News - Museumsbahnen und Vereine, Veranstaltungen
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Museum vom 02.03.10

Rechteck78 468
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Am Sonntag luden die Eisenbahnfreunde Zollernbahn zur großen Schwarzwaldrundfahrt mit 78 468. Von Rottweil ging es durchs Neckartal und die Gäubahn nach Horb. Weiter nach Hochdorf und über die imposanten Freudenstädter Viadukte nach Freudenstadt. Nach Wasser fassen und Scheineinfahrt ging die Fahrt weiter durchs romantische Kinzigtal in die Fachwerk- und Flößerstadt Schiltach und Hausach. Mittlerweile hatte das Orkantief "Xynthia" den Schwarzwald erreicht. Da der Zugverkehr auf der Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und Triberg unterbrochen war, blieb nur die Rückfahrt mit reichlich Verspätung über Freudenstadt und Hochdorf nach Horb (Harald Becker, 02.03.10).

RechteckE18 047 mit dem Sonderzug der Dampfmacher Bebra
Foto  Steven KunzFoto  Steven Kunz
E18 047 fuhr am 27.02.10 mit dem Sonderzug der Dampfmacher Bebra von Braunschweig über Hannover, Bebra, Fulda, Achaffenburg nach Eberbach im Odenwald, hier bei Mecklar auf der Nord-Süd-Strecke. Ab Aschaffenburg bespannten V100 1200 der DGEG Würzburg und 212 084 des DBK den Zug. Das zweite Bild zeigt sie in Bebra auf dem Rückweg (Steven Kunz, 02.03.10).

RechteckÖGEG-Gesamtprogramm 2010 erschienen
Die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) hat soeben ihr Gesamtprogramm 2010 veröffentlicht. Dieses gliedert sich in die Bereiche LOKPARK AMPFLWANG mit der Museumsbahn Ampflwang - Timelkam, Steyrtal-Museumsbahn, ÖGEG-Sonderfahten und Donau-Schifffahrten.
Die ehrenamtlichen ÖGEG-Mitarbeiter renovieren, pflegen und präsentieren die historischen Fahrzeuge mit viel Fleiß und Liebe zum Detail und möchten vordergründig das "besondere Dampf-Erlebnis" für kommende Generationen erhalten.
Das Gesamtprogramm 2010 kann unter www.oegeg.at heruntergeladen bzw. per Email unter ampflwang@oegeg.at angefordert werden (Pressemeldung ÖGEG, 02.03.10).

RechteckRodgau-Express
Foto  Axel KarlFoto  Axel Karl
Am 28.02.10 verkehrte der Rodgau-Express der Historischen Eisenbahn Frankfurt mit Lok 52 4867 ab Frankfurt am Main Süd über Offenbach, Rodgau, Rödermark (mit Scheinanfahrt), Dieburg, Darmstadt und Langen wieder zurück nach Frankfurt am Main Süd. Während bei der ersten Rundfahrt noch bestes Fotowetter herschte, waren bei der zweiten Runde bereits die Vorboten des Sturmtiefs über der Region zu spüren (Axel Karl, www.museumseisenbahn-hanau.de, 02.03.10).

