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Freitag, 27 November 2020 15:09

Bayern: Grün-Rote Trambahn-Offensive - Für hohe Bürgerakzeptanz muss ideologiefrei geplant werden

Die von Grün-Rot vorgestellte Trambahn-Offensive ist der richtige Weg für einen optimalen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in München. Mit zusätzlichen, schnellen Trambahnstrecken sowohl tangential als auch teilweise neu radial, können neue Fahrgastgruppen gewonnen und volle U-Bahnstrecken entlastet werden.

Jetzt gilt es möglichst alle Bürgerinnen und Bürger von Anfang an dafür zu überzeugen: Vor dem Bau neuer Trambahnlinien gibt es in der Bürgerschaft viele Skeptiker, das war auch beispielsweise bei den Neu- bzw. Wiedereröffnungen der Osttangente, der Arnulfstraße oder nach St. Emmeram so. Kaum sind die Strecken eröffnet, werden sie von den Münchnerinnen und Münchnern geliebt – und die Fahrgastzahlen steigen schneller als prognostiziert.

"Damit schon vor der Inbetriebnahme eine hohe Bürgerakzeptanz gegeben ist, müssen die Strecken ideologiefrei geplant werden", so Stefan Hofmeir, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. Der Trambahn muss höchste Priorität im künftigen Verkehrsfluss eingeräumt werden. Trotzdem sollten die Straßenzüge leistungsfähig bleiben und nicht künstlich verkleinert werden. Andere Städte machen das vor, dass dies auch auf engem Raume klappen kann.

Die Aktion Münchner Fahrgäste regt zudem bei der neuen Tramstrecke von Ramersdorf nach Neuperlach eine alternative Streckenführung an: Statt durch die Ottobrunner Straße und dem engen Pfanzeltplatz wäre eine Expressstrecke von Ramersdorf neben der Autobahn und dann hoch zur Ständlerstraße eine Alternativprüfung wert.

Pressemeldung Aktion Münchner Fahrgäste

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