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LOK Report – Dienstag, 7. September 2010
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CargoBeamer soll Verkehrsverlagerung
auf die Schiene beflügeln
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Musterlizenzvertrag zu RE, RB und S-Bahn

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RFF und SNCF Voyages wollen Trassenverwaltung verbessern

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SBB Cargo International kommt nach Olten

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Verkehr vom 07.09.10

RechteckAllianz pro Schiene: CargoBeamer soll Verkehrsverlagerung auf die Schiene beflügeln
Foto cargoBeamerFoto cargoBeamer
So lernen Lkw das Bahnfahren: Der CargoBeamer zieht den Sattelauflieger des Lkw mit einer Wanne auf den Zug. Nach nur 15 Minuten ist der CargoBeamer-Zug vollständig be- und entladen und bereit zur Abfahrt. Fotos CargoBeamer.
Seit Jahrzehnten setzen sich wechselnde Bundesregierungen für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein. Schwarz-gelb hat sich für die eigene Nachhaltigkeitsstrategie bis 2015 ein Ziel von 25 Prozent Marktanteil für den Schienengüterverkehr verordnet. Für die technischen Probleme der Verkehrsverlagerung gibt es – jenseits aller politischen Weichenstellungen – seit Montag eine revolutionäre Lösung.
In Leipzig stellte die CargoBeamer AG der interessierten Fachöffentlichkeit eine Technik vor, die rund 60 Prozent aller Lkw-Transporte auf deutschen Autobahnen überflüssig machen könnte. „Für den Schienengüterverkehr ist diese neue Technik wie strahlendes Sonnenlicht am Ende des Tunnels“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die das EU-geförderte Projekt politisch begleitet. „Der CargoBeamer bringt dem Lkw endlich das Bahnfahren bei.“
Die Eröffnung des ersten Terminals stieß am Montag in Leipzig auf reges Interesse. Verkehrspolitiker aus Europa und Deutschland, Experten von DB Schenker Rail und Vertreter des Kombinierten Verkehrs nahmen an der Generalprobe teil: Im Praxistest soll sich ab November erweisen, ob die neue Technik zwischen Leipzig und Litauen tatsächlich ihr Versprechen halten kann, den Schienengüterverkehr nicht nur schneller, sondern auch billiger anzubieten, als es auf der Straße zur Zeit möglich ist.
Auf der Innotrans wird sich die Allianz pro Schiene noch einmal mit dem Thema Verkehrsverlagerung befassen. Auf einer Podiumsdiskussion „Was bringt der CargoBeamer für den Schienengüterverkehr?“ werden CargoBeamer-Erfinder Hans-Jürgen Weidemann und Olaf Krüger, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Bahnspediteure (IBS), das Für und Wider der neuen Technik besprechen.
Ort und Zeit: Dienstag, 21. September, von 15.00 – 16.00 Uhr im VDV-Café in Halle 2.2, Stand 109 (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 07.09.10).

RechteckBaden-Württemberg: Gespräche zu Stuttgart 21 am Freitag fraglich
Das von der Bevölkerung und dem Aktionsbündnis zu Recht erwartete Zeichen eines Abriss-Stopps ist ausgeblieben. Damit fehlt für das Aktionsbündnis die Grundlage für ein ernst gemeintes, ergebnisoffenes Gespräch zwischen Projektpartnern und Gegnern von Stuttgart 21.
Bis heute ist nicht klar geworden, über welche Themen Herr Mappus und die Befürworter von Stuttgart 21 mit dem Aktionsbündnis zu reden bereit gewesen wären. Benannt wurden von den Befürwortern lediglich Ausschlusskriterien.
Diese Themen würden wir weiterhin gern wissen. Die eigenen Themen hat das Aktionsbündnis bereits benannt:
• Kosten des Gesamtprojekts Stuttgart 21 und der Neubaustrecke
• Finanzierung jenseits der Sollbruchstelle von 4,5 Milliarden
• Leistungsfähigkeitsanalyse von Stuttgart 21 und dem dadurch neu entstehenden Netz (sma-Gutachten)
• Bewertung der geologischen Gutachten
• Offenlegung der Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Neubaustrecke
• Klärung der möglichen Ausstiegskosten (Pressemeldung Aktionsbündnis Stuttgart 21, 07.09.10).

