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LOK Report – News von Freitag, 29.08.14

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Foto Gunter Mackinger

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Versuche zur Fahrtechnik
mit neuem ICE 3 in Frankreich

Absatzlinie
Agilis-Nord und Berchtesgadener
Land Bahn bleiben Spitzenreiter

Absatzlinie

Verzögerung beim Ceneri-Basis-
tunnel um zwei Jahre möglich

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Gunter Mackinger

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckDeutsche Bahn: Versuche zur Fahrtechnik mit neuem ICE 3 in Frankreich
Damit der neue ICE 3 zukünftig auch in Frankreich fahren kann, braucht er eine Zulassung für den grenzüberschreitenden Verkehr. DB Systemtechnik hat dafür jetzt im Auftrag von Siemens Messfahrten zur fahrtechnischen Untersuchung in Frankreich durchgeführt.
Bei den Fahrtechnikversuchen wurde mittels acht eigens ausgerüsteter Messradsätze und mit einer Vielzahl von Beschleunigungssensoren das Laufverhalten des achtteiligen Triebzuges der BR 407 getestet. Dazu gehörten Fahrsicherheit, Fahrwegbeanspruchung, Schwingungsverhalten sowie Fahrkomfort. Das wird notwendig, da in Frankreich eine andere Schieneneinbauneigung und eine höhere Regelgeschwindigkeit als in Deutschland besteht (1:20 und Vmax = 320 km/h in Frankreich sowie 1:40 und Vmax = 300 km/h in Deutschland).
Die Messfahrten fanden auf den konventionellen Strecken (Vmax = 220 km/h) und auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken (Vmax = 320 km/h) mit unterschiedlichen Streckenparametern wie Geraden oder Bögen mit unterschiedlichen Gleisradien statt.
Zwei der acht Wagen des Triebzuges wurden vom Auftraggeber mit Ersatzgewichten so beladen, dass eine Besetzung mit Fahrgästen in diesen Wagen simuliert wurde. Der Testzug war mit einer Geschwindigkeit bis zu zehn Prozent über der maximalen Geschwindigkeit unterwegs. Dabei wurden die Kräfte (vertikal und quer) im Bereich des Rad/Schienen-Kontaktes sowie Beschleunigungen am Drehgestell und im Wagenkasten ermittelt.
Am Ende seiner Testfahrten hat der Zug mehr als 12.000 Kilometern absolviert. Anschließend erfolgen die Auswertung aller Messdaten und die Dokumentation der Messergebnisse (Pressemeldung Deutsche Bahn, 29.08.14).

Industrie

RechteckDeutsche Bahn: Elektronische Stellwerke haben wachsende Bedeutung
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Pressekonferenz zur Inbetriebnahme des ESTW Duisburg Hbf. Beate Renneberg (Arbeitsgebietsleiterin Baufahrplan), Dirk Pohlmann (Pressesprecher DB NRW), Hans-Bernhard Staymann (Teilnetzmanager DB Regio), Björn Schniederken ( Projektleiter DG Projektbau). Monitore für den späteren Arbeitsplatz in den ESTW Duisburg Hbf und Duisburg-Wedau. Herr Ette (Leiter Fahrdienst) demonstriert den Arbeitsplatz. Fotos Bernd Piplack.
Die Deutsche Bahn AG macht ihre Infrastruktur fit für die Zukunft. Das vorhandene Schienennetz wird saniert und optimiert und die Leistung und Effizienz durch digitale Leit- und Sicherungstechnik gesteigert. Insbesondere durch den Bau moderner elektronischer Stellwerke (ESTW) wird die Wirtschaftlichkeit der Betriebsführung deutlich verbessert. Bis 2019 investiert die Bahn in NRW 660 Millionen Euro (577 Mio. € für das sogenannte Fern- und Ballungsnetz und 83 Mio.€ für die Regionalnetze) in diese neue Stellwerkstechnik.
In der Frühzeit der Eisenbahn wurden die Signale und Weichen zunächst örtlich gestellt. Mit zunehmender Dichte des Streckennetzes und des Zugverkehrs wurde es jedoch schon bald notwendig, die Bedieneinrichtungen für Weichen und Signale in Zentralapparaten, wie die Stelleinrichtungen vor 100 Jahren genannt wurden, zusammenzufassen. Aus den Zentralapparaten wurden dann Stellwerke.
In Abhängigkeit von der technischen Entwicklung sind im Laufe der Zeit verschiedene Stellwerksbauformen entstanden. Bereits 1856 erfindet der Engländer Saxby eine mechanische Abhängigkeit zwischen Weichen und Signalen. Damit wird verhindert, dass ein Signal bei falscher Weichenlage auf Fahrt gestellt werden kann. Ab 1860 bauten die Engländer Saxby und Farmer die ersten mechanischen Stellwerke dieser Bauart, die auch in Deutschland hergestellt wurden. An diesem ersten mechanischen Stellwerk wurden in den Folgejahren zahlreiche Um- und Neukonstruktionen vorgenommen, bis die Entwicklung schließlich 1911 im mechanischen Einheitsstellwerk ihren Abschluss fand. Der 1. Weltkrieg verzögerte jedoch die offizielle Einführung der Einheitsbauform bis 1928.
Die Umstellung der Weichen und Signale erfolgt beim mechanischen Stellwerk durch einen Doppeldrahtzug. Die maximale Stellentfernung beträgt bei Weichen 400 Meter (Spezialfälle bis 800 Meter), bei Signalen 1800 Meter.
Um die Menschen von der zum Teil schweren körperlichen Arbeit beim Stellen der Weichen und Signale zu entlasten und um die Bedienvorgänge zu beschleunigen, wurden elektromechanische Stellwerke entwickelt. Das Einreihenstellwerk in der Bauform von 1912 bewährte sich in der Praxis am besten. Es wurde daher im Jahre 1943 mit einigen geringfügigen Verbesserungen unter der Bauform E 43 zum Einheitsstellwerk erklärt.
Weichen und Signale werden im elektromechanischen Stellwerk durch 136 Volt Gleichstrom aus einer ständig vom Netz gepufferten Batterie gestellt.
Nach dem zweiten Weltkrieg setzten sich dann immer mehr Gleisbildstellwerke als vollelektrische Relaisstellwerke durch. Vorläufer dieser Stellwerksgeneration waren so genannte Fahrschautafeln, Tischhebelwerke und das Patronenstellwerk. In den 20er Jahren wurde damit begonnen, Stellbereiche über die elektromechanischen Hebelwerke wirklichkeitsnah wiederzugeben. Später wurden Bedienungselemente integriert. Daraus entwickelte sich das Tischhebelwerk. Die Einweisungszeiten der Bediener konnten bei dieser Stellwerksform verkürzt werden, da die Lage der Fahrwegelemente aus dem Gleisbild hervorging. 1937 wurde das erste Patronenstellwerk mit auswechselbaren Bauteilen dem Betrieb übergeben. 1944 entstand das erste Gleisbildstellwerk in Birkenwerder bei Berlin als Versuchsausführung. Am 12.10.1948 wurde nach einer Montagezeit von nur 8 Wochen in Düsseldorf-Derendorf das erste Drucktasten-Stellwerk der Bauform VES in Betrieb genommen. Bis heute ist das Signalrelais noch das vorherrschende Bauelement in der Stellwerkstechnik.
Dass man moderne elektronische Bauteile in der Stellwerkstechnik zunächst nicht einsetzen konnte, lag an den Schwierigkeiten beim Nachweis der signaltechnischen Sicherheit komplexer elektronischer Schaltungen und an den in der Vergangenheit höheren Kosten elektronischer Lösungsvorschläge. Die anfänglichen Probleme mit elektronischen Bauelementen in der Stellwerkstechnik sind inzwischen längst behoben. Heute spielen moderne Elektronische Stellwerke für die Deutsche Bahn AG eine wachsende Rolle. Das erste Elektronische Stellwerk wurde am 1.4.1988 in Murnau in Betrieb genommen. In NRW wurden 1989 die ersten Prototypen eines Elektronischen Stellwerks in Overath und Detmold dem Betrieb übergeben.
Elektronische Stellwerke garantieren einen hohen Qualitätsstandard und große Leistungsfähigkeit. Anstelle von Bedienungshebeln und –knöpfen sind jetzt der Bedienstift, die Maus oder die Rollkugel das Arbeitsgerät des Fahrdienstleiters. Mit Hilfe dieser Arbeitsgeräte kann er sein Stellwerk einfach, schnell und sicher steuern. Zwecks genauer Kontrolle erscheinen alle über die Tastatur eingegebenen Zeichen auf einem Kommunikationsanzeigemonitor. Über Bereichsübersichtsmonitore erhält der Fahrdienstleiter Informationen über den aktuellen Betriebszustand. Für sicherheitsrelevante Bedienhandlungen, für die er weitere Detailinformationen benötigt, steht ihm ein Lupenbildmonitor zur Verfügung
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 29.08.14).

