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LOK Report – News von Dienstag, 31.03.15

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Foto  Martin Kubik

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Immer mehr leise Güterwagen
auf den Gleisen in Betrieb

Absatzlinie

Ende der Angebotsfrist für
Berliner S-Bahn-Ausschreibung

Absatzlinie
Regiotrans wird wieder aktiv
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Foto links: Martin Kubik

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBundestag: Immer mehr leise Güterwagen
Im Nationalen Fahrzeugregister waren zum 4. Dezember 2013 insgesamt 180.983 Güterwagen gelistet, von denen 17.131 Wagen mit "leisen" Bremsen ausgestattet waren. Dies entsprach einem Anteil von 9,5 Prozent.
Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4402) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4244).
Am 12. März 2015 seien von den 181.821 gelisteten Güterwagen bereits 25.845 Wagen mit Verbundstoffsohlen ausgerüstet. Damit sei der Anteil von leisen Güterwagen auf 14 Prozent gestiegen, heißt es weiter. (Pressemeldung Bundestag, 31.03.15).

RechteckBundestag: Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
Über den aktuellen Planungs- und Realisierungsstand bei der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm will sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/4405) informieren.
Nach Kenntnis der Fraktion soll mit der fünften Planänderung im Planfeststellungsabschnitt 2.1 a/b die geplante Überleitverbindung vor dem Albvorlandtunnel wegfallen und damit für Züge in Richtung Ulm kein Gleiswechsel mehr vor dem Tunnel möglich sein. Die Abgeordneten interessiert unter anderem, ob die Bundesregierung diese Information bestätigen kann, welche Konsequenzen diese Planänderung hätte und welcher der Finanzierungspartner Bund, Land, Europäische Union und Deutsche Bahn AG dadurch Geld einsparen würde (Pressemeldung Bundestag, 31.03.15).

RechteckBundestag: Schattenhaushalt befürchtet
Die Finanzierung öffentlicher Infrastruktur durch private Investoren ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/4374). Die Bundesregierung soll mitteilen, welche Ziele die Vorschläge der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eingesetzten Expertenkommission verfolgen und ob sie ausschließen kann, dass es bei der Einbeziehung von privaten Investoren bei der Finanzierung der öffentlichen Infrastruktur auch darum geht, die Vorgaben der Schuldenbremse und des Fiskalpaktes zu umgehen. Weiter interessiert die Abgeordneten unter anderem, wie konkret vermieden wird, dass durch die diskutierten Varianten der Finanzierung öffentlicher Infrastrukturprojekte ein Schattenhaushalt aufgebaut wird (Pressemeldung Bundestag, 31.03.15).

Industrie

RechteckBombardier: Service- und Wartungsvertrag für das Essex Thameside Franchise
Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit der National Express Group einen Wartungsvertrag für das neue Essex Thameside Franchise geschlossen, für das die National Express Group kürzlich den Zuschlag vom britischen Verkehrsministerium erhalten hat. Der Vertrag, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat und um weitere fünf Jahre verlängert werden kann, umfasst Wartung und Ersatzteile für 74 vierteilige ELECTROSTAR Züge der Klasse 357 und hat einen Wert von etwa 143 Millionen GBP (196 Millionen Euro, 213 Millionen US-Dollar).
Andrew Chivers, Managing Director Rail, National Express Group: 'Was die Förderung verbesserter Flottenleistung betrifft, steht Bombardier Transportation voll und ganz mit uns im Einklang, um zum Nutzen unserer Kunden mehr Zuverlässigkeit zu schaffen."
Der Ansatz von Bombardier Transportation zu diesem neuen Wartungsvertrag beinhaltet mehrere Initiativen, um effektive Unterstützung bereitzustellen und die Leistung der Flotte zu verbessern. Im Einklang mit der Leistung der National Express Group im Bereich von Franchise-Lizenzen und deren betrieblichen Verpflichtungen umfasst der neue Vertrag ein Leistungsschema, um Anreize für Verbesserungen zu schaffen und das Automatic Vehicle Inspection System (AVI-System) von Bombardier zu integrieren. Das AVI-System, das bereits im Depot Central Rivers von Bombardier eingesetzt wird, ist eine branchenführende Technologie, die Betreibern eine Reihe von Absicherungen und Sicherheitsvorteilen sowie Komponenten- und Wartungsvorteilen und nicht zuletzt Kosteneinsparungen verschafft.
Per Allmer, President, Western Europe, Middle East and Africa, Bombardier Transportation, meinte dazu: 'Wir sind froh, uns diesen wichtigen Wartungsvertrag gesichert zu haben, der einen innovativen Ansatz bietet, zu dem auch die Einführung unseres Automatic Vehicle Inspection System gehört. Zusammen mit den Technikern im Kontrollraum wird das AVI-System die Flottenleistung der National Express Group verbessern und ihre Franchise-Verpflichtungen unterstützen."
Bombardier Transportation kann in Grossbritannien bereits eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz im Bereich der Wartung von Flotten aufweisen. Zusätzlich zu der Wartung der Meridian-Flotte von East Midlands Trains am Standort Derby wartet das Unternehmen die Flotte der National Express Group im Bombardier-Depot East Ham. Zudem hat Bombardier in seinem Werk Central Rivers die Voyager-Flotte von Cross Country gewartet. In Anerkennung der Zuverlässigkeit der Voyager-Flotte hat Bombardier hierfür fünf Jahre in Folge eine prestigeträchtige Auszeichnung der britischen Bahnindustrie gewonnen (Pressemeldung Bombardier, 31.03.15).

