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Donnerstag, 16 Februar 2017 08:37

Norwegen: Umstruktuierung führt zu Gewinnrückgang für NSB

Die Norwegische Staatsbahn NSB schließt das Jahr 2016 mit einem Gewinn vor Steuern von 1,50 Mrd. NOK (169 Mio. Euro) ab, mehr als eine Mrd. niedriger als im Vorjahr. Der operative Gewinn betrug 1,74 Mrd. NOK (196 Mio. Euro) im Vergleich zu 2,81 Mrd. im Jahr 2015. Der Rückgang der Ergebnisse ist im Wesentlichen auf reduzierte Erträge aus dem Geschäft mit Immobilien, Restrukturierungskosten zur Bahnreform und Pensionsaufwendungen zurück zu führen.

NSB gibt an, dass das Vorjahresergebnis eines der besten in der Konzerngeschichte war, während 2016 ein Jahr der Umstrukturierung und daraus entstandenen Aufwendungen darstellte. Eine Reihe von Unternehmen wurde innerhalb der Umstruktuierung von NSB abgespalten, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren konnte: Personen und Güter auf Schiene und Straße zu transportieren. Dies gilt unter anderem für die Immobilien-verwaltung ROM Eiendom, die Wartung Mantena und die Vertriebsfirma Entur, von denen aber jede ihren Teil zum Konzernergebnis beitrug.

• Im Passagierverkehr wurde ein operative Ergebnis von 636 Mio. NOK erzielt. Dieses Ergebnis ist mit 542 Mio. NOK Restrukturierungskosten belastet, so dass das zugrunde liegende Geschäft besser ist, als es die Zahlen ausdrücken. NSB-konzernchef Geir Isaksen spricht deshalb auch von einem "besonders zufriedenstellenden Ergebnis".

• Das operative Ergebnis für CargoNet endete mit einem Verlust von -2 Mio. NOK, vor allem wegen des verschärften Wettbewerbs im Güterverkehrsmarkt und negativen Ergebnissen im Zusammenhang mit dem Lokführerstreik im Herbst. Cargonet expandiert nach Schweden und hat eine neue Direktverbindung nach Skåne in Südschweden entwickelt.

• Nettbuss verzeichnete einen operativen Gewinn von 306 Mio. NOK. Dies ist das beste Ergebnis nach mehreren Jahren

WKZ, Quelle NSB, E24

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Letzte Änderung am Sonntag, 23 Juli 2017 15:44