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Dienstag, 19 Oktober 2021 12:51

Brandenburg: Förderbescheid für mehr Barrierefreiheit am Bahnhof Erkner

erkner
Foto MIL.

Verkehrsminister Guido Beermann hat heute in Erkner einen Förderbescheid für die Erweiterung der Fahrradabstellanlagen (B&R) und barrierefreie Zugänge zu den Regional- und S-Bahnsteigen übergeben. Das Land bewilligt für das Projekt rund 730.000 Euro.

Guido Beermann: „Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr zukunftssicher machen und die Mobilität im ganzen Land attraktiv gestalten. Um die Verkehrswende voranzutreiben, müssen wir den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und dafür attraktive Angebote schaffen. Ein wichtiger Mosaikstein sind dabei leistungsfähige und attraktive Bahnhöfe für Pendler und Ausflügler, wo man sowohl Autos als auch Fahrräder sicher abstellen kann. Barrierefreie Zugänge zum öffentlichen Verkehr ermöglichen auch Älteren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Familien mit Kindern und Kinderwagen einen bequemen und sicheren Einstieg in die Züge. Hierfür stellen wir der Stadt Erkner Fördermittel zur Verfügung.“

Der Bahnhof Erkner ist ein wichtiger Zugangs- und Ausgangspunkt für die Stadt und ihre Umgebung sowie in naher Zukunft für die Mitarbeitenden der TESLA-Fabrik Grünheide.

Die Bahnverbindungen zwischen Erkner, Berlin und dem Umland sind für die rund 12.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit seiner attraktiven hauptstadtnahen Lage besonders wichtig.

Neben der Erweiterung und der Neugestaltung der B+R-Anlage wird auch ein barrierefreier Zugang gebaut. Mit dem Neubau dieses serpentinenartigen Zugangs zu den Bahnsteigen können nun auch in der Bewegung eingeschränkte Menschen den Bahnhof besser erreichen.

Zusätzlich wird auch das neue Fahrgastinformationssystem, die neue Beleuchtung und die Bepflanzung zu einem attraktiven Bahnhofsumfeld in Erkner beitragen und die Nutzung der Schienenverbindung interessanter machen.

Das Vorhaben umfasst:

• Planung
• Bau von 240 überdachten B+R-Stellplätzen und 120 Anlehnbügeln
• Bau von 12 verschließbaren Fahrradboxen
• Installieren eines digitalen Fahrgastinformationssystems
• Bau eines barrierefreien, serpentinenmäßigen Zugangs zu den B+R-Anlagen und den Bahnsteigen (Zugang Bahnhofstraße)
• Herstellung der Wegeverbindung zwischen Stadthalle/Parkplätzen und Bahnsteigen sowie B+R-Anlage (Zugang Stadthalle)
• Beleuchtung
• Errichtung Außentreppe am Bauende der Fahrradabstellanlagen zum Bahnsteig
• Abwasseranlagen (Oberflächenentwässerung)
• Aufstellen von 6 Papierkörben mit Ascheaufsatz
• Ersatzbepflanzung

Die Gesamtkosten betragen rund 795.000 Euro. Das Land bewilligt rund 731.000 Euro für Planung und Bau. Das Projekt soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein.

Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

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