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Freitag, 11 Juni 2021 10:00

Sachsen: Fünf erfolgreiche Betriebsjahre der Mitteldeutschen Regiobahn im Elektronetz Mittelsachsen und auf der RB 110

corodia
Foto MRB.

Am 12.06.2016 übernahm die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) verkehrspolitisch bedeutende Linien in Sachsen und darüber hinaus. Seit fünf Jahren werden im Elektronetz Mittelsachsen (EMS) mit modernen Triebfahrzeugen und auf der Linie der RB 110 Leipzig - Grimma - Döbeln durch den Einsatz von Dieseltriebwagen erfolgreich schienengebundene Nahverkehrsleistungen erbracht.

Das EMS umfasst die Linien RE 3 Dresden - Chemnitz - Hof und RB 30 Dresden - Chemnitz - Zwickau auf der Sachsen-Franken-Magistrale sowie RB 45 Chemnitz - Döbeln - Elsterwerda. Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Verkehr/Infrastruktur des Verkehrsverbunds Mittelsachsen (VMS), Mathias Korda, sagt dazu: "Das EMS ist ein gelungenes Beispiel für modernsten Schienenpersonennahverkehr. Es ist eines unserer Vorzeigeprodukte. Wir werden alles tun, damit es den Schienenpersonennahverkehr in der Region weiter nach vorn bringt."

Die anfänglichen technischen Probleme an den Fahrzeugen vom Typ Coradia Continental konnten gemeinsam mit Hersteller ALSTOM und dem Eigentümer VMS erfolgreich und nachhaltig behoben werden. Seitdem verkehren die täglichen Zugverbindungen mit einer überdurchschnittlichen Pünktlichkeitsquote von 95 Prozent. "Seit fünf Jahren ist die Mitteldeutsche Regiobahn eine feste Größe im Verkehrsverbund Oberelbe", so Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO). "Insbesondere der persönliche Service durch die engagierten Mitarbeiter wird von den Fahrgästen sehr geschätzt. Mit der Transdev-Gruppe haben wir in Sachsen einen weltweit aktiven Partner gefunden, der neben zahlreichen Bahnlinien auch in mehreren Landkreisen den Busverkehr erbringt."

Bei der MRB stehen der Fahrgast, der Service und die Sicherheit im Fokus. Innovative Verbesserungen des Angebotes, die Einführung von auf den Kunden zugeschnittenen Haustarifen, der personenbediente Verkauf über eigene Kundencenter und Partneragenturen sowie die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter sind Bestandteile eines zukunftsorientierten Verkehrsmanagements. Die Mitteldeutsche Regiobahn wird weiterhin professionell neue Qualitäts- und Servicestandards in enger Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern entwickeln und umsetzen. So erfolgte zum 1. Juni dieses Jahres die Einführung der im eigenen Haus entwickelten App "MRB Tickets & Info" zum kontaktlosen bezahlen und um die Fahrgäste noch zielgerichteter zu informieren.

"Durch die sehr gute und vor allem partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern und Verbünden können wir auf erfolgreiche fünf Jahre zurückblicken. Ich bin stolz auf die Mitarbeiter, ohne deren Engagement diese positive Entwicklung nicht denkbar gewesen wäre. Gerade unter den Corona-Bedingungen waren alle sehr gefordert", stellt Hennig Weize, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Regiobahn fest.

Über die Mitteldeutsche Regiobahn

In den vergangenen fünf Jahren wurden im EMS-Netz bei 200.000 Fahrten knapp 30 Millionen Zugkilometern zurückgelegt und 27 Millionen Fahrgäste befördert. Auf der Linie RB 110 wurden bei 43.000 Abfahrten etwa 5 Millionen Zugkilometer gefahren und knapp 7 Millionen Fahrgäste, vorrangig Pendler, befördert.

Unter der Marke Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) erbringt die Transdev-Gruppe in Sachsen Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf der Regional-Expresslinie RE 6 Leipzig - Chemnitz, der Regionalbahn-Linie RB 110 Leipzig - Döbeln, im Elektronetz Mittelsachsen mit den Verbindungen RE 3 Dresden - Hof, RB 30 Dresden - Zwickau und RB 45 Chemnitz - Elsterwerda und im VVO-Dieselnetz mit Bahnstrecken zwischen Dresden, Königsbruck, Kamenz und Altenberg sowie zwischen Pirna und Sebnitz. An den Standorten Dresden, Leipzig und Chemnitz sind derzeit über 400 Mitarbeiter beschäftigt. Das Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn umfasst ca. 9,7 Mio. Zugkilometer.

Pressemeldung Mitteldeutschen Regiobahn

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