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LOK Report – News von Donnerstag, 25.08.16

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
LNVG betraut Bombardier
mit Fahrzeug-Instandhaltung

Absatzlinie
Erfurt–Eisenach künftig
mit 200 km/h

Absatzlinie
Bizarrer Streit zwischen Jeremy
Corbyn und Sir Richard Branson
Absatzlinie
Rush Rail zum zweiten Mal
in Rekonstruktion
Absatzlinie
Stadler gewinnt SL-Ausschreibung
für Fahrzeuge der Roslagsbanan

Willkommen beim LOK Report

Foto links: Ad van Sten



Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Industrie

RechteckAbellio: Rahmenvertrag über Fahrkartenautomaten ausgeschrieben
Die Abellio GmbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union den Rahmenvertrag über über vier Jahre für Fahrkartenautomaten mit bis zu 3 Teilnehmern ausgeschrieben (2016/S 162-292928). Es gibt eine Verlängerungsoption von 2 Jahren.
Der Auftraggeber beteiligt sich an SPNV-Vergabeverfahren und benötigt dafür mobile und stationäre Fahrkartenautomaten sowie die dazugehörigen Betriebsführungssysteme. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von bis zu 200 stationären und bis zu 150 mobilen Fahrausweisautomaten in unterschiedlichen Fahrzeugtypen und an unterschiedlichen Standorten in Deutschland im Eisenbahnverkehr.
(er-tz, Quelle EU-Amtsblatt, 25.08.16).

RechteckBombardier: Auftrag zur Wartung von Schienenfahrzeugen in Niedersachsen
Wie bereits am 29. Juni 2016 bekanntgegeben,bestätigt der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation, dass er von der regionalen Eisenbahngesellschaft Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) den Auftrag zur Instandhaltung ihrer Schienenfahrzeuge und zur Wartung der Fahrzeugflotte erhalten hat. Zudem übernimmt Bombardier erstmals die Halterschaft für insgesamt 220 BOMBARDIER TWINDEXXVario-Doppelstockwagen, 29 BOMBARDIER TRAXXElektrolokomotiven und acht TRAXXDiesellokomotiven aus dem Fahrzeugpool der LNVG.
Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der LNVG, betont die Bedeutung dieses Auftrags: "Die hohe Verfügbarkeit und Effizienz unserer Lokomotiven und Doppelstockwagen im Personenschienenverkehr sind wichtige Voraussetzungen für die Fahrgastzufriedenheit. Wir werden ein bisher unerreichtes Verfügbarkeitsniveau erreichen, was sich positiv auf die Fahrgastzahlen auswirken wird", so Menn, dessen Unternehmen für die Bereitstellung des öffentlichen Nahverkehrs zwischen dem Harz und der Nordsee zuständig ist.
Michael Fohrer, President, Locomotives, Light Rail Vehicles and Services bei Bombardier Transportation, meint hierzu: "Dies ist eines der Beispiele für unsere Fähigkeit, die wichtigen Ansatzpunkte der Wertschöpfungskette auszumachen, an denen wir unseren Kunden wirkliche Vorteile bieten können. Wir sind schon seit vielen Jahren ein starker Partner für die Region Niedersachsen und sind stolz darauf, dass die Wahl erneut auf uns und unsere starken Dienstleistungsangebote gefallen ist. Damit werden wir die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit in der Region verbessern."
Bereits seit Lieferung der ersten Züge 2003 zeichnet Bombardier im Auftrag der LNVG für die Wartung der Flotte verantwortlich. Der nun unterzeichnete Instandhaltungs- und Wartungsvertrag umfasst den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge der LNVG mit einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von rund 30 Jahren. Die Übernahme der Halterschaft für die Fahrzeuge und die daraus folgende Entity in Charge of Maintenance (ECM)-Verantwortung, ist eine Premiere für Bombardier. Bei zukünftigen Ausschreibungen im schienengebundenen Nahverkehr kann die LNVG die Fahrzeuge den ausgewählten Bahnbetreibern ab sofort unter Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften zur Verfügung stellen (Pressemeldung Bombardier, 25.08.16).

