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LOK Report – News von Donnerstag, 02.03.17

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
DB-Streckenagent informiert
Pendler und bietet Alternativen

Absatzlinie
Bombardier-Joint-Venture erhält Auftrag für 144 HGV-Züge

Absatzlinie
Stadler und Eurotunnel mit
guten Jahresabschlüssen 2016

Absatzlinie
François Hollande eröffnet
LGV Sud Europe Atlantique

Absatzlinie
Fyra fährt ab Juni Rom - Bari
Willkommen beim LOK Report

Foto links: Alexander Hertel

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckDeutsche Bahn: Streckenagent informiert Pendler und bietet Alternativen


Mit dem DB Streckenagenten gibt es jetzt eine App, die Bahn-Kunden bundesweit im Störfall per Push-Nachricht individuell über die aktuelle Situation und mögliche Alternativen informiert. "Unsere Fahrgäste erwarten bei Störungen zu Recht schnelle, zuverlässige Infos auch über Ursachen und Auswirkungen. Mit unserer Streckenagenten-App wollen wir genau das bieten", sagt Dr. Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender von DB Regio.
Der DB Streckenagent hilft, wenn es weh tut – aus Kundensicht dann, wenn der reguläre Fahrplan nicht mehr stimmt. Der Kunde abonniert seine persönlichen Verbindungen, die er vom Streckenagenten einmalig oder über einen längeren Zeitpunkt überwachen lassen möchte. Im Fall einer Störung auf seinen Linien bekommt er per Push-Nachricht aktuelle Meldungen auf sein Smartphone oder Tablet. Der Kunde erhält solange Updates, bis die Störung entweder behoben ist oder eine Reisealternative angeboten wurde. Somit kann er Wartezeiten noch besser einkalkulieren.
Diese Meldungen werden nicht vom Computer, sondern von "echten" Streckenagenten erstellt, die die Linien live überwachen. Eine von ihnen ist Uta Müller, die in der Transportleitung Berlin-Pankow im Einsatz ist: "Wir wollen, dass sich die Kunden bei uns gut aufgehoben fühlen", sagt sie, "verlässliche Informationen erhöhen die Zufriedenheit unserer Fahrgäste – und das ist es, was zählt." (Pressemeldung Deutsche Bahn, 02.03.17).