RechteckVeranstaltung "dampfspektakel 2010"
Eine der größten Eisenbahn-Nostalgie-Veranstaltungen seit Jahrzehnten steht an den Ostertagen 2010 bevor: Mit dem dampfspektakel feiert die Region Eifel-Mosel-Saar das Doppeljubiläum 175 Eisenbahnen in Deutschland und 20 Jahre Plandampf. Der Schirmherr, Verkehrsminister Hendrik Hering, wird die Veranstaltung am 1. April 2010 offiziell eröffnen. In Gerolstein stellte er heute das abwechslungsreiche Programm für die Zeit vom 2. bis 6. April vor. Gut 200 historische Züge, die größtenteils als Sonderfahrten verkehren, werden eingesetzt: "Die Region mit den Kernpunkten Trier, Gerolstein und Koblenz wird sich sozusagen in ein lebendiges Eisenbahnmuseum verwandeln."
Mehr als drei Jahre Vorbereitungszeit stecken in dem Projekt, welches gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz, dem Schienenzweckverband SPNV-Nord, dem Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen, dem Revierdampf-Team und weiteren Partnern veranstaltet wird. "Das Doppeljubiläum bietet einen besonderen Anlass für eine solche Veranstaltung. Zwischen dem 2. und 6. April 2010 fahren mehr als 200 Züge in der Region mit historischem Material. Neben Dampfzügen aller Epochen vom Adler bis zur dagegen geradezu modernen Schnellzugdampflok werden auch Elektro- und Dieseltriebwagen des vergangenen Jahrhunderts zu besichtigen und zu nutzen sein", erläuterte der Minister. Als "Kontrast" dazu werden an diesen Tagen in der Region auch moderne Fahrzeuge zu sehen sein, die das 21. Jahrhundert repräsentieren.
Die Züge werden an den Ostertagen zwischen:
• Trier und Gerolstein
• Saarbrücken und Koblenz
• Bullay und Traben-Trarbach
• Gerolstein und Kaisersesch und
• Trier und Wellen bzw. Luxembourg sowie auf der
Brohltalbahn unterwegs sein. Der Großteil der Züge sind Sonderzüge, die mit besonderen Fahrkarten zu nutzen sind. Ein weiterer Teil der Züge verkehrt aber als "Plandampfzüge"; hier werden reguläre Fahrplanzüge mit historischem Material gefahren. In diesen Zügen sind die normalen Tickets des Rheinland-Pfalz-Taktes gültig.
Neben den Zugfahrten wird es eine ganze Reihe begleitender Veranstaltungen geben, kündigte der Minister an. So kann man beispielsweise in Gerolstein in einem original erhaltenen Bahnbetriebswerk mit Ringlokschuppen und Drehscheibe sechs Tage lang Dampflokatmosphäre pur schnuppern, ausgestellte Fahrzeuge und an einem Abend eine Lokparade bewundern. Im Kreis Cochem-Zell lädt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Feuerwerk über der Mosel nebst Schiffkorso und beleuchteten Eisenbahnbauwerken in Bullay die Gäste zum Verweilen und Staunen ein. Der TEE Rheingold aus den 70er Jahren fährt am Ostermontag zwischen Koblenz und Trier sogar mit Dampflok. Die Orte entlang der Strecken sowie die örtlichen Tourismusvereinigungen haben darüber hinaus an zahlreichen Punkten weitere Events organisiert, so dass eine Dampfzugfahrt mit zahlreichen anderen Aktivitäten gekoppelt werden kann.
Geöffnet haben an diesen Tagen die Eisenbahnmuseen in Koblenz-Lützel und Jünkerath in der Eifel. Zwischen dem Koblenzer Hautbahnhof und dem Museum wird ein Shuttleverkehr eingerichtet, das Museum in Jünkerath ist fußläufig erreichbar. Die Brohltalbahn organisiert ein Schmalspurbahn-Programm mit Fahrzeugausstellung und der Möglichkeit, eine Eisenbahnwerkstatt zu besichtigen, die bis zu 100 Jahre alte Maschinen nutzt.
"Ein so großes Festprogramm, für das historische Fahrzeuge aus vielen Teilen Deutschlands zusammenkommen, ist natürlich nur möglich, wenn viele Institutionen engagiert zusammenarbeiten", dankte Hering allen Beteiligten. Auf der öffentlichen Seite sind dies neben dem Land der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, die beiden Verkehrsverbünde Region Trier und Rhein-Mosel sowie das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes. Auf der privaten Seite sind der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen mit zahlreichen Mitgliedsvereinen, das Revierdampf-Team, die Deutsche Museums-Eisenbahn und die Vulkan-Eifel-Bahn vertreten. Die Deutsche Bahn AG, die luxemburgische Staatsbahn CFL, die Touristikverbände der Region und zahlreiche weitere Partner unterstützen die Veranstaltung bei Organisation und Durchführung (Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, 02.03.10).

