LOK Report - Nachrichtenmagazin fuer Eisenbahnfreunde
  English Introduction ImpressumRedaktionKontakt
   
Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

LOK Report – Freitag, 19.08.16

Schicken Sie eine Meldung

TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Bundeshaushaltsentwurf
2017 ist online

Absatzlinie
Tonnagesteigerung im
Hamburger Seegüterumschlag

Absatzlinie
SOB startet Testzug WLAN

Absatzlinie
Sachsen-Amhalt fördert
historische Eisenbahn

Absatzlinie
"Settebello" wird Luxuszug
Willkommen beim LOK Report

Foto links: Torsten Liermann

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBundestag: Bundeshaushaltsentwurf 2017 online
Der Deutsche Bundestag hat den Bundeshaltsentwurf 2017 der Bundesregierung mit knapp 3000 Seiten online gestellt. Einige Stichpunkte zum Schienenverkehr seien hier aufgezählt:
An Einnahmen aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sind 6,048129 Mrd. Euro gelistet, gegenüber 6,018409 Mrd. im Jahr 2016 (+29,72 Mio.). Die Ausgaben sind mit 26,821234 Mrd. Euro gegenüber 24,571659 Mrd. Euro angegeben (+2,249575 Mrd.).
Aufgezählt werden die erwarteten Einnahmen aus Zuschüssen der Europäischen Union zur Entwicklung eines europäischen Mautsystems, für regionale Entwicklung und für die transeuropäischen Verkehrsnetze.
Der Einzelplan 12 (BMVI) listet als Kapitel 1202 die Bundesschienenwege und unter Titel 891 01 die Baukostenzuschüsse für die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes auf (Soll 2017: 1,349978 Mrd. Euro, 2016: 1,2554446 Mrd. Euro, 2015: 0,963 Mrd. Euro). Titel 891 05 enthält die Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen (150 Mio. Euro wie 2016; Ist 2015 war 107,302 Mio. Euro). Titel 891 06 enthält die Ausrüstung der deutschen Infrastruktur mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ERTMS (2017: 29,548 Mio. Euro; 2016 7,080 Mio. Euro; 2015 Null). Titel 891 11 742 listet die Baukostenzuschüsse für einen Infrastrukturbeitrag zur Erhaltung der Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes auf (2017: 3,075 Mrd. Euro; 2016: 3,153 Mrd,. Euro; 2015: 3,350 Mrd. Euro).
Die Schienenwegeliste "Investititionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes" beginnt ab Seite 1961 Kapitel 1202 und listet die Finanzzuflüsse zu den verschiedenen Projekten auf (ER-TZ, WKZ, 19.08.16).

RechteckEVG: Erstes Angebot der Entgeltrunde AGVDE unzureichend
Bei den Auftakttarifverhandlungen hat der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) ein erstes Angebot vorgelegt, Dieses wies die Verhandlungskommission der EVG als völlig unzureichend zurück.
Die Arbeitgeber boten für Arbeitnehmer und Auszubildende bei einer Laufzeit von 28 Monaten (bis 31.12.2018) zwei lineare Erhöhungsschritte an: 2,7 Prozent ab 1. September 2016 und weitere 2 Prozent ab 1. Januar 2018.
"Das ist zu wenig," stellte EVG Verhandlungsführer Jörg Krüger fest: "Unsere Kernforderung lautet 6 Prozent jedoch mindestens 180 Euro. Hier müssen die Arbeitgeber noch deutlich nachlegen".
Die Tarifverhandlungen werden im September fortgesetzt. Vorher wird die Tarifkommission das Angebot im Detail bewerten (Pressemeldung EVG, 19.08.16).

