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Dienstag, 17 Dezember 2019 13:40

Sachsen: Finanzierung batterieelektrischer Züge Chemnitz - Leipzig ist gesichert

Die Finanzierung hochmoderner batterieelektrischer Züge durch ein Bankenkonsortium ist gesichert. Federführend für die Anschaffung dieser zukunftsweisenden Fahrzeuge ist der VMS. Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus unterschrieb jetzt den Finanzierungsvertrag über 49 Mio. Euro. Bereits Ende November hatte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) 13 Mio. Euro bereitgestellt.

Dr. Neuhaus: "Ich bin sehr froh, dass das Vorhaben diese wichtige Hürde genommen hat. Mit der Anschaffung der batterieelektrischen Züge von Typ Coradia Continental werden wir in die Lage versetzt, auf RE6 endlich ein attraktives Angebot zu schaffen. Noch in diesem Jahr können die Batteriezüge beim Hersteller Alstom bestellt werden. Wir warten nur noch auf den in Aussicht gestellten Bescheid für die Fördermittel durch den Freistaat Sachsen in Höhe von rund 7,5 Mio. Euro.

Für eine zeitgemäße Zugverbindung zwischen Chemnitz und Leipzig müssen Deutsche Bahn und Bund die Strecke nun auch wie angekündigt zweispurig ausbauen und elektrifizieren.

Ab Ende 2023 werden insgesamt elf batterieelektrische Züge auf der 81 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden sächsischen Großstädten rollen. Die Fahrten auf der zurzeit nichtelektrifizierten Strecke erfolgen im Batteriebetrieb. Jeweils in Chemnitz und Leipzig werden die Batterien aufgeladen.

Damit sorgt der VMS für eine attraktive und wegen der CO2-Einsparungen zugleich umweltfreundliche Verbindung. Da die Züge bereits mit Stromabnehmern ausgerüstet sind, können sie nach Elektrifizierung von Chemnitz-Leipzig ohne Umrüstung weiterfahren.

Die batterieelektrischen Coradia Continental sind zudem schneller unterwegs als die bisher eingesetzten. Fahrgäste aus Chemnitz können wichtige Anschlüsse in Leipzig erreichen, was bislang nicht möglich war.

Pressemeldung VMS

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