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Verkehr
vom 07.09.10
Allianz
pro Schiene: CargoBeamer soll Verkehrsverlagerung auf die Schiene beflügeln
 
So lernen Lkw das Bahnfahren: Der CargoBeamer zieht
den Sattelauflieger des Lkw mit einer Wanne auf den Zug. Nach
nur 15 Minuten ist der CargoBeamer-Zug vollständig be- und entladen und
bereit zur Abfahrt. Fotos CargoBeamer.
Seit Jahrzehnten setzen sich wechselnde Bundesregierungen für die
Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene
ein. Schwarz-gelb hat sich für die eigene Nachhaltigkeitsstrategie
bis 2015 ein Ziel von 25 Prozent Marktanteil für den Schienengüterverkehr
verordnet. Für die technischen Probleme der Verkehrsverlagerung gibt
es – jenseits aller politischen Weichenstellungen – seit Montag
eine revolutionäre Lösung.
In Leipzig stellte die CargoBeamer AG der interessierten Fachöffentlichkeit
eine Technik vor, die rund 60 Prozent aller Lkw-Transporte auf deutschen
Autobahnen überflüssig machen könnte. „Für den
Schienengüterverkehr ist diese neue Technik wie strahlendes Sonnenlicht
am Ende des Tunnels“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer
der Allianz pro Schiene, die das
EU-geförderte Projekt politisch begleitet. „Der CargoBeamer
bringt dem Lkw endlich das Bahnfahren bei.“
Die Eröffnung des ersten Terminals stieß am Montag in Leipzig
auf reges Interesse. Verkehrspolitiker aus Europa und Deutschland, Experten
von DB Schenker Rail und Vertreter des Kombinierten Verkehrs nahmen an
der Generalprobe teil: Im Praxistest soll sich ab November erweisen, ob
die neue Technik zwischen Leipzig und Litauen tatsächlich ihr Versprechen
halten kann, den Schienengüterverkehr nicht nur schneller, sondern
auch billiger anzubieten, als es auf der Straße zur Zeit möglich
ist.
Auf der Innotrans wird sich die Allianz pro Schiene noch einmal mit dem
Thema Verkehrsverlagerung befassen. Auf einer Podiumsdiskussion „Was
bringt der CargoBeamer für den Schienengüterverkehr?“
werden CargoBeamer-Erfinder Hans-Jürgen Weidemann und Olaf Krüger,
Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Bahnspediteure (IBS), das
Für und Wider der neuen Technik besprechen.
Ort und Zeit: Dienstag, 21. September, von 15.00 – 16.00 Uhr im
VDV-Café in Halle 2.2, Stand 109 (Pressemeldung Allianz pro Schiene,
07.09.10).
Baden-Württemberg:
Gespräche zu Stuttgart 21 am Freitag fraglich
Das von der Bevölkerung und dem Aktionsbündnis zu Recht erwartete
Zeichen eines Abriss-Stopps ist ausgeblieben. Damit fehlt für das
Aktionsbündnis die Grundlage für ein ernst gemeintes, ergebnisoffenes
Gespräch zwischen Projektpartnern und Gegnern von Stuttgart 21.
Bis heute ist nicht klar geworden, über welche Themen Herr Mappus
und die Befürworter von Stuttgart 21 mit dem Aktionsbündnis
zu reden bereit gewesen wären. Benannt wurden von den Befürwortern
lediglich Ausschlusskriterien.
Diese Themen würden wir weiterhin gern wissen. Die eigenen Themen
hat das Aktionsbündnis bereits benannt:
• Kosten des Gesamtprojekts Stuttgart 21 und der Neubaustrecke
• Finanzierung jenseits der Sollbruchstelle von 4,5 Milliarden
• Leistungsfähigkeitsanalyse von Stuttgart 21 und dem dadurch
neu entstehenden Netz (sma-Gutachten)
• Bewertung der geologischen Gutachten
• Offenlegung der Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Neubaustrecke
• Klärung der möglichen Ausstiegskosten (Pressemeldung
Aktionsbündnis Stuttgart 21, 07.09.10).
BAG-SPNV
/ Deutsche Bahn: Musterlizenzvertrag regelt Nutzung der Produktnamen
Die Deutsche Bahn und die BAG-SPNV haben mit dem Musterlizenzvertrag die
Basis dafür geschaffen, das gemeinsame Ziel bundesweit einheitlicher Produktbezeichnungen
zu erreichen. Folgende Punkte werden durch einen Lizenzvertrag geregelt:
• Die Marken RE, RB und S-Bahn werden lizenziert.
• Die Lizenzmarken können innerhalb der Laufzeit des zugrunde liegenden
Verkehrsvertrags und räumlich auf diesen begrenzt genutzt werden.
• Die Lizenzmarken dürfen nicht verändert werden, regionale Kennzeichnungen
sind jedoch möglich.
