Sonderzug
nach Hemer




Im sauerländischen Hemer findet die diesjährige
Landesgartenschau des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Zur
Halbzeit konnte jetzt der 500.000 Besucher begrüßt
werden.
Für die Gartenschau wurde die bereits zur Stilllegung
vorgesehene Oesetalbahn Menden – Hemer durch die Bonner
Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) reaktiviert. Befahren wird die
Strecke aber nur von Sonderzügen, einen planmäßigen
Pendelverkehr gibt es leider nicht.
Für eine private Gesellschaft führte die RSE jetzt
eine Sonderfahrt von Köln-Nippes nach Hemer durch. Neben
den beiden RSE-MAN Triebwagen wurden auch ein Silberling und
ein Hasenkastensteuerwagen im Zug mitgeführt.
Gerade der Steuerwagen stieß dabei auf großes
Interesse bei den lokalen Eisenbahnfreunden. Er gehörte
viele Jahre lang zum leider aufgelösten BFS-Bürgerbahnzug
aus dem benachbarten Lüdenscheid und war in seiner BFS-Zeit
auch schon auf der Hönnetalbahn gewesen. Nach Hemer hatte
er es aber damals nicht geschafft.
Weitere Infos unter www.oesetalbahn.de
und www.landesgartenschau-hemer.de
(Jörg Seidel,
22.07.10).
Museum
vom 20.07.10
Krokodiltreffen
am 17.07.2010 in Freilassing








Am 17.07.2010 fand ein Treffen der "deutschen Krokodile" in
Freilassing statt. Dabei kamen beachtliche zehn Maschinen
aus ganz Deutschland und Österreich zusammen.
Aus Deutschland:
• 194 051 (betriebsfähig, Pfalzbahn)
• 194 158 (derzeit nicht betriebsfähig, Rail 4 you,
Pirch)
• 194 178 (neu betriebsfähig, Rail 4 you, Pirch, eigentlich
ist dies die 194 580)
• E 94 279 (derzeit nicht betriebsfähig, DB, IG Deutsches
Krokodil)
• 254 052 (betriebsfähig, LEG, ex DR)
• 1020 041 (betriebsfähig, MWB, ex ÖBB)
Aus Österreich:
• 1020 018 (betriebsfähig, Lienz IG 1020 018; ex E 94
001)
• 1020.037 (betriebsfähig, ÖGEG)
• 1020 042 (betriebsfähig, Verein 1020.042-6)
• 1020.44 (betriebsfähig, ÖBB Innsbruck)
Es fehlte nur 194 192 aus Nördlingen vom BEM. Mit 194 051
fand schließlich sogar eine Sonderfahrt nach Berchtesgaden
("stilecht" mit 2 ex SNCF Mistralwagen ...) statt. Sogar ein
paar Kamele hatten sich zwischen den Krokodilen versteckt.
Mein Dank gilt all den begeisterten Lokmannschaften und den
Eigentümern der Loks, die sowas durch ihren Idealismus ermöglichten
(Christoph Grimm, 20.07.10).
Sven
Mainka und ich filmten beim E-94-Treffen am vergangenen Samstag,
17.7. in Freilassing. Das Video stellen wir dem Lok-Report
gern
zur Verfügung (Gabriele Hooffacker, 20.07.10).
US-Car
& Bike im SEH



Die Atmosphäre eines ehemaligen Bahnbetriebswerkes wurde am
Sonntag für das 2. US-Car & Bike Treffen genutzt. So waren
zahlreiche Besitzer mit ihren Schmuckstücken in das Süddeutsche
Eisenbahnmuseum nach Heilbronn gekommen. Wer wollte konnte
seinen Wagen auch gleich liebevoll waschen lassen (Harald
Becker, 20.07.10).
Oldtimer-Rallye
mit historischer Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen

Am vergangenen Samstag nutzten etwa 60 Oldtimer der Rallye
"2.000 Kilometer
durch Deutschland" die Gelegenheit der Harzer Schmalspurbahnen
GmbH (HSB), sich auf der Schlussetappe in Wernigerode mit
der ältesten Dampflok der HSB, der betriebsfähigen Mallet-Dampflok
99 5901 (Baujahr 1897) fotografieren zu lassen.
Das beigefügte Foto zeigt einen Opel Blitz Panoramabus aus
dem Jahre 1959 beim Fotostopp am Bahnhof Wernigerode Westerntor
(Pressemeldung Harzer Schmalspurbahnen GmbH, 20.07.10).
Museum
vom 19.07.10
Einmal
mit Dampf und einmal Diesel


Die Dampfeisenbahn Weserbergland ist am Sonntag gleich zweimal
an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen. Während die Dampflok
52 8035 mit sechs Wagen unterwegs auf Rundfahrt im Deistervorland
zwischen Haste und Hannover war, wurde der restliche Zugstamm,
bestehend aus einem Mitropa-Speisewagen und einem Waggon mit
der Diesellok V 7 auf der Strecke zwischen Rinteln und Stadthagen
für den Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen eingesetzt.
Glücklicherweise trugen erträgliche Temperaturen dazu bei,
dass vor allem die beiden Deister-Dampftouren gut besetzt
waren. In Barsinghausen sorgte jeweils die Feuerwehr für Lok-Wassernachschub,
während der örtliche ASB die Reisenden versorgte. In Obernkirchen
fuhren Obernkirchener Ferienkinder mit dem Kurzzug mit.
Die Bilder zeigen den Dampfzug in Barsinghausen und den Dieselzug
zwischen Sülbeck und Obernkirchen (WR, 19.07.10).
Erlebniswelt
Knappenrode




