News - Museumsbahnen und Vereine, Veranstaltungen
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Museum vom 12.03.10

RechteckTermine am Wochenende
Termine von Museumsveranstaltungen am Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (12.03.10).

RechteckUngewöhnliches Eisenbahnereignis Im Dänischen Eisenbahnmuseum
Das Dänische Eisenbahnmuseum ist zu Ostern 2010 Schauplatz eines ganz ungewöhnlichen Modellbahnereignisses. Einer kleinen Gruppe von Sammlern wird im Museum eine Fläche zum Aufbau einer riesengroßen - allerdings zeitlich begrenzten - Anlage im Maßstab 1:87 (H0) zur Verfügung gestellt. Die Anlage besteht aus einem deutschen Gebiet aus Epoche 3 und 4.
Das Projekt zielt darauf ab, mit Zügen realistischer Länge über möglichst realistische Entfernungen zu fahren. Im Mittelpunkt steht das Bahntechnische, während der Landschaftsaufbau weitgehend unberücksichtigt bleibt. Die Grundlage ist Märklin, es werden jedoch auch andere kompatible Fabrikate eingesetzt.
• Doppelgleisige Hauptbahn mit Blocksicherung: Gesamtfahrstrecke ca. 2 x 200 m.
• Eingleisige Hauptbahn mit Oberleitung: Gesamtfahrstrecke ca. 100 m .
• Eingleisige Hauptbahn: Gesamtfahrstrecke ca. 75 m.
• Bahnhofslänge vom Einfahrt- zum Ausfahrtsignal: bis ca. 18 m.
• Gesamte Gleislänge bis zu ca. 1000 m.
• Maximale Zuglänge: 4,5 m: Lokomotive + 13 vierachsige Personenwagen oder Lokomotive + 30 Güterwagen.
• Etwa 130 Lokomotiven stehen zur Verfügung.
Die Anlage wird in der Dauerausstellung des Museum zwischen und unter Wagen und Lokomotiven aufgebaut und besteht nur ca. 10 Tage lang: Ab Samstag, den 27. März, wird die Anlage aufgebaut und zügig abschnittsweise in Betrieb genommen. Ab Donnerstag, dem 1. April, ist die Anlage voll in Betrieb. Ab Montag, dem 5. April, wird die Anlage wieder abgebaut.
Geplant und aufgebaut wird die Anlage von fünf Personen, die seit 1979 ca. einmal jährlich Anlagen dieser Art in Hallen, auf Kirchendachböden, in Schulen und an anderen Orten mit ausreichend Platz gebaut haben.
Das Dänische Eisenbahnmuseum liegt in Odense auf der Insel Fünen - im Herzen Dänemarks - und ist täglich von 10 - 16 Uhr geöffnet (Pressemeldung Danmarks Jernbanemuseum, 12.03.10).

Museum vom 11.03.10

RechteckNeue Heimat für den Roten Brummer
Foto WRFoto WR
Fast drei Jahrzehnte hat der rote Triebwagenzug der Interessengemeinschaft Schienenbus Seelze, wenn er nicht gerade unterwegs war, auf dem Gleis 443 im Rangierbahnhof Seelze gestanden. Am Mittwochnachmittag musste das Gefährt seinen bisherigen Standort verlassen, um gut 500 Meter weiter auf einem anderen Gleis Platz zu nehmen. Von dort aus, direkt neben dem als „Uhrenhaus“ bekannten ehemaligen Verwaltungsgebäude, gehen die Seelzer Schienenbusfreunde künftig auf Reisen, erklärt Vorsitzender Andreas Pehl.
Gemeinsam mit Lokführer Gerd Wollenschläger hat er am Mittwochnachmittag die roten Fahrzeuge an den neuen neuen Platz bugsiert. Das sind der betriebsbereite T 2, ex Weidenau, der nicht fahrfähige zweimotorige VT 798 794, der betgriebsbereite Steuerwagen VS 9998 680 und der ebenfalls nicht fahrfähige VB 998 230, dazu ein als Werkstattwagen genutzter VB, 995 218.
Die Seelzer Eisenbahnfreunde wären gern auf dem angestammten Gleis geblieben. Aber die zuständige Abteilung der Bahn für die Streckenunterhaltung hatte entschieden, dass die Weiche vom Gleis zum Netz künftig nicht mehr genutzt werden solle, um Unterhaltungskosten zu sparen. Und ohne Weiche kommt ein Schienenfahrzeug nun einmal nicht auf das übrige Netz. Also wurde die Ersatzlösung gefunden, die allerdings für den kleinen Verein nicht ganz billig ist.
Denn natürlich müssen die Bahnfreaks wie alle anderen Kunden der Bahn auch für das Abstellen ihrer Wagen Gleismiete bezahlen.
Die Bilder zeigen den alten Standort und den neuen im Bhf Seelze Rbf (WR, 11.03.10).

