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Archiv – News von Dienstag, 06.10.15

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Willkommen beim LOK Report
EBA: Baurecht für den ersten
Abschnitt der Betuwe-Strecke

Absatzlinie
HGK übernimmt Logistikdienstleisters Neska
Absatzlinie
Eurobahn bleibt Betreiber
des Hellweg-Netzes

Absatzlinie
SBB startet Testfahrten auf
Brücken der Durchmesserlinie

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Foto links: Dr. Markus Strässle

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckEBA: Baurecht für den ersten Abschnitt der Betuwe-Strecke erteilt
Der genehmigte Teil der Strecke liegt in Oberhausen und er kann nun um ein Gleis erweitert werden. In seinem Planfeststellungsbeschluss hat das Eisenbahn-Bundesamt viele Anregungen aus dem Anhörungsverfahren umsetzen können. 
So hatten sich etwa die Anwohner und die Stadt Oberhausen unzufrieden mit den Schallschutzmaßnahmen gezeigt, welche die Deutsche Bahn für den Kaisergarten und das sogenannte Gleisdreieck (Rothofstr./ Rosastraße) ursprünglich vorgesehen hatte. Das EBA hat der besonderen Lärmbelastung Rechnung getragen, der die Anwohner in diesem Bereich vor allem nachts ausgesetzt sind, und für das "Gleisdreieck" umfangreiche, zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen angeordnet. Diese muss die Bauherrin nachträglich planen.
Im Kaisergarten indes werden Grenzwerte für den Außenbereich nicht überschritten, so dass dem EBA an dieser Stelle keine ausreichende rechtliche Begründung zur Verfügung stand, um zusätzlichen Lärmschutz anzuordnen.
Auch die Forderungen der Feuerwehr – soweit sie unter deutschem Recht darstellbar sind und sich auf Sachverhalte beziehen, die in der Planfeststellung geregelt werden – sind an vielen Stellen in die planrechtliche Entscheidung eingeflossen. So hat das EBA der Bahn etwa zusätzliche Maßnahmen im Zusammenhang  mit der Löschwasserversorgung abgefordert. Zudem hat das EBA der Bauherrin aufgegeben, ihre Sicherheitskonzepte umfassend zu überarbeiten und die revidierte Fassung mit der Feuerwehr abzustimmen. Die Bahn wird dabei unter anderem die Zugänge zum Gleis, die Wendemöglichkeiten und sonstigen Anforderungen konkretisieren und wenn erforderlich nachbessern (Pressemeldung EBA, 06.10.15).

RechteckEBA: Sicherheitsbericht 2014 veröffentlicht
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat als Sicherheitsbehörde für Eisenbahnen in Deutschland den Sicherheitsbericht für das Berichtsjahr 2014 veröffentlicht. Ein solcher Sicherheitsbericht ist gemäß Artikel 18 der Richtlinie über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft ("Sicherheitsrichtlinie" RL 2004/49/EG) jährlich von allen Europäischen Eisenbahnsicherheitsbehörden zu erstellen und zu veröffentlichen.
Das Dokument enthält Angaben über die Entwicklung der Eisenbahnsicherheit inklusive der gemeinsamen Sicherheitsindikatoren (CSI) sowie über die Entwicklung des rechtlichen Rahmens im Bereich der Eisenbahnsicherheit. Es geht ferner auf den Umsetzungsstand bei der Erteilung von Sicherheitsbescheinigungen und -genehmigungen ein und informiert über Erkenntnisse aus der Aufsicht über die Eisenbahnunternehmen hin (Pressemeldung EBA, 06.10.15).

RechteckEVB: Arbeitsplätze in Eberswalde müssen erhalten bleiben!
Monatelang haben die Kollegin und Kollegen des Bahnwerkes Eberswalde für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und damit gegen die Schließung ihres Werkes gekämpft. Mehrfach wurden vom Vorstand der Deutschen Bahn AG und der Landesregierung Entscheidungen über die Zukunft des Standortes in Aussicht gestellt. Ein Spitzengespräch am Montag soll endlich Klärung über die Zukunft des Werkes bringen. In der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr findet eine Protestkundgebung vor dem Bahntower am Potsdamer Platz statt. Die Kolleginnen und Kollegen aus Eberswalde benötigen Eure Unterstützung!
Die EVG hat gemeinsam mit dem Betriebsrat aus Eberswalde und dem Gesamtbetriebsrat der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH mehrfach alternative Vorschläge für die Erhaltung des Standortes unterbreitet.
Die Kolleginnen und Kollegen aus Eberswalde haben auf mehreren Demonstrationen und Veranstaltungen in Eberswalde, Potsdam und Berlin für Ihre Arbeitsplätze gekämpft und die Rücknahme des Schließungsbeschlusses gefordert.
In den vergangenen Wochen haben EVG und Betriebsrat in vielfachen Gesprächen eine Reihe von Möglichkeiten im Interesse der Kolleginnen und Kollegen ausgelotet.
Nun sollen am Montag in einem Spitzengespräch zwischen dem Vorstand der Deutschen Bahn AG, der Landesregierung Brandenburg, den zuständigen Betriebsräten und der EVG Lösungen vereinbart werden (Pressemeldung EVB, 06.10.15).

