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Montag, 05 Februar 2018 13:30

Hessen: Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität eröffnet

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Foto Dirk Beichert BusinessPhoto.

Mit einer eigenen Beratungsstelle unterstützt die Landesregierung dieselbelastete hessische Kommunen bei der Verbesserung ihrer Luftqualität. „Mit dieser in Deutschland einzigartigen Einrichtung helfen wir den betroffenen Städten, die Stickstoffwerte schnell zu reduzieren und damit drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge abzuwenden“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson am Freitag bei der Eröffnung des Fachzentrums Nachhaltige Urbane Mobilität (FZ-NUM) im House of Logistics & Mobility (HOLM) am Frankfurter Flughafen.

Bundesmittel für bessere Luft nach Hessen holen

Die Bundesregierung stellt in diesem Jahr eine Milliarde Euro für Kommunen mit überhöhten Stickoxidwerten bereit. Bundesweit sind 90 Städte betroffen, davon elf in Hessen: Bensheim, Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Marburg, Kassel, Limburg, Offenbach, Rüsselsheim und Wiesbaden. Mit Unterstützung des Landes haben einige von ihnen bereits erste Anträge gestellt, beispielsweise für die Anschaffung von Elektrobussen.

Beratung von der Planung bis zur Antragstellung

„Wir wollen, dass die Mittel so schnell wie möglich dort ankommen, wo sie benötigt werden“, sagte Samson. „Das Fachzentrum berät die Kommunen von der Planung der Maßnahmen bis zur Antragstellung. Es sammelt Informationen und macht sie zugänglich. Ein großer Vorteil ist die räumliche Nähe zu anderen Einrichtungen wie der Geschäftsstelle Elektromobilität und dem Fachzentrum für Mobilität im ländlichen Raum, die alle im HOLM ansässig sind.“

Über den Abruf von Bundesmitteln hinaus soll das Fachzentrum die hessischen Kommunen dabei unterstützen, umfassende Pläne für nachhaltige Mobilität aufzustellen und so auch Zugang zu EU-Förderprogrammen zu erhalten. Träger des Fachzentrums ist die landeseigene Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest (HTAI).

Pressemeldung: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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