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Mittwoch, 12 Juli 2017 20:57

Frankreich: Jahresbericht 2016 der Arafer ist erschienen

Das Jahr 2016 war für die französische Regulierungsbehörde Arafer ein Jahr der Erweiterungen und Änderungen. Der neue Aktivitätsbericht 2016 ist die erste, die jetzt alle Kompetenzbereiche abdeckt, sowohl die der Eisenbahn als auch die sich aus dem Macron-Gesetz von 2015 abgeleiteten Regulierungen der Fernbus-Liberalisierung und Autobahn-Konzessionen. Ebenfalls im Jahr 2016 wurde der Arafer zusammen mit dem britischen ORR die Regulierung des Ärmelkanaltunnels übertragen. Die Arafer arbeitete im Jahr 2016 mit 69 Mitarbeitern und einem Budget von 11,1 Mio. Euro.

Diese schnell wachsende Kompetenz hat die Arafer aber nicht abgehalten, sich ihrer historischen Aufgabe zur Regulierung des Schienenverkehrs im Hinblick auf die 2014 erlassene Bahnreform zu konzentrieren. Durch ihre Wachsamkeit hat die Arafer erreicht, das Gleichgewicht der Bahnreform zu gestalten - insbesondere in Bezug auf Trassen- und Zugangsgebühren sowie der Eröffnung neuer Fernbuslinien als Konkurrenz zum bestellten TER-Betrieb. Auf der Suche nach einem neuen Präsidenten für den Netzbetreiber SNCF Réseau konnte die Arafer durch Ablehnung eines vorgeschlagenen Kandidaten die Unabhängigkeit der Infrastrukturbetreiber festigen.

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Alle wichtigen Gerichtsentscheidungen haben die Entscheidungen der Arafer im vergangenen Jahr verstärkt, manchmal im Zusammenhang mit heftigen Kontroversen. Sie bestätigen den Anspruch zur Objektivität, die der jetzige Präsident Bernard Roman als auch sein Vorgänger Pierre Cardo als Hauptziel sahen.

WKZ, Quelle Arafer

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Letzte Änderung am Freitag, 21 Juli 2017 06:12