RechteckGDL: Tarifabschluss bei der HLB
Bei der HLB Basis AG und der HLB Hessenbahn GmbH gelten künftig die Regelungen des Bundes-Rahmen-Lokomotivführer-Tarifvertrags (BuRa-LfTV). Auch für Zugbegleiter gibt es nun Tarifverträge und den Betreiberwechseltarifvertrag. Darauf einigten sich GDL und Hessische Landesbahn (HLB) in der sechsten Verhandlungsrunde am 9. September 2015 in Frankfurt.
Der Arbeitgeber hatte sich nochmals bewegt, sein Angebot verbessert und damit den Abschluss ermöglicht. Die Tarifkommissionen beider Unternehmen haben dem Abschluss einstimmig zugestimmt. Die rückwirkend zum 1. Januar 2015 eingeführten Entgelttabellen des BuRa-LfTV werden zum 1. Juli 2015 um weitere drei Prozent erhöht.
Der Anbindungswert der HLB Hessenbahn GmbH liegt jetzt bei 96 Prozent. Die Zulagen für Sonn- und Feiertagsarbeit erhöhen sich ebenfalls um drei Prozent, die Fahrentschädigung steigt auf 3,50 Euro. Außerdem zahlt der Arbeitgeber jährlich eine steuerfreie Erholungsbeihilfe in Höhe von 156 Euro. Für längere Wegezeiten als zur ersten Tätigkeitsstätte gibt es eine Entschädigung von 0,30 Euro pro Kilometer.
Lokomotivführer und Zugbegleiter haben nun Anspruch auf ein freies Wochenende im Monat. Die Zeitspanne zwischen zwei Ruhezeiten beträgt nur noch 144 Stunden und die dann folgende Ruhezeit dauert mindestens 36 Stunden. Die Schichtanzahl wird auf 261 Schichten im Jahr begrenzt.
Ein Punkt ist allerdings noch offen: Die in der Tarifverhandlung vereinbarte Regelung zur Besitzstandssicherung wird vom Arbeitgeber im Text des Tarifvertrages nicht umgesetzt. Die Einigung auf eine Formulierung war bisher nicht erfolgreich, die bestehende Regelung bleibt daher zunächst in Kraft. Die Laufzeit der Tarifverträge endet bereits wieder am 31. Dezember 2015 (Pressemeldung GDL, 06.10.15).

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LOK Report

 

Industrie

RechteckHGK: Übernahme des Logistikdienstleisters Neska
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Juli 2015 wird die HGK die bislang von IMPERIAL Logistics International gehaltenen 65 Prozent der Geschäftsanteile der neska Schiffahrts- und Speditons-kontor GmbH (Neska) übernehmen. Damit wird die HGK, die bislang 35 Prozent der Anteile hielt, hundertprozentige Gesellschafterin der neska. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörde sowie der Kommunalaufsicht.
HGK-Vorstandssprecher Horst Leonhardt: "Mit ihren vielfältigen Logistikdienstleistungen an der Rheinschiene – insbesondere im kombinierten Verkehr, aber auch im Bereich der Massengut-logistik – ist neska bereits seit langem ein bedeutendes Element im Netzwerk der HGK und ih-rer Beteiligungen. Wir freuen uns sehr, dass es uns nun in konstruktiven Verhandlungen mit IMPERIAL Logistics International gelungen ist, neska vollständig zu übernehmen. Damit stärken wir unser bestehendes Geschäft in den Häfen und bei der Eisenbahn und schaffen die Basis für weiteres Wachstum."
Carsten Taucke, CEO von IMPERIAL Logistics International: "Wir freuen uns, im Rahmen unse-rer strategischen Neuausrichtung mit der HGK den Best Owner für unsere Intermodal-Aktivitäten gefunden zu haben. Unter dem Dach eines 100-Prozent-Gesellschafters hat neska beste Voraussetzungen, sich positiv weiterzuentwickeln."
Richard Schroeter, bislang Vorsitzender der Geschäftsführung der neska Schiffahrts- und Spe-ditionskontor GmbH, beendet seine Tätigkeit bei neska und bleibt Mitglied der Geschäftsfüh-rung der IMPERIAL Logistics International B.V. & Co. KG sowie COO der Division IMPERIAL Transport Solutions.
Mit der Veräußerung des 65-Prozent-Anteils an die HGK gehen auch die Beteiligungen von neska vollständig auf die HGK über. Dazu gehören: uct Umschlag Container Terminal GmbH (Dormagen), Duisburg Bulk Terminal GmbH (Duis-burg), CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service (Köln), DCH Düsseldorfer Con-tainer-Hafen GmbH (Düsseldorf), KCG Knapsack Cargo GmbH (Köln), TKN Terminal Köln-Nord GmbH (Köln) sowie die Pohl & Co. GmbH (Hamburg).
Ebenfalls eingeschlossen sind mehrere IMPERIAL-Tochtergesellschaften, die operativ den neska-Aktivitäten zugeordnet waren. Dazu gehören: RBT Rhein-Ruhr Bulk Terminal GmbH (Duisburg), KCT Krefelder Container Terminal GmbH (Krefeld), Alcotrans Container Line GmbH (Duisburg), Alcotrans Container Line B.V. (Rotter-dam) sowie RRT Rhein-Ruhr Terminal Gesellschaft für Container- und Güterumschlag mbH (Duisburg) (Pressemeldung HGK, 06.10.15).

