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Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am 19.09.06 in Berlin die Messe InnoTrans 2006 eröffnet. "Ein gut funktionierendes integriertes Verkehrssystem, in dem die Schiene eine tragende Rolle spielt, sichert Wachstum, Beschäftigung und nachhaltige Mobilität. Die Fortentwicklung der Schienenverkehrstechnik ist mitentscheidend für die Zukunft des Systems Schiene", sagte Tiefensee. Kernelemente einer zukunftsgerichteten Verkehrspolitik seien eine vorausschauende Infrastrukturplanung, die Modernisierung der Finanzierungsinstrumente, die Schaffung fairer intra- und intermodaler Wettbewerbsbedingungen sowie die Nutzung innovativer Entwicklungen, so der Bundesverkehrsminister Tiefensee. Die InnoTrans mit rund 1.600 Ausstellern aus 41 Ländern und 120.000 m² Ausstellungsfläche hat sich mittlerweile als größte und bedeutendste Fachmesse der Branche weltweit etabliert. Kompetenz und Angebotsvielfalt spiegeln die ganze Breite moderner Technologien und Dienstleistungen im Eisenbahnbereich. Raimund Hosch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, umriss im Rahmen seiner Adresse an die Aussteller und Besucher der InnoTrans kurz die Erfolgsgeschichte dieser internationalen Leitmesse: „Der X-Faktor der InnoTrans heißt zehn: Sie ist 2006 etwa zehn Mal so groß und hat fast zehn Mal so viele Aussteller wie zur Premiere vor zehn Jahren. Auf diese Entwicklung sind wir stolz.“ Gleichzeitig betonte Hosch die herausragende Internationalität der Veranstaltung – dieses Jahr nehmen Aussteller aus 41 Ländern teil. Seitens des Landes Berlin unterstrich Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch die herausragende Rolle der Hauptstadtregion als Kompetenzzentrum der Verkehrstechnik, das positive Image des Personennahverkehrs und die exzellent ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, sichtbar am Beispiel des neuen Hauptbahnhofes. Als wichtiges Thema der InnoTrans 2006 nannte er angesichts der nur 80 km entfernten polnischen Grenze die technischen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Internationalisierung und Harmonisierung der Verkehrsströme – „zumindest auf die technischen Fragen gibt es auf dem Messegelände sicher klare Antworten,“ so Strauch weiter. In idealer Ergänzung dazu geriet die Eröffnungsveranstaltung der InnoTrans in diesem Jahr zum hochkarätig besetzten Forum mit eindringlichen Plädoyers für internationale Harmonisierung in Verkehrspolitik und –technik gleichermaßen. Bundesverkehrsminister Tiefensee sieht hierin eine der Hauptaufgaben der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr und betonte zugleich die wichtige Rolle des Verkehrsträgers Schiene bei der gewünschten Verminderung der Abhängigkeit vom Öl. Für Hartmut Mehdorn, den Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn AG ist die „Renaissance der Bahn ein Phänomen mit Nachhaltigkeit, bei dem es jedoch noch weiteres Potential für europäische Zusammenarbeit gibt.“ Im Hinblick auf die erforderliche Technik zeige die InnoTrans „alles, was gebraucht wird: Fahrzeuge, Signalsysteme, Technik.“ Die anwesenden Vertreter der Industrie, wie z.B. André Navarri (Präsident Bombardier Transportation) oder Hans M. Schabert (Bereichsvorstandsvorsitzender Siemens Transportation Systems) zeigten sich unisono mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden und erwarten für die Zukunft insbesondere in den Industrieländern Asiens weitere gute Geschäfte. „Auf der InnoTrans sind viele Neuheiten zu sehen, die die Zugreise durch erhöhten Komfort zum besonderen Erlebnis machen“, so Navarri weiter. Weitere Teilnehmer der von Ursula Heller moderierten Podiumsdiskussion während der Eröffnungsveranstaltung waren Günter Elste, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, Dr. Raimund Abele, Geschäftsbereichsleiter der Schaeffler KG und Philippe Mellier, Präsident der Alstom Transport S.A. |
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