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Arriva Nederland und Stadler Rail Group freuen sich an der InnoTrans 2006, dem Eisenbahnbranchenereignis des Jahres, die 4. Generation Gelenktriebwagen (GTW) vorzustellen. Sie präsentieren zusammen einen der 43 neuen Gelenktriebwagen, die vom Betreiber Arrriva in den holländischen Provinzen Groningen und Friesland und im Grenzverkehr nach Leer (Niedersachen, Deutschland) eingesetzt werden. Die neuen Züge repräsentieren eine bedeutende Investition von Arriva in die Zukunft. Anne Hettinga, Direktor Arriva Nederland betont, dass sich darin die Zielsetzung von Arriva nach noch höherer Qualität und Komfort im Schienenverkehr für die Passagiere wiederspiegelt. Die ersten vier Fahrzeuge werden anfangs November 2006 auf der Strecke von Groningen nach Nieuwe-schans in Betrieb genommen. Die letzten Fahrzeuge der Flotte werden im September 2007 in den regulären Betrieb gehen. Arriva Nederland, die Teil der Arriva Gruppe ist, hat am 13. Mai 2005 den Auftrag an Stadler vergeben 43 zwei- und dreiteilige GTW zu produzieren. Dieser neue dieselelektrischer GTW ist ein Meilenstein für die vierte Generation GTW. Der GTW ist der erste seiner Art in Europa, der die neusten Sicherheitsvorschriften von Holland erfüllt. Die Arriva Gruppe ist einer der führenden Anbieter im regionalen Schienen- und Busverkehr Europas. Die Gruppe bietet Transportdienstleistungen mit Bussen, Regional- und S-Bahnfahrzeugen und Schiffen in acht europäischen Ländern an (Dänemark, Italien, Deutschland, Holland, Portugal, Spanien, Schweden und Grossbritannien). Sie beschäftigen mehr als 33'000 Arbeitnehmende und bieten mehr als eine Milliarde Passagierfahrten pro Jahr an.
Die neuen Gelenktriebwagen werden auf den Strecken Leeuwarden-Groningen und Harlingen, Stavoren, Roodeschool, Delfzijl und Leer verkehren.
Stadlers GTW wird seit seiner Einführung 1995 von bereits 19 Betreibern genutzt. Die herausragenden Eigenschaften des Fahrzeugkonzepts sind der grosse Niederfluranteil im Passagierraum und die Modularität in Bezug auf Anzahl Sitzplätze, Antriebsausrüstungen und Spurweiten, aber auch die Unterhaltsfreundlichkeit hinsichtlich der Anzahl und der Zugänglichkeit der Hauptsysteme. Dem
Passagiernutzen wurde grösste Aufmerksamkeit geschenkt: Die neuste Entwicklung der GTW-Familie, innerhalb des ersten holländischen Auftrags von Stadler, beinhaltet die Umsetzung der neuen Crash-Normen in Holland. Vom Bestellzeitpunkt bis zum Roll Out hat es nur 13 Monate gedauert, und der Arriva GTW ist vollständig kompatibel mit der neuen Crash-Norm prEN 15227. Das ist eine starke Leistung, die wir heute feiern. Diese Norm, die übrigens noch nicht vom Normenausschuss freigegeben worden ist, hat in den Niederlanden bereits seit dem Januar 2005 Gültigkeit. Diese Norm verlangt, dass bei einer Kollision zwischen einem Zug und einem LKW bei 85km/h weder die Strukturen des Führerraums noch des Passagierraums kollabieren und kein Aufklettem zwischen den Fahrzeugen erfolgt und die maximale Verzögerung 5g nicht überschreitet. Neben der Wagenkastenstruktur sind alle Elemente der Crash-Struktur, die Führerkabinenposten, die Kollisionswand, die Kollisionsbox, die lateralen Energieabsorber mit den „Anticlimber"-Elementen und die Hindernisabweiser aus Aluminium gefertigt.
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