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LOK Report – News von Montag, 22.08.16

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Neue Gleise für den
Hafen in Braunschweig

Absatzlinie
Steuerwagen mit "Karlsruher
Kopf" gehen außer Betrieb

Absatzlinie
2015 erstmals wieder
mehr Güterzüge in Belgien

Absatzlinie

Erste Testfahrt der
Personen-Seilbahn Brest

Absatzlinie
Erstes neues Triebfahrzeug
der Attergaubahn eingetroffen

Absatzlinie
Renfe schreibt Wartung aus
Willkommen beim LOK Report

Foto links: Sebastian Bollmann

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckGDL: Starkes Ergebnis bei NBE Nordbahn
Bei der NBE Nordbahn wurde am 18. August 2016 die Neuwahl des Betriebsrates abgeschlossen. Klarer Wahlsieger ist die GDL, deren Kandidaten sechs von sieben zu vergebenden Sitzen erhielten.
Mit diesem starken Ergebnis im Rücken kann der neugewählte Betriebsrat seine gute Arbeit in der Interessenvertretung der Beschäftigten erfolgreich fortsetzen. Wir gratulieren den gewählten Betriebsratsmitgliedern und danken den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. (Pressemeldung GDL, 22.08.16).

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LOK Report

Industrie

RechteckStadt Braunschweig: Neue Gleise für den Hafen
Die Hafenbetriebsgesellschaft Braunschweig mbH investiert umfangreich in ihre Infrastruktur. Das teilte Oberbürgermeister Ulrich Markurth nach einem Besuch des Hafengeländes am Mittellandkanal mit. Im Herbst beginnen Arbeiten zur Instandhaltung der Gleisanlagen.
"Die Hafenbetriebsgesellschaft ist hervorragend aufgestellt", sagte der OB. "Sie weist konstante Umschlagsleistungen auf hohem Niveau vor, und profiliert sich als kompetenter und innovativer Logistikdienstleister an der Schnittstelle zwischen Schiff, Bahn und Lkw." Markurth zeigte sich zuversichtlich, dass es gelingen werde, weitere Unternehmen von den maßgeschneiderten Dienstleistungen des Braunschweiger Hafens zu überzeugen und zu einer Ansiedlung zu bewegen.
Mit einem Überschuss von über 295.000 Euro nach Steuern hatte die Hafenbetriebsgesellschaft in 2015 das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte abgeliefert. Der Braunschweiger Hafen ist größter Containerbinnenhafen Norddeutschlands.
Im Fokus der Investitionstätigkeit der städtischen Tochtergesellschaft steht derzeit die Hafenbahn. In diesem und dem nächsten Jahr werden die Gleisanlagen instandgesetzt und erneuert. Insgesamt rund 1,2 Millionen Euro investiert die Hafenbetriebsgesellschaft in dieses Projekt, das von Bund und Land mit insgesamt 1,0 Mio. Euro gefördert wird.
Im Hafen Braunschweig werden verschiedenste Güter umgeschlagen. Dabei spielt im Massengutumschlag die Versorgung des Heizkraftwerks Mitte der BS|Energy mit Kohle genauso eine Rolle wie die Verladung der Getreideernte aus der Region in die Welt. Einen großen Anteil hat auch die Versorgung der Region mit Heizöl und Dieselkraftstoff und der benachbarten Stahlwerke mit Schrott (Pressemeldung Stadt Braunschweig, 22.08.16).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Steuerwagen mit "Karlsruher Kopf" gehen außer Betrieb