RechteckBAG-SPNV / Deutsche Bahn: Musterlizenzvertrag regelt Nutzung der Produktnamen
Die Deutsche Bahn und die BAG-SPNV haben mit dem Musterlizenzvertrag die Basis dafür geschaffen, das gemeinsame Ziel bundesweit einheitlicher Produktbezeichnungen zu erreichen. Folgende Punkte werden durch einen Lizenzvertrag geregelt:
• Die Marken RE, RB und S-Bahn werden lizenziert.
• Die Lizenzmarken können innerhalb der Laufzeit des zugrunde liegenden Verkehrsvertrags und räumlich auf diesen begrenzt genutzt werden.
• Die Lizenzmarken dürfen nicht verändert werden, regionale Kennzeichnungen sind jedoch möglich.
• Die Vertragsparteien tragen dafür Sorge, dass das Ansehen der Lizenzmarken gestärkt wird.
• Eine gleichbleibend hohe Qualität der betriebenen Verkehre unter den Lizenzmarken ist sicherzustellen.
• Die Abrechnung der Lizenzgebühr von 0,4 Cent pro gefahrenem Zugkilometer zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer erfolgt jährlich (Quelle Regio Aktuell, DB Mobility Logistics AG, 07.09.10).

RechteckTHW: Erste bundesweite Übung im Bahnbrückenbau
Rund 250 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) trainieren in den nächsten zwei Wochen in Konz bei Trier den Bau von Eisenbahnbrücken. Dies ist ab 2011 eine neue Aufgabe des THW bei Katastrophen wie zum Beispiel Hochwasser. Bislang ist das THW nur für die Instandsetzung von Straßenbrücken zuständig.
Die ehrenamtlichen THW-Brückenbauer sind vom 11. bis 26. September vor Ort. Sie sind die Spezialisten wenn es darum geht, behelfsmäßige Übergänge und Brücken zu bauen. Bundesweit hat das THW 14 Fachgruppen Brückenbau aufgestellt. Im rheinland-pfälzischen Konz unterhält die Deutsche Bahn im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums das einzige Depot für Brückenelemente in Deutschland. Die Behelfsbrücken können eine Spannweite von bis zu 120 Metern erreichen. THW-Präsident Albrecht Broemme: "Mit dieser Übung bauen wir unsere Kompetenzen aus, wichtige Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. Sie ist ein gutes Bespiel für die Vernetzung von zuständigen Organisationen bei Unglücken und Katastrophen."
Alle THW-Experten engagieren sich in ihrer Freizeit im THW und werden von ihren Arbeitgebern für Übungen wie diese freigestellt. "Mit großer Motivation gehen unsere ehrenamtlichen Profis an diese neue Herausforderung heran und in Konz haben wir das ideale Trainingsgelände", sagt Broemme.
Als Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz wird das THW zu 99 Prozent von 80.000 ehrenamtlichen Kräften getragen, die in 668 Ortsverbänden organisiert sind. Es ist in Not- und Unglücksfällen mit Technik und Know-how in Deutschland und rund um den Erdball tätig. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als 100 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz (Pressemeldung Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, 07.09.10).