Im Bergbaumuseum Knappenrode ist die 52 8115 inzwischen gut
aufgearbeitet. Die Lok wurde mit der 35 1019 vom Modelbahnverein
Hoyerswerda getauscht (Sylvio
Scholz, 19.07.10).
Krokodilstreffen
in Freilassing






Was Eisenbahnen, Eisenbahner und Freunde der Eisenbahn vermögen,
wenn die Zusammenarbeit von Sachlichkeit und Konstruktivität
getragen ist, zeigte das E-94-Fest vom 17. Juli 2010 in Freilassing.
Auf privater Initiative deutscher und österreichischer Aktivisten
wurde das Fest von der Lokwelt Freilassing, der DB-AG, sowie
der Berchtesgadner Land Bahn (BLB) und der Salzburger Lokalbahn
mitgetragen. Nicht weniger als 10 Lokomotiven der "Kultbaureihe"
E 94 (vulgo 1020) aktiver EVU oder historischer Sammlungen
kamen im Bf. Freilassing zusammen. Die Lokomotiven wurden
fotogerecht aufgestellt und jeweils eine Lok auf die Drehscheibe
im alten BW gebracht.
Am 16.07.2010 wurde die 1020.018 nach Freilassing zum 1020/E94
Treffen überführt. Zwischen Spittal-Millstättersee und Salzburg
Gnigl fuhr die 1020.018 als Vorspannlok vor der 1144.070.
Das Foto zeigt den G 90854 bei überqueren der Angerschluchtbrücke.
Am Samstag 17.07 kamen noch die 1020.44 und 1020.42 aus Innsbruck
nach Freilassing der Zug konnte als Ex 91321 bei Niederstaß
Bildlich festgehalten werden. Des weiteren wurde am Samstag
das Zugpaar DPN 73965 und DPN 73968 der "Berchtesgadener Land
Bahn" zwischen Freilassing und Berchtesgaden mit einer historischen
Garnitur gefahren. Das Bild zeigt den DPN 73965 bei Hallthurm.
Am 17.08.2010 passiert der Lokzug mit einer V100 der Salzburger
Lokalbahn und 1020018 und 1020037 im Schlepp die Brücke
über die Saalach, die Grenze zwischen Bayern und Österreich.
Auf der Drehscheibe der Lokwelt präsentiert sich die DR 254
052 -links dahinter als Rangierlok der Lokwelt eine Deutz
(ex Rauchmühle Salzburg) und die SLB V 84 welche für den Rangierdienst
der Veranstaltung "E 94" zuständig war. Die 194 051 mit einem
Planzug der BLB kreuzt in Piding den ET 131 der BLB (Maximilian
Neubert, Christian
Knögel, Gunter
Mackinger, 19.07.10).
Musikfestivals
in Nürnberg zum 175-Jahresjubiläum
Die Stadt Nürnberg feiert in Kooperation mit der Deutsche
Bahn AG die erste deutsche Eisenbahnfahrt von Nürnberg nach
Fürth vor genau 175 Jahren. Zum Geburtstag der Lokomotive
„Adler“ gibt
es viel Musik, denn Musik und Bahn sind intensiv miteinander
verwoben.
• Das 35. Bardentreffen vom 30. Juli bis 1. August 2010
widmet sich den Railroad-Songs. Höhepunkte werden die Konzerte
von Arlo Guthrie, Axel Zwingenberger und Michael Kaeshammer
sein.
• Das 11. Klassik Open Air beim Picknick im Park Nürnberg
am 7. August 2010 um 20 Uhr mit den Nürnberger Symphonikern
steht unter Motto „Bahn frei! Der Adler geht auf Reisen“ (Pressemeldung
Stadt Nürnberg, 19.07.10).
Museum
vom 17.07.10
1020.37

Die frisch restaurierte 1020.37 wurde am Donnerstag in Linz
Mühlbachbahnhof fotografiert. Am 17.07.10 wird sie in
Freilassing beim Krokodiltreffen zu sehen sein (Alexander
Loidl, www.oegeg.at,
31.08.08).
Ausstellung
zur Pinzgauer Lokalbahn in Mittersill
.jpg)

Unter
dem Titel "Totgesagte leben länger - 112 Jahre Pinzgauer Lokalbahn"
hat das Mittersiller Felberturmmuseum eine interessante Ausstellung
zu Geschichte der Schmalspurbahn im Oberpinzgau gestaltet.
Noch bis 26. Oktober 2010 kann die Ausstellung mit Zeittafeln,
Eisenbahnutensilien, Dokumenten und Fotos täglich ausser Montag
bewundert werden - ein Besuch der leicht mit einer Reise auf
der Schmalspurbahn kombiniert werden kann - es lohnt sich
in jedem Fall.
Bsonders für Eisenbahnhistoriker interessant - die Angaben
und Pläne zur Heeresversuchstelle Mittersill der Deutschen
Wehrmacht - gegen Kriegsende 1944/45 ein Sammelpunkt zahlreicher
Heeresfeld-bahnfahrzeuge
(Gunter Mackinger,
17.07.10).
Museum
vom 16.07.10
Rumänien:
Dampfaktivitaeten Waldbahn Covasna - Comandau


