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Dienstag, 12 September 2017 09:09

Baden-Württemberg: Rastatt nach Ferienende – Ersatzverkehr mit Bussen läuft reibungslos an

Am ersten Schultag nach Ferienende in Baden-Württemberg ist der erweiterte Ersatzbusverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden reibungslos angelaufen. Statt wie bisher 17 pendeln nun in Spitzenzeiten bis zu 23 Busse zwischen den beiden Bahnhöfen, die meisten davon sind Gelenkbusse mit großem Platzangebot. Damit wurde das Platzangebot in etwa verdoppelt. Die Fahrgäste konnten am Morgen in der Regel ohne Wartezeiten von den Zügen in die Busse umsteigen. An den Bahnhöfen Rastatt und Baden-Baden sind zudem zusätzlich zu den ohnehin dort arbeitenden Kollegen noch einmal 60 Mitarbeiter im Einsatz, um den Reisenden behilflich zu sein.

„Unsere Vorbereitungen für den Beginn des neuen Schuljahres haben sich ausgezahlt, die Maßnahmen greifen“, sagt Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter für das Land Baden-Württemberg. Und: „Wir bitten weiterhin um Verständnis für die längere Reisezeit wegen der Rheintalsperrung und bedanken uns bei den Fahrgästen für Ihre Geduld.“

Nach dem Ende der Sommerferien geht die Deutsche Bahn von täglich bis zu 32.000 Reisenden auf der Strecke aus, darunter gut 22.000 im Nahverkehr. Eine Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen ist leider weiterhin nicht möglich (Fahrplankonzept siehe unten).

 

Regionalbahnlinie RB 52: Umleitung von Güterverkehr und Busersatzverkehr

Vor dem Hintergrund der Streckensperrung im Rheintal wird ab Mittwoch, 13. September 2017, Güterverkehr auch auf die Strecke Wörth(Rhein)–Lauterbourg umgeleitet. Für Reisende mit der Regionalbahnlinie RB 52 wird deshalb in der Zeit von 8.40 bis 16.19 Uhr ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen organisiert. In dieser Zeit verkehren zwischen Wörth(Rhein) und Lauterbourg keine Nahverkehrszüge.

Im Frühverkehr von 4.40 Uhr bis 8.40 Uhr sowie im Spätverkehr ab 16.19 Uhr bis 22.04 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen ganztägig verkehren alle Regionalbahnen jedoch weiterhin unverändert.

Die Bahn bittet ihre Kunden um Verständnis und Beachtung der abweichenden Fahrzeiten durch den Schienenersatzverkehr.

 

Fahrplankonzept für Strecke Rastatt–Baden-Baden

Karlsruhe◄►Rastatt

§ Fernverkehr

Zwischen Karlsruhe und Rastatt besteht ein stündliches Angebot mit Fernverkehrszügen. Zum Teil müssen Reisende aus/in Richtung Norden in Karlsruhe Hbf umsteigen.

Kunden mit Nahverkehrsfahrscheinen können die Fernverkehrszüge zwischen Karlsruhe und Rastatt ohne Aufpreis nutzen.

§ Regional- und Stadtbahnverkehr

Die Züge der Schwarzwaldbahn verkehren ergänzend zum bisherigen Angebot ab Montag, 11. September 2017, zwischen 12 Uhr und 18 Uhr wieder im bekannten 30-Minuten-Takt (montags bis freitags).

Die Stadtbahnen fahren mit den bekannten Linien S 8/S 81 (Murgtalbahn) und S 7/S 71 (nur im Abschnitt Karlsruhe–Rastatt) das komplette Angebot mit zwei bis vier Zügen pro Stunde.

 

Rastatt◄►Baden-Baden

§ Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV)

Die Busse verkehren ab Rastatt und Baden-Baden abgestimmt auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge zwischen den beiden Bahnhöfen. Hierbei werden auch die Anschlüsse aus verspäteten Zügen aufgenommen und die Kapazitäten flexibel an das Reisendenaufkommen angepasst.

