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Freitag, 27 November 2020 14:49

Baden-Württemberg: Vorbereitungen für Vortrieb in der Weströhre vom Tunnel Rastatt gehen weiter

Die Arbeiten, um die Weströhre weiterbauen zu können, laufen auf Hochtouren. Die Deutsche Bahn (DB) und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt führen dazu detaillierte Analysen und Bodenuntersuchungen durch. Diese sind Voraussetzung dafür, dass die Tunnelvortriebsmaschine die letzten 200 Meter des Bauwerks bis zum höher gelegenen Zielschacht durchfahren kann.

Da die umfangreichen Auswertungen noch andauern, verzögert sich der Start des weiteren Vortriebs.

Parallel laufen die Arbeiten am Tunnelportal Süd weiter. Der Schallschutz an den Gleisen in Rastatt-Niederbühl ist bereits fertiggestellt und schafft eine deutliche Lärmreduzierung. Zudem sorgt die DB auf einer Fläche von 23.400 Quadratmetern mit über 8.000 Pflanzen für eine ausgleichende Aufforstung.

Der Verkehr auf der Rheintalbahn ist nicht betroffen und läuft ungehindert weiter. Die Verzögerung des Vortriebs in der Weströhre hat jedoch Auswirkungen auf die Gesamtfertigstellung des Tunnels. Nach aktueller Einschätzung ist eine Inbetriebnahme erst nach 2025 möglich. Die DB prüft derzeit den weiteren Zeitplan.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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