Mit einer Sonderfahrt fuer eine deutsche Reisegruppe begann
am 13.07.2010 eine Serie von Einsaetzen der Dampflokomotive
764.243 auf dieser interessanten Strecke:
Am Sonntag, 18.07.2010 werden anlaesslich der "Nadeia
Mocaneasca" ganztaegig Pendelfahrten zwischen dem Hotel
Bradul und der Talstation des Schraegaufzuges angeboten.
Freitag, 30.07.2010 bis Sonntag, 01.08.2010 werden Dampfzuege
auf der Bergstrecke von Comandau Richtung Holom, anlaesslich
des Comandauer Volksfestes, verkehren (Georg
Hocevar, www.cfi.ro,
16.07.10).
Großes
"Krokodiltreffen" in Freilassing
Mit dem Eintreffen der fabrikneuen E 94 001 im Bw Innsbruck
begann am 25. Mai 1940 die Einsatz-geschichte der Baureihe
E 94. Das Jubiläum 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland und
das 70-jährige Dienstjubiläum der heutigen 1020.18 (E 94 001)
soll Anlass zu einem großen Krokodiltreffen sein.
Damit treffen erstmals E 94-Loks unterschiedlichster Erscheinungsformen
zusammen. Mit der neu in oceanblau-beige lackierten 194 580
ist auch die wiederauferstandene 194 178-0 dabei. Es ist vorgesehen,
ca. 10 Lokomotiven fotogerecht im Bahnhof Freilassing aufzustellen
und einzelne Maschinen nacheinander auf der Drehscheibe der
Lokwelt zu präsentieren.
Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
• 9.00 Beginn der Aufstellung zur Fahrzeugparade im
Bahnhof
• 10.00 Beginn Fahrzeugparade (Gleis 7)
• 10.30 Überführung von 194 580 zur Lokwelt
(Drehscheibe)
• 11.30 Tausch 194 580 <-> 1020 018 (Drehscheibe)
• 11.48 Eintreffen von 1020 042 und 1020.44 aus Richtung
Rosenheim (Ex 91321 Bludenz – Kufstein – Freilassing),
• Hinterstellen der Wagen für Sonderzug, Lok zur
Ausstellung
• 12.45 Tausch 1020 018 <-> 254 052 (Drehscheibe)
• 13.00 Beginn Bereitstellung 194 051 + Sonderzug
• 13.47 Abfahrt Sonderzug Berchtesgaden (Gleis 3)
• 14.00 Tausch 254 052 <-> 1020 041
• 15.00 Tausch 1020 041 <-> 194 158
• 16.15 Rückkehr Sonderzug mit 194 051 (Gleis 8)
• 16.30 Abziehen von 194 158 aus der Lokwelt
• 17.00 Ende Fahrzeugparade Bahnhof
Zusammenstellen
der Lokzüge
• Richtung Rosenheim: 1020.44 + 1020 042 + Wagen
• Richtung Salzburg: 1020.37 + 1020 018
• Richtung Ingolstadt (So): 1020 041 + 254 052 + 194
580 + 194 158 + E 94 279 + 194 051
Die
Fotogebühr beläuft sich in der Lokwelt auf € 1,50 zuzüglich
zum regulären Museumseintritt. Der Sonderzug (194 051 + Waggons)
nach Berchtesgaden fährt um 13.47 Uhr am Bahnhof Freilassing
ab und kommt um 16.15 Uhr wieder an. Es gelten die regulären
Tickets der BerchtesgadenerLandBahn. Taggleich findet in der
Innenstadt Freilassings ab 12.00 Uhr das diesjährige Bürgerfest
statt. Weitere Infos zum Krokodiltreffen auch unter www.deutsches-krokodil.de
(Pressemeldung
Lokwelt Freilassing, Joachim
Hund, Foto Jörg Klaehsens, 16.07.10).
Museum
vom 15.07.10
35
Jahre VSM


Vor 35 Jahren wurde die VSM gegründet. Aus diesem Anlass fährt
die 44 von Montag bis Freitag im Plandienst (Rick
Dijkstra, Fotos H. Verschoor, 14.08.10).
Großes
Dampffest im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar

Am Wochenende 17.und 18.Juli heißt es wieder „Volldampf
voraus“ im Bergischen Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Rheinland in Lindlar. In Zusammenarbeit mit dem Treckerclub
Müllenbach veranstaltet das Museum zum siebten Mal das
große Dampf- und Treckertreffen.
Mehrere große, schnaubende Dampftraktoren, eine Dampfwalze,
ein Dampfautomobil, ein Dampfmotorrad und kleine auf Hochglanz
polierte fahrbare Modelle lassen im Museumsgelände Dampf
ab.
Doch nicht nur Dampf spielt an diesen beiden Tagen eine Rolle
auch Diesel kommt groß zum Einsatz. Gilt es doch über
200 Traktoren und Bulldogs aus der Zeit von 1929-1965 in Aktion
zu bewundern. Ein weiterer Hingucker ist dazu die Lokomobile
aus dem Jahre 1907 die von der Kölner Gasmotorenfabrik
Deutz gebaut wurde.
Auch die Feldbahnlok „Emma“ (Diema 1607/1953, Typ
DS12) verlässt für die Veranstaltung ihren Schuppen
und übernimmt mit Kipploren den Steintransport zum Steinbrecher
der Treckerfreunde. Dieser Steinbrecher wird von einem 1896
gebauten Dampftraktor angetrieben.
Weitere Infos gibt es im Netz unter www.bergisches-freilichtmuseum.lvr.de
(Jörg Seidel,
15.07.10).
Museum
vom 14.07.10
23
076

