english

Mittwoch, 20 Januar 2021 09:00

Sachsen/Tschechien: Seifhennersdorf - Endlich!

 IMG 20190204 121855IMG 20190204 122051
Fotos Martin Kubík.

Die tschechische Stadt Liberec könnte wieder eine direkte Verbindung mit der sächsischen Stadt Seifhennersdorf haben. Diese endete vor fünf Jahren wegen der unbefriedigenden Sicherheit des Bahnübergangs direkt vor dem Bahnhof. Seitdem enden die Züge im tschechischen Varnsdorf an einem Haltepunkt bei der Kocour-Brauerei, und die Fahrgäste müssen mit einem Kleinbus weiterfahren.

In der vergangenen Woche fanden nach fast fünf Jahren Pause die ersten Testfahrten ab Varnsdorf statt, schreiben das Verkehrsmagazin ZDopravy und die Sächsische Zeitung. Die Länderbahn, die auf der Strecke Liberec-Varnsdorf Züge der Marke Trilex betreibt, schickte Testzüge von der Brauerei weiter nach Seifhennersdorf. Vertreter vom Eisenbahnbundesamt EBA und dem Infrastrukturbetreiber DRE fuhren mit.

Die Wiederaufnahme ist geplant zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2021

"Technisch hat alles reibungslos funktioniert. Jetzt müssen sie auf die gesamte Verwaltung warten", sagte Michal Barták von der Länderbahn. Zwei Kilometer ist die derzeit nicht befahrene, grenzüberschreitende Strecke lang. Die Schienen und technischen Anlagen sind in Ordnung. Auch die Stadt Seifhennersdorf hat ein großes Interesse daran, dass sie wieder mit der Bahn erreichbar ist.

Probleme bereiten noch der nur wenige Meter vom Bahnhof entfernte Bahnübergang an der Nordstraße. Die einstigen Sicherungsanlagen wurden vor langer Zeit abgebaut. Die DRE und die Länderbahn wollen sich nun für eine baldige Wiederaufnahme des Betriebs einsetzen.

Aber auch am Bahnhof müsste etwas pasieren. Die Bilder oben zeigen den jetzigen Zustand, der kein einladendes Bild für Reisende darbietet.

Martin Kubík, WKZ, Quelle Dopravy, Sächsische Zeitung

Zurück

Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Januar 2021 08:05