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LOK Report – News von Montag, 01.09.14

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
10 Mio. Fahrgäste im deutsch-französischen HGV-Verkehr
Absatzlinie
Weselsky auf dem Abstellgleis
Absatzlinie
Vorinformation SPNV-Leistungen
auf den Linien RE8, RB27 und RB33

Absatzlinie
SBB modernisiert Re 460
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LOK Report aktuell

RechteckGDL: Heute Arbeitskampf bei der Deutschen Bahn
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren und Trainer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutsche Bahn Aktiengesellschaft (DB AG) am heutigen Montag von 18 bis 21 Uhr zu einem Arbeitskampf aufgerufen. Mit dieser Streikzeit berücksichtigt die GDL die vielen Wochenendreisenden, die während des ersten Wochenarbeitstages die Eisenbahnen nutzen.
Außerdem wird damit auch jenen Pendlern Rechnung getragen, die am Tage ihrer Arbeit nachgehen. Der erste Streik soll im Schwerpunkt den Güterverkehr treffen, weniger die Fahrgäste, um die sich die DB AG offensichtlich kaum Sorgen macht. Das Zugpersonal tut dies hingegen und tritt deshalb erst zu diesen schwächeren Verkehrszeiten in den ersten Warnstreik. (Pressemeldung GDL, 01.09.14).

RechteckDeutsche Bahn: DB legt GDL neues Angebot vor
Die Deutsche Bahn fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nachdrück-lich auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Ankündigung von Warnstreiks sofort zurückzunehmen. DB-Personalvorstand Ulrich Weber: "Das Verhalten der GDL ist absolut unverständlich. Seit heute Morgen liegt der GDL - wie bereits am Wochenende angekündigt - ein neues Angebot vor. Warnstreiks sind daher völlig überflüssig. Ich werte das als reines Ablenkungsmanöver."
Die DB weist den von der GDL erhobenen Vorwurf der Blockadehaltung zurück. "Das war nie richtig und das ist es auch jetzt nicht. Wir sind und bleiben verhandlungsbereit", so Weber. Das neue Angebot der DB beinhaltet die Bereitschaft, über alle Tarif-Forderungen der GDL für Lokomotivführer zu verhandeln. Bisher hatte die DB eine Übergangsregelung vorgeschlagen. Ziel der DB bleibt es, eine Kooperationsabrede mit den beiden Gewerkschaften EVG und GDL zu vereinbaren, um konkurrierende Tarifverträge zu vermeiden.
Im Falle eines Streiks wird die DB alles daran setzen, die Beeinträchtigungen für die Kunden im Güter- und Personenverkehr so gering wie möglich zu halten. (Pressemeldung Deutsche Bahn, 01.09.14).

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckACV/Allianz pro Schiene/VDV: Mehr als drei Viertel der Bürger gegen Gigaliner
Mehr als drei Viertel der Deutschen lehnen Riesen-Lkw auf deutschen Straßen ab. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Allianz pro Schiene, des Automobil-Clubs Verkehr (ACV) und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ergeben.
Insgesamt sprachen sich 79 Prozent der Befragten gegen eine Zulassung von übergroßen Lastwagen auf deutschen Straßen aus, während nur 17 Prozent dafür waren. Damit hat sich die Ablehnung der Gigaliner in der Bevölkerung noch verstärkt: bei der letzten Forsa-Umfrage im Jahr 2011 waren 77 Prozent der Deutschen gegen Riesen-Lkw und 18 Prozent dafür.
Als Hauptgründe für ihr Votum nannten die Befragten das größere Unfallrisiko (55 Prozent) und die erhöhten Steuermittel für den Umbau des Straßennetzes (51 Prozent). 47 Prozent der Deutschen gaben als sehr wichtigen Grund an, dass durch den Einsatz von Riesen-Lkw Transporte von der Schiene zurück auf die Straßen verlagert würden, was für die Umwelt schädlich sei (Pressemeldung VDV, 01.09.14).

RechteckAnmerkung der Redaktion: In der Pressemeldung zur Forsa-Studie heisst es, die Ablehnung der Gigaliner sei auf 79 Prozent der Befragten gegenüber 77 Prozent im Jahr 2011 gestiegen. Wer sich die Forsa-Studie aber anschaut, der entdeckt dort eine statistische Fehlertoleranz von +/- 3 Prozentpunkte. Das heisst, die Zunahme um 2 Prozent liegt innerhalb der Fehlerquote (01.09.14).

RechteckEVG: Faire Ausschreibung zum "Stuttgarter Netz" gefordert
Die EVG unterstützt die Proteste der Beschäftigten gegen die aktuelle Ausschreibung von rund 15 Millionen Zugkilometern in Baden-Württemberg. Beim so genannten "Stuttgarter Netz" werden wieder einmal alte Fehler gemacht. Denn wieder einmal soll nur der Preis entscheiden. Wieder einmal wird der Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen.
Beschäftigte der DB Regio wollen am Dienstag (2. September) gegen diese Art des Wettbewerbs protestieren. Mit einem "Trauermarsch" sollen symbolisch die Lohn- und Sozialstandards zu Grabe getragen werden. Bis zum 22. September läuft eine Online-Petition gegen die Ausschreibung.
"Der Wettbewerb darf nicht zu Lohn- und Sozialdumping führen", sagt der Betriebsratsvorsitzende von DB Regio Baden-Württemberg, EVG-Kollege Guido Pontone. Er forderte die Landesregierung auf, für die Beschäftigten "eine generelle Übernahmegarantie bei einem Betreiberwechsel unter Beibehaltung der aktuellen Sozialstandards" abzugeben.
Die EVG setzt sich für fairen Wettbewerb im SPNV ein. Ausschreibungen dürfen nicht den billigsten Jakob bevorzugen. Das beste Konzept muss gewinnen. Die EVG fordert die Stuttgarter Landesregierung und generell die Bundesländer auf, die Möglichkeiten der EU-Verkehrsverordnung 1370 zu nutzen. Auf dieser Basis können tarifliche und soziale Mindeststandards vorgeschrieben werden. Auch kann der Gewinner der Ausschreibung verpflichtet werden, Beschäftigte zu übernehmen, so als ob ein Betriebsübergang statt-gefunden hätte. In anderen EU-Mitgliedsländern wird diese Bestimmung bereits mit Erfolg angewendet.
Auch muss nach unserer Auffassung eine Rolle spielen, ob ein Unternehmen ausbildet. Dieser Aspekt fehlt in der Stuttgarter Ausschreibung völlig (Pressemeldung EVG, 01.09.14).