RechteckTX Logistik: Geschäftsbereiche neu ausgerichtet
Foto Kai Michael Neuhold
Klaus Niemöhlmann (53, links) wird bei der TX Logistik AG (TXL) zum 1. April neuer Leiter des Geschäftsbereichs maritim. Er löst Dirk Jeßke (37) ab, der die Verantwortung für den neu geschaffenen Geschäftsbereich "Commercial Management" übernimmt.
Mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im Logistikumfeld bringt Klaus Niemöhlmann für seine neue Aufgabe bei TXL mit. Der Betriebswirt war in verantwortlicher Position für verschiedene Logistikunternehmen tätig. Als Geschäftsführer von Rail Cargo Logistics Germany beispielsweise entwickelte er neue Bahnlogistiklösungen für den Intermodalbereich und den konventionellen Wagenladungsverkehr. Bei Hermes Transport Logistics lag der Aufgabenschwerpunkt von Klaus Niemöhlmann als Bereichsleiter Vertrieb Sea- & Airfreight in der strategischen Akquisition von Neukunden. Als Geschäftsführer Vertrieb, Operations und Marketing bei TFG Transfracht baute er für das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreiche neue Relationen im In- und Ausland auf. "Mit seinem Know-how wird uns Klaus Niemöhlmann wichtige Impulse bei der Weiterentwicklung der maritimen Hinterlandverkehre geben", ist Frank Lehner, Vorstand Vertrieb und Marketing bei TXL, überzeugt.
Als Leiter des neuen Geschäftsbereichs "Commercial Management" liegt Dirk Jeßkes Aufgabenschwerpunkt vom 1. April an auf dem Controlling und Reporting der Vertriebsaktivitäten, dem Tarifmanagement sowie der Steuerung und Optimierung der Abrechnungs-, Reportingund Controlling-Prozesse für die Abteilungen Ganzzugverkehre und Ladeeinheiten. Darüber hinaus wird er als Verantwortlicher für TXL ein neues, mehrjähriges EUFörderprojekt steuern und zusammen mit den anderen Projektpartnern Innovationen für das Schienenlogistikunternehmen vorantreiben. "Dirk Jeßke kennt unser Geschäft sehr gut. Aus diesem Grund sind wir uns sicher, dass er diesen neuen Bereich erfolgreich aufbauen und zur Weiterentwicklung des Unternehmens nachhaltig beitragen wird", betont Frank Lehner. Seit Oktober 2012 ist Dirk Jeßke bei TXL (Pressemeldung TX-Logistik, 31.03.15).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBayern: PRO BAHN kritisiert Baustellenmaßnahme München - Ingolstadt
Beim Fahrgastverband PRO BAHN stößt der gestern in Kraft getretene Baustellenfahrplan auf Kritik: "Die Angebote für Bahnreisende zwischen München und Ingolstadt verschlechtern sich enorm", beschreibt der oberbayrische PRO BAHN-Vorsitzende Norbert Moy die Situation der Bahnkunden: Der ICE-Stundentakt zwischen beiden Städten wird zum 2-Stunden-Takt ausgedünnt, wobei schmerzhafte Lücken, beispielsweise morgens in nördlicher Richtung vor allem den Pendlern zusätzlichen Kummer bereiten.
Im Regionalverkehr wird die Linie München – Ingolstadt - Treuchtlingen zwischen Ingolstadt und Pfaffenhofen alle 2 Stunden nur als Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Die eingesetzte Busverbindung benötigt längere Fahrzeiten und bietet in Ingolstadt kein Anschluss von oder nach Treuchtlingen, allerdings passable Anschlüsse an den München-Nürnberg-Express.
Beim Betriebskonzept schneidet daher der Regionalverkehr noch am besten ab. Beim Fernverkehr konnte die Deutsche Bahn in den Gesprächen mit PRO BAHN leider nicht immer schlüssig begründen, warum so viele ICE in Ingolstadt ohne Halt durchfahren müssen.
Zentraler Kritikpunkt ist aber der eigentliche Grund für den Baustellenfahrplan. Die komplette Sperrung jeweils eines Gleises auf fast 13 km Länge zwischen Rohrbach und Baar-Ebenhausen wegen Dammsanierungen für insgesamt fünf Monate hält PRO BAHN für überzogen.
Stattdessen hätte DB Netz dieses Streckenstück unterteilen können z.B. mit zusätzlichen Baustellenweichen, oder die Baumaßnahmen in die Tagesrandlagen verschieben können. Nur so hätte man gewährleisten können, dass im Berufsverkehr ausreichend viele Zugfahrten stattfinden können.
Seit 15 Jahren müssen die Fahrgäste auf dieser Strecke immer wieder Einschränkungen durch Baumaßnahmen erdulden - ein Ende ist noch nicht absehbar. "Es entsteht der Eindruck, dass bei den Baustellenplanungen eine einfache und kostengünstige Abwicklung Vorrang hat und Fahrgastinteressen eine untergeordnete Rolle spielen", so Norbert Moy abschließend (Pressemeldung Pro Bahn Bayern, 31.03.15).

