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Archiv – Montag, 27.07.15

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
DB Arriva baut Geschäft
in der Slowakei weiter aus

Absatzlinie
Erstes Anhörungsverfahren zur
Elektrifizierung Allgäubahn läuft

Absatzlinie
Krisensitzung in der Zentrale
zu Verspätungen in der Toskana

Absatzlinie
25 Mio. Euro für die SLB
Absatzlinie
Bisher größtes Baulos zum
Brenner-Basis-Tunnel genehmigt

Willkommen beim LOK Report
Foto links: Reinhard Reiß

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBundestag: 22 Wegrollvorgänge im Kölner Bahnhof
Bei 22 Wegrollvorgängen im Kölner Hauptbahnhof seit 2010 sind insgesamt acht Personen leicht verletzt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (18/5562) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/5366) hervor.
Ursächlich für das Wegrollen seien stets nicht ausreichend gebremste Fahrzeuge gewesen, heißt es weiter
(Pressemeldung Bundestag, 27.07.15).

RechteckEVG: Geschäftsfelder der Bahn erhalten!
Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat im Hinblick auf die geplanten Veränderungen bei der DB AG, die Haltung der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat deutlich gemacht. "Die heutigen Geschäftsfelder der DB AG sind prägend für das Unternehmen und müssen deshalb für die Zukunft dauerhaft innerhalb des Konzerns gesichert werden", forderte Kirchner. "Hier geht es auch um Menschen und Arbeitsplätze," stellte er klar.
Nach Maßgabe der EVG dürften keine Geschäftsteile des Konzerns aufgegeben oder verkauft werden. Eindeutig positioniert sich die EVG auch gegen ein mögliches Outsourcing von Arbeiten der DB AG. "Es gilt nach wie vor unsere Vereinbarung, dass die Bahn, bevor sie Aufträge an Dritte vergibt, prüfen muss, ob diese nicht auch von eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erledigt werden können. Wir sind gegen eine schleichende Aushöhlung unserer Standards durch die Hintertür, zum Schaden unserer Kolleginnen und Kollegen," so Kirchner
(Pressemeldung EVG, 27.07.15).

Industrie

RechteckDeutsche Bahn: DB Arriva baut Geschäft in der Slowakei weiter aus
DB Arriva, die Tochter der Deutschen Bahn für den Regionalverkehr im Ausland, hat zwei slowakische Busgesellschaften erworben: Gotfri/SAD Liorbus und Bus Partner Services/SAD Trnava. Mit nun 1.350 Bussen und rund 2.400 Mitarbeitern ist DB Arriva einer der größten Busbetreiber in der Slowakei.
Gotfri/SAD Liorbus betreibt gegenwärtig Verbindungen in der Žilinský-Region im Norden der Slowakei. Dazu gehören auch die Stadtverkehre in Ružomberok, Liptovský Mikuláš und Dolný Kubín. Bus Partner Services/SAD Trnava bedient Verkehre in der Trnavský-Region im Westen der Slowakei, inklusive der Stadtbusse in Trnava, Piešťany, Hlohovec und Senica.
In Zentral- und Osteuropa sind für DB Arriva über 5.000 Busse und 36 Züge im Einsatz. Rund 9.500 der insgesamt rund 55.000 Mitarbeiter von DB Arriva sind in dieser Region beschäftigt. DB Arriva ist in 14 europäischen Ländern aktiv und hat 2014 mehr als 2,2 Milliarden Fahrgäste befördert. Der Umsatz lag bei 4,5 Milliarden Euro
(Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.07.15).

