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Flagge RumaenienRumänien / Romania

RechteckHolzindustrie Schweighofer hilft Hochwasseropfern in Rumänien
Das verheerende Hochwasser Ende Juni 2010 hat im nordöstlichen Bezirk Suceava in Rumänien eine Spur der Verwüstung hinterlassen. An die 130 Häuser wurden zerstört, Brücken, Straßen und sogar Eisenbahnlinien wurden schwer beschädigt. Viele Menschen verloren sowohl ihr Heim als auch ihr gesamtes Hab und Gut. Das Sägewerk der Holzindustrie Schweighofer in Radauti befindet sich ebenfalls im Katastrophengebiet und kann derzeit aufgrund der beschädigten Eisenbahnlinie kein Schnittholz per Bahn zum Exporthafen nach Constanta zu liefern. Jetzt hilft das Unternehmen beim Wiederaufbau von Häusern.
"Ich war furchtbar schockiert, als ich das Ausmaß der Katastrophe gesehen habe. Viele unserer Mitarbeiter und deren Familien sind selber betroffen. Es stand für uns sofort fest, dass wir hier alles in unserer Macht stehende tun müssen, um zu helfen!", erklärt der Eigentümer der Holzindustrie Schweighofer, Gerald Schweighofer.
Unterstützt durch den Präfekt von Suceava fand man heraus, dass im Dorf Granicesti viele Häuser wieder aufgebaut werden müssen. Zusammen mit der Caritas wird nun Holzindustrie Schweighofer acht neue, zweigeschossige Häuser bauen. Entworfen werden sie vom rumänischen Architekten Sergiu Petrea , der ein Experte für den Bau von Häusern in Katastrophengebieten ist.
"Wir werden einen hohen, sechsstelligen Eurobetrag zur Verfügung stellen und hoffen, durch den Bau der Häuser die große Not einiger Menschen zu lindern" sagt Gerald Schweighofer
(Pressemeldung SPB Beteiligungsverwaltung, 17.07.10).

RechteckSchwere Unwetter zerstoeren Strecke Vama - Moldovita
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Die schweren Unwetter, welche im Norden Rumaeniens wueteten, haben die Strecke Vama - Moldovita unterbrochen: 500m vor dem Bahnhof Moldovita wurde der Bahndamm auf einer Laenge von 200m weggespuelt.
Der Triebwagen 953 blieb am Bahnhof Moldovita eingesperrt, ohne Reparatur der Strecke wird eine Bergung sehr schwierig bis unmoeglich sein.
Da sich da private EVU TFI nicht in der Lage sieht, die Strecke auf eigene Rechnung zu sanieren, geht die Infrastruktur per 15.7.2010 wieder zurueck an die CNCFR. Ueber die weitere Zukunft ist noch nichts entschieden, Geruechten zu Folge soll die Zukunft der Strecke nicht gesichert sein.
Auch die Museumswaldbahn Moldovita wurde von den schweren Unwettern beschaedigt, kam aber wesentlich glimpflicher davon als im Jahre 2008: In einer Woche konnten alle Gleisunterspuelungen behoben werden. Die Museumsbahn verkehrt jeden Samstag und Sonntag um 12.00 Uhr und um 15.00 Uhr auf einer Streckenlaenge von 6,7km. Fuer diese Saison wurde die Gmeinder-Lokomotive hauptuntersucht und in Originalfarben lackiert (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 16.07.10).

RechteckTriebwagen im Einsatz
Foto  Dr. Jochen ChristophFoto  Dr. Jochen Christoph
Foto  Dr. Jochen ChristophFoto  Dr. Jochen Christoph
Foto  Dr. Jochen ChristophFoto  Dr. Jochen Christoph
Der Malaxa 78-1017/1019 hatte nach vielen Wochen Abstellzeit im Depoul Arad am Pfingstsonntag wieder einen Einsatz. Der aus den 40er Jahren stammende Triebwagen fuhr auf der Strecke Gurahont-Arad. Einen Tag später war er wieder abgestellt im Depoul Arad 24.5.10, daneben 77.0966 und 77-0930 (beide zur Bereitstellung als Doppeltriebwagen nach Chinineu Cris).
In Jimbolia, Rumänien, Grenzübergang und EU-Außengrenze nach Serbien, kommt zweimal täglich aus Kikinda/Serbien ein Uerdinger Schienenbus. Im Hintergrund warten Malaxa 77-0951+77-0970 auf die Rückfahrt nach Timisoara Nord als Zug 9598.
Viele Leistungen im Banat werden bereits von Regiotrans gefahren, mit ex französischen SNCF-(Caravelle-)Triebwagen. Das letzte Fotos zeigt einen aus 3 Triebwagen gebildetem Zug bei der Ausfahrt aus Voiteni (Strecke Timisoara Nord - Resita) am 27.05.10. (Dr. Jochen Christoph, 07.07.10).

RechteckDie letzten Malaxa
Foto Gerd HahnFoto Gerd Hahn
Foto Gerd HahnFoto Gerd Hahn
Liest man Reiseberichte und forscht bei Eisenbahn Fotografen nach, so kristallisiert sich schnell heraus, dass es eigentlich nur noch zwei rumänische Depots mit den alten Malaxa Triebwagen gibt. Ich erlebte sie gerade in noch ansehnlicher Stückzahl im BW Timisoara. Das zweite BW ist das Depot Arad.
In Timisoara war man über unseren Besuch und unser Interesse sehr erfreut und führte uns fachkundig herum. Abgesehen von alten DR Triebwagen und modernen Desiro waren hier ausnahmslos zweiachsige Veteranen der Malaxa Garde Baureihe 900 vertreten.
Die meisten erstrahlten in neuer gelb-grüner Lackierung. Wenige trugen noch grau-rot. Alt grüne Triebwagen entdeckten wir nicht mehr.
Nach dem Depot Besuch ging es auf die Strecke. Wir wurden schnell fündig. Wir hatten am Abend zuvor beobachtet, dass zwei Altbau Triebwagen am Dosto nach Jambolia mitgeführt wurden. Diese mussten ja irgendwo abgeblieben sein. Wir fuhren nach Cärpinis, wo eine kleine Stichstrecke nach Ionel abzweigt. Beim Fahrdienstleiter erhielten wir die Auskunft, dass der von uns gesuchte Triebwagen in Ionel stände und zwei Mal am Tag zwischen Cärpinis und Ionel pendele.
Am Bahnhof Ionel entdeckten wir das verlassene Fahrzeug. Beim Blick in einen Nebenraum des herunter gekommenen Bahnhofs stießen wir auf das in einem abgedunkelten Raum schlafende Fahrpersonal. Sie befanden sich noch vom Vorabend im Ruhezustand.
Laut Fahrplan hatte die vierköpfige Mannschaft noch zwei Stunden Zeit. Wir machten unterdessen die ersten Fotos und fuhren dann an die Strecke. Wir befanden uns nahe dem serbischen Grenzgebiet. Somit hatten wir auch Kontakt mit einer Polizeistreife. Gut, dass wir diesen Kontakt schon auf der Hinfahrt nach Ionel hatten; denn bei der Verfolgung des Zuges trafen wir im Bahnhof Pustinis erneut auf die Beamten. Sie kannten uns bereits und wussten um unser Faible. So konnten wir den Zug bequem verfolgen und mehrfach bis zur Einfahrt in Cärpinis fotografieren. Ein Zeitverlust durch eine mögliche Kontrolle blieb uns somit erspart.
In Cärpinis gab es dann eine weitere Überraschung; denn aus Richtung Timisoara kam ein weiteres Malaxa-Gespann, das schließlich in Richtung Jimbolia weiter fuhr. Um diese Zugkreuzung komplett zu machen, gesellte sich ein vierteiliger ex DR Triebwagen dazu, der genau in Gegenrichtung verkehrte. Die heute silber-blau lackierten Triebwagen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn wirkten gegenüber den alten Malaxa-Fahrzeugen fast schon modern.
Doch bei der Ausfahrt mussten auch sie dem schlechten Oberbau Tribut zollen. Ihr Schaukeln und Wackeln unterschied sich kaum von dem der alten Malaxa TW.
Fazit: Westlich von Timisoara und Arad kann man sie also noch erleben – die Malaxa aus Bukarest. Aber wie lange noch? (Gerd Hahn, 25.05.10).