RechteckLogistikCluster NRW: Stadt Rheine wird Logistikstandort 2015
Zum siebten Mal wurde durch das LogistikCluster NRW und die NRW.INVEST GmbH der "Logistikstandort des Jahres in NRW" gesucht. Auch 2015 haben sich wieder zehn Städte, Kommunen und Verbünde um diesen Ehrenpreis beworben. Im Rahmen der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München wurde heute der Preis durch Wirtschaftsminister Garrelt Duin an Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine, übergeben.
Mit der Stadt Rheine gewinnt ein Standort den Wettbewerb "Logistikstandort des Jahres 2015 in NRW", der 2011 schon einmal (damals aber gemeinsam mit Greven) diesen Ehrenpreis bekam. Rheine überzeugte sowohl mit seinem gut organisierten Logistiknetzwerk, das den Standort beim Voting unterstützte, als auch bei den anderen harten Kriterien. So punktete Rheine unter anderem mit seiner Anbindung an Hafen und Bahn über das GVZ-Rheine und konnte so im Bereich Multimodalität seine Stärke zeigen.
Der Standort Rheine nimmt mit einigen ansässigen spezialisierten Logistikunternehmen wie z.B. Dachser, Wanning oder KLM schon heute eine starke Position ein. Transport- und Logistikunternehmen profitieren in Rheine von der zentralen Lage zwischen Münster, Osnabrück und Enschede (NL) sowie von der Nähe zur Ost-West-Achse Niederlande-Polen (A30) und Nord-Süd-Achse Hamburg (A1). Darüber hinaus bietet der neue "Logistikstandort des Jahres 2015" sehr gut ausgebaute Bundesstraßen. Hinzu kommen die direkte Anbindung an den Dortmund-Ems-Kanal sowie die Hinterlandanbindung an die deutschen Nordseehäfen.
"In Nordrhein Westfalen stellt Rheine einen starken Logistikstandort im Norden dar", so Clustermanager Peter Abelmann, "wir freuen uns, dass 2015 erneut ein Standort gewonnen hat, der das Thema Logistik seit vielen Jahren oben auf der Agenda hat. Rheine ist der erste Standort der bereits zum zweiten Mal den Wettbewerb gewinnen konnte - das zeigt noch einmal seine Qualität. Wir hoffen, dass wir mit dieser Auszeichnung den Standort noch mehr in den Fokus der Fachöffentlichkeit rücken können."
Der Preis soll als Ehrenpreis vor allem der weiteren Imagebildung des Gewinnerstandortes sowohl in der Fachöffentlichkeit als auch in der breiten Bevölkerung dienen. Minister Duin übergab den Preis heute gemeinsam mit Petra Wassner, Geschäftsführerin der NRW.INVEST und Frank Oelschläger als Vertreter des LogistikClusters NRW auf der Münchener Immobilienmesse. "Der Logistikstandort Rheine erlebt seit einiger Zeit einen beachtlichen Aufschwung. Dies ist auf die gute Arbeit des Standortes Rheine an der eigenen logistischen Innen- und Außendarstellung zurückzuführen. Hierbei spielen insbesondere die Brancheninitiative Logistik und die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen eine wichtige Rolle," betonte Minister Duin.
Einmalig bei dem Wettbewerb "Logistikstandort des Jahres 2015 in NRW" ist die Mischung aus harten Kriterien (u.a. Arbeitsmarktzahlen, Verkehrsanbindung, Ansiedlungserfolge und Flächen) und dem Online-Voting der Fachöffentlichkeit. Die namentliche Online-Abstimmung fand zwischen Juli und September auf der Website www.logistikcluster-nrw.de statt. Dabei gaben über 1.500 Logistiker die Stimme für "ihren" Standort ab. Insgesamt stellten sich zehn Städte, Kommunen und Verbünde zur Wahl. Auf dem zweiten Platz hinter Rheine landete der Nachbarstandort Kreis Unna vor dem last-mile-logistik-netzwerk (Herne/ Herten/Gelsenkirchen) auf dem dritten Platz (Pressemeldung LogistikCluster NRW / NRW.INVEST GmbH, 06.10.15).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBayern: Informationsoffensive zum Neubau des Münchner Hauptbahnhofes
Der Münchner Hauptbahnhof soll in den nächsten Jahren ein neues Gesicht bekommen. Die Bahn plant einen Neubau der Bahnhofsgebäude von Hauptbahnhof und Starnberger Flügelbahnhof, die Stadt möchte die Bahnhofsvorplätze neu gestalten, und Bahn und Freistaat wollen im Rahmen der 2. Stammstrecke München einen neuen unterirdischen S-Bahnhof unter dem Hauptbahnhof bauen. Zu allen drei Bauprojekten starten Bahn und Landeshauptstadt rechtzeitig zur EXPO Real eine Informationsoffensive. Die Immobilien-Fachmesse EXPO Real findet vom 5. – 7. Oktober in München statt.
Ab Montag, 5. Oktober, können sich Interessierte in der Gleishalle des Münchner Hauptbahnhofes in Höhe von Gleis 16 in einem InfoCenter der Bahn über die drei Projekte informieren. Neben Infotafeln gibt es verschiedene Visualisierungen. Filme informieren über die neuen Bahnhofsgebäude und die 2. Stammstrecke. Ein Architekturmodell und eine Slideshow veranschaulichen die Gestaltungsentwürfe. Ein Bürgerinformations-tool lädt zur Feedbackabgabe ein.
Ebenfalls am 5. Oktober eröffnet die Stadt im PlanTreff an der Blumenstraße 31 die Ausstellung "Der neue Hauptbahnhof: Eine Chance für München". Inhaltlich geht es im Wesentlichen um die Konzeptstudie zu den Bahnhofsvorplätzen.
Am Nachmittag des 5.Oktober findet auf der EXPO Real um 15 Uhr am Stand der Landeshauptstadt München eine Podiumsdiskussion zum Thema "Der neue Hauptbahnhof: Eine Chance für München" statt. Auf dem Podium diskutieren die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, der Bauvorstand von DB Station&Service Rolf Reh, Chefarchitekt Moritz Auer vom Büro Auer Weber sowie Michael Baufeld, Sprecher Großprojekte und Bahnknoten München bei der DB AG, miteinander und stellen sich den Fragen des Fachpublikums.
Für die breite Öffentlichkeit bieten Stadt und Bahn am Montag, 19. Oktober, ab 17 Uhr in der Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinderplatz 1 (Nähe Donnersbergerbrücke) eine Informations- und Diskussionsveranstaltung an. Im Rahmen von Vorträgen und einer Ausstellung wird zunächst über die drei Projekte informiert. Anschließend sind die Besucher zur Diskussion mit den Referenten eingeladen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 06.10.15).

