnellstmöglich in den Griff bekommen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten", fordert VRR-Vorstandssprecher Husmann. "Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Fahrzeuge für den Betrieb dieser Linien geeignet sind. Jetzt erwarten wir, dass der Betreiber die entsprechende Qualität auf die Schiene bringt", sagt Martin Husmann. "Das heißt ganz konkret, dass die Bahnen verlässlich und pünktlich in der von uns bestellten Traktion verkehren." (Pressemeldung VRR, 27.02.15).

RechteckRheinland-Pfalz: Zusatzangebot Schiersteiner Brücke
Als weiteres vorübergehendes Zusatzangebot wegen der Sperrung der Schiersteiner Brücke bietet der Rheinland-Pfalz-Takt in Kooperation mit DB Regio und dem RMV zwei umsteigefreie Pendlerzugpaare zwischen Bad Kreuznach bzw. Ingelheim und Wiesbaden an.
In allen vier Zügen gelten neben den DB – Fahrkarten auch die Tarifangebote des RNN. Herauszuheben ist dabei das RNN-Autofasten-Ticket: Es gilt noch im gesamten Monat März für das RNN-Verbundgebiet, kostet 56,80 Euro und kann online unter www.rnn.info bestellt werden.
Als attraktives Angebot beispielsweise für Berufspendler aus der Naheregion mit Ziel Wiesbaden gibt es einen Zug mit Abfahrt in Bad Kreuznach um 6.10 Uhr. Nach Halten in Gensingen (6:18 Uhr) , Ockenheim (6:24 Uhr) und Gau Algesheim (6:29 Uhr) erreicht er um 6:32 Uhr Ingelheim. Auf der Weiterfahrt nach Wiesbaden Hbf. (Ankunft um 6.58 Uhr) hält er an allen Zwischenstationen außer Mainz Nord.
Die Rückfahrt am Nachmittag startet in Wiesbaden um 17.24 Uhr, erreicht um 17:47 Uhr Ingelheim und endet um 18.07 Uhr in Bad Kreuznach. Auch dieser Zug hält unterwegs an allen Zwischenstationen außer Mainz Nord.
Morgens verlässt ein zusätzlicher Zug von Wiesbaden nach Gau Algesheim die hessische Landeshauptstadt um 7.28 Uhr (ab Gleis 8) und erreicht, wiederum nach Halt an allen Zwischenstationen außer Mainz Nord, den Bahnhof Ingelheim um 7.52 Uhr. Dieser Zug bietet sich zum Beispiel für Beschäftigte bei Boehringer in Ingelheim an.
Die Rückfahrt nach Wiesbaden startet um in Gau-Algesheim um 8:00 Uhr, verlässt Ingelheim um 8:03 Uhr und erreicht Wiesbaden um 8.29 Uhr. Auch dieser Direktzug bedient alle Zwischenhalte außer Mainz-Nord.
Wegen Bauarbeiten im Bereich der Verbindungskurve zwischen Mainz-Mombach und Wiesbaden-Ost können die Direktzüge nicht am 6. März verkehren und kommen am 16. und 17. März morgens rund 15 Minuten später in Wiesbaden an.
Die Fahrpläne der Züge sind (ab Freitag, den 27.2.) in der Takt- und RNN-Fahrplanauskunft zu finden unter www.der-takt.de und www.rnn.info.
Der ZSPNV Süd weist darauf hin, dass diese Züge nur vorübergehend angeboten werden können und nicht im Mainzer Hauptbahnhof halten. Zum Einsatz kommen ältere Dieseltriebwagen der DB Regio AG, die in absehbarer Zeit zur Ausmusterung vorgesehen sind. Diese sind weder barrierefrei noch verfügen sie über eine Klimaanlage. Sie entsprechen somit nicht mehr dem üblichen Fahrzeugstandard im Rheinland-Pfalz-Takt (Pressemeldung Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd, 27.02.15).

