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Flagge SerbienRepublik Serbien - Republika Srbija

RechteckMetrovagonmash gewinnt Ausschreibung für zehn Triebwagen in Serbien
Foto Metrowagonmash
Triebwagen RA-V-731.25 der Firma Metrovagonmash als Serie 6341 für Ungarn. Foto Metrovagonmash.
Die zum russischen Konzern Transmashholding gehörende JSC Metrovagonmash hat am 04.03.10 eine Ausschreibung der Serbischen Staatsbahn (Zeleznice Srbije) zur Lieferung von zehn zweiteiligen Triebwagen gewonnen.
Abgesehen von Metrovagonmash haben die folgenden Unternehmen an der Ausschreibung teilgenommen:
• CAF, Spanien
• TZV Gredelj (Tvornica željeznickih vozila Gredelj, Kroatien, Zagreb) und
• ŽOS Vrútky as (Slowakei, Vrutki).
Bei der Auswahl des Gewinners der Ausschreibung spielten neben den Kosten auch die Erfahrung des Bieters im Bereich der Entwicklung und Produktion von Triebfahrzeugen eine Rolle.
Triebwagen und Schienenbusse von Metrovagonmash sind außer in Russland auch in der Ukraine, Litauen und Ungarn im Einsatz. Insgesamt lieferte Metrovagonmash seit Anfang 2006 62 zwei- und dreiteilige Schienenbusse aus (WKZ, Quelle Pressemeldung Transmashholding, 05.03.10).

RechteckZugverbindung Belgrad - Sarajevo
Wie die Süddeutsche Zeitung und AFP melden, gibt es nach 18 Jahren Unterbrechung durch die Balkankriege seit dem Fahrplanwechsel am 13.12.2009 wieder eine direkte, symbolträchtige Zugverbindung Belgrad - Sarajevo (Johannes Schenkel, 15.12.09).

RechteckCAF unterzeichnet Vertrag über Lieferung von 30 Straßenbahnen für Belgrad
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird der spanische Hersteller von Schienenfahrzeugen CAF (Bessain) 30 Einheiten aus fünf Modulen für die Straßenbahn Belgrad (Serbien) liefern. Der Wert des Auftrags beläuft sich auf 70 Millionen Euro. Die zu liefernden Einheiten werden Niederflurfahrzeuge in der Spurweite 1000 mm sein.
Die 33 Meter langen Fahrzeuge verfügen über drei 2-achsige Drehgestelle, von denen zwei motorisch angetrieben sind. Die Motoren sind für 600 Volt Gleichspannung ausgelegt. Fünf Türen je Seite gestatten den bis zu 242 Fahrgästen ein zügiges Ein- und Aussteigen. Die Fahrzeuge bauen sich auf der neuen Generation von URBOS Straßenbahnfahrzeugen des Herstellers CAF auf.
Die Herstellung von Straßenbahnfahrzeugen ist in den letzten Jahren ein wichtiges Standbein für CAF geworden. Städte wie Bilbao, Vitoria, Sevilla, Malaga, Antalya (Türkei), Edinburgh, Zaragoza und Houston (Texas) haben sich für die Technologie von CAF ausgesprochen (Helge Deutgen, Pressemeldung CAF, 11.11.09).

RechteckSubotica und Sombor
Foto Holger MühlbachFoto Holger Mühlbach
Foto Holger MühlbachFoto Holger Mühlbach
Spontan fällte ich den Entschluss, in diesem Jahr von meinem Urlaubsaufenthalt in Ungarn einen Besuch abzustatten. Der Spontanität war es auch geschuldet, dass ich mich vorher nicht ausführlich über das Land informieren konnte. Also besuchte ich am 27. Juli 2008 die Grenzregion zu Ungarn um Subotica und Sombor.
Der Bahnhof Subotica ist ein gepflegtes Gebäude. Die gesamten Gleise waren bis auf eine Ausnahme mit Güterwagen besetzt, Lokomotiven zeigten sich nur im Bw-Bereich. Hier wollte ich auch hin, denn vor dem Schuppen stand eine Dampflokomotive. Doch leider hatte ich das Fotografierverbot übersehen. So gelangten mir nur ein Blick auf einen Hilfszug im Bahnhofsbereich (Foto links oben) und den einfahrenden Schnellzug mit drei Kurswagen unterschiedlicher Bahnverwaltungen (Foto rechts oben). Weitere Fotos waren nicht möglich, ich wurde von einem Bahnangestellten höflich aber bestimmt auf das Fotografierverbot hingewiesen. Ein "Papier" (sprich Fotoerlaubnis) hatte ich nicht.
In Sombor erwischte ich dann im Bahnhof einen Personenzug nach Subotica mit einer amerikanischen Diesellok bespannt (unten links). Vor dem Bahnhof steht eine Denkmalslok, die an das Streckenjubileuem 1995 erinnert (unten rechts).
Für mich steht fest, im nächsten Jahr sicher nochmals nach Serbien zu fahren, denn es gibt noch viel zu sehen dort (Holger Mühlbach, 09.09.08).

