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Mittwoch, 17 Februar 2021 11:47

Brandenburg: Škoda liefert Niederflurstraßenbahnen für Brandenburg, Cottbus und Frankfurt (Oder)

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Fotos Škoda Transportation.

Die Škoda Transportation Gruppe wird der neue Lieferant von Niederflurstraßenbahnen für das Bundesland Brandenburg. Drei Städte haben die Fahrzeuge gemeinsam bestellt: Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel und Cottbus. Die tschechische Traditionsmarke gewann die europaweite Ausschreibung, die besonders war, als sie gemeinsam von drei Verkehrsunternehmen durchgeführt wurde.

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Škoda liefert insgesamt 24 Fahrzeuge mit Option auf weitere 21. Das Gesamtvolumen des Auftrags auch mit der Option beläuft sich auf circa 110 Millionen Euro.

„Den Westeuropäischen Markt mit Deutschland an der Spitze finden wir langfristig als sehr wichtigen Markt und die strategische Orientierung an diese Märkte zeigt sich für richtig. Wir freuen uns sehr über den stetig wachsenden und langfristigen Erfolg unserer Straßenbahnen auf dem deutschen Markt. Dank dieses Auftrags nähern wir uns der Zahl von 150 hochmodernen und zuverlässigen Niederflurstraßenbahnen aus unseren ŠKODA-Werken, die in neun deutschen Städten ihren Beitrag für klimafreundliche und ökologische Mobilität leisten.“ beschreibt den Erfolg Petr Brzezina, der Vorstandvorsitzende und Präsident der Škoda Transportation Gruppe.

"Vor 8 Jahren haben wir die strategische Entscheidung getroffen eine deutsche Tochtergesellschaft zu gründen und sind seitdem kontinuierlich auf einem nachhaltigem Wachstumskurs. Auch dank dessen haben wir eine einzigartige Straßenbahn-Ausschreibung für drei Städte gewonnen, welche erstmal in Deutschland stattgefunden hat. Der Kunde erhält die neueste Ergänzung aus der ForCity Plus-Familie, eine dreiteilige, niederflurige Einrichtungsstraßenbahn mit zwei motorisierten Drehgestellen und einem Lauffahrwerk. Der neue Auftrag unterstreicht den Zweck unserer langfristigen Investition in die Entwicklung und Verbesserung des Niveaus unserer Straßenbahnen, die daher für den modernen Verkehr in ganz Europa geeignet sind," sagt Zdeněk Majer, Vorstandsmitglied und Senior Vizepräsident Sales der Škoda Transportation Gruppe.

Neue Fahrzeuge ForCity Plus ersetzen die bestandene hochflurige Straßenbahnen, welche bald ihre wirtschaftliche Lebensdauer erreichen. Die Fahrzeuge werde in zwei Breiten geliefert – trotz einer großen Anzahl an identischen Anforderungen und Bedingungen gibt es auch eine Vielzahl an individuellen Wünschen der jeweiligen Städte. Dreizehn von den 24 bestellten Fahrzeugen entfallen auf die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder), vier mit acht Optionsfahrzeugen auf den Verkehrsbetrieb Brandenburg an der Havel GmbH, die restlichen sieben plus dreizehn gehen an die Cottbusverkehr GmbH.

Die neuen Straßenbahnen erhöhen die Attraktivität des ÖPNV in allen drei Städten. Fahrzeuge Škoda ForCity Plus werden niederflurig aufgebaut und damit auch ideal für die Personen mit beschränkter Mobilität. Sie bieten alle Komfortelemente, Klimaanlage, Multifunktionsbereiche für Kinderwägen, Fahrräder, usw. Von Bedeutung sind genauso auch die Aspekte der Umweltentlastung und Wirtschaftlichkeit, wobei das Konzept von Škoda die Erwartungen das Bundesland Brandenburg erfüllt.

Es handelt sich um die erste Ausschreibung, in der drei grundsätzlich unterschiedliche Städte technisch identische Fahrzeuge beschaffen. „Der Gewinner der Ausschreibung setzte sich insbesondere mit seinem modernen Fahrzeugkonzept und der Realisierung der wesentlichen Anforderungen zu Barrierefreiheit und Raumnutzung, Energieeffizienz und dem modernen wie zeitlosen Design durch,” äußerte sich der Geschäftsführer von SVF, Christian Kuke.

„Alleine, ohne Cottbus und Frankfurt Oder, und ohne Landesunterstützung hätten wir in Brandenburg an der Havel die Erneuerung der TATRA-Straßenbahnen nicht geschafft. Deshalb ist der heutige Tag auch ein Tag in eine gesicherte Straßenbahnzukunft für unsere Havel-Stadt,“ sagt Jörg Vogler, der Geschäftsführer VBBR.

Der Cottbusverkehr-Geschäftsführer Ralf Thalmann erklärte weiter: „Cottbus steht am Anfang einer sehr dynamischen Entwicklung, in der wir gemeinsam vor der Aufgabe stehen den Strukturwandel in unserer Region zu gestalten. Wir sind der Überzeugung, dass wir mit einer starken Straßenbahn den gesamten Strukturwandelprozess mitgestalten und stärken.“
Für Škoda Transportation Gruppe bedeutet es ein weiterer Erfolg in Brandenburg – niederflurige Straßenbahnen fahren schon in Schöneiche-Rüdersdorf. Darüber hinaus befinden sich 14 Škoda ForCity Classic Straßenbahnen zuverlässig im Fahrgastbetrieb in Chemnitz und perspektivisch werden die Städte Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Bonn Niederflurstraßenbahnen des Typs ForCity Smart erhalten.

Straßenbahnen Škoda ForCity Plus

Es handelt sich um eine hochmoderne dreiteilige Straßenbahnen mit 70 % Niederfluranteil, mit zwei Drehgestellen und einem Laufwerk. Die Fahrgäste können sich auf bequeme, klimatisierte, geräumige und barrierefreie Fahrzeuge freuen. Im Interieur befinden sich Multifunktionsbereiche für Rollstühle, Kinderwägen oder Fahrräder. Das Fahrgastinformationssystem wird übersichtlich mit mehreren Anzeigen und Infopanelen sein. Zur Ausstattung gehört auch ein Kameraüberwachungssystem, das zu erhöhter Sicherheit des Betriebs beibringt. Die Verkehrsunternehmen schätzen niedrige Betriebskosten von Produkten der Plattform Škoda ForCity Plus.

Pressemeldung Škoda Transportation

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