Museum
vom 09.02.10
Volldampf
in Interlaken




«Mit Volldampf voraus!» Dies ist das einhellige Motto
in Interlaken, wenn vom 13.-16. Mai 2010 aussergewöhnliche Dampfzüge
und historische Lokomotiven die angereisten Festivalbesucher in ihren
Bann ziehen. Zwischen Thuner- und Brienzersee, vor dem atemberaubenden
Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau erleben Dampflokomotive-Liebhaber
einen Event der Superlative. Auf Bahnfreunde aus Deutschland wartet
ausserdem ein einmaliges Pauschalangebot.
10 Dampfloks (z.B. Dampflok 52 221; 141 R 1244; HG 3/3 1067), eine
Rollmaterial-Ausstellung, Dampf-Schnupperfahrten und eine Dampflock-Parade
lassen das Nostalgiker-Herz höher schlagen. Hinzu kommen weitere
Highlights wie zwei historische Elektroloks (Be 4/4 BT 14; «Krokodil»
Be 6/8 III 13302), ein Dampfschiff, Führerstandfahrten, Dampf-Gartenbahnen
sowie Verkaufs- und Informationsstände.
Das Dampffestival soll Menschen aus aller Welt anlocken. Ein ganz
besonderes Angebot wartet auf Dampfbegeisterte aus Deutschland. Die
Jungfrau Tours AG bietet eine Pauschalreise für nur 560 Euro
pro Person, gültig ab jedem grösseren DB-Bahnhof. Das Angebot
beinhaltet nebst drei Übernachtungen mit Frühstück
in einem ***Hotel zahlreiche weitere Extras. Ein VIP-Eintritt zum
Gelände des Dampffestivals gehört ebenso dazu wie die gratis
Benützung von lokalen Bussen und Zügen in Interlaken.
Wer die Anreise lieber mit dem Flieger bestreitet, profitiert ebenfalls
von einer einmaligen Offerte. Ab jedem Schweizer Flughafen oder Grenzbahnhof
kostet das Pauschal-Angebot fürs Dampffestival 420 Euro pro Person
(exkl. Flug). Buchbar sind alle Arrangements direkt beim Reiseveranstalter
Jungfrau Tours AG oder bei Interlaken Tourismus (Pressemeldung Interlaken
Tourismus, 09.02.10).
Winterdampf
auf der Schwäbischen Alb


Unter dem Motto "Winterdampf auf der Schwäbischen Alb" wurde am Sonntag
die ehemalige HzL-Lok 11 (Baujahr 1911 bei der Maschinenfabrik Esslingen)
der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeuge (GES) von Eyach
über Hechingen und Gammertingen zur Schwäbischen Alb-Bahn nach Münsingen
überführt.
Mit vier Donnerbüchsen am Hacken ergab sich so ein wunderbarer Nebenbahnzug
(Harald Becker, 09.02.10).
Museum
vom 08.02.10
50
3501

Die Wekslok des DLW zog am Sonntag einen Charterzug von Meiningen
nach Neuhaus und zurück. Die Aufnahme entstand kurz vor der Abfahrt
im Meininger Bahnhof
(Jens Gießler,
08.02.10).
52
8154


Eine Sonderfahrt der Leipziger Eisenbahnfreunde mit 52 8154.8 führte
entlang des Weges Leipzig - Altenburg - Gera - Zeitz - Leipzig (Dieter
Müller, 08.02.10).
MEG
302


Am 06.02.2010 veranstaltete der Verein "Berlin macht Dampf"
eine Sonderfahrt von Berlin-Schöneweide über Elsterwerda,
Chemnitz und Flöha nach Cranzahl. Von Cranzahl ging es mit einem
Sonderzug auf der Fichtelbergbahn weiter nach Oberwiesenthal zum dortigen
Ski-Fasching.
Aufgrund des Ausfalls der eigentlich als Zugloks vorgesehenen 119
158 des DB-Museums und 52 8079 von Dampf Plus (ab Chemnitz bis Cranzahl
als Zuglok) übernahm MEG 302 (ex 229 173) die Sonderzugleistung
auf der gesamten Strecke (Hendrik
Flath, 08.02.10).
Museum
vom 06.02.10
Fünf
Jahre RuhrtalBahn