RechteckTransnet: Ermittlungsverfahren zum Hitze-Chaos gegen Bahn-Beschäftigte
Das Hitze-Chaos im Juli dieses Jahres beschäftigt nun offenbar die Gerichte. Aktuellen Pressemeldungen zufolge sollen mehrere Ermittlungsverfahren gegen Zugbegleiter und Zugchefs eingeleitet worden sein. Dabei soll es um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, der unterlassenen Hilfeleistung und Freiheitsberaubung gehen.
TRANSNET und GDBA stellen sich ohne Wenn und Aber hinter die betroffenen Beschäftigten. Wir unterstellen jeder Zugbegleiterin und jedem Zugbegleiter, dass er seine Arbeit im Zug und darüber hinaus nach bestem Wissen und Gewissen erledigt hat. Ausnahmesituationen, auf die niemand vorbereitet werden kann, wird es immer wieder geben. Die unterschiedlichen Bahnunternehmen werden hoffentlich die richtigen Konsequenzen aus dem Hitze-Chaos ziehen und ihre Mitarbeiter entsprechend unterrichten oder nachschulen.
Selbstverständlich gewähren wir betroffenen Mitgliedern auf Antrag dienstlichen Rechtsschutz. Unsere Servicebüros stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung. TRANSNET und GDBA sind schon im Sommer den Problemen auf den Grund gegangen und haben mit der Aktion „Schluss mit dem Sch(w)eiß“ ihre Mitglieder aufgerufen, die Schwachstellen zu benennen und Defizite aufzuzeigen.
Bei der Auswertung wurde deutlich, dass Fehler nur selten von den Beschäftigten verursacht wurden. Vielmehr gibt es im System Bahn und im Zusammenspiel zwischen Bahnunternehmen und Bahnindustrie offenbar eine Reihe von Schwachstellen, die strukturell angegangen werden müssen. Wir gehen davon aus, dass dies auch von den Gerichten so gesehen wird und keine Kollegin oder Kollege mit einer Strafe rechnen muss (Pressemeldung Transnet, 07.09.10).

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Museum vom 07.09.10

Rechteck50 0073 ist wieder im Betrieb
Foto Klaus D. HolzbornFoto Klaus D. Holzborn
Foto Klaus D. HolzbornFoto Klaus D. Holzborn
Am 3. September fanden in Beekbergen (Niederlande) bei der VSM (http://www.stoomtrein.org/) die Probefahrten der 50 0073 statt, dabei handelt es sich um die (nun richtig) umgezeichnete 50 3666, die ab Anfang der neunziger Jahren in Raeren (Belgien) auf der Vennbahn schon als ölgefeuerte Reko-50er im Einsatz stand.
Die 1943 bei Franco-Belge in Belgien gebaute Lokomotive wurde am 17. Juni 1961 aus der 50 2145 rekonstruiert. Für das Jubiläum "35 Jahre VSM", das mit der Veranstaltung "Terug naar Toen" (Zurück nach Gestern) gefeiert wurde, fanden die ersten Einsätze dieser frisch revidierten Lokomotive statt. Ausserdem kamen aus Limburg von der Millionenlijn Simpelveld die neu aufgebaute ehemals schwedische 1040 mit Innentriebwerk und die 1289 als Gäste. So waren bei bestem Wetter 12 Dampflokomotiven im Einsatz.
Hier nun die ersten Aufnahmen der 50 0073 im Güterzugeinsatz (Klaus D. Holzborn, www.78er.de, 07.09.10).

RechteckArc jurassien: 150 Jahre Eisenbahn
Foto Olaf SchaerlingerFoto Olaf Schaerlinger
Foto Olaf SchaerlingerFoto Olaf Schaerlinger
Foto Olaf Schaerlinger
Die SCB Ec 2/5 No. 28 «Genf» von SBB Historic und die "Limmat" waren am 04.09.10 zum Auftakt des Jubiläums «Arc jurassien: 150 Jahre Eisenbahn» unterwegs (Olaf Schärlinger, 07.09.10).

RechteckLokschuppenfest Siegen
Foto Tanja & Debora SchmidtFoto Tanja & Debora Schmidt
Am 04. und 05.09.2010 fand das Lokschuppenfest in Siegen statt. Während am 04.09.10 die eigene Dampflok 52 8134 für eine Gesellschaft nach Hagen unterwegs war, gab es am Sonntag dann Pendelfahrten nach Kreuztal.
Im Bw war eine Lokparade insziniert worden, wo u.a. auch der Neuzugang 82 008 bestaunt werden konnte (Tanja & Debora Schmidt, 07.09.10).