RechteckHessen: Offizielle Eröffnung der RMV-Mobilitätszentrale im "Forum Hanau"
Als "wichtige Anlaufstelle im neuen Hanauer Forum" hat Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau, die RMV-Mobilitätszentrale bei der offiziellen Eröffnung am 2. Oktober 2015 bezeichnet. "Das Hanauer Forum ist ein Ort der Begegnung und was passt dort besser als eine Mobilitätszentrale, in der sich Menschen treffen?", stellte der Hanauer Oberbürgermeister in seiner Eröffnungsrede die rhetorische Frage.
Dr. André Kavai, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, ergänzte: "Die Mobilitätszentralen sind so etwas wie unsere Fühler innerhalb des Verkehrsnetzes. Hier präsentieren wir uns, geben Auskünfte und nehmen Anregungen auf." Kavai weiter: "Hanau ist die erste Mobilitätszentrale im neuen Design. Der Erfolg von Hanau kann Vorbild für die Mobilitätszentralen der ganzen Region sein."
Hanau ist eine von zwanzig Mobilitätszentralen im Rhein-Main-Gebiet. Sie ist die erste, die von zwei Gebietskörperschaften gemeinsam geführt wird und steht damit einmalig im RMV. Hierbei sind die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig sowie die Hanau Lokale Nahverkehrs-Organisation Kooperationspartner; die Hanauer Straßenbahn ist der Vertriebspartner im täglichen Kundengeschäft.
Die Gestaltung der Mobilitätszentrale wurde in den vergangen Monaten völlig neu konzipiert. Zu den Neuerungen zählt die Einrichtung eines barrierefreien Beratungsplatzes, das zugleich umweltfreundliche und warmtönige Beleuchtungskonzept, ein automatisches Kassensystem und vieles mehr. Nach und nach werden nach dem Hanauer Vorbild weitere Mobilitätszentralen im RMV-Verbundgebiet neu gestaltet.
Stadtrat Andreas Kowol, der die Stadt Hanau im RMV-Aufsichtsrat vertritt, würdigte die Mobilitätszentrale als wichtiges Element eines kundennahen ÖPNV: "Hanau hat einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr. Die Investitionen in den neuen Busbahnhof und die Mobilitätszentrale bedeuten einen weiteren Sprung nach oben für die Attraktivität von Bus und Bahn."
"Wir haben jetzt eine Beratung aus einem Guss, mit der KVG und der HSB als Partner für Hanau und die Region. Wir geben den Nutzern von Bus und Bahn ein Forum im Forum, um sich beraten zu lassen", freute sich Matthias Zach, Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises. Zach hob damit die hervorragende Lage der Mobilitätszentrale hervor: "Mit dem zentralen Standort mitten in der Stadt sind wir noch näher an den Kundinnen und Kunden als bisher und setzen ein unübersehbares Zeichen, dass der Nahverkehr in Hanau dort ist, wo die Menschen sind."
Die am Freitag, 2. Oktober 2015 offiziell eröffnete neue Hanauer RMV-Mobilitätszentrale im "Forum Hanau" steht bereits seit dem 4. September Besucherinnen und Besuchern offen. Die gemeinsam von Hanauer Straßenbahn und der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig betriebene Mobilitätszentrale bietet den Kundinnen und Kunden eine umfassende Mobilitätsberatung sowie das gesamte RMV-Tarifsortiment (Pressemeldung RMV, 06.10.15).