RechteckBayern: Schienenersatzverkehr benachteiligt Pendler
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland fordert Verbesserungen beim Ersatzverkehr zwischen Lichtenfels und Bamberg. Fahrplanoptimierungen, zusätzliche Busse und Führung der ICE-Linie München- Berlin über Bamberg werden während der Sperrung der Hauptstrecke zwischen Bamberg und Bad Staffelstein notwendig.
Der Entwurf des Busersatzverkehrsfahrplans zur Dauerbaustelle im nächsten Jahr führt zu einer generellen Fahrtzeitverlängerung von 30 Minuten. "Dies ist für die vielen Pendler, welche aus Oberfranken in den mittelfränkischen Ballungsraum oder nach Unterfranken fahren, nicht zumutbar und wird zu deutlichen Fahrgastverlusten führen", sagt Gerd Weibelzahl, Bahnexperte des VCD Landesverbands Bayern, voraus.
Der VCD schlägt folgende Verbesserungen gegenüber dem Mitte März vorgestellten Ersatzverkehrskonzept der Deutschen Bahn vor:
1. Franken-Thüringen-Express: Verlegung der Fahrtzeiten zwischen Sonneberg und Lichtenfels sowie zwischen Jena und Lichtenfels um ca. zehn Minuten nach vorne und um zehn Minuten nach hinten in der Gegenrichtung. Für den RE Sonneberg – Lichtenfels erfordert dies die Verlegung der Zugkreuzung von Rödental nach Coburg. Dies ermöglicht eine Abfahrt der Schnellbusse Lichtenfels – Bamberg zur vollen Stunde und eine Ankunft in Bamberg zur halben Stunde. Dann kann der RE Richtung Nürnberg erreicht werden. Es ergibt sich eine um eine halbe Stunde frühere Ankunft in Nürnberg und die weiterführenden Züge in Nürnberg werden gut erreicht.
2. ICE-Linie München – Berlin: Führung über Bamberg nach Würzburg und Freigabe der ICE-Züge zur Nutzung mit Regionalverkehrsfahrscheinen. Für die Regionen Oberfranken und Unterfranken verbleibt die umsteigefreie Verbindung nach Berlin und München und es wird eine deutliche Verschlechterung vermieden.
3. Einführung einer Schnellbuslinie Coburg – Schonungen mit Anschluss in Schonungen zum RE Richtung Würzburg. Bislang halten in Schonungen nur Regionalbahnen, während der Baustellenzeit müsste der RE Bamberg – Würzburg zusätzlich in Schonungen halten. Mit der Schnellbusverbindung vermeiden Fahrgäste aus dem Landkreis Coburg und der Stadt Coburg und aus Südthüringen eine um ca. 30 Minuten längere Fahrtzeit zum wichtigen ICE-Knoten Würzburg. Die ICE-Züge Richtung Hamburg werden weiterhin erreicht, was zu einer Fahrtzeiteinsparung gegenüber der Bahnplanung von sogar einer Stunde führt.
Dr. Christian Loos, Mitglied des Landesvorstandes und Vorsitzender des VCD Kreisverbandes Mainfranken-Rhön, ergänzt: "Es ist grotesk, dass man wegen der Auslastung der Strecke Nürnberg – Würzburg den ICE nur alle zwei Stunden fahren will und nicht auf die Idee kommt, den Takt beizubehalten und über Bamberg zu fahren. Auch bei Führung der ICE-Linie über Bamberg ist eine attraktive Fahrtzeit von sechs Stunden zwischen München und Berlin zu erreichen. Da zwischen Erfurt und Halle die neue ICE-Strecke genutzt werden kann, stellt das nicht einmal eine Verschlechterung dar." Die Fahrgäste würden lieber eine etwas längere Fahrzeit in Kauf nehmen, wenn im Gegenzug der ICE weiterhin jede Stunde zwischen München und Berlin verkehrt.
"Wir werden unsere Vorschläge den Verantwortlichen bei DB Regio und bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zur Verfügung stellen und freuen uns, wenn unsere Ideen auf fruchtbaren Boden stoßen und im Interesse der Fahrgäste die derzeitige Planung überarbeitet wird.", freut sich Weibelzahl abschließend auf einen konstruktiven Dialog mit den Verantwortlichen (Pressemeldung VCD Bayern, 31.03.15).