RechteckFunkwerk AG: Im ersten Halbjahr 2014 in schwierigem Marktumfeld
Der Konzernumsatz der Funkwerk AG lag im ersten Halbjahr 2014 auf Basis der fortgeführten Geschäftsbereiche mit 39,4 Mio. Euro leicht unter dem entsprechenden Vorjahresniveau von 41,0 Mio. Euro. Hauptursache war das schwierige Markt- und Wettbewerbsumfeld. Der Auftragseingang des Funkwerk-Konzerns belief sich in den fortgeführten Aktivitäten auf 47,2 Mio. Euro (Vorjahr: 50,7 Mio. Euro). Im Bereich Traffic & Control Communication (TCC) verzeichnete die Gesellschaft insbesondere in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) eine gute Nachfrage und konnte mehrere neue Aufträge akquirieren. Darüber hinaus wurde die geplante Internationalisierung vorangetrieben und die Länder Sambia und Südafrika neu erschlossen. Dagegen blieb die Auslandsnachfrage im Geschäftsbereich Security Communication (SC) deutlich unter den Planungen. Der konzernweite Auftragsbestand der fortgeführten Geschäftsbereiche lag am 30. Juni 2014 bei 62,6 Mio. Euro (Vorjahr: 65,3 Mio. Euro).
Die Ertragslage des Funkwerk-Konzerns wurde in den ersten sechs Monaten 2014 insbesondere durch hohe Anlaufkosten für neue Projekte und einen gestiegenen Entwicklungsaufwand belastet. Darüber hinaus machten sich die Verstärkung der internationalen Vertriebsaktivitäten und Mehraufwendungen im Materialbereich bemerkbar. Per saldo ging das Betriebsergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche im Halbjahresvergleich von -1,3 Mio. Euro auf -4,0 Mio. Euro zurück. Positiv wirkten sich im Ergebnis erste Effekte aus den Effizienzsteigerungsmaßnahmen der letzten Jahre aus sowie der Verkaufserlös aus der im Berichtszeitraum abgeschlossenen Veräußerung der Funkwerk eurotelematik GmbH, der im außerordentlichen Ergebnis verbucht wurde. Der Periodenfehlbetrag lag im ersten Halbjahr 2014 bei insgesamt 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro).
Die Finanzierung der Funkwerk AG übernahmen nach Auslaufen des Konsortialkredits Ende März 2014 die Hörmann Holding GmbH & Co. KG und die Hörmann Finance GmbH, beides Unternehmen des Mehrheitsaktionärs. Die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage blieb in den ersten sechs Monaten im Rahmen der Erwartungen. Im Gesamtjahr 2014 rechnet Funkwerk auf Basis der fortgeführten Aktivitäten mit einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes (Vorjahr: 94,0 Mio. Euro) und einem positiven operativen Betriebsergebnis, obwohl die Rahmenbedingungen insbesondere im Geschäftsbereich SC schwieriger sind als erwartet.
Da die Funkwerk-Aktie seit 2013 im Freiverkehr notiert, wurde der Konzernzwischenabschluss per 30. Juni 2014 nicht mehr nach den Vorschriften der IFRS, sondern des deutschen HGB erstellt. Um eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu gewährleisten, wurden bei den 2013er Angaben der Gewinn- und Verlustrechnung nur die fortgeführten Aktivitäten (in Analogie zu IFRS 5) berücksichtigt. Bereinigt wurden dementsprechend das Geschäftsfeld Betriebsleit- und Signaltechnik sowie die ehemalige Tochtergesellschaft Funkwerk eurotelematik GmbH in Ulm (Pressemeldung Funkwerk AG, 29.08.14).

