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Samstag, 09 September 2017 11:00

Schweiz: Pro Bahn Schweiz zur Vergabe der Fernverkehrskonzessionen

Es ist dem BAV zu verdanken, dass heute zwischen BLS und SBB eine Ungereimtheit zur Vergabe der Fernverkehrskonzession besteht. Zu Beginn dieses Prozesses hat die SBB bereits mit ihrem verunglückten Angebot über die Gotthard-Bergstrecke ihre Chance vertan. Dies hat primär die Südostbahn mit ihren Angeboten aus der Ostschweiz/Zürich und Basel auf den Plan gerufen. Inzwischen konnte dort eine kundenfreundliche Lösung gefunden werden.

Als Interessenvertretung der Bahnkundinnen und Bahnkunden erwartet Pro Bahn einen maximalen Kundennutzen in Bezug auf Zugskomfort, Service im Zug, Kundeninformationen und Anschlussqualität. Auf den ersten Blick punktet die BLS mit mehr Kundennutzen. Ob die SBB hier mithält, lässt sich aus ihrer bisherigen Kommunikation für Pro Bahn nicht abschliessend beurteilen.

Aus Kundensicht ist es nicht relevant, welche Bahngesellschaft die Strecken betreibt. Innerhalb von Pro Bahn gibt es unterschiedliche Meinungen zur Vergabe der Fernverkehrskonzessionen.

Pro Bahn fordert das BAV auf, baldmöglichst im Sinne des maximalen Kundennutzens einen Entscheid zur Vergabe der Fernverkehrskonzession zu fällen.

Pressemeldung Pro Bahn Schweiz

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