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Europäisches Nachrichtenmagazin für Eisenbahnfreunde

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LOK Report – Freitag, 20.05.16

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Die mCLOUD startet zum
9. Weltverkehrsforum

Absatzlinie
AVG bestellt zwölf neue
Bombardier-Fahrzeuge

Absatzlinie
Ausbau Malmö – Lund auf
vier Gleise startet Ende 2017

Absatzlinie
Noch knapp 2 Wochen zur Eröff-
nung des Gotthard-Basistunnels

Willkommen beim LOK Report

Foto links: Ralf Kuke

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBMIV: mCLOUD zum 9. Weltverkehrsforum
Deutschland empfängt als Gastgeber gut 1000 Teilnehmer aus rund 70 Staaten zum Jahresgipfel der Verkehrsminister. In diesem Jahr geht es um die "Mobilität von morgen - sauber, effizient und fair", um nachhaltigen und vernetzten Verkehr. Zum Auftakt des Weltverkehrsforums startet Bundesverkehrsminister Dobrindt die mCLOUD. Über das Datenportal stellt das BMVI Millionen an Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten seines Geschäftsbereichs zur Verfügung. Gründer, Startups und Mobilitätsanbieter haben in Zukunft mit der mCLOUD eine zentrale Anlaufstelle für einen schnellen, unkomplizierten und kostenlosen Zugriff auf Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um die Mobilität. Die mCLOUD ist ein wachsendes System. Sie ist offen für Daten aus Wissenschaft und Wirtschaft und wird vom BMVI laufend erweitert.
Zum Start umfasst die mCLOUD etwa 3 Millionen Dateien und gut 2 Terabyte Daten (entspricht etwa 3.000 CDs oder 9 Millionen Büchern) aus den Themenbereichen Mobilität (Straßen, Schienen und Wasserwege), Wetter und Klima sowie Gewässer. Darunter Daten der 1.700 Zählstellen der Bundesanstalt für Straßenwesen (Straßenauslastung, Verkehrsdichte), Flutzeiten und Wasserständen an der Deutschen Bucht, Echtzeitdaten über die Pegelstände der Bundeswasserstraßen oder Zeitreihen der über 1.000 Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes.
Als erstes Unternehmen hat die Deutsche Bahn AG Datensätze in die mCLOUD eingebunden (Fahrplandaten, Daten über die Parkplatzsituation an Bahnhöfen). Die mCLOUD soll wachsen: Hinzukommen in Zukunft unter anderem Daten des Erdbeobachtungssatteliten-Programms Copernicus (ca. 12 Petabyte). Das BMVI plant darüber hinaus, die bislang kostenpflichtigen Daten des Deutschen Wetterdienstes, einem der größten Rechenzentren in Deutschland, offen zur Verfügung zu stellen.
Das Weltverkehrsforum (International Transport Forum) wurde 2006 gegründet. Das Weltverkehrsforum versteht sich als internationaler "Think Tank" der Mobilitätspolitik. Die Präsidentschaft 2016 hat Dänemark inne (Pressemeldung BMVI, 20.05.16).

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Bahnberufe

Industrie

RechteckAVG: Zwölf neue Zweisystem-Fahrzeuge bei Bombardier bestellt

Die Bombardier Transportation GmbH liefert der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) ab dem kommenden Jahr insgesamt weitere zwölf neue Zweisystem-Stadtbahnfahrzeuge des Modells Flexity Swift ET 2010. Ein entsprechender Vertrag über die Herstellung und Lieferung der Neufahrzeuge zwischen der AVG und Bombardier wurde am Mittwoch, 18. Mai, in Karlsruhe unterzeichnet. Die Kosten für den Erwerb der Neufahrzeuge belaufen sich auf eine Gesamtsumme von 59,5 Millionen Euro.
Die zwölf neuen Fahrzeuge werden im Zeitraum von September 2017 bis März 2018 an die AVG geliefert. Bei der AVG sind bereits 30 Fahrzeuge des bestellten Fahrzeugtyps im Einsatz.
„Die Bestellung der zwölf Neufahrzeuge bietet für die AVG und ihre Fahrgäste mehrere Vorteile“, sagt Ascan Egerer, Technischer Geschäftsführer der AVG. So sind die Neufahrzeuge für die Fahrgäste barrierefrei zugänglich und verfügen über eine Klimaanlage und eine Toilette. Zudem besteht die Möglichkeit, WLAN in den Bahnen zu nutzen.
Neben einer weiteren Vereinheitlichung der AVG-Fahrzeugflotte kann auch die Optimierung von Instandhaltungsprozessen weiter vorangetrieben werden. Durch diese Ersatzbeschaffung entfallen zudem Investitionen in die ältesten Fahrzeuge der AVG-Bestandsflotte. Die technisch notwendigen Investitionen in diese Fahrzeuge hätten Kosten in Höhe von einer halben Million je Fahrzeug bei einer geringen Restlebensdauer zur Folge gehabt, ohne entsprechende Vorteile für die Fahrgäste zu erreichen (Pressemeldung AVG, 20.05.16).

