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Mittwoch, 05 August 2020 11:04

Mecklenburg-Vorpommern: Ausschreibung Ostseeküste II

Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Teilnetz Ostseeküste II ausgeschrieben (2020/S 150-367982).

Es geht um die Erbringung von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der DB Netz AG und der DB Station&Service AG im "Teilnetz Ostseeküste II" (Rostock — Stralsund — Rügen/Züssow) mit ca. 1,8 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2021 bis 12/2034 (13 Jahresfahrplanperioden)..

Zur Vergabe im Teilnetz sind folgende Linien- bzw. Linienabschnitte vorgesehen:

• RE9 Rostock Hbf — Stralsund Hbf — Sassnitz/Ostseebad Binz (2-h-Grundtakt Rostock — Stralsund Hbf, weitgehende Taktverdichtung Insel Rügen zum 1-h-Takt).
• RE10 Rostock Hbf — Stralsund Hbf — Züssow, die den 2-h-Grundtakt Rostock — Stralsund der RE9 bzw. den 2-h-Takt der RE3 Stralsund — Pasewalk (-Berlin) bis Züssow zum 1-h-Takt verdichtet

Für die Erbringung der Verkehrsleistungen ist der vom derzeitigen Auftragnehmer beschaffte Fahrzeugpark bestehend aus sieben Fahrzeugen vom Typ Desiro ML des Herstellers Siemens einzusetzen. Die Fahrzeuge wurden als dreiteilige Elektrotriebzüge erstmals in 2020 zugelassen. Der Umbau der Fahrzeuge zu vierteiligen Elektrotriebzügen erfolgt in den Jahren 2020 und 2021. Das Alter der Fahrzeuge beträgt zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme weniger als 2 Jahre.

Die vorstehend genannten Fahrzeuge sind zwingend für die Erbringung der geschuldeten Verkehrsleistungen einzusetzen. Hierzu muss der künftige Auftragnehmer für die Dauer des Verkehrsvertrages in einen zwischen dem derzeitigen Betreiber ODEG — Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und dem Leasinggeber Alphta Trains OSK S.à.r.l. abgeschlossenen Leasingvertrag (der "Nutzungsvertrag") eintreten. Zugleich ist der künftige Auftragnehmer verpflichtet, eine dreiseitige Vereinbarung zwischen ihm, dem Land und dem Leasinggeber abzuschließen, mit der der durchgehende Einsatz der Fahrzeuge bis zum Dezember 2034 für den Fall einer vorzeitigen Beendigung des hiesigen Verkehrsvertrags sichergestellt wird.

Eine Losbildung (Teillose) ist nicht vorgesehen.

Quelle EU-Amtsblatt

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