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Freitag, 29 Mai 2020 13:10

Sachsen/Thüringen: Direktvergaben Dieselnetz Erzgebirge und Glauchau – Gößnitz

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen hat im Amtsblatt der Europäischen Union zwei Vorinformationen zu Direktvergaben der SPNV-Leistungen im Dieselnetz Erzgebirge (2020/S 104-252412) sowie auf den Strecken Glauchau – Gößnitz und optional auch Zwickau – Johanngeorgenstadt (2020/S 104-252413) gegeben.

Dieselnetz Erzgebirge

Der ZVMS beabsichtigt, die SPNV-Leistungen im Dieselnetz Erzgebirge für den Zeitraum vom Sommerfahrplanwechsel Juni 2021 bis Sommerfahrplanwechsel im Juni 2024 (36 Monate) an den bisherigen Betreiber DB RegioNetz Verkehrs GmbH (Erzgebirgsbahn) direkt durch Verlängerung des derzeit bestehenden Verkehrsvertrags (sog. „Nettovertrag“) zu vergeben. Die beabsichtigte Direktvergabe steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien des ZVMS der Direktvergabe zustimmen. 

Das Dieselnetz umfasst die Strecken

1. Chemnitz Hbf – Annaberg-Buchholz Süd – Cranzahl (heutige Bezeichnung: „RB 80“),

2. Chemnitz Hbf – Olbernhau – Olbernhau-Grünthal (heutige Bezeichnung: „RB 81“),

3. Zwickau Hbf – Schwarzenberg – Johanngeorgenstadt (heutige Bezeichnung: „RB 95“).

Für die einzelnen Linien sind verschiedene Varianten des Betriebsprogramms in Diskussion. In Abhängigkeit des Betriebprogramms umfassen die Verkehrsleistungen im Dieselnetz Erzgebirge zwischen ca. 1,7 Mio. Zug-kmk/Jahr und ca. 2,1 Mio. Zug-kmk/Jahr.

Glauchau – Gößnitz / Zwickau – Johanngeorgenstadt

Es handelt sich um die beabsichtigte Direktvergabe folgender Strecken ab 13/06/2021 für 54 Monate: 

1) Glauchau – Gößnitz (heutige Bezeichnung „RB 37“) mit ca. 103 000 Zug-km/Jahr vom Sommerfahrplanwechsel Juni 2021 bis Fahrplanwechsel im Dezember 2025 (54 Monate)

2) Option: Zwickau – Johanngeorgenstadt (heutige Bezeichnung „RB 95“) aus dem Erzgebirgsnetz, wenn andere Vergabeoptionen im Ergebnis nicht mit einem Zuschlag abgeschlossen werden können. Der Leistungsumfang in Abhängigkeit des Betriebprogramms beträgt zwischen ca. 570 000 Zug-kmk/Jahr und ca. 715 000 Zug-kmk/Jahr. Der Zeitraum reicht vom Sommerfahrplanwechsel Juni 2021 bis Fahrplanwechsel im Dezember 2029 (102 Monate).

Es ist beabsichtigt, die Leistungen an einen internen Betreiber zu vergeben. Der ZVMS ist an der City-Bahn Chemnitz GmbH mehrheitlich beteiligt. Die Voraussetzungen für eine Inhouse-Vergabe liegen vor. Die beabsichtigte Vergabe an einen internen Betreiber steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien des ZVMS dieser Vergabe zustimmen. 

Quelle EU-Amtsblatt

 

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Letzte Änderung am Montag, 29 Juni 2020 10:25