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LOK Report 8/15

LOK Report Ausgabe 8/15

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Industrie

RechteckBombardier: Last-Mile-Lokomotive mit voller Leistung durch Österreich

Einmal mehr hat die BOMBARDIER* TRAXX * AC Last Mile-Lokomotive 187-009 ihre Leistungsfähigkeit bewiesen: Bei Testfahrten in Österreich zog sie bis zu 2199 Tonnen schwere Güterzüge nur im Last Mile-Modus, befuhr Strecken mit engen Bogenradien und meisterte Steigungen bis zu 27 Promille.
Die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive war von Sonntag, 5. Juli, bis Donnerstag, 9. Juli, mit Zügen von LTE (Logistik- und Transport-GmbH) unterwegs. Unter anderem zog sie Waggons mit Autos (für die Weiterfahrt zum Bremerhavener Hafen) von der Grazer Zentrale des Unternehmens zum Autozustellplatz im Ortsteil Messendorf; der Zug hatte eine Gesamtlänge von 560 Metern. Sie rangierte einen Zug in eine Abstellgruppe der Graz- Köflacher Bahn; das funktionierte ohne Fahrdraht. Weitere Strecken führten über die Südostachse nach Wien. Hier transportierte die Lok unter anderem Hackschnitzel von Ebenfurt nach Gratwein - an der Spitze eines 2199 Tonnen schweren und 610 Meter langen Zugs.
Der Transport führte über den Wiener Hausberg Semmering mit einer Passhöhe von 984 Metern und extrem engen Bogenradien. Laut Lasttafel sind hier Doppeltraktion und Schiebelok vorgeschrieben. Es konnte aber vollständig auf die Leistung der zweiten Lok an der Spitze des Zuges verzichtet werden, und auch die Schiebelok musste nur die Hälfte ihrer Leistung aufschalten, um die Geschwindigkeit zu halten. 2199 Tonnen schwer war auch der Zug mit Rapsöl, mit dem es im Last Mile-Modus von Hegyeshalom an der ungarischen Grenze aus dem Bahnhof heraus ging.
Mit dieser schweren Last beschleunigte die Lok auf 14 Stundenkilometer, bevor während der Fahrt, ohne Unterbrechung, innerhalb von wenigen Sekunden die Transition von Diesel- auf elektrischen Betrieb stattfand.
(Pressemeldung Bombardier, 27.07.15).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Schwierige Suche nach Finanzierungskonzept Bahnhalt Merklingen
Um die vom Alb-Donau-Kreis und den Gemeinden der Laichinger Alb beauftragte Machbarkeitsuntersuchung zur Einrichtung eines Bahnhalts in Merklingen zu besprechen, traf sich heute (24. Juli 2015) Verkehrsminister Winfried Hermann mit kommunalen Vertretern aus dem Alb-Donau-Kreis (dem Landrat und allen Bürgermeistern im Umfeld des Projektes), der Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis (SPD), den Landtagsabgeordneten Nicole Razavi (CDU), Martin Rivoir (SPD), Nikolaus Tschenk (GRÜNE) und Karl Traub (CDU), den Gutachtern der Arbeitsgemeinschaft Ramboll-Obermeyer, Manfred Leger und Sven Hantel von der Deutschen Bahn AG sowie Experten der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI). 
Das Ergebnis vorweg genommen: Die Machbarkeitsuntersuchung weist einen Kosten-Nutzen-Indikator deutlich unter Eins aus. Bei diesem Ergebnis wäre mit dem geplanten Bahnhof kein positiver volkswirtschaftlicher Nutzen verbunden und eine Förderung durch das Land nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ausgeschlossen.
"Bei diesem Ergebnis sind mir die Hände für eine Förderung des Merklinger Bahnhalts gebunden. So wichtig ich diesen Halt für die Region auch halte, kann ich nicht gegen geltendes Recht verstoßen", sagte Minister Hermann nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Schnelle, aber teure Züge, deren Einsatz erforderlich wäre, um den durch einen Halt in Merklingen verursachten Zeitverlust bis zum jeweils nächsten Hauptbahnhof wieder aufzuholen, machen das Projekt unwirtschaftlich. Dennoch bekräftigte der Verkehrsminister die Chancen, die mit einer direkten Anbindung der Laichinger Alb an den Schienenpersonennahverkehr verbunden sind und sagte eine weitere Prüfung zu.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs machten sich alle Beteiligten Gedanken, wie der Halt dennoch sinnvoll, wirtschaftlich tragbar und zeitlich umsetzbar möglich gemacht werden könnte. "Wir haben verschiedene Wege geprüft, was rechtlich und haushaltsrechtlich möglich ist", so Hermann nach dem Gespräch.
Im Teilnehmerkreis wurden verschiedene Lösungsalternativen diskutiert: Eine Überlegung ist, inwieweit ein Halt auf der Neubaustrecke in die Bundesverkehrswegeplanung (BVWP) einbezogen werden und der Bund sich an der Finanzierung beteiligen kann. Dies scheint gerechtfertigt, da das Land mit 950 Millionen Euro einen hohen Zuschuss für die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm gewährt und dem Bund hierfür zudem erhebliche Mittel der Europäischen Union zum Ausbau der transeuropäischen Netze zufließen. Dazu wird das Land mit dem Bund Gespräche führen. Ergänzend wird das Land prüfen, inwieweit Landeshaushaltsmittel aus dem für die Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm gebildeten Sondervermögen zur Verfügung gestellt werden können. Minister Hermann wies ausdrücklich darauf hin, dass diese neuen Überlegungen unter dem Vorbehalt der rechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit stehen.
Die Kommunen der Raumschaft sagten nach kurzer Beratung unter Vorbehalt zu, 13 Millionen Euro für die Infrastruktur beizutragen. Der Kreistag des Alb-Donau-Kreises hatte bereits am 15. Dezember 2014 bei einer Gegenstimme beschlossen, sich mit einem Drittel an den Planungskosten für den Bahnhalt einschließlich Machbarkeitsstudie zu beteiligen sowie die kompletten Kosten für den ÖPNV auf der Straße zu tragen, die mit dem Bahnhalt verbunden sind und jährlich rund 1 Million Euro ausmachen.
Für die Gemeinden der Laichinger Alb äußerten sich Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann und Merklingens Bürgermeister Sven Kneipp wie folgt: "Mit den nun unter Vorbehalt zugesagten 13 Millionen Euro haben wir unsere finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Jetzt werden wir und unsere Kollegen gegenüber den jeweiligen Gemeinderäten auch dafür eintreten und für positive Beschlüsse in den Gremien werben, damit die Gelder bewilligt werden können."
Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises, sicherte die Anbindung des Halts an den Öffentlichen Personennahverkehr zu: "Wir haben den Bahnhalt immer befürwortet. Einzige Voraussetzung war, dass das Baukosten- und Finanzierungsrisiko überschaubar bleibt. Mit dem nun von den Gemeinden zugesagten Festbetrag ist dies aber gegeben. Auch der vom Kreistag gefasste Beschluss muss damit nicht geändert werden."
Sven Hantel von der Deutschen Bahn AG ergänzte, dass der Bahnhalt technisch noch möglich sei, dass die Zeit aber dränge. Bis zum Herbst müsse die Vorplanung vorliegen, sonst müsste mit Mehrkosten gerechnet werden. Wenn die Finanzierung stehe, würde die Bahn den Halt auch planen und bauen. Dennoch, so Hantel, müsse klar sein, dass die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm nicht gefährdet sein dürfe.
Sowohl Landrat Seiffert wie auch die Bürgermeister freuten sich, dass das Projekt Bahnhalt Merklingen doch noch weiter verfolgt wird und lobten die offene und konstruktive Atmosphäre des Gespräches mit Minister Hermann (Pressemeldung Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, 27.07.15).