RechteckIVU: Planung, Disposition und Optimierung für MTR Pendeltågen

Im Dezember übernimmt MTR Pendeltågen AB den Betrieb des Vorortnetzes von Stockholm. Für die Planung, Disposition und Optimierung der Züge setzt das Unternehmen auf IVU.rail von der IVU Traffic Technologies AG. Foto MTR Pendeltågen AB / Viktor J Fremling.
IVU liefert Lösung für Planung, Disposition und Optimierung für MTR Pendeltågen
Berlin, 24. August 2016 - Ein Jahr nach der Neuvergabe des Pendeltågen-Netzes
übernimmt im Dezember 2016 MTR Pendeltågen AB den Betrieb der Stockholmer
Vorortbahn. Für die Planung, Optimierung und Disposition seiner Züge und
Mitarbeiter setzt das Unternehmen auf IVU.rail von der IVU Traffic Technologies
AG - wie auch schon der vorherige Betreiber Stockholmståg.
Bestehend aus vier Linien, die sternförmig auf Stockholm zulaufen, umfasst das
Vorortbahnnetz insgesamt 241 Kilometer und 53 Bahnhöfe. Jeden Tag nutzen rund
300.000 Fahrgäste das Angebot, um von den Vororten in die Hauptstadt und zurück
zu pendeln. Ab dem 11. Dezember 2016 wird nun MTR für einen zuverlässigen und
kundenfreundlichen Verkehr sorgen. Der Vertrag zwischen MTR und der Stockholmer
Verkehrsbehörde SL läuft zunächst über zehn Jahre mit der Option auf eine
Verlängerung um weitere vier Jahre. Die Wahl der Planungssoftware fiel auf
IVU.rail.
Vor der Entscheidung verglich MTR in einem strengen Auswahlverfahren
verschiedene Systeme miteinander. IVU.rail schnitt dabei insgesamt am besten ab.
Besonders überzeugte die Planer der hohe Funktionsumfang der IVU-Lösung.
"IVU.rail ermöglicht es uns, Rollmaterial und Personal optimal einzusetzen",
sagt Niklas Grünbaum, Chief Architect bei MTR Pendeltågen AB. "Vor allem für die
Planung und Disposition von Fahrzeugen bietet uns das System umfassende
Möglichkeiten." Auch die leistungsfähige Optimierungsengine von IVU.rail konnte
die Vergleichstests mit hervorragenden Ergebnissen für sich entscheiden.
MTR Pendeltågen AB ist eine Tochter der Hongkonger MTR Corporation. Der Konzern
ist weltweit aktiv und betreibt unter anderem Eisenbahnnetze in China,
Australien und Großbritannien. In Schweden zählen bereits die Stockholmer Metro
sowie die Schnellzugverbindung MTR Express zwischen Stockholm und Göteborg zu
MTR
(Pressemeldung IVU Traffic Technologies AG, 25.08.16).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBayern: Signale kommen per Hubschrauber
Am kommenden Sonntag, 28. August, werden zwischen Laufach und Aschaffenburg sowie zwischen Wiesthal und Heigenbrücken 60 Signale überwiegend mit einem Hubschrauber aufgestellt. Dafür muss die Bahnstrecke zwischen Heigenbrücken und Aschaffenburg für den Zugverkehr gesperrt werden.
Die Züge des Fernverkehrs werden zwischen Frankfurt und Würzburg umgeleitet und halten nicht in Aschaffenburg. Aufgrund der Umleitung verlängert sich die Reisezeit in Richtung Süden um bis zu 30 Minuten. In der Gegenrichtung starten die Züge in München bzw. Nürnberg um bis zu 40 Minuten früher.
Die Regionalzüge werden zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken durch Busse ersetzt. Diese fahren in Aschaffenburg um bis zu 35 Minuten früher ab bzw. kommen um bis zu 35 Minuten später an.
Durch den Hubschraubereinsatz (Sonntag von 7.30 – 18 Uhr) kommt es leider zu einer erhöhten Lärmbelästigung für die Anwohner.
Die Deutsche Bahn empfiehlt bereits bei der Reiseplanung ggf. eine frühere Verbindung zu wählen. Außerdem bittet sie die Fahrgäste und Anwohner um Verständnis für mögliche Behinderungen und Lärmbelästigungen. Reisegepäck, Kinderwagen und Faltrollstühle können in den Bussen mitgenommen werden, Fahrräder nur im Rahmen des verfügbaren Platzes (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.08.16).