RechteckDB Systemtechnik: Auftrag von Hitachi Rail Europe
Die Bahntochter DB Systemtechnik unterstützt das britische Systemhaus Hitachi Rail Europe bei der Prüfung und Zulassung seiner neuesten Züge im Rahmen des Intercity-Express-Programms (IEP) in Großbritannien.
Mitte April wurde ein Prüfprogramm für insgesamt 122 Züge mit 866 Wagen ausgerollt. Die Züge der neuesten Intercity-Generation mit den Baureihen 800 und 801 sollen ab 2017 auf der britischen Great Western Main Line und ab 2018 auf der East Coast Main Line im Regelverkehr eingesetzt werden. Das IEP ist ein Investitionsprogramm der Britischen Regierung zur Weiterentwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in England und hat ein Volumen von 5,7 Milliarden Pfund.
Die Prüfung der Züge erfolgt in einer Testeinrichtung in Leicestershire und auf einem reservierten Streckenabschnitt der East Coast Main Line. Tests für die Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrweg wurden durch die DB Systemtechnik bereits abgeschlossen, ebenso die Prüffahrten für Stromabnehmer und Oberleitungen. Die nächste Stufe des Prüfprogramms mit Aerodynamik-, Druckkomfort- und Bremstests wurde jetzt gestartet.
"Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Hitachi Rail Europe und die Ausweitung unserer Aktivitäten in Großbritannien", sagt Christoph Kirschinger, Geschäftsführer Vertrieb bei der DB Systemtechnik.
Unterstützt wird die DB Systemtechnik bei der Durchführung des Prüfprogramms von ihrer britischen Tochtergesellschaft ESG Rail in Derby. So hat ESG zum Beispiel eine spezielle Übergangskupplung entwickelt, um die neuen Zugeinheiten von den Docks in Southampton zur Teststrecke in Leicestershire zu ziehen (Pressemeldung Alstom, 20.05.16).

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Freightliner


Die Freightliner DE GmbH stellt ein:

Mitarbeiter (m/w) Sales/Vertrieb

Das genaue Stellenprofil mit den Kontaktdaten finden Sie hier

Aus den Ländern

RechteckSachsen: Bahnhof Dresden-Neustadt erhält moderne Informationsmonitore
Im Anschluss an die Modernisierung der Verkehrsstation Dresden-Neustadt gestaltet die Deutsche Bahn ab 18. Mai auch die beiden Fahrgastinformationstafeln in der Bahnhofshalle um. Die neuen TFT-Fahrgastinformationsanlagen werden in Sichthöhe an den Treppen der Durchgänge A und B in der Haupthalle montiert.
Die neuen Anzeiger, haben eine höhere Auflösung, die eine detaillierte Darstellung und die Anzeige von mehr Informationen zum "Zuglauf" ermöglichen. Weiter ist mit den modernen Geräten eine flexiblere und farbige Darstellung (Schriftgröße, Symbole) möglich, die für eine bessere Lesbarkeit sorgt. Aus diesem Grund sind sie im Vergleich zu den alten Geräten in der Größe angepasst.
Die jetzigen Informationstafeln sind technisch verschlissen und genügen nicht mehr den heutigen Anforderungen beziehungsweise sind in ihrer Funktionalität und Verfügbarkeit eingeschränkt.
Die Arbeiten für die neue Anlage sollen voraussichtlich bis 20. Mai abgeschlossen sein. In das Vorhaben investiert die Deutsche Bahn rund 80.000 Euro. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage können sich Reisende über die bisherigen Anzeiger informieren. Sie werden im Anschluss zurückgebaut.
Die Neugestaltung der Fahrgastinformationsanlage wurde im Rahmen der Planungen unter anderem mit dem Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen e.V., der Denkmalbehörde und dem Aufgabenträger abgestimmt (Pressemeldung Deutsche Bahn,20.05.16).

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LOK Report

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckTermine am Wochenende
Termine am Wochenende finden Sie auf unserer Terminseite (LOK Report,20.05.16).

RechteckBodensee-Express


Am Pfingstsonntag war der Bodensse-Express der Eisenbahnfreunde Zollernbahn mit ihrer Schnellzugdampflok 01 519 unterwegs. Von Herrenberg über die Gäubahn nach Horb und Rottweil nach Tuttlingen und dann weiter nach Konstanz. (Harald Becker, 20.05.16).