Anzeige

LOK Report

Reinhard Schulz, Sigurd Hilkenbach
Mit der Straßenbahn durch das Berlin der 60er Jahre

• Band 1: Die Linien 1, 11 und 2 ISBN 978-3-935909-31-0
• Band 2: Die Linien 3 und 4 ISBN 978-3-935909-32-7
• Band 3: Die Linien 6, 13 und 22 ISBN 978-3-935909-33-4
• Band 4: Die Linien 15 und 25 ISBN 978-3-935909-34-1
• Band 5: Die Linien 19, 26, 27 und 46 ISBN 978-3-935909-35-8

Jeweils 96 Seiten, Format 210 x 240 mm, zahlreiche Fotos (Duoton), gebunden, 22,80 Euro (zzgl. Versand)

Industrie

RechteckHafen Hamburg: Tonnagesteigerung im Seegüterumschlag

v.l.n.r.: Steffen Rudkowsky, Senior Vice President, Head of Division Supply Chain/Logistics - Siemens AG, Energy Management; Hubertus Ritzke, Geschäftsführer Wallmann & Co. (GmbH & Co. KG); Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V., Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. Rechts Bahnhof Alte Süderelbe. Fotos HHM/Marc Ihle.
Wie der Hafen Hamburg in einer Pressekonferenz anlässlich der Halbjahresbilanz 2016 bekannt gab, konnte der Seehafenhinterlandverkehr auf der Schiene seine Tonnage um 3,9% auf 23,8 Millionen Tonnen für das erste Halbjahr 2016 steigern. Beim Containerverkehr konnte die Schiene ihre Transportleistung um 2,1% auf 1,2 Millionen TEU steigern [Anmerkung: was etwa 80 voll beladenen Containerzügen täglich an sieben Tagen in der Woche entspricht]. Insgesamt war die Entwicklung des Seegüterumschlags im Hamburger Hafen gemischt.
Gleichzeitig gab die Hamburg Port Authority (HPA) bekannt, dass die dieses Jahr 150-jährige Hafenbahn zehn neue Lokabstellplätze im Bahnhof Hohe Schaar im Angebot hat. Weiter heißt es in der Pressemitteilung der HPA "Insgesamt verfügt die Hafenbahn nun über 107 Lokabstellplätze, die über das gesamte Hafengebiet verteilt sind. Mit über 200 Güterzügen täglich bildet die Hamburger Hafenbahn die größte Drehscheibe im Europäischen Schienengüterverkehr. 45,8 Mio. Tonnen Güter aller Art wurden im vergangenen Jahr auf der Schiene bewegt – Tendenz steigend (ER-TZ, 19.08.16).

RechteckInnotrans: Innovative Tunnelbautechnik und fachlicher Wissenstransfer
Die Fehmarnbeltquerung, der Brenner-Basistunnel und das Verkehrsprojekt Crossrail sind Beispiele für die Arbeit, die in den nächsten Jahren vor den Tunnelbauern aus aller Welt liegt. Welche Leistungskraft hinter solchen Tunnelvorhaben steckt, zeigt die globale Tunnelbranche mit mehr als 450 Produkten auf der InnoTrans 2016. Das Segment Tunnel Construction bündelt vom 20. bis 23. September ein breites Portfolio für den Neubau und die Instandhaltung von Tunneln: von Baumaterialien, Brandschutz- und Belüftungssystemen über Tunnelbohrmaschinen und -techniken bis hin zu Kommunikations- und Sicherheits-techniken sowie Reinigungssystemen und Elektroinstallationen.
Die etwa 180 Kilometer lange Regionalexpresslinie Crossrail, die ab 2018 den Osten Londons mit dem Westen verbinden soll, wird in Halle 5.2 von der deutschen Firma Herrenknecht veranschaulicht. Der langjährige InnoTrans-Aussteller informiert anhand eines Modells über seine Vortriebsmaschinen, die für das Projekt 41 Kilometer lange Tunnelröhren durch den Untergrund der Themse-Metropole gegraben haben. Plasser & Theurer aus Österreich stellt auf dem Frei- und Gleisgelände das Tunnel-Inspektionsfahrzeug TIF vor. Es verfügt über insgesamt drei Kräne mit einer Reichweite von bis zu 14,5 Metern.
Neben diesen Marktführern ist die Firma Valente aus Italien vertreten, die Maschinen und Einrichtungen für Tunnelbaustellen produziert, darunter Spezialwaggons sowie Diesel- und Elektroloks für Werksarbeiten im Tunnel. Auch Brandschutz spielt in diesem Jahr eine wichtige Rolle. FOGTEC aus Köln stellt Brandschutzsysteme her, die mit Hochdruckwassernebel keine Gefahr für den Menschen darstellen und umweltfreundlich und nachhaltig wirken. Neuaussteller Aero-X AG aus der Schweiz informiert über spezifische Feuerlöschsysteme für Schienenfahrzeuge und Wartungsmaschinen sowie Bahn- und Tunnelinfrastruktur.
Für die richtige Belüftung und Entstaubung bei Tunnelbauarbeiten setzt sich CFT GmbH Compact Filter Technic ein. Zur lufttechnischen Produktpalette des deutschen Unternehmens gehören Trocken- und Nassentstauber sowie Ventilatoren. Die britische Firma Nightsearcher zeigt die neuesten Arbeitsleuchten für den Tunnelbau.
Welchen Nutzen das viel diskutierte BIM (Building Information Modeling), also das vernetzte digitale Planen, Bauen und Bewirtschaften, für den Tunnelbau hat, diskutieren hochkarätige internationale Fachleute im International Tunnel Forum. Die Veranstaltung im CityCube ist die Bühne für einen qualifizierten Diskurs mit nationalen und internationalen Branchenexperten.
Zweites hochaktuelles Forumsthema ist die Frage nach der Sicherheit unterirdischer Bahnhöfe. Dabei geht es nicht nur um Aspekte der Betriebssicherheit, sondern auch um die persönliche Sicherheit von Personal und Passagieren. Organisator des International Tunnel Forum ist die Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen e.V. (STUVA). STUVA-Geschäftsführer Dr.-Ing. Roland Leucker führt durch die Veranstaltung (Pressemeldung Messe Berlin, 19.08.16).