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Farrail Tours

Industrie

RechteckBombardier: Joint Venture erhält Auftrag für 144 Hochgeschwindigkeitszüge
Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab heute bekannt, dass sein chinesisches Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST) einen weiteren Auftrag von der China Railway Corp. (CRC) zur Lieferung von 144 Hochgeschwindigkeitswagen der neuen Generation des Typs CRH1A-A für das schnell wachsende Hochgeschwindigkeitsnetz des Landes erhalten hat. Die neuen Wagen werden im Auftrag des Bahnamtes Chengdu und Kunming zum Einsatz kommen und die Entwicklung des neuen ‚Diamond Economic Circle' von Westchina unterstützen, der die Städte Chengdu, Chongqing, Xi'an, Guiyang und Kunming umfasst. Der Vertrag über 18 achtteilige Züge wird auf einen Auftragswert von etwa 1,95 Milliarden chinesische RMB (268 Millionen Euro, 284 Millionen US-Dollar) beziffert. Bombardier hält 50% der Anteile an BST, das von CSR Sifang Rolling Stock Co., Ltd, ein Partnerunternehmen von Bombardier Transportation, geleitet wird.
Jianwei Zhang, President von Bombardier China, sagte: "China errichtet mithilfe modernster Technologien das weltweit fortschrittlichste Hochgeschwindigkeitsnetz. In Anbetracht des starken Wettbewerbsdrucks in diesem Markt freuen wir uns sehr, dass CRC unsere Hochgeschwindigkeitstechnologie ausgewählt hat, um das Hochgeschwindigkeitsnetz in Westchina zu vergrößern, Städte und Menschen zu verbinden und dem neuen Wirtschaftskreis zu helfen, die angestrebte BIP-Wachstumsrate von 10 % im Jahr 2017 zu erreichen. Wir freuen uns darauf, unsere Fachkompetenz und Ressourcen zu nutzen, um unsere langjährigen Beziehungen und unseren Erfolg in diesem dynamischen Markt aufrecht zu erhalten."
Die Aluminium-Wagenkastenkonstruktion des Zugs vom Typ CRH1A-A mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h, verringert sowohl das Gewicht, den Schienenverschleiß als auch den Luftwiderstand und sorgt so für bessere Leistung und niedrigere Betriebskosten. Die grafischen Anzeigen, einzigartige Fenster, Beleuchtung und Form verleihen dem Zug ein markantes Erscheinungsbild, während seine herausragende Energieeffizienz in der Branche neue Maßstäbe für nachhaltigen Verkehr und Fahrgastkomfort setzt. Die Züge verfügen über das hocheffiziente BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssystem, das von Bombardier CPC Propulsion System Co., Ltd. (BCP), einem weiteren chinesischen Joint Venture von Bombardier, geliefert wird.
Bombardier Transportation in China ist der Komplettlösungsanbieter entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von Fahrzeugen über Antriebe und Dienstleistungen bis hin zum Design umfasst Bombardier Transportation in China sechs Joint Ventures sowie sieben zu 100 % ausländische Unternehmen und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter. Im Rahmen der Joint Ventures wurden bislang insgesamt mehr als 3.500 Personenwagen für Hochgeschwindigkeitszüge, 560 Elektrolokomotiven und über 2.000 U-Bahn-Wagen für die wachsenden Nahverkehrsmärkte in China ausgeliefert. Bombardier beliefert auch externe U-Bahn-Hersteller mit Antriebstechnik, die in insgesamt 21 chinesischen Städten genutzt wird. Als bewährter Komplettanbieter von Dienstleistungen weltweit haben die Joint Ventures von Bombardier auch Aufträge über die Wartung von 1.160 U-Bahn-Wagen in China erhalten (Pressemeldung Bombardier, 02.03.17).