Die Bedienung von Haueneberstein erfolgt ausschließlich durch die BBL-Buslinien 216 nach Baden-Baden und die Linie 243 nach Kuppenheim mit
S-Bahn-Anschluss nach Rastatt.

 

Baden-Baden◄►Offenburg (–Konstanz, –Freiburg/Basel)

§ Fernverkehr

Zwischen Baden-Baden und Basel SBB verkehren IC-Züge im Einstundentakt.

Kunden mit Nahverkehrsfahrscheinen können diese Züge ohne Aufpreis zwischen Baden-Baden und Offenburg benutzen.

§ Regional- und Stadtbahnverkehr

Die Züge der Schwarzwaldbahn fahren ergänzend zum bisherigen Angebot ab Montag, 11. September 2017, zwischen 12 Uhr und 18 Uhr wieder im bekannten 30-Min-Takt (montags bis freitags).

Die Stadtbahnen verkehren zwischen Baden-Baden und Achern nach regulärem Fahrplanangebot, jedoch nur in Einfachtraktion.

 

Schulbusverbindungen in Rastatt ab dem 11. September: Linien der VERA fahren unverändert

Der Schienenersatzverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden benutzt den bisherigen Taxisteig direkt vor dem Bahnhofsgebäude und den Bussteig 1, der bisher von der Innenstadtlinie 239 und der Linie 241 in Fahrtrichtung August-Renner-Realschule bedient wurde. Die Innenstadtlinie 239 fährt jetzt am Bussteig 5 und die Linie 241 am Bussteig 4 ab. Bitte die neue Beschilderung beachten (siehe Plan)! Die Haltestellenschilder und Abfahrtstafeln der Bussteige sind entsprechend angepasst.

Die Beförderung der Schülerinnen und Schüler in die weiterführenden Schulen in Rastatt erfolgt wie bisher über die Bussteige 2, 3, 4 und 5. Alle Stadtbuslinien und die Regionalbuslinien fahren nach dem gültigen Fahrplan.

Schüler, die aus oder in Richtung Baden-Baden fahren, müssen einen längeren Anfahrtsweg und eine entsprechend frühere Anreise einplanen.

Generell sollten Schülerinnen, Schüler und Eltern beachten: Wegen des großen Bus- und Fahrgast-Aufkommens durch den Schienenersatzverkehr am Rastatter Bahnhof ist ein erhöhtes Augenmerk auf das Verkehrsgeschehen geboten – zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler.

Weitere Informationen zu den Schulbus-Linien unter www.vera-rastatt.de.

 rast

Sowohl am Bahnhof Baden-Baden als auch am Bahnhof Rastatt stehen den Reisenden zusätzliche Mitarbeiter der Deutschen Bahn und der AVG sowie der VERA (in Rastatt) zur Seite.

Die Bahn empfiehlt mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, deren Reise über den gesperrten Streckenabschnitt führt, sich unbedingt vor Fahrtantritt an die Mobilitätszentrale zu wenden. Die DB Mobilitäts-Servicezentrale ist erreichbar unter Telefon 0180 6 512 512 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf), Telefax 0180 5 159 357 (14 ct/Min. aus dem Festnetz) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Um die Auswirkungen für die Kunden zu mildern, hat sich der Personenverkehr der DB zusammen mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zu folgenden zusätzlichen Kulanzmaßnahmen entschieden: Die Abonnenten von Zeitkarten im Nah- und Fernverkehr erhalten für die Dauer der Sperrung eine 50prozentige Entschädigung. Die DB wird dazu aktiv auf alle betroffenen DB-Abo-Kunden (Fern- und Nahverkehr) zugehen. Weitere Fragen der Abo-Kunden nimmt das Abocenter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder für Bahncard100-Kunden der Comfort-Service (Kontaktdaten auf der Bahncard) entgegen. Pendler, die konkret von der

Sperrung betroffen sind und ihr Abo beim KVV abgeschlossen haben, wenden sich bitte direkt an den KVV (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Der KVV bittet die betroffenen Abo-Kunden darum, dies möglichst erst nach Wiederaufnahme des Bahnbetriebs auf der derzeit gesperrten Strecke zu tun.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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