RechteckGDL: Falsche Wortwahl
"Ich bedaure, dass ich nicht die richtigen Worte gewählt habe." Mit diesen Worten entschuldigte sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky in Frankfurt für sein Zitat aus der sehr emotionalen, mehr als einstündigen Rede auf dem GDL-Aktionstag in Fulda am 27. August 2014, dass: "wenn zwei Kranke ein Kind zeugen, etwas Behindertes herauskommt".
Das Zitat wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Der GDL-Bundesvorsitzende wollte damit ausdrücken, dass durch die Vereinigung der mitgliederschwachen Gewerkschaften (transnet und GDBA – heutige Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG) keine starke Gewerkschaft entstanden ist.
Weselsky: "Wenn sich zwei schwache Gewerkschaften zusammenschließen, wird noch lange keine starke Interessenvertretung daraus. Der GDL und selbstverständlich mir persönlich liegt nichts ferner, als Behinderte in irgendeiner Weise zu diskriminieren." (Pressemeldung GDL, 01.09.14).

RechteckKommentar: Weselsky auf dem Abstellgleis
"Wenn sich zwei Kranke miteinander ins Bett legen und ein Kind zeugen, da kommt von Beginn an was Behindertes raus." So kommentierte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky die Vereinigung von Transnet und GDBA zur Eisenbahner-Gewerkschaft EVG auf dem GDL-Aktionstag Ende letzter Woche in Fulda. Die Empörung über diese Aussage ist groß, sie reicht von Gerhard Schimm (Vertrauensmann für Schwerbehinderte bei der Bahn), Verena Bentele (Behindertenbeauftragte der Bundesregierung) über Jeanne Nicklas-Faust (Verein Lebenshilfe) bis hin zum EVG-Vorsitzenden Alexander Kirchner, dessen Sohn infolge einer Behinderung gestorben ist.
Die GDL wollte auf dem Aktionstag ein "deutliches Zeichen setzen" für den Erhalt der Tarifpluralität und den Anspruch der GDL, künftig das gesamte Zugpersonal zu tarifieren. Dies wäre durchaus ein diskussionswürdiges Thema, dass für die GDL existenziell und für die Behandlung kleiner Gewerkschaften grundsätzlich wichtig und bedeutsam ist. Es hätte auch tausend Möglichkeiten gegeben, dies mit scharfen Sätzen deutlich zu machen. Aber die Erniedrigung kranker Menschen ist kein Argument und der GDL wurde ein Bärendienst erwiesen.
Willy Brandt kommentierte 1968 den Rücktritt des damaligen Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger nach seiner ebenfalls missglückten Rede so: Die Rede sei "fehlgeschlagen, nicht weil er ein schlechter Kerl ist, sondern weil er sich übernommen hat" (WKZ, 01.09.14).

Industrie

RechteckDeutsche Bahn: ICE-S-Messfahrten auf der VDE8 beginnen
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Fotos Kai Michael Neuhold, www.verkehrsfotografie.de.
Auf dem etwa 100 Kilometer langen Streckenabschnitt Erfurt-Gröbers der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle werden ab 1. September weitere Test- und Messfahrten durchgeführt. Mitte August war mit besonders schweren Zügen gemessen worden. Seit 25. August ist die elektrische Oberleitung eingeschaltet.
Bei den jetzt anstehenden so genannten Hochtastmessfahrten, die bis einschließlich 19. September dauern, wird erstmals auf der Neubaustrecke schnell gefahren. Es wird eine Geschwindigkeit von 330 Kilometer pro Stunde erreicht. Diese Aufgabe übernimmt ein spezieller Zug der Deutschen Bahn AG, der ICE-S. Er ist ein fahrendes Labor mit umfangreicher Messausrüstung.
Zu beobachten ist der Zug unter fachkundiger Erläuterung am DB-Infozentrum Steigra/Kalzendorf, Hausplanweg 6, Ostportal des Osterbergtunnels im Saalekreis am 1. September von 9 bis 19.30 Uhr. Die Testfahrten werden unter verschiedenen Themen bis zur kommerziellen Inbetriebnahme im Dezember 2015 fortgeführt.
Auf der Linie 5x der S-Bahn Mitteldeutschland kann auf Grund der Testfahrten kurzfristig zu Fahrplanveränderungen und Ersatzverkehr mit Bussen oder zu Umleitungen kommen. Im Bedarfsfall informieren wir Sie vor Ort.
Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 umfasst die 500 Kilometer lange Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle und Berlin. Finanziert wird es vom Bund, der Europäischen Union und der Bahn mit insgesamt etwa 10 Milliarden Euro. Die neue Bahn-Verbindung ermöglicht nach Fertigstellung eine Reisezeit von München nach Berlin in etwa 4 Stunden und bietet eine umweltfreundliche Trasse für Straßen- und Luftverkehr. Die neue Strecke von Franken durch den Thüringer Wald nach Mitteldeutschland soll 2017 betriebsbereit sein. Der Abschnitt Erfurt-Leipzig/Halle geht 2015 in Betrieb (Pressemeldung Deutsche Bahn, 01.09.14).