RechteckLOG-IT Club : 8. BranchenForum HandelsLogistik.NRW
"In Deutschland fehlt ein Gleichgewicht zwischen Innovationen in E-Commerce und E-Fulfillment und Innovationen in der Logistikbranche", so lautete eine der Einschätzungen von Benjamin Brü-ser, Gründer des ersten Lebensmittel-Multichannel-Anbieters "Emmas Enkel" und Inhaber von BR-AIN Brüser Architektur und Innovation, auf dem 8. BranchenForum HandelsLogistik.NRW.
Bemerkenswerte Innovationen oder innovative Ansätze kämen derzeit eher von Firmen wie Amazon. Insgesamt sollte mehr Wert auf das Austesten und das schnelle Lernen hieraus gelegt werden. Das, was in E-Commerce-Lösungen als "letzte Meile" angesehen werde, so Benjamin Brüser, sei für den Endkunden oft die "erste Meile" und der erste Eindruck, z.B. wenig anspre-chende Paket-Shops.
An die Stelle des klassischen Gesetzes "großer Laden, kleines Lager" im stationären Handel trete im Online-Handel die Maxime "kleiner Laden, großes Lager". Im Gegen-satz zur Erhöhung des "Warendrucks" und der Selbstbedienung im stationären Handel ginge es im Online-Handel um eine selektive Warenpräsentation und den Wandel des Händlers zum Dienstleister. Benjamin Brüser sieht den erfolgversprechendsten Ansatz in einer Kombination von neu ausgerichteter stationärer Präsenz und Online-Angeboten mit hohem Servicecharakter und zeigte hier mehrere Beispiele (z.B. Kellogs Store in New York City).
"Neue Servicekonzepte wie "Same Day Delivery" oder innerstädtische kleinere Läger und Versor-gungspunkte für z.B. den Lebensmittel-Online-Handel erfordern intelligente Logistikkonzepte. Sie erfordern aber genauso leistungsfähige Verkehrsinfrastrukturen auch in den Städten und auch sonstige gute Rahmenbedingungen", war sich Matthias Löhr, Präsident des LOG-IT Clubs e.V. und Vorsitzender des Lenkungskreises des Logistikcluster NRW, sicher. Sie benötigen auch die Akzeptanz der Bürger, der Politik vor Ort und – nicht zuletzt – der Kunden. "Übrigens: Nicht alles werden wir zukünftig per Lasten-Fahrrad erledigen können", mahnte Matthias Löhr auch eine Re-lativierung der aktuellen Euphorie um solche Lösungen an.
Ministerialrat Dr. Peter Scholz, Referatsleiter Handel, Dienstleistungen und Logistik im Ministeri-um für Wirtschaft, Mittelstand, Energie, Industrie und Handwerk, sieht hingegen so manche Inno-vationen als neue Servicekonzepte vor der Tür, so etwa den ausliefernden kleinen Roboter. Hier werde demnächst die Dynamik zunehmen, auch von "Branchenfremden". Die Lebensmittelauslie-ferung an Endkunden über das Uber-Mobilitätssystem sei ein Beispiel. Aufgabe der Politik sei es hier, auf die Einhaltung der Rahmenbedingungen und auf ein "Level Playing-Field" zu achten, et-wa im Zusammenhang mit der Personenbeförderung per Uber und den Anforderungen aus dem für den Personenverkehr geltenden Personenbeförderungsgesetz.
Einen Blick auf neue Servicekonzepte in der Handelslogistik aus einer ganz anderen Perspektive wagte Nicolas Rottmann, Geschäftsführer der Rhenus Home Delivery GmbH. Aus Sicht eines Fulfillment-Logistikers nähmen die Anforderungen des Handels derzeit mit einer großen Ge-schwindigkeit zu. Auch im Haushaltsgerätebereich wachse der Online-Anteil enorm, inzwischen läge er schon bei 29%. Nicht selten stelle sich die Frage, wie angesichts der Rahmendbedingun-gen die vielen Wünsche überhaupt noch erfüllt werden könnten. "Die Lieferkonzepte sind da, z.B. kostenfreie Lieferung oder Same Day. Wünschenswert wären z.B. einheitliche Labels im Möbel-sektor, Multi-User-Terminals für mehrere Hersteller, Micro-Hubs in innerstädtischen Lagen, auch z.T. mehr Direktverkehre", so Nicolas Rottmann. Der größte Teil der Sendungen von Rhenus Home Delivery konzentriere sich in Ballungsräumen. Gerade hier wirkten sich die Infrastruk-turengpässe und Staus sehr belastend im Hinblick auf die Erfüllung der Endkundenwünsche wie Einhaltung eines kleinen Lieferzeitfensters oder Same Day Delivery aus. In Bezug auf Infrastruk-tur und Verkehrskapazitäten und auch so manches schwerfälliges Genehmigungsverfahren mahnte Nicolas Rottmann dringend Entscheidungen der Politik an. Das bei Rhenus praktizierte 2-Mann-Auslieferung sieht Nicolas Rottmann als einen der USPs der von ihm geleiteten Firma im Wettbewerb der Servicekonzepte.
Guido Bollen, Transport Manager der AO Deutschland GmbH, einer der führenden Online-Händler im Marktsegment Haushaltsgeräte, beschreibt anschaulich den strategischen Ansatzes eines B2C-Online-Händlers und hier die große Bedeutung der "letzten Meile" und der Ausliefe-rungsfahrer. Diese hätten die Herausforderung, vorausschauend und höflich zu fahren, die Haus-haltsgeräte bis in die Wohnungen der Kunden perfekt zu liefern und anzuschließen. Sie seien sehr wichtig, denn Sie seien das "Face tot he Customer".
Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik EHI Retail Institute GmbH, sieht im Rah-men von Multichannel-Servicekonzepten noch so manches Verbesserungspotential, so etwa in der Lieferzuverlässigkeit, der Zeitfensterbuchung und der Kundeninformation bzw. Sendungsver-folgung. So wolle der Endkunde wissen, ob das bestellte Produkt verfügbar sei und wo es sich gerade aufhalte. Als wesentliche Trends sieht der Experte vom EHI die wachsende Bedeutung valider Prognosepläne, den zunehmenden Auftritt von Herstellern als Online-Händler und die steigende Komplexität der Warenströme durch Retouren Systeme und Wertstoff-Kreislaufansätze.
H.M. Beyer, Retail Segment Manager Deutschland, District Marketing, United Parcel Service Deutschland S.a.r.l. & Co., stellt eine deutliche Zunahme länderübergreifender Online-Handelskonzepte an, was gerade für UPS auf Grund der eigenen Logistikprodukte eine span-nende Entwicklung sei. In Bezug auf die "letzte Meile" und Same Day Delivery betonte er die bei-den UPS-Varianten "Access-point-Anlieferung oder Lieferung direkt zum Endkunden.
Alexander Löschhorn, Leiter Omnichannel GALERIA KAUFHOF GmbH, sieht noch viel Potential in der Rolle der innerstädtischen Filialstandorte für Versorgungs- und Lieferkonzepte der im ge-samten Omni-Channelbereich. So etwa die Nutzung der Filiale als Abholpunkt oder Ausgangs-punkt für Same Day Delivery zum Endkunden. Generell sei die Philosophie des Omni-Channelansatzes von GALERIA KAUFHOF in der Verzahnung aller Verkaufskanäle und der freien Wahl des bevorzugten Kanals allein durch den Kunden zu sehen. (Pressemeldung LOG-IT Club e.V., 02.03.17).