RechteckSchleswig-Holstein: Umweltuntersuchungen zur Festen Fehmarnbeltquerung
Die Vorplanung zur Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung wird in diesem Frühjahr abgeschlossen. Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung erstellt die Deutsche Bahn AG auch die Umweltverträglichkeitsstudie. Dabei werden die Auswirkungen des Infrastrukturprojekts auf Menschen, einschließlich der menschlichen Gesundheit, Tiere, Pflanzen, die biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kulturgüter, sonstige Sachgüter sowie die Wechselwirkung zwischen diesen Schutzgütern untersucht.
Flora und Fauna werden eine vollständige Vegetationsperiode lang erfasst. Aktuell suchen die Experten und Gutachter nach Winterquartieren von Fledermäusen in Baumhöhlen. Auch die Niststätten von Eulen und Greifvögeln werden erfasst. Ab März starten die Biologen mit der Erfassung der Amphibien-wanderung und machen sich auf die Suche nach frühbrütenden Brutvögeln. Die Erfassung der Amphibien an ihrem Laichgewässer erfolgt mit Hilfe von Klein-fischreusen, Keschern sowie durch Sichtbeobachtung und dem Verhören der rufenden Arten.
Die Spezialisten erfassen im Gelände sämtliche relevanten Habitatstrukturen der ansässigen Tiere und verzeichnen parallel Pflanzenarten. Je nach Art erfolgt die Kartierung tagsüber oder nachts. Auch die Witterung spielt eine große Rolle. So können Libellen nur bei Sonne und Windstille vernünftig erfasst werden. Für die Ermittlung des Fledermausbestands sind Fledermaus-spezialisten mit Ultraschall-Detektoren und Aufzeichnungsgeräten unterwegs.
Die aktuell stattfindenden Untersuchungen basieren auf Grundlage der Scoping-Unterlage. Diese stellt den Untersuchungsrahmen und -raum der Umweltverträglichkeitsstudie entlang der zu planenden Trasse zwischen Bad Schwartau und Puttgarden dar. Um keine wertvolle Planungszeit zu verlieren sind die Kartierungen von Rast- und Zugvögeln schon Ende des Jahres 2014 gestartet. Eventuelle Änderungen zum Umfang der Studie, die sich aus dem im März zu erwartenden Scoping-Festlegungsprotokolls des Eisenbahn-Bundes-amtes ergeben, werden bei den weiteren Untersuchungen berücksichtigt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.02.15).

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Vorbestellung möglich: Band 2 erscheint Mitte März
LOK Report

 

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTerminvorschläge zum Wochenende
Termine zu Museumsveranstaltungen an diesem Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (27.02.15).

RechteckTGV erhält Einfahrt im Cité du Train in Mulhouse



Fotos SNCF/Jean-Jacques d'Angelo.
Im Museum "Cité du Train" in Mulhouse ist ein reichhaltiges Angebot französischer Eisenbahngeschichte zu sehen. Nur der TGV fehlte bisher. Anfang Mai wird diese Lücke geschlossen. Während der TGV Nr. 61 in den Farben orange/weiss renoviert wurde, baute das Atelier de Quatre Mares den Führerstand Nr. 53 für das Museum auf (WKZ, Quelle SNCF, 27.02.15).