RechteckKögel: Transmec Group setzt auf Kögel Cargo Rail

Seit 160 Jahren ist die Transmec Group aus der italienischen Provinz Modena ein erfolgreiches Transport-, Speditions- und Logistik-Unternehmen. Heute besteht die Transmec Group aus 17 Unternehmen und hat weltweit rund 38 Filialen. Die Transmec Group erweitert ihren aus bereits 150 Kögel Fahrzeugen bestehenden Fuhrpark um 30 neue Kögel Cargo Rail mit FlexiUse-Aufbau und RoRo-Ausstattung. Diese neuen Auflieger ermöglichen einen flexiblen Einsatz auf Straße, Schiene und Schiff. Der Aufbau der Auflieger lässt sich dank eines großen Verstellbereichs für die unterschiedlichsten Transportaufgaben justieren. Ein weiteres Highlight bei diesen Curtainsidern ohne Bordwände ist die neue Doppelkodifizierung. Damit lösen die Trailer nicht nur noch mehr Transportaufgaben, sondern sparen Transmec auch Zeit und Geld, da sie sich einfach und unkompliziert auf den unterschiedlichsten Bahnstrecken einsetzen lassen.
Der Kögel Cargo Rail punktet mit den bekannten Vorteilen wie den geringen Unterhaltskosten, der hochwertigen Verarbeitungsqualität und einem für den multimodalen Verkehr verstärkten Fahrgestellrahmen. Dabei ist der Kögel Cargo Rail für die flexible Verladung auf die gängigsten Taschenwagen der Bahn ausgelegt. Dank Baukastensystem lässt sich der vom Kögel FlexiUse bekannte variable Aufbau auch beim Cargo Rail realisieren. Wie bei allen Kögel Fahrzeugen ist der gesamte Fahrzeugrahmen beim Kögel Cargo Rail durch die KTL-Nano-Ceramic-Beschichtungstechnik und anschließender Lackierung dauerhaft vor Korrosion geschützt.
Der Aufbau der Transmec Auflieger verfügt vorne über 12 um je 25 Millimeter und hinten über vier um je 50 Millimeter justierbare Einstellmöglichkeiten, somit sind die Aufbauhöhen vorne um 300 Millimeter und hinten um 200 Millimeter unabhängig voneinander verstellbar. Damit sind alltägliche Warentransporte mit einer lichten Innenhöhe ab 2.500 bis 2.800 Millimeter vorne und 2.600 bis 2.800 Millimeter hinten möglich. Der Abschlussspriegel am Dach sorgt dafür, dass die beim Cargo mit FlexiUse-Aufbau serienmäßige doppelflügelige Aluminium-Rückwand-Portaltür mit optimierter Türdichtung an die jeweilige Aufbauhöhe angepasst ist. Der Aufbau erfüllt natürlich die Aufbaufestigkeit nach DIN EN 12642 Code XL, was eine zusätzliche Ladungssicherung bei einer formschlüssigen Ladung unnötig macht.
Der FlexiUse-Aufbau erlaubt bei Kögel Curtainsidern ohne Bordwände ein Ausstellen und Anbringen von zwei Bahnkodifizierungen. Je nach eingestellter Aufbauhöhe gilt entweder bei einer maximalen Innenhöhe von 2.650 Millimetern die P385-Kodifizierung oder bei einer maximalen Innenhöhe von 2.750 Millimetern die P395-Kodifizierung. Damit ist ein Einsatz der Auflieger auf unterschiedlichen Bahnstrecken möglich.