RechteckStadler: 300 Millionen Euro Umsatz und konstante Auftragslage
Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow hat das Jahr 2016 mit rund 300 Millionen Euro Umsatz abgeschlossen. Es wurden 68 Schienenfahrzeuge, davon 42 Straßen- und Stadtbahnen und 26 Vollbahnen produziert und ausgeliefert. Damit sind sowohl der Umsatz als auch der Produktionsausstoß stabil geblieben. Die Stadler Pankow GmbH gehört zu den führenden internationalen Schienenfahrzeugherstellern und ist seit nunmehr 17 Jahren in der Industrieregion Berlin/Brandenburg mit aktuell drei Standorten vertreten. Die deutsche Tochter der Schweizer Stadler Rail Group beschäftigt in der Region 1.100 Mitarbeiter und 30 Auszubildende.
"Das Jahr 2016 war für uns sehr spannend. Uns freuen natürlich die Aufträge für den Berliner Nahverkehr. Als Unternehmen sind wir mit der Region traditionell stark verwurzelt und möchten das Engagement hier auch zukünftig weiter ausbauen", erklärt Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH.
Aktuell produziert Stadler Pankow unter anderem für die BVG 38 Berliner U-Bahnen des Typs IK. Zwei Prototypen sind bereits seit September 2015 im Einsatz und haben sich bisher bewährt. Besonders ist die Bombierung der Wagen, die dem Fahrgast mehr Platz bietet. Außerdem verfügen die Bahnen über ein modernes Fahrgastinformationssystem und sind sowohl auf Groß- als auch auf Kleinprofil einsetzbar.
Für 2017 ist bereits die Produktion von 22 Vollbahnen, 51 Straßen- und Stadtbahnen sowie 19 Metros vorgesehen. Darunter fallen unter anderem die doppelstöckigen Züge Typ KISS für die Luxemburgische Staatsbahn, die einstöckigen Züge Typ FLIRT für die S-Bahn Rhein Ruhr, Panoramawagen für Rocky Mountaineer in Kanada sowie weitere Variobahnen für Aarhus in Dänemark und für Bogestra in Gelsenkirchen. Die Panoramawagen für Kanada werden aktuell am Standort Reinickendorf gefertigt. Bei den Wagen handelt es sich um luxuriöse Züge mit dimmbaren Panoramafenstern, einem Lift im Wagen sowie einer für Sterneköche ausgerüsteten Küche.
"Wir planen für dieses Jahr außerdem den weiteren Ausbau unseres Standortes Velten. Ab Frühjahr starten die Bauarbeiten und sollen im Herbst abgeschlossen werden. Die bisherige Leichtbauhalle wird durch ein festes Gebäude auf der vorhandenen Grundplatte ersetzt. Weiterhin wird der Bürokomplex in der 1. Etage erweitert", so Braker. Stadler investiert in den Umbau 3,5 Millionen Euro.
Am Servicecenter am Standort Velten wird in drei Hallenkomplexen die Inbetriebnahme der Schienenfahrzeuge durchgeführt. Dabei ermöglichen die Kapazitäten eine Inbetriebnahme von bis zu 16 Fahrzeugen gleichzeitig. Außerdem werden in Velten die Fertigstellung und das Finish der Fahrzeuge sowie Kundenabnahmen vorgenommen. Auf einer Teststrecke können zudem Testfahrten mit bis zu 120 Stundenkilometern durchgeführt werden und es besteht ein direkter Zugang zum Streckennetz der Deutschen Bahn (Pressemeldung Stadler, 02.03.17).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Umgestürzter Kran blockierte Gleise in Konstanz