RechteckMit Dampflok und Traditionszug startet der „Elstertal-Express“
Der „Elstertal-Express“ verkehrt vom 11. September bis 26. September jeweils samstags und sonntags sowie am 2. Oktober entlang der Route Gera–Greiz–Adorf bis Františkovy Lázne und Cheb in Tschechien. Planmäßig fährt die Dampflokomotive 41 1144 des Vereins IGE „Werrabahn Eisenach“ e.V. mit den Traditionswagen der DB Regio AG. Veranstalter der gemeinsamen Sonderfahrten ist der Verkehrsbetrieb Thüringen der DB Regio AG in Zusammenarbeit mit der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen und dem Zweckverband ÖPNV Vogtland.
Die Reise beginnt jeweils um 8.21 Uhr in Gera und erreicht über Plauen (9.49 Uhr) um 11.26 Uhr das Ziel in Cheb. Zurück geht es 15.35 Uhr ab Cheb, Plauen (17.11 Uhr) nach Gera (18.33 Uhr). Der Fahrplan ist auch im Internet unter www.bahnnostalgie-thueringen.de veröffentlicht. Hin- und Rückfahrt kosten ab Gera 25,90 Euro, ab Plauen (Vogtl.) 19,90 Euro, Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zahlen 5 Euro. Für Familien und Gruppen gibt es besondere Angebote. Tickets gibt es in den Pressehäusern der Zeitungen Thüringer Allgemeine, Ostthüringer Zeitung und Thüringische Landeszeitung, im Ticket-Shop Thüringen, in angeschlossenen Touristinformationen sowie über das Servicetelefon 0180 505 505 (14ct/Min., Mobilfunk max 42 ct/Min.). Restkarten sind im Zug erhältlich.
Nicht nur Eisenbahnfans kommen bei der Fahrt durch das romantische Tal der Weißen Elster mit ihren zahlreichen Wehren auf ihre Kosten. Jenseits der Grenze bietet sich den Reisenden die Möglichkeit, zwei geschichtlich und kulturell bedeutsamen Perlen des Egerlandes einen Besuch abzustatten. Františkovy Lázne ist seit 1793 Heilkurort. Die Stadtanlage mit prunkvollen Bauten und großzügig angelegten Kurparkanlagen sind in ihrer Einmaligkeit erhalten geblieben und gelten heute als ein Gesamtkunstwerk des 19. Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Naturschauspiel bietet das Hochmoor von Soos, das nur sieben Kilometer von dort entfernt liegt.
Der Endpunkt des Zuges, die ehemals freie Reichsstadt Eger (Cheb), ist die Reise ebenso wert. Gemütliche Straßencafés und die vielen gut erhaltenen Bürgerhäuser bilden einen unvergesslichen Anblick. Zudem ist die schmackhafte und preiswerte böhmische Küche zu empfehlen.
Ausführliche Informationen zu weiteren Traditionsfahrten, zu Fahrzeugen, Verkehrstagen, Preisen und Möglichkeiten des Fahrscheinkaufs gibt es in der Informationsbroschüre „Bahn-Nostalgie in Thüringen 2010“ und unter www.bahnnostalgie-thueringen.de. Es wird empfohlen, die Fahrkarten im Vorverkauf zu erwerben (Pressemeldung Deutsche Bahn, 07.09.10).

RechteckTag der offenen Türe bei der Fahrzeugsammlung B. Falz
Foto Frank GutschmidtFoto Frank Gutschmidt
Foto Frank GutschmidtFoto Frank Gutschmidt
Am 04. und 05.09.2010 gab es bei der Fahrsammlung Bernd Falz in Falkenberg (Elster) einen Tag der offenen Türe. Die bilder zeigen nur einen kleinen Teil von dem, was man in Falkenberg sehen kann (Frank Gutschmidt, 07.09.10).

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Sichtungen vom 07.09.10

RechteckBad Rodach
Foto Martin HeierFoto Martin Heier
Noch bis zum 12.09. wird die Strecke Coburg - Bad Rodach wegen Bauarbeiten zwischen Meeder und Großwalbur im Schienenersatzverkehr betrieben. Hier ein paar Eindrücke von den Schotterzügen die mit rekonstruierten V100 (Ost) und einer Voith Maxima 30CC bespannt sind (Martin Heier, 07.09.10).

RechteckBerlin
Foto Holger GrunowFoto Holger Grunow
Am Freitagmorgen, 03.09.2010 machte Talent 2 442 302 kurzen Halt in Saarmund. Am Samstagmittag, 04.09.2010, war 185 522 mit zwei GTW für die Steiermark S-Bahn (94 81 4062 001-4 A-STLB und 94 81 4062 002-2 A-STLB) am Abzweig Stadtforst zu sehen (Holger Grunow, www.tradibahner.de, 07.09.10).

