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Dienstag, 10 September 2019 09:08

Hessen: Beratung, Bauüberwachung und Begleitung für iLINT-54-Einsatz

ilint

Foto Alstom/Michael Wittwer.

Die Fahrzeugmanagement Region Frankfurt Rhein Main GmbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Beratung, Bauüberwachung und Begleitung der Abnahmen von Brennstoffzellentriebfahrzeugen und zugehöriger Betankung ausgeschrieben (2019/S 174-424346).

Ausgeschrieben wird eine Beratungsleistung und Bauüberwachung mit vorbereitender Begleitung zur Abnahme für Schienenfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb und der dazugehörigen Betankung.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ist zuständig für die Planung, Organisation und Finanzierung des Regionalverkehrs. Das Gebiet des RMV umfasst 2 Drittel von Hessen, inklusive des Ballungsraumes Frankfurt Rhein Main. Auftraggeber dieses Auftrags ist die Fahrzeugmanagement Region Frankfurt Rhein Main GmbH (fahma) – eine 100-Prozent-Tochter des RMV. Die fahma ist für die Beschaffung, Finanzierung und Bereitstellung von Schienenfahrzeuge des SPNV und straßengebunden Fahrzeugen des ÖPNV im Bedienungsgebiet des RMV zuständig.

Für das Taunusnetz hat die fahma 27 neue Brennstoffzellentriebfahrzeuge vom Typ Alstom Corodia iLINT 54 bestellt und finanziert. Mit dem Fahrzeughersteller ist ein Verfügbarkeitsmodell vereinbart, bei dem der Hersteller auch die Instandhaltung und Energieversorgung über 25 Jahre sicherstellt. Die Energieversorgung beinhaltet auch den Bau einer auf diese 27 Brennstoffzellentriebfahrzeuge ausgelegten Betankungsanlage.

Betriebsaufnahme für das Netz ist nach derzeitiger Planung im Dezember 2022. Ziel des Auftraggebers ist es, die technischen und wirtschaftlichen Risiken beim Bau der Fahrzeuge und der Betankungsanlage möglichst gering zu halten, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Abhilfen vorzuschlagen.

Der Auftragnehmer berät den Auftraggeber bei der Verfolgung dieses Zieles und führt die dafür notwendigen Kontroll- und Überwachungsleistungen und Beratung durch. Die Kontrolldichte der Überprüfungen bemisst sich nach der Intensität des konkreten Risikos im Projektverlauf. Der Dienstleistungsvertrag wird in drei Arbeitspakete unterschieden die durchgängige Beratung, die Bauüberwachung und die Begleitung zur Abnahme der Fahrzeuge inklusive der zugehörigen Betankungsanlage.

Quelle EU-Amtsblatt

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