RechteckVorverkauf für die Moorexpress-Sommersaison 2010 hat begonnen
Wenn der Frühling seine schönste Seite zeigt nimmt auch der Moorexpress seinen Fahrbetrieb in die Sommersaison wieder auf. Ab dem 1. Mai heißt es wieder: »Zusteigen bitte«. Bis zum 31. Oktober ist diese außergewöhnliche Bahn wieder zwischen Bremen, dem Teufelsmoor und Stade unterwegs. Jeden Samstag und Sonntag sowie an den Feiertagen 1. Mai, 13. Mai, 24. Mai und 3. Oktober besteht die Möglichkeit, eine historische Reise zu spannenden Zielen durchzuführen.
Die 99 Gleis-Kilometer zwischen Bremen und Stade erlebt man in gemütlichem Tempo und bekommt so einen herrlichen Eindruck der vorbeiziehenden Landschaft. In diesen Genuss möchte auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff gelangen, der beabsichtigt, einen Teil seiner diesjährigen Sommerreise im Moorexpress zurückzulegen.
Besonders für Radfahrer ist die Kombination mit einer Moorexpressfahrt empfehlenswert: Aktiv als Pedalritter die weite Landschaft erkunden und die Rücktour entspannt ab einem der 23 Haltepunkte antreten. So einfach ist das: Denn die Fahrräder transportiert der Traditionszug der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe- Weser GmbH (EVB) in einem extra Waggon. Der Anschluss in Stade an den Elbe-Radwanderbus oder den metronom Richtung Hamburg und Cuxhaven lässt viel Spielraum für individuelle Erkundungstouren.
Die Orte an der Strecke laden mit abwechslungsreichen Freizeitangeboten zum Erholen und Verweilen ein, wie zum Beispiel die vielseitige Stadt Bremen, das historische Ritterhude, die lebendige Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck, das Künstlerdorf Worpswede, die Moordörfer und Geestlandschaften, der Erholungsort Bremervörde, das Naturparadies der Samtgemeinde Fredenbeck oder die Hansestadt Stade. Während der Fahrt sorgt auf Wunsch eine Audioführung für Kurzweil und Informationen zur Strecke.
Eine wunderbare Verbindung ist auch die Kombination mit einer Torfkahnfahrt auf der Hamme im Teufelsmoor oder einer Tour im Fleetkahn auf dem Burggraben in Stade. Erstere lässt die Ausflügler die Spuren der alten Torfschiffer entdecken. Im malerischen Stade führt ein Gästeführer zu den schönsten Sehenswürdigkeiten.
Genaue Informationen hält die Broschüre »Moorexpress - Unterwegs zwischen Bremen, dem Teufelsmoor und Stade« bereit. Erhältlich ist diese ab sofort bei den 19 Vorverkaufsstellen, in denen ab Montag kostenlos ein Sitzplatz zur Fahrkarte reserviert werden kann, sowie in Rathäusern, Banken, Sparkassen, Geschäften und bei den Touristinformationen entlang der Strecke.
Weitere Infos gibt es unter www.moorexpress.net (Pressemeldung EVB Eöbe-Weser, 02.03.10).

Museum vom 01.03.10

Rechteck52 8079
Foto Sylvio ScholzFoto Sylvio Scholz
Am 27.02.2010 kam ein Sonderzug aus Stollberg (Sachs) in Radebeul an und fuhr dann ohne Fahrgäste nach Dresden (Sylvio Scholz, 01.03.10).