RechteckBayern: Erstes Anhörungsverfahren zur Elektrifizierung Allgäubahn läuft
Die Genehmigungsverfahren für die Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau steht vor der entscheidenden Runde. Im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamts werden die Regierung von Schwaben und Oberbayern sowie das baden-württembergische Regierungspräsidium Tübingen die Anhörungsverfahren eigenständig durchführen.
Um das Baurecht für die Elektrifizierung und den bogenschnellen Ausbau zu erlangen, wurde die 157 Kilometer lange Strecke in 21 Planfeststellungsabschnitte eingeteilt. "Dies gibt allen Beteiligten, insbesondere Bürgern vor Ort, die Möglichkeit, ganz konkret für ihre Betroffenheiten Pläne einzusehen", so Matthias Neumaier, Projektleiter der DB Netz AG.
Die Regierung von Schwaben beginnt nun für den ersten Abschnitt damit, das Verfahren vor Ort umzusetzen. Dieser liegt zwischen Stetten und Türkheim (Bay). Je nach Verfahrensstand folgen dann die weiteren Abschnitte. Dabei werden derzeit so genannte "Träger öffentlicher Belange" (Verbände, Kommunen, Landkreise, etc.) zur Stellungnahme aufgefordert. Die Pläne werden außerdem in öffentlichen Räumen, zumeist Rathäusern entlang der Strecke ausgelegt. Bürger und Betroffene können sich dann in Form von Einwendungen und Anregungen einbringen. Die Deutsche Bahn wird als Vorhabenträgerin zu allen Themen Stellung beziehen. Die Anhörungsbehörde würdigt die jeweiligen Stellungnahmen und gibt an das Eisenbahn-Bundesamt einen Abschlussbericht zu diesem Vorhaben ab. Am Ende wird dann das Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde einen Beschluss fassen.
Die Ertüchtigung der Strecke dient vor allem dazu, dem Schienenpersonenverkehr höhere Reisegeschwindigkeiten zu ermöglichen. Vom Jahr 2020 an soll sich die Reisezeit zwischen München und Zürich von derzeit mehr als vier Stunden auf unter 3:30 Stunden reduzieren. Aber auch der Regionalverkehr im Allgäu kann langfristig durch bessere Verkehrs- und Reisemöglichkeiten profitieren.
Weil diese Maßnahmen als wesentliche Änderung des späteren Bahnbetriebs eingestuft werden, haben die Bürger Anspruch auf Lärmschutz nach den aktuellsten gesetzlichen Vorschriften (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.07.15).