RechteckDeutsche Bahn: Zehnmillionster Fahrgast im deutsch-französischen HGV-Verkehr
Großer Bahnhof für den zehnmillionsten Fahrgast im deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Stuttgart: Béatrice Leloup und Frank Hoffmann, Geschäftsführer von Alleo, der gemeinsamen Vermarktungsgesellschaft von DB und SNCF, überreichten heute Lothar Fritzenschaft Blumen und einen Geschenkgutschein für einen Parisaufenthalt. Ingo Rust, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Reinhold Bauer, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Straßenbahnen AG in Vertretung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, und Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Baden-Württemberg, wohnten dem kleinen Festakt ebenfalls bei.
Im Juni 2007 wurde der ICE- und TGV-Verkehr von Frankfurt/Main und Stuttgart nach Paris aufgenommen – mit stetig wachsendem Erfolg. Allein 2013 konnten mehr als 1,6 Millionen internationale Fahrgäste begrüßt werden. Das sind knapp sechs Prozent mehr als im Vorjahr und damit so viele wie nie zuvor. Die wirtschaftliche Bedeutung schneller Verbindungen betonte Staatssekretär Rust: "Dass man mit dem Zug von Stuttgart nach Paris nur gut dreieinhalb Stunden braucht, ist eine gute Voraussetzung für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Frankreich. Zehn Millionen Fahrgäste in sieben Jahren sprechen für mehr als gute wirtschaftliche Verbin-dungen, sie sind ein gutes Zeugnis für die deutsch-französische Freundschaft".
Auch in der Kundenzufriedenheit schneiden die deutsch-französischen Verbindungen überdurchschnittlich gut ab, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts BVA zeigt: Neun von zehn Fahrgästen sind mit dem Angebot sehr zufrieden oder zufrieden, 91 Prozent loben die Freundlichkeit der deutsch-französischen Teams an Bord, und 98 Prozent der Gäste würden das Angebot weiterempfehlen. "Attraktive Einstiegspreise ab 39 Euro in der 2. Klasse und ab 69 Euro in der 1. Klasse, wettbewerbsfähige Fahrtzeiten und das unverwechselbare deutsch-französische Flair an Bord unserer Züge sind wesentliche Faktoren für unseren Erfolg", unterstreicht Frank Hoffmann.
Der Zug ist auf der Strecke Stuttgart–Paris mit 66 Prozent Anteil eindeutig Marktführer vor dem Flugzeug. Auf der von Anschlussflügen im Interkontinentalverkehr geprägten Relation Frankfurt/Main–Paris liegt der Marktanteil bei 27 Prozent. Jeder Reisende, der sich auf dieser Strecke für die Bahn entscheidet, erspart der Umwelt pro Fahrt 69 Kilogramm CO2 (Pressemeldung Deutsche Bahn, 01.09.14).

Aus den Ländern

RechteckBrandenburg: BUGA-KISS der ODEG fährt für die Bundesgartenschau


Cottbus <> Berlin <> Wismar & Rathenow <> Berlin <> Jüterbog, das sind die großen Zielbahnhöfe der Linien RE2 und RE4, die der neu beklebte ODEG-Zug im Design der BUGA 2015 Havelregion vom Typ KISS ab heute ansteuern wird. Der BUGA-KISS, wie er nun genannt wird, sorgt damit ab sofort für eine weitere Bewerbung der in knapp 8 Monaten beginnenden Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Heute Mittag wurde eines der 16 Zugpferde der KISS-Flotte der Öffentlichkeit und den Medienvertretern im Bahnhof Rathenow vorgestellt.
Bei der öffentlichen Vorstellung waren Erhard Skupch als Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes sowie der Geschäftsführer der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, Arnulf Schuchmann, zugegen. Mit dabei waren außerdem der Bürgermeister der BUGA-Kommune Rathenow (Ronald Seeger), der Amtsdirektor des BUGA-Amtes Rhinow (Jens Aasmann), Vertreter der BUGA-Hansestadt Havelberg (Petra Jonschkowski) und der BUGA-Stadt Premnitz (Carola Kapitza). "Der BUGA-KISS wird von Wismar über Berlin bis nach Cottbus und Jüterbog als Botschafter im ODEG-Reisegebiet unterwegs sein und auf die BUGA 2015 aufmerksam machen", erklärt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. "Die BUGA 2015 ist ein Großereignis für die Havelregion. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein, denn mit den Linien RB51 und RE4 verbinden die Züge der ODEG drei Standorte der BUGA. Wir hoffen, mit unseren Zügen viele Fahrgäste in die BUGA-Region zu bringen und damit zum Erfolg der Bundesgartenschau beizutragen."
Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow, führte aus: "Ich freue mich sehr darüber, dass wir in der ODEG einen weiteren kompetenten Partner gefunden haben. Die Menschen, die diesen Zug sehen und die Botschaft von der Bundesgartenschau lesen, können sich 2015 von einer großartigen Gartenschau persönlich überzeugen. Am besten wäre es natürlich, wenn sie dann noch mit der ODEG anreisen."
"Die ODEG ist ein wichtiger Partner für uns", ergänzte Erhard Skupch. "Gerade bei dieser BUGA ist die touristische Infrastruktur auf der Schiene von entscheidender Bedeutung, da sehr viele BUGA-Gäste zwischen den einzelnen BUGA-Standorten in der Havelregion wechseln. Die ODEG versorgt uns im kommenden Jahr mit einer sehr guten Personennahverbindung zwischen Brandenburg an der Havel und Rathenow. Dass nun auch ein BUGA-Zug der ODEG durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin rollen wird, freut uns umso mehr. Dieser Zug ist eine wunderbare Werbung für unsere Gartenschau."
Die Buchstabenkombination KISS fasst den neuesten technischen Stand der Triebfahrzeug-Technologie zusammen und die Übersetzung lautet: Komfortabler, innovativer, spurstarker S-Bahn-Zug. Alle Informationen zur ODEG-Flotte finden Sie unter: http://odeg.de/unternehmen/fahrzeugflotte
(Pressemeldung ODEG, 01.09.14).

