Galerie

Zeittafel Strategische Strecke (Auswahl):

  • 22. September 1868: Eröffnung der Strecke Landstuhl - Kusel; der Abschnitt Glan-Münchweiler - Altenglan wird später Bestandteil der Glantalbahn
  • 27. Oktober 1896: Eröffnung der Strecke Lauterecken - Odernheim
  • 1. Juli 1897: Eröffnung der Strecke Odernheim - Staudernheim
  • 1902 - 1904: Die Strecke Bad Münster - Bad Kreuznach wird auf vier Gleise erweitert.
  • 1. Mai 1904: Eröffnung der Streckenabschnitte Bad Münster - Odernheim, Lauterecken-Grumbach - Altenglan und Glan-Münchweiler - Homburg/Saar - die strategische Strecke ist in voller Länge befahrbar. In diesem Zusammenhang zu erwähnen: Die Verkehrsfreigabe der Rhein- und Mainbrücken bei Mainz-Kastel und Mainz - Bischofsheim.
  • 1918/1919: Als Folge des I. Weltkrieges und des Versailler Vertrages wird die gesamte strategische Strecke auf Gleis zurückgebaut.
  • 1926: Erstmals benutzt ein Schnellzug die Glantalbahn: Der D-Zug Calais - Wiesbaden hält abgesehen von den Kontrollhalten an der saarländischen Grenze, nur in Altenglan und fuhr nach weiteren Halten in Bad Münster und Bad Kreuznach über die Hindenburgbrücke bei Bingen über den Rhein..
  • 1938/39: Zur Vorbereitung des II. Weltkrieges wird das zweite Gleis wieder verlegt.
  • 1945: Die Glantalbahn ist die einzige intakte Schienenverbindung zwischen dem Saarland und dem Rhein - die US-Kriegeisenbahnen fahren eine nahezu endlose Zahl an Zügen durch das Glantalbahn - zum Teil in Sichtweite.
  • 1946: Nochmals und letztmals fährt ein Schnellzug durch das Glantal: Das D-Zugpaar Koblenz - Saarbrücken hält in Altenglan und Lauterecken. Außerdem gab es reine US-Militärschnellzüge
  • 1961: Stillegung der Strecke Odernheim - Bad Münster, fast vollständiger Rückbau der Glantalbahn auf ein Gleis (Ausnahme: Glan-Münchweiler - Altenglan).
  • Januar 1975: Die Dampfloks nehmen Abschied - allerletzte Einsätze auf den Strecken zwischen Kusel bzw. Lauterecken und Kaiserslautern,.
  • 1977: Einstellung des Wochenendverkehrs auf der Glantalbahn (außer Altenglan - Glan-Münchweiler)
  • 30. Mai 1981: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Homburg/Saar und Glan-Münchweiler
  • 1984: Einstellung des Gesamtverkehrs (Güterverkehr) zwischen Schönenberg-Kübelberg und Glan-Münchweiler
  • 1985: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach
  • 30. Mai 1986: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Lauterecken-Grumbach und Staudernheim.
  • Frühjahr 1987: Abriß der Gleise zwischen Schönenberg-Kübelberg und Glan-Münchweiler.
  • 3. April 1989: Auch der Abschnitt zwischen Glan-Münchweiler - Altenglan ist nur noch eingleisig.
  • Januar 1990: Der letzte Schotterzug verlässt den Steinbruch bei Bedesbach-Patersbach
  • 6. Juli 1992: Der „Unkrautspritzzug“ befährt als letzter Eisenbahnzug die gesamte Glantalbahn durchgehend von Staudernheim bis Altenglan.
  • Frühjahr 1993: Umbau der Trasse zwischen E-Werk Niederhausen und Bad Münster-Ebernburg zum Radweg.
  • Februar 1993: Der letzte Güterwagen erreicht Meisenheim auf der Schiene.
  • April 1995: Das Karlsruher Gutachterbüro ptv bescheinigt einer reaktivierten Glantalbahn zwischen Lauterecken und Staudernheim mit rund 2000 Fahrgästen eine hohe Nachfrage - die Landkreise Kusel und Bad Kreuznach lehnen eine Reaktivierung gemeinsam mit dem Landesverkehrsministerium aus Kostengründen ab.
  • 31.12.1995: Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Altenglan und Lauterecken-Grumbach.
  • 10. Mai 1996: Das Eisenbahn-Bundesamt erteilt die Genehmigung zur Stillegung der Glantalbahn zwischen Lauterecken-Grumbach und Staudernheim für den Gesamtverkehr, die Stillegung kommt zum 1. Juli. Gleichzeitig werden die ersten Ideen zum Draisinenprojekt entwickelt. Der Abriß der Strecke soll verhindert, die Möglichkeit der Reaktivierung als langfristige Option erhalten bleiben.
  • Frühjahr 2000: Eröffnung der Fahrrad-Draisinenstrecke Altenglan - Staudernheim
  • 13. Februar 2004: Der letzte Schotterzug verlässt den Steinbruch in Theisbergstegen.

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Eine hervorragende Darstellung der Geschichte der Glantalbahn bietet das Buch "Die Eisenbahnen an Glan und Lauter", erschienen 1996 im Eigenverlag der Autoren Emich/Becker.

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