RechteckRheinland-Pfalz: ESTW Untere Lahn geht Ende der Sommerferien in Betrieb
In vier Wochen wird das Elektronische Stellwerk (ESTW) Untere Lahn nach insgesamt 13 Monaten Bauzeit termingerecht fertiggestellt und in Betrieb gehen. Rund 35 Millionen Euro wurden insgesamt in das neue ESTW Untere Lahn und in die Modernisierung von Verkehrsstationen investiert.
Das ESTW trägt dazu bei die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Die neue Technik sichert die Verfügbarkeit der Anlagen auf der unteren Lahnstrecke nachhaltig und sorgt somit für eine bessere Pünktlichkeit. Nach der Umstellung werden Weichen und Signale mit digitaler Technik durch Mausklicks von einem zentralen Bedienplatz in Diez aus gesteuert. Die Arbeiten für das ESTW Untere Lahn sind umfangreich. 250 Mitarbeiter sind in den Sommerferien im Einsatz, um eine reibungslose Umschaltung von der alten auf die neue Signaltechnik zu gewährleisten.
"Alle Arbeiten sind so geplant und organisiert, dass Beeinträchtigungen durch Baulärm zeitlich minimiert werden", erklärt Frank Schüler, Leiter Regionalnetz Eifel-Rhein-Mosel und Westerwald bei der DB Netz AG. Rund 100 alte Signale werden abgebaut, 4 Weichen werden neu gebaut, Dazu kommen ca. 3000 m Gleiserneuerung. Zuvor wurden in den Bahnhöfen Diez, Balduinstein, Laurenburg, Obernhof, Nassau, Dausenau, Bad Ems und Nievern, Technikgebäude und entlang der Strecke 115 neue Signale errichtet, 25 neue Weichenantriebe installiert und verkabelt sowie 200 Kilometer Kabel und 20 Kilometer Kabelkanäle neu verlegt. Damit die Fahrgäste künftig höhengleich in die Züge ein- und aussteigen können, werden in den Verkehrsstationen Fachingen, Balduinstein, Laurenburg, Obernhof, Nassau und Friedrichssegen neue Bahnsteige mit einer komfortablen Höhe von 55 Zentimetern errichtet. Auch die Bahnsteigausstattung, die Beleuchtung, und die Zuwegung werden erneuert. Zudem werden an acht Bahnübergängen die Sicherungsanlagen neu gebaut, wozu auch Schalthäuser gehören.
Wenn ab Montag, 24. August dann die Fahrdienstleiter am zentralen Bedienplatz von ESTW in Diez aus alle Weichen und Signale auf der Bahnstrecke Limburg – Koblenz mit Mausklick steuern werden, haben die bisherigen mechanischen und elektromechanischen Stellwerke in Diez, Balduinstein, Laurenburg, Obernhof, Nassau, Dausenau, Nievern und Friedrichssegen ihren Dienst bereits eingestellt. Das denkmalgeschützte Stellwerk verbleibt in Balduinstein. Das Stellwerk in Nassau wird demontiert und zu Ausbildungszwecken anderen Ortes genutzt. Die Bauteile der weiteren Stellwerke werden in der DB Werkstatt in Wuppertal aufbereitet und können so als Austauschteile bei anderen mechanischen Stellwerken wieder verwendet werden.Wegen der umfangreichen Bauarbeiten sind auf der Lahntalbahn, zwischen Koblenz, Nassau und Limburg, in den Sommerferien vom 25. Juli bis 24. Au-gust umfangreiche Streckensperrungen erforderlich. Die Bahn hat alle erforderlichen Arbeiten gebündelt, um diese während der Sperrung komplett durchführen zu können. So werden auch die Beeinträchtigungen durch Baulärm zeitlich minimiert. Während der Sperrung werden Züge durch Busse ersetzt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.07.15).

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LOK Report

 

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckCharterfahrt des SEH

Am 15. Juli gab es eine Charterfahrt des Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn. Zunächst fuhr die 38 3199 mit vier Wagen nach Kornwestheim um dort noch drei Spantenwagen bei der GES zur Verstärkung des Zuges zu holen. Von Ludwigsburg fuhr der Dampfsonderzug in flotter Fahrt mit den Fahrgästen nach Heilbronn ins SEH und am Abend wieder zurück nach Ludwigsburg (Harald Becker, 27.07.15).

