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Donnerstag, 19 Dezember 2019 13:36

NRW: Vollständige Erneuerung der Oberleitung zwischen Köln und Bonn

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die aus den 50-er Jahren stammenden Oberleitungsanlagen auf der Strecke zwischen Köln und Bonn in den Abschnitten zwischen Bonn und Sechtem sowie zwischen Brühl und Hürth-Kalscheuren. Der Abschnitt zwischen Brühl und Sechtem wurde bereits 2018 erneuert. Die Erneuerung betrifft nur die freien Strecken, die Anlagen der Bahnhöfe Brühl, Sechtem und Roisdorf werden in den Jahren ab 2024 erneuert.

Die Arbeiten der Oberleitungserneuerung finden 2020 in zwei großen Bauphasen statt. In diese Maßnahmen investiert die Deutsche Bahn rund 10 Millionen Euro.

Die erste Bauphase fällt in die Zeit von Montag, 6. Januar, bis Freitag, 1. Mai 2020, jeweils von 22 Uhr bis 5.30 Uhr und wird in den Abschnitten zwischen Hürth-Kalscheuren und Brühl sowie zwischen Sechtem und Bonn parallel umgesetzt. In dieser Zeit werden die notwendigen Fundamente eingebracht sowie die neuen Stahlmaste errichtet. Hierdurch kommt es zu kleineren Fahrplanänderungen für die Fahrgäste. Hierüber informieren die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

Die Anwohner werden mit einer entsprechenden Anwohnerinformation über die Baumaßnahmen unterrichtet.

In der zweiten Bauphase während der NRW-Sommerferien von Samstag, 18. Juli, bis Montag, 10. August 2020 wird ebenfalls in allen Bereichen gleichzeitig gearbeitet, allerdings muss hier die Strecke durchgehend gesperrt werden, da die notwendigen Arbeiten die Erneuerung und den Rückbau aller Oberleitungsanlagen beinhaltet. In dieser Zeit ist der Streckenabschnitt zwischen Sechtem und Bonn komplett gesperrt, zwischen Hürth-Kalscheuren und Brühl soll tagsüber der Betrieb eingleisig ermöglicht werden. Über die genauen Auswirkungen für die Kunden wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.

Insgesamt werden auf der rund 12 Kilometer langen überwiegend zweigleisigen Strecke 25 Kilometer Oberleitungsanlagen, bestehend unter anderem aus Kettenwerk mit Fahrdraht, Isolatoren und über 320 Oberleitungsmasten neu gegründet und errichtet. Die DB setzt hier auf modernste Werkstoffe. So bestehen die Fahrdrähte aus hochfesten modernen Metalllegierungen und sorgen damit für eine höhere Belastbarkeit und eine längere Lebensdauer.

Zeitgleich werden entlang der Strecke im Bereich Roisdorf Lärmschutzwände (LSW) errichtet und neue Verkabelungen für das European Train Control System (ETCS) vorbereitet.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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