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Bahnberufe

Mit der Kamera notiert

RechteckKBS 110 Kralupy-Louny
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik Die ehemalige Hauptstrecke (Praha) - Kralupy -Zlonice - Louny - Most (Brüx) dient nur dem Regionalverkehr. Der Fahrplan ist eine Katastrophe. Der Bf Slaný ist für viele Zügen aus Kralupy Endstation, einige Zügen stehen ca 30 Minuten im Bahnhof.
Am 24. Februar fuhr ich aus Prag über Slaný nach Vrbno nad Lesy, der Zug Os 9726/9752 hat in Slaný 33 Minuten Pause. Zwischen Klobuky - Peruc - Vrbno - Chlumčany und Louny ist die Zugleitung in Louny angesiedelt. Der Bhf Vrbno nad Lesy ist seit 2008 unbesetzt.
Ab Vrbno bin ich 4 Km in das Städtchen Panenský Týnec (Jungfrauteinitz) gelaufen, wo die Ruine eines gotischen Klosters steht.
Von Panenský Týnec ging es dann zum Bhf Klobuky v Čechách (ca 7 Km) gegangen. Hier gab es bis ca 1992 eine Zuckerfabrik mit Anschlußbahn. Diese wurde stillgelegt und die Gleise entfernt. Der Bhf Klobuky ist noch mit Fahrdienstleiter und zwei Stellwerken besetzt. Der Fahrdienstleiter muss sich auch um die Kasse und den Fahrkartenverkauf kümmern.
Die Fotos zeigen Os 9752 im Bhf Vrbno, "Eisenbahnertruthähne" in Vrbno, die gotische Klosterkirche in Panenský Týnec, die ehemalige Zuckerfabrik in Klobuky, das Stellwerk Klobuky und Sp 1710 bei Olovnice. Sp 1710/1711 ist das letzte Zugpaar mit Lok 714 und der letzte Direktzug Praha Masarykovo n. - Kralupy -Louny und zurück (Martin Kubik, 27.02.15)

RechteckMorgens um halb 10
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Foto Rüdiger LüdersFoto Rüdiger Lüders
Morgens um halb 10 gab es in Osnabrück bei trübem Wetter etwas verregnete Alltagsatmosphäre zu schnuppern: den IC nach Ostseebad Binz, einen RE nach Bremerhaven-Lehe, einen Güterzug mit 151.100 und Gleisbauarbeiten nebenan; nichts Besonderes also, einfach nur Bahnalltag ... (Rüdiger Lüders,
27.02.15).

RechteckSchlesischer Semering KBS 292
Foto Ronny SdunzikFoto Ronny Sdunzik
An Samstagen und Sonntagen bis 28.02. und vom 01.05. bis 28.09. verkehrt von Jesenik nach Ostruzna ein TW 843. Bild 1 zeigt die Ankunft des 843 021 in Horni Lipova, Bild 2 den TW in Ramzova (Ronny Sdunzik, 27.02.15)
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RechteckSven Regener Element of Crime in Stuttgart
Foto Dr. Klaus-Peter LorenzFoto Dr. Klaus-Peter Lorenz
Foto Dr. Klaus-Peter LorenzFoto Dr. Klaus-Peter Lorenz
Nach Stuttgart fahre ich ja immer gern mit dem IC, und als wir gestern dort eintrafen, um ins Element-of-Crime-Konzert zu gehen, begrüßte uns die 103 abfahrend mit ihrem IC nach Mainz (Wagenbeschilderung: Wiesbaden?). Das fing gut an. Und als wir heute nach Hause fuhren, kam mir eine 115 mit dem IC aus Zürich entgegen.
In der Bahnhofsbaustelle scheint jetzt "Baufreiheit" zu herrschen, wenn man in das große Loch zwischen Bahnsteigen und Bahnhofstorso blickt. Das interessiert jung und alt (Dr. Klaus-Peter Lorenz, 27.02.15)
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LOK Report 03/15

LOK Report Ausgabe 03/15

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Europa

RechteckBelgien: Bahnhof Tournai im neuen Kleid


An diesem Mittwoch, 25. Februar 2015, wurde der renovierte Bahnhof von Tournai eingeweiht. Mit fast 7100 Fahrgästen pro Tag ist Tournai eine der wichtigsten Stationen im Land. Die erste große Phase der Arbeiten war bereits im Juni 2013 abgeschlossen, als das Einkaufszentrum öffnete.
Die im Februar 2014 begonnenen Arbeiten der zweiten Phase sollten den Bahnhof behindertengerecht ausbauen und dabei die außergewöhnliche Architektur der Gebäude aus dem Jahr 1879 bewahren. Die erfolgte Tiefenreinigung der Fassaden und des Wartesaals sowie der Austausch von Fliesen und LED-Beleuchtung geben dem Gebäude ein ganz neues Licht.
Die Kosten der arbeiten betrugen seit 2014 1,6 Mio. Euro. Mitte 2015 soll dann die Erneuerung des Vorplatzes abgeschlossen sein (WKZ, Quelle SNCB, 27.02.15).