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Aus den Ländern

RechteckBayern: Agilis-Nord und Berchtesgadener Land Bahn bleiben Spitzenreiter

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, hat die aktuellen Werte des Qualitätsrankings unter www.beg-qualitaetsranking.de<http://www.beg-qualitaetsranking.de> veröffentlicht (Stand 25. August 2014). Die Zahl der teilnehmenden Netze ist im Vergleich zu 2013 von 15 auf 26 angestiegen. Da die BEG in ihren Ausschreibungen die künftigen Betreiber zur Teilnahme am Qualitätsmesssystem (QMS) verpflichtet, sind fünf Wettbewerbsnetze, die im Dezember 2013 in Betrieb gingen, neu dabei: das Werdenfelsnetz, der Main-Saale-Express, der Meridian, der Weißenhorner und der München-Nürnberg-Express. Auch im dritten bayerischen Verkehrsdurchführungsvertrag zwischen BEG und DB Regio wurde die Beteiligung am QMS festgeschrieben, sodass in diesem Zuge vier Netze aufgenommen wurden: Regio Nordostbayern, Regio Oberbayern, Regio Allgäu-Schwaben und Regio Franken. Zudem sind zwei Regionetze neu gelistet: die Westfrankenbahn und die Südostbayernbahn inkl. der Gäubodenbahn. Damit erfasst das BEG-Qualitätsranking erstmals alle bayerischen Regionalverkehrsnetze.
In dem erweiterten Feld konnten Agilis-Nord (+72,11 Punkte) und die Berchtesgadener Land Bahn (+65,81 Punkte) ihre Spitzenpositionen erfolgreich verteidigen. Mit +44,82 Punkten ist Agilis-Mitte von Platz vier auf den dritten Platz vorgerückt. Die Bayerische Regiobahn konnte sich mit +40,59 Punkten von Platz fünf auf Platz vier verbessern. Die Erfurter Bahn im Kissinger Stern fiel mit +32,25 Punkten von Platz drei auf den fünften Rang zurück.
Den größten Sprung von -59,80 auf -18,56 Punkte machte der Fugger-Express. Um rund 12 Punkte verbesserte sich die Bayerische Oberlandbahn. Bis auf den Alex-Nord konnten sich auch alle anderen Netze im Malusbereich, die in der letzten Erhebungsperiode bereits erfasst wurden, verbessern.
Von den neu am QMS teilnehmenden Netzen überzeugen momentan mit positiven Werten die Südostbayernbahn/Gäubodenbahn und das Werdenfelsnetz auf den Plätzen 6 und 7 mit 22,02 bzw. 21,55 Punkten. Der Main-Saale-Express liegt auf Platz 12 mit -2,61 Punkten; der Meridian belegt mit -11,00 Punkten Platz 15, gefolgt vom Weißenhorner mit -12,64 Punkten auf Platz 16. Die restlichen sechs Neulinge - die Westfrankenbahn, Regio Nordostbayern, Regio Oberbayern, Regio Allgäu-Schwaben, Regio Franken und der München-Nürnberg-Express - sind dagegen mit Negativwerten ab -30,60 im Schlussdrittel zu finden. Der München-Nürnberg-Express hat dabei mit -96,19 Punkten dem langjährigen Schlusslicht, der Hessischen Landesbahn im Kahlgrund, die rote Laterne abgenommen.
Die Durchschnittswerte aller Netze sind im Vergleich zum Vorjahr von zehn Punkten auf -7,1 Punkte gesunken. "Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich mittel- bis langfristig die Werte neuer Netze im Qualitätsranking verbessern, da die Unternehmen auf Basis der Messwerte kontinuierlich qualitätssteigernde Maßnahmen ergreifen", zieht Wolfgang Oeser, Leiter Qualitätsmanagement, Marketing, Presse der BEG, eine erste Zwischenbilanz. "Wichtig zu wissen ist auch, dass die Ergebnisse in diesem Stadium der Erhebungsperiode nur eine Momentaufnahme sind."
Die neue Erhebungsperiode im QMS der BEG begann im Januar 2014. Der Erhebungszeitraum für die großen Netze im Bahnland Bayern beträgt ein Kalenderjahr. Zu den großen Netzen gehören Agilis-Nord, Agilis-Mitte, die Mittelfrankenbahn, die Mainfrankenbahn, der Fugger-Express, der Franken-Thüringen-Express, der Meridian, das Werdenfels, die Südostbayernbahn (inkl. Gäubodenbahn), der Donau-Isar-Express, Regio Nordostbayern, die Westfrankenbahn, Regio Oberbayern, der München-Nürnberg-Express, Regio Allgäu-Schwaben und Regio Franken. Der Erhebungszeitraum für kleinere Netze beträgt zwei Jahre. Er startete ebenfalls im Januar 2014 und endet im Dezember 2015. Zu den kleineren Netzen gehören die Berchtesgadener Land Bahn, der Kissinger Stern, die Bayerische Regiobahn, die Kneipp-Lechfeld-Bahn, Alex-Nord, Alex-Süd, die Bayerische Oberlandbahn, die Kahlgrundbahn, der Weißenhorner und der Main-Saale-Express.
Die beiden S-Bahn-Netze Nürnberg und München werden zwar ebenfalls neu im Messsystem geprüft, im Ranking allerdings nicht aufgeführt. "Der direkte Vergleich kann nicht erfolgen, da bei den S-Bahnen nur zwei der drei Testmethoden angewendet werden können, die offenen Tests und die Fahrgastbefragungen", erklärt Oeser. Verdeckte Tests werden nicht durchgeführt, da es in den S-Bahnen keine Zugbegleiter gibt, die wie in den übrigen Netzen auf Freundlichkeit und Kompetenz überprüft werden (Pressemeldung BEG, 29.08.14).

RechteckBayern: MVV-HandyTicket-App ist Testsieger bei Stiftung Warentest"
Die Stiftung Warentest hat in ihrem Test "Fahrschein auf dem Schirm" zwar nur sieben Nahverkehrs-Apps bundesweit herausgegriffen und ver-glichen, darunter die der MVV-GmbH, die im Auftrag des Regionalbusun-ternehmers Ettenhuber aus Glonn auch HandyTickets verkauft. Das ist für einen repräsentativen Vergleich etwas wenig. Trotzdem ist die in diesem Vergleich relativ gute Bewertung auch für die MVG, deren App MVG Fahr-info München nicht Teil des Tests war, erfreulich, denn die heutige MVV-App (MVV Companion) basiert wesentlich auf Entwicklungen der MVG.
So konnte über die MVG erstmals ein modularer Ticketbaustein jeweils für Handy- und PrintTickets entwickelt werden, der an vorhandene Auskunfts-systeme angebunden werden kann.
Zu Recht stellt die Stiftung Warentest aber auch fest, dass bei allen Han-dyTickets erheblicher Weiterentwicklungsbedarf besteht. Deshalb hat die MVG immer Wert darauf gelegt, statt eines nicht dauerfesten Schnell-schusses eine stabile Lösung für den Raum München zu entwickeln, und zwar Schritt für Schritt. Das hat sich als richtig erwiesen, denn die bisheri-ge Anwendung zeigt sich als sehr funktionsfähig und kundengerecht.
Die Entwicklung der nächsten Schritte läuft bei der MVG bereits auf Hoch-touren, so die Einführung und Prüfbarkeit der Kurzstrecken-Tickets, die Wiederherstellungsfunktion "Passwort vergessen" und die Vorbereitung eines Hintergrundsystems für das Angebot von Zeitkarten.
Weitaus die meisten Kunden im MVV nutzen übrigens die App der MVG, MVG Fahrinfo München. Das ist auch plausibel, denn sie bietet den Kun-den mit Echtzeitinfos zum Münchner Nahverkehr, mit der Verlinkung mit der Standortinfo für insgesamt fünf Car-Sharing-Anbieter und in Kürze auch mit MVGzoom, der Echtzeitauskunft für den Betriebszustand unserer Rolltreppen und Aufzüge, schon jetzt deutlichen Mehrwert. (Pressemeldung MVV, 29.08.14).