RechteckNRW: Eurobahn bleibt Betreiber des Hellweg-Netzes
Das Eisenbahnunternehmen Eurobahn bleibt auch nach Dezember 2018 Betreiber des Hellweg-Netzes. Das Vergabeverfahren für das Schienennetz ist abgeschlossen. Der Zuschlag geht an die Eurobahn, eine Marke der Keolis Deutschland GmbH & Co. Sie hat sich in einem europaweiten Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Die Ausschreibung erfolgte unter Federführung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Weiterer beteiligter Aufgabenträger ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).
Das Hellweg-Netz umfasst die vier Zuglinien RB 50 „Der Lüner“ (Münster – Dortmund), RB 59 „Hellweg-Bahn“ (Dortmund - Soest), RB 69 „Ems-Börde-Bahn“ (Münster – Hamm – Bielefeld) sowie die Linie RB 89 „Ems-Börde-Bahn“ (Münster – Hamm – Paderborn – Warburg). Der Vertrag startet mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 und läuft über 12 Jahre. Mit dem neuen Verkehrsvertrag werden jährlich rund 5,9 Millionen Zugkilometer gefahren.
Mit dem neuen Vertrag wird es einen deutlichen Ausbau der Sitzplatzkapazitäten zu den Hauptverkehrszeiten geben –vor allem auf der RB 50 und RB 69. Beide Linien sind vor allem im morgendlichen Berufsverkehr im Zulauf auf die Oberzentren Münster, Dortmund und Bielefeld sehr stark nachgefragt.
In punkto Fahrzeuge können sich die Kunden weiterhin auf einen hohen Reisekomfort verlassen. Eine künftig höhere Begleitquote durch das Zugpersonal – 50 Prozent vor 19 Uhr und 100 Prozent nach 19 Uhr (heute 40 % über den ganzen Tag) – soll außerdem für einen verbesserten Service und mehr Sicherheit für die Fahrgäste sorgen.
Um unterlegenen Bewerbern Gelegenheit zu geben, die Entscheidung nachzuvollziehen, ist laut Vergabeordnung eine zehntägige Frist abzuwarten, bevor der Zuschlag rechtskräftig erteilt werden kann (Pressemeldung NWL, 06.10.15).