Die Nahverkehrspersonenwagen der Baureihe "n" werden weniger in Baden-Württemberg. Im Zuge der neuen Verkehrsverträge werden die auch "Silberlinge" genannten Wagen im Herbst diesen Jahres gegen moderneres Wagenmaterial ausgetauscht. Zu diesen Fahrzeugen gehören auch die Steuerwagen mit dem so genannten "Karlsruher Kopf". Sie wurden in den 1970er-Jahren von der Bahn in Karlsruhe entwickelt und gebaut. Markant sind die gerundeten Kanten an der Fahrzeugfront, dem "Kopf" des Steuerwagens.
Von den Karlsruher Steuerwagen sind nur noch 37 Stück in Baden-Württemberg unterwegs. Erst Ende März wurde einer von Ihnen als "Rollender Botschafter" für die UEFA U19-EM mit Werbemotiven für das Fußball-Turnier beklebt. Bevor diese in Baden-Württemberg entwickelten Fahrzeugreihe in den Ruhestand geht, ruft DB Regio Baden-Württemberg gemeinsam mit der Fachzeitschrift Eisenbahn-Kurier zu einem Fotowettbewerb auf. Noch bis zum 1. September können Motive, die die Steuerwagen auf der Strecke zeigen, eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es 10 mal zwei Sonderfahrkarten für die Abschiedsfahrt am 30. September 2016 von Ulm nach Crailsheim.
Ein Exemplar des Karlsruher Steuerwagens übergibt DB Regio an das DB-Museum in Nürnberg. Alle Informationen zum Fotowettbewerb sind unter www.bahn.de/karlsruher-kopf oder www.eisenbahn-kurier.de zu finden.
Um die Wendezeiten in den Bahnhöfen zu verringern, hat die Bahn die meisten lokbespannten Regionalzüge mit sogenannten Steuerwagen ausgestattet. Steuerwagen verfügen an einem Fahrzeugende über einen Führerstand wie eine Lokomotive, von dem aus das am anderen Zugende arbeitende Triebfahrzeug ferngesteuert werden kann. So können die Züge ihre Fahrtrichtung wechseln, ohne dass die Lokomotive jedes Mal an die Zugspitze umrangiert werden muss.
Werk Stuttgart: 50 80 82-34 075-5, 50 80 82-34 203-3
Werk Ulm: 50 80 82-34 043-3, 50 80 82-34 044-1, 50 80 82-34 098-1 (mit Gepäckraum-Falttüren), 50 80 82-34 127-4, 50 80 82-34 151-4, 50 80 82-34 204-1, 50 80 82-34 212-4 (mit Gepäckraum-Falttüren), 50 80 82-34 224-9, 50 80 82-34 228-0, 50 80 82-34 252-0, 50 80 82-34 258-1, 50 80 82-34 258-7, 50 80 82-34 287-8, 50 80 82-34 318-9 (Pressemeldung Deutsche Bahn, 22.08.16).

RechteckBayern: Erstmals Elektro-Gelenkbus im Test

Von voraussichtlich Freitag, 19. August, bis voraussichtlich Donnerstag, 1. September, testen die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) einen weiteren Elektrobus. Es handelt sich um einen batterieelektrischen Gelenkbus – das ist eine Premiere im süddeut-schen Raum. Das 18 Meter lange Niederflurfahrzeug des Herstellers Sileo (S18) fährt als MetroBus 52 zwischen Karlsplatz/Stachus (derzeit Land-wehrstraße) und Tierpark-Alemannenstraße. Es bietet ca. 50 Sitz- und 69 Stehplätze.
Angetrieben wird der Elektrobus an zwei Achsen von insgesamt vier radnahen Mo-toren mit einer Leistung von je 120 kW (480 kW insgesamt). Als Speichermedium nutzt er eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit einer Kapazität von 300 kWh, die auf dem Dach platziert ist. Die Reich-weite einer Ladung beträgt nach Herstellerangaben mindestens 250 Kilo-meter. Spätestens dann muss das Fahrzeug wieder an die Steckdose, eine Komplettladung bei 125 Ampere dauert ca. 5,5 Stunden. Beim Bremsen fungieren die Elektromotoren wie bei allen Hybrid- und Elektrobussen als Generatoren; sie erzeugen also Energie, die zwischengespeichert und zum Betrieb des Fahrzeugs genutzt wird.
SWM/MVG erproben bereits seit 2008 Elektro- und Hybridbusse verschie-denster Hersteller. Durch die Testeinsätze im Münchner Busnetz unter-stützt die MVG die Hersteller bei der Weiterentwicklung der E-Technik. (Pressemeldung MVG, 22.08.16).