RechteckFotozüge zum Abschied von 254 052-4 (E 94 052)
Foto Joachim HundFoto Joachim Hund
Im Juli 2010 endet die derzeit laufende Untersuchungsfrist der 254 052 der Leipziger Eisenbahngesellschaft (LEG). Eine neue Hauptuntersuchung ist nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen. Grund genug für Olaf Martin, am 1. und 2. Mai nochmals Fotofahrten mit dem "Eisenschwein" durchzuführen.
Dabei soll die derzeit einzige betriebsfähige E 94 im DR-Zustand auf den Strecken von Magdeburg über Rosslau nach Lutherstadt Wittenberg und von Halle (Saale) nach Großheringen zum Einsatz kommen, Die Mischung aus DR-Flair mit Formsignalen, einem authentisch zusammengestellten Güterzug und den landschaftlichen Reizen des Saaletals soll zahlreiche Motive ermöglichen.
Der Güterzug soll diesmal aus braunen, offenen 2-achsern der Gattung "Es" bestehen. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 65 Euro/Tag bzw. 120 Euro für beide Tage je Person. Anmeldeschluss ist am 19. März 2010. Infos unter http://www.fotozuege.de/42101.html oder bei Olaf Martin, Tel. 0151-527 83 80 (Urlaub vom 3. bis 17.03.2010) (Joachim Hund, 01.03.10).

Museum vom 26.02.10

RechteckDr. Peter Ramsauer ist Schirmherr "150 Jahre Bahnstrecke Rosenheim – Salzburg"
Vor 150 Jahren wurde die Bahnstrecke Rosenheim – Traunstein – Freilassing- Salzburg eröffnet. Aus diesem Grund laufen bereits die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten entlang der Bahnstrecke auf Hochtouren. Zu diesem Zweck fand in der Lokwelt Freilassing ein Treffen statt,  um die vielfältigen Aktionen aufeinander abzustimmen und einen Erfahrungsaustausch vorzunehmen.  
Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Landratsämter Berchtesgadener Land  und Traunstein, der Stadt Traunstein, aus Bad Endorf, der Lokwelt Freilassing, der DB Regio AG, den ÖBB und dem Fahrgastverband PRO BAHN. Zu dem Treffen geladen hatte Ernst Huber von der PB Service GmbH.
Anlässlich des Jubiläums sind 3 Bahnfeste geplant:
• am 1. August wird das Jubiläum in Traunstein und Freilassing mit einem großen Aktionstag, Ausstellungen, Filmvorführungen und einer Fahrzeugschau gefeiert,
• für den 15. August ist in Bad Endorf ein Fest mit Dampfzugfahrten geplant.
In einem gemeinsamen Flyer sollen die gesamten Programmpunkte zusammengefasst und vorgestellt werden. Weitere Ideen und Überlegungen betrafen u.a.  die Herausgabe eines Sonderstempels, die Erstellung einer Internetseite und die Organisation eines Sonderzuges.
Die Herausgabe eines Jubiläumsbuches ist bereits fix geplant. Als Schirmherr des Jubiläums konnte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gewonnen werden
(Pressemeldung Lokwelt Freilassing, 26.02.10).