RechteckBayern: Fahrgastverband gratuliert dem MVV zum Testsieg
Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) hat in einem bundesweiten Vergleich am besten abgeschnitten. Die MVV-Applikation „MVV-Companion" hat im zusammenfassenden Qualitätsurteil von Stiftung Warentest mit der Note 2,7 für Android-Handys und 2,7 für iOS-Handys den ersten Platz gewonnen.
"Wir gratulieren dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund zu diesem guten Ergebnis! Der MVV war viele Jahre ein leuchtendes Vorbild für die Organisation des Linienverkehrs als Gesamtsystem, daher freut uns dieser Erfolg im Bereich der neuen Vertriebssysteme besonders", sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste.
Natürlich müssen die elektronischen Vertriebswege ausgebaut werden, ohne daß man die bestehenden Einrichtungen vernachlässigt. Der Zugang zu Fahrkarten muß für alle barrierefrei sein. Ob es in einem Verbundraum verschiedene und unterschiedliche Applikationen geben muß ist angesichts der hohen Kosten für die Entwicklung der Software schon fraglich. Wettbewerb kann positiv sein - aber auch teuerer als eine gute Zusammenarbeit. (Pressemeldung Aktion Münchner Fahrgäste, 29.08.14).

RechteckBayern: Spatenstich für neuen Haltepunkt Freilassing Hofham
Foto Gunter MackingerFoto Gunter Mackinger
Spatenstich für den Haltepunkt Freilassing Hofham v.l.n.r. Landrat Georg Grabner, Klaus-Dieter Josel von der DB-AG, Staatsminister Joachim Herrmann, Landtagsabgeordnete Michaela Kariber und Bürgermeister Josef Flatscher. Staatsminister Joachim Herrmann auf dem Führerstand des BLB Triebwagens ET 130 auf der Fahrt von Freilassing nach Berchtesgaden. DB-AG Konzernbevollmächtigter für Bayern - Klaus-Dieter Josel trägt sich in das Buch der Eisenbahnerstadt Freilassing ein. Fotos Gunter Mackinger.
Der strömende Regen konnte der Feierstimmung in Freilassing am 27.August 2014 keinen Abbruch tun. Vertreter von Politik und Eisenbahnen freuten sich über den Spatenstich zum neuen Haltepunkt der DB-AG in Freilassing Hofham an der Strecke Freilassing - Bad Reichenhall - Berchtesgaden.
Rechtzeitig zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 soll der Haltepunkt fertig gestellt werden und im Anschluß von den Zügen der Berchtesgadener Land Bahn als Teil des Salzburger S-Bahn-Systems betrieben werden.
Im Anschluß an den Festakt fuhr Staatsminister Joachim Hermann mit einem Planzug der Berchtesgadener Land Bahn (BLB) am Führerstand von Freilasing bis Berchtesgaden und überzeugte sich vor Ort vom investiven Nachholbedarf auf dieser Bahnstrecke. Im Anschluß diskutierten Vertreter der lokalen Politik, von DB-AG und BLB mit dem Staatsminister die Möglichkeiten die großen Potentiale dieser traditionsreichen Bahnstrecke zeitnah zu heben (Gunter Mackinger, 29.08.14).

RechteckNRW: Neues Ausbildungszentrum der DB Netz in Hagen feierlich eröffnet
Pünktlich zum Ausbildungsbeginn für das Jahr 2014 wurde heute das neue Ausbildungszentrum der DB Netz AG in der Sedanstraße in Hagen eingeweiht. Im Beisein des Bezirksbürgermeisters der Stadt Hagen, Arno Lohmann, des Geschäftsführers Berufliche Bildung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), Thomas Haensel, und Ute Plambeck, Vorstand Personal der DB Netz AG, wurden dem DB-Nachwuchs die Ausbildungsräumlichkeiten auf der neu errichteten Etage vorgestellt. Insgesamt hat die DB Netz AG für den Ausbau und die Modernisierung am Standort Hagen 500 000 Euro investiert.
Bezirksbürgermeister Lohmann sagte: "Die DB ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Eine hervorragende Ausbildung setzt auch qualitativ gute Lernorte voraus. Deshalb begrüßen wir die Investition in ein neues Ausbildungszentrum am Standort Hagen sehr."
Drei neue Seminarräume auf insgesamt 280 Quadratmetern stehen nun den Auszubildenden der DB Netz AG in Hagen zusätzlich zur Verfügung. "Die Auszubildenden profitieren von einer hochmodernen Ausstattung und einem verbesserten Ausbildungsangebot", sagte Thomas Haensel, Geschäftsführer Berufliche Bildung der SIHK.
Ute Plambeck, Vorstand Personal der DB Netz AG, erklärte: "Die Modernisierung des Ausbildungszentrums ist eine Investition in die Zukunft. Denn in den nächsten Jahren werden wir das bereits jetzt hohe Niveau der Berufsausbildung zum Fahrdienstleiter besonders auch am Standort Hagen noch weiter anheben."
Am 1. September begrüßt die DB bundesweit rund 3.700 Auszubildende und Dual Studierende. Allein bei der DB Netz AG sind es rund 870 Auszubildende, von denen rund 390 junge Menschen ihre Ausbildung zum Fahrdienstleiter beginnen.
In Nordrhein-Westfalen starten rund 690 Auszubildende ins Berufsleben. Darunter sind rund 80 Fahrdienstleiter. Alle Auszubildenden, die erfolgreich ihre Berufsausbildung abschließen, erhalten ein unbefristetes Übernahmeangebot im DB-Konzern
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 29.08.14).