RechteckBerlin: Ende der Angebotsfrist für S-Bahn-Ausschreibung
Die Länder Berlin und Brandenburg werden nun eingegangene Angebote prüfen, auswerten und über das weitere Vorgehen entscheiden. Das gewählte Vergabeverfahren ermöglicht es den Ländern, mit dem bzw. den bestplatzierten Bieter/n in weitere Verhandlungen einzutreten.
Spätestens bis zum Ablauf der Bindefrist Ende Oktober soll der Zuschlag erteilt werden. Zur Anzahl der eingegangenen Angebote und deren Inhalten äußern sich die beteiligten Länder nicht, weil dies dem vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs widersprechen würde (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 31.03.15).

RechteckSchleswig-Holstein: Trampolin im Gleisbereich
Am 30.03.2015 erhielt die Bundespolizei eine Mitteilung über "Gegenstände im Gleisbereich" auf der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck. Sofort wurde eine Streife zum Einsatzort geschickt. In der Zwischenzeit hatten Bahnmitarbeiter bereits das mögliche Hindernis identifiziert. In einem Garten nahe der Bahngleise war ein Trampolin durch eine Windboe erfasst und über einen Zaun in die Bahngleise geweht worden.
Glücklicherweise konnten die Bahnmitarbeiter das Trampolin entfernen, bevor der nächste Zug die Stelle passierte. Der Besitzer des Spiel-/Turngerätes konnte ermittelt werden, zerlegte das Trampolin und wird es beim nächsten Aufbau bestimmt besser verankern (Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Kiel, 31.03.15).