RechteckDaubringen
Foto Gerald Seibel
Wie in den Vorjahren erfolgte am 05.09.2010 anlässlich des "Schmaadlecker-Marktes" in Lollar wieder Personenverkehr im Lumdatal. Stündlich pendelte der 628 228 der Kurhessenbahn zwischen Mainzlar und Lollar, hier zwischen Daubringen und Lollar (Gerald Seibel, 07.09.10).

RechteckHüntwangen-Wil
Foto Reinhard ReissFoto Reinhard Reiss
Im Auftrag der SBB wurden am 05.09. Filmaufnahmen mit einem speziellen Güterzug gemacht. Der aus 14 Wagen mit 48 Achsen zusammengestellte Zug wurde von Re 4/4 II 420 310 in Cargo-Lackierung gezogen. Die Route führte von Basel am Rhein entlang nach Eglisau. Nach einem kurzen Abstecher über den Rhein hinüber nach Hüntwangen-Wil kehrte man via Zürich (Umfahrung HB) - Aarau - Olten in die Westschweiz mit Ziel Daillens zurück.
Im Zug war auch ein in der Slowakei umgebauter ehemaliger Eaos, der neu unter der Typenbezeichnung "Fas" geführt wird. SBB Cargo lässt 440 dieser Wagen in der Slowakei umbauen, die für den Stahl- und Schrotttransport vorgesehen sind (Reinhard Reiss, www.reissweb.net, 07.09.10).

RechteckLambrecht
Foto Joachim Kratz
Bei Lambrecht in der Pfalz war vergangene Woche ein ICE mit einem Müllfahrzeug kollidiert und mußte abgeschleppt werden. Die Aufnahme vom 04.09.2010 zeigt auf derselben Strecke einen TGV Richtung Kaiserslautern (Joachim Kratz, 07.09.10).

RechteckMeiningen
Foto Frank ThomasFoto Frank Thomas
Gestern ist während der Sonderfahrt von Frankfurt (M) Süd nach Meiningen zu den XVI. Dampfloktagen leider die HE 01 118 kaputt gegangen. Die Hilfslok 218 477-8 mußte die defekte 01 118 ins RAW schieben, wo sie auch gleich geblieben ist (Frank Thomas, www.unstrutbahn.de, 07.09.10).

RechteckMünchen
Foto Wolfgang MauserFoto Wolfgang Mauser
Eine der schönsten Loks in Deutschland dürfte im Moment die ARRIVA-Vogtlandbahn 183 001 sein. Am 31.08.10 brachte die 183 001 den ALX87013 von Regensburg nach München Hbf. und erwartete dort ihre Ausfahrt in die Abstellung (Wolfgang Mauser, 07.09.10).

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Rekotriebwagen

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Stefan Reimann

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Europa vom 07.09.10

RechteckFrankreich: RFF und SNCF Voyages wollen Trassenverwaltung verbessern
Barbara Dalibard, CEO von SNCF Voyages und Hubert du Mesnil, Präsident von Réseau Ferré de France, haben in diesem Sommer zum ersten Mal eine Vereinbarung zur Qualität der Bahntrassen unterzeichnet. Damit soll eine
Qualitätssteigerung der Verwaltung der von der SNCF bei RFF bestellten TGV-Trassen erreicht werden.
Die Vereinbarung umfasst den Service während der Fahrplanperiode vom 12. Dezember 2010 bis 11. Dezember 2011. Das Ziel beider Unternehmen ist es, gemeinsam einen formalisierten Prozess zur Infrastrukturkontrolle zu schaffen und die Geschäftsprozesse besser zu regeln. Insbesondere soll eine Verringerung der Auswirkungen von Infrastrukturmaßnahmen wie Bauarbeiten erreicht werden. Auch soll das Bestellverfahren für Trassen erleichtert werden, um Fahrplanänderungen in die Buchungssysteme der SNCF rechtzeitig einfließen lassen zu können.
Weitere Qualitäts-Vereinbarungen zwischen RFF und den Eisenbahnunternehmen sind in Vorbereitung, vor allem für den Güterverkehr (WKZ, Quelle Pressemeldung RFF, 07.09.10).