Museum vom 09.03.10

RechteckSPNV-Nord: dampfspektakel 2010
Das „dampfspektakel“ ist das größte Eisenbahnevent Deutschlands, das an den Ostertagen in Rheinland-Pfalz gefeiert wird. Anlass ist der 175. Geburtstag der deutschen Eisenbahnen. Mit der Region zwischen Eifel, Mosel und Saar ist vom 2. bis 6. April eine der schönsten Landschaften Deutschlands Gastgeber für Eisenbahnfreunde aus Nah und Fern.
Gut 200 historische Züge und über 15 Dampfloks verwandeln den Großraum Trier / Koblenz / Gerolstein / Saarbrücken / Luxemburg in ein einziges „Eisenbahn-Freilichtmuseum“. Große und kleine Bahnfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Überall schnauft und pfeift es, der typische „Dampfgeruch“ aus Kohle, Ruß und Öl liegt in der Luft und es darf nach Herzenslust geschaut, gestaunt und fotografiert werden. Besonderes Highlight ist ein Nachbau des „Adler“, der legendären Dampflok, die 1835 als erste die Strecke Nürnberg – Fürth befuhr.
Insbesondere zwischen Karsamstag und Ostermontag verkehren sternförmig von Trier aus zahlreiche historische Sonderzüge bis Saarbrücken, Luxemburg, Koblenz und Gerolstein. Kombiniert mit den Regelzügen des Rheinland-Pfalz-Taktes lassen sich so beliebig viele Touren über die Feiertage realisieren.
Im Rahmen des dampfspektakels werden Spezialtickets angeboten, die in allen historischen Zügen (Sonder- und Regelfahrten) und darüber hinaus in allen Nahverkehrsmitteln in den Verkehrsverbünden Region Trier (VRT) und Rhein-Mosel (VRM) gelten.
Über www.dampfspektakel.info (mit einem Link zu ticket regional) können bereits jetzt ganz einfach im Online-Vorverkauf Tages- und Eventkarten erworben werden, mit denen entweder an einem oder allen Veranstaltungs-tagen die Züge des dampfspektakels genutzt werden können. Angesichts der großen Nachfrage ist zu empfehlen, diesen Service schnell zu nutzen. Ebenfalls können bereits jetzt Tickets in allen ReiseZentren der Deutschen Bahn AG im Veranstaltungsgebiet und im Service Center der trans regio in Koblenz erworben werden.
Im DB Museum Koblenz erwartet die Besucher neben einer E-Lok-Parade auch die Möglichkeit zur Mitfahrt im „Adler“. Beim „Moselfeuerwerk“ am Ostermontag in Bullay wird bei Dampfzugfahrten und einem großen Schiffskorso entlang der illuminierten Moselstrecke ein wahres „Licht-spektakel“ zu erleben sein. Wer sich mehr für die „kleinen Dinge der guten alten Eisenbahn“ interessiert, kommt im Eisenbahnmuseum in Jünkerath voll auf seine Kosten. Von der Römerstadt Trier aus bieten sich zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten „unter Dampf“ in das Moseltal und in die Eifel an. Viele Orte entlang der Bahnstrecken haben sich herausgeputzt und eigene Veranstaltungen vorbereitet, die zum Mitfeiern einladen.
Besonders interessant für alle Dampfzugfreunde ist der historische Lokschuppen Gerolstein in der Vulkaneifel. Zahlreiche Loks, die während des dampfspektakels im Einsatz sind, machen hier Station, tanken Wasser und laden Kohlen. Die Drehscheibe vor den vierzehn Lokständen wird an allen Tagen ständig in Bewegung sein und dafür sorgen, dass die Loks wieder auf dem richtigen Gleis eingesetzt werden und ihre Fahrt pünktlich fortsetzen können. Der Lok-schuppen wird vom Bahnhof Gerolstein aus mit historischen Schienenbussen und Dampfsonderzügen erreicht. Die Sprudelstadt selbst lädt ein zum Besuch des Frühlingsfestes mit historischem Markt.