RechteckEntflechtung Wylerfeld: Scheibenbrücke wird abgebrochen
Bauinteressierte und Nachtschwärmer können in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein starkes Stück Arbeit mitverfolgen: Zwischen zirka 01.00 und 05.00 Uhr wird die Brückenplatte der Scheibenbrücke mit einem Grosskran herausgehoben.
Die Brückenplatte ist mit 210 Tonnen schwerer als zwei Lokomotiven zusammen. Alleine das Aufstellen des 428 Tonnen schweren Kranes dauert drei Tage, für das Herausheben der Brückenplatte werden rund vier Stunden benötigt. Aus Sicherheitsgründen wird das Gebiet um die Scheibenbrücke abgesperrt, Zuschauen ist hinter den Absperrungen möglich. Die provisorische Fussgängerbrücke über die Bahnlinie wird in dieser Nacht – zwischen zirka 00.00 und ca. 05.00 Uhr – gesperrt.
Die Scheibenbrücke muss abgebrochen werden, weil sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat und ihre Spannweite zu gering ist für die Arbeiten der Entflechtung Wylerfeld. Ab April 2017 erhalten die Stadt Bern und die Bevölkerung dann wieder eine moderne und den heutigen Anforderungen entsprechende Brücke über die Bahnlinie. Die Gestaltung der neuen Scheibenbrücke erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bern: Die Form der neuen Brücke orientiert sich an der bereits erneuerten Polygonstrassenbrücke. Die Strassenbreite wird neu sechs Meter betragen, so dass ein Kreuzen von zwei Fahrzeugen ungehindert möglich wird. Für Fussgänger wird der Gehsteig auf der Westseite beibehalten (Pressemeldung SBB, 20.05.16).

RechteckEröffnung Gotthard-Basistunnel: SBB muss Festgelände in Biasca verschieben
Am 4. und 5. Juni 2016 wird der Gotthard-Basistunnel mit einem grossen Volksfest eröffnet. Dieses findet gleichzeitig auf vier Festplätzen in Erstfeld, Rynächt und im Raum Pollegio/Biasca statt. Die SBB verschiebt das Festgelände in Biasca an den Bahnhof. Damit reagiert sie vorsorglich auf Veränderungen im Gestein oberhalb des ursprünglich geplanten Standorts.
Die SBB beobachtet laufend die Naturgefahren, da ihr Netz und ihre Bauten punktuell exponiert sind. Im Rahmen der Vorbereitungen für die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels hat sie die Felswand oberhalb des ursprünglich geplanten Festgeländes in Biasca wieder überprüft. Dabei wurden instabil wirkende Felspartien festgestellt.
Die SBB hat vorsorglich entschieden, das Festgelände in Biasca zu verschieben. Der Publikumsanlass in Biasca findet neu am Bahnhof statt. Hier finden die Festbesucher verschiedenes Rollmaterial und eine Ausstellung zum Güterverkehr auf der Gotthardachse. Einzelne Ausstellungsobjekte werden neu in Pollegio oder Erstfeld statt in Biasca gezeigt. Die Sicherheit der Festbesucherinnen und Festbesucher ist jederzeit garantiert.
Auch die Sicherheit der rund 170 Mitarbeitenden im Erhaltungs- und Interventionszentrums Biasca ist gewährleistet. Es befinden sich keine permanenten Arbeitsplätze in diesem Areal. Die SBB überwacht den Hang laufend.
In Erstfeld, Rynächt und im Raum Pollegio/Biasca wird am 4. und 5. Juni 2016 auf vier Festplätzen ein vielfältiges Programm geboten. Auch das neue Erhaltungs- und Interventionszentrum in Erstfeld steht den Besuchern offen. Eine Rollmaterialshow zeigt Züge und Loks von damals und heute. SBB Cargo visualisiert in einem Containerturm die Containermenge eines Gotthard-Basistunnel-Zuges. Ebenfalls mit attraktiven Auftritten präsent sind die Gottardo-Partner sowie Uri und Tessin. Zum Rahmenprogramm gehören Auftritte von Knackeboul und eine künstlerische Inszenierung. Selbstfahrende Fahrzeuge, Roboter, Drohnen und mehr sind in den Pavillons zur Mobilität der Zukunft zu bestaunen. Weitere Informationen: www.gottardo2016.ch (Pressemeldung SBB, 20.05.16).