RechteckSaisonbeginn im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
Foto DGEGFoto DGEG
Am Dienstag, den 2. März 2010 wird im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen nach 3-monatiger Winterpause wieder der Betrieb aufgenommen. Das Eisenbahnmuseum hat von Dienstag bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt wie im letzten Jahr 6,- Euro für Erwachsene, 3,- Euro für Kinder (6-14 Jahre) und 14,- Euro für Familien (2 Erw. + 2 Kd.). Die Wochentage sind vor allem für Schulklassen, Gruppen- und Vereinsausflüge interessant. Entsprechende Führungen durch das Museum und der in Deutschland einmaligen Fahrzeugsammlung werden nach Voranmeldung durchgeführt.
Sonn- und feiertags ist zusätzlich die urige Feldbahn mit originalen Grubenwagen aus dem Ruhrpott-Bergbau in Betrieb. Des Weiteren kann sich in der Handhebeldraisine mit Muskelkraft über die historischen Gleise des ehemaligen Bahnbetriebswerkes bewegt werden.
Um leichter ins Museum zu gelangen verkehrt an Sonn- und Feiertagen der historische Wismarer Schienenbus von 1936 zwischen dem Eisenbahnmuseum und dem S-Bahnhof Dahlhausen. Auf Anfrage können die Draisine und Feldbahn auch wochentags in Betrieb genommen und ein Shuttle vom S-Bahnhof Dahlhausen ins Eisenbahnmuseum gestellt werden.
Am 20. und 21. März 2010 besteht die Möglichkeit, einmal kostenfrei hinter die Kulissen der Museumsarbeit zu schauen. An dem zweitägigen Workshop kann jeder ab 16 Jahre teilnehmen (Voranmeldung erforderlich). Gebäude, Gelände, Gleise und technische Anlagen sind neben dem Museumszug interessante Betätigungsfelder. Alle Arbeiten werden unter sachkundiger Anleitung durchgeführt. Als Belohnung für die Mithilfe gibt es an beiden Tagen eine Vollverpflegung mit gemeinsamen Abendessen. Zudem kann auf Anfrage im Museum übernachtet werden (Pressemeldung DGEG, 26.02.10).

Museum vom 25.02.10

Rechteck78 468
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Tanja SchmidtFoto Tanja Schmidt
Am Montag, 22.02.2010 verkehrte der Sonderzug von den Eisenbahnfreunden Zollernbahn mit 78 468 auf der Schwarzwaldbahn zwischen Hausach und St. Georgen und zurück. Während es am Vormittag regnete, zeigte sich am Mittag die Sonne und so konnte der Leerreisezug bei der Überführung von Hausach nach Rottweil bei bestem Wetter auf der Bergfahrt aufgenommen werden (Harald Becker, Tanja Schmidt, 25.02.10).

RechteckAusstellung "750 Jahre Kölner Stapelrecht" eröffnet
"750 Jahre Kölner Stapelrecht". Die Wanderausstellung begibt sich auf die Reise - und macht Station bei der HGK im Rheinauhafen. Gestern war Eröffnung - angemeldete Besuchergruppen können die Exponate noch bis zum 1. April kostenlos in der ganz besonderen Atmosphäre des Hafenamtes, dem Verwaltungsgebäude der HGK, besichtigen.
"Handel und Wandel am Strom sind mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Region aufs Engste verbunden. Das war in der Vergangenheit so - und wird auch zukünftig so bleiben." Mit diesen Worten begrüßte HGK-Vorstandssprecher Dr. Rolf Bender die mehr als 80 Gäste, unter ihnen die Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, bei der Eröffnungsfeier am heutigen Dienstag im Hafenamt.
Anschließend führte der HGK-Vorstand gemeinsam mit Dr. Ulrich Soénius, IHK-Geschäftsführer und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln durch die Ausstellung. Auf zwölf Stelltafeln führt "750 Jahre Kölner Stapelrecht" vom hochmittelalterlichen Köln bis zur Gründung des Rheinauhafens 1898.
Die lokalgeschichtliche Schau entstand unter der Beteiligung des Historischen Archivs der Stadt Köln, des Kölnischen Stadtmuseums und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und macht seit gestern Station im Hafenamt, der modernen Zentrale der Kölner Häfen und des lokalen Schienengüterverkehrs
Die Ausstellung bleibt bis zum 1. April 2010 im Rheinauhafen. Die HGK bietet kostenlose Gruppenführungen nach Voranmeldung jeweils dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr an. Schülergruppen können Sondertermine vereinbaren (Pressemeldung HGK, 25.02.10).