Museum

RechteckLange Nacht der Wiener Stadtwerke
Am Samstag, den 18. April ist es wieder soweit: Die Wiener Stadtwerke laden zur "Langen Nacht". Gratis Busshuttle bringen die BesucherInnen zu allen Stationen dieser Leistungsschau von Österreichs größtem Infrastruktur-Dienstleister, vom Kraftwerk über das Verkehrsmuseum "Remise" bis zum Friedhof. Alle Informationen auch unter www.wienerstadtwerke.at/langenacht
Wer in Wien lebt, für den ist es nahezu selbstverständlich, dass jeden Tag das Licht angeht, die Wohnung warm beheizt ist und die Öffis fahren. Doch welche Anstrengungen stecken eigentlich dahinter, damit alles reibungslos funktioniert? Wer arbeitet Tag für Tag dafür, dass Wien weiterhin die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt? Genau das erfahren interessierte BesucherInnen bei der Langen Nacht der Wiener Stadtwerke. Von 18 bis 1 Uhr bieten die Wiener Stadtwerke an zahlreichen Stationen einen Blick hinter die Kulissen, schon um 14 Uhr startet der Kindernachmittag im MuseumsQuartier.
Bei der bereits fünften Langen Nacht der Wiener Stadtwerke stehen einmal mehr die Menschen im Mittelpunkt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag für Tag dafür arbeiten, dass Wiens Infrastruktur funktioniert. "Die Wiener Lebensqualität ist ausgezeichnet, dafür sorgen rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke rund um die Uhr. Sie leisten Tag für Tag Enormes für pünktliche Öffis, eine ausfallssichere Energieversorgung und vieles mehr. Doch nur die Wenigsten wissen, was genau dahinter steckt. Bei der Langen Nacht kann man einen Blick hinter die Kulissen dieser Arbeit werfen ", sagte Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um U-Bahn, Bim und Bus, aber auch um andere Lebensadern der Stadt wie die Strom-, Gas- und Wärmenetze sowie um Bestattung und Friedhöfe in Wien. Die Stadt am Laufen zu halten braucht eine Menge Know-how und viel Einsatz. Bei der Langen Nacht der Wiener Stadtwerke kann man hautnah miterleben, wie die Menschen hinter dem Vorhang der Wiener Infrastruktur arbeiten. Wir, die 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke, laden Sie herzlich ein, sich das anzusehen", so Wiener Stadtwerke Generaldirektor Martin Krajcsir.
Das Programm bietet für jeden etwas. Schaurig-schönes am Wiener Zentralfriedhof, technisch faszinierendes im Kraftwerk Donaustadt oder historisch interessantes im Verkehrsmuseum "Remise" der Wiener Linien. Bis 1 Uhr früh gibt es Führungen, Musik, Unterhaltung. Auch für die Kleinen ist gesorgt .Das Kinderprogramm im MuseumsQuartier findet nur bei Schönwetter ab 14Uhr statt. Die Lange Nacht der Wiener Stadtwerke ist für alle BesucherInnen kostenlos, gratis-Busshuttles der Wiener Linien fahren zu den verschiedenen Locations. Los geht's um 18 Uhr am Friedrich-Schmidt-Platz an der Rückseite des Wiener Rathauses (Pressemeldung Wiener Stadtwerke Holding AG, 31.03.15).