RechteckSubotica und Sombor
Foto Holger MühlbachFoto Holger Mühlbach
Foto Holger MühlbachFoto Holger Mühlbach
Spontan fällte ich den Entschluss, in diesem Jahr von meinem Urlaubsaufenthalt in Ungarn einen Besuch abzustatten. Der Spontanität war es auch geschuldet, dass ich mich vorher nicht ausführlich über das Land informieren konnte. Also besuchte ich am 27. Juli 2008 die Grenzregion zu Ungarn um Subotica und Sombor.
Der Bahnhof Subotica ist ein gepflegtes Gebäude. Die gesamten Gleise waren bis auf eine Ausnahme mit Güterwagen besetzt, Lokomotiven zeigten sich nur im Bw-Bereich. Hier wollte ich auch hin, denn vor dem Schuppen stand eine Dampflokomotive. Doch leider hatte ich das Fotografierverbot übersehen. So gelangten mir nur ein Blick auf einen Hilfszug im Bahnhofsbereich (Foto links oben) und den einfahrenden Schnellzug mit drei Kurswagen unterschiedlicher Bahnverwaltungen (Foto rechts oben). Weitere Fotos waren nicht möglich, ich wurde von einem Bahnangestellten höflich aber bestimmt auf das Fotografierverbot hingewiesen. Ein "Papier" (sprich Fotoerlaubnis) hatte ich nicht.
In Sombor erwischte ich dann im Bahnhof einen Personenzug nach Subotica mit einer amerikanischen Diesellok bespannt (unten links). Vor dem Bahnhof steht eine Denkmalslok, die an das Streckenjubileuem 1995 erinnert (unten rechts).
Für mich steht fest, im nächsten Jahr sicher nochmals nach Serbien zu fahren, denn es gibt noch viel zu sehen dort (Holger Mühlbach, 09.09.08).

RechteckErster Zug über die Donaubrücke zwischen Erdut (HR) und Bogojevo (SRB)
Grafik LOK Report Europa Reiseführer
Endlich! Nach über einem Jahr seit der Betriebsfreigabe ist am Freitag, 08.08.2008 erstmals wieder ein regulärer Zug über die Kroatien und Serbien verbindende Donaubrücke bei Erdut gerollt. Die Brücke war im Zuge des serbisch-kroatischen Konflikts in den Neunziger Jahren zerstört worden und wurde mit norwegischer und belgischer Finanzhilfe wiederaufgebaut.
Seither gibt es neben der Magistrale Zagreb - Šid - Beograd wieder eine zweite Schienenverbindung zwischen den beiden Nachbarländern, doch fand bisher kein Verkehr statt. Das vorgesehene Zugpaar 45831 / 45830 Vinkovci - Bogojevo (ZS) - Vinkovci sollte vor allem zum Leerwagenaustausch dienen.
Unter den Eisenbahnfreunden hüben wie drüben des großen Stroms waren bereits Tage zuvor Gerüchte über einen "ersten Zug" im Umlauf. Und er kam: kein Leerzug, sondern 22 zweiachsige Schiebewandwagen mit Kunstdünger-Sackware aus dem Betrieb "Petrokemija" im kroatischen Kutina (970 t Bruttogewicht) liefen am Vormittag im Grenzbahnhof Erdut ein, bisher das kroatische Ende der Schienenwelt (dargestellt übrigens auf dem Titelbild des LOK Report-Buches "Schienenstoß, grenznah"). Entgegen den Bild- und Buchfahrplänen spannte aber dann die HŽ-2062 ab, eine serbische 661 kam samt Packwagen herüber und zog dann um Punkt 11.00 Uhr die Fuhre aus dem Bahnhof, auf und über die Donaubrücke sowie weiter nach Subotica, wo der Empfänger ansässig ist, die Firma Agrooprema.
Gäbe es den Grenzübergang nicht wieder, hätte der Ganzzug bis kurz vor Beograd und dann über Novi Sad durch die gesamte Vojvodina fahren müssen - auf dichtbelegter eingleisiger Strecke.
So hoffen denn Eisenbahner wie Politiker beider Seiten auf mehr Wirtschaftsaustausch und mehr Schienenfracht auf dem direkten Weg zwischen Slawonien, Batschka und Banat.
Der Brückenzug war anfangs (1870) Teil der privaten Alföld-Fiumaner Bahn und wurde langjährig als Eisenbahn-Dampftrajekt betrieben, bis eine feste Stromquerung errichtet wurde. Vor dem zweiten Weltkrieg fuhr der "Paris-Bucuresti-Express" über die Strecke, bevor sie nach 1991 endgültig ihren Niedergang erlebte. Nun kommt es vieleicht doch noch zu einer späten und kleinen Blüte (Joachim Piephans, 09.08.08).

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