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Montag, 10 Februar 2020 13:30

Bayern: Vorsichtsmaßnahmen zum Sturm Sabine haben sich bewährt

Anhaltende Sturmböen in Oberbayern und im bay. Alpenbogen führen zu etlichen Störungen im bayerischen Streckennetz. Insbesondere umgestürzte Bäume in Oberleitungen und auf Schienen blockieren an aktuell mehr als 20 Stellen weiterhin einen sicheren Bahnbetrieb. Derzeit ist die DB Netz AG mit Hochdruck an der Schadenserhebung.

Aufgrund des anhaltenden Sturms ist ein risikofreies Arbeiten in Waldgebieten allerdings nicht überall möglich. In Nordbayern hingegen können die ersten Strecken bereits wieder freigegeben werden. Alle verfügbaren schweren Reparaturfahrzeuge sind auf den Bahnstrecken im Einsatz (sogenannte Turmtriebwagen), außerdem Fachkräfte mit Straßenfahrzeugen und Spezialausrüstung.

Erst gegen Mittag wird mit dem Abflauen des Orkantiefs gerechnet und das gesamte Schadensbild wird deutlich. Schon jetzt zeigt sich, dass sich die vorzeitige Einstellung des Zugverkehrs bewährt hat. Seitens DB Regio Bayern hat es keine Zugkollision mit Bäumen gegeben, es mussten keine Reisenden von DB Regio auf freier Strecke evakuiert werden. Auch können so nach Abschluss der Räumarbeiten die Verkehre wieder deutlich schneller nach Fahrplan rollen.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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