RechteckRheinland-Pfalz: Barbarastatue für Alten Kaiser-Wilhelm-Tunnel gesegnet
Heute wurde auf der Tunnelbaustelle für den Alten Kaiser-Wilhelm-Tunnel (AKWT) in Ediger-Eller nach einer Ökumenischen Andacht mit Pfarrer Steffen Tiemann, Evangelische Kirchengemeinde Cochem, und Salvatorianer Pater Evodius von St. Hedwig, eine Statue der Hl. Barbara gesegnet.
"Die Heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute und Geologen", erklärte der Konzernbevollmächtige der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Jürgen Konz, "mit der Segnung wird, wie schon beim Bau der neuen Tunnelröhre, auch bei der Erneuerung des Alten Kaiser-Wilhelm-Tunnels, die alte Tradition aufrechterhalten, die Heilige um ihren Schutz vor Arbeitsunfällen zu bitten." Die Patenschaft - und damit die irdische Stellvertretung für die Hl. Barbara, übernahm nach alter Bergbautradition Schwester M. Felicitas Pöller, die Konventoberin des Seniorenzentrums St. Hedwig in Cochem. Die Barbara-Statue wird für die Dauer der Bauzeit am Tunneleingang aufgestellt, von wo aus sie über die Mineure "wacht". Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung mit Bergmannsliedern, vorgetragen durch den Männerchor Bad Berleburg.
Nach der Inbetriebnahme des Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnels im Frühjahr 2014 wird jetzt der AKWT erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut. Ab Dezember 2016 soll der Zugverkehr an der Mosel zweigleisig in zwei getrennten Tunnelröhren laufen. Insgesamt werden in das Jahrhundertprojekt zwischen Ediger-Eller und Cochem mehr als 200 Millionen Euro investiert
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 29.08.14).

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Bahnberufe

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTerminvorschläge zum Wochenende
Termine zu Museumsveranstaltungen an diesem Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (29.08.14).

RechteckJubiläumsveranstaltung „100 Jahre Bahnlinie nach Maulbronn“
Lediglich 2,3 Kilometer lang ist die Bahnlinie zwischen dem heutigen Stadtbahn-Halt Maulbronn-West und dem Stadtbahnhof in Maulbronn, zu deren 100-jährigem Jubiläum die Stadt Maulbronn, die Ortgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, die Deutsche Bahn und der VCD Kreisverband Pforzheim einladen.
Ein buntes Festprogramm, wie z.B. eine Modellbahn-Ansicht der beiden Maulbronner Bahnhöfe, eine Kinder- Modelleisenbahn zum Mitmachen, ein unterhaltsames Quiz sowie eine Stellwerksbesichtigung bieten an beiden Tagen spannende Abwechslung. Für das leibliche Wohl der großen und kleinen Besucherinnen und Besucher sorgt das DRK Maulbronn.
Ein besonderes Highlight bietet die Sonderfahrt mit dem Schienenbus am Samstag ab Ludwigsburg (ab 10:59) über Bietigheim-Bissingen (ab 11:09 Uhr), Vaihingen/ Enz (ab 11:28 Uhr), Mühlacker (ab 11:42 Uhr), Maulbronn-West (ab 11.49) bis Maulbronn-Stadt (11:52 Uhr).
Überschattet vom Ausbruch des 1. Weltkrieges startete am 1. August 1914 der erste Personenzug direkt nach Maulbronn. Gut 60 Jahre später wurde der Personenverkehr eingestellt, bis 1997 fuhren weiterhin Güterzüge auf dieser Strecke. Dass Maulbronn und insbesondere das Kloster Maulbronn attraktive und gut frequentierte Ausflugsziele sind, für die sich der Erhalt der Schienenstrecke lohnte, zeigt der seit 1997 auf Initiative des VCD immer sonntags auf dieser Strecke erfolgreich verkehrende Klosterstadt-Express.
Historisch interessierte Besucher wie auch bahnbegeisterte Gäste können mehr über die wechselvolle Geschichte der 100-jährigen Eisenbahn zwischen den beiden Maulbronner Bahnhöfen in der eigens vom VCDLandesvorsitzenden Matthias Lieb zu diesem Jubiläum verfassten Festschrift erfahren (Pressemeldung VCD BW, 29.08.14).

RechteckBahnhof Rennsteig
Foto Frank ThomasFoto Frank Thomas
Foto Frank ThomasFoto Frank Thomas
Foto Frank ThomasFoto Frank Thomas Am 23. und 24.08.2014 wurde im und am Bahnhof Rennsteig das 110. Streckenjubiläum der Eisenbahnstrecke zwischen Ilmenau und Schleusingen gefeiert. Dazu gab es im Bahnhof eine sehr ansehnliche Fahrzeugausstellung. Neben dem Fahrzeug gab es weitere historische Technik in Form von Straßenfahrzeugen und Holzverarbeitungsmaschinen zu sehen.
Neben der am 23.08. auf den Namen "Caro" getauften Rennsteigbahn 212 297-6 war auch die leider derzeit nicht betriebsfähige 94 1538 ausgestellt. Außerdem verkehrte das "Rennsteig-Shuttle" der Erfurter Bahn mit zahlreichen Fahrgästen von Erfurt aus über Ilmenau zum Bf Rennsteig und von aus Themar pendelte die 213 339 mit historischen Wagen als Sonderzug (Frank Thomas, www.unstrutbahn.de, 29.08.14)
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RechteckDampfbahn Furka-Bergstrecke
Foto Dr. Jochen ChristophFoto Dr. Jochen Christoph
Foto Dr. Jochen ChristophFoto Dr. Jochen Christoph
Seit August 2010 ist die Furka-Bergstrecke wieder komplett befahrbar, Gesamtlänge 17.63 km, nach der Wiederinbetriebnahme des letzten Abschnitts von Gletsch nach Oberwald. Vor kurzem war ja das 100-Jahre Jubiläum der Strecke Brig - Gletsch mit Sonderver-anstaltungen von der jetzigen Bahngesellschaft MGB (Matterhorn - Gotthard - Bahn) celebriert worden.
Am Samstag 23.08.14 war aber wieder regulärer Betrieb auf der Dampfbahn-Furka-Bergstrecke, und die Fotos zeigen HG 3/4 Nr. 1 "Furkahorn" nach Passieren des Furka-Scheiteltunnels in Muttbach-Belvedere (2120 m ü.M.), später beim Drehen per Hand in Oberwald (westlicher Endpunkt der Furka-Bergstrecke im Wallis). Außerdem Lok HG 3/4 Nr. 4 in Gletsch (1762 m ü.M.), und Lok HG 3/4 Nr. 9 bei Ausfahrt Furka-Scheiteltunnel nach Osten in Bf. Furka (mit 2160 m ü.M.höchster Punkt der Strecke) (Dr. Jochen Christoph, 29.08.14).