Ganz in der Nähe, am Bahnhof Daun, lohnt sich die Besichtigung der Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Vulkaneifel. Zwischen beiden Stationen pendeln auf der Eifelquerbahn Dampfsonder-züge. Ein besonderes Highlight steht am Ostermontag auf dem Programm: Eine aufwendige Illumination taucht den Lokschuppen nach Einbruch der Dunkelheit in ein ganz besonderes Licht. Währenddessen formieren sich vor der Drehscheibe die Dampfloks, die bis jetzt auf der Strecke unterwegs gewesen sind, zur großen Nachtparade. Von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr können die „schwarzen Riesen“ bei Dunkelheit bestaunt werden.
Wer stilecht zum dampfspektakel anreisen möchte, dem sei die Fahrt mit der historischen V200 empfohlen. Täglich vom 2. – 5. April 2010 bringt Sie der legendäre Fernschnellzug aus den 1960er Jahren nach Gerolstein und zurück. Informationen und Buchungen zu diesen Fahrten erhalten Sie telefonisch unter 06591-94998700 bzw. über www.ake-eisenbahntouristik.de.
Eine weitere sehr interessante Anreisemöglichkeit zum dampfspektakel besteht darin, dass die Deutsche Bahn vom 3. bis 5. April Sonderfahrten mit dem TEE Rheingold von Dortmund nach Trier (und zurück) anbietet, die mit den im DB-Fernverkehr gültigen Tickets genutzt werden können. Nähere Infos hierzu sind in Kürze unter www.bahn.de erhältlich.
A
m Samstag, 3. April, sendet das SWR-Fernsehen die Landesschau Rheinland-Pfalz live vom dampfspektakel. Am Sonntag, 11. April zeigt der SWR die Sendung „Feste feiern – dampfspektakel 2010“. Ab 14 Uhr führt Moderatorin Judith Kaufmann durch die 90-minütige Sendung rund um das Eisenbahn-Highlight des Jahres 2010.
Am dampfspektakel sind eine ganze Reihe von Partnern unter der Schirm-herrschaft vom rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering beteiligt. Dies sind zum einen als öffentliche Institutionen das Land Rhein-land-Pfalz, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, die Verkehrsverbünde Region Trier und Rhein-Mosel und das Saarland. Zum anderen sind als private Partner der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen mit seinen Mitgliedsvereinen aus ganz Deutschland, das Revierdampf-Team, die Deutsche Museumseisenbahn und die Vulkan-Eifel-Bahn maßgeblich beteiligt. Veranstaltungsgesellschaft ist die Bahn Event 175.
Zudem unterstützen die Deutsche Bahn, die luxemburgische Staatsbahn CFL, die Tourismuspartner und viele weitere Akteure vor Ort die Veranstaltung. Medienpartner ist der SWR. Nicht zu vergessen sind die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern von Seiten der beteiligten Eisenbahnvereine, die an der Planung und Organisation eines der größten europäischen Eisenbahn-Events der vergangenen Jahre engagiert mitwirken (Pressemeldung SPNV Nord, 09.03.10).