RechteckNRW: Vorinformation SPNV-Leistungen auf den Linien RE8, RB27 und RB33
Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR) hat im Amtsblatt der Europäischen Union eine Vorinformation zur Vergabe von SPNV-Leistungen auf den Linien RE8, RB27 und RB33 gegeben (2014/S 166-295721).
Der NVR gibt in Kooperation mit den SPNV-Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) bekannt, dass derzeit in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beabsichtig ist, die folgenden Leistungen nach Vergaberecht in Wettbewerbsverfahren gemäß Art. 5 Abs. 3 der VO (EG) 1370/2007 und den Bestimmungen des Vergaberechts zu vergeben (Laufzeit 180 Monate):
• Linie RE8 (Koblenz – BN-Beuel – Köln – Mönchengladbach); Auftraggeber NVR, VRR, SPNV-Nord; geplante Vergabebekanntmachung September 2015; geplante Betriebsaufnahme Dezember 2019; Zugkilometer ca. 2,0 Mio./a
• Linie RB27 (Koblenz – BN-Beuel – Köln – Mönchengladbach); Auftraggeber NVR, VRR, SPNV-Nord; geplante Vergabebekanntmachung September 2015; geplante Betriebsaufnahme Dezember 2019; Zugkilometer ca. 1,6 Mio./a
• Linie RB33 (Teilabschnitt Duisburg – Mönchengladbach – Aachen/Heinsberg); Auftraggeber NVR, VRR; geplante Vergabebekanntmachung September 2015; geplante Betriebsaufnahme Dezember 2020; Zugkilometer ca. 1,7 Mio.
Es ist derzeit beabsichtigt, dass die vorstehend dargestellten Linien im Rahmen eines oder mehrerer wettbewerblicher Vergabeverfahren vergeben werden. Die genaue Ausgestaltung (des) der Verfahren(s) stehen jedoch derzeit noch nicht fest. Die dargestellten Leistungsvolumina entsprechen dem derzeitigen Planungsstand. Änderungen sind möglich.
(01.09.14).

RechteckSachsen: Gute Noten für den VVO
Bei der jährlichen Untersuchung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest zur Zufriedenheit der Fahrgäste mit Bus- und Bahnunternehmen sowi e Verkehrsverbünden kann der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) auch in diesem Jahr seine Spitze nposition verteidigen. "Es freut mich, dass es uns gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen gelungen ist, das Ergebnis des Vorjahres zu erreichen und in vielen Bereichen sogar zu verbessern", stellte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen fest. "Die gute Note ist das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen, der Kommunen, des Verbundes und des Freistaats. Wir werden auch in Zukunft gemeinsam weiter daran arbeiten, die erreichte Qualität zu sichern."
Mit einem gegenüber dem Vorjahr stabilen Wert von 2,53 bei der Gesamtzufriedenheit erreichte der VVO den Spitzenplatz unter den beteiligten acht Verkehrsverbünden in Deutschland. Dieser Wert entspricht der Schulnote "Eins Minus". Besonders positiv bewerteten die Fahrgäste im VVO die Schnelligkeit (2,4) sowie die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Verkehrsmittel (2,5). Spitzenreiter unter den bewerteten Verbünden ist der VVO unter anderem in den Kategorien Freundlichkeit des Personals, Ausstattung der Haltestellen, Komfor t und Bequemlichkeit im Fahrzeug, Linien und Streckennetz sowie bei der Information im Fall von Störungen und Verspätungen.
Durch den weiteren Aufbau von dynamischen Anzeigen (DFI) an Knotenpunkten wird der VVO die Information für die Fahrgäste weiter verbessern. Denn trotz des Spitzenplatzes in dieser Kategorie mit einer Note von 3,26 ist das Ergebnis für den VVO noch nicht zufriedenstellend. Neben der DVB AG und der DB AG, die bereits viele Haltestellen und Stationen mit diesen Anzeigen ausgestattet haben, investiert auch der Verkehrsverbund gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen in weitere regionale DFI-Anlagen an Verknüpfungspunkten wie Großenhain und Dippoldiswalde. "Die modernen Anzeigen ergänzen die bestehenden Informationsmöglichkeiten über die mobile Webseite", betonte Burkhard Ehlen. "So kö nnen die Unternehmen mehr Fahrgäste schneller erreichen". Ein weiterer Baustein auf diesem Gebiet ist der Ausbau der Online-Präsenz. Mit dem Start der neuen Internetseite und der komfortablen Auskunft im März dieses Jahres trug der VVO der wachsenden Bedeutung der Online-Präsenz Rechnung und konnte im Ergebnis die Zufriedenheit leicht steigern. Auch in Zukunft wird der VVO we itere punktuelle Verbesserungen umsetzen, um die Gesamtzufriedenheit insbesondere auch in der Region weiter steigern zu können.
Insgesamt fällt der Vergleich aus Sicht des VVO positiv aus. Die erzielten Werte der Verkehrsunternehmen und des Verbundes liegen deut lich über dem Durchschnitt der Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Dies spiegelt sich auch im zukünftigen Nutzerverhalten wider: Im Rahmen der Untersuchung sagten 96,5 Prozent de r 1.500 Befragten, dass sie wieder Bus und Bahn nutzen würden. 83 Prozent gaben an, den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu empfehlen
(Pressemeldung VVO, 01.09.14).

RechteckSachsen-Anhalt: Umbau des Bahn-Knotens Halle beginnt
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
Mit einem symbolischen Gleisaushub gaben Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und DB-Vorstand Dr. Rüdiger Grube das offizielle Startsignal zum Umbau des Knoten Halle (Saale). Fotos Kai Michael Neuhold, www.verkehrsfotografie.de.
Am Freitag vollzogen Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstandes der DB AG und Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, den symbolischen Baubeginn für den kompletten Umbau des Bahnknotens Halle (Saale). Dieses Bauvorhaben wird in den kommenden Jahren das prägende Infrastrukturvorhaben in Halle (Saale) sein. Ziel ist eine wesentliche Verbesserung des Bahnverkehrs für Reisende und Güter. Davor stehen umfangreiche Bauarbeiten mit großräumigen Sperrungen und unvermeidbaren Behinderungen für Reisende und Anwohner.
Der Bahnknoten erhält elektronische Stellwerkstechnik. 50 Kilometer Gleis, 200 Weichen und neun Brücken werden neu gebaut. Bahnsteige im Hauptbahnhof der Saalestadt werden modernisiert. Dadurch ist bis 2017 der komfortable Anschluss an die Aus- und Neubaustrecke Nürnberg–Erfurt–Halle/Leipzig–Berlin (VDE8) möglich. Der Bahnknoten innerhalb des Stadtgebietes ist etwa neun Kilometer lang. Mit dem Umbau kann die Geschwindigkeit von 40 km/h auf bis zu 160 km/h angehoben werden.
Durch den Bau einer modernen Zugbildungsanlage entsteht dort außerdem ein modernes Güterverkehrskreuz mit angeschlossenem Instandhaltungswerk. Die Investition beträgt über 700 Millionen Euro.
Der Bauablauf ist auf große Areale konzentriert. Zuerst entsteht die nördliche Anbindung der Zugbildungsanlage, ab Ende 2015 wird der östliche Teil der Bahnanlagen für ein Jahr gesperrt und umgebaut, danach bis 2017 der westliche Teil.
Ein DB-Infopunkt im Hauptbahnhof, Ernst-Kamieth-Straße 6, geöffnet von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr, begleitet das Bauvorhaben mit multimedialen Darstellungen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 01.09.14).