Auf Wunsch verfügen die Auflieger für den unbegleiteten Schiffs- und Fährtransport über eine RoRo-Ausrüstung mit einer acht Millimeter starken geschlossenen Gleitplatte, vier Paar Schwerlast-Zurringen mit 12.000 Kilogramm Prüfkraft sowie einer Beschilderung entsprechend DIN EN 29367-2. Die Bodentragfähigkeit ist für eine erhöhte Staplerachslast von 8.000 Kilogramm ausgelegt. Für die optimale Ladungssicherung stehen im Vario-Fix-Stahl-Lochaußenrahmen 13 Paar Zurringe mit 2.000 Kilogramm Zugkraft je Ring zur Verfügung. 16 Paar Zurrgurte sind zudem am Außenrahmen fest vorinstalliert. Um die Vorderwandinnenseite vor Beschädigungen im täglichen Einsatz zu schützen, ist ein 2 Millimeter starkes und 2.500 Millimeter hohes Stahlblech montiert. Das Heck der Fahrzeuge ist zudem über die gesamte Fahrzeugbreite mit einem für den italienischen Markt angepassten Rammschutzprofil oberhalb der Türverschlüsse ausgestattet. Zudem sind die Auflieger mit einer seitlichen Schiebeplane in Antivandalismus-Ausführung und mit jeweils 21 senkrechten Alulatten je Seite bestückt. Zur weiteren Sonderausstattung gehören unter anderem ein Leuchtenträger aus Stahl, eine ADR-Adapterbox, eine Feuerlöscher und vieles mehr (Pressemeldung Kögel, 19.08.16).

Anzeige

Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBayern: SOB startet Testzug mit kostenlosem WLAN

Im Rahmen ihrer Imagekampagne "I mog die SOB" startet die Südostbayernbahn (SOB) einen WLAN-Testbetrieb mit einem ihrer Züge. Ein Fahrzeug der Baureihe VT 628 wurde mit den notwendigen Komponenten ausgestattet, damit die Fahrgäste sowohl in der 1. als auch der 2. Klasse über WLAN das Internet nutzen können.
Der Testzug wird im gesamten Streckennetz der SOB eingesetzt. Zu erkennen ist das Fahrzeug durch auffällige Aufkleber an den Türen und Fenstern. Die Internetverbindung wird über eine Außenantenne in das Mobilfunknetz der beiden größten Provider Telekom und Vodafone hergestellt. Auf Strecken mit einer geringen Mobilfunkabdeckung kann es leider zu Verbindungsabbrüchen oder Geschwindigkeitseinbußen kommen. Hier spielt auch die Zahl der Nutzer im Zug eine Rolle.
Der nun anlaufenden Testphase ging ein mehrwöchiger Probelauf voraus, um auf den verschiedenen Streckenlinien die Feldstärken des Mobilfunknetzes zu untersuchen. Dabei konnte eine weitgehend gute Feldstärke der Mobilfunk-Anbieter gemessen werden. Nun soll das System sechs Monate lang im Echtzeitbetrieb getestet werden. Nach der Testphase wird die SOB mit den Beteiligten, unter anderem der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen.
Mit drei Schritten kann man sich in das WLAN-Netz im SOB-Zug einwählen: Zunächst ruft der Kunde über die WLAN-Einstellungen die verfügbaren Netze auf. Dann verbindet er sein Gerät mit dem Netz "SOB-Zug-WLAN". Schließlich öffnet er den Browser, liest und akzeptiert im Login-Fenster die Nutzungsbedingungen und geht dann über das Feld "einloggen" online.
In der 6-monatigen Testphase ist die WLAN-Nutzung mit unbegrenztem Datenkontingent kostenlos. Die SOB würde sich freuen, wenn sie von den Nutzern eine Rückmeldung bekommt. Das geht per Internet über www.imogdiesob.de/umfrage oder über sob-kundendialog@deutschebahn.com (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.08.16).

