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Donnerstag, 23 November 2017 14:02

Brandenburg: Letzte Brücken Berlin–Dresden feierlich eröffnet

Heute wurden die beiden letzten Brücken über den Bauabschnitt der Strecke Berlin–Dresden feierlich eröffnet. Alle vorgesehenen Bahnübergänge sind wie geplant ersetzt worden. Die beiden Bahnübergänge in Rückersdorf (Süd) und Bad Erna werden zurückgebaut. Der Straßenverkehr fließt von nun an ungehindert, ohne Wartezeiten an geschlossenen Schranken.

Die neue, rund 18 Meter lange Straßenüberführung in Rückersdorf (Süd) ergibt zusammen mit den Rampen einen Straßenneubau von fast 520 Metern. In Bad Erna ist die neue Brücke rund 14 Meter lang, der gesamte Straßenneubau umfasst hier knapp 345 Meter.

Baubeginn war im Juni 2016. Rund 4,6 Millionen Euro kostet der Ersatz des Bahnübergangs in Rückersdorf (Süd). In Bad Erna wurden rund 3,1 Millionen Euro investiert. Für die Brücke in Rückersdorf (Süd) teilen sich die beiden Straßenbaulastträger, der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, für die Straße L622, und die Gemeinde Rückersdorf, vertreten durch das Amt Elsterland, für den Gehweg, ein Kostendrittel. Die beiden anderen Drittel tragen Bund und Bahn. Für die Brücke in Bad Erna tragen der Bund, die Bahn und die Gemeinde Rückersdorf, vertreten durch das Amt Elsterland, jeweils ein Drittel der Erstellungskosten. Das Land Brandenburg fördert für beide Kreuzungsmaßnahmen den Anteil des kommunalen Straßenbaulastträger.

Die neuen Straßenüberführungen wurden im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Berlin–Dresden für Tempo 200 errichtet. Noch bis zum 10. Dezember dieses Jahres ist die Strecke zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Hohenleipisch gesperrt. Seit August des vergangenen Jahres wurden Gleise, Bahnsteige und die Bahntechnik komplett erneuert sowie 18 Bahnübergänge durch Straßenbrücken oder Unterführungen ersetzt. Ziel des Gesamtausbaus der Bahnstrecke Berlin–Dresden ist es, die Fahrzeit zwischen den Hauptbahnhöfen der sächsischen Landeshauptstadt und der Hauptstadt der Bundesrepublik perspektivisch auf 80 Minuten zu verkürzen.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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