RechteckDampflok 73-019 im planmässigen Einsatz bei der Pinzgauer Lokalbahn der SLB



Die im Jahr 1913 bei der Lokomotiv-Fabrik Budapest mit der Fabriknummer 3267 gebaute Aussenrahmen-Schlepptender-Dampflok JZ 73-019 steht seit dem 11. Juli 2015 auf der Pinzgauer Lokalbahn im wöchentlichen Wechsel mit der Stütztender-Dampflok Mh.3 im planmässigen Einsatz vor den Dampf-Bummelzügen.
Die Schmalspur-Schlepptenderlok der früheren Bosnisch-Herzegowinischen Landesbahn mit einer V.max. von 55 Km/h wurde im Jahr 1982 von Mitgliedern des Club 760 für dessen Fahrzeug-Sammlung erworben und aus dem früheren Jugoslawien nach Österrreich gebracht. Sie stand anschliessend – äusserlich aufgearbeitet - während Jahren in der Fahrzeughalle des Vereins in Frojach-Katschtal an der Murtalbahn abgestellt. Vor einigen Jahren wurde entschieden, diese Lok für den Einsatz auf der Pinzgau-Bahn der SLB als Gemeinschafts-Projekt des Landes Salzburg, des Club 760 und der Salzburg-AG betriebsfähig aufzuarbeiten, welche Arbeiten in der früheren CSD-Hauptwerkstätte in Ceske-Velenice begonnen wurden und anschliessend nach rund 1400 weiteren Arbeitsstunden in der Werkstätte Tischlerhäusl der Pinzgauer Lokalbahn ihren guten Abschluss fanden.
Die Lok ist zu einem wahren Schmuck-Stück geworden und wird nun auf der Pinzgau-Bahn regelmässig im Einsatz zu erleben sein. Sie wird normalerweise vor der zweiachsigen Nostalgie-Personenwagen-Garnitur eingesetzt, zu welcher vor kurzem mit dem aus dem früheren Personenwagen B 27 der Zillertalbahn umgebauten und gefällig weinrot lackierten Buffet-Wagen „Pinzga-Schenke“ WR/s 423 eine sinnvolle Ergänzung geschaffen wurde.
Gelegentlich und auf Wunsch kommen bei Sonderfahrten auch die ebenfalls moosgrün lackierten, vierachsigen PLB-Stromlinien- oder „Blunzen“-Wagen aus den 1930er-Jahren um Einsatz, mit welchen die Lok ggf. auch einem Dampf-Eilzug bilden kann.
Die Dampflok 73-019 ist derzeit die einzige betriebsfähige von noch drei erhalten gebliebenen Exemplaren dieser einst 23 Lokomotiven umfassenden 760mm-Schmalspur-Bausreihe. Eisenbahnfreunden kann ein Besuch bei der Pinzgau-Bahn mit Ihrem auch sonst sehr attraktischen Angebot an im Stundentakt zwischen Zell am See und Krimml verkehrenden Diesel-Planzügen nur wärmstens empfohlen werden (Dr. Markus Strässle, 27.07.15).

RechteckInnsbrucker Localbahnmuseum

Noch bis Oktober hat das Innsbrucker Localbahnmuseum von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. An diesen Öffnungstagen fährt dreimal täglich eine der Museumsgarnituren durch die Stadt. Hier der TW 4 in der Anichstraße (GK, 27.07.15).

RechteckWTB 86 333 mit Güterzug unterwegs

Am Freitag (24.07.) sollte 86 333 der WTB von Rottweil nach Seebrugg überführt werden. Ebenfalls mussten neun leere Schwellentransportwagen von Rottweil nach Villingen überstellt werden. So kam es, dass 86 333 mit einem „echten“ Güterzug auf die Strecke ging. Aufgenommen wurde sie zwischen Villingen-Zollhaus und Marbach. Nach Abstellung der Wagen ging es als Lokzug weiter über Donaueschingen - Neustadt und Titisee nach Seebrugg (Reinhard Reiß, www.reissweb.net, 27.07.15).