RechteckInternationaler Museumstag am 22. Mai im DB Museum Nürnberg
Kein Museum kann bestehen, ohne in ein Netzwerk aus Kultur und sozialem Engagement eingebettet zu sein. Passend zum Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages am 22. Mai widmet sich das DB Museum der Kulturlandschaft, die es umgibt.
Bei zwei Bustouren entlang wichtiger Meilensteine der Eisenbahngeschichte können die Besucher in die Historie der Eisenbahn in Deutschland eintauchen. Dabei geht es unter anderem zum Eisenbahndenkmal, vorbei am Hauptbahnhof und weiter bis zum Ausbesserungswerk Nürnberg. Dr. Rainer Mertens, Historiker und stellvertretender Leiter des DB Museums, wird die die 90-minütige Rundfahrt kommentieren.
Die Bustouren starten um 10.15 Uhr und 13.15 Uhr am DB Museum. Die Tickets sind für 2,50 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.
Im Haus bietet das DB Museum verschiedene kostenfreie Führungen an. Los geht es um 11.30 Uhr mit einer Überblicksführung rund um das Thema Eisenbahn. Um 13 Uhr können die Besucher bei einer Führung durch das Schaudepot das erste selbstangetriebene Fahrzeug der Welt bestaunen. Ab 14 Uhr stehen dann die Kinder im Mittelpunkt, wenn bei einer Familienführung die schönsten und ältesten Fahrzeuge des DB Museums gezeigt werden. Eine gemeinsame Führung von DB Museum und Museum für Kommunikation zeigt um 15 Uhr und um 16.15 Uhr die räumliche und thematische Vernetzung der beiden Häuser unter einem Dach. Die Führung "Vernetzung vom Adler zum Web 2.0" präsentiert die Höhepunkte beider Museen.
Überblicksführung: 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr
Führung Schaudepot: 13 Uhr bis 13.45 Uhr
Familienführung: 14 Uhr bis 14.45 Uhr
"Vernetzung": 15 Uhr bis 16 Uhr
16.15 Uhr bis 17.15 Uhr (Pressemeldung Deutsche Bahn, 20.05.16).

RechteckKönigsteiner Dampfbahn


Am Sonnabend und am Sonntag fanden planmäßige Zugfahrten mit Dampfloks zwischen Höchst und Königstein im Taunus statt. Auf Grund einer auf der Strecke liegen gebliebenen Dampflok, kam es am Sonnabend dazu, das die Planzüge der HLB nicht alle nach Königstein/Taunus fahren konnten.
Leider haben die Dampfzüge auch größere Verspätungen für die HLB Planzüge eingebracht. Für Eisenbahnfreunde waren die Dampflokfahrten ein Erlebnis (JKHalle Verkehrsfotografie/Marcel Mehlhorn, 20.05.16).

RechteckSAB-Ferienexpress


In den baden-württembergischen Pfingstferien ist Mittwochs, Donnerstags und Freitags der "Ferien-Express" der Schwäbischen Albbahn unterwegs. Am Mittwoch kam der NE81 mit VT411 und VS201 zwischen Münsingen - Schelklingen - Münsingen und Engstingen zum Einsatz. Von Schelklingen nach Münsingen war es sogar ein PmG, zwei Güterwagen wurden noch mit überführt (Harald Becker, 20.05.16).

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LOK Report 06/16

LOK Report Ausgabe 6/16

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Mit der Kamera notiert

RechteckBrenner


Über Sachschäden (50.000 Euro, unter anderem wurden die Feuerlöscher aus den Waggons gestohlen) und dem entgangenen Umsatz der Handelsbetriebe (250.000 Euro) spricht die Presse aufrund der Protestbewegungen am letzten wochenende. Der linke Alto Adige spricht ausdrücklich von Anarchisten und Schwarzem Block. Im Bahnhof verbleiben ganze drei funktionsfähige Uhren, zahlreiche Bahnsteiguhren wurden demontiert, die große Uhr an der Straßenfront zeigt aber schon seit mehreren Jahren zwölf Uhr Mittag. Südtirol sagt trotzdem "Willkommen" (GK, 20.05.16).

RechteckChomutov

Am 16.05.2016 fotografierte ich die 749 263 von Hanzalik, mit dem Mattonizug der von Kyselka richtung Prag verkehrt. Das Bild 1 enstande bei der Einfahrt Chomutov. Das Bild 2 spannte sich 363 045 von CD Cargo vor den Zug und fährt in Richtung Prag (Jannick Rahn, 20.05.16).