RechteckNiedersachsen: LNVG betraut Bombardier mit Fahrzeug-Instandhaltung
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hat Bombardier Transportation mit der Instandhaltung von 257 Eisenbahnfahrzeugen betraut. Der weltweit führende Bahntechnikanbieter übernimmt zugleich erstmals die Halterschaft für insgesamt 220 Doppelstockwagen, 29 elektrische und 8 Diesellokomotiven aus dem Fahrzeugpool der LNVG. Der Auftrag hat eine Laufzeit bis 2035 und trägt zur Sicherung von rund 90 Arbeitsplätzen in Niedersachsen bei, teilte die LNVG am Mittwoch in Hannover mit.
"Eine hohe Verfügbarkeit bzw. Wirtschaftlichkeit unserer Lokomotiven und Doppelstock-wagen ist im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wichtige Voraussetzung für zufriedene Fahrgäste", unterstreicht LNVG-Chef Hans-Joachim Menn die Bedeutung des neuen Auftrags. Im Vertrag mit der LNVG hat Bombardier erstmals eine 100-prozentige Verfügbarkeit der Fahrzeuge im täglichen Betrieb zugesichert und sich gleichzeitig zur Zahlung entsprechender Vertragsstrafen bei Nichterreichen verpflichtet. "Damit haben wir ein Verfügbarkeitsniveau, das nicht mehr zu toppen ist und sich positiv auf die Reisendenzahlen auswirken wird", prognostiziert Menn, dessen Gesellschaft zwischen Harz und Nordsee den Nahverkehr auf der Schiene organisiert und dafür jährlich knapp 300 Millionen Euro Steuergelder ausgibt.
Francois Muller, Leiter Flottenmanagement Services Bombardier, ergänzt: "Wir sind sehr stolz, dass wir das Vertrauen der LNVG durch unsere Leistungen in den letzten 13 Jahren gewinnen konnten und mit der weiteren Instandhaltung der Fahrzeuge beauftragt wurden. Dies unterstreicht Bombardiers Service-Kompetenz sowie die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der LNVG und unseren Partnern in diesem Projekt".
Die LNVG hat Bombardier bereits seit Lieferung der ersten Züge im Jahr 2003 mit der Instandhaltung betraut. Der jetzt unterzeichnete Servicevertrag umfasst den kompletten Lebenszyklus der LNVG-Fahrzeuge mit einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von rund 30 Jahren. Die Übernahme der Halterschaft und der daraus folgenden ECM-Verantwortung ist ein Novum für Bombardier. Die LNVG kann damit auch bei künftigen Vergaben im SPNV dem ausgewählten Eisenbahnunternehmen die Fahrzeuge rechtskonform beistellen. (Pressemeldung LNVG, 25.08.16).