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LOK Report 09/14

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Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck85 Jahre Fahrzeuginstandhaltung in Dessau - Tag der Offenen Tür
Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold
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Foto Kai Michael NeuholdFoto Kai Michael Neuhold Ob alt, wie die E94 192, oder neu, wie diese 189 - zahlreiche Maschinen unterschiedlichster Bauarten konnten in den Werkhallen in unterschiedlichen Aufarbeitungs-Stadien begutachtet werden. Ob jung oder alt, zahlreiche Eisenbahnfans nahmen die zahlreichen Bauteile der Lokomotiven genauestens unter die Lupe. Natürlich durfte auch eine Modellbahn-Anlage nicht fehlen. Wer es ganz genau wissen wollte, nahm an einer der zahlreichen Führungen durch die Werkhallen teil. Impressionen aus den Werkhallen. Fotos Kai Michael Neuhold.
Die DB rief und Tausende aus Nah und Fern kamen zum Tag der Offenen Tür in die "Heiligen Hallen" der Fahrzeuginstandhaltung in Dessau Süd. Ob nostalgische Traditionslok oder hochmoderne Mehrsystem-Lokomotive, sie alle konnten aus nächster Nähe bestaunt werden. Zudem konnte einmal ein Blick auf die zahlreichen Arbeitsabläufe in den Werkhallen riskiert werden (Kai Michael Neuhold, www.verkehrsfotografie.de, 01.09.14).

Rechteck175 Jahre Eisenbahn in der Tschechischen Republik
Am 27. September 2014 feiert die Tschechische Bahn (ČD) den jährlichen "Tag der Eisenbahn". In der an der österreichischen Grenze liegenden Stadt Břeclav wird ein Festtag zum Jubiläum "175 Jahre Eisenbahn in der Tschechischen Republik" stattfinden. Das Motto lautet "Vom Dampf zum railjet".
Die ČD hat dafür ein umfangreiches Programm mit Austellung und Sonderfahrten mit historischen und modernen Fahrzeugen vorbereitet. Im Rahmen einer Dampfloksternfahrt mit dem Ziel Břeclav werden auch Sonderzüge aus Österreich, Polen und aus der Slowakei erwartet.
Die Bahn wird unter anderem tschechoslowakischen Dampflokomotiven der Baureihen 475.1, 556.0, 534.0, 477.0 oder 423.0 vorstellen. Aus Österreich werden 310.23, 109.13 und 78.618 erwartet, aus Polen die Ol 12.
Bei den Triebwagen kommen M 262.0, M 131.0, der "Turmwagen" M 120.4 oder der legendäre ČSD-Schnelltriebwagen M 274.0 "Blauer Pfeil". Unter den Diesellokomotiven werden mehrere T 478.1 (749), T478.3, T466.0 und T 679.1 "Sergej", in Deutschland bekannt als Taigatrommel, ausgestellt werden.
Die moderne Fahrzeuggeneration vertreten Lokomotiven und Triebzüge wie ČD 380, ČD railjet mit einer ÖBB 1216, Pendolino BR 680, RegioShark BR 844 (LINK II von Pesa), RegioShuttle (BR 841) von Stadler und RegioPanter von Skoda Transportation.
In der Ausstellung werden auch verschiedene weitere Fahrzeuge wie Salonwagen oder Sonderfahrzeuge wie auch oder Draisinen zu sehen sein. Historische Fahrzeuge werden in Břeclav vor allem im Depot ausgestellt sein, moderne Fahrzeuge hingegen im Bahnhof. Am Festtag werden mehrere Sonderzüge mit Dampf- oder Diesellokomotiven sowie auch mit Triebwagen in Verkehr gesetzt.
Für Eisenbahn-Foto-Fans ist auch ein Sondergüterzug mit zwei T 679.1 "Sergej" ("Taigatrommel") vorbereitet.
Eintritt: Kostenlos
Sonderzügetarif: Globalpreis, www.denzeleznice.cz
Informationen über neue Fahrzeuge: www.denzeleznice.cz/svet-zmeny
Informationen über historische Fahrzeuge: www.denzeleznice.cz/svet-historie Informationen über Sonderzüge: www.denzeleznice.cz/zvlastni-vlaky (Pressemeldung CD, Petr Šťáhlavský, Dieter Zoubek, 01.09.14)
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RechteckAlex-Avmz-Wagen im Bahnbetriebswerk Köln-Nippes
Foto Jörg SeidelFoto Jörg Seidel
Foto Jörg SeidelFoto Jörg Seidel
Alex-Wagen sind in Köln eine Rarität. Im Rahmen der Sonderfahrt "Rheingold-Comfort-Express" von Köln nach Kaliningrad (Königsberg/Ostpreußen) kamen jetzt zwei Alex-Avmz-Wagen in das Bahnbetriebswerk Köln-Nippes. Die dort ansässige Rheingoldzug-betriebsgesellschaft hatte den Zug zusammengestellt.
Für die Sonderfahrt nach Königsberg wurden die beim Alex zweitklassigen Wagen mittels Aufklebern zu erstklassigen Wagen hochgestuft. Die gut aufgearbeitete Inneneinrichtung lässt die Komfortsteigerung auch zu (Text und Fotos Jörg Seidel, 01.09.14).