Nachdem Lok 23 076 der VSM ein zweitägiges Gastspiel bei
der ZLSM in Süd Limburg absolviert hat, kehrte sie mit Ihrem
Siebenwagenzug am 12. Juli wieder nach Beekbergen zurück. In
Roermond wählte sie statt der direkten "Maaslinie"
über Venlo einen unwetterbedingten Umweg über Eindhoven und
s-Hertogenbosch. Die Maaslinie war gesperrt (Bart
van T Grunewold, 14.07.10).
SVG
Eisenbahn-Erlebniswelt in Horb am Neckar nimmt Gestalt an


Egal ob Bahnreisende in den Regional- und Fernzügen auf der
Gäubahn oder Fahrradfahrer und Ausflügler entlang des Neckartalradwegs.
Verwunderte Blicke umstreifen das Gelände des ehemaligen Güter-bahnhofs
in Horb am Neckar. Jahrelang rosteten dort Schienen und Weichen
vor sich hin, doch seit wenigen Wochen erwacht die Eisenbahnbrache
zu neuem Leben.
Bereits vor über einem Jahr haben die vorbereitenden Maßnahmen
Fahrt aufgenommen. Seit Mai diesen Jahres wurden Gleisanlagen
modernisiert, Leitungen verlegt und mit dem Tiefbau begonnen.
Vor einigen Tagen haben die Hallenbauer der Firma Renz aus Althengstett
angefangen die Fahrzeughalle aufzubauen. Die ersten Bauteile
stehen bereits und der eingeschotterte Gleisbereich vermittelt
einen groben Eindruck von der künftigen Größe der Ausstellungs-
und Fahrzeughalle. Parallel dazu finden die Arbeiten für die
Infrastruktur im Gleisvorfeld und an den Zufahrten statt. SVG-Projektleiter
Tobias Ziegler: „Wir sind mit den Arbeiten gut im Plan. Alle
Beteiligen, sowohl die ausführenden wie planerischen Stellen,
ziehen an einem Strang. Auch unser Team unterstützt tatkräftig
in Eigenleistung das Vorhaben. Die Signale stehen auf Fahrt“.
Voraussichtlich im Herbst diesen Jahres sind die Hallenbauarbeiten
im Rohbau abgeschlossen. Bis zu Eröffnung der SVG Eisenbahn-Erlebniswelt
Horb am Neckar am 1. Mai 2011 gibt es aber im Innenausbau noch
viel zu tun, bevor dann die rund 60 historischen Ausstellungstücke
von Stuttgart nach Horb umziehen können. Dr. Claus-Jürgen Hauf,
Geschäftsführer der SVG freut sich schon auf die Eröffnung:
„Über 15 Jahre haben wir auf dieses Ziel hingearbeitet. In Horb
haben wir unsere Heimat gefunden und auch die notwendige Unterstützung
in vielerlei Hinsicht durch die Stadt erhalten“. Ab Mai 2011
erwartet den Besucher dann eine Zeitreise in die Vergangenheit
des Eisenbahnwesens. Aber nicht nur für Eisenbahnfreunde sondern
speziell für Familien, Ausflügler, Wanderer und Geschäftspartner
bietet die SVG Eisenbahn-Erlebniswelt ein breites Programm.
Und zusammen mit der Gartenschau Horb 2011 können jung und alt
mit einer Gartenbahn die Neckarauen erkunden.
Insgesamt über 2,4 Mio EUR investiert die Stuttgarter Schienenverkehrsgesellschaft
mbH (SVG) in einer ersten Ausbaustufe in das Museumsprojekt.
Der Umzug der historischen Fahrzeuge von Stuttgart nach Horb
ist notwendig, weil durch das Bauprojekt „Stuttgart 21“ die
bisherigen Abstell- und Betriebsflächen künftig aufgegeben werden
müssen. „Seitens der Stadt Stuttgart bestand keinerlei Interesse
an der Erhaltung dieser einmaligen Fahrzeugsammlung Württembergs,
weder finanziell noch durch die Vermittlung von Grunderwerb“,
bedauert der gebürtiger Bad Cannstatter Claus-Jürgen Hauf (Pressemeldung
Schienenverkehrsgesellschaft mbH, www.eisenbahn-erlebniswelt.de,
Fotos SVG/Robold, 14.07.10).
Museum
vom 13.07.10
100
Jahre Ohs Bruks - Bor