RechteckNRW: "RRX vor Ort" besucht Kommunen entlang der Strecke
Die Deutsche Bahn ist ab 27. August mit dem RRX auf Roadshow. Entlang der Strecke Köln – Dortmund ist das Unternehmen je einen Tag in allen Kommunen entlang der Strecke präsent. Hier stellt sich das Team um Projektleiter Michael Kolle den Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um den Ausbau der Infrastruktur für den kommenden Rhein-Ruhr-Express. Auftakt ist ein Stand auf dem NRW Tag, dem großen Fest zum Landesgeburtstag am 27. und 28. August in Düsseldorf. Danach folgen die Städte Langenfeld, Mülheim (Ruhr), Bochum, Essen, Duisburg, Leverkusen und Köln. Den Abschluss bildet Dortmund, wo das Team auf einer Veranstaltung der Stadt zu Gast sein wird.
Neben dem aktuellen Projektstand werden die Fachleute auch eine neue Schallschutz-broschüre im Gepäck haben, die ausführlich über Schall und Schallschutz im Projekt RRX informiert und die komplexen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen erklärt. Aber auch für individuelle Fragen der Anwohner wird sich das Projektteam Zeit nehmen. Denn die Mitarbeiter der Deutschen Bahn werden für all jene Planfeststellungsabschnitte, für die bereits das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wurde, die gesamten Planfeststellungsunterlagen in elektronischer Form mit auf die Roadshow nehmen. So ist ein Blick auf die private Situation der Anwohner möglich und Fragen können – wie in der Bürgersprechstunde – gezielt beantwortet werden. 
Michael Kolle, Projektleiter des Projekts RRX: "Wir wollen mit den betroffenen Anwohnern direkt vor Ort ins Gespräch kommen und erklären, was wir planen und warum wir so planen. Wir haben auf unseren bisherigen Veranstaltungen immer wieder festgestellt, dass ein großes Informationsbedürfnis über den Ausbau der Strecke gibt und dass wir viele Befürchtungen  von Betroffenen im persönlichen Gespräch direkt nehmen können. Außerdem bekommen wir immer wieder nützliche Hinweise aus der Bevölkerung, die wir in unsere Planungen aufnehmen können. Denn wir wollen so viele Anregungen der Anwohner aufnehmen, wie es uns in dem uns gesteckten rechtlichen Rahmen möglich ist!"
• 27./28. August 11:00-19:00 Düsseldorf Mannesmannufer Stand 304
• 3. September 10:00-16:00 Langenfeld Fußgängerzone
• 6. September 09:00-15:00 Mülheim Kurt-Schumacher-Platz
• 7. September 09:00-15:00 Bochum Bahnhofsvorplatz
• 8. September 08:00-13:00 Essen-Steele Wochenmarkt Dreiringplatz
• 13. September 08:00-13:30 Duisburg-Buchholz Wochenmarkt Münchener Str.
• 21. September 08:00-13:00 Leverkusen Wiesdorfer Platz
• 29. September 08:00-13:00 Köln-Mülheim Wochenmarkt Wiener Platz
• 24. Oktober Dortmund (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.08.16).

RechteckSachsen: Erfurt–Eisenach künftig mit 200 km/h

Die 54 Kilometer lange Strecke Erfurt―Eisenach wird bis Ende 2017 für die Geschwindigkeit bis 200 Kilometer pro Stunde ausgebaut. Die Arbeiten laufen weiter bis Ende 2019. Der Ausbau ist Teil eines Gesamtkonzeptes, welches die so genannten Zulaufstrecken zum Großprojekt Nürnberg – Berlin (VDE8), das Ende 2017 in Betrieb geht, fit macht. Dadurch wirkt die neue Bahnmagistrale in das gesamte Netz der Deutschen Bahn. Die Reisezeiten verringern sich nicht nur in Nord/Süd- sondern auch in Ost/West-Richtung erheblich. Erfurt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der Bahnhof entwickelt sich zu einem wichtigen Knotenpunkt im Fern- und Regionalverkehr. Das Ziel ist ein Verkehrstakt mit komfortablen Anschlussbeziehungen.
Neu sind Gleise und Weichen, Oberleitungen und Signalanlagen. Es wird das Europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS installiert. Über 160 km/h gibt es keine Bahnübergänge mehr. Deshalb ersetzt in Schönau künftig eine Straßenüberführung sowie eine Fußgänger-unterführung den Bahnübergang. In Fröttstädt entstehen neue, komfortablere Zugänge zum Bahnhof. Auf 3,7 Kilometer Länge werden Lärmschutzwände gebaut.
Die erste Etappe der Baumaßnahmen ist mit der Inbetriebnahme neuer Sicherungstechnik erreicht. Dadurch können sehr flexibel Bauarbeiten in den laufenden Zugverkehr eingeordnet werden. Dafür wurden in den vergangen Wochen u. a. knapp 46 Kilometer Signalkabel verlegt, 388 Achszäher installiert, 46 Signale gestellt.
In der zweiten Bauetappe beginnen die sichtbaren Bauarbeiten mit der Anpassung des Bahn-Oberbaus, des Tiefbaus und der Verkehrsstationen (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.08.16).