RechteckGroßer Andrang bei Jubiläumsfeier im Nördlinger Eisenbahnmuseum


Am Wochenende 23./–24. August 2014 hatte der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V. doppelten Grund zum Feiern. Zum einen wurde das 45-jährige Vereinsbestehen und zum anderen das 125-jährige Jubiläum der Dampflok 7 „Füssen“, die im Jahre 1889 bei der Firma Krauss in München mit der Fabriknummer 2051 für die Localbahn AG gebaut wurde und derzeit die älteste betriebsfähige Regelspur-Dampflok in Deutschland ist, mit einem großen Dampflokfest gefeiert.
Im Museumsbetriebswerk Nördlingen gab es wieder die Dampfatmosphäre, wie sie noch vor gut 60 Jahren herrschte, als das Bahnbetriebswerk Nördlingen noch planmäßig Dampflokomotiven beheimatete. Mit einer gelungenen Veranstaltung feierte das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen sein 45-jähriges Jubiläum. Im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nördlingen waren bis zu 25 Dampflokomotiven versammelt, sieben davon in Betrieb. Zusammen mit den zahlreichen Sonderzügen wurde der gesamte Bahnhof wieder zum Leben erweckt und die Besucher konnten eine tolle Eisenbahnatmosphäre genießen.
Die historische Elektrolokomotive E 63 02 konnte im Nördlinger Bahnhof im Rangierbetrieb erlebt werden. Auch im Eisenbahnmuseum boten die Mitglieder des Jubelvereins ein kurzweiliges Programm an. Neben einer großen Fahrzeugschau u.a. mit 18 478, 44 381, 44 1424, 44 546, 50 0072, 52 8168, 57 3525, 38 3180, 89 837 und 94 1697 wurden auch verschiedene Dampfloks auf der Drehscheibe vorgestellt.
So konnten die zahlreichen Besucher einen Ehrenlokführerschein auf der Jubilarin, der Dampflok 7 „FÜSSEN“ erwerben, auf dem Führerstand einer Diesellok mitfahren, den Lokmannschaften bei der Restaurierung ihrer Dampflokomotiven über die Schulter schauen oder an einer fachkundigen Führung durch die Fahrzeugsammlung teilnehmen.
Im Lokschuppen schlugen die Herzen der Modellbahnfreunde höher. Neben einer Modellbahnschau in den Spurweiten I und O gab es in den historischen Gebäuden auch eine Modellbahnbörse. Zur Erholung war der Biergarten des Eisenbahnmuseums zwischen den historischen Lokomotiven geöffnet.
Über 3.000 Besucher konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum an diesem Wochenende begrüßen, die ein tolles Eisenbahnfest erlebten. Viele zeigten sich begeistert von der gebotenen Veranstaltung, wie durch zahlreiche Bekundungen im Internet und gegenüber den Mitarbeitern des Eisenbahnmuseums bekannt wurde
(Pressemeldung Bayerisches Eisenbahnmuseum, 01.09.14).

RechteckOrientexpress Karlsruhe
Foto Mathias KucherFoto Mathias Kucher
Foto Mathias KucherFoto Mathias Kucher
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Am 29.8.14 gegen 23.30 Uhr konnte ich den Orientexpress im Hauptbahnhof Karlsruhe ablichten. Der Zug fur am 30.8.14 um 0.01 Uhr nach Budapest ab. Ein mondäner Zug, unverzichtbar in der Eisenbahngeschichte Europas; ein Zug, in dem man einmal im Leben gefahren sein sollte.
Gezogen wurde er allerdings nicht so ganz stilecht von der verkehrsroten 120 141, was aber in der Nacht nicht unbedingt stört (Mathias Kucher, 01.09.14)
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Bahnberufe

Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin
Foto Sebastian SchraderFoto Sebastian Schrader
Foto Sebastian SchraderFoto Sebastian Schrader
Foto Sebastian SchraderFoto Sebastian Schrader
Foto Sebastian SchraderFoto Sebastian Schrader
Am 28.8.2014 waren alle drei getauften 481/482 der Berliner S-Bahn auf der Linie S2 unterwegs, der 481 001 "Bernau" (der erste auf einen Namen getaufte 481) sowie die beiden durchgängigen Halbzüge 481 501/601 "Brandenburg" und 502/602 "Berlin", die seit Anfang August eine bunte Beklebung unterhalb der Fensterkante tragen.
Alle drei Züge weisen auf das 90jährige Jubiläum der Berliner S-Bahn hin. Die Bilder stammen aus Berlin Karow (Sebastian Schrader, 01.09.14)
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RechteckEvakuierung Würzburg
Foto GWSFoto GWS
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Am Freitagmittag blieb in Würzburg Zell der RE 4610 nach Frankfurt wegen eines abgerissenen Stromabnehmers liegen. Die Fahrgäste mussten sich zu Fuß auf den Weg zurück zum Personenbahnhof Zell machen.
Nachdem der defekte Stromabnehmer abgeflext war, wurde der RE zurück in den Zeller Bahnhof gedrückt. Die Strecke zwischen Würzburg und Karlstadt/Main blieb bis zum Nachmittag gesperrt, eine Umleitung durch den Rbf Zell war wegen des Oberleitungsschadens nicht möglich. So wurde u.a. ein Autotransportzug über die Neubaustrecke umgeleitet (GWS,
01.09.14).

RechteckBuntes Polen
Foto Ronny SdunzikFoto Ronny Sdunzik
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Eine vielzahl privater EVU trifft man an der KBS 235 in Polen. Am 24. und 27.08.2014 konnten folgende private EVU fotografisch festgehalten werden: Unikol, Freightliner, EccoRail, Dolkom und RailPolska (Ronny Sdunzik, 01.09.14)
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Europa

RechteckFrankreich: Linie 2 in Le Mans eingweiht

Am 29.08.14 wurde die zweite Straßenbahnlinie der städtischen Gemeinschaft von Le Mans in Anwesenheit von Jean-Claude Boulard, Bürgermeister von Le Mans und Präsident von Le Mans Métropole, und François Papin, Direktor von La Rochelle, unter dem Motto "Bewegung gewinnen!" eingeweiht.
Das Streckennetz wächst durch die neue Linie von 15,4 km auf 19 km Länge und die Flotte an Citadis-Fahrzeugen von 26 auf 34 Züge, wobei die acht zusätzlichen Züge 2012 bestellt wurden, um die Versorgung der Linie 1 zu stärken und den Betrieb der Linie 2 zu ermöglichen.
Mit einer Länge von 30 m, werden die Citadis-Straßenbahnen jeden Tag mehr als 48 000 Menschen transportieren. Die acht neuen Züge erweisen eine verbesserte Zugänglichkeit und räumlich erweiterte Plätze gemäß den Empfehlungen für Menschen mit Behinderung (Personnes à Mobilité Réduite) des Verkehrsbetreibers SETRAM (Service des Transports de l'Agglomération Mancelle) auf. (WKZ, Quelle Alstom, 01.09.14).