RechteckÖsterreich: Fortschritte bei der Umsetzung des neuen ÖBB-Gesetzes
Die Neuaufstellung der ÖBB - mit der Umsetzung des ÖBB-Strukturreformgesetzes, neuen Transparenzkriterien und dem neuen Management - ist auf gutem Weg", zeigt sich Infrastrukturministerin Doris Bures mit den engagierten Bemühungen des Unternehmens zufrieden, die großen Problemfelder aus der schwarz-blauen Regierungszeit auszuräumen.
Die Basis für diese Neuaufstellung des Unternehmens sei vor einem Jahr mit dem neuen ÖBB-Strukturreformgesetz im Nationalrat beschlossen worden, so Bures.
Die Bundesregierung habe sich gemeinsam zur Stärkung des für die Mobilität der Menschen und für die Erreichung der Klimaziele so zentralen österreichischen Unternehmens bekannt und damit dem Unternehmen ein wirksames Instrument für mehr Sparsamkeit, Effizienz, Transparenz und Kundenfreundlichkeit in die Hand gegeben.
Die Bahn stehe angesichts der Wirtschaftskrise, der Budgetkonsolidierung und des stärker werdenden Wettbewerbs vor großen Aufgaben. "Das neue Management und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB arbeiten auf Hochtouren daran, unter die schädlichen Entwicklungen der Vergangenheit einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Das ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft der ÖBB", so Bures (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 07.09.10).

RechteckSchweiz: Daniel Bach wird neuer Pressechef der SBB
Daniel Bach, seit Anfang 2006 stellvertretender Informationschef und Pressesprecher für die deutsche Schweiz beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), wird neuer Pressechef der SBB. Bach ist ein profunder Kenner der Verkehrspolitik mit langjähriger journalistischer Berufserfahrung.
Als stellvertretender Informationschef und Pressesprecher für die deutsche Schweiz beim UVEK ist Daniel Bach mit dem medialen und politischen Geschehen bestens vertraut. Er betreute in den vergangenen Jahren beim UVEK schwerpunktmässig die Verkehrsdossiers.
Der 42-jährige Zürcher absolvierte ein Studium der Allgemeinen Geschichte und Germanistik an der Universität Zürich. Als Redaktor beim «Zürcher Unterländer» und beim «Tages-Anzeiger» holte sich Bach sein journalistisches Rüstzeug. In den Jahren 2005/06 leitete er die Redaktion der ersten Regionalausgabe Linkes Seeufer und Sihltal des «Tages-Anzeiger».
Die SBB Medienstelle ist Teil des Konzernbereichs Kommunikation und Public Affairs und verfügt über Aussenstellen in Bellinzona, Lausanne und Zürich. Bis zum Eintritt von Daniel Bach per 1. Dezember 2010 wird die Medienstelle interimistisch von Reto Kormann geleitet.
Daniel Bach wohnt in Bern, ist verheiratet und Vater zweier Kinder (Pressemeldung SBB, 07.09.10).

RechteckSchweiz: Standort von SBB Cargo International in Olten
Die neue internationale Güterbahn für den alpenquerenden Transitverkehr wird ihren Hauptsitz am zentralen Bahn-Knotenpunkt Olten beziehen.
Nach sorgfältiger Prüfung hat der zukünftige Verwaltungsrat der SBB Cargo International entschieden, den Hauptsitz der neuen Güterbahn in Olten aufzubauen. «Der Standort liegt zentral und direkt auf der strategisch wichtigen Nord-Süd-Achse und ist für die Mitarbeitenden aus verschiedenen Regionen gut erreichbar», begründet Michail Stahlhut, CEO der zukünftigen SBB Cargo International, den Standortentscheid. Zudem liegt der neue Hauptsitz in Bahnhofsnähe. Nach erfolgtem Aufbau werden am Standort von SBB Cargo International in Olten künftig rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Ab Herbst werden die Räumlichkeiten eingerichtet. Der Einzug erfolgt im ersten Halbjahr 2011 (Pressemeldung SBB, 07.09.10).

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