• Die Vertragsparteien tragen dafür Sorge, dass das Ansehen der
Lizenzmarken gestärkt wird.
• Eine gleichbleibend hohe Qualität der betriebenen Verkehre unter
den Lizenzmarken ist sicherzustellen.
• Die Abrechnung der Lizenzgebühr von 0,4 Cent pro gefahrenem Zugkilometer
zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer erfolgt jährlich (Quelle Regio Aktuell,
DB Mobility Logistics AG, 07.09.10).
THW:
Erste bundesweite Übung im Bahnbrückenbau
Rund 250 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) trainieren
in den nächsten zwei Wochen in Konz bei Trier den Bau von Eisenbahnbrücken.
Dies ist ab 2011 eine neue Aufgabe des THW bei Katastrophen wie zum Beispiel
Hochwasser. Bislang ist das THW nur für die Instandsetzung von Straßenbrücken
zuständig.
Die ehrenamtlichen THW-Brückenbauer sind vom 11. bis 26. September
vor Ort. Sie sind die Spezialisten wenn es darum geht, behelfsmäßige
Übergänge und Brücken zu bauen. Bundesweit hat das THW
14 Fachgruppen Brückenbau aufgestellt. Im rheinland-pfälzischen
Konz unterhält die Deutsche Bahn im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums
das einzige Depot für Brückenelemente in Deutschland. Die Behelfsbrücken
können eine Spannweite von bis zu 120 Metern erreichen. THW-Präsident
Albrecht Broemme: "Mit dieser Übung bauen wir unsere Kompetenzen
aus, wichtige Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. Sie ist ein gutes Bespiel
für die Vernetzung von zuständigen Organisationen bei Unglücken
und Katastrophen."
Alle THW-Experten engagieren sich in ihrer Freizeit im THW und werden
von ihren Arbeitgebern für Übungen wie diese freigestellt. "Mit
großer Motivation gehen unsere ehrenamtlichen Profis an diese neue
Herausforderung heran und in Konz haben wir das ideale Trainingsgelände",
sagt Broemme.
Als Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz
wird das THW zu 99 Prozent von 80.000 ehrenamtlichen Kräften getragen,
die in 668 Ortsverbänden organisiert sind. Es ist in Not- und Unglücksfällen
mit Technik und Know-how in Deutschland und rund um den Erdball tätig.
In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als
100 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten
im Einsatz (Pressemeldung Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, 07.09.10).
Transnet:
Ermittlungsverfahren zum Hitze-Chaos gegen Bahn-Beschäftigte
Das Hitze-Chaos im Juli dieses Jahres beschäftigt nun offenbar die
Gerichte. Aktuellen Pressemeldungen zufolge sollen mehrere Ermittlungsverfahren
gegen Zugbegleiter und Zugchefs eingeleitet worden sein. Dabei soll es
um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, der unterlassenen
Hilfeleistung und Freiheitsberaubung gehen.
TRANSNET
und GDBA stellen sich ohne Wenn und Aber hinter die betroffenen Beschäftigten.
Wir unterstellen jeder Zugbegleiterin und jedem Zugbegleiter, dass er
seine Arbeit im Zug und darüber hinaus nach bestem Wissen und Gewissen
erledigt hat. Ausnahmesituationen, auf die niemand vorbereitet werden
kann, wird es immer wieder geben. Die unterschiedlichen Bahnunternehmen
werden hoffentlich die richtigen Konsequenzen aus dem Hitze-Chaos ziehen
und ihre Mitarbeiter entsprechend unterrichten oder nachschulen.
Selbstverständlich
gewähren wir betroffenen Mitgliedern auf Antrag dienstlichen Rechtsschutz.
Unsere Servicebüros stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
TRANSNET und GDBA sind schon im Sommer den Problemen auf den Grund gegangen
und haben mit der Aktion „Schluss mit dem Sch(w)eiß“
ihre Mitglieder aufgerufen, die Schwachstellen zu benennen und Defizite
aufzuzeigen.
Bei der Auswertung wurde deutlich, dass Fehler nur selten von den Beschäftigten
verursacht wurden. Vielmehr gibt es im System Bahn und im Zusammenspiel
zwischen Bahnunternehmen und Bahnindustrie offenbar eine Reihe von Schwachstellen,
die strukturell angegangen werden müssen. Wir gehen davon aus, dass
dies auch von den Gerichten so gesehen wird und keine Kollegin oder Kollege
mit einer Strafe rechnen muss (Pressemeldung Transnet, 07.09.10).