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Tanago

Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin

Neben dem ungleich höheren Fernsehturm ist die 1968 erbaute 16 Tonnen schwere Weltzeituhr sozusagen das Wahrzeichen am Alexanderplatz. Ursprünglich zum großen Teil dem sozialistischen Weltsystem gewidmet wurden nach der Wende weitere Städtenamen aufgenommen, so auch die von Israel, einem Land, das die DDR zu ihren Lebzeiten einfach ignorierte. Und seit Neuestem steht die Weltzeituhr unter Denkmalsschutz und wird weiterhin beliebter Treffpunkt der Liebenden aller Welt sein.
Hier passiert gerade ein Zug der Linie M 6 nach Hellersdort die bewusste Stelle, im Hintergrund die Brücke für S- und Fernbahn. Auf dem Platz war zum Aufnahmezeitpunkt 24. Juni gerade einer der üblichen bunten Märkte mit Fress- und Souvenirbuden, darunter dem Militärmützenverkauf ehemaliger DDR- und Sowjetzeiten (WR, 27.07.15).

RechteckBerlin

Berlin-Gesundbrunnen am 24.7.2015: Eben wurde das Regio-Shuttle-Doppel aus 650 039 und 650 045 bereitgestellt, um als RB 60 um 19.07Uhr nach Eberswalde aufzubrechen. Die beiden Triebwagen der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB) wirken an dem sonst für ICE ausgelegten Bahnsteig freilich etwas verloren (Andreas Bogott, 27.07.15).

RechteckBedzin


ST43-303 wurde nach Łazy abgegeben. Als Ersatz kommen ST43. Etwa viermal täglich wird die Strecke von Dąbrowa Górnicza Ząbkowice zum Elektrowerk Łagisza in Bedzin mit ST43 bedient (Ryszard Rusak, 27.07.15).

RechteckLangenhessen

Wie jeden Dienstag kam auch am 21.7.2015 der Containerzug von Wiesau in der Oberpfalz durch Langenhessen bei Werdau gefahren. Mit dem DGS 69050 fuhr der MWB "Stier" 182 911 am ehemaligen Postenhaus in Langenhessen vorbei (Daniel Wolf, 27.07.15).

RechteckNachtrag: Railjet mit Steuerwagen vor der Lokomotive

Der RJ 661 am 22. Juli 2015 in Innsbruck Hbf mit Steuerwagen hinter der Lokomotive, als Draufgabe mit einer als "historisch" markierten Lok: 1116.232 hatte am 14.12.2014 den ersten Railjet vom neuen Wiener Hauptbahnhof nach Graz gezogen. Die Kombination beruht nicht auf einer ETCS-Fehlfunktion. Fotos GK.
In der Vergangenheit wird öfter über die mangelnde Verfügbarkeit der ETCS-On-Board Units der ÖBB berichtet, so auch hier am 07.07.2015. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Aussagen, die ich als Gutachter für ETCS-Systeme zu hören bekomme.
Der schlechte Ruf geht wohl auf den "ersten Winter der ÖBB-Hochleistungsstrecken" zurück, die am 09.12.2012 in Betrieb gingen. Insbesondere auf der "Neuen Westbahn" Wien - St. Pölten war es kurz nach der Inbetriebnahme bei winterlichen Bedingungen zu größeren Problemen gekommen. Die danach durchgeführten Maßnahmen (z.B. "robustere Odometrie" der ETCS-On-Board Units) und die allgemein deutlich verbesserte Betriebslage ist wohl noch nicht in den Köpfen der Eisenbahnfreunde angekommen.
Ich habe den Bericht vom 07.07.2015 zum Anlass genommen und habe mich beim Hersteller erkundigt. Diese Frage hat der Hersteller an die ÖBB weiter geleitet. Die Antwort der verantwortlichen Personen bei der ÖBB ist eindeutig:
• Der beschriebene Fall hatte nichts mit einem ETCS-Ausfall zu tun.
• Das Umfahren des Steuerwagens hat meistens den Grund "defekte PZB/LZB" (Bauform: LZB 80 E) oder andere nicht auf ETCS zurückzuführende Ausfälle.
Meine Anmerkung hierzu: In Deutschland sieht man auch gelegentlich Steuerwagen hinter der Lok, und die DB-Steuerwagen haben kein ETCS! ETCS-Ausfälle werden als "eher selten der Fall" eingestuft. Ich hoffe, dass sich der Ruf des europäischen Zugsicherungssystems ERTMS bald deutlich verbessert.
Im grenzüberschreitenden Verkehr wird ERTMS/ETCS nach und nach mehr eingesetzt und ermöglicht die dynamische Transition an der Grenze. Dänemark, Belgien und Luxembourg ersetzen ihre nationalen Systeme durch ETCS - nur in Deutschland (und Frankreich) hinkt man der Entwicklung hinterher (Alfred Sawilla, 27.07.15).