RechteckSachsen-Amhalt: Land fördert historische Eisenbahn mit fast 40.000 Euro
Auch in diesem Jahr stellt das Land Sachsen-Anhalt Fördermittel für weitere Instandsetzungsmaßnahmen an einem historischen Triebwagen zur Verfügung, der dem Verein Halle-Hettstedter Eisenbahnfreunde gehört. "Technische Denkmäler gehören zu unserem kulturellen Erbe, das wir pflegen müssen", sagte Verkehrsminister Thomas Webel heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides über 39.600 Euro an die Vereinsvertreter. Die Landesförderung sei zugleich Anerkennung der Arbeit derer, die sich in ihrer Freizeit für den Erhalt dieses wichtigen Zeugnisses sachsen-anhaltischer Industriegeschichte verdient machten, betonte der Minister. Neben Geld brauche man dafür viel Enthusiasmus. "Mit der finanziellen Unterstützung wollen wir den Einsatz aller Beteiligten würdigen und zugleich eine Tradition bewahren", fügte er hinzu.
Die Mitglieder des Vereins machen sich seit Jahren um die ehemalige Halle-Hettstedter-Eisenbahn verdient. Um die Wiederinbetriebnahme der Streckenabschnitte Halle/Nietleben-Schochwitz und Heiligenthal-Gerbstedt-Hettstedt attraktiv zu gestalten, sollen historische Eisenbahnzüge eingesetzt werden. Aus diesem Grunde hat der Verein im Jahr 2009 den einzigen erhaltenen Benzoltriebwagen – 1928 in der Dessauer Waggonfabrik gebaut (44 t schwer, 68 Sitzplätze, 840 PS und bis zu 68 km/h schnell) – erworben.
Das Land Sachsen-Anhalt hat bereits in den Jahren 2010 (25.000 €) und 2013 (35.000 €) insgesamt knapp 60.000 dafür bereitgestellt. Durch die Förderung konnten bereits die Fahrtüchtigkeit des Triebwagens wiederhergestellt und Schäden beseitigt werden. Mit der erneuten Förderung soll der Dessauer Triebwagen soweit fertiggestellt werden, dass er der Öffentlichkeit als Ausstellungsstück zur Verfügung stehen kann.
Mit dem Geld sollen insbesondere die historische Lackierung des Wagenkastens wiederhergestellt, Laufwerk, Bremse und Zugeinrichtung instandgesetzt sowie drei Außentüren angeschafft werden. Geplant ist auch die Komplettierung des Gehäuses um den Führerstand. Hier fehlen noch Laternen, Griffstangen, Tritte und das Läutewerk (Pressemeldung Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, 19.08.16).

Anzeige

Farrail Tours

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTermine am Wochenende
Termine am Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (LOK Report, 19.08.16).

