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Sonntag, 17 September 2017 20:03

Ukraine: Besuch in Ivano-Frankivs'k, dem altösterreichischen Bahnhof von Stanislau

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Seit 1866 wird das altösterreichische Stanislau - seit 1962 Ivano-Frankivs`k - von der Eisenbahn erschlossen. Zwischen Lemberg und Czernowitz in Galizien gelegen, wurde die Magistrale zwischen den beiden wichtigen Städten im Osten des alten Österreich von der Lemberg-Czernowitz-Jassy-Eisenbahn (LCJE) erbaut. Diese wurde 1889 verstaatlicht und die Strecke in die k.k. Staatsbahn eingegliedert.

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Nach dem Ende der Doppelmonarchie wechselten die Herrschaften 1919, 1921, 1939, 1941, 1944 und 1991 (!) und damit auch die zuständigen Eisenbahnverwaltungen und oft damit auch die Spurweiten.

Unverändert blieb die Tatsache, dass Stanislau bis heute ein Eisenbahnknotenpunkt und damit eine wichtige Drehscheibe für die 250.000-Einwohner-Stadt, ist. Das Empfangsgebäude ist ein typischer Bahnhofbau aus der Zeit der Donaumonarchie und befindet sich in gut restauriertem Zustand.

Reger Betrieb herrscht immer zu den Betriebszeiten der Fernzüge in deren Vor-und Nachlauf auch die Regionalzüge von den Nebenstrecken in Stanislau verkehren. Das südgalizische Netz wird ausschließlich im Dieselbetrieb befahren. Wer altösterreichische Eisenbahnatmosphäre gepaart mit ukrainischer Technik schnuppern möchte, dem sei ein Ausflug ins legendäre Galizien wärmstens empfohlen.

Nicht weniger als 14 Waggons hat der Express von Moskau nach Lemberg; die dürfte er auch brauchen wenn man den Fahrgastwechsel in Stanislau/Ivano-Frankivs`s betrachtet.

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