RechteckSachsen: Leipzigs Hauptbahnhof erhält neue Fahrgastinformationstafeln
Ab 22. August erneuert die Deutsche Bahn AG (DB AG) die beiden Fahrgastinformations-tafeln auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Die neuen LCD-Fahrgastinformationsanlagen werden an den Aufzugstürmen des Querbahnsteiges West- und Ostseite montiert.
Die neuen Anzeiger haben einen verbesserten Ablesewinkel sowie ein einheitliches Erscheinungsbild. Aufgrund eines speziellen Energiemanagementsystems sowie eingesetzter LED-Hintergrundbeleuchtung können enorme Einsparungen im Energieverbrauch erreicht werden.
Die Arbeiten für die neue Anlage sollen voraussichtlich bis Mittwoch, 24. August, abgeschlossen sein. In das Vorhaben investiert die DB AG rund 250.000 Euro. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlagen können sich Reisende über die bisherigen Anzeiger informieren.
Die Neugestaltung der Fahrgastinformationsanlage wurde im Rahmen der Planungen unter anderem mit den Promenaden Hauptbahnhof Leipzig, der Denkmalbehörde und dem Aufgabenträger abgestimmt. Die jetzigen Informationstafeln sind technisch verschlissen und genügen nicht mehr den heutigen Anforderungen beziehungsweise sind in ihrer Funktionalität und Verfügbarkeit eingeschränkt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 22.08.16).

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Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

 

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LOK Report 08/16

LOK Report Ausgabe 9/16

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Mit der Kamera notiert

RechteckAbendlicht bei Sierße

Nach Regen und Wolken folgte am Abend des 20. August 2016 doch noch Sonne zwischen Woltorf und Sierße, so dass DB 146 562 im IC-Verkehr westwärts sowie EMD 20038513-9 für CTL Logistics in östlicher Fahrtrichtung mit stimmungsvoller Beleuchtung aufgenommen werden konnten (Sebastian Bollmann, 22.08.16).

RechteckMinden

In dieser Woche konnte in Minden gleich mehrmals eine der letzten DB 115 beobachtet werden. Die 115 350 einmal am Mittwoch dem 17.8 mit zwei IC-Wagen zwischen Porta Westfalica und Minden, sowie am 20.8 sogar noch mit der 115 448 im Zugverband des PBZ 2453 Durchfahrt Minden (Jonathan Christoph, 22.08.16).

RechteckKrölpa

Ex Uwe Adam 21 (202 364-6) zu sehen am 20.08.16 mit einem Bauzug in Krölpa. 76 111 zu sehen mit dem Schrottzug von Cheb/CZ nach Könitz. Hier der Zug in Krölpa am 20.08.16 (Alexander Hertel, 22.08.16).

RechteckGaschwitz

Am 19.08.16 wurden RDX CTD 187 014 mit 95495 Herbertshofen - Altenburg und   EBS 142 145 mit 95489 Werkbf. Terreno - Freiberg (Sachs) in Gaschwitz fotografiert. Der Zug von Raildox (RDX) hat Elektroofenschlacke geladen, welche in Altenburg entladen wird (Torsten Liermann, 22.08.16).

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Europa

RechteckBelgien: Hafenanbindung lässt Güterverkehr erstmals wieder steigen
Nach einem stetigen Rückgang seit mehreren Jahren ist der Schienengüterverkehr in Belgien im vergangenen Jahr 2015 erstmals wieder angewachsen. Die Zahl der Fahrten mit der Eisenbahn stieg von 133.678 im Jahr 2014 auf 140.789 im Jahr 2015, sagte der Minister der Mobilität, François Bellot (MR), in Antwort auf eine schriftliche parlamentarische Anfrage des Mitglieds Roel Deseyn (CD & V). Im Jahr 2010 wurden allerdings noch 179.528 Fahrten durchgeführt.
Regional ist die Zahl der Gütertransporte vor allem in Flandern gestiegen, wo sie sich von 100.564 im Jahr 2014 auf 108.079 im Jahr 2015 erhöhten. In Wallonien blieb demgegenüber der Schienengütertransport stabil (71.200 im Jahr 2014 gegen 71.713 im Jahr 2015), während er in der Region Brüssel von 6.422 auf 6.169 abfiel. Der Anstieg im Norden ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass mehr als die Hälfte des Schienengüterverkehrs in Belgien von oder zu den Häfen in Anvers/Antwerpen (64.964 in 2015), Gand/Gent (14.288) und Zeebrugge (11.015) führt.
Insgesamt hatten 82.037 Züge im Jahr 2015 das Netz von Infrabel als Ausgangspunkt oder Ziel (77.682 in 2014). Die anderen 58.752 fuhren internationale Ziele an.
Auch die Beförderung gefährlicher Güter hat sich im Jahr 2015 zum ersten Mal seit 2010 wieder erholt. Im vergangenen Jahr wurden 45.861 Fahrten aufgezeichnet, gegenüber 43.429 im Jahr 2014 und 58.741 im Jahr 2010. Der Container-Transport ist demgegenüber von 47.497 im Jahr 2010 auf 35.098 im Jahr 2015 weiter gesunken (WKZ, Quelle 7sur7, 22.08.16).