RechteckGroßbritannien: Network Rail ändert Satzung
Auf der Hauptversammlung am 29.08.14 von Network Rail haben 97,3% der 41 Mitglieder (des Unternehmens Äquivalent zu Aktionären) zugestimmt, die Satzung der Gesellschaft zu ändern. Die Änderung wurde notwendig, da Network Rail zum 01.09.14 als im öffentlichen Sektor tätiges Unternehmen (public sector company) umgegliedert wird. Grund ist eine Änderung in der statistischen Systematik der Schulden aus der Privatwirtschaft in den öffentlichen Sektor.
Die wichtigsten Änderungen der Artikel geben dem Verkehrsminister zusätzliche Kompetenzen für die Ernennung der Führungspositionen, der Vergütungspolitik und der Auswahl der Mitglieder von Network Rail (WKZ, Quelle Network Rail, 01.09.14).

RechteckNiederlande: 95 Mio. Euro EU-Zuschüsse für die Infrastruktur
Die Niederlande erhalten 95 Mio. Euro Zuschuss von der Europäischen Union für 18 verschiedene in den Niederlanden oder mit niederländischer Beteiligung realisierte Infrastrukturprojekte. Das ist fast ein Drittel des vorgesehenen EU-Haushalts von 320 Mio. Euro für insgesamt 106 Projekte. Die Niederlande werden so als wichtiges Transitland innerhalb der TEN-Korridore besonders großzügig berücksichtigt.
Darunter fallen fast 1 Mio. Euro zur Vorbereitung des Ausbaues des Twentekanals und 5,5 Mio. Euro für eine Studie über den Umbau der Caland-Eisenbahnbrücke, die im Verlauf der Betuweroute der Überbrückung des Caland-Kanals dient und einen Engpass für den Schiffsverkehr darstellt.
Darüber hinaus werden Investitionen in intelligente Transportsysteme und Elektromobilität gefördert (WKZ, Quelle Ministerie van Infrastructuur en Milieu, 01.09.14).

RechteckÖsterreich: Berufung gegen Stmk. Naturschutzbescheid

„Warum sollen die Leute in Zukunft durch die schwarze Röhre rasen, wenn sie über die herrliche Semmeringbahn reisen können?“ Im Bild das Viadukt über die Kalte Rinne der Semmeringbahn mit dem Rax-Plateau im Hintergrund. Foto Alliance For Nature aus dem Buch „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ von Christian Schuhböck.
Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag vom 6.07.2011 wurde der ÖBB-Infrastruktur AG die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Rodung von Bäumen und Sträuchern in Bereichen des Fröschnitzgrabens und Mürzzuschlag im Zusammenhang mit der Errichtung des umstrittenen Bauprojektes „Semmering-Basistunnel neu“ erteilt. Als Partei im UVP-Verfahren beantragte die Natur-, Kultur- und Landschaftsschutzorganisation „Alliance For Nature“ die Zustellung des Naturschutzbescheides, die in diesen Tagen erfolgte.
Da der Stmk. Naturschutzbescheid ebenfalls – wie viele andere mittlerweile als rechtswidrig erkannte Genehmigungsbescheide – auf dem UVP-Bescheid von (Noch-)Verkehrsministerin Doris Bures vom 27.05.2011 aufbaut, könnte sich der Steiermärkische Naturschutzbescheid nun (ebenso) als rechtswidrig erweisen.
„Alliance For Nature“ hat jedenfalls auch gegen den Stmk. Naturschutzbescheid Berufung einlegt, sodass die bereits ins Stocken geratenen Baumaßnahmen zum Tunnelprojekt nun möglicherweise vollends zum Erliegen kommen. Denn laut Naturschutzbescheid hat eine Berufung (bzw. Beschwerde) aufschiebende Wirkung
(Pressemeldung Alliance For Nature, 01.09.14).