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Museum
vom 07.09.10
50
0073 ist wieder im Betrieb
 
 -Lieren-20100904-Holzborn-0177kl.jpg)
Am 3. September fanden in Beekbergen (Niederlande) bei der VSM (http://www.stoomtrein.org/)
die Probefahrten der 50 0073 statt, dabei handelt es sich um die (nun
richtig) umgezeichnete 50 3666, die ab Anfang der neunziger Jahren in
Raeren (Belgien) auf der Vennbahn schon als ölgefeuerte Reko-50er im Einsatz
stand.
Die 1943 bei Franco-Belge in Belgien gebaute Lokomotive wurde am 17. Juni
1961 aus der 50 2145 rekonstruiert. Für das Jubiläum "35 Jahre VSM", das
mit der Veranstaltung "Terug naar Toen" (Zurück nach Gestern) gefeiert
wurde, fanden die ersten Einsätze dieser frisch revidierten Lokomotive
statt. Ausserdem kamen aus Limburg von der Millionenlijn Simpelveld die
neu aufgebaute ehemals schwedische 1040 mit Innentriebwerk und die 1289
als Gäste. So waren bei bestem Wetter 12 Dampflokomotiven im Einsatz.
Hier nun die ersten Aufnahmen der 50 0073 im Güterzugeinsatz (Klaus D.
Holzborn, www.78er.de,
07.09.10).
Arc
jurassien: 150 Jahre Eisenbahn
 
 
Die SCB Ec 2/5 No. 28 «Genf» von SBB Historic und die "Limmat"
waren am 04.09.10 zum Auftakt des Jubiläums «Arc jurassien:
150 Jahre Eisenbahn» unterwegs (Olaf
Schärlinger, 07.09.10).
Lokschuppenfest
Siegen
 