RechteckFrankreich: Erste Testfahrt der Personen-Seilbahn Brest

Fotos Brest.fr.
Die erste Großkabine der Personen-Seilbahn in der Hafenstadt Brest im äußersten Westen Frankreichs hat ihre Testfahrt über den Meeresarm Penfeld am 17.08.16 erfolgreich durchgeführt.
"Dies ist die erste Seilbahn in Frankreich, die in einem städtischen Kontext verwendet wird", sagte Nicolas Chapuis, Generaldirektor der Bartholet Maschinenbau AG (BMF), die gemeinsam mit Bouygues Construction das Projekt der Agglomeration Brest métropole océane (BMO) baut.
Zum Einsatz der ersten Kabine ergänzte Jean-Christophe le Gall, zuständig für das Projekt Urbane Standseilbahnen bei BMF: "Es ist nicht unbedingt die schwierigste Aufgabe, aber sicherlich eine der interessantesten und symbolischten."
Laut AFP betragen die Gesamtkosten der Seilbahn - die das linke mit dem rechten Ufer des Meeresarmes Penfeld verbinden soll - 19,1 Mio. Euro, während die Agglomeration die Kosten für eine dritte Brücke auf 30 bis 60 Mio. Euro geschätzt hat. Der öffentliche Personen-verkehr soll nach Anlieferung der zweiten Gondel in dieser Woche dann Ende Oktober 2016 beginnen und pro Stunde etwa 1.220 Menschen befördern.
Das Kabel ist "eine neue Alternative zur Überquerung des Flusses, der die Stadt in zwei Hälften teilt". Preiswerter als eine neue Straßenbahn erlaubt die Seilbahn auch die Durchfahrt großer Militärschiffe. Weitere Anfragen nach derartigen Seilbahnen gibt es aus Toulouse und Orléans (WKZ, Franz A. Roski, Quelle Figaro, Ouest-France, Le Telegramme, 22.08.16).

RechteckÖsterreich: Erstes neues Triebfahrzeug der Attergaubahn eingetroffen


Am 18. August 2016 wurde das erste von drei neuen Fahrzeugen für die Attergaubahn erfolgreich von Vorchdorf nach Attersee überstellt. Nach dem das Triebfahrzeug Tramlink V3 in den letzten Wochen auf der Strecke der Traunseebahn zwischen Vorchdorf und Gmunden betrieblich abgenommen, eingestellt und bereits im Planbetrieb getestet wurde, ist es nun bereit für seinen Einsatz auf der Lokalbahn Vöcklamarkt-Attersee.
Der Transport erfolgte "huckepack" auf zwei in der Werkstätte Vorchdorf adaptierten kurzgekoppelten Niederflurwagen (ehemals eingesetzt auf der "Rollenden Landstraße"), die von der Stern & Hafferl eigenen Diesellok 2016 911 von Vorchdorf über Lambach nach Vöcklamarkt gezogen wurden. In Vöcklamarkt wurde der neue Tramlink abgeladen und eingegleist und konnte kurz darauf auch schon seine Jungfernfahrt nach Attersee antreten.
Zwei weitere Garnituren werden in den nächsten Wochen auf gleiche Weise von Vorchdorf nach Attersee überstellt.
Die feierliche Inbetriebnahme der neuen Garnituren, sowie auch der Abschied von den alten Triebfahrzeugen erfolgt am Sa, 10. Sept. ab 16 Uhr am Bahnhof Attersee (Pressemeldung STERN & HAFFERL Verkehrsgesellschaft m.b.H, 22.08.16).

