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Montag, 02 Dezember 2019 09:26

Baden-Württemberg: Räuberbahn gewinnt Innovationspreis "Bodensee19"

preisverleihungurheberin lena kessler photgraphy, freie verwendung (24) räubernachkomme

Preisverleihung an Frank von Meißner, Eisenbahnbetriebsleiter und Ulrike Schwichtenberg, Geschäftsführerin Ferienregion Nördlicher Bodensee. Foto Ferienregion Nördlicher Bodensee. Max Elsässer in der Räuberbahn. Foto Lena Kessler Photography.

Der Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee hat zum zweiten Mal einen Innovationspreis ausgeschrieben. Unter dem Motto „Bodensee19“ wurden im Hafen Friedrichshafen auf dem Art-Déco-Motorschiff OESTERREICH vor etwa 100 versammelten Touristikern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Preisträger gekürt. Vier Preiskategorien wurden ausgelobt und jede davon war mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert.

Die Räuberbahn setzte sich in der Kategorie „Produktentwicklung/Markenbearbeitung/Zielgruppen“ durch. Die reaktivierte Zugverbindung zwischen Aulendorf und Pfullendorf bietet sonn- und feiertags eine Mobilitätsalternative im Freizeitverkehr und wartet mit zahlreichen Events und Kooperationen auf – und hin und wieder mit einem ganz besonderen Zugbegleiter: dem Räubernachkomme „Max Elsässer“. Ein prägender Markenname, einladende Bahnstationen, zahlreiche Events bestimmen das Konzept. Mit vielfältigen Kooperationen, einem ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz ist es zudem gelungen, einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität zu schaffen.

„Unter Innovation verstehen wir Projekte, Produkte oder Ideen, die für die Entwicklung des Bodenseetourismus stehen“, erklärte der 1. Vorsitzende Werner Fritschi. „Wir wollen diese auszeichnen, die bezogen auf unsere Gäste und Einheimische, in der internationalen Bodenseeregion außergewöhnlich, international relevant sowie von hoher Qualität sind.“ Der 2. Vorsitzende Achim Sebök legte noch nach: „Mit ‚Bodensee19‘ werden die Tourismusakteure ausgezeichnet, die mit ihren Ideen brillieren und vor allem unsere Jury überzeugten.“

Die internationale neunköpfige Jury, in der erfahrene Touristiker insgesamt 27 eingereichte Projekte bewerteten, hatten bei der zweiten Auflage des Preises einiges zu tun. „Die Bewerber waren so international wie unser Bodensee, illuster und interessant“, sagte Dr. Birgit Rückert, ebenfalls 2. Vorsitzende des VTWB und Jurymitglied. „Unter den Bewerbern waren kleine Familienbetriebe, aber auch länderübergreifende Netzwerke.“ Genau das machte die Entscheidung für die Jury so schwer.

Weitere Preisträger waren das Art-Déco-Motorschiff OESTERREICH in der Kategorie Gesamter internationaler Bodensee“ und das Projekt „Inspiration Bodensee: Kirchen, Klöster, Weltkultur“ in der Kategorie „Kooperation/Netzwerke“. Für den Sonderpreis wurden gleich zwei Projekte ausgezeichnet: „Kanu fahren und Umwelt schützen“ sowie „Vogelschaufahrt auf dem Rhein“.

Pressemeldung Stadt Pfullendorf

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