RechteckWestfrankenbahn

Der abgebildete 642 soll nicht die fränkischen Farben hochhalten, er wirbt vielmehr für die diesjährige bayerische Landesgartenschau in Alzenau und trägt deren Logo. Im Herbst wird er wieder in seine Ursprungsfarben zurückversetzt.
Alzenau liegt an der Kahlgrundbahn. Die Westfrankenbahn, der dieser 642 gehört, hat die bayerisch-hessische Ausschreibung für diese Strecke gewonnen und übernimmt ab Dezember von der HLB die Betriebsführung.
Auf Dauer angelegt ist übrigens das Outfit eines weiteren 642 der WFB. Er wurde am 14. Juni auf dem baden-württembergischen ÖPNV-Tag durch Verkehrsminister Hermann auf den Namen "Tauberbischofsheim" getauft und führt im Look des landesweiten 3-Löwen-Logo, weil die WFB damit für den angestrebten Zuschlag für die Neuausschreibung des Westfrankennetzes ab 2016 wirbt.
Zwei Fotos zur Dokumentation habe ich beigefügt : 642 Landesgartenschau auf der KBS 781 bei Kleinwallstadt und 642 3-Löwentakt auf der KBS 781 bei Obernau (Ernst Bäppler, 27.07.15).

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Europa

RechteckItalien: Krisensitzung in der Zentrale zu Verspätungen in der Toskana
Zu einer Krisensitzung in Rom am Sitz der italienischen Staatsbahn FS Italiane hat der Vorstandsvorsitzende Michele Elia nationale und regionale Führungskräfte und die Geschäftsführer von RFI und Trenitalia, Maurizio Gentile und Vincenzo Soprano, am 23.07.15 gerufen, um eine Bestandsaufnahme diverser Vorfälle innerhalb der letzten zehn Tage in der Toskana zu machen.
Ein Grund für das Chaos am Knoten von Florenz waren während der Sommerferien anberaumte dringende Bau- und Wartungsarbeiten der Infrastruktur, für die einige Gleise zeitweise außer Betrieb genommen werden mussten. Über 60 Züge waren zwischen 15 und 40 Minuten verspätet, der Bahnhof Santa Maria Novella in Florenz völlig überlastet. Zusätzlich wurden vier Regionalbahnen gestrichen und vier weitere auf verkürzten Linien eingesetzt.
Elia wies darauf hin, dass es nicht akzeptabel sei, was in diesen Tagen passiert ist. Man müsse in erster Linie an den Kunden denken, der pünktlich und bequem reisen reisen will und eine funktionierende Klimaanlage im Wagen benötigt.
Als erste Maßnahmen verlangte Elia die permanente Öffnung regionaler Betriebszentren und einen personellen Bereitsschaftsdienst einzusetzen. (WKZ, Quelle FS Italiane, 27.07.15).

RechteckÖsterreich: 25 Mio. Euro für die Salzburger Lokalbahn
Verkehrsminister Alois Stöger und der Salzburger Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr haben gestern, Donnerstag, 23. Juli, das achte mittelfristige Investitionsprogramm für die Salzburger Lokalbahn unterschrieben. In Summe werden in den Jahren 2015 bis 2019 25 Millionen Euro investiert. Die Hälfte der Investitionssumme trägt das Verkehrsministerium durch die Privatbahnförderung.
Verkehrsminister Stöger betonte: "Wir wollen in ganz Österreich die beste Infrastruktur für umweltfreundliche Mobilität schaffen. Dafür investieren wir sowohl in das Netz der ÖBB als auch ins Netz der Regionalbahnen."
Landesrat Mayr dazu: "Mit diesem mittelfristigen Investitionsplan können wichtige Schritte für die Zukunft gesetzt werden. Die Salzburger Lokalbahnen sind für die Bevölkerung von Salzburg eine ganz wichtige Verkehrsinfrastruktur."
Das gemeinsame Investitionsprogramm von Verkehrsministerium und Land bezieht sich auf Fertigstellungsmaßnahmen für die Verlängerung der Lokalbahn von Trimmelkam nach Ostermiething. Hier beteiligt sich auch das Land Oberösterreich. Weitere Investitionen betreffen die Modernisierungen der Bahnhöfe Weithwörth, Oberndorf und Bürmoos, die Errichtung von Lichtzeichenanlagen an drei Eisenbahnkreuzungen und Erhaltungsinvestitionen entlang der gesamten Strecke (Schwellen- und Gleisneulagen, Ober- und Unterbaumaßnahmen) (Pressemeldung Salzburger Landeskorrespondenze, 27.07.15).