RechteckOstersonntag im Verkehrsmuseum der Wiener Linien
Am Ostersonntag, dem 5. April, lädt das Verkehrsmuseum der Wiener Linien (10 bis 18 Uhr) zu einem besonderen Ostersonntag in die Remise nach Erdberg. Für Kinder gibt es eine Ostereiersuche in der Ausstellung. Wer eines der 200 versteckten Holz-Ostereier findet, bekommt dafür im Museumsshop eine kleine Osterüberraschung. Kinder bis sechs Jahre haben im Verkehrsmuseum Remise generell freien Eintritt.
Während die jüngsten Besucher auf der Suche nach Ostereiern sind und dabei das Museum spielerisch erkunden, können Eltern und Großeltern in der Ausstellung die 150-jährige Geschichte des öffentlichen Verkehrs in Wien erleben. Die Ausstellung zeigt nicht nur eine Reihe historischer Fahrzeuge, wie etwa einen alten Doppelstockbus vom 13A, eine alte Pferdetram, einen umgebauten Silberpfeil oder den Gelenkbus, der 1976 beim Einsturz der Reichsbrücke in die Donau krachte. Das Verkehrsmuseum zeigt auch die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs von den Anfängen der Pferdetram, über die Elektrifizierung des Verkehrs, das Aufkommen der Autobusse und den langen Weg zur Wiener U-Bahn. Auch die Rolle des legendären Schaffners, die Funktion der Öffis in Kriegszeiten oder wie der öffentliche Verkehr in anderen Städten rund um die Welt funktioniert, stellt die im September 2014 neu gestaltete Remise zur Schau.
Neben zahlreichen historischen Fahrzeugen machen auch viele Bilder, Filme und Exponate eine Reise in Wiens Verkehrsgeschichte möglich. Interaktive Stationen, Spiele für Kinder und ein U-Bahn-Simulator bringen das Thema Verkehrsgeschichte auch den kleinen Besuchern nahe.
Am Ostersonntag besteht außerdem auch wieder die Möglichkeit, mit einem historischen Oldtimerbus vom Schwedenplatz direkt zur Remise zu fahren (Pressemeldung Wiener Linien, 31.03.15).

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Vorbestellung möglich: Band 2 erscheint Anfang April
LOK Report

 

Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin
Foto Bodo Schulz
Auf dem ehemaligen Gelände der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG (DWM) und folgend Waggon Union in Borsigwalde hat die Stadler Reinickendorf GmbH ihren Firmensitz. Am 30.03.15 wurde der MERIDIAN ET 307 (Stadler Flirt 3, E-Netz Rosenheim) mit der 346-001 des EVU Laeger & Wöstenhöfer GmbH & Co. KG (L&W) angeliefert
(Bodo Schulz, www.bodoschulz.de, 30.03.15).

RechteckEisenbahner-Konferenz in Pardubice
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Foto  Martin KubikFoto  Martin Kubik
Am 26. März fuhr ich mit dem Railjet 75 aus Prag Hbf nach Pardubice zu einer Eisenbahn-Konferenz im Schloß Pardubice. Vom Bhf Pardubice zur Altstadt ging es mit dem Obus. Ab 1. April wird die renovierte Obus-Strecke durch eine neue Fußzone im Zentrum eröffnet. Der Obus-Betrieb wurde im Jahre 1950 eingerichtet.
Auf der Eisenbahn-Konferenz sprachen unter anderem Ing.Pavel Surý, chef SŽDC s.o., Ing. Tomáš Čoček, 1. Stellvertretender Transportminister der Tschechische Republik und Ing. Jaromír Dušek, Stellvertreter für Transport des Hauptmanns für den Kreis Pardubice. Ing. Petr Šlegr erläuterte die Möglichkeit, die Schnellfahrstrecke (SFS-VTR) in Tschechien auszubauen (Martin Kubik, 30.03.15).

RechteckExpo 2015
Foto  GKFoto  GK
Zwischen 2. Mai und 31. Oktober 2015 findet in Mailand die Weltausstellung "Expo 2015" statt. Mit den Themen Ernährung und Biodiversität ist die Autonome Provinz Trento im italienischen Pavillon prominent auf der Expo 2015 vertreten und stellt ihren Bürgern zum Besuch der Ausstellung einen besonderen Shuttleservice zur Verfügung: Abfahrt in Trento um 07:03 h im Bahnhof Trento (Trient), um 10:05 h Ankunft im Messebahnhof "Rho Fiera Expo". Rückfahrt um 17:53 h ab Rho Fiera Expo, Ankunft in Trento um 20:48 h.
Diese Fahrzeit entspricht jener der Hochgeschwindigkeitszüge "Frecce" (Pfeile), der Fahrpreis dagegen bleibt mit EUR 17,75 für die Einfache Fahrt um knapp 50 Prozent unter dem Basispreis dieser schnellen Züge.
Auch an die Eintrittskarten zur Expo wurde gedacht: an den Fahrkartenschaltern von Trient und Rovereto sind sie zum Sonderpreis von EUR 10,- erhältlich. Gefahren wird mit den "Flirt" ETR 170 der Provinz Trento, ab Rovereto ohne Zwischenhalte bis Milano Garibaldi, durch das Umfahren von Verona werden ca. 20 Minuten Fahrzeit gewonnen. (GK, 30.03.15)
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LOK Report 04/15