Rechteck232 685 in Timisoara eingetroffen
Foto Gerd HahnFoto Gerd Hahn
Frisch eingetroffen ist die ex DB-Lokomotive 232 685 in Timisoara. Sie trägt bereits die rumänische Bezeichnung 92 530 06 1009 8. Zunächst wurde sie nur im Bahnhofsvorfeld des Gara Nord in Timisoara von mir gesichtet. Sie stand dort abgestellt.
Am 12.05.2010 beobachtete ich jedoch den ersten Einsatz der Lok. Sie verließ abends ihren Stellplatz und setzte sich vor einen Güterzug in Richtung Westen.
Die Bilder zeigen die abgestellte Lokomotive im Gara Nord am 10.05.2010 und bei der Ausfahrt vorbei am Wasserturm des Depots am 12.05.2010 (Gerd Hahn, 18.05.10).

RechteckDie letzten Malaxas im Banat
nFoto Dr. Rainer HartmannFoto Dr. Rainer Hartmann
nFoto Dr. Rainer HartmannFoto Dr. Rainer Hartmann
nFoto Dr. Rainer HartmannFoto Dr. Rainer Hartmann
Auch nach der Übernahme zahlreicher Strecken durch Regiotrans kann man im Banat noch zweiachsige Malaxa-Triebwagen im Einsatz erleben, wenngleich diese Einsätze drastisch zurückgegangen sind. In Arad wird derzeit noch ein viertägiger Plan mit Altlack-Fahrzeugen auf den nach Norden führenden Strecken 310 und 317 gefahren.
Im Triebwagendepot Arad gibt man sich aber wenig Hoffnungen auf eine längere Zukunft dieser Einsätze hin. Dort sind auch die eleganten zweiteiligen Malaxa-Garnituren abgestellt und warten auf vielleicht bessere Zeiten. Die ersten drei Bilder entstanden am 12.2.2010 in Santana und im Depot Arad.
In Timisoara sind noch zahlreiche Fahrzeuge in alter und neuer Lackierung beheimatet und können in freundlicher und hilfsbereiter Begleitung im Depot besichtigt werden. Bei den Einsätzen auf den wenigen verbliebenen Strecken stehen sie aber in hauseigener Konkurrenz mit den ebenfalls überzähligen Reichsbahn-Ferkeltaxen. So werden auf der Strecke 922 nach Stamora Moravita nur noch die CFR-Züge 9665 und 9667 mit den Malaxas gefahren, die Züge 9661 und 9663 hingegen mit LVT. Die letzten drei Bilder wurden am 13.2.2010 im Bahnhof und im Depot Timisoara aufgenommen (Dr. Rainer Hartmann, 22.02.10).

RechteckMoldovita mit 6,3 km Gleis statt 3,6 km
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Das freundliche Herbstwetter liess es zu, heuer die befahrbare Strecke in Moldovita beinahe zu verdoppeln: Mit Schienenmaterial der Welshpool-Railway aus Grossbrittanien, der ehemaligen Feldbahnsammlung Valdo Longo sowie anderer oesterreichischer Museumsbahnen konnten innerhalb von 2 Monaten 2,7km Gleis der Formen XXX, XIVa und S18 verbaut werden. Die Schwellen wurden von den oesterreichischen Bundesbahnen, Linz-Wegscheid geliefert, ein Grossteil der Kleinmaterialen stammen von der Murtalbahn in Oesterreich.
Bei Streckenkilometer 5,8 wurde eine 40m lange Ausweiche errichtet. Die eine Weiche stammt von der Industriebahn Brad, die andere von der Industriebahn Hunedoara.
Fuer das Jahr 2010 gibt es bereits zahlreiche Bestellungen fuer Sonderfahrten, so etwa von den Gesellschaften Farrail und Intra Express. In den Sommermonaten wird es wieder einen planmaessigen Museumsverkehr an Wochenenden geben. Der Verein zur Erhaltung der Rumaenischen Schmalspurbahnen, welcher in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat von Moldovita diese Strecke betreibt, hat die Betriebskonsession gemaess Veranstaltungsgesetz beantragt (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 23.11.09).

RechteckTouristenwaldbahn Moldovita verlängert
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
In Moldovita laufen die Bauarbeiten zur Streckenverlaengerung auf Hochtouren. am 28.10.2009 konnte der KM 5,7 erreicht werden. in diesem Jahr, soferne es die Witterung zulaesst, soll noch der KM 6,5 erreicht werden, wo auch eine Umsetzmoeglichkeit errichtet wird. Am selben Tage wurde auch eine interessante Sonderfahrt durchgefuehrt:
Die legendaere Draisine, welche nach der Streckenstillegung in Moldovita nach Viseu gelangte, wurde in den Schmalspurwerkstaetten in Brad fuer die Waldbahn Viseu de Sus hauptausgebessert. Die Inbetriebnahmefahrt fand fuer die Sponsoren diese Projektes auf ihrer ehemaligen Stammstrecke statt (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 31.10.09).

RechteckViel Dampf in der herbstlichen Nachsaison der Wassertalbahn
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Seit Anfang September und noch bis Ende Oktober fahren die dampfbespannten 08:30 Uhr Personenzüge jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag. Zusätzlich bestellte Charterzüge sorgten in der letzten Septemberwoche für viel Betrieb, im Einsatz waren 764.421 Elvetia, 764.211 Mariuta und die Krauss 763.193. Die Produktionszüge (mit Diesellok!) - z.Zt. je einer nach Valea Babii und ins Novat-Tal - starten frühmorgens zwischen 06 und 07 Uhr.
Wichtig für Eisenbahnfreunde: Die Termine für die durch Michael Schneeberger organisierten Fotowochen 2010 stehen fest. Winter/Frühlingsdampf vom 28.Februar bis 4.März 2010, Herbstdampf vom 19. bis 23. September 2010. Auch die im 2009 ausverkauften Bahn-Erlebnisreisen "Von der Puszta in die Karpaten" werden im 2010 wieder durchgeführt: 2. bis 11. September 2010, 30. September bis 9. Oktober 2010 (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 09.10.09).