Am 28.02.17 stürzte gegen 07:40 Uhr in der Nähe des Bahnhaltepunktes Konstanz-Petershausen ein Baukran um. Er fiel auf den nahen Radweg und in den Gleisbereich, wobei die Oberleitung erheblich beschädigt wurde.
Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz sperrten den betroffenen Bereich ab. Das Polizeipräsidium Konstanz und die Feuerwehr unterstützen bei der Sicherung der Unfallstelle. Nach ersten Arbeiten der Deutschen Bahn konnte bereits gegen 09:10 Uhr eines der beiden Gleise wieder freigegeben werden. Derzeit findet jedoch nur zwischen Radolfzell und Konstanz-Petershausen ein Bahnverkehr statt.
Zum Unfallzeitpunkt fuhr am Bahnhaltepunkt Konstanz-Fürstenberg gerade ein Zug an. Dieser konnte jedoch sicher vor dem Gefahrenbereich halten. Es wurden keine Personen verletzt.
Vermutlich kam der Kran bei einem Entladevorgang aus dem Gleichgewicht. Die genauen Hintergründe werden derzeit durch die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittelt (Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Konstanz, 02.03.17).

RechteckNiedersachsen: Erste Wunstorfer Lokführerin besteht mit Note Gut
Die Wunstorfer Lokführerschule Railconzept, die in der ehemaligen Bahnverwaltung der Steinhuder Meer-Bahn an der Hindenburgstraße unweit des Bahnhofs ihr Domizil hat, hat ihren jüngsten Kursus beendet und einen neuen begonnen. Inhaber Ronald Schmidt, einst Lehrlokführer bei der OHE und bei der Firma Wiebe tätig, und seine Mitarbeiter überreichten der jungen Frau ihr Diplom.
Die Uelzenerin ist familiär vorbelastet. Auch ihr Mann arbeitet als Lokführer. Frauen, so heißt es übereinstimmend, seien sogar in manchen Dingen ihren Kollegen überlegen, weil sie mehr Fingerspitzengefühl hätten. Was im übrigen auch für Damen bei Straßenbahnbetieben gilt. Diese Nuancen haben bei dem ersten weiblich besetzten Kursus keine Rolle gespielt.
Wer sich für den Beruf interessiert, kann bei Railconzept telefonisch oder über E-Mail Informationen bekommen. Die Ausbidlung in Theorie und Praxis dauert rund ein Jahr. Nicht jeder,der sich interessiert, hält bis zum Schluss durch, die meisten schon, so die Erfahrung (WR, 02.03.17).