Am 04. und 05.09.2010 fand das Lokschuppenfest in Siegen statt. Während
am 04.09.10 die eigene Dampflok 52 8134 für eine Gesellschaft nach Hagen
unterwegs war, gab es am Sonntag dann Pendelfahrten nach Kreuztal.
Im Bw war eine Lokparade insziniert worden, wo u.a. auch der Neuzugang
82 008 bestaunt werden konnte (Tanja & Debora Schmidt, 07.09.10).
Mit
Dampflok und Traditionszug startet der „Elstertal-Express“
Der „Elstertal-Express“ verkehrt vom 11. September bis 26.
September jeweils samstags und sonntags sowie am 2. Oktober entlang der
Route Gera–Greiz–Adorf bis Františkovy Lázne und
Cheb in Tschechien. Planmäßig fährt die Dampflokomotive
41 1144 des Vereins IGE „Werrabahn Eisenach“ e.V. mit den
Traditionswagen der DB Regio AG. Veranstalter der gemeinsamen Sonderfahrten
ist der Verkehrsbetrieb Thüringen der DB Regio AG in Zusammenarbeit
mit der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen und dem Zweckverband
ÖPNV Vogtland.
Die
Reise beginnt jeweils um 8.21 Uhr in Gera und erreicht über Plauen
(9.49 Uhr) um 11.26 Uhr das Ziel in Cheb. Zurück geht es 15.35 Uhr
ab Cheb, Plauen (17.11 Uhr) nach Gera (18.33 Uhr). Der Fahrplan ist auch
im Internet unter www.bahnnostalgie-thueringen.de veröffentlicht.
Hin- und Rückfahrt kosten ab Gera 25,90 Euro, ab Plauen (Vogtl.)
19,90 Euro, Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zahlen 5 Euro. Für Familien
und Gruppen gibt es besondere Angebote. Tickets gibt es in den Pressehäusern
der Zeitungen Thüringer Allgemeine, Ostthüringer Zeitung und
Thüringische Landeszeitung, im Ticket-Shop Thüringen, in angeschlossenen
Touristinformationen sowie über das Servicetelefon 0180 505 505 (14ct/Min.,
Mobilfunk max 42 ct/Min.). Restkarten sind im Zug erhältlich.
Nicht
nur Eisenbahnfans kommen bei der Fahrt durch das romantische Tal der Weißen
Elster mit ihren zahlreichen Wehren auf ihre Kosten. Jenseits der Grenze
bietet sich den Reisenden die Möglichkeit, zwei geschichtlich und
kulturell bedeutsamen Perlen des Egerlandes einen Besuch abzustatten.
Františkovy Lázne ist seit 1793 Heilkurort. Die Stadtanlage
mit prunkvollen Bauten und großzügig angelegten Kurparkanlagen
sind in ihrer Einmaligkeit erhalten geblieben und gelten heute als ein
Gesamtkunstwerk des 19. Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Naturschauspiel
bietet das Hochmoor von Soos, das nur sieben Kilometer von dort entfernt
liegt.
Der
Endpunkt des Zuges, die ehemals freie Reichsstadt Eger (Cheb), ist die
Reise ebenso wert. Gemütliche Straßencafés und die vielen
gut erhaltenen Bürgerhäuser bilden einen unvergesslichen Anblick.
Zudem ist die schmackhafte und preiswerte böhmische Küche zu
empfehlen.
Ausführliche
Informationen zu weiteren Traditionsfahrten, zu Fahrzeugen, Verkehrstagen,
Preisen und Möglichkeiten des Fahrscheinkaufs gibt es in der Informationsbroschüre
„Bahn-Nostalgie in Thüringen 2010“ und unter www.bahnnostalgie-thueringen.de.
Es wird empfohlen, die Fahrkarten im Vorverkauf zu erwerben (Pressemeldung
Deutsche Bahn, 07.09.10).
Tag
der offenen Türe bei der Fahrzeugsammlung B. Falz
 
 
Am 04. und 05.09.2010 gab es bei der Fahrsammlung Bernd Falz in Falkenberg
(Elster) einen Tag der offenen Türe. Die bilder zeigen nur einen kleinen
Teil von dem, was man in Falkenberg sehen kann (Frank
Gutschmidt, 07.09.10).

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Sichtungen
vom 07.09.10
Bad
Rodach
 
Noch bis zum 12.09. wird die Strecke Coburg - Bad Rodach wegen Bauarbeiten
zwischen Meeder und Großwalbur im Schienenersatzverkehr betrieben. Hier
ein paar Eindrücke von den Schotterzügen die mit rekonstruierten V100
(Ost) und einer Voith Maxima 30CC bespannt sind (Martin
Heier, 07.09.10).
Berlin
 
Am Freitagmorgen, 03.09.2010 machte Talent 2 442 302 kurzen Halt in Saarmund.
Am Samstagmittag, 04.09.2010, war 185 522 mit zwei GTW für die Steiermark
S-Bahn (94 81 4062 001-4 A-STLB und 94 81 4062 002-2 A-STLB) am Abzweig
Stadtforst zu sehen (Holger Grunow,
www.tradibahner.de,
07.09.10).
Daubringen

