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Donnerstag, 06 Juli 2017 08:47

Portugal: Renfe und CP prüfen Joint-Venture im Fernverkehr

Angesichts des sich dem Wettbewerb öffnenden Wettbewerbs im Personenverkehr, zeigt sich der spanische Bahnbetreiber Renfe "offen" für ein Joint Venture mit der portugiesischen Gesellschaft Comboios de Portugal (CP). Wie das Wirtschaftsblatt Expansión berichtet, geht es dabei um den Fernverkehr zwischen den beiden Ländern, ähnlich der Zusammenarbeit über grenzüberschreitende Verbindungen mit der SNCF.

Der ehemalige Präsident der CP, Manuel Queiró, sagte in einem Interview mit der portugiesischen Wochenzeitung Expresso, dass der Vorschlag in einem Vorbereitungstreffen für den iberische Gipfel (Cumbre Ibérica) Ende Mai in der portugiesischen Stadt Vila Real unterbreitet wurde. Die CP wäre technisch in der Lage, innerhalb von drei Jahren mehrere Reiseziele in Spanien anzufahren. Dies könnte zu einer Zusammenarbeit führen, um nicht direkte Konkurrenten zu werden.

"Dieses bedeutet, dass Renfe zu einer Gesellschaft CP-Renfe bereit ist, die die Strecken Lisboa - Madrid, Lisboa - Barcelona, Coimbra - Salamanca, Lisboa - Sevilla und Lisboa - Coruña befahren könnte", fügte er hinzu.

Derzeit gibt es zwei gemeinsamer Verbindungen (Oporto - Vigo und Lisboa - Madrid), die aufgrund spezifischer Vereinbarungen gefahren werden und die die CP zu einem modernen Netzwerk von Verbindungen auf der Iberischen Halbinsel ausbauen will. In diesem Szenario würden "die Spanier lieber ein Joint Venture aufbauen, wie sie es mit der SNCF haben", dass den portugiesischen Wettbewerb ab 2020 vermeiden würde. Auch die CP mit ihrer Flotte von in einigen Fällen mehr als 50 Jahren alten Zügen steht dem positiv gegenüber.

WKZ, Quelle Expansión

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Letzte Änderung am Sonntag, 23 Juli 2017 15:45
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