Eine ganze Woche Jubiläumsfahrten anlässlich 100 Jahre
"600-mm-Industriebahn Ohs Bruk - Bor" bei Värnamo
in Südschweden fing am 10.Juli mit einer Zugparade in Ohs
Bruk an. Bis Sonntag, den 18. Juli gibt es zahlreiche Extrazüge
auf der Strecke mit dichter Zugfolge (6 Zugpaare pro Tag, 2
davon bis Bor) zwischen Ohs und Gimarp, die Sonderfahrplan ist
auf www.ohsabanan.com
zugreifbar.
Im Verkehr sind 2 Feldbahnloks (eine stammt aus Bad Muskau und
wurde nach Stilllegung der Bahn nach Schweden verkauft, die
andere ist seit 90 Jahren in Schweden), die Babelsberger "Polska
Loket" sowohl die historische Motorlok "Ohs".
Während der Jubiläumswoche ist der Baldakinwagen -
der aus der Ursprung der Decauvillebahnen in Paris 1888 stammt
und normalerweise in Mariefred beheimatet ist - leihweise im
grossen Wald in Einsatz.
An der Parade nahmen auch andere Dieselloks und die kleine O&K,
die normalweise nicht in Streckeneinsatz ist, teil.
Die aus Deutschland angekundigten Loks - darunter auch eine
Feldbahnlok aus Berlin - waren nicht nach Ohs gekommen (Jakob
Stilling, www.klub40.dk,
13.07.10).
323
479

Die ehemalige DB 323 479 erhält zur Zeit bei der Dampflok-Gemeinschaft
41 096 e. V. eine umfangreiche Aufarbeitung. Das Foto (Lutz
Diebel) zeigt die teilweise zerlegte Lok am 03. Juli 2010 im
Betriebshof Klein Mahner.
Wer Fotos von der Lok aus vergangenen Tagen hat und diese mir
(bzw. der Dampflok-Gemeinschaft 41 096 e.V.) für eine spätere
Veröffentlichung zur Verfügung stellen möchte, meldet sich bitte
unter edv-beulshausen@t-online.de
(Lutz Diebel,
13.07.10).
Dampftage
ZLSM Simpelveld


Am letzten Wochende wurden die jährlichen Dampftage der Süd-Limburgischen
Dampf-Eisenbahn-gesellschaft (ZLSM) organisiert. Das sehr heisse
sommerlicher Wetter eignete sich aber doch für sehr schöne Aufnahmen.
Als Gast-Lokomotive presentierte sich 23 076 von der Veluwse
Dampf Eisenbahngesellschaft (VSM) aus Beekbergen.
Die Fotos zeigen den ZLSM-Zug bei Schaelsberg, gleich in der
Nähe von Valkenburg auf ihrer Fahrt nach Schin op Geul.
Die schwedische Lok B-1289 zeigt sich mit schweizer Fahne und
einer historischen Garnitur bei der Ankunft in Schin op Geul.
Kleines Detail: Der ehrenamtliche Dampflokführer wohnt in der
Schweiz (Henk Dam,
13.07.10).
Ferienpass
bei der Kandertalbahn
Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Kandertalbahn wieder
am Dreiland-Ferienpass-Angebot. Dieser Pass ist vom 26. Juni
bis einschließlich 12. September gültig.
Jeder Passinhaber darf einmal mit dem Chanderli hin und zurück
fahren. Der Zustieg ist ab jedem Bahnhof im Kandertal möglich
Der Dampfzug fährt jeden Sonntag ab Kandern um 9.10, 13.00 und
16.00 Uhr, ab Haltingen um 10.15, 14.15 und 17.00 Uhr.
Die Abfahrtszeiten der Unterwegsbahnhöfe sind den Aushängen
an den Bahnhöfen, oder auch im Internet unter www.kandertalbahn.de
veröffentlicht (Pressemeldung Zweckverband Kandertalbahn, 13.07.10).
Museum
vom 12.07.10
95
027 im Einsatz auf der Rübelandbahn







-Neuwerk_Viadukt-20100710-Holzborn-5590kl.jpg)
Dank des hohen gemeinsamen Engagements des Landes Sachsen-Anhalt
und der regionalen Akteure verkehrten am Wochenende - 125 Jahre
nach der Gründung der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn-Gesellschaft
(HBE) - erstmals wieder dampfbespannte Personenzüge auf der
Rübelandbahn.
Nach umfangreichen Schulungsfahrten im Anschluss an die Hauptuntersuchung
bespannte die "Berg-königin" 95 027 am 10. Juli 2010 einen Sonderzug
mit geladenen Gästen aus den Kommunen, Fremdenverkehrsverbänden,
Eisenbahnvereinen sowie Vertretern von Presse und Fernsehen
auf der historischen Strecke Halberstadt - Blankenburg - Rübeland.
Mit dabei waren die Bürgermeister der Orte an der Strecke und
der sachsen-anhaltinische Minister für Bau und Verkehr,
Dr. Karl-Heinz Daehre. Auf den Bahnhöfen Halberstadt, Blankenburg
und Rübeland wurden im Rahmen der Betriebsaufenthalte des
Sonderzugverkehres kurze festliche Ansprachen gehalten.
In Blankenburg (Wasserfassen) und Michaelstein musste jeweils
umgesetzt werden, damit die Lokomotive vorwärts den steilsten
Abschnitt beim ehemaligen Bahnhof Braune Sumpf mit ihren zwei
Bghw-Wagen meistern konnte.
Dank gilt allen Beteiligten - allzeit gute Fahrt und viele Gäste.
Die nächsten Sonderfahrten auf der Steilstrecke sind für den
07. und 08. August 2010 terminiert (Jürgen
Steimecke, Sebastian
Bollmann, Tobias Schmidt,
Klaus D. Holzborn, www.78er.de,
12.07.10).
Buckower
Kleinbahn


