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Sonntag, 11 Oktober 2020 16:27

Bayern: Wendelsteinbahn - nur der frühe Vogel fängt den Wurm

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Seit dem Modernisierungsschub der altehrwürdigen Zahnradbahn im Jahr 1991 sind Loks und Wagen der Anfangszeit der ersten Bayerischen Zahnradbahn nur eher selten auf der Strecke zu bewundern. Als Geheimtipp gelten die sommerlichen Abendfahrten und die werktäglichen Versorgungsfahrten für die Gastronomie von Gipfelhotel und Mitteralm, aber auch Dienste für die Gleisbaurotte, der die Arbeit im Hochgebirge sicherlich nie ausgeht.

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Die Versorgungszüge bestehen meist aus einer der beiden E-Loks (Esslingen/BBC,1911), einem Steuerwagen und je nach Bedarf einem der Güter- und Arbeitswaggons der Bahn. Bis in den Frühherbst hinein können diese Züge bei sonnigem Wetter am Bergschon zeitig am Morgen ins rechte Licht gesetzt werden.

Gefahren wird in der Regel ca. 3 Stunden vor dem ersten fahrplanmäßigen Personenzug und meist findet die Kreuzung mit diesem in der Ausweiche Aipl statt.

Bereits 2021 soll sich das Bild der Versorgungszüge nachhaltig ändern, dann erwartet die Wendelsteinbahn eine neue E-Lok aus dem Hause Stadler. Aber keine Angst - nach jetzigem Stand sollen 2 der 3 noch vorhandenen, überwiegend bald 110 Jahre alten Lokomotiven betriebsfähig erhalten bleiben.

Wieder ein Grund mehr, dieser technischen Pioniertat mit 7,6 km Länge und einer Bergstation auf 1723m Seehöhe einen Besuch abzustatten und auch die historischen Abendfahrten, aber natürlich auch die modernen Züge, zu nutzen.

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