RechteckNRW: Fahrplanverbesserungen auf der Oberen Ruhrtalbahn
Für Bahnkunden an der Oberen Ruhrtalbahn konnte der NWL gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen kurzfristig Verbesserungen im morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr umsetzen.
Der bisher von der Kurhessenbahn (R 42) gefahrene Zug um 06:53 Uhr von Brilon Wald über Olsberg nach Bestwig wird seit Montag, 27.02.2017 von der Linie RE 57 übernommen. Das bedeutet, dass der bislang um 07:10 Uhr in Bestwig beginnende Zug schon ab Brilon Wald verkehrt und somit eine umsteigefreie Verbindung in Richtung Arnsberg und Dortmund angeboten werden kann. Ziel ist dabei die Vermeidung des bisherigen Umstiegs in Bestwig und damit verbunden eine Erhöhung der Pünktlichkeit. Die Linie R 42 verkehrt unverändert zwischen Brilon Stadt und Brilon Wald mit bahnsteiggleichem Anschluss zum oben genannten RE 57.
In der Gegenrichtung verkehrt Zug 10703 (RE 17) zwischen Neheim-Hüsten und Olsberg unter Bedienung aller Zwischenhalte in leicht veränderten Fahrzeiten: Neheim-Hüsten 06:36 Uhr, Arnsberg 06:42 Uhr, Meschede 07:00 Uhr, Bestwig 07:08 Uhr. Hintergrund für diese Änderung sind Wegeketten im Schülerverkehr. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt werden zusätzlich einige Buszubringerlinien der RLG leicht angepasst, so dass dann die Anschlüsse Bus/Zug im morgendlichen Schülerverkehr in Meschede verbessert werden können.
Außerdem wird durch eine veränderte Bahnsteigbelegung in Brilon Wald um 06:19 Uhr ein neuer Anschluss von der Linie R42 von Brilon Stadt (ab 06:11 Uhr) zum RE 17 Richtung Warburg/Kassel (Brilon Wald ab 06:23 Uhr) hergestellt. Die Abfahrtszeiten dieser Züge bleiben unverändert.
Der NWL bedankt sich bei DB Regio NRW und der Kurhessenbahn für die konstruktive Zusammenarbeit bei der kurzfristigen Umsetzung dieser Verbesserungen (Pressemeldung NWL, 02.03.17).

RechteckSachsen: ÖPNV im Vogtland mit neuer Marketingleitung

Kerstin Büttner leitet das Marketing im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Vogtlandes. Foto Brand-Aktuell.

Das Marketing im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Vogtlandes bekommt eine neue Leitung. Sophie Gürtler, welche sich seit Januar 2010 um das Marketing des ÖPNV gekümmert hat, bringt Ihre Erfahrungen nun im Vogtlandkreis ein und will dort gemeinsam mit Landrat Rolf Keil das Marketing des Vogtlands weiterentwickeln.
Geschäftsführer Thorsten Müller: „Mit Sophie Gürtler konnten wir im vogtländischen ÖPNV neue Akzente setzen, das Redesign der Website, das neue Marketingkonzept des Vreizeitnetzes, aber auch der Logo Relaunch im EgroNet sowie die Konzeption des Kundenmagazins Vischelant sind positive Beispiele Ihrer erfolgreichen Zeit im Verkehrsverbund Vogtland GmbH.“
Landrat Rolf Keil und Verbandsvorsitzender: „Sophie Gürtler konnte sich in den 7 Jahren bei unserem Geschäftsführer Thorsten Müller toll entwickeln. Ich freue mich, dass wir Ihre Marketing-Kompetenz jetzt im Vogtlandkreis einsetzen dürfen.“ Kommunikation und Marketing im ÖPNV wird Kerstin Büttner weiterentwickeln, bisher Pressesprecherin im Vogtlandkreis. Der ÖPNV ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge für die Menschen, sowohl für die Vogtländer als auch die Gäste. Kerstin Büttner bringt Ihre Berufserfahrung und Kompetenz ein, um mehr Fahrgäste für den ÖPNV zu begeistern.
Landrat Rolf Keil und Verbandsvorsitzender: „Kerstin Büttner hat seit 1990 einen ungewöhnlich großen Einsatz gezeigt. In all den Jahren hat sie den Vogtlandlandkreis nach außen sicher und souverän durch alle Wetter geleitet. Ich bin sicher, dass Sie die neue Herausforderung im heimischen ÖPNV genauso gut meistern wird.“
Thorsten Müller freut sich auf die neue Zusammenarbeit, kehrt Kerstin Büttner doch quasi als Diplomverkehrsingenieur an ihre beruflichen Wurzeln zurück (Pressemeldung Zweckverband ÖPNV Vogtland, 02.03.17).

