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Montag, 29 Juni 2020 12:55

Berlin: 5,28 Mio. EUR vom Bund für Entwicklung des ehemaligen Bahnbetriebswerks Schöneweide

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Fotos Herrburg Landschaftsarchitekten.

Durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat für eine Förderung ausgewählt wurde das Projekt „DampflokWerk Berlin – Quartiersmittelpunkt Ringlokschuppen“. Berlin erhält hierfür eine Bundesförderung in Höhe von 5,28 Mio. €, die mit 2,72 Mio. € vom Land ergänzt wird.

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Im Rahmen des Projektes wird das Bahnbetriebswerk Schöneweide mit seinem historischen Gebäudebestand und dem als Landmarke weithin sichtbaren Wasserturm aufgrund seiner Lage und seines Charmes als Dampflok-Werk Berlin denkmalgerecht saniert und zu einer Begegnungsstätte von lokaler, regionaler und internationaler Bedeutung wie auch zu einem Identifikationsort für die umliegenden entstehenden Stadtquartiere. Schwerpunkte sind dabei Jugend- und Bildungsangebote sowie Wissens- und Historienvermittlung. Projektträger ist der Verein Dampflokfreunde Berlin e.V.

Der Staatsekretär für Wohnen Sebastian Scheel freut sich über diesen Berliner Erfolg: „Mit dieser Bundesförderung erhalten wir die Möglichkeit, die denkmalgeschützte Anlage zu einem neuen Entrée für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Johannistal/Adlershof, das Quartier „Gleislinse“ und die westlich angrenzenden Wohnquartiere Johannistals zu entwickeln. Es ist besonders erfreulich, dass wieder eine zivilgesellschaftliche Initiative von der Förderung profitieren kann.“

Bei der Projektauswahl ist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat der Förderempfehlung einer interdisziplinär besetzten Expertenjury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Volkmar Vogel gefolgt. Aus 98 Bewerbungen wurden insgesamt 26 Projekte für eine Förderung ausgewählt.
Mit dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fördert der Bund seit 2014 jährlich investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit hoher baukultureller Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie Projekte mit hohem Innovationspotenzial.

Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

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