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Freitag, 12 Januar 2018 15:42

Niedersachsen: Keolis bedauert die aktuellen Unannehmlichkeiten für seine Kunden im Teutoburger-Wald-Netz (TWN)

Seit dem 10. Dezember 2017 betreibt Keolis Deutschland unter dem Markennamen eurobahn das Teutoburger-Wald-Netz (TWN) mit den Linien RB 61 (Bad Bentheim – Bielefeld), RB 65 (Münster – Rheine), RB 66 (Münster – Osnabrück), RB 72 (Herford – Bielefeld) und RE 78 (Nienburg – Bielefeld). Darauf hat sich der größte private Anbieter im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen ausführlich vorbereitet.

Trotz aller Vorkehrungen gab es über den Jahreswechsel bis heute Zugausfälle und geringere Sitzplatzkapazitäten im Teutoburger Wald-Netz: „Wir können uns bei unseren Fahrgästen für diese Unannehmlichkeiten nur entschuldigen“, sagte Keolis-Geschäftsführer Thomas Görtzen. „Aufgrund von unvorhergesehenen Verzögerungen beim Abschluss zweier Ausbildungskurse waren wir kurzfristig gezwungen, mit einer dünneren Personaldecke als geplant zu starten. Trotz der Übernahme nahezu aller Triebfahrzeugführer des früheren Betreibers und des Einsatzes von Mitarbeitern aus der Verwaltung, ließen sich dadurch Zugausfälle sowie ein reduziertes Sitzplatzangebot in zu vielen Fällen nicht vermeiden. Wir nehmen die Situation sehr ernst. Die die Qualifikation der noch fehlenden Lokführer wird in den nächsten Tagen abgeschlossen“, erläuterte Görtzen.

Vor Übernahme des Teutoburger Wald-Netzes hat Keolis seine Webseite komplett überarbeitet. Zudem wurde das Kundencenter der eurobahn entsprechend erweitert. Allen Fahrgästen steht – rund um die Uhr – das Kundencenter unter einer Hotline zur Verfügung. Die Nummer 00800 387 622 46 ist sowohl innerhalb Deutschlands als auch aus dem Ausland kostenlos mobil und aus dem Festnetz zu erreichen. Auf der Website sowie über seinen Twitteraccount (twitter.com/eurobahn_info) informiert das Unternehmen durchgängig zur aktuellen Betriebslage in Echtzeit. In den ersten Wochen nach dem Betriebsstart verursachte ein Fehler in der Datenübermittlung zum Teil verspätete und unzureichende online-Informationen in den Portalen und der DB-App. „Wir analysieren das Problem intensiv am Einzelfall und haben vorübergehen zusätzliche Kollegen für manuelle Eingaben miteingeplant“, erklärt Thomas Görtzen.

Pressemeldung Keolis

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