english

Dienstag, 02 März 2021 13:17

Bayern: Zwischenbilanz zum Aktionsprogramm „Zukunft S-Bahn München“

sbahn
Fotos Deutsche Bahn AG.

Damit die Verkehrswende in der Metropolregion München gelingt, braucht es eine starke Schiene. Genau dieses Ziel verfolgt die S-Bahn München gemeinsam mit der DB Station&Service AG und der DB Netz AG im Aktionsprogramm „Zukunft S-Bahn München“ mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG).

zukunft1

Das Aktionsprogramm gibt es seit 2018. Ziel ist eine zuverlässige und moderne S-Bahn als umweltfreundliches Rückgrat des Münchner Nahverkehrs.

Die Zwischenbilanz zeigt nun, dass das Aktionsprogramm bei den Fahrgästen der S-Bahn ankommt. Mit 95,0 Prozent hat sich die Pünktlichkeit der S-Bahn 2020 deutlich um 1,6 Prozentpunkte verbessert. Und auch die monatlich erhobene Kundenzufriedenheit ist spürbar gestiegen, insbesondere dort, wo das Programm „Zukunft S-Bahn München“ ansetzt. So wurden etwa die Fahrzeuge 2020 mit rund 4 Prozentpunkten besser bewertet als im Vorjahr. Auch die Fahrgastinformation und die S-Bahn-Stationen kommen bei den Reisenden besser an.

„Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Fahrgästen über eine höhere Pünktlichkeit und gestiegene Zufriedenheit, die uns auf unserem Weg hin zu mehr Qualität und Zuverlässigkeit bestätigen. Aber eines ist ganz klar: Wir sind noch längst nicht am Ziel und wissen, dass es noch viel zu tun gibt. Deswegen werden wir auch 2021 alles daransetzen, die S-Bahn noch besser zu machen“, bekräftigt Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München.

Und so wird auch dieses Jahr weiter an vielen wichtigen Stellschrauben gedreht. Ein Schwerpunkt ist erneut die Fahrgastinformation auf allen Kanälen und in Echtzeit: Von der automatischen Erfassung von Zuglängen, über verbesserte Fahrzeitprognosen bis hin zu einer stärkeren Fokussierung der Inhalte auf den Bahnsteiganzeigern wird es 2021 einige Neuerungen geben. Vieles tut sich auch an den Stationen: Mit der Bike+Ride-Offensive von Bund, Freistaat und DB wird die umweltfreundliche Verkehrsmittel-Kombination aus Rad und Bahn gefördert. Zahlreiche Stationen werden außerdem modernisiert und barrierefrei ausgebaut.

An Bahnhöfen der Stammstrecke unterstützt zudem modernste Videotechnik die Lokführer an immer mehr Stationen bei der Zugabfertigung. Wichtig für einen zuverlässigen Betrieb ist auch eine robuste Infrastruktur. Deshalb sorgt Unwetter-feste Technik für weniger Verspätungen durch Blitzschlag auf der S 7. Und schließlich wird im Laufe des Jahres das 238. und damit letzte modernisierte Fahrzeug der Baureihe ET 423 aufs Gleis gesetzt. Somit wird das größte Fahrzeug-Modernisierungsprojekt der Deutschen Bahn und der BEG, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, erfolgreich zum Abschluss geführt.

Pressemeldung Deutsche Bahn

Zurück