RechteckRumänien: Sechs rumänische Dampflokomotiven werden international gesucht
Ein besonderer Fall in Sachen Behördenverfahren betrifft derzeit das rumänische Unternehmen CFI Brad. Das Unternehmen ist unter anderen in den Bereichen Fahrzeughandel, Fahrzeugreparatur sowie Bahntouristik tätig und berichtet auch häufig im LOK Report über seine Aktivitäten.
Laut diversen Medienberichten, u.a. in einer österreichischen und einer rumänischen Tageszeitung sowie lt Aussendung des Unternehmens selbst wird CFI Brad von der rumänischen Polizei vorgeworfen, im Zeitraum 2002-2005 sechs rumänische Dampflokomotiven "illegal" nach Westeuropa exportiert zu haben. Die Lokomotiven sind auf der polizeilichen Liste gestohlener rumänischer Gegenstände im Internet angeführt. Es handelt sich dabei um
• 230.301 ex ROMARM Orastie an Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte
• 40.003 ex Subcetate an Eisenbahnmuseum Bratislava
• 40.006 ex Subcetate an Eisenbahnmuseum Bratislava
• 764.427 ex Zementfabrik Turda an Jugoslawische Staatsbahnen Mokra Gora
• 764.431 ex Zemtenfabrik Turda an Modelleisenbahner, Standort Putbus
• 764.407 ex CFF Margina an Waldbahn Hronec, Slowakei
Laut Unternehmenseigner Georg Hocevar mache "die rumänische Kriminalpolizei aus einem Geschäftsfall einen Kriminalfall" und setzt nach: "Trotz der Tatsache, dass sich keine dieser Lokomotiven auf der Liste der denkmalgeschützten Lokomotiven befindet, ist die ermittelnde Behörde der Meinung, dass das Verbrechen des Exportes von Kulturgutes, Bestechung und Diebstahles stattgefunden hätte."
Der Österreicher ergänzt, er selbst gelte als Hauptverdächtiger, eine Mitarbeiterin der Museumsdirektion des Bezirkes Hunedoara (Name der LOK Report Redaktion bekannt) werde der Komplizenschaft beschuldigt.
Hovevar meint auch "keine dieser Lokomotiven würde es heute mehr geben, wenn diese nicht Abnehmer in Westeuropa gefunden hätten, sie wären in Rumänien alle verschrottet geworden." Laut Einschätzung des Unternehmers sei "der komplexe Fall für westeuropäische Gewohnheiten einfach nicht nachvollziehbar." Er zweifelt auch an der Qualität der behördlichen Standards: "Die Art, in der die Ermittlungen durchgeführt werden, stellen Kompetenz und Rechtschaffenheit der rumänischen Polizei absolut in Frage."
Die CFI Brad stellt der LOK Report-Redaktion ihre Darstellung zur Verfügung, die wir im Originalwortlaut leicht gekürzt bringen:
"Am 17.06.2009 schafften sich ca. 30 Polizeibeamten, mit einem Durchsuchungsbefehl für Kulturgut, Zutritt auf das Firmengelände der Schmalspurbahn Brad. Im Zuge der 12 Stunden dauernden Durchsuchung wurden sämtliche Buchhaltungsunterlagen der Jahre 2002-2009, sämtliche Computer sowie 54 Steuerventile KE beschlagnahmt und abtransportiert. Der Umfang des Durchsuchungsbefehls wurde dadurch rechtswidrig überschritten.
Über sämtliche im Firmengelände aufgefundenen Lokomotiven und Gebäude wurden zur Absicherung des vermeintlich dem rumänischen Staat durch den Verkauf der Dampflokomotiven entstandenen Schadens in der Höhe von EUR 158.000,- ein Veräußerungsverbot ausgesprochen, ebenso über das Privathaus von Georg Hocevar, welches zuvor durch die Polizei aufgebrochen (!) wurde. Die beschlagnahmten Steuerventile und Buchhaltungsunterlagen wurden erst nach sieben Wochen retourniert.
Am 22.07.2009 taetigte die rumaenische Polizei eine internationale Pressemitteilung ueber diesen Fall, dessen Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Die Unschuldsvermutung wurde dadurch verletzt. Aufgrund der Bekanntgabe falscher Informationen wurden der Ruf der Schmalspurbahn Brad und von Georg Hocevar national und international geschädigt.
Auf der Homepage der rumänischen Polizei erscheinen die sechs erwaehnten, rechtmaessig exportierten und verkauften Lokomotiven unter "gestohlenen Artikeln", wodurch auch der Ruf der Käufer geschädigt und die Lokomotiven zur Hehlerware erklärt wurden. Der Pressesprecher der Kreispolizei Hunedoara verkündete in der Presse, dass die sechs Lokomotiven nach deren Auffinden sofort nach Rumänien zurückgebracht werden.
Durch das durch die Polizei auferlegte Veräußerungsverbot ist die Handlungsfähigkeit der Schmalspurbahn Brad komplett eingeschränkt, es können keine Kredite mehr aufgenommen und keine einzige der im letzten Jahr vor der Verschrottung bewahrten, reichlich vorhandenen L45H mehr verkauft werden. Der Abschluss des Ermittlungsverfahrens wird noch lange dauern, da sich das rumänische Rechtssystem derzeit auf Urlaub befindet. Der durch die mangelnde Kompetenz der rumänischen Polizei dem Unternehmen entstandene Schaden kann noch nicht beziffert werden."
Die Lok-Report-Redaktion betont, dass obige Darstellungen ausschließlich auf einer österreichischen Tageszeitungsmeldung sowie einer Aussendung der CFI Brad beruhen. Eine Stellungnahme der rumänischen Behörden wurde angefragt und wird nach Vorliegen umgehend veröffentlicht (Redaktion LOK Report, 05.08.09).

RechteckComandauer Festtage
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Am 1. und 2. August 2009 fanden wie jedes Jahr die Festtage des Dorfes Comandau statt, welche fuer den Riesenpilzeintopf und die Fahrten mit der Waldbahn bekannt sind. Zum Einsatz kamen die (ehemalige Boehler 9) 762.209 sowie eine Ns3h.
Heuer wurde die Fahrtstrecke erheblich verlaengert, erstmals seit 12 Jahren wurde der Streckenkilometer 3 der Zweigstrecke nach Holom erreicht. In diesem Bereich war die Strecke an vier Stellen durch Hochwasser unterbrochen. Vom Bahnhof Comandau weg, einschliesslich des Abschnittes der Stammstrecke Richtung Schraegaufzug bis zur Abzweigung Richtung Holom, ergibt sich bis zum Streckenkilometer 3 bereits eine Streckenlaenge von 5km.
Um mit dem Kessel bergwaerts fahren zu koennen, wurde fuer das Wenden der Lokomotiven auch das Gleisdreieck in Comandau wieder befahrbar gemacht. Am Streckenkilometer 3 wurde eine Weiche eingebaut, wodurch das Umsetzen des Zuges mittels "englischen Verschubes" moeglich ist. Das Gleis Richtung Holom liegt im grossen und ganzen noch bis zum km 4,5, aufgrund des Fehlen von etlichen Schienen ist die Befahrung aber nicht moeglich. Die Komplettierung und Instandsetzung ist geplant. Fuer die Zukunft ist vorgesehen, dass am Bahnhof in Comandau eine kleine Diesellok gegen Voranmeldung gechartert werden kann (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

RechteckRumänien: Talstrecke Covasna wird wieder planmaessig befahren
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Ab Samstag, 7.8.2009 wird die Talstrecke in Covasna wieder planmaessig befahren. Sozusagen als Auftakt wurde am Montag, 3.8.2009 die 762.209, welche sich am Rueckweg von Comandau Richtung Moldovita befand, in Covasna abgeladen und 4 Fahrten zwischen Voinesti und Siclau durchgefuehrt, welche von den zahlreich anwesenden Touristen gerne angenommen wurden. Die Strecke weiter zum Bahnhof ist wegen des erneuten Senkens der Hanko-Bruecke und einer Vielzahl gestohlener Schienen im Bahnhofsbereich von Covasna nicht mehr moeglich.
Die von der Gemeinde Covasna bestellen planmaessigen Fahrten werden jeden Samstag und Sonntag, bis 27.9.2009 durchgefuehrt. Zum Einsatz kommt entweder eine Ns3h oder eine Ns2h (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 05.08.09).