Wie in den Vorjahren erfolgte am 05.09.2010 anlässlich des "Schmaadlecker-Marktes"
in Lollar wieder Personenverkehr im Lumdatal. Stündlich pendelte der 628
228 der Kurhessenbahn zwischen Mainzlar und Lollar, hier zwischen Daubringen
und Lollar (Gerald Seibel, 07.09.10).
Hüntwangen-Wil
 
Im Auftrag der SBB wurden am 05.09. Filmaufnahmen mit einem speziellen
Güterzug gemacht. Der aus 14 Wagen mit 48 Achsen zusammengestellte Zug
wurde von Re 4/4 II 420 310 in Cargo-Lackierung gezogen. Die Route führte
von Basel am Rhein entlang nach Eglisau. Nach einem kurzen Abstecher über
den Rhein hinüber nach Hüntwangen-Wil kehrte man via Zürich (Umfahrung
HB) - Aarau - Olten in die Westschweiz mit Ziel Daillens zurück.
Im Zug war auch ein in der Slowakei umgebauter ehemaliger Eaos, der neu
unter der Typenbezeichnung "Fas" geführt wird. SBB Cargo lässt 440 dieser
Wagen in der Slowakei umbauen, die für den Stahl- und Schrotttransport
vorgesehen sind (Reinhard Reiss, www.reissweb.net,
07.09.10).
Lambrecht

Bei Lambrecht in der Pfalz war vergangene Woche ein ICE mit einem Müllfahrzeug
kollidiert und mußte abgeschleppt werden. Die Aufnahme vom 04.09.2010
zeigt auf derselben Strecke einen TGV Richtung Kaiserslautern (Joachim
Kratz, 07.09.10).
Meiningen
 
Gestern ist während der Sonderfahrt von Frankfurt (M) Süd nach Meiningen
zu den XVI. Dampfloktagen leider die HE 01 118 kaputt gegangen. Die Hilfslok
218 477-8 mußte die defekte 01 118 ins RAW schieben, wo sie auch gleich
geblieben ist (Frank Thomas, www.unstrutbahn.de,
07.09.10).
München
 
Eine der schönsten Loks in Deutschland dürfte im Moment die ARRIVA-Vogtlandbahn
183 001 sein. Am 31.08.10 brachte die 183 001 den ALX87013 von Regensburg
nach München Hbf. und erwartete dort ihre Ausfahrt in die Abstellung (Wolfgang
Mauser, 07.09.10).

