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Montag, 12 Oktober 2020 14:00

Bayern: Torfbahn Ainring - ein Schmuckstück

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Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Ainringer Moos bietet seit Einstellung des Torfabbaus im Jahr 2003 einen umfangreichen Einblick in Flora und Fauna dieses oberbayerischen Moorgebietes. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Ainringer Moosfreunde e.V. mit dem Museum zum Torfabbau und seiner Geschichte und mit der Torfbahn welche nach der Schließung der Torfgewinnung, mit großem Einsatz erhalten werden konnte. Oberbayern nahe der österreichischen Grenze noch nehmen wird.

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Die 600-mm-Feldbahn ist heute nicht nur ein Anschauungsobjekt und ein Transportmittel für Moorbesucher, sondern hat einen echten Transportwert wenn es um Holzbringung, Landschaftspflege oder gar die Brandbekämpfung geht. In bald 20 Jahren wurde die Infrastruktur der Feldbahn, deren Fahrzeugen aber auch die Hochbauten auf sehenswerten Standard gebracht.

2020 waren natürlich Führungen durch das Moor und Torfbahn-Fahrten auch von Corona geprägt, aber die Aktiven der Ainringer Moosfreunde nutzten die Zeit, um Gleisanlagen zu reaktivieren und naturnahe Renaturierungen wieder herzustellen.

Das authentische Umfeld bietet auch eine schöne Heimat für 600-mm-Gastfahrzeuge aus Privatbesitz mit der Möglichkeit, diese in realistischer Umgebung zu erleben. Man darf gespannt sein, welche Entwicklung das Ainringer Moos als attraktiver Besucher-Magnet in Oberbayern nahe der österreichischen Grenze noch nehmen wird.

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Letzte Änderung am Sonntag, 11 Oktober 2020 20:12