Schon fünf Jahre sind seit dem Start der RuhrtalBahn im Jahre
2005 vergangen. Seit dem haben sich im mittleren Ruhrtal die nostalgischen
Schienenbus- und Dampfzufahrten mit über 80 Fahrtagen im Jahr
als feste Größe im überregionalen Freizeitsektor etabliert.
Auch in diesem Jahr werden wieder der rote VT98 und der Dampfzug des
Eisenbahnmuseums Bochum- Dahlhausen mit der preußischen P8 "38
2267" regelmäßig auf der Stammstrecke zwischen dem
Eisenbahnmuseum der DGEG in Bochum und dem Hagener Hauptbahnhof unterwegs
sein. Das bisher erfolgreiche Konzept mit je drei Hin- und Rückfahrten
pro Betriebstag wird als sehr kundenfreundlich empfunden und daher
auch beibehalten.
Zusätzlich verkehrt der Schienenbus an den Fahrtagen des Dampfzuges
im Anschlussverkehr auf dem "Teckel" zwischen Herdecke und
Ennepetal-Kluterthöhle. Verknüpfungspunkt ist auch hier
der Hagener Hauptbahnhof.
An jedem vierten Sonntag von März bis Oktober verbindet der VT98
als "Zechenexpress" die Industriemuseen Zeche Nachtigall
in Witten-Bommern mit der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen.
Ab der kommenden Saison wird hier die Fahrtroute über das bekannte
Wittener Ruhrviadukt führen! Interessante Zusatzangebote wie
kombinierte Bahn- und Schiffstouren oder bergbaugeschichtliche Wanderungen
mit Schienenbusfahrt runden das Programm ab (Pressemeldung RuhrtalBahn
GmbH, 06.02.10).
Museum
vom 05.02.10
Ticketvorverkauf
zum „dampfspektakel“ gut nachgefragt
Über www.dampfspektakel.info
(mit Link zu ticket regional) können bereits jetzt ganz einfach
im Online-Vorverkauf Tages- und Eventkarten erworben werden, mit denen
entweder an einem oder an allen Veranstaltungstagen die Züge
des dampfspektakels genutzt werden können. Und das haben bereits
viele Kunden genutzt. Von daher ist allen Interessierten zu empfehlen,
den Online-Ticketvorverkauf schnell zu nutzen.
Diese Fahrscheine für das dampfspektakel gelten auch in allen
öffentlichen Verkehrsmitteln der Verkehrsverbünde Rhein-Mosel
(VRM) und Region Trier (VRT). Weitere Tickets für einzelne Hin-
und Rückfahrten wird es an den Veranstaltungstagen an ausgewählten
Vertriebsstellen und in den Zügen geben.
Das dampfspektakel bietet den Menschen in der Region die einzigartige
Möglichkeit, gemeinsam mit Besuchern aus aller Welt die Faszination
Dampfzug und Eisenbahngeschichte hautnah zu erleben. Das bedeutet
unvergessliche Eisenbahnnostalgie mit rund 200 Themen-Zügen aus
allen Epochen auf den landschaftlich reizvollen Schienenstrecken durch
die Eifel und entlang von Mosel und Saar (Pressemeldung SPNV-Nord,
05.02.10).
Museum
vom 03.02.10
Rodelblitz