Museum vom 08.03.10

RechteckFotozüge auf der Wassertalbahn
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Foto Michael SchneebergerFoto Michael Schneeberger
Auf der Waldbahn von Viseu de Sus werden die Holzzüge mittlerweile vollumfänglich von Dieselloks gezogen; der Einsatz von Dampfloks beschränkt sich auf die touristischen Personenzüge von April bis Oktober.
Speziell für Eisenbahnfreunde bespannten deshalb letzte Woche alle z.Zt. betriebsfähigen Dampfloks (763.193, 764.211 und 764.421) stilechte Produktionszüge, wie sie mit etwas Glück noch im vorigen Jahr zu erleben waren.
Die Veranstaltung war trotz wenig Schnee und sehr gemischtem Wetter ein Erfolg und wird auch in Zukunft mehrmals jährlich durchgeführt (Michael Schneeberger, www.wassertalbahn.ch, 08.03.10).

RechteckKasten einer Lausanner Strassenbahn entdeckt
Foto JF Andrist

Obwohl einige Fahrzeuge der Überlandlinie "Tram du Jorat" (Lausanne Tunnel - Moudon, mit Abzweigung Epalinges - Savigny) in der Schweiz und in Österreich teilweise noch im (Reserve-) Betrieb stehen oder gerettet wurden (der Triebwagen Ce 2/3 28 und der 100-jährige Güterwagen K 510 bei der Museumsbahn Blonay - Chamby), gibt es von den rein städtischen Fahrzeuge der Tramways Lausannois (TL) keines mehr. Auch die damalig ganz neue Museumsbahn konnte es trotz Anstrengungen nicht schaffen, ein einziges zu retten.
Als im Herbst 2009 ein Pilzsammler in einem dichten Wald am Jurafuss auf einen Tramkasten stösst, der längst ungenutzt zu sein schien, wurde über einen Freund ein Mitglied der BC informiert, welches aber zuerst vom Vorstand verschiedene Bemerkungen in Sachen "sinnestäuschende Pilze" mit Träumen von leider längst vernichteten Fahrzeugen hinnehmen musste.
An einem sehr nebeligen Novembertag wurde trotzdem die angegebene Stelle aufgesucht und, siehe da, es stand dort wahrlich ein Tramtorso, unmissverständlich einer aus Lausanne; die Nummer 36 ist sogar noch leicht lesbar.
Nun ging die Detektivarbeit los: Eigentümer, Zufahrtsmöglichkeiten, usw. müssen ergründet werden, wobei sich einige in der Nähe wohnende pensionierte Bähnler als sehr nützlich erwiesen. Es stellte sich heraus dass das "Wrack" wohl in der Umgebung bekannt war, aber niemand wusste, dass es sich um das letzte Tram von Lausanne handelte.
Nach Rodungsarbeiten und Machbarkeitsstudien mit einem Strassentransporteur wurde beschlossen, dass man unbedingt im Winter handeln sollte, weil eine "Feldbahn" bis zur nächster Strasse durch einen Acker zu bauen war. Der Abtransport des Wagenkastens erfolgte am 1. und 2. März. Er ist nun in einem geschlossenen Gelände abgestellt.
Wie es weitergehen und was mit dem Tramtorso passieren soll, muss zuerst die Generalversammlung der Museumsbahn am 19. März beschliessen. Darauf sind einige mehr oder weniger kostspielige Szenarien zu prüfen. Beim Kasten sind noch alle Teile vorhanden und könnten auch, wenn nötig, als Modelle dienen. Aus diesem Grunde - und weil scheinbar nie Teile "abgesammelt" worden sind - war es wichtig, das Ganze bis zum Abtransport unter Presse-Embargo zu halten.
Der TL 36 gehörte zur Serie Ce 2/2 30 - 54, gebaut 1903 von SWS Schlieren, mit elektrischer Ausrüstung ACEC Charleroi. Sehr schön ist die originale Bemalung in zwei Gelbtönen. Die ehemaligen offenen Plattformen wurden gegen 1920 geschlossen. Die Ausrangierung erfolgte um 1940, als die ersten Lausanner Tramlinien auf Trolleybus umgebaut wurden.
Anscheinend wurde die Nr. 36 schon damals verkauft, um als Bienenhaus zu dienen. Es ist vorgesehen, das Relikt am 26/27. Juni sowie am 3/4 Juli im Museumsdepot in Chaulin bei Chamby anlässlich der "Fête du Tram" zum 100-jährigem Jubiläum des Gütertriebwagens 151 der Genfer Strassenbahnen (CGTE) auszustellen (JF Andrist, www.blonay-chamby.ch, 08.03.10).