RechteckSchweiz: SBB beginnt mit Arbeiten für Züricher Halbstundentakt
Im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn bauen der Zürcher Verkehrsverbund ZVV und die SBB das Angebot auf der Linie Winterthur–Stein am Rhein aus. Dafür sind entlang der Strecke und an den Bahnhöfen Seuzach und Stammheim Infrastrukturausbauten nötig.
Mit der Inbetriebnahme der dritten und letzten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn verkehrt die S29 zwischen Winterthur und Stein am Rhein ab Dezember 2018 im integralen Halbstundentakt. Für die geplanten Angebotserweiterungen sind Infrastrukturausbauten notwendig. Im Bahnhof Seuzach wird das 320 Meter lange Perron von Gleis 2 behindertengerecht ausgebaut, und die Zugänge zum Bahnhof werden angepasst. Der Bahnhof Stammheim wird zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Dank der neuen Personenunterführung und der Erhöhung der beiden Perrons gelangen die Reisenden künftig stufenfrei zu den Perrons und in die Züge. Daneben finden diverse Arbeiten entlang der Strecke an den Stellwerk- und Signalanlagen statt. Die Arbeiten starten am 22. August 2016 und dauern bis Ende 2018.
Die Infrastrukturausbauten kosten insgesamt rund 21 Millionen Franken. Die Finanzierung erfolgt zu 90 Prozent aus dem Programm für den Agglomerationsverkehr. Die restliche Finanzierung erfolgt über die Leistungsvereinbarung zwischen dem Bund und der SBB (Pressemeldung SBB, 22.08.16).

RechteckSpanien: Renfe schreibt Wartungsverträge aus - CAF beteiligt sich
"CAF schießt auf alles, was sich bewegt." Mit diesen Worten beschreibt die spanische Zeitung El Diaro Vasco die Strategie der Diversifizierung des spanischen Zugherstellers CAF.
Neben der Teilnahme an der Ausschreibung der Renfe über bis zu 30 AVE-Züge und deren Wartung für 30 Jahre, an der sich CAF mit der Produktreihe Oaris beteiligt, hat CAF auch ein Angebot für die Anfang August veröffentlichte Ausschreibung der Renfe zur Wartung von 238 Zügen für mittlere Entferungen im Wert von 75 Mio. Euro abgegeben.
Die Ausschreibung ist in zwei Verträge mit insgesamt sieben Losen für einen Zeitraum von zwei Jahren aufgeteilt: Die Aufbesserung von 42 Dieseltriebzügen (16 Mio. Euro) und die Instandhaltung von 196 elektrisch angetriebenen Zügen (58 Mio. Euro) vor allem für den Nahverkehr in Katalonien. Zur Wartung ist die Bildung eines Joint-Ventures zwischen der Renfe und dem Bieter vorgesehen, an dem die Renfe 51% hält, sofern nicht schon entsprechende Kooperationen mit dem Bietern bestehen.
Mit diesem Modell will auch die Industriesparte Renfe Fabricación y Mantenimiento das Jahr 2016 profitabel abschließen. In den ersten fünf Monaten des Jahres hat sie bereits einen Gewinn von 730.000 Euro erzielt, hervorgerufen durch einen Umsatzanstieg von 4,1% (286,4 Mio.) und Kostendämpfung.
CAF beteiligt sich mit der Firma Actren am Wettbewerb, einem im Jahr 2007 gegründeten Unternehmen zwischen CAF und der Renfe selbst. Dies soll aber keinen Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern bieten, da Renfe mit den meisten von ihnen schon eigene Partnerschaften eingegangen ist. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass das Verhältnis zwischen CAF und Renfe im Wartungsbereich recht "nahe" ist und durch Verflechtungen und Beteiligungen über mehrere Joint-Ventures und das Renfe-Wartungsprogramm Aura gehalten wird (WKZ, Quelle El Diaro Vasco, 22.08.16).

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