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Mittwoch, 01 Dezember 2021 13:37

Hamburg: Zweite öffentliche Ausstellung zur Erweiterung des Hauptbahnhofs

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Foto Behörde für Verkehr und Mobilitätswende.

Der Wettbewerb zur Erweiterung des Hauptbahnhofs und Entwicklung seines Umfelds geht in die finale Phase. Bevor das Preisgericht seine Entscheidung fällt, können alle Interessierten zum zweiten Mal Einblick in die Wettbewerbsarbeiten nehmen und ihr Feedback geben.

Von Donnerstag, 2. Dezember, bis Samstag, 4. Dezember, werden die überarbeiteten Entwürfe der für die zweite Wettbewerbsphase qualifizierten Planungsbüros im Museum für Kunst und Gewerbe öffentlich ausgestellt (Donnerstag 10:00 – 21:00 Uhr, Freitag u. Samstag 10:00 – 18:00 Uhr). Eine Anmeldung zu der Ausstellung ist nicht notwendig; es gelten die Hygieneregeln des Museums für Kunst und Gewerbe.

Die Freie und Hansestadt Hamburg und die Deutsche Bahn laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich ein Bild der Entwürfe aus der zweiten Wettbewerbsphase zu machen. Darüber hinaus sind alle Hamburger:innen, Besucher:innen und Interessierte dazu aufgerufen, ihre Eindrücke, Meinungen und Hinweise zu den Arbeiten vor Ort schriftlich abzugeben.

Die Entwürfe werden anonym und vertraulich präsentiert. Das bedeutet: Um die Unvoreingenommenheit des Preisgerichts sicherzustellen dürfen die Entwürfe vor der Preisgerichtssitzung nicht veröffentlicht oder öffentlich kommentiert werden, eine Berichterstattung darüber darf nicht stattfinden.

Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb läuft bereits seit Anfang des Jahres. Im Frühjahr wurden 30 Büros aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsplanung und Architektur aufgefordert, in einer ersten Wettbewerbsphase Vorschläge zur Erweiterung des Hauptbahnhofs und seines Umfeldes zu entwickeln.

Die 30 Entwürfe konnten im August in einer ersten Ausstellung öffentlich eingesehen und kommentiert werden. Das Feedback aus der Öffentlichkeit floss in die erste Preisgerichtssitzung ein, in der die Finalist:innen ausgewählt wurden.

In der zweiten Bearbeitungsphase waren die Finalist:innen aufgefordert, auf Grundlage der allgemeinen und konkreten Überarbeitungshinweise der Jury ihre Entwürfe zu detaillieren und zu überarbeiten sowie eine architektonische Idee in Form gestalterischer Leitlinien zu entwickeln.

Die Ergebnisse der zweiten Wettbewerbsphase werden nun ebenfalls öffentlich präsentiert, um Impulse aus der Öffentlichkeit zu erhalten. Im Rahmen der zweiten Preisgerichtssitzung ermittelt das Preisgericht auf Basis zuvor festgelegter Kriterien (mehr dazu unter www.hbfhh.de/mediathek) einen Siegerentwurf. Die Rückmeldungen aus der Ausstellung fließen in diese Entscheidung ein.

Nach Abschluss des Wettbewerbs ist eine dritte Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe geplant, in der das gesamte Wettbewerbsfeld ohne Einschränkungen präsentiert wird.

Pressemeldung Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

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