RechteckStaßfuter Traditionseisenbahner mit Volldampf in die Zukunft
Foto Jürgen Krebs
Der neue Vorstand der Eisenbahnfreunde Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt e.V. (von links nach rechts): Gisbert Schultze, Michael Brandes, Sven Klopp, Uwe Hüttner (Vorsitzender), Hans-Joachim Faber, Torsten Hardtke, Wolfgang Müller. Foto: Jürgen Krebs.
Die Staßfurter Eisenbahnfreunde haben am 06. März 2010 einen neuen Vereinsvorstand gewählt, denn eine Neuwahl war nach Ablauf der Wahlperiode erforderlich. Andererseits zeichnete sich aber auch eine Neubesetzung ab, da einzelne Vorstandsmitglieder, die bisher die Geschicke des Vereins in der Hand hatten nicht wieder kandidierten.
Der neue Vorstand steht wie der alte für die Weiterführung der Idee, dass Staßfurter Traditions-bahnbetriebswerk als lebenden Zeitzeugen, als voll funktionsfähiges historisches Bahnbetriebswerk zu erhalten. Andererseits sollen aber auch neue und moderne Wege in der Vereinsarbeit gegangen werden. Im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit steht dabei eine konsequente Forcierung der Zusammenarbeit mit anderen Museumsbahnen, Eisenbahnvereinen und Eisenbahnunternehmen, mit der Stadt Staßfurt und den regionalen Gebietskörperschaften sowie dem Land Sachsen-Anhalt zum gegenseitigen Nutzen. Vorgesehen sind auch neue Wege im Marketing rund um das historische Bahnbetriebswerk und den historischen Staßfurter Salzland-Express sowie eine gegenseitige fruchtbringende Zusammenarbeit mit allen anderen interessierten Firmen und Einrichtungen.
Weitere Schwerpunkte werden die Nachwuchsgewinnung, der Aufbau einer ständigen musealen Ausstellung in einem extra dafür vorgesehenen Gebäude und der langfristige Erhalt der vorhandenen und teilweise noch heute betriebsfähigen historischen Fahrzeuge sein. Dazu wurden entsprechende Arbeitsgruppen gebildet.
Zielstellung ist es, das Traditionsbahnbetriebswerk zu einem lebendigen Mittelpunkt historischer Normalspurbahnen in Sachsen-Anhalt zu gestalten und damit gemeinsam mit den anderen Staßfurter Technikmuseen einen Tourismusmagnet im Salzlandkreis zu schaffen.
Neuer Vorsitzender des Vorstandes ist der Neundorfer Berufs- und Vollbluteisenbahner Uwe Hüttner. Er wird dabei von den Vorstandsmitgliedern Michael Brandes und Wolfgang Müller aus Magdeburg, Hans-Joachim Faber aus Aschersleben, Sven Klopp und Gisbert Schultze aus Schönebeck und Torsten Hardtke aus Welsleben unterstützt.
Eine der nächsten großen Aufgaben ist neben der Durchführung zweier Eisenbahnbahnfeste in diesem Jahr die Aufnahme der Planungen zum bevorstehenden 20jährigen Vereinsjubiläum im kommenden Jahr. Ein Wermutstropfen bleibt aber: Wegen zwingend notwendiger Gleisbauarbeiten an einem neuralgischen Punkt, die witterungsbedingt nicht fertig werden, muss dass für Ende März geplante Eisenbahnfest in Staßfurt leider ausfallen (Jürgen Krebs, Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt e.V., 08.03.10).