RechteckGrenzueberschreitender Schnellzug vor dem Aus
Foto Werner Bischoff
Die von Mitte Juni bis 6. September 2009 eingerichtete Schnellzugverbindung von Bukarest nach Varna über den Güterzug-Grenzübergang Negru Voda - Kardam steht vor dem vorzeitigen Aus. Gemäß Internetauftritt der CFR ist der Zug ab 10. August nicht mehr im Einsatz.
Am 25. Juli trafen sich im Grenzbahnhof Kardam der rumänische Krabbenkutter (60 1376), der den Zug von Medgidia her gebracht hat, und die bulgarische Ludmilla, die den R 1131 bis Varna bringen wird. Die schlechte Besetzung ist wohl der Grund für die Einstellung knapp einen Monat früher als geplant (Werner Bischoff, 30.07.09).

RechteckLetztes Reststueck der Industriebahn Hunedoara wird abgetragen
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Nachdem im Dezember 2006 der letzte Auftraggeber der Bahn, ein Kalkwerk bei KM 2,3 den Betrieb einstellte, ist es sehr ruhig geworden um die Industriebahn Hunedoara.
Mittlerweile wurden alle Fahrzeuge verkauft (die L45H-084 kam ja an die SDG, wir berichteten darueber) und mit dem Streckenabbau begonnen. Bedauerlicherweise wurde bereits die schoene Bruecke bei KM 2,5 verschrottet, die anderen beiden spektakulaeren Bruecken werden in Kuerze folgen (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 11.07.09).

RechteckErgänzung zu LR 6/2009
Foto  Gerold RauterFoto  Gerold Rauter
Foto  Gerold RauterFoto  Gerold Rauter
Letztes Wochenende machte ich einen Kurztrip nach Rumänien. Dabei konnte ich folgendes festhalten. Der VT 78.1008/1009 absolvierte am 19.06.2009 eine Werksprobefahrt von Arad nach Santana (KBS 310) und retour als R 3743/3744. Den Morgendlichen Umlauf (siehe LR 6/2009) absolvierte VT 78.1017/1018. Somit sind in Arad wieder zwei Vierachser in Betrieb.
Auf der Strecke Nadab-Granicieri (KBS 313) versieht der VT 77.0924 Dienst, obwohl die Strecke bereits von Regiotrans übernommen wurde. Morgens erreicht der Triebwagen den Abzweigebahnhof Santana um den Anschluß an den P 3123 (bespannt mit CFR 60) aus Arad herzustellen. Die aktuellen Regiotrans-Fahrpläne gibt es auf http://www.regiotrans.ro/mersul_trenului.html.
Auf der Strecke Timisoara-Jimbolia (KBS 919) kommt es im Bahnhof Carpinis gegen 20.10 Uhr zu einem Zweiachser-Happening der besonderen Art. Als P 9756 aus Ionel und P 9780 aus Lovrin erreichen je zwei VT 77 die Station um vereint als Vierfach-Triebwagenzug P 9780 nach Timisoara zu fahren. Dafür erreichen im Gegenzug am Zugschluß des von einer VL 82 geführten P 9589 auch vier Triebwagen um dieselbe Zeit ebenfalls Carpinis, zwei davon fahren als P 9755 nach Ionel die beiden anderen fahren mit P 9589 nach Jimbolia und weiter nach Lovrin. Dieser Triebwagentausch findet nach unseren Beobachtungen täglich statt (Gerold Rauter, 25.06.09).

RechteckModernisierte L45H auf der Industriebahn Govora
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Fuer die zum polnischen Ciech-Konzern gehoerenden Sodawerke Govora in Suedrumaenien wurde in Zusammenarbeit zwischen der CFI Criscior und der Firma MVJ Szombathely die FAUR-Lokomotive L45H-082 aufgearbeitet und modernisert. Die Lokomotive wurde mit einem Caterpillar C18 Acert Motor,und einem oellosen Knorr-Kompressor ausgestattet. Weiters wurden eine Behr-Hydrostatik und eine Webasto-Klimaanlage eingebaut. Die Bremsanlage stammt von der Firma Hepos in Skopie und ist elektropneumatisch ausgefuehrt.
Aufgrund der massiven Leistungssteigerung musste die Kuehlanlage komplett umgebaut und vergroessert werden. Die Lokomotive wurde, den Konzernfarben entsprechend, grau lackiert. Es duerfte sich nunmehr um die modernste Schmalspurlokomotive Ost-Europas handeln (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 24.06.09).

RechteckAbrud - Campeni wieder befahrbar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Nach Reparatur saemtlicher Schaeden am Gleis, dem Austausch von 300 Schwellen und dem Komplettieren der entwendeten Kleinmaterialien konnte am 30.5.2009 der erste Zug in Bewegung gesetzt werden. Anlass fuer diesen Sonderzug war eine Kranzniederlegung am Avram Iancu-Denkmal in Rosia Montana.
Dies war nach ueber acht Monaten der erste Zug, welcher in Bewegung gesetzt wurde. Am 13.und 14.6.2009 werden im 2-Stundentakt am 10.00 Uhr Zuege zwischen Abrud und Rosia Montana verkehren. Ein Zugspaar wird auch an jedem der beiden Tage bis Campeni fahren (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 02.06.09).

RechteckViel Arbeit in Viseu de Sus
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Fuer die bevorstehende Touristensaison in Viseu de Sus werden derzeit saemtliche Waggons des Touristenzuges gewartet und in Schuss gebracht. Auch die Abstellgruppe fuer die Personenwagen wurde komplett umgestaltet. Das derzeitige Frachtaufkommen ist gigantisch. Taeglich sind 4-5 Zuege unterwegs (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 01.06.09).

RechteckCFR-Strecke Vama - Moldovita wird durch den Kreisrat Suceava uebernommen
Gemaess einer Pressemitteilung wird der Kreisrat Suceava die einstellungsbedrohte normalspurige Strecke von Vama nach Moldovita uebernehmen.
Nach Aussagen des Kreisratspraesidenten Gheorghe Flutur soll auf der gesamten Strecke eine dritte Schiene eingelegt werden und mit den Fahrzeugen der touristischen Waldbahn Moldovita betrieben werden. Auch normaler Personenverkehr soll weiterhin durchgefuehrt werden.
Die rumaenischen Staatbahnen seien damit prinzipiell einverstanden und es soll in absehbarer Zeit ein Abkommen getroffen werden (Georg Hocevar, www.cfi.ro
, 25.05.09).

RechteckInstandsetzungsarbeiten Abrud - Campeni
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Fuer die alljaehrlich im Juni stattfindenden Abruder Stadttage wird derzeit die Strecke zwischen Abrud und Campeni wieder befahrbar gemacht. Ausser dem natuerlich Verfaulen der Holzschwellen machen die nicht in den Griff zu bekommenden Kleineisendiebstaehle sowie Zerstoerungen der Gleisanlagen durch Baumaschinen, welche die Gleise an nicht dafuer vorgesehenen Stellen ueberqueren, sehr viel Arbeit. Die Fahrten werden am 13. und 14. Juni 2009 stattfinden (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 25.05.09).

RechteckMoldovita
Foto  Roland Braun
Obwohl auf dem beigefügten Bild aus Moldovita alle Zeichen auf STOP stehen, wird die Nebenbahn nach Vama auch nach dem 01.04.09 noch mit vier Zügen am Tag von der CFR bedient. Hierzu war am 19.04. der Stamm-Tw 77-0906-6 eingeteilt. Gefahren werden die Züge 5752 (V 7:02 - M 7:56) und 5753 - 5757 (M 14:00 - V 18:02); jeweils im Durchlauf ab/bis Cimpulung Molddovenesc.
Die jeweils aktuellen Zug-Infos gibt es für max. 30 Tage im Voraus auf www.infofer.ro (Infomatii trenuri) (Roland Braun, 25.09.09).

