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Dienstag, 01 August 2017 11:36

Spanien: Renfe Mercancías kann Verluste durch 10 % mehr Fracht reduzieren

Die spanische Gütertochter Renfe Mercancías konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 ihre Verluste um 46 % von 23,4 auf 12,5 Mio. Euro reduzieren. Sie erreichte ein nahezu ausgeglichenes Bruttobetriebsergebnis (EBITDA) von -0,2 Mio. Euro, während es in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres noch -9,5 Mio. Euro betrug. Laut Renfe, bedeuten diese Zahlen, dass der im April 2017 vorgestellte Managementplan 2017-2019 erfüllt wurde, der im Jahr 2017 eine teilweisen Abbau der Verluste vorsieht.

Der Gesamtumsatz stieg auf 114,3 Mio. Euro (+2,7%). Von Januar bis Juni beförderte Renfe Mercancías 9,9 Mio. t Güter, 10% mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Damit hat sich der negative Trend in der Entwicklung des Unternehmens umgekehrt. Auf der anderen Seite konnten die operativen Aufwendungen um 5% verringert werden.

Renfe Mercancías versucht derzeit, seine Flotte von Waggons und Lokomotiven den wirklichen Bedürfnissen anzupassen. Bisher wurden 73 der 319 Lokomotiven sowie 1.600 Waggons zum Verkauf bewertet.

Bisher konnten 250 der vorgesehenen 300 Mitarbeiter an andere Konzernunternehmen übergeben werden oder haben aus anderen Gründen die Firma verlassen.

WKZ, Quelle Renfe, Expansion

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