RechteckTransport Rumpf und Nasensegment des A 400 M
Foto Spedition Kuebler GmbHFoto Spedition Kuebler GmbH
Anfang Januar hat die Spedition Kübler GmbH die zwei Rumpfsegmente des A 400 M in die Testhalle nach Dresden gebracht. Herausragend waren die besonderen Abmessungen des Rumpfes 32,60 x 5,70 x 7,00 m. Beide Segment wurden mit dem Airbus eigenen Transportflugzeug "Beluga" nacheinander nach Dresden auf den Flughafen geflogen und dort von der Spedition Kübler übernommen.
Die Segmente wurden mittels Seilzug und Rollensystem auf die bereitgestellte Entladeplattform gezogen wo die Spedition Kübler dann die Teile mit Hilfe von drei georderten Mobilkranen dann auf die Transportfahrzeuge umgeladen hat.
Zum Einsatz kamen zwei hydraulische Modulanhänger. Für das Nasensegment 2 x 5 Achsen parallelgekoppelt und für das Rumpfsegment 2 x 14 Achs parallelgekoppelt. Hierbei waren die sehr großen Fahrzeuge nicht wegen des hohen Gewicht der Ladung gefordert, sondern war es zwingend notwendig eine sehr kippstabile und verwindungsfreie Ladefläche zu stellen, um keinerlei äußere Einflüsse auf die Prüfsegmente und die Transportgestelle während des Straßentransportes zu geben.
Die Fahrzeuge wurden vor der Verladung im Flughafen Dresden komplettiert und für die Verladung vorbereitet.
Nach der Verladung wurden die Teile dann zur Testhalle verbracht und auf einer eigens für diesen Transport angelegten Behelfsstraße im Flughafen zwischengeparkt, von wo die Teile dann Just in Time in der Halle angeliefert wurden, um Sie dann mittels Hallen u. Autokran in das Testgestell einsetzten zu können.
Die gesamte Aktion lief Dank guter Vorausplanung aller Beteiligten problemlos. Lediglich der Wintereinbruch mit Neuschnee und zweistelligen Minusgraden lies das Arbeiten etwas schwerfallen, was das Kübler-Team aber nicht davon abhielt, alle Bauteile sorgfältig und pünktlich anzuliefern.
Die nächste Herausforderung stellt sich, wenn der Flügel mit 42 m Länge und 8,70 m Breite im Februar per Binnenschiff und LKW aus Hamburg nach Dresden gebracht werden muss (Pressemeldung Spedition Kuebler GmbH, 08.03.10).

Museum vom 06.03.10

RechteckOldtimer auf Schienen
Foto GeraMondFoto GeraMond
Die traditionsreichen Eisenbahn-Zeitschriften LOK MAGAZIN und BAHN EXTRA aus dem GeraMond Verlag haben einen ganz besonderen Werbeträger gewonnen: die Elektrolok 1042.520. Die historische Lokomotive fährt ab sofort bis Ende des Jahres mit großflächiger Werbung für die beiden Magazine durch die deutschen Lande. Auf himmelblauem Grund sind auf der einen Seite der Lok das Logo und eine Titelabbildung von BAHN EXTRA, auf der anderen Seite das Logo und eine Titelabbildung des LOK MAGAZIN zu sehen.
Clemens Hahn, Geschäftsführer des GeraMond Verlags, freut sich über den neuen Werbeträger auf Schienen: "Die Lokomotive entfaltet eine große Außenwirkung bei den Eisenbahnfreunden, an die sich ja BAHN EXTRA und das LOK MAGAZIN richten" (Pressemeldung GeraMond, 06.03.10).