RechteckFahrplan Dampfsonderzug 125 Jahre Kamptalbahn
Foto Paul G. LiebhartFoto Paul G. Liebhart
Die Kamptalbahn feiert am kommenden Wochenende ihr 125-jähriges Bestehen. Der Höhepunkt findet am Samstag, den 30. August 2014 mit dem ÖBB-Jubiläumssonderzug von Wien über Hadersdorf durch das Kamptal bis Sigmundsherberg statt. Am 30.08.2014 können Sie in allen fahrplanmäßigen Zügen der ÖBB zwischen Sigmundsherberg und Hadersdorf am Kamp gratis fahren.
Besuchen Sie von 29. bis 31.08.2014 das Jubiläumsfest im Eisenbahnmuseum Sigmundsherberg. Der Dampfsonderzug ist ausverkauft. Zwischen Hadersdorf am Kamp und Sigmundsherberg werden für eventuell noch zusteigende Reisende ohne Buchung Rest-Stehplatzkarten zum Preis von 20,- Euro für Erwachsene und 10,- Euro für Kinder direkt im Zug verkauft (solange Vorrat).
Das Jubiläumsbuch und der limitierte Jubiläumskalender wird in Horn am Bahnhof sowie im Waldviertler Eisenbahnmuseum Sigmundsherberg so lange der Vorrat reicht verkauft.
Fahrplan Dampfsonderzug Samstag, 30. August 2014: Wien Heiligenstadt 09:18 Tulln an der Donau 09:57 Absdorf-Hippersdorf 10:12 Hadersdorf am Kamp 11:07 (Festempfang 10:38 - Ausschank Weinbauverein, Musik, Aufstellung der Hadersdorfer Landsknechte) Langenlois 11:21 (Festempfang 11:13 - mit dem "Kamptalblech") Schönberg am Kamp 11:36 (Festempfang 11:27 - Weinverkostung, "Kamptalblech", Oldtimer-Traktoren) Plank am Kamp 11:49 Gars-Thunau 12:25 (Festempfang 11:57 - Gesangsverein Gars, Weinverkostung) Rosenburg 12:40 (Festempfang 12:31 - Musik und Volkstanzgruppe Rosenburg) Horn 13:22 (Festempfang 12:53 - Ausschank, Trachtenverein und Musik) Sigmundsherberg 13:42 (Ankunft mit Festempfang - Trachtenkapelle Theras).
Rückfahrt Samstag, 30. August 2014: Sigmundsherberg 16:25 Limberg-Maissau 16:59 Absdorf-Hippersdorf 17:49 Tulln an der Donau 18:09 Wien Heiligenstadt 18:40 (Paul G. Liebhart, 29.08.14).

RechteckMit 58 311 zum Bahnhofsfest im Albtal
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Damit die damaligen Dampfloks auch schwere Züge auf der Wutachtal ohne Probleme befördern konnten, wurde beim Bau beschlossen, dass die Strecke eine maximale Steigung von 10 Promille aufweisen darf. So kam es, das für die Verbindung der beiden Orte Weizen und Blumberg, die nur 9,6 Kilometer auseinander liegen und einen Höhenunterschied von 231 Metern aufweisen, eine Strecke von 26 Kilometern mit zahlreiche Kehrschleifen, Tunnels und Viadukte erforderten. Bei einer Fahrt im Dampfzug kann man heute die reizvolle Landschaft im südlichen Schwarzwald genießen (Harald Becker, 29.08.14).

RechteckO&K Denkmallok in Sontra-Hornel/Nordhessen
Foto Jörg SeidelFoto Jörg Seidel
Sontra-Hornel ist ein kleiner Ort in Nordhessen. Von 1900 bis 1966 führte durch den Ort eine rund 10 Kilometer lange Feldbahn von der Barytgrube in Nentershausen zur Verarbeitungsanlage in Sontra am Bahnhof.
Oberhalb des Ortes liegen die Anlagen der sogenannten "Hessenhütte". In der Hessenhütte wurde Kupferschiefer verarbeitet. Dieser Kupferschiefer kam aber per Materialseilbahn auf das Gelände. Von dieser gigantischen Anlage aus der NS-Zeit ist heute noch das imposante Verwaltungsgebäude vorhanden.
An der ehemaligen Kupferstraße und in der Nähe der Bahntrasse der Barytfeldbahn wurde 1993 eine Feldbahnlok vom Typ O&K RL1a aufgestellt. Hersteller der Lok war vermutlich das O&K Montania Werk in Nordhausen/Harz. Leider sind die Daten und die Herkunft der Lok nicht bekannt. Zusammen mit dem Dorfbrunnen macht das Ensemble einen sehr gepflegten Eindruck (Text und Fotos Jörg Seidel, 29.08.14).

RechteckSauschwänzle-Bahn
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Damit die damaligen Dampfloks auch schwere Züge auf der Wutachtal ohne Probleme befördern konnten, wurde beim Bau beschlossen, dass die Strecke eine maximale Steigung von 10 Promille aufweisen darf. So kam es, das für die Verbindung der beiden Orte Weizen und Blumberg, die nur 9,6 Kilometer auseinander liegen und einen Höhenunterschied von 231 Metern aufweisen, eine Strecke von 26 Kilometern mit zahlreiche Kehrschleifen, Tunnels und Viadukte erforderten. Bei einer Fahrt im Dampfzug kann man heute die reizvolle Landschaft im südlichen Schwarzwald genießen (Harald Becker, 29.08.14).

RechteckSommerfest bei der Regiobahn
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Am 24.08. fuhr die Firma Railflex Sonderfahrten von Mettmann-Stadtwald nach Dornap-Hahnenfurt. Anlass war das Sommerfest bei der Regiobahn, welches alljährlich am Betriebshof in Mettmann-Stadtwald stattfindet. Die Aufnahmen entstanden in Dornap-Hahnenfurt, Mettmann-Stadtwald (Stellwerks- aufnahme) und kurz vor Dornap (Streckenaufnahme) (Bernd Piplack, 29.08.14)
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LOK Report Reiseführer 2014/2015

LOK Report Europa Reiseführer 2014/2015
Jetzt erschienen

Mit der Kamera notiert

Rechteck Klassiker in Koblenz
Foto Dr. Klaus BeckmannFoto Dr. Klaus Beckmann
Foto Dr. Klaus BeckmannFoto Dr. Klaus Beckmann
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Die vergangenen Wochen hielten nicht nur heftige Wetterkapriolen, sondern gerade für Bahnkunden schwere Unregelmäßigkeiten bereit, verursacht in verschiedenen Baumaßnahmen und auch Ereignissen wie dem Unfall im Mannheimer Hauptbahnhof am 4. August. Dies schlug massiv auf die linke Rheinstrecke durch.
Der planmäßig 103-bespannte IC 118 gehörte zu den am meisten verspätungsanfälligen Fernzügen, die die linke Rheinstrecke befuhren. In Koblenz waren die Reisenden häufig mit Anschlussversäumnissen konfrontiert.
Trotz dieser Umstände waren in Koblenz täglich Lokomotiv-"Klassiker" der "Vor-Drehstrom-Ära" aus West und Ost zu sehen und zu fotografieren. Eine 140 in Güterzugdienst - wie die am 17. Juli aufgenommene 140 790 - stellt inzwischen freilich eine echte Rarität in Koblenz dar (Dr. Klaus Beckmann, 29.08.14).