RechteckNeuer Fahrplan bei der Ruhrtalbahn
Foto Ruhrtalbahn
Schon fünf Jahre fährt die nostalgische RuhrtalBahn nun durch das Ruhrtal zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen Hbf. Und auch in der kommenden sechsten Fahrsaison gibt es wieder neue Kombiangebote, die eine Schienenbusfahrt mit anderen Attraktionen im Ruhrtal verbindet. Die Angebote „Ruhrschiff, Muttental und Henrichshütte“ bieten dabei immer komplett geführte Tagesausflüge an, die jeweils an Freitagen angeboten werden.  
Bereit in 2009 gab es die gute genutzte Kombitour mit dem Ruhrschiff MS Schwalbe. Dieses Angebot wird nun speziell ausgebaut. Stefan Tigges, Geschäftsführer der RuhrtalBahn: „Die Nachfrage nach kompletten Angeboten mit Führung, Essen und Tagesgestaltung ist so hoch, dass wir in 2010 spezielle Angebote für Wanderer im Muttental und für den Besuch des Museums Henrichshütte in Hattingen aufgelegt haben.“  
Weiterhin gibt es auch die Linienfahrten auf dem Teckel zwischen Herdecke und Ennepetal an jedem ersten Sonntag im Monat. Auch der Zechenexpress fährt wieder an jedem 4. Samstag von März bis Oktober zwischen den Museen Zeche Nachtigall in Witten und der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen. Stefan Tigges: „Auch hier haben wir das Angebot weiterentwickelt und bieten nun mit der Fahrt über das Wittener Viadukt und den Halten in Witten und Wetter neue Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten an.  
Doch die Basis des nostalgischen Angebotes bleibt die Linie Ruhrtal zwischen Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und Hagen Hbf, die weiter regelmäßig an jedem Frei-, Feier- und Sonntag zwischen dem 1. Mai und dem 17. Oktober 2010 befahren wird. Wie gewohnt, fährt an jedem ersten Sonntag im Monat der Dampfzug, weitere Sonderfahrten ergänzen das Angebot.   Der neue Fahrplan kann ab sofort bei der RuhrtalBahn GmbH, Postfach 0211, 58002 Hagen mit Einsendung eines mit 0,90 € frankierten Rücksendeumschlages bestellt werden (Pressemeldung Ruhrtalbahn, www.ruhrtalbahn.de, 25.02.10).

Museum vom 24.02.10

RechteckWolsztyn
Foto Ad van StenFoto Ad van Sten
Obwohl es im November letzten Jahres noch schlecht aussah für den Plandampfbetrieb in Wolsztyn, verkehren auch in diesem Jahr noch täglich zwei Zugpaare zwischen Wolsztyn und Poznan. Diese Strecke soll jedoch komplett renoviert werden, womit schon im März dieses Jahres begonen wird.
In der Periode von 5. bis zum 8. Februar war die Pt47-65 mit zwei stilechten dunkelgrünen Doppelstockwagen im Einsatz. In den vergangenen Wochen hat es in Polen sehr kräftig geschneit (Ad van Sten, 24.02.10).

Museum vom 23.02.10

Rechteck78 468
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Foto Harald BeckerFoto Harald Becker
Am Sonntag veranstalteten die Eisenbahnfreunde Zollernbahn eine Dampfzugtour im Schwarzwald mit der Personenzug-Tenderlokomotive 78 468. Auf der Strecke Hausach - Wolfach - Schiltach - Alpirsbach wurde 3 mal durchs landschaftlich reizvolle Kinzigtal gependelt (Harald Becker, 23.02.10).