RechteckPraha



Eine Perle in Prag, ist der älteste und schönste Bahnhof Tschechiens. Von außen erinnert der Bahnhof in der Altstadt mehr an eine alte historische Markthalle. Im Inneren wurde viel saniert. Betritt man durch den Haupteingang, von der Straßenbahnhaltestelle den Altstadtbahnhof, steht man in der großen Vorhalle. Gleich links gibt es ein Imbiss mit preiswerten und leckeren Speisen, Kofola vom Fass, typisch tschechische Biere vom Fass, Pallattschinken und warme Mittagsspeisen, wo überwiegend einheimische und Eisenbahner essen gehen.
Neben dem Bistro ist ein kleiner tschechischer Fleischer, der leckere Wurstwaren verkauft. Schräg gegenüber befindet sich ein kleiner Supermarkt und die Bahnhofstoiletten, die sehr sauber, aber alt sind. Im Bahnhof selbst gibt es auch ein Bioladen und mehrere Verkaufsstände, wo man unter anderem frisch gepresste Säfte bekommt.
Der Prager Altstadtbahnhof war in den vergangenen Jahren bereits abgeschrieben und sollte geschlossen werden. Die Schließung ist inzwischen vom Tisch. Heute fahren S-Bahnen und Schnellzüge/Expresszüge von dem einmaligen Kopfbahnhof. Im Bahnhof gibt es auch eine Gedenkstätte.
Für Eisenbahnfreunde interessant ist, der gegenüber vom Bahnhof befindliche Eisenbahn Zeitschriftenladen. Der Fußweg vom Prager Altstadtbahnhof zum Hauptbahnhof, ist in 5 Minuten zu bewältigen. Die Straßenbahn braucht deutlich länger, da sie einen großen Umweg fährt.
Neue und moderne Metro-Stationen hat die Prager Metro in den letzten Jahren bei Streckenverlängerungen bekommen. Auch die alten russischen U-Bahn Züge sind auf der grünen und gelben metro Linie unterwegs. Die russischen Züge wurden von Skoda modernisiert und der Fahrkomfort wurde erhöht (JKHalle Verkehrsfotografie/Ralf Kuke, 20.05.16).

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Tanago

Europa

RechteckÖsterreich: Tiroler Nacht-S-Bahn knackt 20.000er Grenze

Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2015 sind an den Wochenenden die Züge der Nacht S-Bahn zwischen Innsbruck und Kufstein auf Schiene. Mittlerweile hat das neugeschaffene Zugangebot seinen 50 Einsatztag hinter sich und es kann eine erste erfolgreiche Bilanz gezogen werden. Am kommenden Wochenende wird die 20.000er Grenze bei den Fahrgästen erstmals überschritten werden. Nach einer zuletzt durchgeführten Zählung stammen die meisten Kunden aus dem Raum Jenbach vor Kufstein und Schwaz. Für Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe ein klarer Beweis, dass die Einführung der Nacht S-Bahn eine gute Entscheidung war: "Mit der Nachtschiene haben wir eine umweltfreundliche, sichere und attraktive Alternative zum eigenen PKW geschaffen. Die vorliegende Bilanz ist höchsterfreulich, am Wochenende können wir den 20.000 Fahrgast begrüßen". Alexander Jug, Regionalleiter des ÖBB-Personenverkehrs in Tirol hebt die Pünktlichkeit hervor: "Die Züge sind mit 98,7 Prozent Pünktlichkeit gut unterwegs und für das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sind zudem zwei Security Mitarbeiter immer am Zug."
Insgesamt stehen in den Nächten am Wochenende von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag insgesamt fünf Nacht S-Bahn Züge zur Verfügung. Ab dem Innsbrucker Hauptbahnhof sind die Abfahrtszeiten um 01:00, 03:00 und 04:00 Uhr festgelegt und die S-Bahn hält an 18 weiteren Bahnhöfen bis nach Kufstein. Auch von Kufstein fährt die S-Bahn mit der Abfahrtszeit um 00:08 und 02:33 Uhr bis nach Innsbruck mit den gewohnten Halten. Im Einsatz stehen die Züge auch in den Nächten auf einen Feiertag, etwa kommende Woche am 26. Mai (Fronleichnam). Bereits am ersten Wochenende im Dezember 2015 haben rund 300 Fahrgäste das neue Angebot genutzt. Der stärkste Tag war bisher der 01. Jänner 2016 bei dem die S-Bahn ab Innsbruck um 3:00 Uhr in Richtung Kufstein mit 315 Fahrgästen besetzt war – insgesamt gab es in dieser Nacht über 1.000 Fahrgäste. Mittlerweile hat sich die durchschnittliche Frequenz auf rund 600 Kunden pro Nacht eingependelt – die beliebteste Abfahrtszeit der S-Bahn ist jene um 3:00 Uhr ab Innsbruck.
Ein großer Trumpf der Nacht S-Bahn sind die attraktiven Fahrzeiten. Benötigt man z.B. mit dem Bus von Innsbruck bis Schwaz 47 Minuten, sind es bei der "Nachtschiene" 26 Minuten. Von Innsbruck nach Hall gelangt man in 8 Minuten. Sämtliche Züge halten an allen Bahnhöfen und Haltestellen, so wie die gewohnte S-Bahn. Damit profitieren alle Gemeinden im Unterinntal. Auf den Zügen sind alle gängigen Dauertickets (Jugendkarte, Semesterticket, Seniorenkarte etc.) gültig. Dem Besuch einer kulturellen Abendveranstaltung, einer längeren Partynacht oder für das Public-Viewing zur Fußball Euro 2016, steht somit nichts mehr im Wege. Bei einer Erhebung an den letzten fünf Nachteinsätzen der S-Bahn hat sich gezeigt wo die Nutzer des Angebotes herkommen. So führt die Liste der aussteigenden Fahrgäste der Bahnhof Jenbach vor Kufstein und Schwaz an. Allein in Jenbach stiegen pro Nacht rund 70 Kunden aus den Nacht S-Bahnen.
Immer mehr junge TirolerInnen setzen auf die Angebote des öffentlichen Verkehrs. Dazu trägt auch ganz besonders bei, dass sämtliche Dauertickets seit Jänner 2014 auch in der Nacht gelten. Bis dahin gab es einen für die meisten Strecken teureren Sondertarif für die Tiroler Nachtbusse zu später Stunde. Seit nunmehr zwei Jahren sind auch sämtliche Nachtangebote und die neue Nachtschiene in den Zeitkarten integriert. Seitdem ist die Zahl der SchülerInnen und Lehrlinge, die sich ein Netzticket fürs ganze Land um 96 Euro pro Jahr kaufen und nicht nur die Streckenkarte bis zur Schule oder Lehrstelle um 19,60 Euro, deutlich gestiegen. 8.000 SchülerInnen und Lehrlinge mehr, als 2014, setzen heute auf das Schulplus- bzw. Lehrplus-Ticket – das entspricht einem Plus von 33% (Pressemeldung ÖBB, 20.05.16).

