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Freitag, 14 Juni 2019 08:39

Schleswig-Holstein: Endlich Grünes Licht für die Strandbahn RB76 (Hein Schönberg)

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Fotos Tomke Scheel.

Nachdem jetzt ein neues Gutachten auch für die erhöhten Kosten ein positives Kosten Nutzen Verhältnis ergeben hat, hat der Verkehrsminister Buchholz des Landes Schleswig-Holstein grünes Licht für die Fotsetzung der Bauarbeiten zur Verlängerung der RB76 von Kiel-Oppendorf bis zum Schönberger Strand gegeben.

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Er begründete dies mit dem Verweis auf ein Gutachten, demzufolge das Nutzen-Kosten-Verhältnis als das entscheidene Kriterium mit vermeintlich 1,2 (bisher 1,3) immer noch positiv zu seien scheint. In dessen Berechnung eingeflossen sind seitens der beauftragten Gutachter angenommene Einsparpotentiale, u.a. bezüglich der Anzahl der erforderlichen Triebwagen (2 statt 3) sowie deren laufenden Betriebskosten (Batterie statt Diesel).

Im März stellten Diskussionen über Kostensteigerungen den Ausbau in Frage. Ob die drei verlorenen Monate wieder eingeholt werden können und die Strecke noch in dieser Legislaturperiode bis 2022 eröffnet werden kann, wird sich zeigen.

Ca. die Hälfte der Strecke ist bereits renoviert und der erste Abschnitt bis Kiel Oppendorf wird bereits befahren. Die Planfeststellung für die Umbauten (z.B. Trassenverbesserungen, Stationen und Bahnübergangssicherungen) steht noch aus.

Für den Betrieb sind batterielektrische Züge vorgesehen, wobei die Methode der Nachladung (Oberleitung oder Wasserstoff) noch nicht entschieden ist.

Während Grüne, Pro Bahn sowie Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski (SPD) die Entscheidung zur Reaktivierung von "Hein Schönberg" respektive der "Strandbahn" begrüßen, gibt es auch kritische Stimmen, die insbesondere den Aussagegehalt des jetzt zur Begründung herangezogenen Gutachtens anzweifeln. 

Die Aufnahmen entstanden in den letzten Monaten im noch zu sanierenden Streckenabschnitt, der bislang - mit Ausnahme zur Kieler Woche - nahezu ausschließlich von den Museumszügen des VVM befahren wird:

1. VVM V11 mit Zug aus Richtung Schönberg hinter Probsteierhagen am BÜ des ehemaligen HP Trensahl. Hier endet aktuell die teilweise schon vollzogene Streckensanierung, wie u.a. der Übergang von Beton- auf Holzschwellen direkt am BÜ veranschaulicht,
2. VVM V1 mit Zug in Richtung Schönberg zwischen Probsteierhagen und Passade.
3. VVM V1 mit Zug auf der Stammstrecke der Museumsbahn unterwegs nach Schönberg im Abschnitt Schönberger Strand - Stakendorf.
4. Gleisabschnitt unmittelbar nach der Ausfahrt Schönberger Strand (Museumsbahnhof des VVM) in Richtung Stakendorf.

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Letzte Änderung am Freitag, 14 Juni 2019 09:16