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Tanago

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckDampffahrt durch Sachsen-Anhalt II

Die vierte Tagesetappe der "Großen Winterdampffahrt durch Deutschland" des Reiseveranstalters IGE-Erlebnisreisen führte am 28.02.2017 von Halberstadt nach Kassel. Für die Traktion sorgte 41 096 der gleichnamigen Dampflok-Gemeinschaft, deren Ausfahrt aus dem Bahnhof Wegeleben von Helmut Bollmann dokumentiert wurde (Sebastian Bollmann, 02.03.17)

RechteckWinterdampf in Kassel

In Kassel machte der „Winterdampf“-Sonderzug von Dienstag auf Mittwoch Station. Bei 3 Grad, Nieselregen und heftigen Böen ließ es sich Dr. Klaus-Peter Lorenz nicht entgehen, 41 096 beim Umsetzen von der BW-Brücke aus zu beobachten. Auch wenn das Bild technisch grenzwertig ist - Rauch und Dampf über dem ehemaligen Bahnbetriebswerk, Heimat der 10er, waren die fröstelnde Viertelstunde allemal wert (Dr. Klaus-Peter Lorenz, 02.03.17).

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LOK Report 3/17

LOK Report Ausgabe 3/17

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Mit der Kamera notiert

RechteckPößneck

Neue Züge - alte Technick! In Pößneck waren EB 80853 am 27.02.17 und 76 111 am 28.02.17 zu sehen, letztere mit dem Schrottzug von Cheb/Cz nach Könitz zum Stahlwerk Thüringen (Alexander Hertel, 02.03.17).

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LOK Report

Reinhard Schulz, Sigurd Hilkenbach
Mit der Straßenbahn durch das Berlin der 60er Jahre

• Band 1: Die Linien 1, 11 und 2 ISBN 978-3-935909-31-0
• Band 2: Die Linien 3 und 4 ISBN 978-3-935909-32-7
• Band 3: Die Linien 6, 13 und 22 ISBN 978-3-935909-33-4
• Band 4: Die Linien 15 und 25 ISBN 978-3-935909-34-1
• Band 5: Die Linien 19, 26, 27 und 46 ISBN 978-3-935909-35-8
• Band 6: Die Linien 44, 47 und 49 ISBN 978-3-935909-36-5

Jeweils 96 Seiten, Format 210 x 240 mm, zahlreiche Fotos (Duoton), gebunden, 22,80 Euro (zzgl. Versand)

Europa

RechteckFrankreich: François Hollande hat LGV Sud Europe Atlantique eröffnet


Fotos: Elysee, SNCF Réseau, Lisea.
Am 28. Februar hat der französische Präsident François Hollande die Hochgeschwindigkeits-strecke (LGV) Sud Europe Atlantique zwischen Tours und Bordeaux eröffnet. Die Strecke wurde in öffentlich-privater Partnerschaft errichtet: SNCF Réseau war mit Investitionen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro für die zehn Anbindungen an das konventionelle Netz, die Stellwerkstechnik und den Umbau der Bahnanlagen in Bordeaux und Montparnasse zuständig, während der privater Partner Lisea (VINCI Concessions 33,4 %, la Caisse des Dépôts 25,4 %, Meridiam 22 % und Ardian 19,2 %) den Hochgeschwindigkeitsabschnitt mit 7,8 Mrd. Euro übernahm.
Lisea wurde für 50 Jahre die Konzession für die Linie übertragen, SNCF Réseau übernimmt die Betriebsführung im Auftrag von Lisea. Der Kartenverkauf für den am 02.07.17 startenden kommerziellen Betrieb wird am 15.03.17 beginnen.
Die für 320 km/h ausgelegte Strecke umfasst eine 302 km lange Neubaustrecke zwischen Saint‐Avertin (Indre‐et‐Loire) und Ambarès‐et‐Lagrave (Gironde) und zehn Anschlussverbindungen mit insgesamt 38 km Länge. Die Reisezeit zwischen Paris und Bordeaux wird von 3.04 auf 2.04 h verkürzt. Auf der gesamten Strecke werden die vorhandenen Bahnhöfe in den Stadtzentren angefahren, es wurde kein neuer Bahnhof außerhalb der Städte gebraucht. Da der TGV-Betrieb über die LGV abläuft, können die konventionellen Strecken für den Regional- und Güterverkehr entlastet werden. An der Fertigstellung des Projekts waren 10.000 Mitarbeiter beteiligt (WKZ, Quelle SNCF, Elysee, Lisea, 02.03.17).