LOK Report Ausgabe 04/15

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Europa

RechteckGriechenland: Erdrutsch führt zu Zugentgleisung
Zwei Lokpersonale wurden verletzt, als ein Güterzug auf dem Weg von Thessaloniki nach Ungarn in der Umgebung von Gefyra im Norden Griechenlands am 28.03.15 entgleiste. Ursache war ein "leichter Erdrutsch".
Einem Bericht der Zeitung Daily Mail zufolge war der Zug "verdrillt" und "zerknittert". 15 seiner 30 Wagen mit geladener Elektronik waren entgleist.
Betroffen ist die Strecke Thessaloniki - Idomeni/Gevgelia. Laut TrainOSE-Homepage ist der Verkehr Thessaloniki - Skopie unterbrochen. Auch an anderen Stellen in Griechenland hat es witterungsbedingte Unterbrechungen gegeben (WKZ, Michael Laudahn, Johannes Schenkel, 30.03.15).

RechteckÖsterreich: Rail Cargo Group fährt Zellstoff
Die Rail Cargo Group versorgt das Papierindustriewerk Mondi Neusiedler GmbH in Ulmerfeld-Hausmening (Niederösterreich) jährlich mit mehr als 200.000 Tonnen Zellstoff, dem Rohstoff für die Papiererzeugung. Ganzzüge und Wagengruppen verschiedener Versandbahnhöfe rollen wöchentlich in die Papierproduktionsstätte. Die zuverlässige Steuerung der gesamten Transportkette – beginnend bei der Koordination der Wagenbestellung und der Verladung, über den Transport, bis hin zur Warenübernahme vom Kunden – stellt sowohl Pünktlichkeit als auch höchste Transportqualität sicher.
Zellstoff ist ein wichtiger Rohstoff der Papierherstellung, 90 Prozent des weltweit erzeugten Rohstoffs wird aus Holz hergestellt. In Summe kommen 14 verschiedene Zellstoffsorten, die für die Verarbeitung zu unterschiedlichster Papiervarianten verwendet werden können, zum Einsatz. Seit Anfang des Jahres 2015 läuft die Rohstoffanlieferung zur Mondi Neusiedler GmbH mit über 200.000 Tonnen pro Jahr über die Rail Cargo Group.
Ab Deutschland (Verladeterminal Brake Unterweser Hafen), den Niederlanden (Verladeterminal Vlissingen-Sloehaven), der Slowakei (Liskova Mondi Ruzomberok) sowie Pöls in Österreich (Zellstoff Pöls) erfolgt der Transport auf der umweltfreundlichen Schiene direkt zu der Produktionsstätte in Ulmerfeld-Hausmening in Niederösterreich. Die bedarfsgerechte Steuerung erfolgt in Wagengruppen oder ganzen Zügen der Rail Cargo Group. So werden etwa einzelne Mengen ab Brake, Vlissingen, Liskova und Pöls in Wagengruppen zusammengefasst, um die Zugauslastung zu steigern und den Einsatz sowie die Transportdauer zu optimieren.
Zusätzlich transportiert die Rail Cargo Group über 60.000 Tonnen fertiges Formatpapier pro Jahr, der Großteil davon geht in die Schweiz, aber auch nach Österreich, Deutschland, in die Türkei und Griechenland.
"Mit einem genau getakteten und flexiblen System richten wir die Zulieferung optimal auf die Kundenbedürfnisse aus und bieten so erstklassige Servicequalität", so Reinhard Bamberger, Vorstandsmitglied der Rail Cargo Group.  Die permanente und zuverlässige Steuerung der sogenannten Pulp-Supply-Chain, oder auch Zellstofftransportkette, erfolgt über die Rail Cargo Group Leitstelle in Amstetten, die sowohl für die Wagenbestellung, die zeitgerechte Beistellung, den Zoll, als auch für die proaktive Überwachung der Transportkette und zeitnahe Informationen an den Kunden zuständig ist. Der Vorteil dabei: bei Unregelmäßigkeiten beim Transport kann proaktiv eingegriffen und der Kunde just-in-time informiert werden, damit geforderte Transportqualität erfüllt werden kann (Pressemeldung ÖBB, 30.03.15).

