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Montag, 28 August 2017 14:10

Belgien: SNCB erreicht stabiles Halbjahresergebnis 2017

In der ersten Hälfte 2017 hat SNCB ein wiederkehrendes EBITDA von 46,2 Mio. Euro gegenüber nur 5,3 Mio. für den gleichen Zeitraum des Vorjahres eingefahren. Im Jahr 2016 wurde das Ergebnis allerdings von 12 Tagen Streik und den Anschlägen vom 22. März negativ beeinflusst.

Die Summe der betrieblichen Erträge stieg auf 1,2267 Mrd. Euro (+4,8%). Die Betriebskosten betrugen 1,17 Mrd. Euro gegenüber 1,17 Mrd. im Jahr 2016. Die Anzahl der Mitarbeiter hat in 3 Jahren in der ersten Hälfte zum ersten Mal auf 18.149 Vollzeitäquivalente stabilisiert.

Die wirtschaftliche Verschuldung erreichte zum 30. Juni 2017 2,565 Mrd. Euro im Vergleich zu 2,610 Mrd. Euro zum 30. Juni 2016. Die Finanzschulden - die einen Teil der wirtschaftlichen Gesamtverschuldung darstellen - blieben auf gleichem Niveau von 2,537 Mrd. Euro.

In der Vergangenheit war der Anstieg der operativen Erträge der Eisenbahngesellschaft hauptsächlich auf die erhöhte Produktivität zurückzuführen. Das jetzige Halbjahresergebnis wird zum ersten Mal von zwei verschiedenen Elementen getragen: der Fortsetzung der internen Effizienzbemühungen als auch - und vor allem - durch ein deutliches Wachstum bei den Passagierzahlen im nationalen und internationalen Verkehr. In den ersten sechs Monaten beförderte die SNCB 120,7 Mio. inländische Reisende (+ 4,3%), was insbesondere auf ein vergrößertes Fahrplanangebot von +72 Zügen Zügen im Dezember 2016 zurückzuführen ist. Der Anstieg bezog sich auf alle Segmenten von Produkten und Reisenden: Jugend +10%, Familien 13%, Ältere + 15%.

Im internationalen Verkehr stiegen die Zahl der Reisenden um 4,7% gegenüber 2016 und der Verkauf internationaler Tickets um mehr als 10% (+8,5 % gegenüber 2015). Neben der Stärkung des Verkehrs auf allen Linien ist dafür insbesondere die erfolgreiche Einführung von E-Tickets (e-billet) auf den TGV-Produkten die Ursache.

WKZ, Quelle SNCB

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