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Donnerstag, 17 August 2017 20:09

Dänemark: DSB weiter mit Problemen im grenzüberschreitenden Zugverkehr

Die Dänischen Staatsbahnen (DSB) weisen in ihrer Veröffentlichung anlässlich der Halbjahresbilanz zum Geschäftsverlauf in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 auf mehr pünktliche Züge im Vergleich zur vorangegangenen Periode hin. In den ersten drei Monaten waren 94,4 Prozent der Fern- und Regionalzüge pünktlich. Allerdings bereite weiter der grenzüberschreitende Verkehr nach Deutschland und Schweden Probleme. Vor allem die Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze und die den DSB auferlegten Identitätskontrolle der Reisenden von Dänemark nach Schweden hätten Verspätungen ausgelöst, trotz Einarbeitung in die Fahrpläne.

Im 1. Halbjahr erwitschaftete das staatliche Bahnunternehmen einen Ertrag in Höhe von 286 Millionen Kronen. Das ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 eine Verbesserung um 91 Millionen Kronen. Die Verbesserung geht vor allem auf verringerte Abschreibungen im Bereich der Fahrzeuge zurück. Die Schuldenlast konnte um 401 Millionen auf 5,63 Milliarden Kronen Kronen verringert werden.

Die Zahl der Reisen ist im Vergleich zu 2016 um ein Prozent zurückgegangen. Dazu hätten vor allem Bauarbeiten im Bereich der Kopenhagener S-Bahn beigetragen. Bewährt habe sich das Konzept, Fahrkarten für Fahrten in verkehrsschwachen Zeiten im Fernverkehr zu günstigeren Preisen zu verkaufen. Es wurde im ersten Halbjahr 2017 840.000 billige Orange-Fahrkarten verkauft, ein Jahr zuvor waren es erst 495.000.

Es wurde mitgeteilt, dass ab 4. September 2017 wieder Intercity und Lyn-Züge von Jütland und Fünen direkt den Bahnhof am Kopenhagener Flughaben Kastrup erreichen. Es rollen auch wiedermehr Züge zwischen Kopenhagen und Malmö.

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