RechteckRumänien: Regiotrans wieder aktiv
Regiotrans gibt bekannt, seit 30.03.15 wieder über die Sicherheitsbescheinigung Teil B zu verfügen. Ab dem 01.04.15 will SC Regiotrans SRL auf folgenden Strecken wieder selbst fahren:
• Brasov - Bucuresti Nord
• Timisoara - Resita Nord
• Timisoara - Lovrin - Nerau
• Timisoara Nord - Cruceni
• Timisoara Nord Lovrin - Cenad
• Brad - Ineu - Arad
• Arad - Valcani
• Arad - Nadlac
• Alba iulia - Zlatna
• Ludus - Bistrita
• Iasi - Roman
• Brasov - Sf Gheorghe - Bretcu
• Praid - Blaj
• Iasi - Harlau
• Iasi - Dorohoi
Die Rückkehr zum Normalbetrieb auch auf den anderen Strecken soll im Laufe des Monats April erfolgen (Hans-Joachim Schulz, 30.03.15).

RechteckSchweiz: Austausch zwischen Bern und BLS zur S-Bahn-Werkstatt in Riedbach
Die BLS und die Stadt Bern haben sich heute zu einem ersten formellen Austausch über die von der BLS gewünschte S-Bahn-Werkstatt in Riedbach getroffen. Diese soll die alten Werkstätten ausgenommen Spiez ersetzen. Die BLS wird die Gespräche mit der Stadt Bern fortsetzen. Sie geht nun daran, die planerischen Verfahren vorzubereiten.
«Wir verstehen, dass unsere Standortwahl Riedbach für den notwendigen Ersatz der alten S-Bahn-Werkstätten die Interessen der Stadt Bern in vielfacher Hinsicht tangiert», hält BLS CEO Bernard Guillelmon fest. Er respektiere, dass sich die Stadt über diesen Sachverhalt an sich und auch die späte Information zur Standortwahl nicht erfreut zeige. In einem ersten Gespräch hat die BLS die Stadt über den notwendigen Ersatz bisheriger
S-Bahn-Werkstätten, die Standortsuche und das Vorgehen informiert. Die BLS und die Stadt Bern haben vereinbart, sich im Sommer 2015 erneut zu treffen und sich über das weitere Vorgehen auszutauschen. Die Gespräche sollen in einem konstruktiven Dialog weitergeführt werden. Die Projektleitung wird sich dazu nun mit dem Stadtplanungsamt in Verbindung setzen.
Die BLS nimmt gleichzeitig die Vorbereitungen an die Hand, um die gesetzmässigen Verfahren abzuwickeln. Im Wesentlichen betrifft dies den Eintrag der Anlage in den Sachplan Infrastruktur Schiene  sowie die Vorarbeiten für das Plangenehmigungsverfahren – beispielsweise mit der Erstellung eines Umweltverträglichkeitsberichtes. Das Plangenehmigungsverfahren soll 2017 gestartet werden. «Die BLS wird alles daran setzen, mit den betroffenen Eigentümern einvernehmliche Lösungen zu erzielen», betont Guillelmon.
Wie letzte Woche bekannt gegeben, betrachtet die BLS nach eingehender Evaluation den Moosacher in Riedbach als den am besten geeigneten Standort. Das Areal liegt nahe am Bahnhof Bern, ist direkt an einer Bahnlinie mit genügend Gleiskapazitäten gelegen und bis 2025 realisierbar – und erfüllt damit die zentralen Anforderungen für die neue Anlage (pressemeldung BLS, 30.03.15).

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