RechteckKrefeld
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Foto Bernd PiplackFoto Bernd Piplack
Am 27.08.2014 wurde die neue Vectron von mgw-Service nach Krefeld überführt und dann ins Werk gezogen (Bernd Piplack, 29.08.14)
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RechteckLINT auf der Sodener Bahn
Foto Sebastian BollmannFoto Sebastian Bollmann
Nach Halt in Sulzbach am Taunus passierte am Morgen des 28. August 2014 der VT 204 der Hessischen Landesbahn auf dem Weg von Bad Soden nach Frankfurt-Höchst einen idyllisch gelegenen, unbeschrankten Bahnübergang im Verlauf der "Sodener Bahn" (Sebastian Bollmann, 29.08.14)
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LOK Report 09/14

LOK Report Ausgabe 09/14

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Europa

RechteckFrankreich: Aussetzung der Lizenzierung für Locorail Formation
Am 14. Juni 2013 hat die französische Sicherheitsbehörde EPSF dem Ausbildungszentrum Locorail Formation die Erlaubnis zur Ausbildung von Lokführern für eine Probezeit von zwei Jahren erteilt. Jede Genehmigung wird regelmäßig auf die Enhaltung der Bedingungen der Lizenzierung überprüft. Eine systematische Prüfung im Juli hat gezeigt, das der gesamte Prozess der Ausbildung nicht beherrscht wurde, so dass die Vereinbarung zum August 2014 ausgesetzt wurde. Locorail Formation muss nun einen Aktionsplan ausarbeiten, um die identifizierten Lücken zu schließen und eine Aufhebung der Suspendierung zu erreichen (WKZ, Quelle EPSF, 29.08.14).

RechteckFrankreich: Gesetz zur Bahnreform im Amtsblatt veröffentlicht
Das am 23.07.14 durch das Parlament angenommene Gesetz über die Bahnreform wurde am 5. August im Amtsblatt veröffentlicht (Loi n° 2014-872 du 4 août 2014 portant réforme ferroviaire, JORF n°0179 du 5 août 2014, Seite 12930). Es beendet die Trennung von Réseau Ferré de France (RFF) und SNCF durch die Schaffung einer öffentlichen Gruppe, bestehend aus einem öffentlichen Kopf "Mutter" und zwei Töchtern: SNCF Réseau und SNCF Mobilités.
Das Ziel ist die Stabilisierung der Schulden des Eisenbahnsektors in Höhe von 44 Mrd. EUR. Die Reform zielt auch auf die Vorbereitung zur Öffnung der inländischen Personenbe-förderung für den Wettbewerb bis spätestens 2022. Um das Risiko neuer Schulden der Gruppe bei überdimensionalen Bahnprojekten zu begrenzen, stellt das Gesetz eine "goldene Regel" ("règle d'or") zur Finanzierung neuer Projekte durch staatliche oder lokale Regierungen auf.
Die Rolle der Regionen in der Governance des Eisenbahnsystems wird gestärkt und ihre Rolle als den Bahnbetrieb voll organisierende Behörden (Autorités organisatrices de plein exercice) anerkannt. Sie profitieren auch zum ersten Mal von finanziellen Ressourcen für ihre Mobilitätspolitik aus der Transportsteuer für interstitielle Unternehmen mit mehr als 9 Beschäftigten (Versement transport interstitiel, VTI) außerhalb der Perimeter des Stadtverkehrs (Périmètres de transport urbain, PTU) (WKZ, Quelle Localtis.info, 29.08.14).

RechteckÖsterreich: Direktzug Lienz-Innsbruck ist möglich
Auf Wunsch des AAB-Osttirol (!) hat der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher verschiedene Verbindungen für die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck prüfen lassen und attestiert als Ergebnis "geringe Chancen für die Wiedereinführung".
"Ganz abgesehen davon, dass es kurios ist, wenn sich eine ÖVP-Teilorganisation aus Osttirol über Monate für das Direktzug-Problem gar nicht interessiert und dann den Südtiroler Landeshauptmann um Auskunft bittet anstatt die eigene dafür zuständige schwarz-grüne Landesregierung, scheint die Prüfung des Südtiroler Landeshauptmannes einigermaßen suspekt. Warum wurden gerade diese Abfahrtszeiten überprüft und von wem genau? Welche Kosten entstehen im Detail und für wen? Wie sehen die anfallenden Kosten zu den derzeit zu bezahlenden Kosten aus? All diese Fragen bleiben unbeantwortet und zeigen ein bekanntes Muster, diesmal eben auf Südtiroler Seite: Wenn die zuständigen Politiker die Wiedereinführung des Direktzuges politisch nicht wollen, dann lassen sie prüfen und diese Prüfung ergibt dann wenig überraschend, dass es ´teuer` wird, dass ´Fahrzeuge nicht effizient eingesetzt` werden können und dass ´die Verschwendung öffentlicher Mittel drohe`", stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint fest.
Wir erinnern den Südtiroler Landeshauptmann daran, dass sich der Südtiroler Landtag einstimmig für die Wiedereinführung des Direktzuges ausgesprochen und einstimmig eine anteilige Kostenbeteiligung durch das Land Südtirol beschlossen hat. Den versuchten Rückzieher durch den Südtiroler Landeshauptmann akzeptieren wir nicht! Noch sehen die demokratischen Spielregeln südlich und nördlich des Brenners vor, dass der Landtag die Landesregierung beauftragt und diese die entsprechenden Beschlüsse umzusetzen hat", zeigen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint kein Verständnis für die Aussagend es Südtiroler Landeshauptmannes.
Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt, dass die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung endlich ihrer Verpflichtung gegenüber den Bürgern nachkommt und eine zufriedenstellende Lösung vorstellt. "Die derzeitige Ersatzbusregelung und der geplante Stundentakt Lienz-Franzensfeste kosten die Tiroler Steuerzahler weit mehr als 5 Millionen Euro pro Jahr! Dafür bekommt die Bevölkerung in Ost-, Süd- und Nordtirol Verkehrsverbindungen vor den Latz geknallt, die sie nicht braucht und nicht will. Und die Verkehrsverbindungen, die die Bevölkerung will und braucht, bekommt sie nicht! Wer will stundenlang im Ersatzbus im Stau stehen wie vergangenen Samstag und wer soll künftig im Stundentakt von Lienz nach Franzensfeste fahren wollen? Den Direktzug Lienz-Innsbruck haben ÖVP und Grüne wegen 2,7 Millionen Euro Vollkosten gestrichen! Die Forderungen der Tiroler Opposition und das einstimmige Ja des Südtiroler Landtages zur Wiedereinführung des Direktzuges sind umzusetzen!", verlangen Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint. (Pressemeldung Liste Fritz, 29.08.14).