RechteckÖsterreich: Modernisierungsarbeiten Ennstalbahn starten
Die ÖBB modernisieren im September die Ennstalbahnstrecke auf einer Länge von rund 83 Kilometern zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning. Im Rahmen der Bauarbeiten werden mehrere Brücken neu errichtet bzw. saniert, rund 11.000 Meter Schienen und ca. 9.000 Schwellen neu verlegt, sowie rund 25.000 Tonnen Gleisschotter und ca. 12.000 m³ Unterbaumaterial verarbeitet. Zudem wird ein Personentunnel neu errichtet. Entlang der gesamten Strecke werden wichtige Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen wie Baumschnitt, Sanierung von Entwässerungsgräben und Randwegerneuerung durchgeführt. Die ÖBB ersuchen Anrainer und Kunden um Verständnis für diese wichtige Modernisierungsmaßnahme.
Insgesamt investiert die ÖBB-Infrastruktur AG rund 11 Mio. Euro in die Modernisierung der Ennstalbahnstrecke. Die Gesamtinvestitionen der ÖBB-Infrastruktur AG betragen in Salzburg im Jahr 2014 rund 130 Mio. Euro. Zusätzlich zu diesen Investitionen fließen Österreichweit noch rund 459 Mio. Euro in die Instandhaltung der ÖBB-Bahnanlagen, wobei auch ein erheblicher Teil dem Bundesland Salzburg zugutekommt.
Während der Dauer der Sperre der Ennstalbahnstrecke von 2. bis zum 28. September 2014 wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning. eingerichtet. Informationen unter: www.oebb.at oder beim ÖBB-Kundenservice unter der Tel.-Nr. 051717. Für das Jahr 2015 sind Modernisierungsarbeiten im Bereich Liezen vorgesehen.
Im Gemeindegebiet von Hüttau wird während der Sperre die neue, rund 30 Meter lange 7. Brücke über den Fritzbach in die Bahntrasse eingeschoben. In der Gemeinde Michaelerberg wird beim Bahnhof Gröbming eine rund 100 Meter lange Straßenbrücke über die Eisenbahn und die Landesstraße fertig gestellt. Zudem wird in diesem Bereich ein neuer, rund 19 Meter langer, Personentunnel errichtet. Der Personentunnel und die neue Brücke über die Eisenbahn und die Landesstraße ersetzen zwei Eisenbahnkreuzungen in diesem Bereich, die nach Abschluss der Bauarbeiten aufgelassen werden. Bei der neuen, 8 Meter langen Eisenbahnbrücke in Öblarn, die bereits fertig gestellt wurde, wird während der Sperre die Hilfbrücke ausgebaut. Zudem werden bei vier Eisenbahnbrücken im Bereich zwischen Bischofshofen und Eben die Randbalken saniert, neue Abdichtungen hergestellt und Arbeiten an den Widerlagern durchgeführt.
Während der Sperre von 2. bis zum 28. September 2014 kommen große Gleisbaumaschinen zum Einsatz. Mit diesen Maschinen werden nicht weniger als 11.000 Meter Schienen auf rund 9.000 Schwellen verlegt. Von den rund 25.000 Tonnen Gleisschotter wird ein großer Teil auf der Schiene angeliefert. Für den Untergrund werden rund 12.000 m³ Planumschutzschicht verarbeitet.
Im Bereich der Gemeinde Schladming werden die Gleisanlagen auf einer Länge von 200 Meter mit der Reinigungsmaschine gründlich gereinigt und die Spuren einer Hangrutschung beseitigt. Zwischen Aich-Assach und Pruggern werden nach dem Hochwasser im Jahr 2013 rund 1.100 Meter Gleis gereinigt. In Wörschach werden rund 400 Gleise nach einer Vermurung mit der Reinigungsmaschine bearbeitet. Zudem werden auf der gesamten Strecke wichtige Sicherungsmaßnahmen wie Baumschnitt, die Sanierung von Entwässerungsgräben sowie die Erneuerung von Randwegen durchgeführt.
Die von Graz ausgehenden Fernverkehrszüge fahren während der Dauer der Bauarbeiten um bis zu 16 Minuten früher ab. Der Euro Night 464 von Graz nach Feldkirch fährt statt um 22:24 Uhr bereits um 20:56 Uhr in Graz ab und wird großräumig über Villach umgeleitet. Die Fahrgäste werden gebeten, dies in ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen
(Pressemeldung ÖBB, 01.09.14).

RechteckSchweiz: Auftrag für Stromrichter der Re 460-Flotte an ABB Schweiz AG.
Bis 2022 modernisiert die SBB ihre Lokomotiven des Typs Re 460 im Industriewerk Yverdon-les-Bains. Dafür investiert sie total rund 230 Millionen Franken. Nach der Modernisierung sind die Lokomotiven weitere 20 Jahre unterwegs. Für einen deutlich energieeffizienteren Betrieb werden neue, wassergekühlte IGBT- Stromrichter beschafft. ABB Schweiz AG erhält den Auftrag, in einem ersten Schritt 202 Stromrichter zu liefern. Als Option können 38 weitere Stromrichter dazu kommen. Die Gesamtinvestition inklusive Option beträgt 69.2 Millionen Franken. Die Ausschreibung erfolgte gemäss Bundesgesetz und Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB/VöB).
Heute schon sind die Lokomotiven des Typs Re460 schienenschonend unterwegs und sparen damit Infrastruktur-Kosten. Die modernisierte Lokflotte spart dank den neuen Stromrichtern und weiteren Massnahmen jedes Jahr 27 Gigawattstunden Energie ein. Das entspricht dem Strom, den die 6750 Haushalte der Stadt Olten jedes Jahr verbrauchen. Energieeffizienter wird die Lok auch durch einen neuen, leistungsoptimalen ölfreien Doppelkompressor, zusätzlich werden die Stromrichter-Ölpumpen in Parkstellung abgestellt – so wird Energie gespart und das Fahrzeug ist in der Parkstellung leiser. Die energieeffiziente Modernisierung der Lokomotivflotte Re 460 entspricht dem SBB Konzernziel «Ökologische Nachhaltigkeit». Dieses sieht vor, dass die SBB bis zum Jahr 2025 20Prozent ihrer Energie auf der Basis 2010 einspart.
Die erste Lokomotive mit dem neuen IGBT-Stromrichter (insulated-gate bipolar transistor, Halbleiterelement) ist voraussichtlich Ende 2015 fertig modernisiert und wird dann ein Jahr lang getestet. Aktuell wird im Industriewerk Yverdon-les-Bains der erste Prototyp der Re 460 fertig gestellt. Diese Lokomotive wird noch ohne den IGBT-Stromrichter Ende 2014 das Werk verlassen. Nach der Sanierung des Kastens bekam die Lokomotive (Re 460 084-7, «Helvetia») einen neuen, glänzend roten Anstrich. Das Innere wurde komplett zerlegt, jede einzelne Komponente geprüft und wenn nötig saniert. Verbesserungen sind vor allem auch am Arbeitsplatz des Lokpersonals spürbar. So wird gegen die Zugluft durch Verbesserungen an der Klimaanlage und mit dem Einbau von einem neuen Heizgerät vorgegangen, diverse kleinere Verbesserung wie z.B. ein Getränkehalter, Steckdosen mit 230 Volt im Führerstand und Maschinenraum sowie die Neubepolsterung des Lokführerstuhls sorgen für ein angenehmeres Arbeiten. Damit die Lok ab 2016 durch den Gotthardbasistunnel fahren darf, wird sie mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet
(Pressemeldung SBB, 01.09.14).

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