Rechteck99 5902
Foto Klaus D. Holzborn
Foto Klaus D. HolzbornFoto Jürgen Steimecke
Am Sonntag, 20. und 21. Februar 2010, war die im Jahr 1897 für die Nordhausen-Wernigeroder Eisen-bahngesellschaft erbaute Malletlok NWE 14, heute HSB Lok 99 5902, im Plandienst eingesetzt worden, sie beförderte den P8903 von Wernigerode nach Eisfelder Talmühle und zurück den P8904. Der Zug bestand aus den winterüblichen vier Wagen des Regelbestandes und dem Gepäckwagen, trotz der Grenzlast kam der Zug pünktlich in Drei Annen und sogar wenige Minuten vor Plan in Eisfelder Talmühle dank des hervorragend arbeitenden Personals an.
Es herrschte sozusagen Lokmangel, weil drei Sonderzüge (Eisenbahnfreunde Witten, Freudeskreis Selketalbahn, Mephisto-Express) unterwegs waren und sich fünf Lokomotiven zur Zeit in Aufarbeitung befinden (99 5901, 5906 und 7243 in Meiningen sowie 99 7235 und 7237 in Westerntor), 99 7242 wurde z-gestellt, 7245 ist in Reparatur. Daher sind zurzeit nur die 99 222, 5902 (Traditionslok), 6001 (Planlok Selketal), 7232 (Planlok Nordhausen), 7234, 7236, 7238, 7239, 7240 und 7241 betriebsfähig (Klaus D. Holzborn, www.78er.de, Jürgen Steimecke, 23.02.10).

RechteckGüterzüge im Schnee und Grünkohlexpress
Foto WRFoto WR
Wenngleich der langanhaltende Winter wohl jetzt langsam ausklingt und die gröbsten Probleme für den Schienenverkehr beendet sein dürften, hat es doch in den letzten Tagen auf manchem Privatbahngleis trotz Schnee und Eis Verkehr gegeben, so auch auf der Bahn Rinteln-Stadthagen, die ja eigentlich nach dem Willen ihrer gegenwärtigen Eigentümer in diesem Jahr gar nicht mehr Verkehr erleben sollte.
Im Februar aber war einiges los auf der Strecke, allerdings nur im Abschnitt Rinteln - Obernkirchen. Denn an zwei aufeiander folgenden Tagen waren jeweils knapp ein Dutzend in Obernkirchen abgestellter bzw abzustellender Kesselwagen zu tauschen.
Dazu wurde, wie so machens Mal die Lok V 7 der DEW eingesetzt, die in Obernkirchen und Rinteln gut zu rangieren hatte und das bei hohem Schnee. Zuvor mussten eingeeiste Bahnübergänge erst einmal gereinigt werden.
Das war auch die Voraussetzung für einen Sonderzug der Interessengemeinschaft Schienenbus Seelze am Sonntag zu einem Grünkohlessen für Eisenbahner in Obernkirchen. Hier wirkte als Verstärkungslok die Seelzer 294 958 mit, auf dem Bild fährt sie gerade in Rinteln von Hameln her kommend ein. Grünkohlfahrten nach Obernkirchen, so das Kalkül der am Bahnverkehr auf der Strecke interessierten Förderkreismitglieder, könnte eine feste Einrichtung werden, zumal ein entsprechendes Lokal direkt am Bahnhof Obernkirchen liegt.
Zur Zeit ist noch nicht heraus, wann die angestrebte Betriebsübernahme der Strecke durch den Förderkreis unter Federführung der Rhein-Sieg-Eisenbahn vollzogen werden kann. Die Dampfeisenbahn Weserbergland wird in diesem Jahr auch wieder auf der Bahn fahren, allerdings in einem etwas veränderten Fahrplan, da sie bekanntlich mit ihrem Zug von Rinteln hat nach Stadthagen umziehen müssen. Die übrigen Bilder zeigen das Rangiergeschäft in Obernkirchen (WR, 23.02.10).

RechteckWestfälische Eisenbahnmuseum in Münster Ost
Foto Manfred SachsFoto Manfred Sachs
Am Sonntag, 21.02. 2010 besuchte ich das ehemalige Westfälische Eisenbahnmuseum in Münster Ost an der Lippstädter Straße. Das Gelände wurde allerdings von Fahrzeugen stark beräumt. Übrig geblieben sind noch zwei historische Güterwagen der Westfälischen Landes Eisenbahn (WLE), u.a. der Silowagen 82 (Manfred Sachs, 23.02.10).