RechteckDänemark: DSB-Sparfahrplan sorgt für Gewinn bei Staatsbahn
Foto Volker Heesch
Foto DSB/René Strandbygaard.
Mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 667 Millionen Kronen haben die Dänischen Staatsbahnen (DSB) 2014 den Ertrag des Vorjahres (386 Mio. Kr.) deutlich übertroffen. Der harte Sparfahrplan des vor einigen Jahren stark defizitären Unternehmens scheint zu wirken.
Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 7.070 gesunken, 2011 war ein Stellenabbau von 1.000 angepeilt worden, was inzwischen übertroffen wurde. Wegen der Misere um die IC4-Triebwagen werden weiter die über 30 Jahre alten ME-Dieselloks (Foto) eingesetzt. Gegen deren Rußausstoß erhalten die Waggons Filter. Neue Züge kommen in zehn Jahren.
In Verbindung mit der Vorlage der Jahresbilanz 2014 haben die Dänischen Staatsbahnen auf die bevorstehende Beschaffung von mehreren Hundert neuen Zügen in den kommenden Jahren hingewiesen. Bisher liefen allerdings nur die Planungen. Wer die überwiegend elektrischen Züge beschaffen solle, stehe auch noch nicht fest. Das gelte auch für Lieferanten und Zugtypen für den Bahnbetrieb, der in den kommenden 10 bis 15 Jahren in Dänemark durch Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Kronen gestärkt werden soll. Darin enthalten sind Ausgaben für neue Strecken und Gleise, elektrische Oberleitungen, Signale, Brücken sowie Züge DSB/René Strandbygaard (Volker Heesch, mit freundlicher Genehmigung des Nordschleswigers, 27.02.15).

RechteckGroßbritannien: Neue Bettungsreinigungsmaschine im Einsatz

Network Rail baut sein Gleiserneuerungsprogramm durch den Kauf einer neuen Bettungsreinigungsmaschine für 50 Mio. GBP aus und begrüßt mehr als 500 Mitarbeiter, die zuvor als Vertragspartner bei AmeyCOLAS angestellt waren, im Unternehmen. Die Einstellung der Mitarbeiter steht im Einklang mit dem Bestreben, die Anzahl von Störungen zu verringern, die Kosten für den Betrieb der Eisenbahn über die nächsten fünf Jahre um 20 Prozent zu reduzieren und die Nachhaltigkeit zu verbessern.
Die neue Bettungsreinigungsmaschine von Plasser & Theurer mit dem Codenamen BCS5 erlaubt Gleisbett-Erneuerungen mit reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten und verringerter Belastung des Personals. Er kann auch auf Strecken mit Stromschiene eingesetzt werden und soll als fünfte Bettungsreinigungsmaschine 2016 ausgeliefert werden. (WKZ, Quelle Network Rail, 27.02.15).