RechteckÖsterreich: WESTbahn und Anker mit Catering-Innovation
Die Wiener Traditionsbäckerei Ankerbrot und das private Eisenbahnunternehmen WESTbahn setzen den nächsten Schritt zur Catering-Innovation: Ab 14. Juni erhalten die Kunden bei vorheriger Online-Bestellung in Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof, zusätzlich zum bestehenden Cateringangebot im Zug, Snack-Kombinationen mit einer warmen Speise und einem Getränk direkt an ihren reservierten Sitzplatz geliefert – und das zu einem unschlagbar günstigen Preis! Damit setzen WESTbahn und Ankerbrot ein bisher nicht gekanntes innovatives Service- und Qualitätsniveau im österreichischen Schienen-Fernverkehr. 
Auf westbahn.at haben die Reisenden ab Mitte Juni die Möglichkeit, eine Snack-Kombination für ihre Zugfahrt vorzubestellen. Dabei können sie zwischen vier warmen Speisen wählen – einer von drei Pizza-Variationen (eine davon vegetarisch) und einer Spinattasche (ebenfalls vegetarisch), dazu gibt es vier verschiedene Getränke zur Auswahl. Im Zuge des Bestellvorgangs erhalten die WESTbahn-Kunden ebenfalls automatisch einen Sitzplatz - damit können sich auch "Zeitsparer" entspannt auf ihre bevorstehende Fahrt freuen.  
Da Ankerbrot die Snacks in den Bahnhofsfilialen in Wien und Salzburg erst knapp vor der Abfahrt frisch zubereitet und diese in appetitlichen Verpackungen in Thermoboxen zum Zug gebracht werden, erhalten die Reisenden ihre kleine Mahlzeit – von der Stewardess oder dem Steward direkt zum Platz gebracht – auch genau temperiert serviert und können so die Fahrt in der WESTbahn noch mehr genießen.  
Bei der Ankerbrot AG betont man: "Wir sind stolz, für die WESTbahn ein zuverlässiger Partner für innovative Konzepte zu sein, um die Fahrgäste mit unseren Produkten und Imbissen zu verwöhnen."
Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH meint dazu: "Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ankerbrot diese Catering-Offensive durchführen zu können, um unseren Kunden noch mehr Qualität beim Reisen anbieten zu können, indem wir sie künftig auch mit warmen kulinarischen Genüssen verwöhnen."
Um die Snacks ganz frisch und warm liefern zu können, können die Online-Bestellungen im ersten Schritt für Abfahrten von Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof angeboten werden.  
Das bereits bestehende Catering-Angebot wird von WESTbahn-Kunden seit dem Cateringwechsel im Herbst 2014 sehr geschätzt: Die vom Institut für Strategieanalysen (ISA) unter Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier durchgeführte Qualitätsstudie aus dem Jahr 2016 zeigt, dass 88% der Kunden die Speisen und Getränke im Zug mit "sehr gut" oder "eher gut" bewerten. Anker und WESTbahn wollen aber noch besser werden - und die neue Catering-Innovation ist der erste Schritt in Richtung dieses Ziels (Pressemeldung Westbahn, 20.05.16).