Museum vom 05.03.10

RechteckDampf in der Türkei
Foto Steffen RiedelFoto Steffen Riedel
Foto Steffen RiedelFoto Steffen Riedel
Vom 27.02. bis 02.03. fanden wieder Fotofahrten in der Türkei mit 56 548 statt. Befahren wurden die Strecken von Usak über Afyon nach Ispara. Die Jahreszeit wurde so gewählt, dass der Fotozug sowohl im Schnee als auch mit blühenden Bäumen fotografiert werden konnte. Besonders interessant war der Abschnitt um Ispara mit seinen schneebedeckten Bergen. Die Organisation lag in den Händen von Dietmar Kramer. Der Dank aller Teilnehmer gilt außerdem den Dienststellen und Personalen der TCCD. Die nächste Veranstaltung in der Türkei findet vom 15.05.-22.05. statt, siehe Lokreport Terminseiten (Steffen Riedel, 05.03.10).

RechteckDeutsche Bahn feiert Auftakt zum Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“
Foto Bodo SchulzFoto Bodo Schulz
Der auf dem Festakt enthüllte ICE auf der Heimfahrt. Vertreter der Eisenbahnfreundepresse waren zu der Präsentation nicht eingeladen, warum auch? Fotos Bodo Schulz.
Mit einem Festakt im historischen Kaiserbahnhof von Potsdam hat die Deutsche Bahn am 04.03.10 das Programm für das Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ gestartet.
Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, enthüllten einen ICE, der mit Motiven des Jubiläums gestaltet ist. Der ICE wird das ganze Jahr als rollender Botschafter bundesweit unterwegs sein.
Enak Ferlemann: „Vor 175 Jahren startete die einzigartige und faszinierende Erfolgsgeschichte der Eisenbahnen in Deutschland. Die Bahn ist heute ein modernes und vor allem umweltfreundliches Verkehrsmittel. Klimaschonende Mobilität für alle ist ohne die Bahn undenkbar. Wir brauchen auch in Zukunft ein leistungsfähiges Schienennetz und sichere Züge. Daran wollen wir gemeinsam arbeiten.“
„Deutschland war einer der Vorreiter bei der Entwicklung der Eisenbahn. Ich bin stolz, dass die Deutsche Bahn in dieser Tradition steht und heute wie früher mit neuen Strecken und modernen Zügen Entfernungen schrumpfen und Menschen näher aneinander rücken lässt“, so Dr. Rüdiger Grube.
Am 7. Dezember 1835 fuhr der „Adler“ von Nürnberg nach Fürth. 2010 ist das Nürnberger DB Museum der passende Schauplatz von zwei spektakulären Ausstellungen. Ab dem 7. Juli zeigt „Planet Eisenbahn“ ganzjährig Schlüsselthemen aus Geschichte und Gegenwart in einer internationalen Perspektive.
Vom 6. August bis zum 31. Oktober zeugen acht Lokomotiven vom Beginn einer glanzvollen Ära. Die Fahrzeuge aus den Anfangstagen der Eisenbahngeschichte werden unter anderem aus England, Frankreich und Dänemark ausgeliehen.
Unter dem Motto „Mitfeiern und Mitraten“ bietet die DB an Bahnhöfen in allen Bundesländern ab Juli – jeweils einen Sonntag lang – ein Informations- und Unterhaltungsprogramm.
Spezielle Ticketangebote für den Fernverkehr werden im Mai bekannt gegeben. Informationen zum Programm der Deutschen Bahn, zu den zahlreichen lokalen Aktionen von Eisenbahnvereinen und den Aktivitäten von Städten wie Nürnberg und Fürth gibt es unter www.deutschebahn.com/175 (Pressemeldung Deutsche Bahn, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 05.03.10).

Museum vom 04.03.10

RechteckTriebwagensonderfahrt der Eisenbahnfreunde Witten
Foto  Jens GrünebaumFoto  Jens Grünebaum
Foto  Jens GrünebaumFoto  Jens Grünebaum
Am letzten Samstag veranstalteten die Eisenbahnfreunde Witten e.V. eine Triebwagenfahrt durch das schöne Selketal. Zum Einsatz kam der Talbot Triebwagen 187 011 vom Typ "Eifel". Numehr seit 56 Jahren steht dieses Fahrzeug im Planeinsatz und gelangte von der Kreis Altenaer Eisenbahn zur Inselbahn Langeoog. 1996 wurde der Triebwagen von der Insel an die HSB verkauft und verkehrt seit dem häugig auf der Selketalbahn zwischen Quedlinburg/Gernrode und Eisfelder Talmühle/Nordhausen. Wünschen wir ihm noch eine lange Dienstzeit auf den wunderschönen Strecken der HSB (Jens Grünebaum, www.efwitten.de, 04.03.10).