RechteckÖsterreich: In Marchegg entsteht ein moderner Bahnhof
Im Februar 2015 haben die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Bahnhofs Marchegg begonnen. In weniger als 12 Monaten Bauzeit wird der Bahnhof Marchegg kundenfreundlich und barrierefrei umgebaut. Die Modernisierung wird den Reisekomfort deutlich erhöhen und den Bahnhof attraktiver machen. Die Arbeiten umfassen auch die Errichtung  einer neuen Park&Ride-Anlage. Bahn und Individualverkehr werden durch den Umbau optimal miteinander verknüpft. Die Arbeiten finden unter laufenden Betrieb statt, wodurch der Bahnverkehr aufrechterhalten werden kann. Im Dezember 2015 soll der neue Bahnhof Marchegg den Reisenden als moderne Verkehrsstation zur Verfügung stehen. Heute haben  den Spatenstich vorgenommen.
Der Umbau des Bahnhofs Marchegg erfolgt in zwei Realisierungsstufen. In der ersten Stufe werden der Nordteil und der Ostkopf, in der zweiten Stufe der Südteil inklusive des Westkopfes umgebaut. Der Projektbereich reicht von der Überführung "Friedweg" im Westen bis ca. 200 Meter nach der Unterführung "Schlosshoferstraße" im Osten. Für die Entwässerung der Gleisanlagen ist die Errichtung von zwei Versickerungsbecken notwendig.
Ein besonders wichtiger Aspekt beim Umbau des Bahnhofs ist die Barrierefreiheit. Ein neuer Personendurchgang mit Liften, höhere Bahnsteige für ein niveauloses Ein- und Aussteigen sowie ein Blindenleitsystem schaffen dafür die Voraussetzungen.
Gleich zu Beginn des Bahnhofsumbaus wird mit den Arbeiten am neuen Personendurchgang begonnen. Dieser wird auf der Höhe des ehemaligen Zollamtsgebäudes errichtet. Er unterquert die neuen Gleise in einem Winkel von 90 Grad zur Bahnachse. Der Personendurchgang verbindet den Randbahnsteig mit dem zukünftigen Inselbahnsteig. Um einen barrierefreien Zugang von der Park&Ride-Anlage zum Inselbahnsteig zu ermöglichen, werden die Auf- sowie Abgänge mit Personenaufzügen ausgestattet.
Die gesamte Investitionssumme für den Bahnhofsumbau Marchegg inklusive der Errichtung der neuen Park&Ride-Anlage beläuft sich auf rund 20 Mio. Euro. Die Park&Ride-Anlage kostet ca. 700.000,- Euro, wobei die ÖBB 50% übernehmen, das Land Niederösterreich 45% und die Stadt Marchegg 5%.
Das Projekt Wien – Bratislava ist Teil des transeuropäischen Netzes, TEN-Projekt 17, das Paris, Straßburg, Stuttgart, Mün­chen über Wien mit Bratislava verbindet und soll künftig in die Baltisch-Adriatsche Achse, von Danzig über Kattowitz nach Bratislava und Wien eingebunden werden. Das grenzüberschreitende Ausbauvorhaben sieht den zwei­gleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der bestehenden ÖBB-Strecke 117 vom Bahnhof Stadlau bis zur Staatsgrenze nächst Marchegg vor, welche auf slowakischer Seite weiter fortgeführt wird. Bei diesem Projekt handelt es sich um den Ausbau einer Bestandsstrecke mit der "längsten Geraden" (rund 32,5 km) im österreichischen Eisenbahnnetz. Der Ausbau einer eingleisigen Dieselstrecke zu einer zweigleisigen, elektrifizierten Hochleistungsstrecke unter lau­fendem Betrieb, stellt eine besondere Herausforderung dar. Im Bereich des Einfahrtsbogens vor Marchegg wird die Gleisachse auf eine Länge von ca. 1,4 km verschoben, die Abrückung erfolgt um bis zu 70 m nach Norden. Weiters werden die Streckenhöchstge­schwindigkeit auf 160 km/h angehoben, die Eisenbahnkreuzungen durch Unter-oder Überführungen bzw. Ersatzwege aufgelassen sowie die Verkehrsstationen neu gestaltet und mit niveaufreien Zugängen versehen (Pressemeldung ÖBB, 27.02.15).

RechteckSchweden: Torbjörn Suneson interimsmäßiger Generaldirektor von Trafikverket
Auf der Regierungssitzung am 26.02.15 wurde beschlossen, Torbjörn Suneson interimsmäßig ab 01.03.15 zum Generaldirektor der schwedischen Verkehrsverwaltung Trafikverket zu ernennen. Torbjörn Suneson ersetzt Gunnar Malm, der am 28. Februar in den Ruhestand geht. Der Professor für Landschaftsarchitektur an der Universotät Uppsala verfügt über umfangreiche Erfahrung im Transportsektor und hatte bereits seit 2003 mehrere Führungspositionen bei Trafikverket und deren Vorgänger-Organisation Vägverket inne, zuletzt als Leiter der Planung (WKZ, Bengt Dahlberg, Quelle Trafikverket, 27.02.15).