RechteckBukowinische Lokalbahn wird eingestellt
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Nachdem die CFR bereits am 05.03.2009 das Reisezugangebot auf der Strecke Vama-Moldovita massivst eingeschraenkt hatte, wurde nun bekannt, dass der Reisezugverkehr am 1. April 2009 komplett eingestellt wird.
CFR Infrastruktur versuchte bereits mehrmals, diese nicht interoperablile Strecke an ein privates Unternehmen zu vergeben - ohne Erfolg.
Zur Zeit gibt es fuer den Teilabschnitt Vatra Moldovitei - Moldovita Strecke noch Hoffnung: Der Kreisrat von Moldovita moechte diesen Abschnitt durch das Einlegen einer dritten Schiene fuer die Schmalspurzuege der Touristenwaldbahn befahrbar machen. Dadurch wuerde der Touristenmagnet Kloster Moldovita direkt an die Museumswaldbahn angeschlossen werden (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 23.03.09).

RechteckCFR-Fahrplan auf Google Maps
Auf der Webseite http://cfr.webgis.ro/ können Abfahrten und Ankünfte von rumänischen Bahnhöfen auf einer Google Maps Kartengrundlage abgerufen werden. Wer die Systemuhr seines Computers auf Osteuropäische Zeit umstellt, kann sogar die Züge fahren sehen (Matthias Schenkel, www.donaulaender.at, 09.03.09).

RechteckFotowoche auf der Wassertalbahn
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Sechs Tage Volldampf auf der wiederhergestellten CFF Viseu de Sus: Anlässlich der ersten Fotoveranstaltung seit der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2008 kam neben den vier betriebsfähigen Dampfloks 764.421, 764.408R, 763.193, 764.211 als Gastlokomotive auch die 762.209 von Georg Hocevar zum Einsatz.
Bitterkalte Minustemperaturen, Schnee, strahlende Frühlingssonne und abwechslungsreiche Zugskompositionen sorgten für eine reichliche fotografische Ausbeute.
Die Saison für die regulären Dampfpersonenzüge beginnt im Mai; über Ostern fährt jeweils um 08:30 am 12./14./15./16. und bei genügend Fahrgästen auch am 21. und 22.April ein Dampfzug hinauf ins Wassertal. Zusätzlich feiert die Wassertalbahn mit einem grossen Bahnhoffest am (orthodoxen) Ostermontag 20. April ihre Wiedereröffnung - selbstverständlich mit viel Dampf (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 06.03.09).

RechteckBau der Donaubrücke II Vidin-Kalafat
Radio Bulgarien (BNR) berichtete am 28.7.2008, dass der Bau der zwei Kilometer langen Schienen- und Straßenbrücke sich bereits um sechs Monate verspätet habe. Ursprünglich sollte die Brücke am 30.4. 2010 in Betrieb gehen (Matthias Schenkel, www.donaulaender.at, 09.02.09).

RechteckErster Plandampf 2006 in Viseu de Sus
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Am Montag 15. Dezember 2008 war es soweit: Faur-Diesellok Ecaterina brachte die vereinseigene Resita 764.421 Elvetia von Bardau zurück nach Viseu de sus. Für die Fahrt wurde an der Dampflok, welche über vier Monate isoliert im Wassertal stand, die Antriebstangen ausgebaut; unterwegs ständig die Achslager überprüft und kräftig geschmiert. Alles lief glatt, weder kam es zu Entgleisungen noch zu sich erwärmenden Achsen.
Kurz vor Viseu feierte die begleitende Zugsmannschaft beim Diensthalt Bar Valea Scradei die Rückführung des verlorenen Sohnes - coming home! (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 19.12.08).

RechteckWassertalbahn wieder durchgehend befahrbar
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Am Freitag, 12.Dezember 2008, um 06:00 Uhr startete in Viseu de Sus der diesellokbespannte Arbeiterzug, 6:30 folgte ihm die Reghin-Dampflok 745.408R mit Mannschaftswagen und 14 (!) Holztrucks am Haken. Während die Strecke von oben her bis Bardau (Km 24,1) bereits wiederhergestellt war, arbeitete man von Viseu de Sus her fieberhaft auf den letzten Metern zwischen Paltin und Bardau.
Nachmittags gegen 14 Uhr war es soweit: Mit dem ersten Zug nach dem Hochwasser erreichte der Faur-Diesel 87 0033 die Station Bardau, wo seit gut vier Monaten isoliert der komplette "Touristenzug" inklusive Dampflok 764.421 "Elvetia" steht.
Geschafft! Der Abtransport der 7 Personen- und Aussichtswagen erfolgte noch am gleichen Tag, während die Dampflok sorgfältig wenige Meter auf ein Abstellgleis verschoben wurde. Ihre Rückführung ist für Montag 15.Dezember geplant; nach der langen Standzeit oben im Tal muss die Lokomotive entsprechend vorbereitet und sehr behutsam hinunter nach Viseu de Sus gezogen werden.
Die dem Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" gehörende Maschine wird dann in der bahneigenen Werkstatt revidiert. Obwohl man hofft, dass dabei keine grösseren Schäden zutage treten, ist der Verein für die Wiederinbetriebnahme der "Elvetia" (und die weiterlaufenden Streckenreparaturen) dringend auf Spenden angewiesen (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.12.08).

RechteckWeihnachts-Schmalspurbahn im Zentrum von Suceava
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Am 28. November 2008 wurde feierlich eine temporaere, 600m lange Schmalspurbahn durch das Zentrum von Suceava eroeffnet. Der aus der Krauss-Lokomotive 762.209 und drei 2-achsigen Personenwagen bestehende Zug verkehrt taeglich, bis einschliesslich 10. Jaenner 2009 auf Bestellung des Kreisrates Suceava (Georg Hocevar, www.cfi.ro
, 01.12.08).

RechteckWieder Holztransporte nach der Hochwasserkatastrophe
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Die Ende Juli 2008 durch ein Hochwasser zerstörte Waldbahn von Viseu de Sus hat den Holztransport wieder aufgenommen. Obwohl die Eisenbahnstrecke im Wassertal noch nicht durchgängig befahrbar ist, wird seit Montag 23.November wieder täglich Rundholz per Bahn nach Viseu de Sus gebracht.
Unter schwierigsten Bedingungen kommt der Wiederaufbau der verwüsteten Waldbahn voran: Obwohl die Strecke dem rumänischen Staat gehört, ist die aufwendige Wiederherstellung bisher einzig durch private Firmen, Kredite und Spenden ermöglicht worden. Von staatlicher Seite wurde zwar der Wiederaufbau zugesagt, aber bislang absolut keine finanzielle Hilfe geleistet. Die totalen Kosten werden auf über 8 Millionen Euro geschätzt.
Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet der Wintereinbruch mit Minustemperaturen und starkem Schneefall. Trotz härtester Arbeitsbedingungen ist man in Viseu de Sus aber zuversichtlich, bis Weihnachten die gesamte, über 40 Kilometer lange Strecke wieder befahren zu können. Und hofft gleichzeitig, dass der rumänische Staat nach den Parlamentswahlen endlich finanzielle Mittel für die von der Naturkatastrophe betroffene Waldbahn zur Verfügung stellt (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 29.11.08).