Nach dem Diebstahl von 1,5 km Fahrleitung und zweiwöchiger Betriebspause
rollt nun seit 10.07. wieder der Verkehr bei der Buckower Kleinbahn.
Zuvor gab es eine öffentliche Überführungsfahrt mit dem VT 2.18
vom Betriebsbahnhof der HVLE nach Müncheberg/Mark.
Bei dieser Gelegenheit hatten die mitgreisten Fahrgäste die
seltenen Gelegenheit die sonst nur fü Betriebsfahrten der HVLE
genutzten Strecke Berlin Spandau Gbf Berlin Johannisstift zu
bereisen. Der VT ist bis zur Reparatur der Fahrleitung von der
Buckower Kleinbahn angemietet. Somit kann sich die Reparatur
länger hinauszögern und der Saisonbetrieb bis zum Ende abgesichert
werden (Andreas
Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de,
12.07.10).
Museumsbahn
"Kuckucksbähnel"


Am 10.07.2010 zieht V 36 127 den Museumszug von Neustadt an
der Weinstraße über Lambrecht in der Pfalz ins Elmsteiner Tal,
wo der Zug in Elmstein seine Endstation erreicht. Aufgenommen
bei einem kurzen Stopp im Bahnhof Lambrecht, wo die Museumsbahn
von der DB-Hauptstrecke abzweigt. Die Museumsbahn verfügt außerdem
über zwei historische Dampflokomotiven. Nähere Informationen
unter www.eisenbahnmuseum-neustadt.de
(Joachim Kratz,
12.07.10).
Museum
vom 10.07.10
Wutachtalbahn
mit 86 333




Am vergangenen Mittwoch kam auf der Wutachtalbahn die 1939 bei
der Wiener Lokfabrik gebaute Dampflok 86 333 zum Einsatz. Die
Strecke zwischen Weizen und Immendingen wurde in den Jahren
1887 bis 1890 aus strategischen Gründen gebaut und sollte eine
maximale Steigung von 10 Promille nicht überschreiten. So kam
es das zwischen den nur 9,6 km entfernten Orten Weizen und Blumberg
wegen eines Höhenunterschiedes von 231 Metern eine ca. 26 km
lange Trasse mit zahlreichen Kehrschleifen, Tunnel und Viadukten
entstand (Harald Becker,
10.07.10).
Museum
vom 09.07.10
Bayerisches
Eisenbahnmuseum


Die für Sonntag, 11. Juli 2010 angekündigten Dampfzugfahrten
von Nördlingen nach Gunzenhausen müssen wegen Brückenbauarbeiten
leider ausfallen. Ersatzweise werden an diesem Tag mit Dampflok
bespannte Züge auf der Romantischen Schiene zwischen Nördlingen
und Dinkelsbühl angeboten. Die Dampfzüge verbinden die Reichsstädte
Nördlingen und Dinkelsbühl.
Weitab von großen Straßen schlängelt sich die Strecke durch
die abwechslungsreiche Landschaft. Kurze Aufenthalte in den
kleinen Zwischenbahnhöfen lassen keine Langeweile aufkommen
und vermitteln einen kleinen Eindruck von der Ruhe und Beschaulichkeit,
wie sie früher auf den kleinen Nebenbahnen herrschte.
Zuglokomotive der Pendelzüge wird die Güterzugdampflokomotive
52 8168 (Baujahr 1943) sein. Die Dampfzüge fahren nach folgendem
Fahrplan: Nördlingen ab 10.20 Uhr, 15 Uhr; Dinkelsbühl an 11.10
Uhr, 15.50 Uhr. Dinkelsbühl ab 11.50 Uhr, 16.30 Uhr; Nördlingen
an 12.40 Uhr, 17.10 Uhr. In den Dampfzug kann in Nördlingen,
Wallerstein, Marktoffingen, Fremdingen, Wilburgstetten und Dinkelsbühl
zugestiegen werden.
Fahrkarten für die Dampfzüge sind am Fahrtag beim Schaffner
erhältlich. Fahrräder werden kostenlos im Gepäckwagen mitgenommen.
Außerdem findet an diesem Sonntag im Bayerischen Eisenbahnmuseum
in Nördlingen das 8. Rieser Young- und Oldtimertreffen statt,
eine ideale Gelegenheit für einen Familienausflug! Oldtimerfahrer
und deren Mitfahrer, die nachweisen können, dass ihr Youngtimer
mindestens 20 Jahre oder ihr Oldtimer mindestens 30 Jahre alt
ist, haben an diesem Sonntag freien Eintritt ins Eisenbahnmuseum.
Die Eisenbahnoldtimer im Nördlinger Museum freuen sich natürlich
schon auf den Besuch Ihrer gummibereiften Kollegen. Das Eisenbahnmuseum
ist an diesem Tag von 10 - 17 Uhr geöffnet (Pressemeldung Bayerisches
Eisenbahnmuseum, www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de,
09.07.10).
Jumbo
auf Probefahrt