RechteckSchweiz: Starker Franken erzeugt massiven Druck auf Güterbahnen
Die Wechselkursentwicklung und die sinkenden Mineralölpreise verbessern die Wettbewerbsposition des Strassentransits deutlich. Die jüngsten Entwicklungen führen zu einer Erhöhung der Kosten bei den Schweizer Güterbahnen und haben gravierende Auswirkungen auf den Schienengüterverkehr im Transit durch die Schweiz.
Der Wertverlust des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat gravierende Auswirkungen auf den Schienengüterverkehr im Transit durch die Schweiz. Mit der Aufhebung des fixen Wechselkurses von CHF 1.20 pro Euro im Januar 2015 hat der Euro als europäische Leitwährung im Transport um 17 Prozent an Wert verloren. Wenn man bis 2009 zurückblickt, als der Wechselkurs bei 1.65 CHF/EUR stand, lässt sich der Wertverfall sogar auf 40 Prozent beziffern.
Konkret bedeutet dies, dass die Einnahmen in Euro heute wesentlich weniger wert sind als die Kosten in Franken. Die Dienstleistungen der im Schweizer Transit tätigen Güterbahnen werden von den Kunden weit überwiegend in Euro bezahlt. Die Ausgaben für den Schweizer Streckenabschnitt erfolgen jedoch in CHF. Dies sind in erster Linie Aufwendungen für Lokführer, Lokomotiven, Trassen und Energie. Die Folge ist ein dramatischer Druck auf die Margen.
Das Transitgeschäft ist unter diesen Bedingungen kaum mehr kostendeckend zu führen. Die Bahnen haben in den letzten Jahren bereits viel unternommen um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und werden diese Anstrengungen weiterführen. Kurzfristige Handlungsmöglich-keiten sind allerdings begrenzt.
Der Streckenabschnitt durch die Schweiz verteuert sich um 17 Prozent. Ein Nachteil, der im hoch umkämpften Wettbewerb zum Strassenverkehr nicht kompensiert werden kann. Zudem sind mit dem Rohölpreis während der letzten zwei Jahre auch die Dieselpreise um 22 Prozent gefallen. Davon profitiert insbesondere der Strassengüterverkehr. Der starke Franken belastet auch den Strassengüterverkehr beim Transit durch die Schweiz, da dieser ebenfalls zu einer Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) für Unternehmen führt, deren Kunden in Euro zahlen. Allerdings fällt diese Mehrbelastung nur etwa halb so gross aus wie die Entlastung durch den gesunkenen Dieselpreis.
Durch die drei Effekte EUR/CHF-Kurs, tieferer Dieselpreis und höhere LSVA ergibt sich eine relative Kostenverteuerung des Schienentransits im Vergleich zum Strassentransit von 11 Prozent, die nicht so rasch kompensiert werden kann. Da der Markt sehr schnell auf diese Wettbewerbsverbesserung reagieren kann, droht eine Abkehr vom kombinierten Verkehr und damit ein massiver Verkehrsverlust im Transit durch die Schweiz auf der Schiene.
Um diese drohende Rückverlagerung in Grenzen zu halten, erwarten die Güterbahnen, dass der Bund Massnahmen prüft, die den Wettbewerbsnachteil des kombinierten Verkehrs reduzieren. Möglichkeiten bestehen in der temporären Aussetzung der geplanten Reduktion der Fördermittel für den kombinierten Verkehr sowie in der spürbaren Entlastung des Schienengüterverkehrs im Rahmen der Revision des Trassenpreissystems 2017. Diese wirkungsvollen Massnahmen können in eigener Kompetenz durch den Bundesrat bzw. das Bundesamt für Verkehr (BAV) entscheiden werden.
Daneben suchen die betroffenen Schweizer Unternehmen das Gespräch mit den Behörden, um konstruktive Lösungsansätze zur Absicherung der erfolgreichen Verlagerungspolitik einzubringen. Wichtig ist zudem, dass das neue Güterverkehrsgesetz für den Binnenverkehr nun rasch verabschiedet wird, damit für diesen Sektor kalkulierbare Rahmenbedingungen für die Zukunft bestehen (Pressemeldung SBB, 27.02.15).

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