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Tanago

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

Rechteck20. Modell-Hobby-Spiel begeistert mit Trends, Neuheiten und Vielfalt
Entdecken, begeistern, ausprobieren: Drei Tage lang verwandelte sich das Leipziger Messegelände in ein Hobbyparadies. 94.800 Besucher kamen, um sich auf der publikumsstärksten Messe für Modellbahn, Modellbau, kreatives Gestalten, Handarbeiten und Spiel über die neuesten Trends und Produktneuheiten zu informieren und sich bei 655 Ausstellern aus 15 Ländern Anregungen und Beratung für ihr Hobby zu holen. Zu den Highlights der 20. modell-hobby-spiel zählten die Spielflächen, der originale Business-Jet Gulfstream II sowie die aufwendig gestalteten Truckparcours der Modellbauer.
„Innovativ, vielfältig und abwechslungsreich – das beschreibt die modell-hobby-spiel auch in ihrem 20. Veranstaltungsjahr am treffendsten“, sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. „Wie die stabilen, sehr guten Besucherzahlen beweisen, hat sich die Veranstaltung in den Jahren erfolgreich weiterentwickelt, neue Trends aufgespürt, langjährige Partnerschaften und Netzwerke gepflegt, und immer auch neue Aussteller hinzugewonnen.“ Besucher, die regelmäßig ein Hobby betreiben und solche, die noch ein Hobby suchen, fanden auch in diesem Jahr auf der modell-hobby-spiel das richtige Angebot. Das zeigen die Ergebnisse der Befragung durch die Gelszus Messe-Marktforschung GmbH: Die modell-hobby-spiel wollen jeweils über 80 Prozent der Befragten im nächsten Jahr wieder besuchen und empfehlen die Messe auch Freunden und Bekannten weiter.
Die nächste modell-hobby-spiel findet vom 30. September bis 3. Oktober 2016 statt. (Pressemeldung Messe Leipzig, 06.10.15).

RechteckFFD Rheingold


Am Einheitsfeiertag verkehrte der FFD Rheingold von Köln nach Minden. Zwischen Köln und Bielefeld bespannte 01 150 den Zug. Auch der Buckel-Speisewagen war im Zug eingereiht, der von E 10 1239 nachgeschoben wurde. Fotografiert wurde der Sonderzug beim Halt im Dortmunder Hauptbahnhof (Matthias Rawe, 06.10.15).

RechteckSchmalspur-Expo 2015 der ARGE S. bei der Härtsfeld-Museumsbahn in Neresheim



Im Rahmen der Schmalspur-Expo 2015 in Neresheim fand am 03.10.2015 eine Sonderfahrt für die Mitglieder ARGE Schmalspur auf der Härtsfeld-Museumsbahn (HMB) statt. Nach einer Besichtigung der Werkstätte und des Bahnhofgeländes in Neresheim fand mit dem Triebwagen T 33 und VB 101 eine Sonderfahrt nach Sägmühle statt, wo wir von Jürgen Ranger (HMB) über die laufenden Baumassnahmen der Streckenerweiterung nach Katzenstein und einige damit verbundene Unwägbarkeitern informiert wurden.
Anschliessend wurden wir vom Dampfzug (GmP), geführt von der HMB Lok 12 in Sägmühle abgeholt und nach Neresheim zurückgebracht. Nach dem Mittagessen stand am Samstag-Nachmittag die Schmalspur-Expo mit zahlreichen Modellbahnanlagen in verschiedenen Baugrössen (H0f, H0e, Oe, On3, Ie, IIm) und Verkaufsständen von Büchern und Modellen auf dem Programm, am Abend dann nach dem gemeinsamen Abendessen die Jahreshauptversammlung der ARGE S.
Anschliessend folgte von ca. 22:05h bis 01:15h ein interessanter Film-Vortrag von Dipl.-Ing. Herbert Stemmler (Rottenburg am Neckar) über die früheren 1000mm und 750mm-Schmalspurstrecken der DB und WEG in Baden-Württemberg, ergänzt mit Filmen über einige weiitere Privatbahnen (BLE, FKE, BE, NK), einen Film einer RhB-Dampf-Sonderfahrt 1967 mit zum Teil Dreifach-Traktion (Loks 11, 107 und 108 der RhB) und am Schluss noch einen Film über normal- und schmalspurige Dampfloks in Griechenland 1980….
Am Sonntag 04.10.2015 fand dann nochmals Ausstellungs-Betrieb im Rahmen der Schmalspur-Expo in der Härtsfeldhalle in Neresheim statt. Am Montag 05.10.2015 folgt als Anschluss-Programm eine Werksbesichtigung bei BEMO in Uhingen und ein Besuch im Strassenbahn-Museum Stuttgart. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren der Ausstellung der ARGE S., die Aktiven der HMB und an DI Herbert Stemmler für seinen interessanten Film-Vortrag (Dr. Markus Strässle, 06.10.15).