RechteckEin Kleinod in Tirol - die Achenseebahn




Wo gibt es das sonst noch ? Eine schmalspurige Zahnradbahn die noch immer, unverändert seit 1889, im Dampfbetrieb mit den originalen Lokomotiven und Waggons auf der angestammten Strecke verkehrt.
Die Tiroler Achenseebahn - gebaut als Localbahn Jenbach - Achensee und als um zwei Jahre jüngere Schwester der Salzburger Gaisbergbahn - gehört wohl zu den ältesten, nach wie vor im Dienst stehenden Zahnradbahnen der Welt. Blättert man in den Annalen der Achenseebahn AG, so gab es wohl nur wenige Jahre in denen die kleine Eisenbahn nicht ums Überleben kämpfte - die Einstellung des Betriebes stand nicht nur einmal unmittelbar vor der Tür.
Doch die Zahnradbahn erwies sich als Lebens- und Überlebenskünstler, nicht zuletzt dank einer verschworenen Mann- und Frauschaft welche in über 125 Betriebsjahren dafür sorgte, dass das Feuer in den Lokomotiven nicht erlosch. Gerade in den letzten Jahren war wieder Krisenstimmung angesagt, aber es ist der kleinen Bahn zu wünschen, dass sich wieder ruhigeres Fahrwasser einstellt und eine gesicherte Finanzierung für eine nachhaltige Perspektive sorgt.
Ein schöner Spätsommer-oder Herbsttag lädt ebenso zum Besuch ein - wie auch heuer „Winterdampf“ im Advent. Und: Die Achenseebahn ist absolut authentisch - auch wenn sich die Landschaft in den letzten 135 Jahren nachhaltig verändert hat (Gunter Mackinger, 19.08.16).

RechteckLeipzig

52 8079 m. DPE Bergen (Rügen) - Chemnitz wurde am 14.08.16 in Gaschwitz fotografiert (Torsten Liermann, 19.08.16).

RechteckNürnberg


Im DB-Museum Nürnberg standen 333 678, die Weltrekordlok 05 001 mit Vollverkleidung, aber offenen Wartungsklappen, die Feldbahn Jung 11371/1950 mit DBAG-Keks und halboffenem Personenwagen, E 10 002 als 110 002-3 und 78 510. Letztere hat wg. der Überführung vom Bw Lichtenfels zum DB Museum Nürnberg auf dem Schienenwege eine NVR-Nummer bekommen hat und ist nun mit 90 80 0 078 510-9 D-DB einnumeriert. Als Unfallok beim Bw Hamburg-Altona hatte sie die Umnumerierung am 1.3.1968 in 078 510-5 nicht mehr erlebt (Thomas Splittgerber, 19.08.16).

Anzeige

IGE Werrabahn Eisenach

Mit der Kamera notiert

RechteckDessau

Im Ausbesserungswerk dessau wurden am 07.08.16 185 385-9, RBH 263 und 151 123-7 gesichtet (Thomas Splittgerber, 19.08.16).

RechteckHennigsdorf

Im Bf. Hennigsdorf bei Berlin wurden am 15.08.16 346 002 L & W, 442 316 und ET 25 2305 Abellio gesehen (Thomas Splittgerber, 19.08.16).

RechteckLeipzig


Die Bilder zeigen WFL 231 012 in Wiederitzsch am 17.08.16, 233 572 in Leipzig-Großzschocher am 18.08.16, Triangula 241 697 mit 69442 Trebbin - Kayna in Leipzig-Großzschocher am 18.08.16 und 115 350 mit PbZ 2486 München - Leipzig in Wiederitzsch am 16.08.16 (Torsten Liermann, 19.08.16).

RechteckRegion Hannover

Nahe Ramhorst (östlich von Lehrte) konnte am frühen Abend des 17. August unter anderem EVB 140 761, die mit entsprechender Werbung an den Seitenfläche auf Mitarbeitersuche für das Unternehmen ist, aufgenommen werden. Wenig später waren RBH 120 und 113 mit einen Holzschnitzel-Zug von Wismar nach Mannheim bei Sehnde unterwegs und konnten bei der Querung des Mittellandkanals aufgenommen werden (Sebastian Bollmann, 19.08.16).

RechteckWürzburg

NeSA 218 105-5 war am späten Nachmittag in Würzburger Hauptbahnhof auf Gleis 455 abgestellt (GWS, 19.08.16).

