english

Dienstag, 19 November 2019 13:49

Baden-Württemberg: Ausstehende Sicherungstechnik verhindert Halt in Konstanz-Petershausen

Die Deutsche Bahn kann die neuen Bahnsteige am Haltepunkt Konstanz-Petershausen erst später in Betrieb nehmen. Grund dafür sind ausstehende Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik der Bahnstrecke, weshalb die Züge dort nicht halten können. Die Inbetriebnahme soll bis spätestens Mitte 2020 erfolgen.

Die Deutsche Bahn modernisiert seit März 2019 den Bahnhof Konstanz-Petershausen und baut die Station in diesem Zuge barrierefrei aus. Ursprünglich sollten die Hauptbauarbeiten bis Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Im Sommer gab es bereits erhebliche Beeinträchtigungen im Bauablauf. Im Baubereich wurden Leitungen der Deutschen Telekom und Entwässerungsleitungen der Z-Brücke vorgefunden. Darüber hinaus gestaltete sich die zu erstellende Gleisentwässerung schwieriger als geplant. Durch eine schnelle Umplanung sowie dem Einsatz von mehr Personal konnte der Verzug zwar so gering wie möglich gehalten werden. Allerdings konnten aufgrund eines defekten Kabels der Leit- und Sicherungstechnik die Arbeiten am Bahnsteig des Gleises 1 in Richtung Singen (Hohentwiel) nicht wie geplant ausgeführt werden.

Hinzu kommen Schwierigkeiten bei der Beschaffung der notwendigen Einbauteile für die Leit- und Sicherungstechnik. Diese sind erforderlich, weil die neuen Bahnsteige in leicht geänderter Lage gebaut wurden und somit der Bestandsschutz aufgehoben wird. Darüber hinaus unterliegen die Bauteile vor dem Einbau aufwändigen Prüfprozessen. Deshalb können die Bahnsteige trotz baulicher Fertigstellung noch im Jahr 2019 voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2020 in Betrieb gehen.

Die ab Ende 2019 geplanten Arbeiten zum Rückbau der bestehenden Personenunterführung und des bestehenden Mittelbahnsteigs müssen nun baubetrieblich neu terminiert werden. Hierfür kommt es 2020 zu vereinzelten neuen Nachtarbeiten. Darüber informiert die Bahn zu gegebener Zeit gesondert.

pressemeldung Deutsche Bahn

Zurück