RechteckSchweden: Ausbau Malmö – Lund auf vier Gleise startet Ende 2017

Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket hat jetzt den Bahnplan (järnvägsplanen) für den Ausbau der Södra stambanan zwischen Flackarp und Arlöv von zwei auf vier Spuren festgelegt. Die dazu notwendigen Bauarbeiten sollen Ende 2017 beginnen, erläutert der zuständige Projektleiter Jens-Peter Eisenschmidt.
Der seit 2011 nach mehreren Konsultationen mit Regierungsstellen und Interessensgruppen entwickelte Bahnplan enthält eine sehr detaillierte Beschreibung sowohl der Anlage als auch der Auswirkungen auf die Umwelt. Seit September 2015 wurde der vorgesehene Gesetzestext durch Trafikverket überprüft und nun freigegeben. Als nächster großer Schritt steht nun die Auswahl des Bauherrn an.
Nach der Offenlegung im Amtsblatt besteht für ein Projekt dieser Größe natürlich noch innerhalb von drei Wochen die Möglichkeit juristischer Einsprüche. Diese hat Trafikverket allerdings eingeplant, so dass man davon ausgeht, Ende 2017 mit den Arbeiten beginnen zu können und diese bis 2023 abgeschlossen zu haben, sagt Jens-Peter Eisenschmidt (WKZ, Quelle Trafikverket, 20.05.16).

RechteckSchweiz: Gotthard-Bergstrecke braucht Züge mit Begleitpersonal
Die Absicht der SBB ist klar: Ab Fahrplanwechsel 2016 sollen Züge auf der Gotthard-Bergstrecke ohne Zugbegleitung verkehren. Damit nimmt sie weder auf die Sicherheit der Reisenden noch auf deren Service-Bedürfnisse Rücksicht. Zudem wirkt sich der Entscheid negativ auf die Situation des Zugpersonals im Tessin aus. Darauf haben in Faido in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Politik die vom SEV vertretenen Zugbegleiter und Lokomotivführer aufmerksam gemacht.
Bis zum Auslaufen der bestehenden Konzession Ende 2017 hat die SBB den Auftrag, die Gotthard-Bergstrecke als Linie des Fernverkehres zu betreiben. Im Gegensatz zu Regionalzügen werden Fernverkehrszüge von Zugpersonal begleitet. Die SBB beabsichtigt jedoch, mit dem Fahrplanwechsel in Dezember 2016 auf der Bergstrecke Regionalzugs-material einzusetzen, ohne Zugbegleitung.
Die Absicht, unbegleitete Züge über die Bergstrecke zu führen, wird sowohl vom Zugpersonal als auch vom Lokpersonal kritisiert, das im SEV organisiert ist. Auf einer über hundertjährigen Stecke muss den Reisenden optimale Sicherheit gewährleistet werden. Das Zugpersonal bietet neben dem Service auch die nötige Sicherheit bei Zwischenfällen, für die es speziell ausgebildet ist. Falls eine Rettung aus Tunneln und bei Bränden nötig wird, kann nur das Zugpersonal den Reisenden die nötige Unterstützung und Information bieten. Die Lokführer sind zwangsläufig vollständig damit beschäftigt, das Fahrzeug zu sichern und wieder betriebsfähig zu machen und können sich nicht um die Fahrgäste kümmern.
Der Entscheid der SBB ist auch fragwürdig, da der Wegfall der Zugbegleitung negative Auswirkungen auf die Tessiner Depots des Zugpersonals hat. Es ist mit einem Personalabbau von rund 20 Prozent an den Standorten Bellinzona und Chiasso zu rechnen. Das Personal wäre zwar vorhanden, aber die SBB will es nicht nutzen. Angesichts des bestehenden Gesamtarbeitsvertrags, der Entlassungen aus organisatorischen Gründen ausschliesst, ist diese Haltung unverständlich. Bereits hat die SBB einen Einstellungsstopp für Zugpersonal im Tessin bekanntgegeben.
Der Einsatz für die Zugbegleitung in Zügen, die lange Tunnel befahren, ist es altes Anliegen des SEV, ausgelöst durch die Erfahrungen nach einem Brand in einer Cisalpino-Komposition im Zimmerbergtunnel im April 2006. Damals hatte auch der Abschlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle die Wichtigkeit der Zugbegleitung hervorgehoben und empfohlen, die Zahl der Begleitpersonen in Zügen, die lange Tunnel durchfahren, zu überprüfen.
Die Forderung des SEV nach Doppelbegleitung wurde schliesslich für Züge des Fernverkehrs akzeptiert. Nun will sich die SBB wieder davon verabschieden. Zwar sehen sie eine Begleitung der Züge durch den hochmodernen Basistunnel vor, wollen aber das Personal von der vor mehr als 100 Jahren erbauten Bergstrecke abziehen. Der SEV hält an seiner Forderung fest und erwartet vom Bundesamt für Verkehr als Aufsichtsbehörde für die Sicherheit der Schweizer Bahnen entsprechende Weisungen. Es kann nicht zugelassen werden, dass Züge, die lange Tunnel oder Strecken mit Besonderheiten wie die zahlreichen Kehrtunnel der Bergstrecke befahren, ohne Zugpersonal unterwegs sind.
Mit solchen Entscheiden spielt die SBB einmal mehr den Initianten der "Pro-Service-Public"-Initiative in die Hand, die ohnehin den anhaltenden Serviceabbau zum Schwerpunkt ihrer Kampagne gemacht haben. Der SEV schliesst sich dieser Haltung nicht, an, da die Initiative gerade das Gegenteil bewirken würde: einen weiteren Serviceabbau, mangels entsprechender Finanzierungsmöglichkeiten. Klar ist der SEV aber in der Forderung, dass die Gotthardbergstrecke nicht in die Bedeutungslosigkeit getrieben werden darf – mit unbemannten Stationen und unbegleiteten Zügen. An ihrer Medienorientierung in Faido haben die im SEV organisierten Personalgruppen deutlich ihre Besorgnis ausgedrückt und sind darin von zahlreichen Politikern aus dem Tessin unterstützt worden (Pressemeldung SEV, 20.05.16).