RechteckFrankreich/Großbritannien: Eurotunnel verdreifacht den Nettogewinn
Die Gruppe Eurotunnel gab in ihrer Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2016 eine Umsatzsteigerung um 4% auf 1,023 Mrd. Euro an. Das EBITDA stieg auf 514 Mio. Euro (+7%). Das konsolidierte Konzernergebnis stieg unter Berücksichtigung des Wertzuwachses von 50 Mio. Euro aus der Integration von ElecLink und einem Nettogewinn von 64 Mio. Euro aus nicht fortgeführten Aktivitäten (Verkauf von GB Railfreight im November 2016 an EQT Infrastructure II) deutlich auf 200 Mio. Euro, im Jahr 2015 betrug es revidiert 75 Mio. Euro. Die Gruppe bestätigte ihr Ziel, für das Jahr 2017 ein EBITDA von 530 und für 2018 von 560 Mio. Euro zu erreichen.
Jacques Gounon, Chairman und Chief Executive Officer von Groupe Eurotunnel SE, sagte: "2016 war das beste Jahr in unserer Geschichte. Unsere drei Kerngeschäfte übertrafen ihren Sektor: Der Fixed Link ist ein einzigartiges Kapital in der Infrastrukturwelt, ElecLink hat seine Bauphase erreicht und Europorte ist das effizienteste Unternehmen in seinem Sektor. Unsere Aussichten sind sehr gut und wir verkünden neue verbesserte Ziele für 2017 und 2018."
Die Umsätze der einzelnen Sparten wurden schon in einer Pressemeldung vom Januar 2017 angegeben (WKZ, Quelle Eurotunnel, Le Parisien, 02.03.17).

RechteckItalien: Fyra ab Juni auf der Strecke Rom - Bari
Ab Juni 2017 wird Trenitalia die Verbindung Bari - Rom mit den von den Niederlanden und Belgien zurückgenommenen Zügen des Typs "Fyra" (Etr V250) befahren. Dies hat die Zeitung La Gazetta del Mezzogiorno aus internen Quellen erfahren. Die Gruppe Fs hatte diese von AnsaldoBreda hergestellten Züge aus industriepolitischen Gründen übernommen, die aber langsamer als die aktuellen ETR 485 sind. Die Verringerung der Geschwindigkeit soll durch weniger Zwischenhalte ausgeglichen werden.
Unter der Annahme, daß die technischen Probleme inzwischen gelöst worden sind, wird die Wahl wahrscheinlich zu längeren Laufzeiten führen. Die ETR 485, als Frecciargento bekannt, erlauben dank der Neigetechnik nicht nur, den Hochgeschwindigkeitsteil Rom - Caserta mit bis zu 250 km/h zu befahren, sondern auch den größten Teil der konventionelle Linie Caserta - Lecce.
Der Vizepräsident der Region Apulien, Giandiego Gatta (Partei Forza Italia), beklagt sich über den "Bluff" der Verwendung von "Fyra" V250 für die neue Verbindung. Wegen der beschränkten v/max dieser Fahrzeuge würden die Halte in Foggia entfallen. Der Bürgermeister von Bari, Antonio Decaro (Partito Democratico), geriere sich als "angreifender Stürmer, vergesse darüber jedoch seine Verantwortung für die Gesamtheit der Region". Ein Leserkommentar behauptet, die Fahrzeuge würden nunmehr "ein zweites Mal entsorgt, zuerst von Holland, jetzt von der Zentralregierung gegenüber den Bewohnern Süditaliens" (GK, WKZ, Quelle La Gazetta del Mezzogiorno, 02.03.17).

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