Am 5. Juli 2010 wurde mit der Lokomotive D 4 "Jumbo" eine erste
Lastprobefahrt auf der Härtsfeld-Museumsbahn durchgeführt. Die
meterspurige Diesellokomotive war 1954 von Jung mit der Fabriknummer
12022 für den Export nach Brasilien gebaut worden. Sie kam im
Mai 1954 mehrere Wochen zu Probefahrten auf der Härtsfeldbahn
im Einsatz. Danach gelangte sie allerdings nicht nach Brasilien,
sondern über Finnland in die Schweiz. Von dort wurde sie im
Jahr 2005 nach Neresheim geholt. Da sie lediglich für den Bauzugeinsatz
und als Reservelokomotive dienen soll, zog sich ihre Aufarbeitung
trotz des relativ guten Zustands über mehrere Jahre.
Nun ist die Maschine, die von manchen auch als "Härtsfeld-Krokodil"
bezeichnet wird, einsatzbereit. Die Fotos zeigen sie auf dem
Bahnhofsgelände vor dem Neresheimer Lokschuppen und an der Egaubrücke
bei der Steinmühle.
In vier Wochen gibt es wieder eine günstige Gelegenheit zu einem
Beusch der Härtsfeld-Museumsbahn, denn am 7. und 8. August 2010
findet die alljährliche Neresheimer Bahnhofshocketse statt,
an dem wieder Zweizugbetrieb angeboten wird. Weitere Infos unter
http://www.hmb-ev.de/
(Joachim Hund, Fotos Hannes
Ortlieb, 09.07.10).
Kasselanerin
aus Stahl dampft wieder


Seit dem ersten Juli-Wochenende 2010 stehen beim HESSENCOURRIER
wieder zwei betriebsfähige Dampflokomotiven für den
Museumsbahnbetrieb zur Verfügung. Die ölgefeuerte
Lok „5“ hat am 3. Juli 2010 die Abnahme durch einen
Sachverständigen des Eisenbahn Bundesamts (EBA) erfolgreich
bestanden.
Einen Tag zuvor fand die ebenfalls vorgeschriebene Kesselprüfung
durch den TÜV statt. Beide Prüfungen waren ohne Mängel,
so dass die Lokomotive ab sofort wieder eingesetzt werden kann.
Die
Aufarbeitung und notwendige Reparaturen wurden in der Werkstatt
des Vereins in Naumburg zu großen Teilen von den Mitgliedern
nach Feierabend und am Wochenende durchgeführt. „Das
Bestehen der TÜV- und EBA-Abnahme mit anschließender
Probefahrt erfreute selbstverständlich alle beteiligten,
die Einsätze in den letzten Wochen haben sich gelohnt“,
sagt Lars Sonnenschein, Vorstandsmitglied und verantwortlich
für die Werkstatt des Vereins.
Mit
350 PS ist die Lok sehr gut für den Einsatz vor kürzeren
Museumszügen geeignet. Neben eigens für Betriebsausflüge
oder private Feiern bestellten Charterfahrten wird die Lok je
nach Auslastung der öffentlichen Touren nach dem Jahresfahrplan
im Wechsel mit der kohlegefeuerten Dampflok 52 4544 eingesetzt
werden.
Die
Lokomotive vom Typ „B 350“ wurde 1952 bei Henschel
in Kassel als Einzelstück gebaut. Pünktlich zum 200
jährigen Jubiläum der Firma ist somit wieder eine
echte Kasselanerin auf den nordhessischen Gleisen im Einsatz.
Ursprünglich wurde die Lok als Rangierlok Nr. 5 in einem
Edelstahlwerk in Witten eingesetzt, bis sie 1977 vom Verein
HESSENCOURRIER gekauft wurde. Nachdem die Museumszüge in
den Anfangsjahren des Vereins nur von gemieteten Dampf- und
Diesellokomotiven gezogen wurden, wurden die Fahrten ab 1979
komplett mit der eigenen Dampflok „HC 5“ durchgeführt.
Ihre kompakte Bauart erlaubt auch einen Transport auf der Straße.
So kam sie bereits weit entfernt von ihrer Heimat, auf Bahnstrecken
in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zum Einsatz. Bei Dreharbeiten
in Brandenburg kam die kleine Lok auch schon in einem Hollywood-Film
zum Einsatz.
Der
HESSENCOURRIER besitzt insgesamt 4 Dampflokomotiven. Die Inbetriebnahme
der nächsten Lok ist für 2011 geplant. Dann wird die
ursprünglich für die Kassel-Naumburger Eisenbahn gebaute
HC 206 (ex. KN 206) wieder auf ihrer alten Stammstrecke eingesetzt
werden. Seit Mitte der 1980er Jahre ist die Lok vor dem Museumszug
unterwegs, aktuell wird an der Maschine noch gearbeitet. Die
nächsten Fahrten des HESSENCOURRIER sind am 18.7., 8.8.
und am 12.9. geplant (Pressemeldung
Philipp Donth, www.hessencourrier.de,
09.07.10).
Kulturdezernent
Townsend zu Besuch im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen


Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 veranstaltet
das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen am Sonntag, den 11. Juli
2010 den Europäischen Kindertag und erwartet Michael Townsend,
Kulturdezernent der Stadt Bochum.
Kulturdezernent
Townsend wird das Eisenbahnmuseum um 11 Uhr anlässlich
der Local Hero-Woche der Stadt Bochum und insbesondere vor dem
Hintergrund des zur Kulturausschusssitzung am 02. Juli 2010
beschlossenen Beitrags der Stadt Bochum zur Gründung einer
nichtrechtsfähigen Stiftung des Eisenbahnmuseums besuchen.
Kulturdezernent Michael Townsend und Museumsleiter Harald Reese
stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung.
Die
Besucher erwartet zudem ein umfangreiches Programm. Für
die jungen Eisenbahnfreunde gibt es eine Vielzahl an Spielen
und Rätseln rund um das Thema „Eisenbahn in Europa“
sowie jede Menge weitere Überraschungen. Witterungsbedingt
werden die Aktionen in den kühlen Fahrzeughallen durchgeführt,
so dass die Kinder und Erwachsenen die vielen Attraktionen wetterunabhängig
genießen können.
Neben
der Feldbahn und der Handhebeldraisine ist die museumseigene
Dampflok 38 2267 im Einsatz und lädt zu Mitfahrten auf
dem Lokführerstand ein. Der historische Wismarer Schienenbus
wird ebenfalls in Betrieb sein und zwischen dem Eisenbahnmuseum
und dem S-Bahnhof Dahlhausen pendeln.
Das
Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen hat an diesem Tag von 10 bis
17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro für
Erwachsene, 3,00 Euro für Kinder (6-14 Jahre) und 14,00
Euro für Familien (2 Erw. + eigene Kd.). Eine Laufkarte
berechtigt zur Teilnahme an den zahlreichen Spielen und Rätseln.
Diese kann von den Kindern bis 14 Jahre für 2,50 Euro erworben
werden (Pressemeldung Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte
e. V., www.eisenbahnmuseum-bochum.de,
09.07.10).
Museum
vom 08.07.10
Eisenbahn-Festwochenende
am 10.-11. Juli im Wiesenttal

175 Jahre Eisenbahn in Deutschland - das muss gefeiert werden!
Die Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V. engagiert sich seit über
dreieinhalb Jahrzehnten für die Bewahrung des Kulturguts historische
Eisenbahn und dessen lebendige Präsentation. Die Museumsbahn
im Wiesenttal ist ein Museum zum Anfassen, Fühlen, Staunen,
Mitfahren - quasi zum "mit allen Sinnen erleben".
Für das kommende Wochenende 10.-11. Juli haben die ehrenamtlich
aktiven Dampfbahner ein volles Programm ausgearbeitet: Am Samstag
startet um 10:30 Uhr eine Fotosonderveranstaltung mit insgesamt
sechs Lokomotiven, darunter die Dampflokbaureihe 64, Dieselloktypen
wie V100, V36, V60 und die Triebwagen VT70 und VT98. Damit wird
die Epoche der Deutschen Bundesbahn wie in den 1960er Jahren
nachgestellt.
Am Sonntag, 11. Juli, steigt das Bahnhofsfest in Ebermannstadt
mit Spaß und Stimmung für die ganze Familie. Von 9 bis 17 Uhr
geht jede Stunde ein anderer Sonderzug auf die Strecke nach
Behringersmühle. Historische Omnibusse pendeln entlang der Bahnstrecke
und ermöglichen auch unterwegs Fotos zu schießen. Am Bahnhof
Ebermannstadt lockt der Biergarten am Bahnsteig, wo bestens
für Speis' und Trank gesorgt ist. Am Bahnhofsvorplatz lädt die
Dampfkleinbahn lädt zum Mitfahren ein. Im Betriebshof können
sich die Besucher ein Bild über die Vielzahl der historischen
Fahrzeuge der DFS machen, die dort ausgestellt werden.
Im Rahmen stündlicher Führungen werden die vielfältigen Arbeitsbereiche
erläutert, die von den ehrenamtlich engagierten Eisenbahnern
bewältigt werden. Lokschuppenführungen ermöglichen einen Blick
hinter die Kulissen des Bahnbetriebs.
Für nur 20.- Euro kann man an diesem Tag beliebig oft durchs
Wiesenttal fahren, mit Dampf, Diesel oder Omnibus. Einzeltickets
zum regulären Tarif ab 8.- Euro.
1974 wurde der Verein "Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V." von
einer Handvoll Eisenbahnfreunden gegründet. Sie hatten sich
zum Ziel gesetzt, die Eisenbahngeschichte der 1950er Jahre als
lebendiges Museum zu präsentieren. Dies ist ihnen bereits 1980
mit dem ersten Sonderzug auf der eigenen Strecke gelungen. Inzwischen
besuchen jedes Jahr rund 25.000 Fahrgäste die Museumsbahn im
Wiesenttal und genießen einen Ausflug in die Eisenbahnromantik
vergangener Tage (Pressemeldung Dampfbahn Fränkische Schweiz
e. V., www.dfs.ebermannstadt.de,
07.07.10).
Michael
Schenk aus Witten verstorben
Am Sonntag, den 4.Juli verstarb plötzlich und unerwartet im
Alter von nur 50 Jahren Michael Schenk aus Witten. Michael war
Fotograf und Sammler von Bahnbildern und Postkarten, neben seinen
eigenen Fotos hat er auch einige Sammlungen übernommen.
Bekannt wurde Michael Schenk durch zahlreiche Bücher u.a. über
die Eisenbahn im Ruhrgebiet sowie historische Bildbände über
Witten und Wetter an der Ruhr. Sein letztes Werk war "Mit dem
Schienenbus von Flensburg bis München" aus dem Jahr 2009.
Nicht nur im Archiv der DGEG hinterlässt Michael eine große
Lücke. Er wird uns fehlen! (Jürgen Utecht, DGEG Archiv Witten,
08.07.10).