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Sonntag, 30 Juli 2017 10:57

Hamburg: Planfeststellung zur S4 für den Abschnitt von der Hamburger Stadtgrenze bis Ahrensburg eingereicht

Am 28.07.17 hat die Deutsche Bahn den Antrag auf Planfeststellung des Planfeststellungsabschnittes 3 (PFA 3, Landesgrenze Hamburg / S-H bis Ahrensburg-Gartenholz) inklusive aller Unterlagen beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Hamburg eingereicht.

Der dritte Streckenabschnitt umfasst eine Länge von gut acht Kilometern. Von der Hamburger Stadtgrenze bis Ahrensburg sind zwei zusätzliche Gleise vorgesehen, zwischen Ahrensburg und Ahrensburg-Gartenholz ein zusätzliches Gleis. Zu den Planungen gehört der Ersatz des Bahnübergangs Brauner Hirsch durch eine Straßenbrücke und der Neubau einer Brücke als Ersatz für die Schließung des Bahnübergangs Grävinghorst und Kuhlenmoorweg. Für einen Bereich von rund elf km sind darüber hinaus Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen.

Das Eisenbahn-Bundesamt wird die eingereichten Pläne, Gutachten und Schriftstücke auf Vollständigkeit prüfen und anschließend an die Anhörungsbehörde, den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein übergeben. Dann werden die Unterlagen im Rahmen der Anhörung von Bürgern und Behörden öffentlich ausgelegt. Bereits im August 2016 hatte die Deutsche Bahn die Unterlagen für den ersten Planfeststellungsabschnitt, den PFA 1 (Hasselbrook-Luetkensallee) an das Eisenbahn-Bundesamt in Hamburg übergeben. Seit dem 6. Juni und bis zum vergangenen Dienstag konnten die Bürger Einsicht nehmen in die öffentlich ausgelegten Unterlagen.

Die Strecke zwischen Hamburg und Bad Oldesloe ist eine der meistbefahrenen Pendlerstrecken rund um die Hansestadt. Um den Weg in die Stadt, aber auch nach Schleswig-Holstein zu erleichtern, wird die S4 für zuverlässigere Verbindungen, weniger Umstiege und mehr Komfort gebaut. Der neue S-Bahnlinie 4 von Hamburg nach Bad Oldesloe besteht aus insgesamt drei Planfeststellungsabschnitten (PFA). Die Gesamt-Inbetriebnahme der neuen S-Bahnlinie 4 ist nicht vor 2027 vorgesehen.

Der Bau der neuen S-Bahn-Strecke ist ein Gemeinschaftsprojekt der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg, verantwortlich für die Planung sind daher Institutionen beider Länder: In Hamburg ist dies die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), in Schleswig-Holstein das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. Mit der Durchführung des Projekts wurde die DB Netz AG beauftragt.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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