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Europa
vom 07.09.10
Frankreich:
RFF und SNCF Voyages wollen Trassenverwaltung verbessern
Barbara Dalibard, CEO von SNCF Voyages und Hubert du Mesnil, Präsident
von Réseau Ferré de France, haben in diesem Sommer zum ersten
Mal eine Vereinbarung zur Qualität der Bahntrassen unterzeichnet.
Damit soll eine
Qualitätssteigerung der Verwaltung der von der SNCF bei RFF bestellten
TGV-Trassen erreicht werden.
Die Vereinbarung umfasst den Service während der Fahrplanperiode
vom 12. Dezember 2010 bis 11. Dezember 2011. Das Ziel beider Unternehmen
ist es, gemeinsam einen formalisierten Prozess zur Infrastrukturkontrolle
zu schaffen und die Geschäftsprozesse besser zu regeln. Insbesondere
soll eine Verringerung der Auswirkungen von Infrastrukturmaßnahmen
wie Bauarbeiten erreicht werden. Auch soll das Bestellverfahren für
Trassen erleichtert werden, um Fahrplanänderungen in die Buchungssysteme
der SNCF rechtzeitig einfließen lassen zu können.
Weitere
Qualitäts-Vereinbarungen zwischen RFF und den Eisenbahnunternehmen
sind in Vorbereitung, vor allem für den Güterverkehr (WKZ,
Quelle Pressemeldung RFF, 07.09.10).
Österreich:
Fortschritte bei der Umsetzung des neuen ÖBB-Gesetzes
Die Neuaufstellung der ÖBB - mit der Umsetzung des ÖBB-Strukturreformgesetzes,
neuen Transparenzkriterien und dem neuen Management - ist auf gutem Weg",
zeigt sich Infrastrukturministerin Doris Bures mit den engagierten Bemühungen
des Unternehmens zufrieden, die großen Problemfelder aus der schwarz-blauen
Regierungszeit auszuräumen.
Die
Basis für diese Neuaufstellung des Unternehmens sei vor einem Jahr
mit dem neuen ÖBB-Strukturreformgesetz im Nationalrat beschlossen
worden, so Bures.
Die Bundesregierung habe sich gemeinsam zur Stärkung des für
die Mobilität der Menschen und für die Erreichung der Klimaziele
so zentralen österreichischen Unternehmens bekannt und damit dem
Unternehmen ein wirksames Instrument für mehr Sparsamkeit, Effizienz,
Transparenz und Kundenfreundlichkeit in die Hand gegeben.
Die
Bahn stehe angesichts der Wirtschaftskrise, der Budgetkonsolidierung und
des stärker werdenden Wettbewerbs vor großen Aufgaben. "Das
neue Management und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB
arbeiten auf Hochtouren daran, unter die schädlichen Entwicklungen
der Vergangenheit einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Das ist die Grundvoraussetzung
für eine erfolgreiche Zukunft der ÖBB", so Bures (Pressemeldung
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, 07.09.10).
Schweiz:
Daniel Bach wird neuer Pressechef der SBB
Daniel Bach, seit Anfang 2006 stellvertretender Informationschef und Pressesprecher
für die deutsche Schweiz beim Eidgenössischen Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), wird neuer Pressechef
der SBB. Bach ist ein profunder Kenner der Verkehrspolitik mit langjähriger
journalistischer Berufserfahrung.
Als stellvertretender Informationschef und Pressesprecher für die
deutsche Schweiz beim UVEK ist Daniel Bach mit dem medialen und politischen
Geschehen bestens vertraut. Er betreute in den vergangenen Jahren beim
UVEK schwerpunktmässig die Verkehrsdossiers.
Der
42-jährige Zürcher absolvierte ein Studium der Allgemeinen Geschichte
und Germanistik an der Universität Zürich. Als Redaktor beim
«Zürcher Unterländer» und beim «Tages-Anzeiger»
holte sich Bach sein journalistisches Rüstzeug. In den Jahren 2005/06
leitete er die Redaktion der ersten Regionalausgabe Linkes Seeufer und
Sihltal des «Tages-Anzeiger».
Die
SBB Medienstelle ist Teil des Konzernbereichs Kommunikation und Public
Affairs und verfügt über Aussenstellen in Bellinzona, Lausanne
und Zürich. Bis zum Eintritt von Daniel Bach per 1. Dezember 2010
wird die Medienstelle interimistisch von Reto Kormann geleitet.
Daniel Bach wohnt in Bern, ist verheiratet und Vater zweier Kinder (Pressemeldung
SBB, 07.09.10).
Schweiz:
Standort von SBB Cargo International in Olten
Die neue internationale Güterbahn für den alpenquerenden Transitverkehr
wird ihren Hauptsitz am zentralen Bahn-Knotenpunkt Olten beziehen.
Nach sorgfältiger Prüfung hat der zukünftige Verwaltungsrat
der SBB Cargo International entschieden, den Hauptsitz der neuen Güterbahn
in Olten aufzubauen. «Der Standort liegt zentral und direkt auf
der strategisch wichtigen Nord-Süd-Achse und ist für die Mitarbeitenden
aus verschiedenen Regionen gut erreichbar», begründet Michail
Stahlhut, CEO der zukünftigen SBB Cargo International, den Standortentscheid.
Zudem liegt der neue Hauptsitz in Bahnhofsnähe. Nach erfolgtem Aufbau
werden am Standort von SBB Cargo International in Olten künftig rund
100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Ab Herbst werden
die Räumlichkeiten eingerichtet. Der Einzug erfolgt im ersten Halbjahr
2011 (Pressemeldung SBB, 07.09.10).
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