Rechteck Schwäbische Waldbahn



Der Tag der Deutschen Einheit wurde rund um Rudersberg mit einer Radfahr-Veranstaltung und einem großen Flohmarkt begangen und die Schwäbische Waldbahn brachte Besucher mit dem Dampfzug, der von der Tenderdampflok 64 419 gezogen wurde, von Schorndorf und Welzheim nach Rudersberg.
Nach dem der Tag kühl und wolkig begann, entwickelte sich im lauf des Tages noch ein wunderschöner und sonniger Herbsttag (Harald Becker, 06.10.15).

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LOK Report 10/15

LOK Report Ausgabe 10/15

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Mit der Kamera notiert

RechteckBahn frei für meine Bank



Mit dem Tiroler Firmenwettbewerb, einer Kooperation von ÖBB, Verkehrsverbund Tirol und allen beteiligten Partnern, haben umweltbewusste Unternehmen bereits zum zweiten Mal die Möglichkeit, ein Zug-Branding für ein ganzes Jahr zu gewinnen.
"Diesen Zug möchten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern widmen, die täglich mit der Bahn zur Arbeit fahren oder diese für Dienstfahrten nutzen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz in Tirol leisten", erklärt RLB-Vorstandssprecher Hannes Schmid. "Diese Auszeichnung bestätigt, dass wir unser Prinzip Raiffeisen, das für Regionalität und Verantwortung steht, sehr ernst nehmen."
Darüber hinaus gewährt die RLB Tirol all ihren Mitarbeitern einen Zuschuss für die Fahrt mit den Öffis zur und von der Arbeit. Soweit der Auszug aus obiger Pressemeldung der RLB Tirol RLB = Raiffeisen-Landesbank.
Das Äußere des für Raiffeisen werbenden ET 4024.088 ist teils den Empfängern von Sponsorgeldern (Spitzensportler, Volkstheater, Bildungsprojekte), teils den bei ehrenamtlichen Einrichtungen tätigen Mitarbeitern (z.B. freiw. Feuerwehr) gewidmet. Bis vor seiner Umbeklebung warb derselbe Triebzug für den Vorjahressieger "Tiroler Versicherung" (vormals Tiroler Landes-Brandschadenversicherung). (GK, 06.10.15).

RechteckUnstrut-Schrecke-Express

Am 03. Oktober 2015 war eine Sonderfahrt des Unstrut-Schrecke-Express, Organisator und Veranstalter war die IG-Unstrutbahn, zwischen Erfurt über Artern/Roßleben nach Wangen (Unstrut), zur Arche Nebra (Himmelscheibe von Nebra) angesagt. Auf der Rückfahrt von Wangen (Unstrut) nach Erfurt wurde in Donndorf ein Zwischenhalt eingelegt, kurz bevor der Haltepunkt Donndorf erreicht wurde, waren Personen im Gleis, die es sich auf der Brücke gemütlich gemacht hatten. Zum Glück kam es zu keinem Zwischenfall (Ralf Kuke, 06.10.15).