Museum vom 03.03.10

RechteckDresdner Dampfloktreffen und "Andampfen 2010“ als Auftakt des Veranstaltungsjahres
Mit dem 2. Dresdner Dampfloktreffen vom 26.-28. März 2010 wird die Veranstaltungssaison 2010 der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen eingeleitet. Das von der IG Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsmuseum Dresden organisierte 2. Dresdner Dampfloktreffen ist eine der größten Sächsischen Eisenbahnveranstaltungen.
Der Startschuss fällt mit dem „Andampfen 2010“ im Rahmen des Eröffnungsprogramms der 2. Dresdner Dampfloktage bei dem die Veranstaltungshöhepunkte des Jahres 2010 rund um die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen vorgestellt werden. Durch ein Pfeifkonzert aller betriebsfähigen Dampflokomotiven wird die Eröffnung des Dampfloktreffens abgerundet.
Höhepunkte des 2. Dresdner Dampfloktreffens vom 26.-28.03.2010 sind eine Ausstellung zahlreicher historischer Lokomotiven, darunter Gastfahrzeuge aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Neben dem Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt ist auch das Depot des Verkehrsmuseums Dresdens, welches sich ebenfalls in der Zwickauer Straße befindet, einbezogen. Mehrere Dampfsonderzüge sind rund um das Dampfloktreffen im Einsatz.
Ein Höhepunkt ist der erstmalige Einsatz, der im Ausbesserungswerk Meiningen wieder in Betrieb genommenen Schnellzugdampflokomotive 01 509 der Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH. Neben zwei Sonderfahrten am 27. März nach Radeberg und nach Radebeul Ost sind die Sonderzüge zur An- und Abreise zwischen Leipzig und Dresden eine besondere Attraktion. Auf der Hauptstrecke zwischen Leipzig und Dresden kann der 130 km/h schnelle Renner zeigen was in ihm steckt. Fahrkarten für die Hinfahrt am 26. März bzw. die Rückfahrt am 28. März sind über die Dresden Agentur meiSachsen buchbar.
Neben der 01 509 als neuer Gigant auf Sachsens Schienen ist in diesem Jahr der Einsatz der 2009 nach historischen Plänen neu entstandenen I K Nr. 54, einer Lokomotive der ersten Gattung sächsischer Schmalspurlokomotiven, eine besondere Attraktion. Als Aushängeschild der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen geht die an der Preßnitztalbahn stationierte Lokomotive in diesem Jahr „Auf Reisen entlang der DAMPFBAHN-ROUTE“.
Der erste Auswärtseinsatz erfolgt vom 04. bis zum 06. Juni 2010 bei der Döllnitzbahn. Bereits eine Woche später steht die I K Nr. 54 bei der Museumsbahn Schönheide im Erzgebirge als Attraktion zum 4. WCd-Festival am 12. und 13. Juni diesen Jahres im Einsatz. Vom 06. bis 08. August ist die Lokomotive einer der Höhepunkte zum Festwochenende Historik Mobil bei der Zittauer Schmalspurbahn. Weitere Einsatztermine bei der Zittauer Schmalspurbahn sind vom 20. bis 22.08, vom 03. bis 05.09. und vom 17. bis 19.09.2010. Zwischen den Terminen im Zittauer Gebirge steht die Lokomotive am 14. und 15. August 2010 beim Bahnhofsfest in Lohsdorf an der Schwarzbachbahn im Einsatz. Den Abschluss der Auswärtseinsätze der I K Nr. 54 wird die Präsentation zur Messe Modell-Hobby-Spiel in Leipzig vom 01.-03.Oktober 2010 am Stand der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen bilden (Pressemeldung Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH
, 03.03.10).

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