Museum vom 22.02.10

RechteckDampf im Thüringer Wald
Foto Wilfried HaneltFoto Wilfried Hanelt
Foto Wilfried HaneltFoto Wilfried Hanelt
Am vergangenen Sonntag passten das Wetter und die Straßenverhältnisse, um im Thüringer Wald einige schöne Winteraufnahmen zu machen. Nicht nur der Schnee und das Winterwetter, sondern auch der teilweise unbeschreibbare Sound der Maschinen auf den verschiedenen Steigungsstrecken, sorgten für eindrucksvolle Erinnerungen.
Während die 41 1144 mit dem Rodelblitz pünktlich unterwegs war, wurde es bei der 94 1538 schon ca. 1 Stunde später, ehe es ab Stützerbach losging. Im Sandwich ging es dann vom Bhf Rennsteig runter nach Schleusingen - vorne die Rennsteigbahn Diesellok und hinten die 94. Von Schleusingen zurück hinauf auf den Rennsteig war dann die 94 1538 vorne. Besonders ab Schmiedefeld zum Bhf Rennsteig donnerte die 94 mit einem Sound, den man nicht alle Tage hört bergauf (Wilfried Hanelt, 22.02.10).

RechteckLDC-Dampfsonderzug am 20.02.2010 ins Erzgebirge
Foto  Heinz SeyfertFoto  Heinz Seyfert
Seit fünf Jahren fährt der Lausitzer Dampflok Club e. V. einen Dampfzug ins Erzgebirge nach Schwarzenberg. Zum Einsatz kamen zwischen Cottbus und Chemnitz die 03 2204-0 und auf der Erzgebirgsstrecke im Zschopautal die 52 8079-7 (Dampf-Plus-GmbH) (Heinz Seyfert, 22.02.10).

RechteckPängelanton
Foto Manfred SachsFoto Manfred Sachs
Am Sonntag, den 21. Februar 2010 besuchte ich die Außenanlagen des kleinen Museums "Pängelanton" in Münster Gremmendorf. Dort befindet sich eine Dampflok der Gattung T 9/3. Dies ist eine der wenigen Exemplaren in Deutschland, die als Denkmal erhalten geblieben sind. Diese Maschine wurde 1902 bei Henschel in Kassel gebaut. 1926 bis 1937 diente sie bei der Deutschen Reichsbahn, bevor sie 1937 zur Georgsmarienhütten Eisenbahn (bei Osnabrück ) kam und dort ihre Aufgaben verrichtete. 1980 wurde sie schließlich nach einer optischen, äußeren Auffrischung in Gremmendorf aufgestellt (Manfred Sachs, 22.02.10).

RechteckV 36 406 der Historischen Eisenbahn Frankfurt/Main
Foto Wolfgang RotzlerFoto Wolfgang Rotzler
Die Diesellok V 36 406 der Historischen Eisenbahn Frankfurt/Main hatte am 20.02.2010 einen erneuten "Langstreckeneinsatz" zu absolvieren. Sie hatte die Aufgabe, vier bei der Fa.BWR/Rastatt gefristete Wagen wieder nach Frankfurt zurück zu bringen. Triebfahrzeugführer waren zwei der drei V 36-Stammlokführer der HE-Frankfurt/Main. Mit einer Last von 121 t führte die Fahrt von Rastatt über Karlsruhe Gbf, Mannheim, Weinheim, Darmstadt nach Frankfurt-Griesheim, wo wieder die Gleise der Hafenbahn erreicht wurden.
Dieser Einsatz war die letzte große Fahrt vor dem anstehenden Hauptunter- suchung der Lok, welche im Mai fällig wird (Wolfgang Rotzler, Historische Eisenbahn Frannkfurt/Main, 22.02.10).

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