RechteckÖsterreich: U5 wird türkis
Die Wienerinnen und Wiener haben entschieden: die neue U-Bahn-Linie U5 wird die Linienfarbe Türkis erhalten. 143.000 Fahrgäste haben von 11. bis 28. August auf der Website der Wiener Linien abgestimmt. Türkis konnte sich dabei mit 65 Prozent der Votes gegen Rosa deutlich durchsetzen. Türkis wird sich auf Netzplänen, im Stationsdesign und dem U-Bahn-Leitsystem finden.
"Die U5 wird nicht nur stark frequentierte Linien wie die U6 entlasten, sondern auch die Fahrzeiten für viele Fahrgäste deutlich verkürzen", sagt Öffi-Stadträtin Renate Brauner. "Die große Beteiligung spiegelt auch wider, wie stark sich die Wienerinnen und Wiener mit ihrer U-Bahn identifizieren", so Brauner. Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter: "Wien wird zur Zweimillionenstadt. Die neuen Strecken von U2 und U5 sorgen dafür, dass das Wiener Öffi-Netz für diesen Zuwachs gerüstet ist."
Im Endausbau soll die U2 zwischen Wienerberg über Matzleinsdorfer Platz, Neubaugasse, Rathaus zur Seestadt und die U5 vom Elterleinplatz zum Karlsplatz verkehren. Für die Planungs- und Bauzeit von U2 und U5 kommt erstmals ein Projektlogo zum Einsatz. Die beiden aneinander "angedockten" Würfel der Linien in den jeweiligen Farben symbolisieren, dass die neuen Strecken für U2 und U5 ein gemeinsames Projekt bilden. Das Logo wird in der Projektinformation, auf Bauzäunen, bei Veranstaltungen und online verwendet.
In den nächsten Wochen wird die MA 29 im Auftrag der Wiener Linien mit Probebohrungen beginnen, die zusätzliche Informationen über die Untergrund- und Gesteinsverhältnisse an der geplanten Trasse liefern sollen. Nach detaillierten Planungen und einem Architekturwettbewerb für die Gestaltung der neuen Linie kann voraussichtlich 2018 mit dem Bau begonnen werden (Pressemeldung Wiener Linien, 29.08.14).

RechteckSchweiz: Verzögerung beim Ceneri-Basistunnel um zwei Jahre möglich
Der Zeitplan für den Bau des Ceneri-Basistunnels wird durch laufende Gerichtsverfahren in Frage gestellt. Die AlpTransit Gotthard AG (ATG) hat heute die NEAT-Aufsichtsdelegation (NAD) ausführlich über die möglichen weiteren Vorgehensszenarien informiert. Das wahrscheinliche Szenario ist eine Inbetriebnahme Ende 2021 statt wie ursprünglich geplant Ende 2019. Die damit verbundenen Mehrkosten können über bestehende Risiko-Positionen innerhalb des NEAT-Gesamtkredits aufgefangen werden.
Im September 2013 wurden beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen die Bahntechnik-Vergaben der AlpTransit Gotthard AG für den Ceneri-Basistunnel (Lose "Fahrbahn+Logistik" sowie "Bahntechnik+Gesamtkoordination") eingereicht. Im März 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden teilweise gut. Die angefochtenen Zuschlagsverfügungen wurden aufgehoben und das Geschäft an die ATG zurückgewiesen. Als Folge der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts beschloss die ATG, die Verfahren im Zusammenhang mit den Bahntechnik-Vergaben für den Ceneri-Basistunnel abzubrechen und so bald als möglich eine Neuausschreibung durchzuführen. Im Zusammenhang mit dem gesamten Vergabeverfahren sind zurzeit mehrere Beschwerden sowohl beim Bundesverwaltungsgericht als auch beim Bundesgericht hängig.
Anlässlich der ordentlichen Sitzung der Neat-Aufsichtsdelegation (NAD) hat die ATG heute die parlamentarische Oberaufsicht über die möglichen weiteren Vorgehensszenarien für den Ceneri-Basistunnel und deren Auswirkungen auf Kosten und Termine detailliert informiert. Das nach aktueller Beurteilung der AlpTransit Gotthard AG wahrscheinliche Szenario ist eine Inbetriebnahme im Dezember 2021. Dies ist dann der Fall, wenn die Gerichtsverfahren im Ergebnis dazu führen, dass es noch im 2014 zu einer Neuausschreibung der beiden Lose kommt. In diesem Fall würden die Mehrkosten aus längerem Vorhalten von Anlagen und Installationen sowie der Organisation rund 100 Millionen Franken betragen.
Der bislang geplante Termin für die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels per Fahrplanwechsel im Dezember 2019 kann gemäss Analyse der ATG nur dann eingehalten werden, wenn bis spätestens Ende September 2014 rechtskräftige Bundesgerichtsentscheide vorliegen, wonach die ursprünglichen Zuschlagempfängerinnen die Vergaben zugesprochen erhalten. Die Mehrkosten würden rund 10 Millionen Franken betragen.
Je nach Gerichtsentscheid sind auch Inbetriebnahmetermine Ende 2020 oder erst Anfang 2023 möglich. Gemäss Analyse der ATG würden im schlechtesten Fall zudem Mehrkosten von 144 Millionen Franken anfallen.
Sobald der definitive Gerichtsentscheid vorliegt, müssen auch die Auswirkungen auf das zukünftige Verkehrsangebot analysiert werden. Der Ceneri-Basistunnel ist insbesondere Voraussetzung dafür, dass der Halbstundentakt zwischen Lugano und Locarno eingeführt werden kann. Ebenso kann der Chiasso-Ast des Vier-Meter-Korridors für den Güterverkehr erst in Betrieb gehen, wenn der Ceneri-Basistunnel befahrbar ist (Pressemeldung AlpTransit, 29.08.14).

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