Am Sonntag war die Eisenacher 41 1144 bei Siegelbach mit dem Rodelblitz
unterwegs (Jochen Schmidt,
03.02.10).
Museum
vom 02.02.10
Dampfzug
"Rodelblitz" fuhr am Wochenende erstmalig
Am vergangenen Wochenende waren mehr
als 350 Fahrgäste im ersten "Rodelblitz" der diesjährigen
Saison unterwegs. Noch bis zum 21. Februar besteht an den Wochenenden
die Möglichkeit, mit dem Dampfzug samstags oder sonntags eine
Fahrt durch den winterlichen Thüringer Wald von Eisenach über
Oberhof nach Arnstadt und abends wieder zurück zu unternehmen.
Nach Ankunft des Zuges bringt ein Bus die Fahrgäste vom Oberhofer
Bahnhof in das Stadtzentrum. In Arnstadt haben Eisenbahninteressierte
die Möglichkeit, das ehemalige Bahnbetriebswerk mit weiteren
historischen Fahrzeugen zu besichtigen. Gezogen wird der Thüringer
Traditionszug auch im zwölften Jahr wieder von der Dampflok 41
1144-9 der IGE "Werrabahn Eisenach".
Der
"Rodelblitz" war auch in diesem Jahr wieder der Auftakt
für das gemeinsame Nostalgieprogramm der Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH (NVS) und des Verkehrsbetriebes Thüringen
der DB Regio AG. "Das Bahn-Nostalgie-Programm erfreut sich seit
Jahren großer Beliebtheit und findet auch im Traditionsjahr
,175 Jahre Eisenbahn in Deutschland' eine Fortsetzung. Darüber
hinaus ergeben sich zu jeder Jahreszeit Möglichkeiten, mit dem
Dampfzug Thüringen und touristische Höhepunkte auch über
die Landesgrenzen hinaus zu erkunden. Einige Fahrten führen nach
Sachsen-Anhalt, Sachsen und Tschechien", erläutert Volker
Michael Heepen, Geschäftsführer der NVS.
"Mit
dem gemeinsamen Nostalgieprogramm bieten wir einen interessanten Einblick
in die Eisenbahngeschichte und würdigen auch das umfangreiche
Engagement vieler Eisenbahner und Eisenbahnfreunde bei der Wartung,
Pflege und Unterhaltung der historischen Fahrzeuge. Zugleich führen
die thematischen Touren durch landschaftlich reizvolle Gegenden, so
dass nicht nur Eisenbahnfans auf ihre Kosten kommen", so Thomas
Hoffmann, Sprecher des Verkehrsbetriebes Thüringen der DB Regio
AG.
Eisenbahnvereine
und Eisenbahnverkehrsunternehmen halten für die Bahn-Nostalgie
in Thüringen einen umfangreichen Fuhrpark mit historischen Reisezugwagen,
Dampf- und Diesellokomotiven bzw. Elektro- und Dieseltriebwagen vor,
die man anlässlich der Sonderfahrten in Aktion erleben kann.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Traditionsfahrten,
zu Fahrzeugen, Verkehrstagen, Fahrplänen, Preisen und Möglichkeiten
des Fahrscheinkaufs gibt es in der Informationsbroschüre "Bahn-Nostalgie
in Thüringen 2010" oder im Internet unter www.bahnnostalgie-thueringen.de
(Pressemeldung
Deutsche Bahn AG, 02.02.10).
Winterbetrieb
beim Verein Rhein-Schauen


Um auf den Saisonstart am 1. Mai 2010 optimal vorbereitet zu sein,
läuft auf der 750-mm-Werkbahn des Vereins Rheinschauen der Werkstattbetrieb
auf Hochtouren. Die Dampflokomotive "Widnau / St. Gallen" (Jung, B-Kuppler,
Baujahr 1910) wird einer Fahrwerksrevision unterzogen, welche von
der Hauptwerkstätte der Rhätischen Bahn durchgeführt wird. Für den
Transport nach Landquart wurde die Lok per Strassenkran auf einen
Tieflader geladen. Gleichzeitig werden die beiden "Trogenerbahn"-Wagen,
hier gezogen von der Lok Urs (Stadler/IRR, Baujahr 1949), von Vereinsmitgliedern
revidiert (Pressemeldung Verein Rhein-Schauen, www.rheinschauen.at,
Fotos Christoph Weder, 02.02.10).
Museum
vom 01.02.10
Wiehtalbahner
investierten 2.600 Stunden in die Strecke