RechteckÖsterreich: Vida erneuert Forderung nach Suspendierung der StLB-Geschäftsführung
"Dass die Strecke bei Peggau nun endlich sicherheitstechnisch aufgerüstet wurde, ist zweifellos begrüßenswert", erklärt Roman Hebenstreit, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida. Nicht zuletzt durch die neue Ressortverantwortlichkeit in der Landesregierung sei "endlich Bewegung in die Sache gekommen", hebt Hebenstreit hervor.
Es stelle sich jedoch nach wie vor die Frage, warum die Steiermärkischen Landesbahnen so spät gehandelt haben. "Die Sicherheitsmängel auf der Strecke waren den Verantwortlichen seit Jahren bekannt. Trotzdem wurde nichts unternommen", kritisiert Hebenstreit. "Dass sich erst ein tragisches Unglück mit zwei Todesopfern und Millionenschaden ereignen muss, bis sich die StLB zu einer vergleichsweise lächerlich kleinen Investition von 30.000 Euro durchringt, zeichnet ein beschämendes Sittenbild", betont der Gewerkschafter. Ob die nun getroffenen Maßnahmen ausreichend sind, müsse durch die zuständigen Behörden eingehend geprüft werden.
Dass die technische Nachrüstung von Nebenstrecken dringend notwendig ist, zeigte bereits im Jahr 2005 ein vergleichbares Zugunglück auf der Pinzgauerbahn. Seither wurden viele Nebenstrecken in Österreich mit modernen Zugsicherungssystemen aufgerüstet. Dies wurde im damaligen Unfalluntersuchungsbericht auch eindeutig als technischer Standard festgelegt. Dass die StLB hier zehn Jahre lang nichts unternommen haben, sei "schlichtweg verantwortungslos", betont Hebenstreit und erneuert seine Forderung nach der Suspendierung der Geschäftsführung bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes.
Die steirische vida-Landessekretärin und Landtagsabgeordnete Helga Ahrer hat dazu bereits im Mai eine Anzeige wegen fahrlässiger Gemeingefährdung in Verbindung mit dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Graz eingebracht (Pressemeldung ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund, 27.07.15).

RechteckÖsterreich/Italien: Bisher größtes Baulos zum Brenner-Basis-Tunnel genehmigt
In der Aufsichtsratssitzung der BBT-SE wurden am 24.07.15 die Weichen für die nächste Ausbauphase des Brenner-Basis-Tunnels gestellt. Der Aufsichtsrat genehmigte die Ausschreibung des bisher größten Bauloses "Mauls 2 und 3" mit 1,4 Milliarden Euro Auftragsvolumen, das bereits im Frühjahr 2016 vergeben werden soll.
"Sobald dieses Baulos vergeben wurde, sind mehr als die Hälfte aller geplanten Arbeiten für den Bau des BBT im Gang", freut sich Infrastrukturminister Alois Stögerüber die Fortschritte des Großprojekts. Mauls 2 und 3" umfasst im Wesentlichen den weiteren Bau des Erkundungsstollens von Trens bis Brenner, den Bau der beiden Haupttunnelröhren von Franzensfeste bis zum Brenner sowie den Bau der Nothaltestelle Trens.
Die Finanzierung des Großprojektes bestreiten Österreich und Italien gemeinsam. Zuletzt hat aber auch die Europäische Union im Rahmen des Projekts "Connecting Europe Facility (CEF)" 1,18 Milliarden Euro für Erkundung und Bau des BBT zugesichert. "Das ist die bisher höchste Finanzierung die jemals in Europa für ein Infrastrukturprojekt zugewiesen wurde. Das zeigt die europäische Dimension unserer Infrastrukturvorhaben und ist ein klares Bekenntnis zur umweltfreundlichen Schiene", so Stöger. Auch Italien hat den weiteren Bau mit der jüngsten CIPE- Genehmigung im Ausmaß von 920 Millionen Euro abgesichert. "Wir haben die unseren Teil der Finanzierung im laufenden ÖBB-Rahmenplan einkalkuliert und sichergestellt", erklärt Stöger weiter.
Durch die Rahmenpläne zum Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur ist es dem österreichischen Infrastrukturministerium gelungen, die Planung und Finanzierung der großen Ausbauprojekte langfristig sicherzustellen. "Eine solch strukturierte Vorgangsweise und eine solche Planungssicherheit für Infrastrukturprojekte sind beispielgebend für Europa", bestätigte auch Pat Cox, der EU-Koordinator für den Brennerbasistunnel, im Rahmen der gestrigen Aufsichtsratssitzung (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 27.07.15).

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