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Mittwoch, 01 Dezember 2021 15:25

Hessen: Genehmigungsverfahren für Streckenabschnitt zwischen Zeppelinheim und Nordanbindung Darmstadt startet

Die Planungen für die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim sind einen weiteren wichtigen Schritt vorangekommen: Am 30. November hat die Deutsche Bahn (DB) die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt zwischen Zeppelinheim und Nordanbindung Darmstadt beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht.

Neben einem knapp 200 Seiten starken Erläuterungsbericht enthalten sie detaillierte Anlagen wie etwa Lagepläne, schalltechnische Untersuchungen oder das Baulogistikkonzept. Im nächsten Schritt prüft das Eisenbahn-Bundesamt die Unterlagen auf Vollständigkeit.

Danach beginnt das Genehmigungsverfahren für den so genannten Planfeststellungsabschnitt 1. Dieser verläuft ab Zeppelinheim im Norden etwa 15 Kilometer lang parallel zur A5 bis zur etwa zwei Kilometer langen Nordanbindung Darmstadts im Süden. Die geplante Trasse führt dabei durch Gemarkungen der Städte Neu-Isenburg, Mörfelden-Walldorf und Weiterstadt sowie der Gemeinde Erzhausen.

Bevor die DB die Antragsunterlagen eingereicht hat, hatte die DB die Öffentlichkeit bei zahlreichen Terminen über die Planungen informiert. Neben einem virtuellen Infomarkt und digitalen Informationsveranstaltungen im Sommer war das Projektteam im Herbst mit einem Infomobil in den betroffenen Kommunen unterwegs. Bereits seit 2016 begleitet das Beteiligungsforum Frankfurt–Mannheim die Planungen zur Neubaustrecke. Weitere Projektinformationen, auch zum Ablauf des Planfeststellungsverfahrens, gibt es unter www.frankfurt-mannheim.de.

Die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main- Verkehrsverbund und der DB AG vorangetrieben wird.  

Pressemeldung Deutsche Bahn

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