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Europa

RechteckFrankreich: Combiwest weitet Transporte nach Italien aus
Der von bretonischen Landwirten 2011 gegründete regionale Kombianbieter Combiwest weitet sechs Jahre nach seiner Gründung sein Netzwerk bis nach Italien aus. Bisher befuhr Combiwest vor allem auf der Achse Rennes - Rhônetal.
Das Unternehmen kündigte im Juni 2015 an, einen Vertrag mit dem italienischen Spediteur Metrocargo Italia (MCI) unterzeichnen zu wollen, der schon seit zwei Jahren eine Zugverbindung zwischen Parma und Miramas (Bouches-du-Rhône) betreibt. Dort angekommene Transporte mit metallischen Produkten sollen durch Combiwest in die Bretagne und das Pays de Loire verlängert werden. Die Ladungen werden mit dem täglichen Zug Miramas - Vénissieux - Mâcon - Rennes nach Nantes befördert, von wo aus sie per LKW an die Endempfänger weitergeleitetet werden.
Die bisher komplett auf der Straße durchgeführte Weiterleitung ab Miramas begann auf der Schiene versuchsweise im April 2015, bevor der kommerziellen Betrieb zwei Wochen später aufgenommen wurde. Derzeit werden täglich drei Container weiterbefördert, Ziel sind vierzig pro Woche. Verwendet werden Flat-Rack-Container von 20 oder 26 Fuß, die auf dem Rückweg weniger Platz einnehmen.
Für Combiwest sollen die Transporte zusätzliche 10-15% des Jahresumsatzes generieren, der 2014 etwa 14 Mio. Euro betrug. Jenseits dieses ersten Ausflugs ins Ausland ist Combiwest stark engagiert, die Beladung seiner Züge zu optimieren. Es bleibt das heikle Problem des Umschlagspunkts von Morlaix, der seit Anfang 2015 nicht mehr bedient werden kann, da knapp vorhandene Trassen die Verbindung zwischen Morlaix und Rennes behindern. Trotzdem gibt es für Combiwest Hoffnungen, die noch nicht vorhandene Gewinnschwelle demnächst zu erreichen.
Während Combiwest 30 000 Behälter im Jahr 2014 transportiert hatte, beförderte man Mitte des Jahres 2800 pro Monat und will bis September 3000 pro Monat erreichen. Inzwischen hat die Firma, die etwa fünfzig Mitarbeiter hat, sechs zusätzliche Lokführer eingestellt, die fünfzehn von Akiem geleaste elektrische und dieselelektrische Lokomotiven fahren (WKZ, Quelle Araf, 05.10.15).

RechteckSchweden: Alstom implementiert Verkehrsmanagementsystem

Alstom hat von Trafikverket, der schwedischen Verkehrsverwaltung, einen Auftrag im Volumen von 66 Mio. Euro erhalten, die Leitstand-Lösung "Iconis" auf dem schwedischen Netz zu implementieren. Das neue Verkehrsmanagementsystem wird das ganze Land umfassen und ist Teil eines umfassenden Projekts von Trafikverket, die Pünktlichkeit und Kapazität des Netzes zu verbessern. Der Umfang des Auftrags, der über acht Jahre mit einer zusätzlichen neunjährigen Option ausgeführt wird, umfasst auch die Entwicklung und Wartung des Systems. (WKZ, Bengt Dahlberg, Quelle Alstom, 05.10.15).

RechteckSchweiz: SBB führt Testfahrten auf Brücken der Durchmesserlinie Zürich durch
Heute Montag, 5. Oktober 2015, beginnt die SBB mit Testfahrten über die beiden Brücken der Durchmesserlinie. Die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke gehen mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember in Betrieb. Sie dienen primär den Fernverkehrszügen als Ausfahrt Richtung Westen aus dem Durchgangsbahnhof Löwenstrasse.
Bis zum Fahrplanwechsel führt die SBB insgesamt rund 150 Testfahrten über die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke durch. Dabei testen die Lokführer vor allem ein neues Steuerungsprogramm, mit dem das Einfädeln von Zügen an neuralgischen Punkten im Schienennetz optimiert wird. Das Programm berechnet für jeden einzelnen Zug das optimale Fahrprofil und signalisiert dieses über die Signale oder einen Bildschirm im Führerstand den Lokführern.
Ebenfalls berechnet das Programm die optimale Reihenfolge der Züge und setzt diese automatisch in der Leittechnik um. Damit kann die SBB die Trassenkapazitäten möglichst gut ausnützen. Dies erhöht die Fahrplanstabilität und reduziert Verspätungen. Ebenfalls getestet werden die Abläufe der Logistik im Bahnhof Löwenstrasse sowie die SMS-Abfahrerlaubnis.
Die Testfahrten dauern bis am 11. Dezember. Gleichzeitig führt die SBB die Bauabnahmen der beiden Brücken aus, bevor das Bundesamt für Verkehr die Betriebsbewilligung für diesen Abschnitt der Durchmesserlinie erteilt.
Die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke gehen mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 in Betrieb. Dann können auch Fernverkehrszüge die Durchmesserlinie befahren. Die Brücken sind nötig, um die Züge von der Ausfahrt des Bahnhofs Löwenstrasse auf der Südseite des Gleisfelds kreuzungsfrei zu den Schnellzugsgleisen in Altstetten auf der Nordseite der Gleise zu führen.
Dank der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn bauen die SBB und der ZVV den Fahrplan im Regional- und Fernverkehr aus. Der diesjährige Fahrplanwechsel ist der anspruchsvollste seit der Einführung von «Bahn 2000» im Jahr 2004. Die Reisenden profitieren von Verbesserungen, müssen aber teilweise ihre Gewohnheiten ändern und sich gerade im Grossraum Zürich an neue Linienführungen gewöhnen (Pressemeldung SBB, 05.10.15).

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