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Donnerstag, 01 Februar 2018 13:56

Hamburg/Schleswig-Holstein: Planungen für S 21-Projekt sind gut im Plan

Die Planungen zur Verlängerung der S-Bahn von Hamburg-Eidelstedt nach Kaltenkirchen – die so genannte S 21 – sind nach Einschätzung von Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz auf einem guten Weg. Bei einem Besuch in Kaltenkirchen informierte sich Buchholz heute (31. Januar) bei AKN Vorstand Wolfgang Seyb über das anstehende Projekt und tauschte sich mit Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden und Vertretern der Gemeindeverbände aus.

"Die AKN hat umsichtig und zuverlässig die Planungsunterlagen erstellt; die Zusammen­arbeit hat hervorragend geklappt", sagte Buchholz. Ein Thema sei auch die Zukunft der AKN gewesen. "Die S 21 wird zukünftig von der Hamburger S-Bahn betrieben. Die AKN verliert damit eine wichtige Aufgabe. Wir müssen also daran arbeiten, dass die AKN als Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Eisenbahnbetrieb und Infrastruktur weitere wichtige Aufgaben für das Land übernehmen kann." Als Beispiel nannte Buchholz die derzeitigen Planungen der AKN hinsichtlich möglicher Ausweitungen des Verkehrs zwischen Neumünster und Norderstedt.

Die Erörterungstermine im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens auf Hamburger Gebiet sind bereits im letzten Jahr abgeschlossen worden, die letzten für den Raum Schleswig-Holstein finden in dieser Woche statt. Allein im Rahmen des schleswig-holsteinischen Planfeststellungsverfahrens gab es über 200 private Einwendungen. Buchholz: "Unsere Planfeststellungsbehörde wird wie immer alle Einwendungen und Stellungnahmen sorgfältig abwägen, denn wir alle wissen, dass die S 21 neben den vielen positiven Effekten auch erhebliche Belastungen für die Anwohner – speziell in Ellerau – mit sich bringt." Damit auch künftig zeitgerecht und sorgfältig gearbeitet werden könne, soll das Personal des Amtes für Planfeststellung kurzfristig aufgestockt werden. Mit einem Planfeststellungsbeschluss wird zum Ende des Jahres gerechnet.

Die S 21 soll auf elektrifizierter Strecke künftig unter anderem eine umsteigefreie Verbindung zum Hamburger Hauptbahnhof und weiteren Zielen der Hamburger Innenstadt schaffen. Es ist der Einsatz von modernen, barrierefreien Fahrzeugen vorgesehen. Die Gesamtkosten liegen in einer Größenordnung von rund 100 Millionen Euro.

Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

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