Dass eine Rotte eine Gruppe von Arbeitern ist und dass dieser Begriff
bei der Eisenbahn üblich ist, mag der eine oder andere ja noch wissen.
Aber was ist ein Streckenwärter und Rottenaufsichtsbediensteter? Ja
eben, ein Mensch, der dafür Sorge trägt, dass eine Eisenbahnstrecke
in Schuss ist und dass die Rotte gut und sicher arbeitet. Bei der
Wiehltalbahn ist das Uwe Wintersohl. Seine Rotte hat im vergangenen
Jahr 2.600 Stunden draußen an der Strecke gearbeitet.
Beim ersten Aktiventreffen im neuen Jahr erhielten nun die Fleißigsten
Urkunden über ihr Engagement. 23 Kilometer Eisenbahn von Osberghausen
nach Waldbröl und 7 Kilometer von Hermesdorf nach Morsbach liegen
in der Verantwortung des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn.
Überwacht und abgenommen werden die Arbeiten von der Rhein-Sieg-Eisenbahn
GmbH aus Bonn-Beuel, die vom Förderkreis mit der Betriebsführung beauftragt
wurde.
Die Rotte hat drei große Aufgaben: Es gilt, den bereits reaktivierten
Streckenteil von Osberghausen bis Remperg zu erhalten, den Abschnitt
bis Waldbröl für die Wiederinbetriebnahme vorzubereiten und die Mängel
für die Inbetriebnahme nach Morsbach abzuarbeiten. Die Strecke zu
erhalten heißt vor allem, das Grün zurückzuschneiden und Bauwerke
und Gleise fit zu halten.
Dazu kommt manchmal Unerwartetes: Bundesweit wurden vor einem Jahr
die Vorschriften zur Signalisierung von Bahnübergängen geändert, was
natürlich auch auf der Wiehltalbahn umgesetzt werden musste - viele
Stunden Arbeit und ein vierstelliger Betrag für neue Signaltafeln
wurden hierfür investiert.
Mehr zu tun gab es allerdings auf dem Abschnitt, der an Ostern wieder
in Betrieb gehen soll. Diese Arbeiten sind so gut wie beendet; das
Hauptaugenmerk liegt in den nächsten Wochen auf letzten Gleisarbeiten
und der Herrichtung der Bahnsteige.
In Zahlen berichtet Uwe Wintersohl: "Wir haben im letzten Jahr über
60 Schienenstöße gerichtet, Bahnsteigbeleuchtungen aufgestellt, die
Bahnübergangstechnik auf der neuen Strecke saniert, an den Bahnübergängen
Teerbeläge ausgebessert, auf über 8 Kilometern Streckenlänge das Gleis
neu eingeschottert, verschüttete Schwellen und deren Köpfe wieder
freigelegt, um nur das Wichtigste zu nennen. Und viel zu viele Vandalismusschäden
beseitigt!".
Nicht zu vergessen, dass die Bahnstrecke von Hermesdorf nach Morsbach
soweit freigeschnitten wurde, dass die Arbeitszüge schon wieder bis
zum Morsbacher Ortseingangsschild fahren, und dass ein Gleisbauunternehmen
den Bahnübergang auf der B55 in Osberghausen grundsaniert hat. "2.600
Stunden ehrenamtliche Arbeit sind eine Menge Holz", freut sich Wintersohl
über die Leistung seiner Männer und Frauen. Dabei sind das nur die
Stunden an der Strecke; die Schreibtischarbeit, die Fahrzeugpflege
und der Fahrbetrieb sind da noch nicht eingerechnet.
"Keine Frage, dass wir uns für dieses Jahr das Ziel gesetzt haben,
mindestens genauso fleißig zu sein", so Wintersohl. Und so lassen
sich die Wiehltalbahner nicht vom Wetter schrecken und arbeiten auch
den Winter über durch (Ulrich
Clees, www.wiehltalbahn.de,
01.02.10).
Museum
vom 30.01.10
99
5901 in Meiningen zur Aufarbeitung




Am 28.01.2010 begab sich die Malletlok 99 5901 von Wernigerode aus
in Richtung Meiningen zur Aufarbeitung. Der Transport von Bf Wernigerode
Westerntor in Richtung Meiningen geschah auf einen Tieflader der Preßnitztalbahn
(Jürgen Steimecke,
30.01.10).
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