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RechteckVon Telč nach Slavonice wie in alten Tagen



Am 14. August fuhr die kleine 310.093 mit zweiachsigen Wagen vom Typ Ci von Telč nach Slavonice im Süden der Tschechischen Republik. Historisch gesehen für diese Strecke eine völlig authentische Kombination.
Die Lokalbahn Wolframs (Kostelec u Jihlavy) –Teltsch (Telč) wurde am 13. August 1898 von der k.k. Staatsbahnen (kkStB) eröffnet. Die Verlängerung nach Zlabings (Slavonice) kam am 7. September 1902 dazu.
Nach dem Ersten Weltkrieg übernahmen die neugegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) die Betriebsführung von den kkStB. Am 1. Januar 1925 wurde die Lokalbahn Wolframs –Teltsch per Gesetz verstaatlicht und die Strecke wurde ins Netz der ČSD integriert.
An die österreichische kkStB wurden zwischen 1878 und 1911 insgesamt 228 Loks der Baureihe 97 mit Achsfolge C geliefert. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen 133 dieser Lokomotiven zur Tschechoslowakischen Staatsbahn ČSD, die sie als 310.0 einreihten.
Auf Rechnung der Lokalbahn Wolframs –Teltsch beschaffte die betriebsführende kkStB drei Lokomotiven der kkStB-Reihe 97, die ab 1924 bei der ČSD als Baureihe 310.0 weiterliefen. Eine wurde 1953 an eine Baufirma verkauft, die beiden andere wurden 1960 und 1963 ausgemustert.Lok 310.093 ist die ex-kkStB 97.194. Sie wurde von der Firma První Českomoravka PČM (die Erste Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik) mit Nummer 63 in 1901 gebaut.Die Lok ist jetzt in České Budějovice beheimatet (Ad van Sten, 22.08.16).

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LOK Report 08/16

LOK Report Ausgabe 9/16

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Mit der Kamera notiert

RechteckWierthe (KBS 310)

Am bekannten Motiv bei Wierthe (KBS 310) waren kurz nach Sonnenaufgang RTB Cargo 186 423 mit Kesselwagen sowie später, inmitten eines Insektenschwarms, EVB 140 761 mit ihrem BLG-Autozug unterwegs gen Osten (Sebastian Bollmann, 25.08.16).

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LOK Report

Reinhard Schulz, Sigurd Hilkenbach
Mit der Straßenbahn durch das Berlin der 60er Jahre

• Band 1: Die Linien 1, 11 und 2 ISBN 978-3-935909-31-0
• Band 2: Die Linien 3 und 4 ISBN 978-3-935909-32-7
• Band 3: Die Linien 6, 13 und 22 ISBN 978-3-935909-33-4
• Band 4: Die Linien 15 und 25 ISBN 978-3-935909-34-1
• Band 5: Die Linien 19, 26, 27 und 46 ISBN 978-3-935909-35-8

Jeweils 96 Seiten, Format 210 x 240 mm, zahlreiche Fotos (Duoton), gebunden, 22,80 Euro (zzgl. Versand)