RechteckU-Boot kehrt heim
Foto  Dilviu DarleaFoto  Dilviu Darlea
Die 219 159, nun als 83-0904 bezeichnet, kehrt nach Rumaenien zurueck, hier neben der 142 044 im Bw Arad vor einigen Tagen. Sie wird, wie die Ludmillas bei Logistic Center SRL Timisoara, einer Tochtergesellschaft von Railion eingestellt.
Folgende 232 sind mittlerweile in Rumaenien eingetroffen: 232 617, 678 and 624. Sie werden in der Naehe von Deva eingesetzt werden. Die Aufnahme von Anfang November zeigt die 232 617, eingereiht in einen Gueterzug Arad - Simeria, auf dem Weg zum neuen Einsatzort (Werner Bischoff, Fotos Silviu Darlea, 15.11.08).

RechteckWiederaufbau Wassertalbahn - Lückenschluss vor Weihnachten?
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
In unglaublich gehetztem Tempo kommen die Arbeiten an der vom Hochwasser zerstörten Strecke voran. Die extrem betroffene Schlucht zwischen dem Gleisdreieck und Cozia ist praktisch geschafft, die Arbeitszüge fahren bereits bis Glimboaca (Km 16). Nächste Woche sollte Cozia (Km 18,5) erreicht sein, wo bereits mit dem Holzschlag begonnen wurde; bald rollen die ersten Holzzüge nach dem Hochwasser wieder hinunter nach Viseu de Sus!
Begünstigt wurde der (mangels staatlicher Unterstützung leider etwas provisorische) Wiederaufbau durch das ausnehmend trockene und milde Herbstwetter. Lässt der Winter noch etwas auf sich warten, könnte die ganze Strecke bis Weihnachten wieder befahrbar sein; vom Streckenende her ist der Bahnhof Botizu (Km 26,2) bereits erreicht.
Hoffen wir das Beste, und drücken wir den wackeren Bautrupps unter Ingenieur Koloszvari die Daumen! Die Fotos zeigen: Glimboaca nach der Flut am 09.08.2008 (zum Vergleich: Bahnhof Glimboaca am 10.11.08), das Verfüllen von Steinkörben oberhalb Delta Novat und nachträgliche Betonverbauungen bei Fabrica Km 3, wo der Verein die ersten Arbeiten initiiert hatte (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 15.11.08).

RechteckWaldbahn Moldovita zu Gast auf der Messe fuer Tourismus in Suceava
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Anlaesslich der Messe fuer Tourismus in der Bukowina, welche zwischen 10. und 13. Oktober 2008 in der Naehe des Flughafens Suceava stattfand, wurde im Ausstellungsgelaende eine ca 200m lange Strecke mit Spurweite 760 mm errichtet. Zum Einatz kamen die Krauss-Lokomotive 762.209 und ein offener Personenwagen.
Bei der Eroeffnung war saemtliche Politikerprominenz des Kreises Suceava (u.a. im Bild zu sehen Kreisratspraesident Gheorghe Flutur und PDL-Vorsitzender Theodor Stolojan) anwesend und es wurde massive Unterstuetzung des Landkreises fuer die Wiederinstandsetzung der Waldbahn Moldovita nach den schweren Hochwaessern in Aussicht gestellt (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 14.10.08).

RechteckInselbetrieb im oberen, Vorrücken im unteren Streckenbereichder Wasertalbahn
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Improvisiert und leider nur bedingt solide geht der Wiederaufbau der Wassertalbahn voran: Im oberen Streckenteil haben die Schienen von Catarama her (letzte Station vor dem Streckenende bei Comanu) wieder Lostun (oberhalb Faina) erreicht. Die per LKW über eine abenteuerliche Forstrasse über die Berge gebrachte Diesellok Cristina pendelt zwischen Stevioara-Valea Babii und Catarama, wo das Rundholz verladen und per Lkw nach Baia Borsa-Viseu de Sus gebracht wird. Angesichts der enorm Diesel, Maschinen und Zeit kostenden Fahrten ist klar, das diese Transporte nur eine Notlösung darstellen ? per Waldbahn ist die Holzabfuhr viel effizienter und ökonomischer!
Umso mehr wird der Wiederaufbau vorangetrieben, sowohl von Viseu de Sus und vom oberen Streckenende her. Bereits ist von unten her die ehemalige Wasserstelle bei Km 8.5 erreicht, und bis Mitte Oktober wird die Bahn das Gleisdreieck bei Novat Delta erreicht habe. Aber die schwierigsten Abschnitte, in der Schlucht zwischen Delta Novat und Cozia respektive Bardau-Novicior-Botizu, werden in diesem Jahr wohl nicht mehr zu schaffen sein.
Der Bauzugbetrieb wird überwiegend mit Dieselloks gefahren; um 6:30 verlässt der erste Zug mit den Arbeitern Viseu de Sus, danach pendelt die Komposition je nach benötigtem Baumaterial ohne fixen Fahrplan. Mitfahrt erlaubt! Die Bilder zeigen die Diesellok vor dem Bahnhof Valea Babii und einen der (Saisonal bedingten) seltenen Einsätze der Krauss 763.193 in der wiederaufgebauten Kurve bei Km 7.5 (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 03.10.08).

RechteckArbeitszüge, Diesellok-Transport und Expedition in ein leeres Tal ...
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Es tut sich einiges im verwüsteten Wassertal: Während das weggespülte Trassee oberhalb von Valea Scradei langsam wieder Formen annimmt, fahren die Bau- und "Katastrophentourismus"-züge überwiegend mit Dampf, weil die einzige in Viseu de sus verbliebene (betriebsbereite...) Diesellok huckepack auf einem Lkw via Baia Borsa über die Berge nach Catarama, ans Streckenende, verbracht wurde. Dort hat inzwischen der Holzschlag wieder begonnen, und die Lok bringt auf den wiederhergestellten Kilometern zwischen Comanu und Stevioara Rundholz nach Catarama, von wo es mühsam und abenteuerlich per Lkw nach Viseu de sus transportiert wird. Kein Dauerzustand, aber die Produktion verlangt nach Holz...
Vorige Woche wagte sich eine kleine Expedition zu Fuss bis nach Bardau, wo der Touristenzug bewacht abgestellt ist. Da niemand weiss, wann diese Komposition wieder auf Schienen nach Viseu de Sus zurückkehren kann, mussten insbesondere an der Lokomotive "Elvetia" 764.421 fachmännische (Dank an Gerhard Luft und "Strasshof-Wolfgang"!!!) Konservierungsarbeiten ausgeführt werden. Denn wahrscheinlich wird die Lokomotive und ihr Zug in den Bergen überwintern müssen...
Die Bilder zeigen die Grossbaustelle bei Km 7.5, Cozia-1 bei der Baustelle, Adi Rac unterwegs nach Bardau und den verlassen Touristenzug in Bardau (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 08.09.08).

RechteckAbtransport von geretteten Schmalspurlokomotiven aus Targu Mures
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Die Diesellokomotiven der Gattung L45H des Depots Targu Mures sind im Vergleich zu den Lokomotiven der Depots Turda und Sibiu dank besserer Bewachung in einem wesentlich kompletteren Zustand. Aus diesem Grunde fanden zumindest 5 Lokomotiven neue Eigentuemer.

Die Logistik fuer den Abtransport wurde durch die CFI Brad gestellt. Es wurde eine temporaere Rampe errichtet und eine NS3 fuer die Verschub- und Verladearbeiten nach Targu Mures ueberfuehrt.
Am 27.8.2008 wurde die Lokomotive 870004-9 des Vereins zur Hilfe der Wassertalbahn verladen. Es ist sehr zu begruessen, das somit auch eine Altbau-L35H ueberlebt. Die Lokomotive wurde nach Criscior ueberfuehrt und soll dort betriebsfaehig gemacht werden.
Die uebrigen Lokomotiven (8Stk.) erwartet ab Montag das Schicksal des Schneidbrenners (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 30.08.08).