Anzeige

Tanago

Europa

RechteckItalien: "Settebello" wird Luxus-Touristenzug

Der letzte erhaltene ETR300, der legendäre "Settebello" wird als Touristenzug der Luxusklasse von der FS-Stiftung (Fondazione FS) wieder in Betrieb genommen. Das Symbol der 50er bis 90er Jahre soll in der lombardischen Trenitalia-Werkstätte Voghera im Auftrag der FS-Stiftung saniert und aufgearbeitet werden.
Die Kosten für die Wiederherstellung werden mit europäischer Hilfe auf rund 8 Mio. Euro geschätzt. Der Transfer vom bisherigen Standort Falconara Marittima nach Voghera fand in der Nacht vom 17. auf den 18. August mit der Lokomotive E656.023 aus Pistoia statt. Gebaut von Breda Sesto San Giovanni wurde der 180 km/h schnelle Zug 1952 an die FS übergeben. Mit seinem futuristischen Aussehen galt er als Triumph des italienischen Designs. Die Inneneinrichtung erfolgte über die Architekten Giò Ponti und Giulio Minoletti (WKZ, Quelle FS Italiane, 19.08.16).

RechteckÖsterreich: Citybahn Waidhofen modernisiert und wieder im Einsatz
Die Citybahn Waidhofen wurde in den vergangenen Wochen einer umfangreichen Modernisierung unterzogen. "Wir wollen unseren Fahrgästen eine moderne Strecke und größtmöglichen Komfort bieten. Daher haben wir rund 670.000 Euro in die Citybahn Waidhofen investiert und notwendige Sanierungsarbeiten umgesetzt. Damit wurden unter anderem das Schwarzbachviadukt teilsaniert, mithilfe einer innovativen gleisgebundenen Maschine die Schotterbettung im Bereich der Haltestelle Vogelsang gereinigt und wichtige Stopfarbeiten durchgeführt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahmen steht die Citybahn Waidhofen ab 20. August wieder in vollem Umfang für ihre Fahrgäste zur Verfügung", informiert Verkehrs-Landesrat Mag. Karl Wilfing.
Im Zentrum der Arbeiten stand die Teilsanierung des Schwarzbachviadukts. "Wir haben heuer damit begonnen, das Viadukt zu erneuern und werden im kommenden Jahr weitere Maßnahmen durchführen. Aktuell wurden unter anderem die Widerlager und die Lagerplatten sowie die komplette Stahlkonstruktion der ‚Fischbauchbrücke' einer Sanierung unterzogen", erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl.
Die Reinigungsarbeiten wurden durch den Einsatz einer modernen Maschine enorm erleichtert. Bei dem Gerät handelt es sich um eine gleisgebundene Bettungsreinigungsmaschine für Schmalspurbahnen. Mithilfe dieses Prototyps war es möglich die Schotterbettung zu reinigen, ohne das Gleis zu entfernen. Die durchgeführten Stopfarbeiten sind Teil einer pflichtbewussten und qualitativen Instandhaltung, die in wiederkehrenden Intervallen auszuführen sind. Die Citybahn fährt unter dem Motto "Einsteigen und Stadt erfahren". Auf einer 5,5 Kilometer langen Strecke bringt sie ihre Fahrgäste bequem durch das Stadtgebiet von Waidhofen/Ybbs. Sie verbindet den Bahnhof mit dem Zentrum der Stadt und hat daher einen unschätzbaren Wert vor allem für alle Schülerinnen und Schüler, die tagtäglich die Bahn für den Weg zur Schule und zurück nutzen (Pressemeldung Niederösterreichische Landesregierung, 19.08.16).

Probeabo


Probeabo nur 10 Euro
Probeabo:
3 Hefte nur 10 Euro


Specials


Fotoerlaubnis D


Fotoerlaubnis UK


Aktuelle Angebote


Bahnbetriebswerk Pasewalk

Mit der Straßenbahn
durch das
Berlin der 60er Jahre


LOK Report Reiseführer

Europa Reiseführer 2016/2017