Europa

RechteckFrankreich/Großbritannien: Eurotunnel schließt Übernahme von ElecLink ab
Die Gruppe Eurotunnel hat am 23.08.16 die Übernahme der 51-Prozent-Beteiligung von Star Capital an der strategischen Infrastruktur von ElecLink für 75 Mio. Euro übernommen, dies entspricht einem Wert von 147 Mio. Euro für 100% des Kapitals der Gesellschaft.
ElecLink wird den Bau und Betrieb einer Hochspannungsleitung durch den Kanaltunnel zwischen dem Vereinigten Königreich und Frankreich mit einer Leistung von 1.000 MW übernehmen. Diese soll die Stromversorgung zwischen den beiden Ländern stabilisieren.
Der Bau des Projekts mit einem Wert von 500 Mio. Euro muss vor dem 31.07.17 beginnen, der Betrieb muss vor dem 31.07.20 starten. Steven Moore wurde in der Rolle des CEO von ElecLink bestätigt.
Gemäß den Bedingungen einer 25 Jahre dauernden Ausnahmeregelung durch die nationalen Regulierungsbehörden, wird die Gruppe Eurotunnel in Kürze eine Auktion für einen Teil der Kapazität des neuen Kabels starten, die dann die Finanzierung des Projekts ermöglichen wird, ohne die Bonität zu belasten (WKZ, Quelle Eurotunnel, 25.08.16).

RechteckGroßbritannien: Bizarrer Streit zwischen Jeremy Corbyn und Sir Richard Branson
Der parteiinterne Machtkampf um die Führung der britischen Labour-Partei bemächtigt sich auch des Themas "überfüllte Züge", aber auf eigenartige Weise. Der wegen seiner für englische Verhältnisse "linkslinken" Ansichten in eine Kampfabstimmung um den Parteivorsitz gezwungene Labour-Parteichef Jeremy Corbyn beklagte sich Mitte August über einen überfüllten Zug London - Newcastle von Virgin Trains. Er habe zunächst am Fußboden gesessen und erst einen Sitzplatz bekommen, nachdem eine Familie in die erste Klasse 'upgegradet' wurde.
Diese Darstellung widerspricht Virgin-Eigentümer Sir Richard Branson und lässt dazu Aufnahmen der Überwachungskameras aus dem Zug veröffentlichen. Demnach sei Mr. Corbyn nach den Aufnahmen seiner Beschwerde mit seinem Filmteam an freien Sitzen, sowohl reservierten als auch unreservierten, vorbeigegangen. Das Team widerspricht und erklärt, die vorgeblich freien Sitze seien mit Jacken und Taschen belegt gewesen. Der Vorfall wurde auch auf einer nationalen Pressekonferenz thematisiert.
Dabei wird auch ins Treffen geführt, dass dem Virgin-Eigentümer Branson die Pläne Jeremy Corbyns für eine Re-Nationalisierung der britischen Eisenbahnen durchaus bewusst seien. Den regierenden Torys ebenso wie dem rechten Flügel innerhalb der Labour-Partei sei jedes Mittel recht, solche und weitere Vorhaben bereits im Ansatz zu verhindern (GK, 25.08.16).