RechteckVerschrottung von CFR-Schmalspurmaterial geht weiter
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Am 27.8.2008 waren die Verschrottungsarbeiten in Sibiu (Der LOK Report berichtete) voll im Gange. Neben 4 Diesellokomotiven der Gattung L45H werden auch die letzten 6 Personenwagen zerschnitten. Damit scheinen sich wohl die letzten Hoffnungen auf eine Wiederinbetriebnahme entgueltig zerschlagen zu haben (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 29.08.08).

RechteckInstandsetzung der Wassertalbahn
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Jetzt geht's richtig los! Nach der vom Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" initiierten (und bezahlten!) Instandsetzung des unterspülten Gleisabschnittes bei "Fabrica 3", welche die "fremde" Brigade der CFI Brad als "Sturmtrupp" innert 5 Tagen bravourös abschloss, wollten die lokalen Verantwortlichen sich nicht länger blamieren: Die RGHolz begann endlich auch mit dem Wiederaufbau, die Ehre der Maramures war herausgefordert.
Fieberhaft wird an der bös zerstörten Kurve oberhalb von Valea Scradei gearbeitet, und täglich jeweils um 7 Uhr und gegen Abend fahren die Arbeitszüge zur Baustelle bei Km 8 (Mitfahrt gratis, aber Spenden willkommen!). Zur Freude der Touristen wird freitags und samstags die "Krauss" 763.193 eingesetzt - wenn sich genügend Dampf-Interessierte anmelden, auch an anderen Wochentagen (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 28.08.08).

RechteckCFR-Schmalspurmaterial geht in den Schrott
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Die CFR-Tochter SFT (Societatea Feroviara pentru Turism), welche im Jahre 2003 von der Regierung beauftragt wurde, die rumaenischen CFR-Strecken Turda - Abrud, Sibiu - Agnita und Targu Mures- Band fuer den Touristenverkehr wieder in Stand zusetzen und fuer diesen Zwecke saemtliches zu diesem Zeitpunkt noch erhalten gewesenes Schmalspurbahnmaterial kostenlos bekommen hat, trennt sich nun von einem Grossteil dieser Fahrzeuge, um mit dem Erloes Schulden zu bezahlen.
Anlaesslich einer Versteigerung bei der rumaenischen Boerse wurden 27 Diesellokomotiven der Reihe L45H sowie 15 Reisezugwagen versteigert. Saemtliche Reisezugwagen sowie 20 Lokomotiven wurden von einer grossen Deutsch-Rumaenischen Schrottfirma erworben. Am 21.08.08 wurde die letzte Lokomotive des Depots Turda verschrottet. Damit sind bereits 8 Lokomotiven verschrottet. Ab 22.08.08 beginnen die Verschrottungsarbeiten in Sibiu.
Im Bestand der SFT bleiben damit lediglich 4 Lokomotiven: 2 Stk. in Targu Mures, 1 Stk. in Cluj und 1 Stk. in Sibiu.
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• Depot Turda
870001-5 verschrottet
870020-5 CFI Brad
870021-3 verschrottet
870022-1 verschrottet
870028-8 verschrottet
870039-5 verschrottet
870042-9 verschrottet
870046-0 verschrottet
870048-6 verschrottet
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• Depot TarguMures
870003-1 für Schrott
870004-9 Viseu
870007-2 für Schrott
870008-0 CFI Brad
870009-8 für Schrott
870012-2 Covasna
870013-0 für Schrott
870015-5 Viseu
870016-3 für Schrott
870018-9 für Schrott
870023-9 CFI Brad
870036-1 für Schrott
870044-5 für Schrott
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• Depot Sibiu
870010-6 für Schrott
870011-4 für Schrott
870031-2 für Schrott
870037-9 für Schrott
870038-7 CFI Brad
(Georg Hocevar, www.cfi.ro, 22.08.08).

RechteckWiederaufbau der Wassertalbahn beginnt
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Obwohl hinter den Kulissen immer noch politisch verhandelt wird, wer wieviel und wann für den Wiederaufbau bezahlt, ist der Bann gebrochen: Am Donnerstag 14. August bewegten sich erstmals wieder Räder auf der Wassertalbahn!
Die "Krauss" 763.193 fuhr mit dem einzigen in Viseu de Sus verbliebenen ex WAB-Personenwagen bis vor "Fabrica 3" vor Valea Scradei, wo wegen der unterspülten Strecke Endstation war. Vorläufig, denn bereits am Montag, 18. August beginnen hier die ersten Arbeiten. Das Gleis wird Richtung Berg verschränkt und stabilisiert. Ende nächster Woche sollte dieser Abschnitt provisorisch repariert sein, womit die Bahn über Valea Scradei hinaus bis Km 8 wieder befahrbar ist.
Auf Anmeldung (spätestens am Vorabend) und sicher jeweils Freitag und Samstag fährt die 763.193 einen "Baustellen-Touristenzug" - die Mitfahrt ist gratis, Spenden für den Wiederaufbau aber hochwillkommen.
Nebenbei: Der Wiederaufbau bei "Fabrica 3" wird vollumfänglich vom Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" finanziert. Ein grosses Dankeschön allen bisherigen Spendern!
Die Bilder zeigen den ersten Zug nach der Flut, die Krauss-Lok 763.193 vor dem unterspülten Gleisabschnitt bei "Fabrica 3" und den ersten Zug "danach" mit Gruppenbild und Lokführer "Loici" (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 18.08.08).

RechteckTouristen-Waldbahn Moldovita vom Hochwasser zerstoert
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Bei den schweren Hochwassern vom 26.07.2008 wurde auch die Touristen-Waldbahn Moldovita schwer in Mitleidenschaft gezogen:
• KM 1,3: Gleise verworfen (40m)
• KM 1,4: Bahndamm weggespuelt (10m)
• KM 2,0: Bahndamm weggespuelt, Gleise zerstoert (30m)
• KM 2,6: Gleise verworfen (30m)
• KM 2,8 - 3,2 Gleise und Bahndamm komplett weggespuehlt
• KM 3,6 - 3,85 Gleise und Bahndamm komplett weggespuehlt.
Damit wurden auch 250m des erst im Maerz auf der alten Trasse mit privaten Schienen und Stahlschwellen neu aufgebauten Streckenabschnittes 3,6-4,0 komplett zerstoert.
In Eigenregie wurde begonnen, die leichteren Schaeden bis KM 2,8 wieder in Stand zu setzen, um den Touristenverkehr wieder aufnehmen zu koennen. Am 13.8. wurde auf der noch befahrbaren Strecke bis KM 1,3 ein Sonderzug fuer Schweizer Eisenbahnfreunde in Bewegung gesetzt.
Fuer die groesseren Zerstoerungen ab km 2,8 wird die Hilfe des Landkreises Suceava benoetigt, wofuer derzeit leider noch keine Zusagen erlangt werden konnten.
Wir ersuchen die Leser um Spenden fuer den Verein, welcher die Aufbauarbeiten durchfuehrt: Asociatia pentru pastrarea liniilor inguste din Romania, Str. uzinei Nr. 1, RO-337200 Criscior, Bankverbindung: Banca Comerciala Romana, B-dul republicii Nr. 3, RO-335200 Brad, IBAN: RO08RNCB 016109884213 002, BIC: RNCBROBU, Zahlungszweck: Moldovita
(Georg Hocevar, www.cfi.ro, 15.08.08).