RechteckSchweiz: Mehr als 1 Million Besucher im Gotthard-Basistunnel
Das Besucherwesen der AlpTransit Gotthard AG ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Beginn der Bauarbeiten im Jahre 1996 lockte der längste Tunnel der Welt mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher an. Das Kapitel der Baustellenbesuche am Gotthard geht aber langsam dem Ende entgegen. Nach den Eröffnungsfeierlichkeiten des Gotthard-Basistunnels schliesst das Infocentro Gottardo Sud in Pollegio seine Türen, das InfoCenter Erstfeld Ende 2016. Im Ceneri-Basistunnel können die Besucher den Tunnelbauern aber weiterhin über die Schultern schauen.
Kurz nach Baubeginn des Zugangstollens in Sedrun öffnete im Oktober 1996 das erste Infozentrum der AlpTransit Gotthard AG seine Tore. Das Infocentro Gottardo Sud am Südportal des Gotthard-Basistunnels in Pollegio folgte im April 2003, im März 2008 das InfoCenter Erstfeld beim Nordportal. Bei den Zwischenangriffen Amsteg und Faido standen zusätzlich Inforäume für die Baustellenbesuche zur Verfügung.
Neben Schweizerinnen und Schweizern interessierten sich sehr viele Besucher aus den Nachbarländern für die NEAT am Gotthard. Insgesamt konnten die Baustellenführer Gäste aus mehr als 100 Ländern begrüssen: aus Ägypten, China, Griechenland über Nepal, Nigeria, Peru und Polen bis zu Südkorea, Tansania, Uruguay und Vietnam. Dazu kamen zahlreiche Besuche von Politikern, Behörden, Fachleuten, Projektleitern und Medienschaffenden aus der Schweiz und der ganzen Welt.
Auf grosses Publikumsinteresse stiessen auch die regelmässigen Tage der offenen Baustellen. In enger Zusammenarbeit mit den Unternehmungen und den örtlichen Bauleitungen führte die AlpTransit Gotthard AG total 23 Tage der offenen Baustellen durch: 9 in Sedrun, je 4 in Erstfeld, Amsteg und Bodio und 2 in Faido. Insgesamt fast 70'000 Besucher nutzten an diesen Tagen der offen Tür die Gelegenheit, sich vor Ort über den Bau Gotthard-Basistunnels zu informieren.
Mit der Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt endet das Kapitel der Baustellenbesuche am Gotthard. Das Infocentro Gottardo Sud in Pollegio schliesst nach dem 5. Juni 2016 seine Türen, das InfoCenter Erstfeld im Dezember 2016 zu. Das Infozentrum Sedrun wurde bereits im Herbst 2014 geschlossen.
Im Ceneri-Basistunnel können die Besucher bis ins Jahr 2020 den Tunnelbauern aber weiterhin über die Schultern schauen. Die Baustellenbesichtigung startet beim Infopoint auf der Baustelle in Sigirino. Nach der Information über aktuellen Stand der Arbeiten fahren die Besucher mit einem Kleinbus in den Ceneri-Basistunnel und erkunden gemeinsam mit dem Baustellenführer den Basistunnel. Der Vortrag und der Rundgang dauern rund 3 Stunden (Pressemeldung AlpTransit, 20.05.16).

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