RechteckItalien: Tarifausgleiche für die Seilbahnen Meransen, Vöran und Mölten
"Seilbahnen sind die traditionsreichsten, innovativsten und umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel, die wir haben, deshalb fördert das Land, dass möglichst viele Bürger mit den Seilbahnen mobil sind; die Seilbahnen Meransen, Vöran und Mölten verbinden zudem Wohnorte und ergänzen das öffentliche Nahverkehrsnetz optimal", betont Mobilitätslandesrat Florian Mussner.
In diesem Sinne können die Fahrgäste des öffentlichen Personenverkehrs unter anderem auch die Seilbahnanlagen "Mühlbach – Meransen", "Burgstall – Vöran" und "Vilpian-Mölten" mit den Fahrscheinen des Tarifsystems des Landes wie etwa dem Südtirolpass nutzen. "Den Betreibern wird dafür ein Tarifausgleich zuerkannt, der sich aus den Fahrtkilometern und an den technischen und betrieblichen Besonderheiten der Anlage errechnet und für den die Landesregierung nun die Gelder im Ausmaß von rund 584.526 Euro zweckgebunden hat", erklärt Mussner.
Die Gitschberg Jochtal AG bekommt als Betreiber der Seilbahn "Mühlbach – Meransen" für heuer demnach rund 377.360 Euro und als Betreiber der Seilbahn "Vilpian-Mölten" rund 66.444 Euro als Tarifausgleich. Für die Gemeinde Vöran als Betreiber der Seilbahn "Burgstall – Vöran" sind rund 207.167 Euro als Tarifausgleich vorgesehen. Landesrat Mussner wird die entsprechenden Vereinbarungen mit den Seilbahnbetreibern unterzeichnen (Pressemeldung Autonome Provinz Bozen - Südtirol, 25.08.16).

RechteckSchweden: Rush Rail zum zweiten Mal in Rekonstruktion
Das Eisenbahnunternehmen Rush Rail befindet sich nach Informationen des schwedischen Lokführerforums Lokforaren zum zweiten Mal seit 2013 in Rekonstruktion. Der Hauptgrund dafür sind finanzielle Engpässe aufgrund nicht erwarteter Schwierigkeiten im Norwegen-Verkehr.
Rush Rail übernahm im vergangenen Jahr den Auftrag zum Moelven-Verkehr, auch wenn die Betriebslizenzen in Norwegen fehlten. Der Moeleven-Verkehr umfasst Holzschnitzelzüge zwischen Norwegen und Schweden. Dreimal hatte das Unternehmen solch eine Genehmigung beantragt, diese wurden aber jeweils abgelehnt. Stattdessen wurde Rush Rail gezwungen, einen Subunternehmer zu beauftragen, Grenland Rail, um die Verpflichtungen in Norwegen zu erfüllen. Hinzu kamen Eigentumskämpfe, Lokprobleme und steigende Gebühren von Trafikverket.
Die Reorganisation soll dem Unternehmen helfen, die Finanzen zu stabilisieren, ohne Konkurs anmelden zu müssen. Die Mitarbeiter erhalten Gehälter über den Staat und nicht durch die Gesellschaft. Während der Reorganisation ist das Eisentum der Gesellschaft geschützt (WKZ, Bengt Dahlberg, Quelle Lokforaren, 25.08.16).

RechteckSchweden: Stadler gewinnt SL-Ausschreibung für Fahrzeuge der Roslagsbanan
Der Verkehrsausschuss der Bezirksverwaltung in der Region Stockholm (Stockholm läns landsting, SL) hat am 23.08.16 Stadler als erfolgreichen Bieter für die Beschaffung neuer Fahrzeuge vom Modell X15P im Wert von 2 Mrd. SEK (210 Mio. Euro) für die Roslagsbanan (891 mmn oder 3 alte schwedische Fuss, 1500 V=) ernannt.
Die Ausschreibung umfasst 22 Züge (66 Wagen, ein Zug besteht aus drei Wagen) mit einer Option für 45 weitere Züge (135 Wagen). Weitere Bieter waren Bombardier Transportation, Vossloh, CAF und PESA. Die erste Lieferung ist für 2020 geplant, damit der Betrieb 2021 beginnen kann.
Die wachsende Bevölkerungszahl im Nordosten von Stockholm macht die Beschaffung der Züge notwendig. Verlangt wurden zuverlässige Züge mit guter Zugänglichkeit. Die neuen Züge werden die aktuelle Flotte von 101 Wagen ergänzen. In Verbindung mit dem Doppelspurausbau soll dann ein auf dem am stärksten frequentierten Teil der Strecke ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. Jeder Zug ist 60 m lang und besitzt 12 Türpaare, wobei zwei Züge miteinander gekoppelt werden können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h (WKZ, Bengt Dahlberg, Quelle SL, 25.08.16).

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