RechteckPrivater Fernverkehr
Foto  Werner Bischoff
Am 7. August war der Fernzug Brasov - Constanta der "Regiontrans" unterwegs auf seiner Fahrt zum Schwarzen Meer, hier bei der Durchfahrt durch den renovierten Bahnhof von Mircea Voda, ca. 40 km vor seinem Ziel.
Zwei ex-SNCF-Triebwagen (Caravelle) bilden die Garnitur. Waehrend der im Bild hintere Triebwagen nur eine neue Lackierung erhalten hat, wurde der vordere Zug mit neuen Stirnseiten ausgestattet. Der Zug hat einen 18-stuendigen Umlauf. Ansonsten betreibt Regiotrans hauptsaechlich Personenverkehr auf frueheren CFR-Nebenbahnen (Werner Bischoff, 09.08.08).

RechteckDampffahrten in Comandau waren ein voller Erfolg
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Die am Wochenende 2.+ 3. Aufust 2008 in Comandau durchgefuehrten Dampffahrten in Comandau waren ein voller Erfolg. Bei insgesamt 20 Fahrten an beiden Tagen wurden 130km zurueckgelegt und ca. 2.000 Fahrgaeste befoerdert. In Comandau sind langsame Fortschritte zu sehen, dass sich das entlegene Holzfaellerdoerfchen in einen rustikalen Touristenort verwandelt.
Es wurden bereits die ersten Penionen und Ferienhaeuser errichtet, es gibt ein Restaurant und sogar einen Skilift. Ein Grossteil der Touristen kommt aus Bukarest und Ungarn. Die Lokalpolitik fordert vehement, dass die Dampffahrten in Comandau zu einer staendigen Einrichtung werden. Der Bezirksrat von Covasna arbeitet an der Uebernahme der Strecke von dem in Konkurs befindlichen derzeitigen Eigentuemer, BRAFOR. Saemtliche noch vorhandenen Gueterwagen wurden bereits durch den Bezirksrat angekauft (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 06.08.08).

RechteckDampffahrten in Comandau
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Anlaesslich der Comandauer Festtage (2. + 3. August 2008) werden auch heuer wieder Dampfzuege von Comandau Richtung Holom fahren. Zu diesem Zwecke wurde die Krauss-Lokomotive 762.209 von der vom Hochwasser zerstoerten Waldbahn Moldovita nach Comandau gebracht.
Fuer die Instandsetzungsarbeiten wurde noch die NS2h, welche normal auf der Talsttrecke in Covasna stationiert ist, und ein zusaetzlicher Personenwagen nach Comandau umgesetzt. Die befahrbare Strecke ist ca. 4km lang (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 01.08.08).

RechteckHochwasser zerstört Wassertalbahn
Wie der Verein Hilfe für die Wassertalbahn meldet, ist nach lang anhaltenden, extremen Niederschlägen in Nordrumänien die Wassertalbahn am 26.07.08 schwer beschädigt worden: Das plötzlich einsetzende Hochwasser überraschte einen Touristenzug, welcher im unberührten Karpatental eingeschlossen wurde. Die Lokomotive 764.421 musste - teilweise in Schlamm und Geröll - oberhalb von Bardau stehengelassen werden.

Die Schmalspurbahn ist auf weiten Abschnitten völlig zerstört. Die Schäden an der Strecke sind schlimmer als beim letzten grossen Hochwasser im Jahre 2001 und erinnern an die Schäden der Weißeritztalbahn.
Bilder von der Zerstörung finden Sie auf der Seite der Wassertalbahn (30.07.08).

RechteckWengernalpbahnwagen in Viseu de Sus eingetroffen
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Die ersten beiden umgebauten Personenwagen der Wengernalpbahn (Berner Oberland) sind in Viseu de Sus eingetroffen. Am Montag 21. Juli 2008 absolvierten sie anstandslos eine Testfahrt hinter der Resita 764.421 ("Elvetia") nach Poiana Novat, dem Seitenast der Wassertalbahn. Bis in einer Woche trifft auch der dritte umgespurte Wagen in Viseu de Sus ein; zusammen mit dem neuen Tender/Packwagen (ex MAV) ist dann der "Schweizerzug" komplett und einsatzbereit.
Für die Finanzierung des Umbaues dieser Wagen (und des Transports Schweiz-Rumänien) hat der Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" eine spezielle Spendenaktion gestartet. Wer mitmacht, nimmt an einer Verlosung von schönen Preisen (Gratis-Sonderfahrt, Gratisferien auf der Waldbahn etc.) teil.
Die jahrelang abgestellte, zuletzt auf der Waldbahn Moldovita beheimatete Motordraisine (siehe Bild) wird z.Zt in Criscior von Georg Hocevar liebevoll restauriert. Bis im Herbst 2008 soll sie zurück in Viseu de Sus sein und endlich wieder fahren (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 22.07.08).

RechteckL18H-005 und L18H-006 wieder betriebsfähig
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Foto Georg HocevarFoto Georg Hocevar
Am Sonntag, 06.07.2008 wurden in Criscior die beiden Diesellokomotiven 18010 und 18011 (ex L18H-005 und L18H-006) per Verladerampe auf LKW verladen und nach Frankreich verschickt.
Die beiden Lokomotiven haben eine bewegte Geschichte hinter sich: Am 4.12.1984 wurden die beiden meterspurigen Maschinen L18H-005 (Fabr.Nr. 24.963) und L18H-006 (Fabr. Nr. 24.964) von den 23. August Werken Bukarest (FAUR) an die Rohhuette Helbra ausgeliefert. Dort wurden sie bis zur Schliessung der Huette Anfang der 90er Jahre fuer den Abtransport der Kupferschlacke verwendet. Nach der Betriebseinstellung wurden die beiden Lokomotiven an die IBS/BEG Brohltalbahn verkauft.
Da kein geeignetes Einsatzgebiet gefunden werden konnte, wurden die Lokomotiven an die MALOWA (www.malowa-bahnwerkstatt.de) in Klostermannsfeld abgegeben, kamen also in die Naehe Ihres urspruenglichen Einsatzgebietes zurueck. MALOWA verkaufte sie im Jahre 2006 an die Schmalspurbahn Criscior. Am 22.12.2006 erfolgte die Verladung auf einen rumaenischen Privatwagen der Gattung Laads. Ziel des Transportes war Curtici, von wo die Lokomotiven wegen einer kurzfristiger Gueterannahmesperre der Bahnstrecke Arad - Brad per LKW in die Werkstaette Criscior gebracht wurden.
Im Auftrage der Firma CFG Giragr (www.yves.ocquident.free.fr) wurde mit der Hauptausbesserung und Modernisierung begonnen. In 18 Monaten Bauzeit wurden die beiden Innenrahmenlokomotiven von Meterspur auf 600mm umgespurt sowie der rumaenische MAN-Lizenzmotor durch einen Caterpillar-Motor der Type C7 ersetzt. Nach der Umspurung haben die Lokomotiven nun einen Aussenrahmen.
Der Entkunde, die Touristenbahn Île d'Oléron in Frankreich (www.le-ptit-train.com), wuenschte in Anlehnung an die karibische Touristenbahn St. Kitts (www.stkittsscenicrailway.com), welche ebenfalls mit rumaenischen Diesellokomotiven (L30H ex Zuckerfabrik Dobre/Polen) ausgestattet wurde, eine weisse Lackierung (Georg Hocevar, www.cfi.ro, 07.07.08).

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