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Donnerstag, 28 Dezember 2017 13:23

Berlin/Brandenburg: Bekanntmachung Übergangsvertrag Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd der Berliner S-Bahn

Das Land Berlin, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, und das Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung haben über die VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH im Amtsblatt der Europäischen Union die Vergabe für den Übergangsvertrag Verkehrsleistungen in den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd der Berliner S-Bahn an die S-Bahn Berlin GmbH bekannt gegeben (2017/S 248-524384).

Direkt vergeben wurden Verkehrsleistungen im SPNV auf den Linien S9, S45, S75, S7, S5, S3 (Teilnetz Stadtbahn) sowie S85, S25, S15, S2, S1 (Teilnetz Nord-Süd) der Berliner S-Bahn und damit zusammenhängende Dienstleistungen für die Zeit vom 15.12.2017 bis zur Betriebsaufnahme durch einen für beide Teilnetze jeweils noch in einem wettbewerblichen Verfahren zu findenden Betreiber dieser Verkehrsleistungen (Anschlussbetreiber). Es wird ein gemeinsamer Übergangsvertrag für beide Teilnetze geschlossen.

Die Betriebsaufnahme durch den / die Anschlussbetreiber und das Ende des hiesigen Verkehrsvertrages sind derzeit wie folgt vorgesehen:

Im Teilnetz Nord-Süd:
• 18.12.2023: S85 (Grünau (BER) – Pankow (Hauptbahnhof);
• 16.6.2025: S25 (Teltow Stadt – Hennigsdorf/Waidmannslust), S15 (Gesundbrunnen (Waidmannslust) – Hauptbahnhof);
• 22.12.2025: S2 (Bernau – Blankenfelde);
• 5.10.2026: S1 (Wannsee – Oranienburg).

Im Teilnetz Stadtbahn:
• 18.12.2023: S9 (Flughafen BER – Spandau), S45 (Flughafen BER – Südkreuz);
• 16.6.2025: S75 (Ostbahnhof – Wartenberg;
• 16.2.2026: S7 (Potsdam Hbf. – Ahrensfelde);
• 23.11.2026: S5 (Westkreuz – Strausberg Nord);
• 21.6.2027: S3 (Erkner – Spandau).

Über den Beginn der Verkehrsleistungen sowie über die weiteren Zeitpunkte der stufenweisen Betriebsaufnahme durch den/die Anschlussbetreiber wird im dortigen Verfahren verhandelt, wenn ein Bewerber um diese Leistungen glaubhaft darlegt, dass ihm die Aufnahme der Verkehrsleistungen zu den genannten Zeitpunkten mit von ihm zu beschaffenden Fahrzeugen nicht möglich ist. Im Anschluss können die genannten Zeitpunkte von den Auftraggebern angepasst werden. Dann ergäbe sich insoweit auch ein Anpassungsbedarf bei der zeitlichen Ausgestaltung der einzelnen Auslaufstufen für die hiesige Direktvereinbarung. Die hiesige Direktvereinbarung enthält aus diesem Grund und zudem für den Fall der Verzögerung einer Betriebsaufnahme durch den/die Anschlussbetreiber eine Verlängerungsoption. Die Erbringung der Verkehrsleistungen nach der hiesigen Direktvereinbarung endet für alle oben genannten Linien jedoch spätestens am 21.6.2027.

Quelle EU-Amtsblatt

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